LiveBridge GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Dieter Gerken seit 14.3.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Klaus Heinrich Schoeppe seit 10.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.30% | |
| 6.30% | |
| 6.30% |
| Name | Anteil |
|---|---|
KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.Eigenbeteiligung | 40.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
knowledgepark GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die knowledgepark GmbH (kpark) mit Geschäftssitz in München, eingetragen unter der Registernummer HRB 226280 beim Amtsgericht München, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des aktualisierten § 267 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der kpark wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt als mittelgroße Kapitalgesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Durch einen negativen Geschäftsverlauf ist eine potenzielle Bestandsgefährdung begründet. Hinsichtlich der Darstellung der diesbezüglichen Risiken verweisen wir namentlich auf die Ausführungen im Abschnitt 2.3 c. sowie Punkt 3 des Lageberichts. Auf Grundlage der Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation und der ergriffenen Maßnahmen sieht die Geschäftsführung die Unternehmensfortführung - trotz der bestehenden grundsätzlichen Risiken - als voraussichtlich gesichert an. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und GuV 2.1 Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Entwicklungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren), bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Software beträgt drei bis fünf Jahre. Geleistete Anzahlungen auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zum Nennwert angesetzt. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sämtliche Sachanlagen wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei bis 13 Jahre. Zugänge wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter vergangener Geschäftsjahre wurden als Sammelposten zusammengefasst und über die Dauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten entsprechend dem Fertigstellungsgrad angesetzt, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen und die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt, solche waren im Geschäftsjahr nicht notwendig. Eine Pauschalwertberichtigung ist ebenfalls nicht erforderlich. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet periodenübergreifende Ausgaben für nachfolgende Geschäftsjahre. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet periodenübergreifende Einnahmen für das folgende Geschäftsjahr. 2.3 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Im Berichtsjahr hat sich die kpark an der KPMV Visionpark GmbH mit Sitz in Pähl zu 50% beteiligt. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 HGB wird in Anspruch genommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. Im Vorjahr bestanden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 464. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 245.750,00 und ist voll einbezahlt. Der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 1.256 setzt sich zusammen aus dem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.639 und dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 383. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde im Berichtjahr durch Gesellschaftereinlagen in Höhe von EUR 5,0 Mio. geleistet, so dass insgesamt TEUR 5.050 Kapitalrücklagen bestehen. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen (§ 266 Abs. 3 A. Ill Nr. 4 HGB). Im Berichtsjahr erfolgte keine Änderung. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und ihre Laufzeiten sind aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 5.493 (Vorjahr: TEUR 4.199) resultieren insbesondere aus mehreren Darlehensverträgen. Die Darlehen haben unterschiedliche Laufzeiten und enden zwischen dem 31.12.2024 und 01.04.2027. Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 199) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 21.961 die nachfolgend erläutert werden: Es bestehen Verpflichtungen von TEUR 45 aus Mietverträgen (davon TEUR 3 gegenüber verbundenem Unternehmen). Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 131. Verpflichtungen aus langfristigen Abnahmeverträgen bestehen in Höhe von TEUR 21.785. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.526 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14.435 haben eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 81 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind: Thomas Schoeppe, München, hauptberuflich Geschäftsführer der knowledgepark GmbH Aladin Antic, Bad Schwartau, hauptberuflich Geschäftsführer der knowledgepark GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung des KfH e. V. Klaus-Dieter Gerken, Barmstedt, von der C4H Connected 4 Health GmbH benannter Geschäftsführer in der knowledgepark GmbH, (seit 04.02.2023) Thorsten Ahrend, Frankfurt, Mitglied des KfH e. V.-Vorstandes (bis 04.02.2023) Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB nicht, da lediglich ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Seitens der Gesellschafter wurden im weiteren Jahresverlauf 2024 folgende Maßnahmen ergriffen:
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht bekannt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.639 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 05. März 2025 Thomas Schoeppe Aladin Antic Klaus-Dieter Gerken ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023knowledgepark GmbH1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma knowledgepark GmbH (kpark) mit Hauptsitz in München entwickelt und betreibt verschiedenste medizinische Anwendungen, die in einer breiten Anwenderschicht im ambulanten Sektor des deutschen Gesundheitsmarktes im Einsatz sind. Die Lösungen der kpark bieten eine benutzerfreundliche, sichere und zuverlässige Plattform für die Patientenversorgung, die eine höhere Effizienz und Qualität der Gesundheitsversorgung ermöglicht. Die Vision der kpark ist es, ein führender Anbieter von modernen Microservices für den ambulanten Gesundheitssektor zu werden. Die kpark entwickelt seit Ende der 1980er Jahre erfolgreich Softwarelösungen in der Medizin. Einer der ersten Schwerpunkte lag in der Transplantationsmedizin, in der eine, für alle deutschen Transplantationszentren einheitliche Softwarelösung gebaut wurde, die individuell (pro Zentrum) angepasst werden konnte, aber auch den vollständigen Datenaustausch untereinander, sowie mit der europäischen "Organmatching"-Organisation Eurotransplant, die jedes Spenderorgan einem potenziellen Empfänger in einem der Mitgliedsländer zuweist, durchführen konnte. Es war vermutlich das erste medizinische Netzwerk, dass in Deutschland betrieben wurde. Über dieses Netzwerk wurden auch alle deutschen Spendermeldungen bis 2006 abgewickelt. Ein weiteres Geschäftsfeld wurde mit den Dialyseeinrichtungen erschlossen, um auch hier die medizinische Dokumentation der Dialysepatienten als Krankenakte zu führen und gleichzeitig die Abrechnungsdaten zur Verfügung zu stellen. Die kpark hat den größten deutschen Dialyseversorger Mitte der 1990er Jahre als Kunden gewonnen. Dieser Kunde ist aktuell nach wie vor der größte Kunde der kpark und damit der Kernkunde. Er rechnet heute ca. 100.000 Patienten pro Quartal mit gesetzlichen Krankenkassen ab. Davon sind ca. 18.000 Patienten dialysepflichtig. Bei den verbleibenden 82.000 Patienten handelt es sich um ambulante nephrologische und allgemeinärztliche Patienten. Die Abrechnung erfolgt über 220 Standorte, an denen der Kernkunde seine Patienten betreut. Durch Vertragsverhandlungen des Kernkunden wurde Ende der 90er Jahre auch die gesamte Dialyseabrechnung nicht mehr über Krankenkassenabrechnungen direkt, sondern im sogenannten ambulanten Sektor über die Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet. Die Abrechnungssoftware der kpark musste für die Abrechnung von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zugelassen werden. Diese und weitere für den ambulanten Sektor erforderliche Zulassungen liegen vor. Die gesetzlichen Anforderungen - insbesondere durch die Einführung der Telematik Infrastruktur (TI) - sind stark gestiegen. Entsprechende Weiterentwicklungen der Software ermöglichen nunmehr die Vermarktung der Softwarelösung auch an andere Kunden im ambulanten Sektor. Die heutige Lösung läuft als Software as a Service (SaaS) Rechenzentrum auf Cloud basierten Systemen, die von der kpark betrieben und betreut werden. Die kpark hat sich dadurch von einem reinen Softwareentwickler zu einem Lösungsanbieter entwickelt. Die kpark verfügt selbst über keinen Vertriebsbereich. Das Geschäftsmodell sieht heute vor, dass der Kernkunde weiterhin bleibt und es einen weiteren großen Kunden als Vertriebs-Vertragspartner gibt, der für die kpark den Vertrieb der Softwarelösungen der kpark im Markt übernimmt. Mit den angebotenen Softwarelösungen kann der ambulante medizinische Bereich fast vollständig abgedeckt werden. Einige spezielle Fachrichtungen, wie z.B. Orthopädie oder andere sind dabei nicht abgedeckt. Die Spezialität der Softwarelösung der kpark ist, dass die Software auch für größere Organisationen geeignet ist. Dies bedeutet, dass die Abrechnungsdaten zusammengefasst und für die buchhalterische Abwicklung der medizinischen Daten der gesamten Organisation verwendet werden können. Das Gleiche gilt auch für die ermittelten medizinischen Patientendaten, die zusammengefasst und anonymisiert ausgewertet werden können. Der Vertriebs-Vertragspartner ist im Vertrieb tätig, um neue Kunden für die kpark zu gewinnen. Die ersten erfolgreichen Akquisitionen sind mit den Anlaufpraxen (116 117) von einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) bereits erfolgt, andere KVen sind noch in der Akquisitionsphase. Weitere größere Kunden-Gruppierungen befinden sich in der Geschäftsanbahnung. Die TI-Dienste verwenden sektorübergreifend die gleichen Services (Stammdatenabgleich, eRezept, eAU, ePA usw.). Die kpark hält diese Services in der Cloudtechnologie vor und bietet den entsprechenden Betrieb an, so dass auch in diesem Geschäftsfeld neue Kundengruppen erschlossen und von der kpark betreut werden können. Der Ansatz, ein Praxisverwaltungssystem auch als SaaS "aus der Steckdose" zu verwenden, findet auch im ambulanten Sektor zunehmend Akzeptanz. Dies wird dadurch untermauert, dass die TI-Dienste bereits aus der "Cloud" kommen. Auch an kleinere Praxen werden inzwischen diese Anforderungen an den Betrieb gestellt, daher ist damit zu rechnen, dass auch einzelne Praxen sich in den nächsten zwei Jahren diesem Thema nähern. Die kpark stellt die Praxistauglichkeit ihrer Softwarelösung nachweislich täglich bereits in 220 Einrichtungen und 100.000 Fällen pro Quartal unter Beweis. Die kpark ist ausschließlich im nationalen Markt tätig. 1.2 Forschung und Entwicklung Die kpark hat im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt in die Entwicklung von Fachmodulen des eigenen Praxisverwaltungssystems (PVS) DISWeb investiert, das als PVS-Neu bezeichnet wird. Insbesondere betraf dies im abgelaufenen Geschäftsjahr die folgenden Sachverhalte:
Neben der Entwicklungsleistung des eigenen Personals sind auch Entwicklungsleistungen von Dritten für die oben genannten Entwicklungen in Anspruch genommen worden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Situation Die Weltwirtschaft hat sich im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin langsam von den Auswirkungen der Pandemie, dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und dem starken Anstieg der Lebenshaltungskosten erholt. Trotz der Unterbrechung auf den Energie- und Lebensmittelmärkten, die durch den Krieg verursacht wurden, und der Verschärfung der weltweiten Kreditbedingungen zur Bekämpfung der hohen Inflation, hat sich die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft zwar verlangsamt, blieb aber mit einem Wachstum von 3,0% laut des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht wesentlich unter dem Vorjahreswert. Dabei zeigten die Entwicklungs- und Schwellenländer mit einem Anstieg des Bruttosozialproduktes von 4,0% ein höheres Wachstum als die Industriestaaten, die um 1,5% zulegen konnten. Innerhalb der Industriestaaten stieg das Bruttosozialprodukt der USA nach Angaben des IWF um 2,1%, während die Eurozone einen Zuwachs von 0,7% verzeichnen konnte. Hier waren es vor allem Spanien und Frankreich, die mit 2,5% bzw. 1,0% überdurchschnittlich wachsen konnten. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland stagnierte im Jahr 2023 merklich. Laut Statistischem Bundesamt ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% zurück. Hohe Energiekosten, gestiegene Zinssätze und schwächere Nachfrage prägten das Jahr. Unter dem Einfluss immer weiter steigender Verbraucherpreise, fiel der private Konsum um 0,8%. Die Inflation sank zwar von 6,9 auf 5,9%, blieb aber hoch, besonders bei den Nahrungsmitteln. Die Energiepreise gingen zum Jahresende zurück, verteuerten sich jedoch im Jahres-Gesamtdurchschnitt trotzdem um 5,3%. Branchenbezogene Situation Die Rahmenbedingungen für eine Digitalisierung der Gesundheitsversorgung wurden in jüngerer Zeit entscheidend ausgebaut, sodass richtungweisende Prozessverbesserungen in der Versorgung vorangebracht werden können. Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) sowie die elektronische Patientenakte (ePA) sind zentrale Bausteine einer vernetzten Versorgung. Die Formulierung einer Digitalstrategie des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ist ein wichtiger Schritt für eine verbesserte medizinische Versorgung. Im deutschen Gesundheitswesen ist eine Digitalisierungsoffensive der Bundesregierung als Folge der Erkenntnisse aus der Zeit um SARS-COV-2 spürbar. Das Bundesministerium für Gesundheit hat in den vergangenen Jahren den nötigen Rahmen geschaffen und die digitale Transformation substantiell vorangetrieben - stets mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in Deutschland auf allen Ebenen zu verbessern, die notwendigen Strukturen für ein modernes Gesundheitswesen und eine datenbasierte Medizin im Hintergrund aufzubauen und bereitzustellen, vor allem aber die alltäglichen Abläufe der Menschen leichter zu machen und für die Patientinnen und Patienten wie auch für die Ärztinnen und Ärzte und die anderen Leistungserbringer einen konkreten, erlebbaren Nutzen zu schaffen. Zu nennen sind hier vor allem der Aufbau der sicheren Vernetzung im Gesundheitswesen (Telematikinfrastruktur, TI), die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) mit ihren Anwendungen, die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) und des elektronischen Rezepts (E-Rezept), das neue Angebot der digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und der digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) für die Versicherten, die Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten für die Videosprechstunde und weitere Leistungen in der Telemedizin. Die Größe des Gesundheits-IT-Marktes wird derzeit auf 358,5 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 728,63 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 15,24 % im Prognosezeitraum entspricht. Der IT-Markt im Gesundheitswesen verzeichnete während der COVID-19-Pandemie ein schrittweises Wachstum. Mit dem weltweiten Lockdown und Einschränkungen bei Reisen und Krankenhausbesuchen für nicht elektive und nicht dringende Eingriffe sowie der Zurückhaltung von Menschen, Krankenhäuser und Kliniken aufzusuchen, aus Angst vor einem Kontakt mit dem SARS-CoV-2-Virus, erlebte die digitale Gesundheitsversorgung einen Anstieg innerhalb des Gesundheitssystems. Die zunehmende Einführung von Telekonsultationen anstelle persönlicher Arztkonsultationen während der Pandemie beflügelte den untersuchten Markt. Darüber