Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 6833
Vorher
FAIRNET Gesellschaft für Messe-, Ausstellungs- und Veranstaltungsservice mbH
Eingetragen
18.2.1993
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtMesse-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterMontage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und Messen
Gegenstand
Serviceleistungen im Zusammenhang mit Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen, insbesondere Planung und Realisierung von Messe- und Produktpräsentationen. Ferner die Beratung von Unternehmen bezüglich der Teilnahme an Messen und Ausstellungen, einschließlich Unterstützung bei der Vorbereitung, Teilnahme und Nachbereitung von Messen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Deumeland
seit 13.11.2008
Prokura
Martin Buhl-Wagner
seit 13.5.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Freistaat Sachsen
50.00%
Stadt Leipzig
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.022.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FAIRNET GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Über die FAIRNET GmbH

Die FAIRNET GmbH, Leipzig, ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Gegenstand des Unternehmens sind Serviceleistungen im Zusammenhang mit Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen, insbesondere die Planung und Realisierung von Messe- und Produktpräsentationen, ferner die Beratung von Unternehmen bezüglich der Teilnahme an Messen und Ausstellungen einschließlich Unterstützung bei der Vorbereitung, Teilnahme und Nachbereitung von Messen im In- und Ausland.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Situation in der Messewirtschaft

Das ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. rechnete in seiner im Dezember 2023 veröffentlichten Konjunkturprognose Winter 2023 für das Jahr 2023 mit einem realen Wachstum der Weltwirtschaft um +2,7 %, was dem Niveau des Vorjahres entspräche.

In Deutschland hat sich die Konjunktur im Jahr 2023 abgeschwächt. Die erwartete Erholung für die zweite Jahreshälfte blieb laut ifo Institut trotz rückläufiger Inflation und steigenden Lohneinkommen aus. Insbesondere der private Konsum wurde dadurch gebremst, dass ein Teil des Kaufkraftzuwachses gespart wurde. Zudem fehlten Impulse aus dem Warenhandel und der Industrieproduktion. Notenbanken dämpften die Konjunktur zur Inflationsbekämpfung und Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank führten zu einer Abkühlung des deutschen Immobilienmarkts. Kräftige Impulse gingen lediglich von den staatlichen Investitionen aus, insbesondere resultierend aus der Beschaffung von Rüstungsgütern. Die Finanzpolitik zeigte im Jahr 2023 eine leichte expansive Ausrichtung, besonders durch Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise. Für das Jahr 2023 schätzte das ifo Institut in seiner Konjunkturprognose Winter 2023 insgesamt einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr ein.

Die vorgenannte Konjunkturprognose des ifo Institutes wurde im Januar 2024 in einer ersten Berechnung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, bestätigt.

Nach Angaben des AUMA - Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. vom Dezember 2023/Januar 2024 wurden im Jahr 2023, dem ersten Jahr mit einem kompletten Messeprogramm seit dem Beginn der Corona-Pandemie, 340 Messeveranstaltungen mit rund 180.000 ausstellenden Unternehmen und einer Besucherzahl von 11,5 Mio. in Deutschland durchgeführt. Damit stelle das Jahr 2023 für die Messewirtschaft in Deutschland ein Jahr der Erholung dar, jedoch werden die Vor-Corona-Zahlen laut AUMA noch nicht erreicht. Der internationale Geschäftsreiseverkehr habe sich wieder normalisiert, sodass nationale sowie internationale Messeteilnehmer wieder auf den Messeplatz Deutschland, der weltweit als Nummer eins gelte, kommen. Neben Unwägbarkeiten, resultierend aus gesamtwirtschaftlichen Verunsicherungen und weltpolitischen Umbrüchen, gäbe es in der Wirtschaft und Gesellschaft fortlaufend neue Themen, für die es Plattformen zum Austausch braucht. Messen - als Schaufenster der Innovationen - sind und bleiben nach Ansicht des AUMA einer dieser wichtigen Treffpunkte, um den Wandel voranzubringen. So wurden im Jahr 2023 fast 20 neue Messeformate umgesetzt. Darüber hinaus erfordern veränderte Kundenbedürfnisse, bedingt durch die Corona-Pandemie, zielgruppengerechte Konzepte. Zwar würden Teilnehmerzahlen und Standflächen noch immer wichtige Messdaten für Messeveranstalter darstellen, jedoch würden Zufriedenheit und Weiterempfehlung in den Vordergrund rücken.

2.2 Geschäftsverlauf

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 22,4 Mio. (Vorjahr: EUR 28,4 Mio.) sowie ein an die Muttergesellschaft abzuführendes Jahresergebnis in Höhe von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Damit wurde die im Lagebericht zur Vorperiode enthaltene und aus einer im Februar 2023 vorgenommenen Bewertung des Leistungsportfolios resultierende Prognose eines voraussichtlichen Umsatzes in Höhe von EUR 22,2 Mio. erreicht, während die Prognose des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung (EUR 0,7 Mio.) mit diesem Geschäftsergebnis deutlich übertroffen wurde.

