Helga Schmitz Beteiligungs GmbH
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KÜCHENPROFI GmbH & Co. KGSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Rahmenbedingungen Die internationale Finanzkrise hat im Laufe des Jahres 2008 die Realwirtschaft erreicht und zu einer weltweiten Rezession geführt. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft schwächte sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2008 deutlich ab. Betroffen war auch unsere Branche, über die wir in diesem Lagebericht berichten. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stagnierten in 2008 trotz verfügbarem Einkommen. Allerdings erhöhten sich die Sparquoten der privaten Haushalte. Durch eine instabile Preisentwicklung, die sich auch noch im Laufe des Jahres 2008 fortsetzte, blieb das Konsumklima insgesamt gestört. Dies zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im inländischen Einzelhandel, aber auch im Export war erstmalig seit vielen Jahren eine Stagnation festzustellen. Insgesamt gesehen sind, lt. dem statistischen Bundesamt, die Einzelhandelsumsätze knapp 1% zurückgegangen. Im Jahr davor waren es knapp 3% Minus. Für die Firma Küchenprofi mußten wir im Konsumgeschäft auf Grund der geschilderten Situation mit einem Umsatzminus von 1% abschließen. Der Umsatz der gesamten GPK Branche lag nach Angaben der einzelnen Verbände nominal bei . / . 3%. Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit Die Struktur und der Inhalt der Geschäftstätigkeiten sind gegenüber der letzten Jahre weitgehend unverändert. Die Firma Küchenprofi ist in dem Konsumsegment tätig. Der Marktauftritt erfolgt im Küchenbereich unter Küchenprofi, als Tochtergesellschaft agieren für den Bereich Tischaccessoires, Dekorationen und Life-Style-Produkte die Tochterfirmen cilio und Zassenhaus. Wie in den vergangenen Jahren wird an der bestehenden Kollektion im Bereich Haushaltswaren für Küche weiterentwickelt und neue Produkte im Markt vertrieben. Kernprodukte sind insbesondere für das gesamte Umfeld Küche, Produkte die hauptsächlich Hobbyköche interessiert. Unsere Anstrengungen sind hauptsächlich ausgerichtet, Nischenprodukte für diese Bereiche zu entwickeln. Der Vertrieb erfolgt seit Jahren im In - und Ausland Im Laufe des Jahres 2008 haben wir als letzte Distributionsmarke die Porzellanfirma Pillivuyt, Frankreich aufgegeben und den Exclusivvertrieb eingestellt. Diese Produktgruppe haben wir durch eigene Entwicklung bzw. einer eigenen Produktion im Bereich Porzellan, Kochen und Servieren im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2008 auf den Markt gebracht. Trotz der festzustellenden Kaufzurückhaltung haben wir im Umsatz in etwa die Größe des Jahres 2007 erreicht. Die Zielsetzung war ein Plus von 3%. In der zweiten Jahreshälfte ist dieses Ziel dann durch die enorme Kaufzurückhaltung im deutschen Einzelhandel auf das Vorjahresniveau geschrumpft. Darstellung der Lage Das Umsatzergebnis wird im Wesentlichen getragen durch einige wichtige Produktgruppen, die seit Jahren unsere Visitenkarte im Handel und beim Endverbraucher ausmachen. Dies sind im einzelnen Kochgeschirre aus Gußeisen, Küchenhelfer und Küchenwerkzeuge aus Edelstahl, sowie Artikel aus den Bereichen Kochen, Servieren und Porzellan, ebenfalls Fondues, Raclettes und eine stabile Mühlenkollektion. Weitere kleinere Produktgruppen im Bereich Kochen am Tisch runden das Gesamtsortiment ab, welches durch regelmäßige Neuheiten und konsequenter Ausmusterung ständig aktualisiert wird. Die angesprochenen Warengruppen haben sich auch in 2008 unterschiedlich entwickelt. Insbesondere im Bereich der klassischen Küchenwerkzeuge haben wir ein großes Wettbewerbsumfeld, welches auch von den Discountern erfolgreich und zu äußerst günstigen Preisen bedient wird. Hier leiden alle wichtigen Marken in diesem Produktsegment durch ständige Promotions, die von immer mehr Discountern den Verbrauchern per täglicher Anzeigenwerbung angeboten werden. Zu den Vertriebswegen einige Anmerkungen: Bezüglich der Vertriebswege hat sich in 2008 nichts Entscheidendes verändert. Der Fachhandelsumsatz hat sich trotz Schließungen einiger wichtigen Fachhändlern stabil gehalten. Dasselbe trifft auch auf die Warenhäuser zu. Der Exportanteil lag mit 31% auf dem gleichen Niveau der Vorjahre. Gut entwickelt hatten sich in 2008, nach einer schwächeren Umsatzperiode der letzten Jahre, unsere Nachbarländer Niederlande, Österreich und Luxemburg, die direkt betreut werden, von exklusiv arbeitenden Vertretern. Leider haben wir keinen Zugang mehr zu den Filialketten wie WMF und Zwilling Henckelswerke mit ihren vielen, eigenen Shops in Deutschland. Die Politik, die in diesen beiden Häusern betrieben wird, schließt eine Führung von Fremdmarken in diesen Geschäften praktisch aus. Wir können z.B. bei der WMF nur noch das eine oder andere Produkt unter