BSW Handels GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Klement seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Sandra Denecke seit 23.6.2021 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BSW Handels GmbHAnklamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BSW HANDELS GMBH, ANKLAM1. Grundlagen des Unternehmens Der Unternehmenszweck der BSW Handels GmbH, Anklam, ist im Wesentlichen der Handel mit Sportartikeln und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Organisatorisch ist die BSW Handels GmbH zu 100% der Muttergesellschaft OSE GmbH in Hamburg zuzuordnen und wird von zwei Geschäftsführern, Herrn Sven Stiemer und Herrn Rene Kliewe, geführt. Der Hauptstandort ist die Demminer Str. 32 in 17389 Anklam mit zwei weiteren angemieteten Lagerhallen in Anklam und Umgebung. Der Handel setzt sich zum einen aus normaler Handelsware und zum anderen aus dem Verkauf von Produkten der Eigenmarken, vorrangig in der DACH-Region, zusammen. Die Geschäfte werden vorwiegend auf der Basis von Kennzahlen der internen Warenwirtschaft und der Finanzauswertung der beauftragten Steuerberatung geführt. Zusätzlich werden wichtige Kennzahlen bezüglich des Onlinemarketings regelmäßig ausgewertet. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten. 2. Wirtschaftsbericht I. Allgemeines Das Geschäftsjahr 2023 stand ganz im Zeichen eines sich abkühlenden Konsumklimas. Während aufgrund einer Sonderkonjunktur im Bereich Armbrüste für das erste Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ein gleichbleibender Umsatz erzielt werden konnte, waren die folgenden Quartale zunehmend durch eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten geprägt. Insbesondere das vierte Quartal schlug negativ zu Buche. Diese Kaufzurückhaltung hat sich auf allen Kanälen (Offline/Online/Marktplätze) gezeigt. Die Sonderkonjunktur im Bereich der Armbrüste im ersten Quartal entstand durch eine erneute waffenrechtliche Diskussion in Deutschland und führte zu einem signifikant erhöhten Absatz von Armbrüsten. Sondereffekte dieser Art entstehen von Zeit zu Zeit aufgrund der wiederkehrenden politischen Diskussion eines Verbots des Verkaufes/Besitzes von Armbrüsten. Liefer- und Transportketten haben sich nach den außerordentlichen Belastungen der Covid-Jahre weitestgehend normalisiert, wobei die höheren Energiekosten zu einem Preisdruck geführt haben, der jedoch nicht mehr so intensiv war wie in den Vorjahren. Weiterhin stark steigende Personalkosten sind eine Herausforderung für das Unternehmen. Verzögerungen bei der Eröffnung des POS Klagenfurt führten dazu, dass der Erfolg dieses Standorts in 2023 noch nicht bewertet werden konnte und dieser gleichzeitig keinen signifikanten Anteil am Umsatz dargestellt hat. Die Wettbewerbssituation hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht grundsätzlich geändert. Der Deutsche Markt wird nach Kenntnis der Geschäftsführung von BSW kontrolliert. Aufgrund des Rückgangs des Konsumklimas sowie der steigenden Kosten konnte das Rohergebnis in 2023 nicht das Vorjahresniveau halten. Aufgrund der Entwicklungen in 2024 geht die Geschäftsführung jedoch davon aus, den Wachstumskurs der Vorjahre weiter fortsetzen zu können. Insbesondere die Eröffnung des neuen POS in Klagenfurt und weiterer länderspezifischer Onlineshops sollen hierzu beitragen. II. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das Rohergebnis dient als primärer Leistungsindikator für die Steuerung des Unternehmens. Es ermöglicht eine margenorientierte Erfolgsbewertung der unternehmerischen Prozesse und bildet somit die Grundlage für strategische Entscheidungen. Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 18% (T€ 1.718) gesunken. Der primäre Grund ist in der temporären Kaufzurückhaltung der Kunden zu sehen (vgl. vorherige und nachfolgende Ausführungen). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind aufgrund des Geschäftsmodells und der Größe des Unternehmens nicht von Relevanz. III. Vermögens-, Finanz- & Ertragslage a) Ertragslage
Der Jahresvergleich zeigt einen Rückgang des Rohergebnisses um ca. 18%. Der Rückgang des Rohergebnisses ist insbesondere auf die mangelnde Nachfrage zurückzuführen. Erhöhte Kosten in der Beschaffung konnten weitestgehend eingepreist und über den Bestand aktiviert werden. Durch die erhöhte Preissensibilität der Kundenkonten zudem die angestrebten Preise nicht immer erfolgreich am Markt realisiert werden. Sonderabschreibungen auf Lagerbestände sowie eine erhöhte Abschreibung aufgrund der Lagerreichweiten haben den Rohertrag belastet. Der Anstieg des Mindestlohns führte in 2023 zu einem signifikanten Anstieg der Personalkosten. Darüber hinaus stellten die gegenüber dem Zeitraum vor Beginn des Ukrainekriegs weiterhin signifikant erhöhten Energiekosten einen weiteren Faktor für den Rückgang des EBIT dar. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen spiegelt sich insbesondere im Bereich der Transport- und Verpackungskosten wider. Der Containerpreis war in der Vergangenheit um ein Vielfaches gestiegen, in 2023 stellten sich diesbezüglich die ersten Normalisierungseffekte ein. Das erreichte EBIT liegt bei T€ 1.127 und ist um ca. 54% ggü dem Vorjahr gesunken. b) Vermögenslage Aktiva