Erläuterung wesentlicher Geschäftsfelder

Diese positive Geschäftsentwicklung resultiert vorrangig aus dem Geschäftsfeld "Projektmanagement für Messen und Kongresse". In diesem Geschäftsfeld liegen die Umsatz- und Ergebnisbeiträge um 20 % bzw. 28 % über dem geplanten Niveau. Der Vorjahresumsatz wurde um 25 % und der Ergebnisbeitrag des Vorjahres um 34 % überschritten.

Das Geschäft aus Eigenveranstaltungen der Muttergesellschaft wurde in besonderer Weise dadurch beeinflusst, dass für das erste Quartal des Vorjahres geplante Eigenveranstaltungen der Leipziger Messe, wie die HAUS-GARTEN-FREIZEIT und die Leipziger Buchmesse, pandemiebedingt nicht stattfinden konnten. Wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge im Geschäft mit Eigenveranstaltungen der Muttergesellschaft erwirtschaftete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der Z - Internationale Zuliefermesse für Teile, Komponenten, Module und Technologien im Verbund mit der Intec - Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik und der GrindTec - Internationale Fachmesse für Werkzeugbearbeitung und Werkzeugschleifen, der Leipziger Buchmesse in Verbindung mit der Manga-Comic-Con und dem Lesefest Leipzig liest, der Therapie-Messen in Leipzig und Düsseldorf sowie der Cosmetic-Business in München. Dabei ist es der Gesellschaft gelungen, die technisch-organisatorischen Dienstleistungen für die Eigenveranstaltungen der Leipziger Messe an anderen Messeplätzen weiter zu etablieren und auszubauen. Das betrifft neben der Cosmetic-Business in München die therapie DÜSSELDORF.

Wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge im Geschäft mit Gast-, Event- und Kongressveranstaltungen am Messeplatz Leipzig resultieren u.a. aus der World of Fireplaces - internationale Fachmesse für Feuerstätten und Wohnfühlambiente, der EMMK Ordermesse Möbel & Küche, der Touristik & Caravaning sowie aus der Erbringung von Standbau- und anderen messespezifischen Dienstleistungen im Rahmen des 75. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., des Deutschen Rheumatologiekongresses 2023 sowie des Weltradgipfels Velocity Leipzig 2023 der European Cyclists' Federation (ECF).

Im Geschäft mit Messe- und Kongressveranstaltungen auf nationalen Messeplätzen resultieren die wesentlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus dem Leitkongress für Energie- und Wasserwirtschaft GAT/WAT in Köln, der K5 Future Retail Conference in Berlin sowie aus weiteren Kongressveranstaltungen in Berlin und Düsseldorf.

Im Geschäftsfeld "Projektmanagement individuelle Kunden" liegen die Umsatz- und Ergebnisbeiträge um 19 % bzw. 29 % unter dem geplanten Niveau. Der Vorjahresumsatz wurde um 37 % und der Ergebnisbeitrag des Vorjahres um 36 % unterschritten. Das liegt zum einen an dem turnusbedingten Fehlen von nationalen und internationalen Leitmessen, auf denen die Gesellschaft mit wesentlichen Kunden vertreten ist. Zum anderen fehlte Corona-bedingt der notwendige Vorlauf in der Neukundengewinnung.

Die Gesellschaft konnte das Geschäft mit ihren Stammkunden halten. Besonders hervorzuheben sind die individuellen Kundenprojekte von Jenoptik Optical Systems GmbH auf nationalen und internationalen Messeplätzen, der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH auf der EXPO REAL in München, der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin und von dem weltweit führenden Lieferanten von Verbrauchsmaterialien und Lösungen für die Gießereiindustrie Foseco auf der GIFA in Düsseldorf.

Gleichzeitig ist es der Gesellschaft gelungen, Ausschreibungen für die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. und der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH für sich zu gewinnen sowie mit mehreren Neukunden zum Teil längerfristige Geschäftsbeziehungen eingehen, welche sich positiv auf die Folgejahre auswirken werden.

Im Geschäftsfeld "Projektmanagement Events und Service" liegt der Umsatzbeitrag um 19 % über dem geplanten Niveau, während sich der Ergebnisbeitrag gegenüber dem Jahresplan mehr als verdoppeln konnte. Der deutlich höhere Vorjahresumsatz in diesem Geschäftsfeld war hier maßgeblich geprägt durch das Event "Tag der Deutschen Einheit" in Erfurt, welches einer der umfangreichsten Aufträge der FAIRNET GmbH Unternehmensgeschichte war. Ein vergleichbares Eventprojekt konnte in 2023 nicht realisiert werden. In diesem Geschäftsjahr lag der Schwerpunkt auf der Vorbereitung für die UEFA EURO 2024. Gleichzeitig verantwortete die Gesellschaft die Leipziger Markt Musik und weitere Events im Zusammenhang mit Eigen-, Gast-, Event- und Kongressveranstaltungen auf der Leipziger Messe.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Mit EUR 22,4 Mio. lagen die im Geschäftsjahr 2023 realisierten Umsatzerlöse um EUR 6,0 Mio. bzw. um rund 21 % unter dem Vorjahreswert von EUR 28,4 Mio.

