Listertaler Busbetrieb GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Nebeling seit 19.1.2026 | Prokura |
Daniel Jortzik seit 19.1.2026 | Prokura |
Stephan Heuel seit 19.1.2026 | Geschäftsführer |
Christoph Heuel seit 19.1.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Josef Heuel GmbHDrolshagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023JOSEF HEUEL GMBH, DROLSHAGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang zum Geschäftsjahr 2023der Firma Josef Heuel GmbH, 57489 DrolshagenA. Allgemeine Angaben I. Identifikation II . Bilanzierungsmethoden III. Darstellungsgrundsätze IV. Bewertungsmethoden V. Anlagenspiegel B. Angaben zu Bilanzposten I. Anteile an verbundenen Unternehmen II. Forderungen III. Eigenkapital IV. Sonstige Rückstellungen V. Verbindlichkeiten VI. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht VII. Haftungsverhältnisse VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen IX. Angaben gem. § 285 Abs. 1 Nr. 21 HGB X. Angaben gem. § 285 Nr. 25 HGB C. Sonstige Angaben I. Geschäftsführungsorgane II. Mitarbeiter III. Ausschüttungssperre IV. Ergebnisverwendung V. Nachtragsbericht A. Allgemeine Angaben I. Identifikation
II. Bilanzierungsmethoden 1. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 3. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. 4. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet. 5. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. 6. Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. III. Darstellungsgrundsätze 1. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen des § 266 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt. 2. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (im Folgenden GuV) ist zu jedem Posten grundsätzlich der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. 3. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet, außer in den nach § 246 Abs. 2 HGB gebotenen Fällen. 4. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. 5. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. IV. Bewertungsmethoden 1. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. 2. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. 3. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 4. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst. 5. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. 6. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. 7. Die Leistungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren in Höhe von € 190.838,00 erforderlich. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 8. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. 9. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Pensionsverpflichtung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet und mit dem entsprechenden Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. 10. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. 11. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 12. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. B. Angaben zu Bilanzposten I. Anteile an verbundenen Unternehmen
II. Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am 31. Dezember 2023 in Höhe von € 392.059,36 und sind unter den "Sonstigen Vermögensgegenständen" ausgewiesen. III. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 52.000,00. Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:
IV. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschlusskosten und Aufbewahrungspflichten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T € 182. V. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Sicherungsübereignungen und Grundschulden) abgesichert. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. VI. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Unter den jeweiligen Bilanzposten werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, bei denen sich das Beteiligungsverhältnis aufgrund der Gesellschafteridentität ergibt. VII. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Avalen in Höhe von € 113.000,00 bei der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden. Weiterhin besteht eine gesamtschuldnerische Haftung aus einem gemeinsam mit verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen eingegangenen Vertrag über einen Kreditrahmen in Höhe von insgesamt € 300.000,00 bei der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden. VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen mehrjährige Miet- und Pachtverhältnisse. Der jährliche Gesamtaufwand beträgt € 821.888,15. IX. Angaben gem. § 285 Abs. 1 Nr. 21 HGB Es besteht zum Bilanzstichtag ein Darlehen gegenüber der J. Dahmen GmbH & Co. KG in Höhe von € 1.149.193,73. Das Darlehen ist unbesichert, kurzfristig kündbar und mit 3,81 % verzinst. Das Darlehen gegenüber der Heuel Transport GmbH in Höhe von € 1.000.000 wurde getilgt. Das Darlehen wurde unbesichert, kurzfristig kündbar und mit 1,80 % verzinst. Es besteht zum Bilanzstichtag ein gewährtes Darlehen gegenüber der Heuel Cargo GmbH % Co. KG in Höhe von € 1.600.000. Das Darlehen ist unbesichert, kurzfristig kündbar und mit 4 % verzinst. X. Angaben gem. § 285 (1) Nr. 25 HGB
Der Wert des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Bilanzausweis nach Saldierung gem. § 246 Abs. 2 HGB
Die Bewertung der Versorgungsverpflichtung erfolgt entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i.V.m. §§ 252 bis 255 HGB. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): a) durchschnittlicher Marktzins von rd. 1,83% für eine Laufzeit von 10 / 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde. b) Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% c) Rentendynamik von 0 % bei den aktiven Geschäftsführern d) Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 27.144,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. C. Sonstige Angaben I. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer sind die Kaufleute Herr Christoph Heuel, Herr Stefan Heuel und Herr Gerald Mayrhofer (bis zum 31.05.2024). Außer den Geschäftsführern waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 231 Mitarbeiter beschäftigt.