dem Deckmantel einer WMF-Eigenmarke unterbringen. Die einzige Filialkette, mit der wir seit Jahren eng verbunden sind, ist die Firma Cookmal, mit der wir in den ca. 20 Geschäften auch in 2008 Umsatzzuwächse verzeichnen konnten. Die übrigen Vertriebswege, wie Möbelhäuser, Versandhandel und Gastronomiegroßhändler, blieben im Umsatz stabil auf dem Niveau von 2007. Neukunden sind nur ganz wenige dazugekommen. Preisentwicklung Das Thema Preisentwicklung hat uns in den Bereichen Edelstahl, Kunststoff und Acryl aber auch in vielen anderen Materialien das ganze Jahr über in 2008 beschäftigt. Auch die Energiekosten haben, insbesondere im Herstellerland China, eine große Rolle gespielt. Die Preissteigerungen hielten bis zur Jahresmitte 2008 an, erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 gab es sogar wieder Preisstabilität und teilweise Preisreduzierungen. Eine Tendenz für 2009 ist dies allerdings nicht. Die Materialpreise, wie z.B. Edelstahl, haben wieder angezogen. Ein wichtiger Punkt in unserer Kalkulation ist die Entwicklung des US-Dollars, mit dem ein Großteil unserer Einkäufe bezahlt wird. Über das gesamte Jahr gesehen war der Dollar auf einem relativ stabilen Kurs, der unsererseits auch abgesichert wurde. Die äußerst günstigen Dollarkurse aus dem Jahr 2007 konnten nicht mehr erreicht werden. Qualität und Reklamationen Die Anzahl der reklamierten Produkte in 2008 ist im Vergleich zu den Vorjahren stabil, mit einer Gesamtquote von ca. 0,9% zum Umsatz. Der Durchschnittsumsatz pro verkauftem Stück ist im Jahr 2008 leicht angestiegen. Die Abwicklung von Qualitätsanfragen ist heute umfangreicher und aufwendiger als in den vergangenen Jahren. Dies hängt damit zusammen, dass die Verbraucher durch das Internet einen schnelleren Zugang zur Industrie haben und sich ohne Kontakt zum örtlichen Fachhändler, direkt an den Hersteller wenden. Dadurch wird der Arbeitsaufwand bei uns deutlich größer, teilweise zur Entlastung unserer Fachhändler. Ein wichtiger Punkt für die Verbraucher ist immer wieder eine hohe Garantielaufzeit über die gesetzliche Laufzeit von 2 Jahren hinaus. Branchenüblich werden größtenteils 5, 10 und 20 Jahre Garantie angeboten. Investitionen Die Entwicklung der Marke Küchenprofi für neue Produkte, die hohe Ansprüche an Design und Funktion stellen, ist eine wichtige Aufgabe. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeiten wir mit eigenen Produktmanagern konsequent an Neuentwicklungen. Mit einbezogen werden auch Designer, die in unserer Branche tätig sind. Der Arbeitsaufwand für neue Produkte ist sehr zeitintensiv. Ein neues Produkt benötigt, von der Idee bis hin zur ersten Produktion ein knappes Jahr. Personal Der Personalaufwand ist per 31.12.2008 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen. Die Anzahl der Angestellten inkl. der Auszubildenden und Aushilfskräften blieb unverändert. Nach wie vor haben wir keine Fluktuation festzustellen, der Ausfall durch Krankheiten war auf vergleichbarem Niveau der letzen Jahre. Überstunden sind lediglich in der Hauptsaison, im Weihnachtsgeschäft von Oktober bis Dezember teilweise notwendig. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung Die wesentlichen Risiken, mit denen wir auch in 2009 konfrontiert werden, haben wir im Lagebericht detailliert aufgezeigt. Ein Ende der starken Kostenschwankungen ist im Moment nicht abzusehen. Ausblick Nach Gesamtdarstellung sind, wie im Lagebericht erwähnt, im Geschäftsjahr 2008 keine wesentlichen Besonderheiten festzustellen. Für das laufende Jahr 2009 ist in den ersten Monaten Januar-März ein leichter Rückgang festzustellen. Die Monate April, Mai und Juni hatten deutliche Rückgänge zu verzeichnen, so daß es schwierig sein wird, den Planumsatz von plus 2% zu erreichen. Wir werden die ersten Monate der zweiten Jahreshälfte abwarten müssen, um hier eine mögliche Korrektur vorzunehmen. Die Unternehmenspolitik für 2009 wird sich wie immer nach der geschilderter Gesamtlage ausrichten und sich der aktuellen Situation innerhalb der Branche anpassen. Der Umsatz 2009 soll, wie oben berichtet, um 2% zum Vorjahr steigen. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Umsatzrendite auf dem Niveau der letzten Jahre zu halten. Vor dem Hintergrund der momentanen wirtschaftlichen Entwicklung ist dies ein schwieriges Unterfangen für Küchenprofi und deren Tochtergesellschaften cilio und Zassenhaus. Unsere gesamte Preisgestaltung 2009 ist dieser Situation angepaßt und sämtliche Verkaufsaktivitäten sind danach ausgerichtet. Im Fokus steht ganz entscheidend für das Jahr 2009 und die folgenden Jahre, den Bekanntheitsgrad der Marke Küchenprofi auszubauen. Voraussetzung für eine breite, optische Präsenz ist eine aktive Neuheitenentwicklung, die entscheidend dazu beiträgt, unsere Verkaufsplätze in den derzeitigen Flächen beizubehalten bzw. auszubauen.
