Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 49558
Eingetragen
10.12.2014
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Gegenstand
Industrielle Bearbeitung von und der Handel mit Metallwaren (soweit dazu keine staatliche Genehmigung erforderlich ist), die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifwerkzeugen, Schleifmaschinen und Maschinenteilen sowie anderen Erzeugnissen, die unmittelbar oder mittelbar schleiftechnischen und steuerungstechnischen Zwecken dienen sowie Serviceleistungen zu den oben bezeichneten Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Littig
seit 27.8.2024
Geschäftsführer
Sandro Schäfer
seit 7.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (20)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GÜNTER ROTHENBERGER INDUSTRIES GmbH
Germany
12.750 €
51.00%
Pittler Maschinenfabrik AG
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DVS Tooling GmbH

Dietzenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

DVS Tooling GmbH, Sitz in Dietzenbach

Amtsgericht: Offenbach

Handelsregisternummer: HRB 49558

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der DVS Tooling GmbH in 63128 Dietzenbach per 31.12.2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Ausweis- und Bewertungsstätigkeit wurde grundsätzlich gewahrt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Going Concern Prämisse

Die Gesellschaft haftet als Sicherungsgeber (wir verweisen auf den Abschnitt Haftungsverhältnisse in diesem Anhang) für die Konzernfinanzierung der DVS-Gruppe gegenüber dem Bankenkonsortium. Ein vom Vorstand der DVS-Gruppe in Auftrag gegebenes Gutachten entsprechend den Vorgaben des IDW S6 bestätigt die Zukunftsfähigkeit und Sanierungsfähigkeit der DVS-Gruppe und das zugrundeliegende Turnaround Konzept. Sollten die der Planung des Gutachtens für die Sanierung der DVS- Gruppe zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten, besteht ein Risiko der Inanspruchnahme der gewährten Sicherheiten.

Auf Basis der Planungsrechnungen besteht für die DVS-Gruppe insgesamt eine positive Fortbestehensprognose. Sollten die der Planung zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten oder eine Inanspruchnahme aus gewährten Sicherheiten eintreten, kann sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft ergeben.

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Bilanzierungswahlrechte

Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde für Entwicklungskosten in Anspruch genommen.

Anlagevermögen

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden aufgrund der Aktivierung von Entwicklungskosten mit ihren Herstellungskosten aktiviert, soweit sie bei der Entwicklung anfallen. Forschungsaufwendungen fallen nicht an. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Produktverbesserungen. Sie umfassen alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Einzel- und angemessene Gemeinkosten. Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Produktionsbeginn über die vorgesehene Laufzeit von in der Regel fünf Jahren.

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Soweit Vermögensgegenständen dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände entspricht den amtlichen Abschreibungstabellen.

Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, werden nicht einbezogen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässe bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Die Bewertung erfolgt verlustfrei.

Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Bestandsrisiken aufgrund überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit wird Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre angesetzt.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Rückstellungen für drohende Verluste werden auf Basis von Vollkosten bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder entlastungen ergeben.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Dabei handelt es sich um den kombinierten Steuersatz aus Körperschaftsteuer in Höhe von 15%, Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer in Höhe von 5,5% sowie Gewerbesteuer in Höhe von 14% von insgesamt 30%.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Sämtliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind sicherungsübereignet.

Vorräte

Die Lagerbestände unterliegen handelsüblichen Eigentumsvorbehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.751 TEUR und Forderungen aus mittelfristigen Darlehen in Höhe von 1.800 TEUR enthalten.

Wie im Vorjahr haben die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, hiervon ausgenommen ist eine Forderung gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.800 TEUR (Vorjahr: EUR 1.000 TEUR).

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.010).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wege einer Globalzession abgetreten.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind verpfändet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2023 25.000,00 EUR. Es wird zum Nominalwert angesetzt.

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 67. Er resultiert vollumfänglich aus der Aktivierung von eigenen Entwicklungsleistungen, vermindert um die passiven latenten Steuern.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Personalrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind geschäftsüblich durch Eigentumsvorbehalt besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.256 TEUR (Vorjahr: TEUR 705).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 49).