III. Ausschüttungssperre Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von € 27.144,00, die auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. IV. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 2.211.801,05 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Über die Auswirkungen der Sperrung der Autobahnbrücke auf der A45 sowie des neuen Mautgesetzt auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Ausführungen im Lagebericht gemacht.
Drolshagen, den 6. Juni 2024 gez. Christoph Heuel, Geschäftsführer gez. Stefan Heuel, Geschäftsführer
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Josef Heuel GmbH1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Logistikbranche ist nach der Automobilindustrie und dem Handel die drittstärkste in Deutschland. Sie hat ca. 3,3 Millionen Beschäftigte und einen jährlichen Branchenumsatz von 319 Milliarden Euro. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) geht für das vergangene Jahr von rund 6 % weniger Gütermengen gegenüber dem Jahr 2022 über alle Verkehrsträger hinweg aus. In Deutschland hat die Transportleistung in Tonnenkilometern voraussichtlich im Vorjahr 2023 um rund 4,3 % abgenommen. Diese Entwicklung liegt unter anderem an starken Rückgängen in transportintensiven Bereichen wie der chemischen Industrie, weniger Kohletransporten und der weltwirtschaftlichen Entwicklung allgemein. Die anhaltend negativen Prognosen aus der deutschen Wirtschaft drückten im Geschäftsjahr 2023 auch die Stimmungslage der Gesellschaft und belastete unsere Investitionsbereitschaft. Maut: Am 20. Oktober des vergangenen Jahres 2023 wurde trotz aller Bemühungen der Logistikbranche das neue Mautgesetz ohne Änderungen vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Bundesregierung setzte damit die Vorgaben aus der Eurovignetten-Richtlinie um und differenziert die Mautsätze nach dem CO 2 -Ausstoß der Fahrzeuge. Damit legt die Ampelregierung mit 200 Euro je Tonne den höchstmöglichen Satz zu Grunde, der nun den weltweit höchsten CO 2 -Preis darstellt. Bei der auf allen Bundesstraßen und Bundesautobahnen zu erhebenden Maut wird in Zukunft zusätzlich entlang sogenannter CO 2 -Emmissionsklassen differenziert. In der CO 2 -Emissionsklasse 1, zu der alle neuen LKW der HEUEL LOGISTIC Gruppe zählen, beträgt der zusätzliche Mautaufschlag ab dem 01. Dezember 2023 83 %. Die frühere Maut von 19 Cent pro Kilometer erhöhte sich für diese LKW-Klasse auf 34,8 Cent. Neben den neuen Mautsätzen für schwere LKW, die ab dem 01. Dezember des vergangenen Jahres gilt, werden ab dem 01. Juli diesen Jahres 2024 zudem auch LKW ab 3,5 Tonnen mautpflichtig, die bisher von der Abgabe nicht betroffen waren. Mit dem Gesetz verdoppelte die Bundesregierung die LKW-Maut nahezu und belastet Wirtschaft und Gesellschaft t rund 7,62 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Neben der Maut erhebt Deutschland seit dem Jahr 2021 im Zuge des Brennstoffemissionshandelsgesetzes eine 0O2-Abgabe auf Kraftstoffe, die im Geschäftsjahr 2023 30 Euro pro Tonne CO 2 betrug und in diesem Jahr 2024 auf 40 Euro je Tonne gestiegen ist. Im Ergebnis hat diese Erhöhung zu einer Steigerung des Dieselpreises um 3 Cent pro Liter geführt. Maut und 0O2-Abgabe stellen eine doppelte Besteuerung der OO2-Emissionen für uns dar. Die Kostenmehraufwendungen durch die Mauterhöhung konnten an die Kunden weitergegeben werden. LKW-Fahrer und LKW-Fahrerinnen: Deutschlandweit fehlen laut einer Studie in der Logistikbranche rund 70.000 Fahrer und