Die Gesamtleistung der Gesellschaft inklusive der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Bestandsveränderungen unfertiger Leistungen (EUR 0,2 Mio.; Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 22,7 Mio. (Vorjahr: EUR 28,6 Mio.). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 94; Vorjahr: TEUR 108) und Erträge aus unterschiedlichen Zuwendungen (TEUR 57; Vorjahr: TEUR 82) enthalten.

Die Materialaufwendungen unterschreiten mit EUR 18,2 Mio. den Vorjahreswert in Höhe von EUR 24,1 Mio. um EUR 5,9 Mio. bzw. um 24 %. Einschließlich der Veränderungen des Bestandes an unfertigen Leistungen bleibt der Rohertrag der Gesellschaft unverändert bei EUR 4,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Die Rohertragsquote erhöht sich im Geschäftsjahr 2023 auf 19 % (Vorjahr: 15 %).

Die Personalaufwendungen liegen im Geschäftsjahr 2023 unverändert bei EUR 2,3 Mio. im Vergleich mit dem Vorjahr. Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) beträgt 37 (Vorjahr 34), wovon durchschnittlich eine Person (Vorjahr zwei Personen) befristet beschäftigt waren. Aufwandssteigerungen resultieren neben der gestiegenen Beschäftigtenzahl zudem aus den tariflichen Entgelterhöhungen innerhalb des Jahres 2023. Demgegenüber wirkten sich im Vorjahresvergleich deutlich reduzierte Zuführungen zu Personalkostenrückstellungen aufwandsmindernd aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit EUR 0,8 Mio. um EUR 0,1 Mio. über dem Vorjahresniveau (EUR 0,7 Mio.). Dies resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Aufwendungen für Sonstige Fremdarbeiten und gestiegenen Reisekosten. Diese Erhöhungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Teilnahme der Gesellschaft an der Euro-Shop 2023 in Düsseldorf. Zudem übersteigen die Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen die des Vorjahres erheblich.

Per Saldo schließt die FAIRNET GmbH im Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 1,4 Mio. ab, dass damit um EUR 0,1 Mio. unter dem Vorjahresergebnis (EUR 1,5 Mio.) liegt. Dieses Ergebnis wird an die Muttergesellschaft, der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, abgeführt.

Vermögenslage

Hinsichtlich der Vermögenslage haben sich gegenüber dem Vorjahr die nachfolgenden Änderungen der Vermögens- und Kapitalstruktur ergeben.

Die Vermögenslage der FAIRNET GmbH ist zum Bilanzstichtag insbesondere durch flüssige Mittel (EUR 0,3 Mio.; Vorjahr EUR 1,7 Mio.), geleistete Anzahlungen (TEUR 0,5; Vorjahr: TEUR 0,0), Lieferungs- und Leistungsforderungen (EUR 0,6 Mio.; Vorjahr EUR 1,4 Mio.) und Ansprüche gegen die Muttergesellschaft Leipziger Messe Gesellschaft mbH (EUR 0,6 Mio.; Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) geprägt. Zusammen belaufen sich diese Vermögenswerte zum Bilanzstichtag rund 95 % des Gesamtvermögens der Gesellschaft (Vorjahr: 97 %). Die Forderungen gegen die Muttergesellschaft resultieren aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus dem konzerninternen Cash-Pooling, wobei eine Verrechnung mit Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr erfolgte.

Die Erhöhung der Eigenkapitalquote der FAIRNET GmbH, Leipzig, zum Bilanzstichtag von 32 % im Vorjahr auf 56 % zum 31.12.2023 ist im Wesentlichen auf deutlich geringere Stichtagssalden der Sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft wird in einem konzerninternen Cash-Management durch die Muttergesellschaft, die Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, verwaltet. Diese verfügt über ein effektives Finanzmanagement, dessen Ziel die permanente Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist. Liquiditätskontrollen erfolgen im Rahmen eines wöchentlich ermittelten Liquiditätsstatus, welcher die im Cash-Pool der Unternehmensgruppe vorhandenen flüssigen Mittel berücksichtigt. Die Anlage der Zahlungsmittel erfolgt unter dem primären Aspekt größtmöglicher Vermögenssicherung, wobei die Anlagedauer u. a. unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Mittelverwendungszeitpunkte gewählt wird.

Der Cashflow (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustausgleich zzgl. Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.).

Die Liquidität der Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 uneingeschränkt sichergestellt. Mit EUR 0,3 Mio. befindet sich der Stichtagsbestand der flüssigen Mittel um EUR 1,4 Mio. unter dem Betrag zum vorangegangenen Bilanzstichtag (EUR 1,7 Mio.).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Aufgrund der unter den Gliederungspunkten 2.1 bis 2.3 vorgenommenen Ausführungen ist für die Gesellschaft eine positive wirtschaftliche Gesamtsituation und stabile Unternehmensentwicklung zu konstatieren.