Die Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023

Bilanzpositionen bis 1 Jahr über 1 Jahr GESAMT
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 50.503,05 € 0,00 € 50.503,05 €
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 183.244,38 € 0,00 € 183.244,38 €
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 2.255.813,24 € 0,00 € 2.255.813,24 €
sonstige Verbindlichkeiten 318.622,60 € 0,00 € 318.622,60 €
Gesamtsumme Verbindlichkeiten 31.12.2023 2.808.183,27 € 0,00 € 2.808.183,27 €

Verbindlichkeitenspiegel Vorjahr

Bilanzpositionen Vorjahr bis 1 Jahr über 1 Jahr GESAMT
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 163.441,78 € 0,00 € 163.441,78 €
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 706.290,49 € 0,00 € 706.290,49 €
sonstige Verbindlichkeiten 22.968,66 € 0,00 € 22.968,66 €
Gesamtsumme Verbindlichkeiten 31.12.2022 892.700,93 € 0,00 € 892.700,93 €

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern ergeben sich ausschließlich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und deren fortgeführter Abschreibung.

Die Entwicklung in TEUR zeigt folgendes Bild:

01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
Latente Steuern 42 0 13 29
42 0 13 29

Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz ergeben sich nicht.

Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen (Gruppenweite Kreditverträge)

Die DVS Gruppe befindet sich in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation. Die DVS TECHNOLOGY AG hat ihren Betriebsmittel-Finanzierung (sog. Club-Deal) als auch die bestehenden Verträge mit den Avalkreditgebern in 2023 neu verhandelt. Die Endfälligkeiten der ausgelegten Darlehensbeträge sind nunmehr der 30. Dezember 2026. Im Vorfeld des Neuabschlusses der Finanzierungsvereinbarung wurde ein IDW S6 Gutachten für die DVS- Gruppe erstellt. Dieses Gutachten bescheinigt die Zukunfts- und Sanierungsfähigkeit der DVS-Gruppe und bestätigt das zugrundeliegende Turnaround Konzept, welches aufzeigt, dass die DVS TECHNOLOGY AG und die DVS-Gruppe künftig in der Lage sein werden, vor dem Hintergrund des Abschlusses der neuen Finanzierungsvereinbarung, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen. Auf Basis der Planungsrechnung besteht eine positive Fortbestehensprognose. Sollten die der Planung zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten, kann sich ein bestandsgefährdendes Risiko ergeben.

Per Dezember 2023 befindet sich die DVS-Gruppe auf dem Sanierungspfad, die wesentlichen Finanzkennzahlen des Sanierungsgutachtens werden eingehalten.

Die Gesellschaft ist als Garant und Sicherheitsgebern zum Stichtag im Konsortialdarlehensvertrag (Laufzeit bis 30.12.2026) angeführt. Gemäß § 251 HGB bestehen Haftungsverhältnisse aus dem Sicherheiten-Pool des Konsortialdarlehensvertrags der DVS Technology AG für eine gesamtschuldnerische Bürgschaftsverpflichtung gegenüber den Finanzierungspartnern des Bankenkonsortiums. Unsere Bürgschaftsverpflichtung enthält eine "Limitation Language", die bezweckt, dass im Falle einer Haftungsinanspruchnahme die Kapitalerhaltungsvorschriften der §§ 30 und 31 GmbHG eingehalten werden. Für die zum Bilanzstichtag bestehenden und durch den Sicherheiten-Pool besicherten Finanzverbindlichkeiten des DVS Technology AG Konzerns haften wir gesamtschuldnerisch neben anderen. Zum Stichtag umfasst die Verpflichtungen aus Bürgschaften TEUR 59.611 (Vorjahr TEUR 58.518). Hinsichtlich des Umfangs des Haftungsverhältnisses aus gewährten Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird auf die vorherigen Angaben verwiesen. Anhaltspunkte, die ein gesteigertes Risiko der Inanspruchnahme indizieren könnten, liegen mit Verweis auf die vorherigen Ausführungen nicht vor.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr sind keine Aufwendungen angefallen.