hinaus bestand mit der steigenden Zahl von COVID-19-Patienten weltweit ein enormer Bedarf an der Pflege und Speicherung großer Datenmengen im Zusammenhang mit Patienteninformationen, medizinischen Berichten, Finanzanalysen und vielem mehr. IT-Lösungen für das Gesundheitswesen erleichterten die Speicherung und den Zugriff auf die medizinischen Berichte. Die Nutzung des Internets und die Digitalisierung von Gesundheitsprozessen sind für die Entwicklung eines besseren Verständnisses der Gesundheitsinformationstechnologien und ihrer Auswirkungen auf die Gesundheitskommunikation unerlässlich geworden. IT-Lösungen für das Gesundheitswesen minimieren das Risiko der Verlegung von Krankenakten und helfen beim Fernzugriff auf die Gesundheitsberichte von Patienten weltweit. Daher wird erwartet, dass die oben genannten Faktoren das Wachstum des Gesundheits-IT-Marktes im Prognosezeitraum unterstützen werden. Allerdings können ein Mangel an Fachkräften und hohe Wartungskosten das Wachstum des Marktes behindern (https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/global-healthcare-it-market-industry). Der Markt für Gesundheits-IT ist insgesamt hart umkämpft und besteht aus mehreren großen Akteuren. Bezogen auf den Marktanteil dominieren derzeit einige große Player den Markt. Aufgrund des technologischen Fortschritts und der Produktinnovationen erhöhen mittlere und kleinere Unternehmen jedoch ihre Marktpräsenz durch die Einführung neuer Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen. (https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/global-healthcare-it-market-industry) 2.2 Geschäftsverlauf und Unternehmensentwicklung im Berichtsjahr Das Geschäftsjahr 2023 erwies sich für die kpark als äußerst anspruchsvoll und fordernd, geprägt von besonderen Herausforderungen und Entwicklungen. Zum Jahresende 2022 hat es einen Wechsel in der Gesellschafterstruktur der kpark gegeben. Die C4H Connected for health GmbH, Altenholz, hat zum Jahreswechsel 60% der Gesellschaftsanteile an der kpark übernommen, die restlichen 40% werden von der KfH Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Neu-Isenburg, gehalten. Dieser Gesellschafterwechsel hat einen Strukturwechsel in der kpark eingeleitet. Die Organisation der kpark wurde neu aufgesetzt, die Bereiche und Aufgaben auf die strategische Neuausrichtung ausgerichtet. Das Jahr 2023 war geprägt von dieser Neustrukturierung, um den Weg Richtung Vertrieb zu ebenen. Hier wurden verschiedene Kooperationen begonnen, um die von der kpark entwickelten technischen IT-Lösungen für den Gesundheitssektor im Markt zu platzieren und neue Kunden zu erschließen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden bereits vielversprechende Geschäfte angebahnt und neue Kontakte geknüpft. Die Zusammenarbeit auf vertrieblicher Ebene mit bestehenden Geschäftspartnern wurde intensiviert, um die Chancenverwertung für neue Kundenaufträge auszubauen. Für die kpark als Anbieter eines PVS, ist diesbezüglich die Entwicklung von Schnittstellen zu den Krankenkassenabrechnungssystemen von Relevanz. Insbesondere sind hier die gesetzlichen Vorgaben bedeutsam, bspw. im Hinblick auf die Einführung der eAU. Die Entwicklung der entsprechenden technischen Voraussetzung im PVS der kpark wurden maßgeblich im Jahr 2023 vorangetrieben, um die fristgerechte Umsetzung sicherzustellen. Ferner wurden Projekte zur Erschließung weiter Kundengruppen außerhalb des Ankerkunden der kpark verfolgt. Das Geschäftsjahr 2023 war neben der Neustrukturierung, der Weiterentwicklung der Software und Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen von der Sicherstellung der Finanzierung der fortlaufenden Entwicklungen geprägt. Dies beeinflusste das Ergebnis insbesondere im Materialaufwand, Steuern und Zinsen, siehe Erläuterungen unter 2.3. Das Geschäftsjahr lief weitestgehend wie vorgesehen. Es konnten jedoch nicht alle geplanten Umsätze realisiert werden. Im Ergebnis konnte im Berichtsjahr bei gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Umsatzerlösen von TEUR 16.096 (Vj. TEUR 9.843) bzw. einer Gesamtleistung von TEUR 21.197 (Vj. TEUR 15.495) ein Ergebnis von TEUR -1.587 (Vj. TEUR 364) vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erwirtschaftet werden. Das negative Ergebnis ist trotz der gestiegenen Gesamtleistung insbesondere auf den fast verdoppelten Materialaufwand von TEUR 13.008 (Vj. TEUR 6.785) zurückzuführen. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023 daher nicht zufriedenstellend. 2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens a. Ertragslage Die Ertragslage liegt mit einem EBIT von TEUR -501 (Vorjahrwert TEUR 617) unter den Erwartungen, was insbesondere auf den fast verdoppelten Materialaufwand von TEUR 13.008 (Vj. TEUR 6.785) im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen ist. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.702 von TEUR 15.495 auf TEUR 21.197 gestiegen. Dabei sind die Umsatzerlöse aufgrund einer Vertragsumstellung mit dem Kernkunden um TEUR 6.254 auf TEUR 16.096 (Vj. TEUR 9.843) gewachsen. Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wurden um TEUR 5.101 erhöht (Vj. TEUR 5.652). Dies resultiert aus weiteren Entwicklungen am PVS-Neu-System. Der Materialaufwand erhöhte sich aufgrund der u.g. Vertragsumstellung zum Jahreswechsel 01.01.2023 auf TEUR 13.008 im Berichtszeitraum (Vj. TEUR 6.785). Hinweise zur o.g. Vertragsumstellung: Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 gab es eine direkte Vertragsbeziehung zwischen dem Kernkunden und einem fremden IT-Dienstleister. Mit dem Gesellschafterwechsel bei der kpark wurde die kpark vom Kernkunden als Generalunternehmer für die IT-Dienstleistungen des Kernkunden eingesetzt. Der in diesem Zusammenhang vereinbarte Leistungsvertrag führt einerseits zu gestiegenen Erlösen und andererseits zu einem korrespondierenden erhöhten Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 828 auf TEUR 6.238. Dies ist insbesondere auf den Gesellschafterwechsel sowie die damit verbundene Übernahme vom Personal aus der ehemaligen Muttergesellschaft zurückzuführen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zu TEUR 272 im Geschäftsjahr 2022 im Jahr 2023 auf TEUR 425 gestiegen, dies resultiert insbesondere aus Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände der kpark. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2.169 (Vj. TEUR 2.597). Die Reduktion gegenüber dem Vorjahr ergab sich durch diverse Einmaleffekte. Im Geschäftsjahr 2023 bewegen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wieder auf dem Niveau des Jahres 2021. Der Zinsaufwand der Gesellschaft ist im Jahr 2023 bedingt durch den Abschluss von Gesellschafterdarlehen sowie zweier Leasingverträge angestiegen. Insgesamt ergibt sich ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 1.086, ein Anstieg um TEUR 833 ggü. dem Vorjahr (TEUR 253). Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR -52 (Vj. TEUR 46) und sonstiger Steuern, beträgt das Jahresergebnis in 2023 TEUR -1.639 (Vj: TEUR 410). b. Vermögenslage Die Vermögenslage der kpark entspricht einer Softwareentwicklungsgesellschaft, die sich fortlaufend in der Entwicklung neuer Produkte befindet. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 13.688 auf TEUR 32.263 erhöht. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung aktivisch zum einen auf den um TEUR 10.102 höheren Bestand an Anlagevermögen von TEUR 12.423 (Vj. TEUR 2.321) sowie das höhere Vorratsvermögen (ohne erhaltene Anzahlungen) von TEUR 19.561 (Vj. TEUR 14.566) und zum anderen auf die Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf TEUR 627 (Vj. TEUR 1.557) zurückzuführen. Das Anlagevermögen beträgt ca. 38,5 % (Vj. 12,5 %) der Bilanzsumme. Über 2 Leasingverträge (siehe auch unter c. Finanzlage) wurden die entgeltlich erworbenen Lizenzen erhöht. Hierbei handelt es sich einerseits um Betriebslizenzen für 5 Module des PVS- Systems sowie anderseits um Nutzungsrechte für Lizenzen zu fremden, für den Betrieb erforderlichen Teilsystemkomponenten für den medizinischen Arbeitsplatz des Kernkunden der knowledgepark GmbH. Aufgrund der fortwährenden Weiterentwicklung einzelner Fachmodule sowie des gesamtheitlichen PVS-Neu-Systems für den Kernkunden, sind die unfertigen Erzeugnisse um TEU 4.995 angestiegen. Diese setzen sich sowohl aus Eigenleistungsanteilen als auch aus Fremdleistungsanteilen zusammen. Die Unfertigen Leistungen betragen ca. 60,6 % (Vj. 78,4 %) der Bilanzsumme. Auf der Passivseite hat sich im Berichtsjahr das Eigenkapital infolge einer "Umwandlung" von Gesellschafterdarlehen in die Kapitalrücklage auf TEUR 5.050 (Vj. TEUR 50) zum Bilanzstichtag erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 15,6 % (Vj. 8,9 %). Der Rückstellungsbedarf ist mit TEUR 546 zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr (Vj. TEUR 596) gesunken, dies resultiert hauptsächlich aus den reduzierten Rückstellungen für Personalsachverhalte. Die Rückstellungsquote beträgt im Berichtsjahr 2%, gegenüber 3% im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten betragen ca. 82,7% (Vj. 87,8%) der Bilanzsumme. Davon bestehen TEUR 16.115 sonstige Verbindlichkeiten, wobei hierin im Berichtsjahr Leasing- und Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15.893 (Vj. TEUR 7.115) enthalten sind. Im Berichtsjahr wurden Finanzierungsleasings und ein Mietkauf abgeschlossen. c. Finanzlage des Unternehmens Die finanzielle Lage der kpark war im Berichtsjahr angespannt, insbesondere durch die Entwicklungskosten und die Zunahme der Verbindlichkeiten. Im Rahmen des Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr nachzukommen. Die kurzfristige Liquiditätsversorgung des Unternehmens war im Berichtsjahr aufgrund der Kontokorrentlinie bei einer in Deutschland ansässigen Großbank sowie aufgrund diverser liquiditätszuführenden Kapitalmaßnahmen im Geschäftsjahr gesichert. Die Liquidität wurde im Geschäftsjahr 2023 durch Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt Mio. EUR 8,0 unterstützt, wovon Mio. EUR 5,0 in die Kapitalrücklage umgewandelt wurden. Die restlichen Gesellschafterdarlehen haben unterschiedliche Laufzeiten und enden zwischen Ende 2024 und April 2027. Zudem wurden im Geschäftsjahr 2023 zwei Leasingverträge abgeschlossen.
Die Leasingraten sind durch die Gesellschafter der kpark langfristig abgesichert. Zum 31. Dezember 2023 bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 123 (Vj. TEUR 115). Bei einer namhaften deutschen Bank besteht eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 950 die zum 31.12.2023 mit TEUR 948 belastet war.