3. Prognosebericht

Nach einem Wachstum der globalen Konjunktur im Jahr 2023 von insgesamt voraussichtlich +2,7 % (Vorjahr: +2,7 %) prognostizierte das ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. in seiner im Dezember 2023 veröffentlichten Konjunkturprognose Winter 2023 für das Jahr 2024 ein Wachstum des realen weltweiten Bruttoinlandsproduktes von +2,0 %, wobei die Konsumausgaben der privaten Haushalte zur tragenden Säule dieses Wachstums werden dürften. Die Abschwächung der Konjunkturdynamik im Vorjahresvergleich beträfe hierbei sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer. Bei der Wachstumsprognose wurde seitens des ifo Institutes unter anderem davon ausgegangen, dass sowohl in den USA als auch in Europa Leitzinssenkungen eintreten werden und der weltweite Warenhandel sowie die Industrieproduktion vor dem Hintergrund des fortschreitenden Abbaus erhöhter Lagerbestände wieder an Dynamik gewinnen dürften. Dämpfend werde sich hingegen eine verhältnismäßig schwache Wirtschaftsentwicklung in China auswirken.

Ein Risiko für die weltwirtschaftliche Entwicklungsprognose wird seitens des ifo Institutes darin gesehen, dass erwartete Reallohnsteigerungen zu einem Beschäftigungsrückgang führen könnten, der einer Konjunkturerholung entgegenwirken würde. Darüber hinaus könnte eine mögliche Ausweitung des Gaza-Krieges sowie eine weitere Eskalation des Ukraine-Krieges unmittelbare negative Folgen für die Weltwirtschaft nach sich ziehen. Ein weiteres weltwirtschaftliches Risiko gehe von der Wirtschaftsentwicklung Chinas aus, wo hohe Schulden der Unternehmen und privaten Haushalte die Bauwirtschaft belasten.

Für die deutsche Wirtschaft prognostizierte das ifo Institut in seiner im Dezember 2023 veröffentlichten Konjunkturprognose für das Jahr 2024 eine Zunahme des realen Bruttoinlandsproduktes um +0,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Das ifo Institut geht davon aus, dass ab 2024 gesamtwirtschaftlich eine Erholung einsetzt. Wachstumsimpulse würden vor allem vom privaten Konsum ausgehen. Das ifo Institut rechnet mit weiter steigenden Haushaltseinkommen bei weiterhin sinkenden Inflationsraten sowie Rekordbeschäftigung und einer davon ausgehenden Belebung der Konsumkonjunktur. Zudem geht das Institut davon aus, dass der Zinshöhepunkt im Frühsommer überschritten sein wird. Sowohl das Verarbeitende Gewerbe als auch der Handel würden davon profitieren. Eine weiterhin rückläufige Entwicklung prognostiziert das ifo Institut für die Baukonjunktur angesichts der deutlich gestiegenen Kreditzinsen sowie hoher Baupreise. Hohe Unsicherheit bestünde bezüglich der zukünftigen Finanzpolitik infolge der im November 2023 für ungültig erklärten Umschichtung der aus der Corona-Pandemie resultierenden Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds. Infolgedessen könnte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögern, da wirtschaftspolitische Unsicherheit die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt.

Das Ergebnis der Verbandsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Dezember 2023 liefert hinsichtlich der Erwartungen für das Jahr 2024 insgesamt ein deutlich eingetrübtes Bild. Von den 47 befragten Verbänden rechnen 23 Verbände mit einem Produktions- bzw. Geschäftsrückgang im Vergleich zum Vorjahr, während 15 Branchen eine Produktion auf dem Vorjahresniveau und lediglich 9 Branchen einen leichten Produktionsanstieg prognostizieren. Zurückhaltend fallen ebenfalls die Investitionsprognosen aus. So rechnen 22 der befragten Wirtschaftsverbände für das Jahr 2024 mit rückläufigen Investitionen, während 16 Verbände gleichbleibende Investitionen und lediglich 8 Verbände steigende Investitionen prognostizieren. Gleichermaßen verhalten fallen die Prognosen für die voraussichtliche Beschäftigungsentwicklung in den jeweiligen Wirtschaftszweigen aus: 23 Verbände rechnen mit einer rückläufigen Beschäftigungsentwicklung, während 19 Verbände Beschäftigungsstabilität und nur 5 Verbände einen Beschäftigungsanstieg erwarten.

Für die deutsche Messewirtschaft zeigt die Verbandsumfrage ein etwas positiveres Bild, indem für das Jahr 2024 von einer leicht verbesserten Geschäftsentwicklung bei im Vorjahresvergleich erhöhten Investitionen und einer stabilen Beschäftigungssituation ausgegangen wird.