Es wurden mit nahestehenden Unternehmen keine Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (§ 285 Nr. 31 HGB)

Im Geschäftsjahr sind keine Aufwendungen oder Erträge angefallen.

E. Sonstige Angaben

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 2.988 TEUR davon entfallen auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.992 TEUR aus Mietverträgen, und auf Verpflichtungen gegenüber Leasinggesellschaften von 728 TEUR.

Angaben über die Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 35 (Vorjahr 30) angestellte Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Im Berichtsjahr fallen Abschlussprüferhonorare in Höhe von 15 TEUR an.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte durch

Herr Axel Loehr, Geschäftsführer, Bad Homburg

Herr Sandro Schäfer, Geschäftsführer, Balve

geführt.

Die Gesellschaft macht von den Befreiungsmöglichkeiten nach § 286 (4) HGB Gebrauch.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH, Frankfurt, Amtsgericht Frankfurt, HRB 111465.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die DVS Technology AG, Dietzenbach, Amtsgericht Offenbach am Main, HRB 50187.

Die Veröffentlichung der Konzernjahresabschlüsse erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Ergebnisverwendung

Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Die Auswirkungen des im Oktober begonnenen Krieges in Israel auf das Geschäftsmodell werden derzeit untersucht.

 

Dietzenbach, den 29. Mai 2024

DVS Tooling GmbH

Axel Loehr, Geschäftsführer

Sandro Schäfer, Geschäftsführer

Matthias Littg, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 337.081,01 0,00 0,00 0,00 337.081,01
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 28.291,60 0,00 0,00 0,00 28.291,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 365.372,61 0,00 0,00 0,00 365.372,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 159.056,32 33.178,20 99.212,13 0,00 93.022,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 752.084,69 299.620,19 0,00 0,00 1.051.704,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.397,19 86.842,89 0,00 0,00 369.240,08
Summe Sachanlagen 1.193.538,20 419.641,28 99.212,13 0,00 1.513.967,35
Summe Anlagevermögen 1.558.910,81 419.641,28 99.212,13 0,00 1.879.339,96
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 195.208,01 46.003,00 0,00 0,00 241.211,01
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 28.286,60 0,00 0,00 0,00 28.286,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 223.494,61 46.003,00 0,00 0,00 269.497,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.722,32 17.528,20 82.267,13 0,00 20.983,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 235.523,69 101.326,19 0,00 0,00 336.849,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.701,19 54.735,89 0,00 0,00 227.437,08
Summe Sachanlagen 493.947,20 173.590,28 82.267,13 0,00 585.270,35
Summe Anlagevermögen 717.441,81 219.593,28 82.267,13 0,00 854.767,96
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 95.870,00 141.873,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.875,00 141.878,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.039,00 73.334,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 714.855,00 516.561,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.803,00 109.696,00
Summe Sachanlagen 928.697,00 699.591,00
Summe Anlagevermögen 1.024.572,00 841.469,00

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

2023 2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 95.870,00 141.873,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
95.875,00 141.878,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.039,00 73.334,00
2. technische Anlagen und Machinen 714.855,00 516.561,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.803,00 109.696,00
928.697,00 699.591,00
1.024.572,00 841.469,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 11.063,53
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.307.974,58 638.498,65
3. geleistete Anzahlungen 43.179,50 0,00
1.351.154,08 649.562,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 992.350,45 1.093.363,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.550.782,39 4.174.896,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände 636.518,64 293.409,48
9.179.651,48 5.561.669,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.209.925,34 830.169,06
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.936,95 20.258,56
12.778.239,85 7.903.128,30

PASSIVA

2023 2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.910.077,66 4.522.177,69
III. Jahresüberschuss 2.161.048,65 1.387.899,97
8.096.126,31 5.935.077,66
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellung 1.489.000,33 736.046,00
2. sonstige Rückstellung 355.734,09 297.169,52
1.844.734,42 1.033.215,52
C. VERBINDLICHKEITEN
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 50.503,05 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183.244,38 163.441,78
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.255.813,24 706.290,49
4. Sonstige Verbindlichkeiten 318.622,60 22.968,66
- davon aus Steuern: EUR 317.969,71 (Vorjahr EUR 19.742,67)
- davon im Ramen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr EUR 123,21)
2.808.183,27 892.700,93
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 29.195,85 42.134,19
12.778.239,85 7.903.128,30