Fahrerinnen. Dem Fahrermangel bei uns sind wir im Geschäftsjahr 2023 durch umfangreiche Investitionen in die Akquise von neuem Personal und in die Qualifizierung und Ausbildung unserer Fahrer und Fahrerinnen entgegengetreten. Digitale Infrastruktur: Im Geschäftsjahr 2023 haben wir auch vermehrt Investitionen in die digitale Infrastruktur mobilisiert, um die Datenqualität zu erhöhen, Prozesse zu verbessern und zudem besser planen und effizienter agieren zu können. Diese Maßnahmen werden uns voraussichtlich zukünftig einen Wettbewerbsvorsprung für unsere Gruppe sichern. Störungen in der Verkehrsinfrastruktur: Wegen der sich nun im Bau befindlichen neuen Autobahnbrücke Rahmedetal bei Lüdenscheid und der damit verbundenen Lücke auf der A 45 stand uns auch im Geschäftsjahr 2023 keine schnelle Verkehrsverbindung nach Norden zur Verfügung und es musste wieder auf verkehrsmäßig überlasteten Umleitungsstrecken ausgewichen werden. Höhere Abnutzungen des Fuhrparks, höhere LKW-Reparatur- und Betriebskosten sowie höhere Personalkosten, die durch längere Anfahrtswege zu unseren Kunden und vermehrte Pausenzeiten bei den Fahrern und Fahrerinnen entstanden, waren die Folge. Insgesamt ergibt sich für unsere Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 das folgende Ergebnis: Umsatzerlöse: Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Gesamtumsatz von € 89,5 Mio. Euro erzielt werden. Die gesamten Umsatzerlöse sind damit gegenüber dem Vorjahr 2022 (93,4 Mio. Euro) um rund 4,2 % gesunken. Investitionen in das Anlagevermögen: Die Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf rund 6.758 Tausend Euro, davon entfielen rund 3.995 Tausend Euro auf die Anschaffung der Beteiligung an der J. Dahmen GmbH & Co. KG. Die Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt rund 1.302 Tausend Euro Finanzierung des Anlagevermögens: Die getätigten Investitionen im Geschäftsjahr 2023 in das Sachanlagevermögen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen erfolgten zum Teil durch Darlehensaufnahme. Zum Jahresende beliefen sich die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf rund 1.506 Tausend Euro (Vorjahr rund 717 Tausend Euro). Personal- und Sozialbereich: Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 231 Mitarbeiter beschäftigt In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz gab es auch im Geschäftsjahr 2023 keine Vorkommnisse, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres: Spedition (Unternehmensteil Josef Heuel GmbH): Die Gesellschaft verfolgte bisher eine starke Wachstumsstrategie von der Entwicklung vom lokalen Platzhirsch in Südwestfalen zum überregional tätigen Logistikdienstleister. Zur Umsetzung der Strategie wurde im Herbst 2022 das unter anderem auf Luft- und Seefracht sowie Kontraktlogistik spezialisierte Unternehmen J. Dahmen & Co. KG mit Sitz in Solingen erworben und in die Gesellschaft aufgenommen. Im Frühjahr 2023 wurde der nächste Schritt mit Eröffnung der Niederlassung in Stuttgart vorangetrieben. Nach einer Vorbereitungszeit und Teambesetzung fand die Eröffnung der Niederlassung im Oktober 2023 statt. Gleichzeitig mit der Eröffnung wurde auch eine Niederlassung unserer Tochter, der J. Dahmen & Co. KG für die Vermarktung und die Expansion des Geschäftsfeldes Luft- und Seefracht eröffnet. Diese Entwicklungen und Neugründungen sollten als Grundstein für eine erste langfristige und kontinuierliche Expansion des eigenen Netzwerkes dienen. Aufgrund der gravierenden Veränderungen der weltwirtschaftlichen Lage der letzten Monate und insbesondere der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland als Kernland erfolgte nunmehr eine unternehmerische Anpassung der strategischen Ausrichtung. Anders als noch vor zwei Jahren bei Festlegung der Strategie wird nun nicht mehr mit einem moderaten Wirtschaftswachstum gerechnet, sondern mit einer Rezession für mindestens ein bis zwei weitere Jahre. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist stabil. Unter Berücksichtigung des aktuellen Verlaufes und der weiteren Aussichten für dieses Jahr 2024 ist die Lage deutlich angespannt. Insgesamt ist die Marktlage wettbewerbsintensiver geworden. Gleichzeitig steigen die Kosten nahezu in allen Bereichen kontinuierlich an. Die Speditionsleistungen werden überwiegend in unserer Zweigniederlassung in Meinerzhagen erbracht Omnibus- und Reisetouristik (Unternehmensteil Josef Heuel GmbH): Nach den zwei schwierigen verlustreichen Coronajahren 2020 und 2021 hat das Geschäft nach dem Auslaufen der Pandemie im Jahr 2022 wieder Fahrt aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 waren wiederum deutliche Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr 2022 im Bereich der Omnibus- und Reisetouristik zu verzeichnen. Der überwiegende Teil der angebotenen Pauschalreisen konnte durchgeführt werden und die Auslastung der Reisen erreichte fast wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie. insgesamt waren die Umsätze und Margen aus diesem Unternehmensteil im Jahr 2023 wieder zufriedenstellend. Nach wie vor besteht auch in der Omnibus- und Reisetouristik das Problem, ausreichend Fahrer und Fahrerinnen zur Durchführung aller Fahrten zur Verfügung zu stellen. Auch im Jahr 2023 hatten wir mit steigenden Personalkosten sowie mit Kostensteigerungen in den Bereichen Kraftstoff, Energie, Fahrzeugreparaturen und allgemeine Sachkosten zu kämpfen. Ein weiteres Problem war, ist und bleibt die Sperrung der Autobahnbrücke Rahmedetal auf der A 45 bei Lüdenscheid, umgangssprachlich inzwischen als Brücken-Lücke Lüdenscheid, kurz Brülülü bekannt. Alle Busfahrten Richtung Norden und wieder zurück sind aus diesem Grund zeitintensiver und verursachen daher höhere Personal- und Fahrzeugkosten. Wir sind zuversichtlich, dass die Reisesparte sich auch zukünftig weiter stabilisieren und zufriedenstellende Umsätze generieren wird. 2. Lage der Gesellschaft Vermögenslage: Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 22.197.214,25 Euro und ist damit um 4.950.689,72 Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beläuft sich auf rund 59 % und ist damit gegenüber dem Vorjahresstichtag (EK-Quote am 31. Dezember 2022: rund 63 %) um 4 % gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt 31 % (Vorjahr am 31. Dezember 2022: 17 %) und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 14 % angestiegen. Das in Anspruch genommene Fremdkapital am 31. Dezember 2023 beträgt 7.711.816,66 Euro (Vorjahr am 31. Dezember 2022: 5.320.713,20 Euro) und hat sich damit um 2.391.103,46 Euro erhöht. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden am Abschlussstichtag Rückstellungen gebildet. Finanzlage: Ihre finanziellen Verpflichtungen konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 pünktlich erfüllen. Ertragslage: Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds und der in diesem Lagebericht beschriebenen speziellen außerordentlichen finanziellen Herausforderungen in unserer Branche konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 2.958.711,84 Euro (Vorjahr am 31. Dezember 2022: 3.560.434,16) und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 601.722,32 Euro. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf 2.211.801,05 Euro (Vorjahr 2022: 2.302.275,18 Euro). 3. Zukünftige Chancen und Risiken bei der Gesellschaft Risiken: Nach Einschätzung des Expertenkreises auf dem Herbstgipfel der Logistikweisen im Vorjahr wird der Wirtschaftsbereich Logistik im laufenden Jahr 2024 real einen Abschwung erleben. Aufgrund des Kostendrucks sind Produktivitätssteigerungen von 3 bis 4 % notwendig. Die Personalkosten werden weiterhin auf hohem Niveau zulegen. Neben den Tarifabschlüssen fallen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Bei den Treibstoffund Energiekosten wird in der Logistik in diesem Jahr ein ähnliches Niveau erwartet wie im Vorjahr 2023, eine Preissenkung ist auch hier nicht zu erwarten. Die Kosten für gemietete oder selbstentwickelte Lager- und Logistikimmobilien werden voraussichtlich deutlich zulegen. Eine Abflachung der steigenden Preiskurve ist bei den Straßentransporten auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut in diesem Jahr nicht zu erwarten. Mit einem größeren Wettbewerb aufgrund mehr freier Kapazitäten ist zu rechnen. Die weltweiten multiplen Krisen werden sich zudem auch insbesondere auf den Wirtschaftsbereich Logistik auswirken. Chancen: Für dieses Jahr 2024 und nächstes Jahr 2025 werden die Aussichten der weltwirtschaftlichen Entwicklung überwiegend positiv betrachtet. Die deutsche Wirtschaft wird nach gegenwärtiger Einschätzung wenn auch langsam wieder auf den Wachstumspfad zurückfinden. Der Außenhandel wird aller Voraussicht nach wieder stärker expandieren. Durch die Entwicklung und Umsetzung einer neuen Vertriebsstrategie und dadurch gewonnene Neukunden sowie der Neuausrichtung des Geschäftsfeldes Luft und See unserer Tochtergesellschaft J. Dahmen & Co. KG sind für die Zukunft wichtige organisatorische und prozessuale Strukturen im Rahmen einer Change-Management Initiative nachhaltig geschaffen worden, die einerseits zu zusätzlichem Umsatzwachstum und andererseits auch durch die Nutzung von Synergieeffekten zu weiteren Kosteneinsparungen beitragen können. 4. Voraussichtliche Entwicklung Für dieses Jahr 2024 und das nächste Jahr 2025 rechnet das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) mit leichten Zuwächsen bei Transportmengen und -leistungen. Nach Einschätzung der Logistikweisen auf dem Herbstgipfel des vergangenen Jahres 2023 ergibt sich für dieses Jahr 2024 insgesamt ein pessimistisches Bild für die reale Entwicklung (- 3,5 %) und ein leichtes nominales Wachstum (+ 0,8 %) des Wirtschaftsbereichs Logistik. Es wird eine rückläufige Entwicklung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen, insbesondere in Branchen mit hohen Anforderungen an die Logistik erwartet. Die europäische Wirtschaft hofft auf positive Signale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Form von weiter sinkenden Leitzinsen. Die Gesamtfahrleistung des LKW-Güterverkehrs in Deutschland sinkt seit einem halben Jahr kontinuierlich. Damit einher geht ein Überangebot an Frachtraum und eine sinkende Umsatzerwartung. Die Prognosen bleiben verhalten. In Folge dieser Entwicklung werden Fuhrparks abgebaut, die bei einer eventuellen Belebung des Marktes nicht mehr kurzfristig zur Verfügung stehen. Das Risiko plötzlich stark steigender Transportpreise wächst. Die sinkenden Energiekosten im letzten Halbjahr finden