Der operative Cashflow lag in der Berichtsperiode bei TEUR -8.101 und verbessert sich leicht gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Vj: TEUR -8.735). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich in der Berichtsperiode auf -10.527 und erhöht sich damit deutlich gegenüber dem Vorjahr (Vj.: TEUR -1.975). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag im Geschäftsjahr bei TEUR 18.636 (Vj.: TEUR 10.744). Hintergrund dieser Entwicklung ist die Umwandlung von Gesellschafterdarlehen in die Kapitalrücklage, die Aufnahme von Gesellschafterdarlehen und der Abschluss von Finanzierungsleasingverträgen. Zum Stichtag 31.12.2023 lag der Finanzmittelfonds bei TEUR 123 (31.12.2022: TEUR 115). Aufgrund der erfolgten Kapitalmaßnahmen war die Versorgung mit den liquiden Mitteln gesichert. Die kpark verfügt derzeit über eine noch ausreichende Finanzausstattung, wird aber zum Fortbestand des Unternehmens verstärkt auf Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter sowie andere Finanzierungen angewiesen sein. Unter der Prämisse, dass die erwähnten Finanzierungsbeiträge erfolgen, ist die Liquiditätslage des Unternehmens als noch ausreichend zu bewerten. Die getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 10.527 betreffen ausschließlich Entwicklungskosten für die Softwaremodule. Finanzielle Leistungsindikatoren Die kpark zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Umsatz- und EBIT -Entwicklung heran. In der aktuellen Aufbau- und Investitions-/Entwicklungsphase wird insbesondere die Liquiditätssituation fortlaufend zur Beurteilung der Unternehmenssituation überwacht. Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts erwartet die Geschäftsführung, die bisher bekannten und erwarteten Zahlungsverpflichtungen in dem für die Fortführungsannahme relevanten Zeitraum erfüllen zu können. 3. Risiken, Chancen und Prognosebericht 3.1 Risiken Im Rahmen des unternehmerischen Handels ist die kpark diversen Risiken ausgesetzt, die sich negativ auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken können. Risiken bezeichnen die Möglichkeit des Auftretens von Ereignissen mit ungünstiger Auswirkung auf die wirtschaftliche Prognose. Ziel der Geschäftsführung der kpark ist es, diese Risiken so früh wie möglich zu erkennen und die daraus resultierenden Auswirkungen so gut wie möglich zu begrenzen. Dabei versucht die kpark, Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb der Organisation beherrschbar sind. Der geschäftliche Erfolg der kpark wird maßgeblich durch gesamtwirtschaftliche Risiken und Entwicklungen sowie vom allgemeinen Geschäftsklima beeinflusst. Da es sich bei der Einführung und Nutzung der von Software für (potenzielle) Kunden in der Regel um langfristige IT-Investitionen handelt, könnten Kunden ihre Investitionen streichen, reduzieren oder nicht tätigen, wenn erwartete positive Entwicklungen in der Weltwirtschaft ausbleiben oder hinter die Erwartungen zurückfallen. Langfristige Investitionen werden in einem unsicheren oder sich verschlechternden wirtschaftlichen oder politischen Umfeld eher ausgesetzt oder verschoben. Auch sind im Geschäftsumfeld der kpark Zeitpunkte für die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben der Bundesregierung für die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens maßgeblich. Jegliche Verschiebungen von Zeitpunkten zu IT-Einführungen wirken sich negativ aus. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind praktisch nicht relevant. Eine hieraus resultierende Bedrohung für das Unternehmen ist zum gegebenen Zeitpunkt nicht abzuleiten. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die kpark vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität neuer Kunden. Ein weiteres Risiko besteht in der kontinuierlich vorangetriebenen Einführung ergänzender TI-Fachverfahren und der damit einhergehenden Umstellung von Abläufen in den Praxen. Verpflichtende Einführungen neuer IT-technischer Verbesserungen im Praxisumfeld werden immer wieder zeitlich durch die Gematik verschoben. Vor allem wird in den beschriebenen Abläufen nachgebessert, die Anwender werden in diesem Zusammenhang immer unzufriedener. Hieraus resultiert ein Akzeptanzrisiko bei den Anwendern für die Einführung neuer Verfahren. Die Gematik hat inzwischen Modellregionen eingeführt, in denen Fachverfahren erprobt werden können und gegebenenfalls Nachbesserungspotential hervorgebracht werden kann. Dies soll der Entwicklung entgegenwirken. Wesentliche Risiken im operativen Bereich werden aktuell in erster Linie in der möglichen Fluktuation von Personal in einem umkämpften Arbeitsmarkt und dem damit möglicherweise verbundenen Know-How-Verlust gesehen. Diese bestehen in den für das Unternehmen entscheidenden Bereichen, insbesondere bei der Softwareentwicklung. Um dieses Risiko zu verringern, sollen Maßnahmen zur Personalbindung des Bestandspersonals ergriffen werden. Darüber hinaus wird zur Know-How-Sicherung und zur Reduktion externer Entwicklungskosten darauf hingewirkt, relevante, im abgelaufenen Geschäftsjahr extern eingekaufte Ressourcen, direkt in die kpark zu integrieren. Darüber hinaus besteht das Risiko von Kostensteigerungen im Rahmen der allgemeinen Verteuerung beim Materialaufwand, den Sachkosten sowie einer Verteuerung der Personalkosten. Das maßgebliche Risiko besteht in der Sicherung der Finanzierung der weiter erforderlichen Entwicklung des PVS-Neu-Systems. Die Geschäftsführung hat in Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern vielfältige Maßnahmen zur Liquiditätssicherung ergriffen und langfristige Vereinbarungen geschlossen. Bei dem Risiko der Finanzierungssicherung handelt es sich ggf. um ein mögliches bestandsgefährdendes Risiko, wenn weitere Finanzierungen ausbleiben oder aber die Umsatzentwicklung sich anders darstellt als geplant. Hierzu verweisen wir auf den Abschnitt Unternehmensfortführung unter dem Punkt 3.3. Im Rahmen der globalen weiteren technischen Entwicklungen bestehen darüber hinaus grundsätzliche IT-Risiken:
Den o.g. Risiken wird mit den IT-Sicherheitsmaßnahmen gemäß dem Stand der aktuellen Technik begegnet und die IT-Infrastruktur der kpark entsprechend geschützt. Die Risikosituation wird daher als beherrschbar eingestuft. Die kpark wird ein internes Risikomanagementsystem einführen, um die Unternehmensrisiken der kpark einem kontinuierlichen Monitoring zu unterziehen. Derzeit besteht das Monitoring aus einer planerischen Prognose für das Geschäftsjahr 2024 aus einer internen Top-Down sowie einer Bottom-Up-Analyse. Dabei wird ausgehend von einer Gesamtumsatzplanung eine integrierte Planung erstellt. Diese Planung wird unter Berücksichtigung der erwarteten konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage und insbesondere aufgrund des Geschäftsmodells der kpark mit den erwarteten Material- und Personalaufwendungen sowie einer integrierten Liquiditätsplanung zu einer Gesamtprognose verdichtet. 3.2 Chancen Die fortdauernde technologische Entwicklung und auch die Digitalisierung in der für kpark relevanten potentiellen Kunden bieten gute Wachstums- und Entwicklungschancen. Die kpark verfolgt eine klare Ausrichtung auf die Abdeckung einer breiten Anwenderschicht im ambulanten Sektor des deutschen Gesundheitsmarktes und sieht hier eine gute Möglichkeit, weitere Kunden hinzuzugewinnen und das organische Wachstum im Jahr 2024 beizubehalten. Eine weitere Chance, neue Aufträge zu gewinnen, sieht die kpark im Sektor der Vermarktung des eigenen PVS-Neu an weitere Kunden sowie in der Unterstützung im Bereich Entwicklungsleistungen für Produkte bestehender Geschäftspartner. Beispielsweise ist es von Vorteil für die kpark, dass auch eine enge Geschäftspartnerin der kpark Vertragsbeziehungen zu KVen pflegt und über diese Kontakte die Entwicklungsschritte der kpark zielgerichtet einem Praxistest unterzogen werden können. Hieraus können zeitnah Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Produkte aus dem Praxisbereich gewonnen werden. Ferner führt dies auch zu einer Steigerung der Akzeptanz bei den Anwendern, da sich diese in die weiteren Entwicklungen mit Hinweisen einbringen können. Dies bietet die Chance für die kpark, bei positiven Praxistests neue Kontakte für die Erweiterung des Kundenkreises bzw. der grundsätzlichen Markterschließung zu gewinnen. Die bereits im Geschäftsjahr angebahnten neuen Geschäftsbeziehungen sollen in 2024 weiter ausgebaut werden und Ende des Geschäftsjahres 2024 / Anfang 2025 die geplanten Umsätze realisiert werden. 3.3 Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass die globale Wirtschaft im Jahr 2024 eine ähnliche Dynamik aufweisen wird, wie im Vorjahr. In seiner im Oktober 2023 veröffentlichten Prognose erwarten die Experten einen Zuwachs der globalen Wirtschaft um 2,9%. Während die Prognose der deutschen Bundesregierung für das Gesamtjahr 2024 von einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3% ausgeht, sehen andere Wirtschaftsinstitute Deutschland im Jahr 2024 zwischen Stagnation und Rezession. Im ersten Quartal 2024 stieg das BIP gegenüber dem vierten Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt tatsächlich um 0,2%. Damit setzte sich der Negativtrend aus dem letzten Quartal 2023, in dem noch ein 0,5-prozentiges Absinken des BIP verzeichnet wurde, nicht fort. Für Lichtblicke könnte eine Normalisierung der Inflationsraten sorgen. Auch stieg zu Jahresbeginn die Produktion energieintensiver Industriezweige wieder an, nachdem sie seit Anfang 2022 fast durchgehend rückläufig gewesen ist. Nachdem im Jahr 2023 die weltweiten IT-Ausgaben erstmals wieder ein Wachstum verzeichnen konnten und in dem Jahr um 3,3% auf 4,7 Billionen US-Dollar angestiegen sind, erwartet das Marktforschungsinstitut Gartner für das Jahr 2024 ein weiteres Anziehen der Dynamik mit einem Wachstum auf 5,0 Billionen US-Dollar. Dies würde einem Anstieg um 6,8% entsprechen. In Deutschland wird für den IT-Sektor nach Schätzungen des Branchenverbands Bitkom für 2024 ein Umsatz von 151,6 Mrd. Euro erwartet - das entspricht im Vergleich zu 2023 einem Wachstum um 6,1%. Die informationstechnologische Entwicklung in der Gesundheitsbranche wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren an Umfang zunehmen. Der technische Fortschritt insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung der Prozesse im Gesundheitswesen wird weiter Fahrt aufnehmen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Stabilisierung des Umsatzes auf dem Niveau von 2023 erwartet. Daraus resultierend wird von einem erwirtschafteten Umsatz von ca. TEUR 23.977 bzw. einem Jahresergebnis von ca. TEUR 2.816 ausgegangen. Ein Hauptaugenmerk für die Unternehmensfortführung liegt auf der Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft sowie der kontinuierlichen Tilgung aufgelaufener Verbindlichkeiten. Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 sind Umsatzsteigerung durch die Erschließung von neuen Kundensegmenten sowie der Fertigstellung und damit verbundenen Herstellung der Vermarktungsfähigkeit des PVS-Neu zum Jahresende 2025 geplant. Die laufende Liquidität der Gesellschaft wurde bereits im Geschäftsjahr 2023 durch Zuführung von Gesellschafterdarlehen sowie Einzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft insgesamt in Höhe von TEUR 8,0 Mio. gesichert. Die Zinsen für sämtliche Gesellschafterdarlehen wurden endfällig gestellt, um die Zinslast im Darlehenszeitraum zu reduzieren. Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 sind Verkäufe von spezifischen für einen Kunden entwickelte Fachmodule geplant. Die entsprechenden Werte sind bislang noch in den unfertigen Erzeugnissen dargestellt, da die Entwicklung dieser Fachmodule erst im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen werden wird. Hierbei sollen spezielle Softwaremodule an den Hauptkunden veräußert werden. Dies bezieht sich nur auf Module, die für die ausschließliche Nutzung des Hauptkunden entwickelt wurden und von diesem eigenständig nutzbar sind. Für das Geschäftsjahr 2025 sind flankierende Maßnahmen der Gesellschafter in Form der Zuführung weiterer Gesellschafterdarlehen in Höhe von bis zu TEUR 2.000 bereits vertraglich zugesichert. Die Liquiditätsplanung zeigt ferner eine Stabilisierung der Liquiditätssituation der Gesellschaft auf, so dass die geplante Reduzierung der Kontokorrentlinie ab Mitte 2025 von maximal TEUR 950 auf TEUR 500 als umsetzbar erachtet wird. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung sind die Liquidität und die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich und gesichert. Unternehmensfortführung Im Berichtsjahr blieben die Umsatzerlöse unter Berücksichtigung der Vertragsumstellung mit dem Kernkunden wie im Vorjahr hinter den Erwartungen zurück, einhergehend mit deutlichen Bestandserhöhungen sowie Steigerungen im Aufwandsbereich und im Kapitaldienst. Die Kostenstruktur konnte nur bedingt an den negativen Geschäftsverlauf angepasst werden und blieb wegen den andauernden Entwicklungen alternativlos hoch. Dies führte in der Folge zu erheblichem ungeplantem Liquiditätsbedarf, da die Zahlungseingänge aus neuen Kundenumsätzen ausblieben und die vorhandene Liquidität nicht ausreichte. Dieser konnte nur durch eine Kombination von Gesellschaftermitteln, einer Banklinie und weiteren Mietkauf- und Leasinggeschäften überbrückt werden. Die zur Liquiditätssicherung und Stabilisierung der Geschäftstätigkeit vereinbarten Unterstützungsmaßnahmen sind wie folgt definiert:
Den geplanten Stabilisierungsmaßnahmen liegt eine Planung bis zum Ende des Jahres 2028 zugrunde. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit bestehen des Weiteren Kreditvereinbarungen mit der Hausbank zu einer Kontokorrentlinie, die auf Basis der Planung zum Erstellungszeitpunkt in ausreichender Höhe gewährt ist. Überdies liegen der Planung insbesondere auch folgende Prämissen zugrunde: Wir gehen zudem in der Planung davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung auf Basis der bereits geschlossenen großen Kundenverträge positiv entwickelt. Die Liquiditätsplanung unterstellt, dass die Mittel aus den Stabilisierungsmaßnahmen und Einzahlungen der Gesellschafter zusammen mit der Bankenfinanzierung sowie weiteren flankierenden Vereinbarungen zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen die Finanzierung der kpark in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus zumindest auch bis in den Herbst 2026 sicherstellen wird. Die Geschäftsführung hat darüber hinaus einen Maßnahmenkatalog, der sich auf Umsatzwachstum, Kostensenkungsprogramme, Personalmaßnahmen und Effizienzsteigerungen in den Leistungs- und Produktionsprozessen bezieht, entwickelt, der nach Ansicht der Geschäftsführung geeignet ist, um durch die Kombination dieser Maßnahmen den Fortbestand der kpark zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Marktanteile zu gewinnen und langfristig erfolgreich zu sein. Risiken wegen eintretender Finanzierungslücken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, können sich ergeben, wenn sich die angenommenen Rahmenbedingungen, die der Planung zur Überwindung der Auswirkungen der Unternehmenskrise zugrunde gelegt wurden, wesentlich ändern. Änderungen der Rahmenbedingungen können sich beispielsweise durch stark von den Planannahmen abweichende Parameter, wie Neukundengewinnung und Zahlungsmittelzuflüsse, ergeben. Die Schließung dann entstehender Finanzierungslücken könnte je nach dem Umfang der Planabweichungen weitere externe Liquiditätszuführungen in Form von Eigen- und Fremdkapital erforderlich machen, was aus heutiger Sicht nicht erforderlich erscheint. Vor diesem Hintergrund besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit.
München, den 05. März 2025 Thomas Schoeppe, Geschäftsführer Klaus-Dieter Gerken, Geschäftsführer Aladin Antić, Geschäftsführer Vorstehende zur Offenlegung bestimmte Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anhang und Lagebericht der knowledgepark GmbH, München, zum 31. Dezember 2023 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die knowledgepark GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der knowledgepark GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der knowledgepark GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt 3.3 Unternehmensfortführung im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass durch Vertragsumstellungen die Umsatzerlöse zurückblieben und durch die fortlaufende Softwareentwicklung weiterer erheblicher Kapitalbedarf besteht. Neben den im berichtsjahr bereits getätigten Kapitalmaßnahmen sind für die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auch für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 weitere Stabilisierungsmaßnahmen notwendig. Die Unternehmesnfortführung hängt von den im Lagebericht dargelegten Stabilisierungsmaßnahmen ab. Sollten diese Maßnahmen stark vom den Planannahmen abweichen besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 14. März 2025 Dürkop
Möller und Partner mbB
Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDie Gesellschafterversammlung der knowledgepark GmbH, München, hat beschlossen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.638.652,43 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzverlust zum 31.12.2023 beträgt damit EUR 1.255.529,86. Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung der knowledgepark GmbH, München, hat am 09.05.2025 den Jahresabschluss der knowledgepark GmbH, München, zum 31.12.2023 festgestellt. |
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