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DVS Tooling GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DVS Tooling GmbH, Dietzenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DVS Tooling GmbH, Dietzenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in den Abschnitten "Going Concern Prämisse" sowie "Haftungsverhältnisse" im Anhang sowie im Abschnitt "Finanzwirtschaft" im Risikobericht des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft als Sicherungsgeber für die Konzernfinanzierung der DVS-Gruppe gegenüber dem Bankenkonsortium haftet.

Sollten die der Sanierungsplanung für die der DVS-Gruppe zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten, wäre der DVS -Konzern in Bezug auf einen steigenden Liquiditätsbedarf auf finanzielle Unterstützung von Kreditinstituten, anderen Kapitalgebern oder ihrer Gesellschafter angewiesen. Wenn der zusätzliche Liquiditätsbedarf nicht gedeckt werden kann, besteht ein Risiko der Inanspruchnahme der gewährten Sicherheiten.

Insoweit besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert.

Sonstiger Sachverhalt

Der Abschuss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde von keinem Abschlussprüfer geprüft.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. . das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wehrheim, den 29. Mai 2024

Matthias Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichtlich:

Der Jahresabschluss wurde am 11.6.2024 festgestellt.

Nachrichtlich

Am 11.6.2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.161.048,65 auf neue Rechnung vorzutragen.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.133.217,75 15.455.329,88
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 669.475,93 418.012,90
3. Andere aktivierte Eigenleistung 0,00 0,00
4. Gesamtleistung 22.802.693,68 15.873.342,78
5. Sonstige betriebliche Erträge 82.768,92 176.372,09
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.893.320,03 -9.468.533,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.010.030,12 -658.040,98
-14.903.350,15 -10.126.574,85
7. Rohergebnis 7.982.112,45 5.923.140,02
8. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.990.238,51 -1.663.405,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -375.938,08 -299.850,41
- davon für Altersversorgung EUR 1.035,90 (Vorjahr EUR 1.040,46) -2.366.176,59 -1.963.255,49
9. Abschreibungen
a) Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -219.593,28 -176.096,74
-219.593,28 -176.096,74
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.310.623,92 -1.753.362,74
- davon aus Währungsumrechnung EUR 167,37 (Vorjahr EUR 0,00)
11. Betriebsergebnis 3.085.718,66 2.030.425,05
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 138.993,63 32.459,88
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 138.993,63 (Vorjahr EUR 32.459,88)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.455,07 -590,96
14. Finanzergebnis 135.538,56 31.868,92
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.060.146,35 -673.935,44
- davon latente Steuern: EUR 12.938,34 (Vorjahr: EUR 18.083,40)
16. Ergebnis nach Steuern 2.161.110,87 1.388.358,53
17. Sonstige Steuern -62,22 -458,56
18. Jahresüberschuss 2.161.048,65 1.387.899,97

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen/Geschäftsmodell des Unternehmens

Die DVS Tooling GmbH (nachfolgend auch "DVS Tooling" oder "Gesellschaft" genannt) hat ihren Verwaltungssitz in Dietzenbach/Hessen und ist in das zuständige Handelsregister (HRB 49558) des Amtsgericht Offenbach/Main eingetragen. Hauptsitz der Gesellschaft mit eigener Fertigung und Vertrieb ist in Hemer, Sauerland.