Der überwiegende Teil des Vermögens des Unternehmens entfällt auf den Warenbestand. Dieser wurde durch die nachlassende Nachfrage und vorgezogene Warenanlieferungen über Plan vergrößert. Die Anzahlungen und die Höhe des schwimmenden Lagers konnten reduziert werden, wobei es jedoch insgesamt nur zu einem minimalen Rückgang der Vorräte (-1%) kam. Die Lagerreichweiten erhöhten sich in 2023. Diese Entwicklungen resultierten aus den langen Vorlaufzeiten für Bestellungen (teilweise >12 Monate), die jedoch in 2023 schneller als von den Lieferanten ursprünglich erwartet abgearbeitet und verschifft werden konnten sowie aus der sinkenden Nachfrage im laufenden Jahr. Die im Vergleich zum Plan vorgezogene Auslieferung der Bestellungen führte ebenfalls zu einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie einem signifikanten Rückgang der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte. c) Finanzlage
Die BSW Handels GmbH hat keine Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten. Umfangreichere Investitionen konnten problemlos aus dem Cashflow getätigt werden. Darüber hinaus besteht eine flexible Versorgung mit Liquidität über ein Verrechnungskonto mit der Muttergesellschaft Outdoor Sports Equipment GmbH. Die Eigenkapitalquote von 75% zeugt von einer robusten Finanzierungsstruktur. Hierdurch und durch die positive Ertragslage war im Berichtsjahr sichergestellt, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen konnte und aus unserer Sicht auch in absehbarer Zukunft wird nachkommen können. 3. Risikobericht Das Finanz- und Risikomanagementsystem der BSW Handels GmbH dient der Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle sowie weitere Risiken jeglicher Art. Die Geschäftsführung verfolgt mit ihrem Risikomanagement das Ziel, den Unternehmenserfolg gefährdende Risiken möglichst zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen, zu bewerten, zu überwachen und zu bewältigen. Die Überwachung und Kontrolle der Risiken erfolgt durch die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung verfolgt sämtliche Vorgänge des Unternehmens mit einem Auswertungssystem in Echtzeit. Zusätzlich erfolgt ein regelmäßiger Austausch zu allgemein wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, die einen Einfluss auf die Unternehmenstätigkeit haben könnten. Wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährden oder besonderen Einfluss auf Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten, sind im Wesentlichen auf politische Bestrebungen zu einer Einschränkung zum Erwerb von Armbrüsten sowie die allgemeine Entwicklung der Konjunktur zurückzuführen. Das aus der potenziell negativen Entwicklung der Konjunktur und einem von Zurückhaltung geprägten Konsumklima entstehende Nachfragerisiko stellt, wie bereits in Vorjahren, das größte Risiko dar. Wie jedoch im Hinblick auf die Prognose gesehen werden kann, ist im unmittelbaren Geschäftsverlauf des Jahres 2024 wie im Geschäftsjahr 2023 eine Stabilisierung der Nachfrage zu beobachten. Weiterhin ist im Falle eines Nachfragerückgangs lediglich mit reduzierten Gewinnen zu rechnen und das Risiko eines Verlusts besteht aus unserer Sicht in nicht nennenswertem Umfang. Darüber hinaus haben wir die schlechte Konjunkturphase dahingehend genutzt, dass wir den neuen POS in Klagenfurt sowie länderspezifische Onlineshops eingeführt haben, um und für die besseren Konjunkturphasen in Stellung zu bringen. Das theoretische Risiko eines Waffenverbots bzw. einer Einschränkung des Besitzes sowie des Verkaufes besteht seit Jahren. Bisher gibt es analog zu Vorjahren keine Anzeichen für eine tatsächliche Umsetzung eines solchen Verbots bzw. einer solchen Einschränkung. Die Risiken werden aktiv von der Geschäftsführung beobachtet, jedoch kann den genannten Risiken zurzeit keine Relevanz zugesprochen werden. 4. Prognosebericht / Chancen Die ersten Monate des Jahres 2024 waren durch ein abgekühltes Konsumklima geprägt. Erst mit Beginn der Saison Ende Q1 / Anfang Q2 2024 konnten die Umsätze wieder auf dem Niveau des Vorjahrs stabilisiert werden, so dass im 1. Halbjahr 2024 laut Erwartung der Geschäftsleitung ein unterhalb des 1. Halbjahrs 2023 liegender Umsatz erreicht werden wird, der sich jedoch stabilisiert hat und daher einen positiven Ausblick rechtfertigt. Insbesondere die Investitionen in Eigenmarken und Onlineshops in Europa zeigen weiter einen Wachstumspfad auf. Darüber hinaus zeigt der POS Klagenfurt weitere positive Effekte für den Umsatz. Die Geschäftsleitung blickt auch aufgrund der nachlassenden Inflation und eines steigenden Konsumklimas optimistisch in die Zukunft. Es wird davon ausgegangen, dass ab dem zweiten Halbjahr 2024 eine Rückkehr auf den angestrebten Wachstumspfad möglich ist. Die Maßnahmen zur Reduzierung des Lagerbestandes zeigen allmählich ihre Wirkung. Die daraus resultierenden positiven Effekte sind bereits im Free Cashflow erkennbar, obwohl dieser noch nicht das Niveau der Vorjahre erreicht hat. Für das Jahr 2024 sind keine signifikanten Übernahmen oder nennenswerten Investitionen geplant. In Bezug auf das Rohergebnis erwarten wir, im Geschäftsjahr 2024 in etwa das Niveau des Berichtsjahrs erreichen zu können, obwohl die entsprechende Prognose im Vorjahres-Lagebericht im Jahr 2023 aufgrund der oben dargestellten Entwicklungen deutlich unterschritten wurde. Insgesamt ist für das Jahr 2024 eine positive Entwicklung des Geschäftsverlaufs zu erwarten.