Solingen, 04.08.2009 gez. Helga Schmitz gez. Wilhelm Schnarrenberger gez. Stefan Schmitz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Küchenprofi GmbH & Co. KG, zum 31. Dezember 2008 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Kapitalgesellschaften- und Co.-Richtlinie-Gesetz (KapCoRiLiG) aufgestellt. Dementsprechend erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 264c, 266 und 275 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 264 Abs. 2 Nr. 3 HGB). Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch die tatsächlichen Gegebenheiten nicht entgegen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftjahres sind in einem Brutto-Anlagenspiegel (Anlage III-a) gesondert dargestellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 1.000 werden im Jahr des Zugangs aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB sowie nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB werden nicht vorgenommen. Gründe für Zuschreibungen bzw. unterlassene Zuschreibungen haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte an Kapitalgesellschaften zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anteile an Personengesellschaften wurden nach der sogenannten Spiegelbildmethode berücksichtigt. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Einstandspreisen zuzüglich anfallender Bezugsnebenkosten nach der Methode des gleitenden gewogenen Durchschnitts oder mit dem niedrigeren beizulegendem Wert zum Bilanzstichtag. Im Rahmen der Bewertung werden Abschläge vorgenommen, um eine Bewertung gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit den niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten sicherzustellen. Die auf diese Weise vorgenommenen Abschläge auf die Vorräte überschreiten nicht die in der Branche üblichen Abschreibungen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt worden. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen entsprechend berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % (5,0 %) zu Inlands(Ausland)-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf den Nettoforderungsbestand gebildet. Die Forderungen sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf Grundlage von vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen im Rahmen des § 249 HGB. Die Pensionsrückstellungen entsprechen § 6a EStG. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten lediglich noch in Form der handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens überschreiten nicht den bei Personengesellschaften üblichen Umfang. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von dem Zeitpunkt der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) :
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Andere nach § 251 HGB anzugebene Verpflichtungen bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB angegeben werden müssen, sind für die Beurteilung der Finanzlage ohne Bedeutung. 3. Anteilsbesitz
Die Zahlenangaben betreffen den Jahresabschluss per 31. Dezember 2008. 4. Geschäftsführung und Aufsichtsrat Die Geschäftsführung der Küchenprofi GmbH & Co.KG, Solingen, wurde im Geschäftsjahr durch die Küchenprofi Geschäftsführungs- GmbH, vertreten durch Frau Helga Schmitz, Herrn Wilhelm Schnarrenberger und Herrn Stefan Schmitz, wahrgenommen. Ein Aufsichtsrat bestand nicht. 5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 verzichtet. 6. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Küchenprofi Geschäftsführungs- GmbH, Solingen, deren gezeichnetes Kapital per 31. Dezember 2008 € 25.564,59 beträgt. 7. Kapitalanteile Die Kapitalanteile sind im Handelsregister mit € 0,00 für die Komplementärin und mit € 1.500.000,00 für die Kommanditistin eingetragen. Der Gesellschafterbestand und die Beteiligungsquoten blieben unverändert. 8. Vergütungen und Tantiemen Die persönlich haftende Gesellschafterin, die Küchenprofi Geschäftsführungs- GmbH, erhält für die Übernahme des Haftungsrisikos eine Risikovergütung in Höhe von 15 % ihres haftenden Kapitals. Die Haftungsvergütung ist auf den Gewinnanteil von höchstens € 15.000,00 anzurechnen. Soweit der persönlich haftenden Gesellschafterin für ihre Geschäftsführungs- und Vertretungstätigkeit ein Aufwand entsteht, ist dieser Aufwand der persönlich haftenden Gesellschafterin zu ersetzen. 9. Gewinnverteilung Für die Gewinnverteilung bestehen folgende vertragliche Vereinbarungen: Die persönlich haftende Gesellschafterin erhält vorab 3 % des sich ergebenden Gewinns oder Verlusts, höchstens € 7.669,38. Sie hat sich auf den etwaigen Gewinn jedoch ihre Haftungsvergütung anrechnen zu lassen. Der sodann verbleibende Restgewinn oder -verlust steht der Kommanditistin zu.
Solingen, 20. Mai 2009 Küchenprofi GmbH & Co.KG Geschäftsführung Helga Schmitz Wilhelm Schnarrenberger Stefan Schmitz Anlagespiegel
Andere BerichtsbestandteileBericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat bestand nicht. BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Küchenprofi GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Solingen, 21.08.2009 Hartmut Fendrich, Vereidigter Buchprüfer |
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