Die DVS Tooling ist spezialisiert auf Werkzeuglösungen und Technologiesupport für das PRÄWEMA Verzahnungshonen im After Sales Service. Die Schwesterfirma PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH mit Sitz in Eschwege, Nordhessen ist ein Werkzeugmaschinenunternehmen und Weltmarktführer im Verzahnungshonen mit rd. 950 Maschinen im Markt. Für diese Honmaschinen bietet DVS Tooling den Kunden Produkte und Dienstleistungen im After Sales Service an. Hauptproduktgruppen sind Honringe und Werkzeuge/Abrichter VSD (Vario Speed Dresser) sowie die Dienstleistungen anwendungstechnischer Service/Beratung und Schulungen. Hauptkunden der DVS Tooling ist die weltweite Automobilindustrie (OEMs, Tier 1 und Tier 2) mit ihren Werken/Standorten, an denen Verzahnungen für den Antriebsstrang auf PRÄWEMA Honmaschinen hergestellt werden.

Die von DVS Tooling vertriebenen Hauptproduktgruppen werden bei den Schwestergesellschaften Naxos-Diskus Schleifmittelwerke GmbH in Butzbach, Hessen (Honringe) und bei PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH in Eschwege (VSD Grundwerkzeuge) hergestellt. Das Finishing/die Endbearbeitung der VSDs erfolgt dann bei der DVS Tooling in Hemer mit einer eigenentwickelten Lasertechnologie.

Die DVS Tooling ist ein recht junges Unternehmen, das 2015 den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Die DVS Tooling GmbH ist ein Konzernunternehmen der DVS TECHNOLOGY AG, Dietzenbach.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Geschäftsentwicklung der DVS Tooling ist im Wesentlichen neben der gesamtwirtschaftlichen, makroökonomischen Entwicklung von 2 Faktoren abhängig. Zum einen wieviel Autos werden auf der Welt produziert? Denn je mehr Autos produziert werden, umso höher ist letztlich der Werkzeugverbrauch, um z.B. Verzahnungen für den Antriebsstrang herzustellen. Zum anderen wie ist die Entwicklung der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie? Denn je mehr Werkzeugmaschinen produziert und verkauft werden insbesondere PRÄWEMA Verzahnungshonmaschinen, umso mehr Neumaschinen kommen in den Markt und generieren nach Inbetriebnahme und Produktionsstart bei den Kunden Werkzeugbedarfe im After Sales Service für DVS Tooling. Auf diese relevanten Faktoren wird im Folgenden eingegangen.

Insgesamt stellte sich das BIP-Szenario in 2023 wie folgt dar (vgl. die Tabelle unter 3. Prognosebericht): Trotz der negativen Rahmenbedingungen wurde 2023 ein weltweites BIP-Wachstum von +3,0% (Commerzbank AG Economic Research, 01/2024) erzielt mit einer differenzierten regionalen Entwicklung: ./. 0,4% in Deutschland, +0,4% in Europa, +2,4% in USA und +5,1% in China.

Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen verzeichnete im Jahr 2023 nach der Erholung in 2022 einen leichten Rückgang aufgrund der allgemeinen Wachstumsschwäche und vielseitigen Herausforderungen. Nach Angaben des Vereins Deutscher Werkzeug-maschinenfabriken (VDW) reduzierte sich die weltweite Produktion von Werkzeugmaschinen im Jahr 2023 um 2% gegenüber dem Vorjahr 2022, d.h. auf Eurobasis wurden 2023 weltweit Werkzeugmaschinen für rd. 79,3 Mrd. EUR produziert. Weltgrößter Produzent von Werkzeugmaschinen in 2023 ist unverändert China mit rd. 32% Anteil (Mrd. EUR 25,2) gefolgt von Deutschland mit rd. 13% (Mrd. EUR 10,5) und Japan mit knapp 12% (Mrd. EUR 9,2).

Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche blickt auf ein differenziertes Jahr 2023 zurück. Nach Angaben des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) stieg die Produktion Gesamt (Maschinen, Ersatzteile, Reparaturen) im deutschen Werkzeugmaschinenbau in 2023 im Vergleich zu 2022 um 8% auf 15,2 Mrd. EUR resultierend aus den hohen Auftragseingängen in 2022. Dieser Wert ist jedoch noch deutlich entfernt von den Rekordjahren vor Corona mit rd. 17 Mrd. EUR. Produktion. Stattdessen reduzierten sich die Auftragseingänge in 2023 um rd. 10% mit einer weiter nachlassenden Dynamik im 2.Halbjahr 2023.