Nach Angaben des AUMA - Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. vom Januar 2024 stehen für das Jahr 2024 in Deutschland mehr als 330 Messen im Kalender, davon 180 nationale oder internationale Leitmessen. Dabei kehren nahezu alle Messen in ihren vertrauten Takt zurück, die Sommertermine aufgrund des großen Nachholbedarfs nach der Corona-Pandemie haben sich nicht durchgesetzt. Der AUMA rechnet ab dem Jahr 2025 mit einer branchenweiten Erholung des deutschen Messewesens und nicht wie zuletzt angenommen ab dem Jahr 2024. Die deutsche Messewirtschaft unterliege einem ständigen Wandel. Dynamik hinsichtlich des Entstehens neuer Märkte durch Innovationen und Kurzfristigkeit, insbesondere in Bezug auf das Ausstellen auf Messen und noch mehr auf den Besuch von Messen, nähmen zu. Neben mehr Flexibilität erwarten Aussteller sowie Besucher nach Ansicht des AUMA höchste Servicequalität. Auch das Thema Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht gewinne zunehmend an Bedeutung am Messeplatz Deutschland. Zudem steigt laut dem AUMA die Konkurrenz weltweit, da auch internationale Messestandorte die Bedeutung von Messen für die eigene Wirtschaft erkannt haben. Konstant in diesem Wandel seien jedoch echte Messeauftritte und damit einhergehend die persönliche Geschäftsanbahnung. Eine gänzliche Digitalisierung von Messen habe nicht funktioniert. Stattdessen setze man auf digitale Erweiterungen und Verlängerungen, die Messeauftritte in Präsenz optimal flankieren. Darüber hinaus würden technische Möglichkeiten wie Künstliche Intelligenz und Virtual Reality physische Messeveranstaltungen zukünftig beeinflussen.

In ihrer Planung geht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von EUR 28,8 Mio. und einem Jahresergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 1,6 Mio. aus. Auf Basis einer im Februar 2024 vorgenommenen Neubewertung der drei Geschäftsfelder und einer daraus abgeleiteten Prognose für das Geschäftsaufkommen erhöht sich der erwartete Umsatzerlös auf EUR 30,2 Mio. und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung auf EUR 1,7 Mio.

Am Standort Leipzig erwartet die Gesellschaft eine erfolgreiche Fortführung der Geschäftsentwicklung in dem Geschäftsfeld "Projektmanagement Messen und Kongresse". Für die im Jahresturnus stattfindenden Publikumsveranstaltungen - u. a. die Leipziger Buchmesse zusammen mit der Manga-Comic-Con, die Hobbymesse Leipzig, die HAUS-GARTEN-FREIZEIT in Verbindung mit der mitteldeutschen handwerksmesse, das International Transport Forum (ITF) sowie die PARTNER PFERD - wird mit einer insgesamt stabilen Geschäftsentwicklung gerechnet. Wesentliche Umsatz- und Ergebnisimpulse werden im Rahmen der turnusbedingt nur in den geraden Jahren stattfindenden Messen - u. a. der der Paint-Expo - Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik -, der OTWorld, dem Tierärztekongress und der denkmal mit der MUTEC - erwartet.

Bei den Kongress- und Gastveranstaltungen werden wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge u. a. aus den Veranstaltungen Touristik & Caravaning, Leipzig Interventional Course (LINC), Deutscher Chirurgie Kongress (DCK), Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) resultieren.

Darüber hinaus werden durch die FAIRNET GmbH wieder bei einer Vielzahl weiterer Messeveranstaltungen der Muttergesellschaft und unterschiedlichsten Gastveranstaltungen, Konzerten und Events standbauliche und weitere Dienstleistungen zu realisieren sein.

Wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge werden auch im Geschäftsjahr 2024 im Geschäftsfeld individuelle Kundenprojekte erwirtschaftet. Diese werden durch das Geschäft mit Stammkunden und dem Geschäft mit den im Vorjahr gewonnenen Kunden generiert werden. Gleichzeitig erwartet die Gesellschaft ein erfolgreiches Geschäft mit Neukunden.

Außerordentlich positive Effekte im Geschäftsfeld Event und Service erwartet die FAIRNET GmbH im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2024. Darüber hinaus wird die FAIRNET GmbH bis 2028 die Leipziger Marktmusik veranstalten. Die Gesellschaft hat im Rahmen der turnusgemäßen Ausschreibung den Zuschlag erhalten.

4. Risikobericht

Die FAIRNET GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft, Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, eingebunden. Dieses umfasst neben dem internen Überwachungssystem sowie dem Controllingsystem auch ein Risikofrüherkennungssystem mit folgenden wesentlichen Bestandteilen:

Risikoidentifikation (Erfassung, Klassifizierung und Beschreibung von Risiken)

Risikoanalyse und -bewertung

Risikosteuerung und -bewältigung

Festlegung von Schwellenwerten für Frühwarnindikatoren hinsichtlich der als wesentlich identifizierten Risiken sowie Sicherstellung des Risikoreportings an die Geschäftsführung

Ziel des Früherkennungssystems ist es, mit einer möglichst geringen Zeitverzögerung (insbesondere bestandsgefährdende) interne oder externe Entwicklungen mit Einfluss auf die Schlüsselfaktoren des Unternehmens zu erfassen und die möglichst frühzeitige Meldung dieser Entwicklungen an die Geschäftsführung sicherzustellen, um angemessene Steuerungsmaßnahmen einleiten zu können.