Anklam den 28.06.2024 René Kliewe, Geschäftsführung Sven Stiemer, Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BSW HANDELS GMBH, ANKLAMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BSW HANDELS GMBH, ANKLAMI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der BSW Handels GmbH, Anklam, für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag wie auch im Vorjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden in Anlehnung an das Steuerrecht in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um angemessene Abwertungen, die in Form von Gängigkeitsabschlägen ermittelt werden, zu ihrem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Hierbei werden auf Basis der Artikelreichweiten pauschale Abschläge ermittelt, um erkennbare Risiken insbesondere aus Überbeständen zu berücksichtigen. Dieses Verfahren wurde erstmalig in 2019 angewandt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sofern erforderlich werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken, drohende Verluste und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen, der Bestandteil des Anhangs ist. 2. Vorräte In 2023 wurden Gängigkeitsabschläge auf Vorräte erfasst, die zu einem gesamten Abwertungsvolumen von TEUR 1.070 auf einen Warenbestand vor Abwertung von TEUR 7.613 am Bilanzstichtag führten. Entsprechend der Artikelreichweiten der einzelnen Artikel erfolgt eine pauschale Abwertung zwischen 2,5 % (> 12 Monate Reichweite) bis 60 % (> 15 Jahre Reichweite) auf den Einkaufspreis. 3. Forderungen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 35). 4. Verbindlichkeiten Wie im Vorjahr sind sämtliche Verbindlichkeiten ungesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 1.497.039,22 (Vorjahr EUR 1.522.360,02) einbezogen, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern darstellen. 5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Wahrscheinlichkeit aus diesen Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt lag die Mitarbeiterzahl bei 65 (VJ Ø 64). Dieser Bestand gliedert sich in 32 kaufmännische Mitarbeiter (VJ 31) und 33 gewerbliche Mitarbeiter (VJ 33). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrere Mietverträge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen Mietverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:
3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Rene Kliewe, Kaufmann, Ueckermünde Sven Stiemer, Kaufmann, Usedom Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 4. Konzernzugehörigkeit Die Anteile der BSW Handels GmbH werden zum Bilanzstichtag zu 100% von der Outdoor Sports Equipment GmbH, Hamburg, gehalten. Das Mutterunternehmen ist im Geschäftsjahr von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB befreit. 5. Ergebnisverwendung Mit der Muttergesellschaft Outdoor Sports Equipments GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der eine vollständige Abführung des Gewinnes vorsieht. 6. Nachtragsbericht Die ersten Monate des Jahres 2024 waren durch ein abgekühltes Konsumklima geprägt. Erst mit Beginn der Saison Ende Q1 / Anfang Q2 2024 konnten die Umsätze wieder auf dem Niveau des Vorjahrs stabilisiert werden, so dass im 1. Halbjahr 2024 laut Erwartung der Geschäftsleitung ein unterhalb des 1. Halbjahrs 2023 liegender Umsatz erreicht werden wird, der sich jedoch stabilisiert hat und daher einen positiven Ausblick rechtfertigt.
Anklam, den 28. Juni 2024 René Kliewe, Geschäftsführung Sven Stiemer, Geschäftsführung
BESTÄTIGUNG DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BSW Handels GmbH, Anklam Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BSW Handels GmbH, Anklam, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BSW Handels GmbH, Anklam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. Juli 2024 COUNSEL TREUHAND GMBH Arndt Ochs, Wirtschaftsprüfer Tönjes Langemann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss der BSW Handels GmbH, Anklam, zum 31. Dezember 2023 ist am 7. Oktober 2024 durch Beschluss der Gesellschafter festgestellt worden. Zudem wurde der folgende Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst: "Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn in Gänze am die OUTDOOR SPORTS EQUIPMENT GmbH abgeführt und folglich wird kein Jahresüberschuss ausgewiesen." |
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