Die für DVS Tooling relevante Entwicklung von PRÄWEMA Antriebstechnik ist deutlich besser als die Marktentwicklung der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. PRÄWEMA Antriebstechnik verzeichnete in 2023 keine Rückgänge bei den Auftragseingängen und konnte das hohe Niveau aus 2022 halten. Auch bei der Produktion/Umsatz entwickelte sich PRÄWEMA Antriebstechnik deutlich besser als der Markt mit +8%.

Die Beschäftigungszahlen in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie sind in 2023 auf 65,2 Tsd. im Jahresdurchschnitt 2023 leicht gestiegen (2022: 64,3 Tsd.). Größte Herausforderungen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie sind die bürokratischen Herausforderungen (Lieferkettengesetz, Ausfuhrgenehmigungen, CSR) und der sich verstärkende Fachkräftemangel.

b. Geschäftsverlauf

aa) Auftragseingang

Das Unternehmen verzeichnete im Jahr 2023 einen sehr hohen Auftragseingang von 21.756 TEUR. Damit liegt der Auftragseingang rd. 22% über Plan und rd. 12% über dem Vorjahr. Grund für diese Steigerung sind gestiegene Werkzeugverbräuche bei unseren Kunden aufgrund höherer Produktion von Autos/Antrieben sowie neuer PRÄWEMA Honmaschinen im Markt. Von dem Gesamtauftragseingang entfallen rd. 90% auf die beiden Hauptproduktgruppen Honringe und Werkzeuge/Abrichter VSD. Der Auslandsanteil im Auftragseingang liegt 2023 bei ca. 74%.

bb) Auftragsbestand

Der Auftragsbestand lag per 31.12.2023 bei 5.455 TEUR und damit ca. 400 TEUR unter dem Auftragsbestand des Vorjahres von 5.861 TEUR. Mit diesem Auftragsbestand beträgt die Auftragsreichweite bzw. Lieferzeit rd. 3-4 Monate, was immer noch sehr hoch ist.

cc) Umsatz

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz in Höhe von 22.133 TEUR erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 10% über Plan und rd. 43 % über dem Vorjahresniveau. Der Exportanteil in 2023 liegt bei rd. 72 %.

Die realisierte Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern) mit 14,1 % konnte den Planwert von 12,3 % deutlich übertreffen.

dd) Beschaffung, Personal

Maßgeblich für die Beschaffungssituation der DVS Tooling sind die Zukäufe der Fertigen Erzeugnisse bei den Honringen bzw. Halbfertigen Erzeugnisse bei den Abrichtern VSD. Diese Produkte werden von zwei Schwesterfirmen der DVS Technology Group zugekauft, die Preise wurden in 2023 im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht. Diese Preissteigerungen konnten weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden.

In 2023 waren durchschnittlich 35 Mitarbeiter beschäftigt, dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5 Mitarbeiter.

ee) Investitionen

Insgesamt wurden in 2023 Investitionen in Höhe von 420 TEUR getätigt, hauptsächlich in den Bereichen IT, Maschinenpark und Betriebsausstattung. Maschineninvestitionen, die off balance über Leasing finanziert werden, wurden in 2023 nicht vorgenommen.

ff) Forschung und Entwicklung/Technologie

Die DVS Tooling produziert und vertreibt qualitativ sehr hochwertige Verzahnungswerkzeuge für die weltweite Automobilindustrie, insbesondere für die Antriebseinheiten der E-Mobilität.

Die Qualitätsparameter und Anforderungen im Bereich der E-Mobilität/E-Antriebe steigen seit Jahren kontinuierlich an:

immer höhere Drehmomente bei hohen Drehzahlen müssen übertragen werden

gleichzeitig werden immer kleinere Bauformen eingesetzt (Gewichtsreduzierung der Antriebe)

Langlebigkeit solcher Antriebseinheiten, die im Sinne der Nachhaltigkeit ebenfalls im Fokus steht

Geräuschreduzierung im E-Antrieb von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Kunden

Alle diese Anforderungen werden mit den speziell hierfür entwickelten Werkzeugen der DVS Tooling erreicht.