Das Risikomanagementsystem wird jährlich an gegebenenfalls geänderte unternehmensexterne und unternehmensinterne Bedingungen sowie an Veränderungen der Prozesse und Funktionen angepasst beziehungsweise entsprechend ergänzt.

Für die Gesellschaft schwerwiegende Risiken, die mit einer wesentlichen Wahrscheinlichkeit deren Fortbestand gefährden, bestanden für das Geschäftsjahr 2023 nicht und sind auch für das Geschäftsjahr 2024 nicht erkennbar. Andere Risiken können mit den auf Ebene der Muttergesellschaft verankerten Überwachungs-, Controlling- und Früherkennungssystemen bewältigt werden. Forderungsausfallrisiken wird durch ein etabliertes Forderungsmanagement und Mahnwesen in der Finanzbuchhaltung entgegengewirkt. Weiterführende gerichtliche Mahnverfahren erfolgen durch die Rechtsabteilung der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig.

Da die FAIRNET GmbH, Leipzig, in ein konzerninternes Cash-Management-System einbezogen ist, bestehen keine Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen.

Zu den allgemeinen geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Risiken und deren unmittelbaren wie mittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf unsere Ausführungen im Prognosebericht.

5. Chancenbericht und strategische Ausrichtung

Für die Folgejahre bleibt es Anspruch der Gesellschaft, ihr Geschäft in den drei Geschäftsfeldern "Projektmanagement Messe und Kongresse", "Projektmanagement individuelle Kunden" und "Projektmanagement Event und Eventservices" sowohl am Messeplatz Leipzig als auch national und international weiter voranzutreiben und auszubauen.

Der Geschäftsumfang der FAIRNET GmbH am Standort Leipzig in den Geschäftsfeldern Messe und Kongresse sowie Event und Eventservices wird auch künftig stark vom Messe- und Kongressgeschäft der Muttergesellschaft Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, sowie dem Veranstaltungsportfolio der Verbundgesellschaft Leipziger Messe Gastveranstaltungen GmbH, Leipzig, beeinflusst.

Der künftige Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird auch davon beeinflusst werden, wie sich die geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (u. a. Russland-Ukraine-Krieg, Gaza-Krieg, Preisentwicklungen im Allgemeinen und an den Energiemärkten im Besonderen, Prozess- und Lieferkettensituation, Verfügbarkeiten von Personal, Waren und Dienstleistungen) entwickeln.

Die Veränderungen im Geschäftsumfeld der Leipziger Messe Unternehmensgruppe, ihrer Wettbewerber und ihrer Kunden erforderten eine Neujustierung der Strategie der Leipziger Messe Unternehmensgruppe. Gemeinsam mit der FAIRNET GmbH, Leipzig, und ihren weiteren Verbundgesellschaften hat die Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, deshalb bereits im Vorjahr den Strategieprozess "Muster-Messe 4.0" mit dem Leitmotiv "Wachsen in Balance" aufgesetzt.

Hierbei wurden die folgenden fünf strategischen Handlungsfelder definiert, die jeweils mit entsprechenden Schwerpunktthemen untersetzt wurden: die nachhaltige Positionierung der Unternehmensgruppe, eine kundenzentrierte Marktbearbeitung, ein nachgefragtes Angebotsportfolio, die operative Exzellenz sowie eine resiliente Unternehmensbasis. Chancen für die FAIRNET GmbH, Leipzig, ergeben sich hierbei u. a. aus der Überarbeitung der Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen sowie optimierten Pricing-Strategien mit dem Ziel, weitere Ertragspotenziale zu erschließen.

Der konsequente Ausbau des Geschäftsfeldes "Projektmanagement individuelle Kunden" auf nationalen und internationalen Messeplätzen bleibt weiterhin eine wichtige strategische Zielsetzung der Gesellschaft. Es gilt kontinuierlich zusätzliche Wachstumspotenziale zu identifizieren und zu erschließen. Der besondere Marktzugang, der aus der strategischen Partnerschaft mit der Messe Düsseldorf resultiert, ist auch in den Folgejahren gezielt hierfür zu nutzen.

Flankierend werden Vertriebs-, Kreations- und Pricing-Strategien sowie das Kostenmanagement kontinuierlich einer kritischen Analyse unterzogen mit dem Ziel, weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren und hieraus umsetzungsreife Konzepte zu entwickeln.

Um hochflexibel auf Projekt- und Kundenanforderungen reagieren zu können, wurde intern die Struktur der FAIRNET GmbH, Leipzig, weiterentwickelt. Der bestehenden Spezialisierung Rechnung tragend wurden alle Prozesse, die die jeweiligen Geschäftsfelder betreffen, in einer Struktureinheit gebündelt. Durch diese Straffung und Schärfung der Struktur hat die Gesellschaft die organisatorischen Rahmenbedingungen für ihre Zukunftsfähigkeit geschaffen. Die Einbettung der Teams in fachliche Bereiche gewährleistet, dass die Gesellschaft auch im Zusammenhang mit demographischen und sonstigen personellen Entwicklungen ihre Leistungsfähigkeit erhält.