mit leichtem Nachlauf Ausdruck in fallenden Großhandelsverkaufs-und Erzeugerpreisen. Die nach wie vor angespannte wirtschaftliche Gesamtlage belastet den Transportmarkt. Die drastische Mautsteigerung zum Jahresende drückt auf die Liquidität von Frachtführern und Verladern. Diese Entwicklung bremst in der jetzigen Phase mit anhaltenden Überkapazitäten die Preisspirale. Die Gesellschaft muss auf diese Veränderungen reagieren. So sind wir nach langen und intensiven Überlegungen zum Entschluss gekommen, dass weitere Finanzierungen von bereits seit langem geplanten Anlauf- und Investitionskosten für Niederlassungen zur Fortsetzung der begonnenen expansiven Wachstumsstrategie nicht mehr von uns finanziert werden können. Vor diesem Hintergrund wurde nun kurzfristig als erster Schritt die Schließung der erst seit Oktober 2023 eröffneten Niederlassung in Stuttgart und der J. Dahmen & Co. KG in Stuttgart beschlossen und umgesetzt. In den Bestandsgeschäften der Josef Heuel GmbH sowie der J. Dahmen & Co. KG erfolgt ein Wechsel von der risikoorientierten Wachstumsstrategie hin zur sicherheitsorientierten Fortbestandsstrategie mit moderatem Wachstum auf Basis von Bestandskunden und Neukunden im bestehenden Umfeld. Ziel ist nicht mehr, das Wachstum durch investitionsintensive Maßnahmen zu erzielen, sondern der Fortbestand und die Sicherung des Bestandsgeschäftes. Dieser Strategiewechsel ist mit einem klaren Fokus auf Kostenmanagement und Kostenreduktion verbunden. Der zukünftige Rückzug aus der ursprünglichen Wachstumsstrategie sowie des Konsolidierungskurses im Hinblick auf die Kosten führt mittelfristig auch zu Auswirkungen auf das Aufgabengebiet des Geschäftsführers Gerald Mayrhofer, der die Geschäftsführung der Gesellschaft seit Oktober 2022 verstärkt hatte. Gerald Mayrhofer verlässt daher in gegenseitigem Einvernehmen und mit einem großen Dank an ihn für die bisher geleistete Arbeit für das Unternehmen Mitte dieses Jahres 2024. Ausblick: Die Gesellschaft bekennt sich zu den nationalen und internationalen Zielen im Bereich Environmental, Social und Corporate Governance, kurz ESG genannt und damit zu den Kriterien und Rahmenbedingungen für die Berücksichtigung von Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen innerhalb unseres Unternehmens. Insbesondere zum Klimaschutz sehen wir die CO 2 -Maut generell als Anreiz, auf klimaschonende LKW und Busse umzusteigen. Jedoch stehen weder für die Antriebswende erforderliche Null-Emissions-LKW in ausreichender Zahl zur Verfügung noch die nötige Ladeinfrastruktur oder Netzkapazität. Und es ist ungewiss, ob es zukünftig ausreichende Fördermittel für batterieelektrische und wasserstoffbetriebene LKW gibt, die in der Anschaffung aus heutiger Sicht drei- bis fünfmal so teuer sind wie Diesel-LKW
Drolshagen, 6. Juni 2024 gez. Christoph Heuel, Geschäftsführer gez. Stefan Heuel, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermnerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in aufgestellter Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Josef Heuel GmbH, Drolshagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Josef Heuel GmbH, Drolshagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Heuel GmbH, Drolshagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Lüdenscheid, 13. September 2024 SÜDWESTFALEN-REVISION
GmbH
Engels, Wirtschaftsprüfer Christmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 13.09.2024 festgestellt. |
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