Basierend auf diesen Anforderungen fokussiert die DVS Tooling ihre Entwicklungsarbeit zum einen auf Werkzeuge für die Herstellung von extrem feinen Oberflächen am Getriebezahnrad. Feine Oberflächen bedeuten Geräuschreduzierung im Getriebe. Zum Anderen werden kundenseitig die Anforderungen an die Werkstücke, und damit auch an die Werkzeuge, mittels immer kleineren Toleranzen nach oben geschraubt. Diese extremen Genauigkeitsanforderungen bedürfen einer Fertigungstechnologie, die sich im Nanometerbereich abspielt. Mittels moderner Laseranlagen und -technologie entwickelt die DVS Tooling kontinuierlich die erforderlichen Prozesse für diese Zukunftsherausforderungen weiter. Die Weiterentwicklung der Technologie erfolgt nicht in separaten Entwicklungs- und/oder Technologieprojekten, sondern permanent im Rahmen bestehender Kundenaufträge.

c. Lage

aa) Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresergebnis von 2.161 TEUR abgeschlossen. Dies ist das beste Jahresergebnis in der vergleichsweise noch jungen Unternehmensgeschichte der DVS Tooling. Die gewaltige Umsatzsteigerung in 2023 (+43% gegenüber 2022) konnte auch in höhere operative Ergebnisse und Kennzahlen umgesetzt werden. So wurde in 2023 ein Betriebsergebnis von 3.085 TEUR erwirtschaftet, was einer operativen Marge von 13,5% entspricht (nach 2.030 TEUR bzw. 12,8% in 2022). Das erzielte Ergebnis vor Steuern in 2023 (3.221 TEUR) liegt auch deutlich über dem Planwert für 2023 in Höhe von 2.453 TEUR.

bb) Finanzlage

Die DVS Tooling ist eine profitable und Cash Flow starke Firma. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.464 TEUR. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit - 1.084 TEUR negativ. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 0 TEUR. Der Finanzmittelfonds ist um 380 TEUR gegenüber dem Vorjahr auf 1.210 TEUR per 31.12.2023 gestiegen.

Alle Zahlungsverpflichtungen konnten vereinbarungsgemäß erfüllt werden.

cc) Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmens stellt sich per 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Die Bilanzsumme hat sich um 4.876 TEUR auf 12.778 TEUR deutlich erhöht. Das Anlagevermögen erhöhte sich aufgrund der Investitionen um 183 TEUR auf 1.025 TEUR. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 3.998 auf TEUR 10.390. Davon entfallen 1.800 TEUR auf Langfristige Forderungen im IC-Bereich. Die Vorräte haben sich fast verdoppelt auf 1.351 TEUR. Dies ist auf den hohen Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Weiterhin haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistunen im IC-Bereich deutlich erhöht auf 5.751 TEUR per 31.12.2023.

DVS Tooling weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 8.096 TEUR aus. Dies entspricht einer EK-Quote von rd. 63%. Im kurzfristigen Fremdkapital haben sich die Rückstellungen erhöht auf 1.845 TEUR per Ende 2023, im wesentlichen begründet durch höhere Steuerrückstellungen, und die Verbindlichkeiten im IC-Bereich haben sich erhöht auf 2.256 TEUR.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung der DVS Tooling werden die Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz und Umsatzrendite herangezogen.

Ergänzend zu den bereits aufgeführten Kennzahlen "Auftragseingang" und "Umsatz" hat sich die Umsatzrendite vor Steuern (= Ergebnis vor Steuern in Relation zum Umsatz) sehr erfreulich entwickelt. In 2023 konnte eine Umsatzrendite von 14,1 % erwirtschaftet werden nach 13,0% in 2022.

e. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die DVS Tooling insgesamt sehr erfreulich mit Rekordwerten beim Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Die Planungen für 2023 wurden deutlich übertroffen. Nach den hohen Auftragseingängen in 2022 lag der Fokus in 2023 darauf, die Kapazitäten und Ressourcen hochzufahren, um deutlich höhere Umsätze pro Monat sukzessive realisieren zu können. Dies ist uns zu großen Teilen gelungen, so konnte der Umsatz um rd. 43% gegenüber Vorjahr gesteigert werden insbesondere im 2.Halbjahr 2023. Allerdings ist der Auftragseingang in 2023 weiter gestiegen, so dass die Lieferzeiten weiter sehr hoch sind und weitere Kapazitäten in 2024 aufgebaut werden müssen.