Eine der größten Herausforderungen ist in diesem Zusammenhang neben der Aus- und Weiterbildung die Mitarbeiterbindung und die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften. Dies ist die Grundvoraussetzung, dass die FAIRNET GmbH die notwendige Agilität bezogen auf die tatsächliche Marktentwicklung sicherstellen und damit die strategische Zielsetzung einer soliden und organisch weiterwachsenden Geschäftsentwicklung auch über 2024 hinaus umsetzen kann.

 

Leipzig, den 19. März 2024

Martin Buhl-Wagner
Geschäftsführer

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.454,95 10.934,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.498,11 47.904,36
145.953,06 58.839,31
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 53.788,73 16.518,59
abzüglich Erhaltene Anzahlungen -53.788,73 -16.518,59
2. Waren 231,12 1.445,77
3. Geleistete Anzahlungen 515.278,33 0,00
515.509,45 1.445,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 557.824,22 1.439.337,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 609.628,27 417.313,39
- davon gegen Gesellschafter:
EUR 609.628,27 (Vorjahr: EUR 417.313,39)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.577,39 17.908,29
- davon aus Steuern:
EUR 1.485,72 (Vorjahr: EUR 0,00)
1.184.029,88 1.874.559,63
III. Guthaben bei Kreditinstituten 292.970,83 1.742.423,23
1.992.510,16 3.618.428,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.072,45 32.776,00
2.141.535,67 3.710.043,94

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.650,00 1.022.650,00
II. Kapitalrücklage 41.292,69 41.292,69
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 134.371,57 134.371,57
1.198.314,26 1.198.314,26
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.233,03 805,86
2. Sonstige Rückstellungen 736.269,36 1.174.592,23
737.502,39 1.175.398,09
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 64.201,27 253.596,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 113.261,52 956.676,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.464,82 2.199,85
4. Sonstige Verbindlichkeiten 26.791,41 123.859,03
- davon aus Steuern:
EUR 19.107,91 (Vorjahr: EUR 20.333,41)
205.719,02 1.336.331,59
2.141.535,67 3.710.043,94

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.441.414,57 28.361.309,98
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 37.270,14 -83.667,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 193.136,63 281.100,73
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung:
EUR 203,24 (Vorjahr: EUR 1.382,67)
22.671.821,34 28.558.743,22
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
5.006,18 6.827,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.229.300,09 24.090.893,00
18.234.306,27 24.097.720,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.911.778,22 1.882.241,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 387.626,11 372.066,82
- davon für Altersversorgung:
EUR 7.425,00 (Vorjahr: EUR 5.062,52)
2.299.404,33 2.254.308,23
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 25.943,21 17.081,26
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 751.778,71 653.433,85
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung:
EUR 1.286,70 (Vorjahr: EUR 4.221,34)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 715,51 61,90
- davon Erträge aus Abzinsung von Rückstellungen:
EUR 439,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
0,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 252,02 360,96
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen:
EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 136,00)
10. Ergebnis nach Steuern 1.360.852,31 1.535.900,38
11. Sonstige Steuern 1.296,00 883,00
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.359.556,31 1.535.017,38
13. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
Firma: FAIRNET GmbH
Sitz: Leipzig
Handelsregister: Amtsgericht Leipzig
Handelsregisternummer: HRB 6833

Anhang

I. Allgemeines

Die FAIRNET GmbH, Leipzig (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Von den Aufstellungserleichterungen des § 288 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist seit dem 1. Juli 1995 ein Tochterunternehmen der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig. Ihr Geschäftszweck ist die Erbringung sämtlicher Serviceleistungen, wie Beratung, Planung, Vorbereitung und Realisierung der Teilnahme an Messen, Ausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Entgeltlich erworbene Lizenzen werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Andere Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden unter Zugrundelegung von Nutzungsdauern zwischen drei und 13 Jahren bilanziert. Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250,00 bis maximal EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Leistungen offen vom Vorratsvermögen abgesetzt. Der diese Bilanzposition übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen wird als "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Einzelwertberichtigungen werden in angemessener Höhe gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird auf Leistungsforderungen gegen konzernfremde Unternehmen ein pauschaler Abschlag in Höhe von 1,0 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen vorgenommen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bei Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihr Ansatz erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der unter Beachtung des Grundsatzes der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung notwendig ist.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode". Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden wie im Vorjahr die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bewertung wurde ein Rechnungszinssatz in Höhe des von der Deutschen Bundesbank gemäß RückAbzinsV ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,74 % p. a. (i. Vj. 1,44 %) zugrunde gelegt. Dabei wurde wie im Vorjahr eine künftige Fluktuation mit 5,0 % p. a. berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten oder auf fremde Währungen lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Aufwendungen und Erträge sind in die Gewinn- und Verlustrechnung zum jeweiligen Kurs der Zahlung bzw. mit dem Kurs zum Bilanzstichtag eingegangen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin, der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, werden die latenten Steuern auf deren Ebene ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus der Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" in der Anlage zum Anhang hervor. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die weiteren Angaben nach § 284 Abs. 3 HGB sind - soweit zutreffend - dort ebenfalls vermerkt.

Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 17) resultieren aus Aufwendungen im Zusammenhang mit Veranstaltungen im Folgejahr, für die zum Bilanzstichtag bereits ein Kundenauftrag vorliegt. Zusätzlich werden geleistete Anzahlungen für diese Projekte in Höhe von TEUR 515 (i. Vj. TEUR 0) unter den Vorräten ausgewiesen. Diesen Bilanzpositionen stehen erhaltene Anzahlungen für Veranstaltungen in Höhe von insgesamt TEUR 118 (i. Vj. TEUR 270) gegenüber. Der die unfertigen Leistungen übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 254) ist als "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 610 bestehen wie im Vorjahr ausschließlich (TEUR 610; i. Vj. TEUR 417) gegen die Gesellschafterin und betreffen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 398; i. Vj. TEUR 4) sowie aus der Festgeldanlage im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings (TEUR 394; i. Vj. TEUR 595), welche auch die Ergebnisabführung beinhaltet (TEUR 1.360; i. Vj. TEUR 1.535). Den Forderungen stehen Verbindlichkeiten (TEUR 182; i. Vj. TEUR 182) gegenüber, die in Abzug gebracht wurden. Diese Verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Steuerrückstellung betrifft abzuführende Lohnsteuer.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 456; i. Vj. TEUR 833), Verpflichtungen aus erfolgsabhängigen Leistungsvergütungen (TEUR 144; i. Vj. TEUR 161), Verpflichtungen aus noch nicht in Anspruch genommenem Urlaub, aus Gleitzeitguthaben und Gehaltsrückstellung (TEUR 57; i. Vj. TEUR 94), Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 36; i. Vj. TEUR 41) sowie für Rückstellungen für Kosten im Zusammenhang mit der Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses (TEUR 31; i. Vj. TEUR 38) gebildet.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen richten sich gegen eine Schwestergesellschaft und ergeben sich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 stellen sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Stand- und Rahmenbauleistungen 18.347 21.053
Hängepunkte 1.220 933
Erlöse aus Eventdienstleistungen 1.025 3.838
Werbeleistungen 272 118
Handwerkerleistungen 258 445
Übrige Umsatzerlöse 1.319 1.974
Umsatzerlöse gesamt 22.441 28.361

Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 20.528 im Inland sowie in Höhe von TEUR 1.913 im Ausland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 193 (i. Vj.: TEUR 281) sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 94; i. Vj. TEUR 108), Erträge aus Zulagen und Zuschüssen (TEUR 57; i. Vj. TEUR 82) und aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 14; i. Vj. TEUR 51) sowie sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 2; i. Vj. TEUR 1) enthalten. Des Weiteren beinhaltet die Position Erträge aus sonstigen weiterberechneten Kosten (TEUR 21; i. Vj. TEUR 28).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren mit TEUR 0,3 (i. Vj. TEUR 0,1) aus der Berechnung von Verzugszinsen sowie mit TEUR 0,4 (i.Vj. TEUR 0,0) aus der Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen auf Bürgschaftsprovisionen mit TEUR 0,3 (i. Vj TEUR 0,1) und enthielten im Vorjahr zudem Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (TEUR 0,1).

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der FAIRNET GmbH, Leipzig, war im Geschäftsjahr 2023 Herr Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer (Sprecher) der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig. Für die Geschäftsführertätigkeit erhielt der Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft.

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) belief sich auf 37 (i. Vj. 34) Angestellte, wovon durchschnittlich eine Person (i. Vj. zwei Personen) befristet beschäftigt waren. Zusätzlich befand sich im Jahresdurchschnitt eine Person (i.Vj. keine Person) in Elternzeit.

Die Geschäftsanteile an der FAIRNET GmbH, Leipzig, werden vollständig von der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Zwischen der FAIRNET GmbH, Leipzig, und der Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Auf dessen Grundlage wird das ansonsten auszuweisende Jahresergebnis vollständig von Leipziger Messe Gesellschaft mbH, Leipzig, übernommen (Jahresüberschuss) bzw. ausgeglichen (Jahresfehlbetrag).

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen in Höhe von TEUR 2.275 vor. Mit TEUR 1.990 handelt es sich hierbei im Wesentlichen um zum Bilanzstichtag bereits ausgelöste Bestellungen das Folgejahr betreffend. Weitere TEUR 285 betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen, davon TEUR 130 Verpflichtungen aus Miete und Betriebskosten, resultierend aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Muttergesellschaft.

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der Leipziger Messe Gesellschaft mbH enthalten sein werden.

 

Leipzig, den 19. März 2024

Martin Buhl-Wagner
Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.349,25 0,00 0,00 105.349,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.200,29 113.056,96 8.441,79 331.815,46
332.549,54 113.056,96 8.441,79 437.164,71
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.414,30 2.480,00 0,00 96.894,30 8.454,95 10.934,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.295,93 23.463,21 8.441,79 194.317,35 137.498,11 47.904,36
273.710,23 25.943,21 8.441,79 291.211,65 145.953,06 58.839,31

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