3. Prognosebericht

a) Planungsprämissen

In 2023 ist es zu einer moderaten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gekommen mit einem weltweiten BIP-Wachstum von +3,0% und einer differenzierten regionalen Entwicklung. Insgesamt ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 geprägt von geopolitischen Krisen/Kriegen, Inflation, Konsumzurückhaltung und vielen Beeinträchtigungen für die wirtschaftliche Entwicklung.

Gesamtwirtschaftliche Prognosen

Reales BIP
(%)
2023 2024 2025
USA 2.4 1.0 1.0
China 5.1 4.0 4.0
Euroraum 0.4 0.1 0.9
- Deutschland -0.4 -0.3 0.5
- Frankreich 0.8 0.2 0.9
- Italien 0.7 0.0 0.7
- Spanien 2.3 1.3 1.6
- Niederlande 0.1 0.3 1.3
- Österreich -0.8 -0.3 0.8
Großbritannien 0.5 0.2 1.2
Schweiz 0.7 0.7 1.4
Japan 2.0 0.8 0.8
Welt 3.0 2.7 3.0
Inflationsrate
(%)
2023 2024 2025
USA 4.1 2.8 3.0
China 0.5 1.3 1.7
Euroraum 5.4 2.5 3.0
- Deutschland 6.0 2.7 2.5
- Frankreich 4.9 2.2 2.8
- Italien 6.3 2.6 3.0
- Spanien 3.7 2.8 2.7
- Niederlande 4.5 2.9 2.6
- Österreich 7.9 3.2 2.9
Großbritannien 7.4 3.0 2.8
Schweiz 2.1 0.8 1.1
Japan 3.2 1.8 1.2
Welt

Quelle: Commerzbank AG Economic Research, Gesamtwirtschaftliche Prognosen 01/2024

Für 2024 erwartet die Commerzbank (übereinstimmend mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF)) eine abgeschwächte und weiter eingetrübte gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit einem weltwirtschaftlichen Wachstum von real nur rd. 2,7%. Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa wird in 2024 stagnieren mit 0,1% Wachstum, in Deutschland wird sogar ein BIP-Rückgang mit -0,3% prognostiziert. In den USA wird mit einem BIP-Wachstum von 1,0% in 2024 gerechnet, während in China ein vergleichsweise niedriges Wachstum von 4,0% erwartet wird. Die Prognosen für den weltweiten Automobilabsatz gehen von einem Wachstum von rd. 6% in 2024 aus.

Der VDW geht in seiner Prognose für 2024 davon aus, dass die Produktion in 2023 um 3 % sinkt aufgrund der um 10% reduzierten Auftragseingängen in 2023. Bei den Auftragseingängen 2024 hat der VDW keine Prognose abgegeben. Die Auftragseingänge 2024 sind mit großen Unsicherheiten behaftet aufgrund der eingetrübten Konjunkturaussichten. Es ist von tendenziell eher schwächeren Auftragseingängen auszugehen, wobei eine Bodenbildung abhängig ist von der weiteren gesamtwirtschaftlichen Situation und der Entwicklung der weltweiten Automobilproduktion.

Neben einer Budgetplanung erstellt die DVS TECHNOLOGY GROUP eine Mittelfristplanung für drei Jahre (2024 - 2026).

b) Unternehmensplanung

Die nachfolgende Planung und Zahlen für 2024 beziehen sich auf das IDW S6 Gutachten und wurden Mitte 2023 aufgestellt. Es ist eine sehr konservative Planung.

aa)Auftragseingang, Umsatz

Die DVS Tooling GmbH plant für das Jahr 2024 Auftragseingänge in Höhe von 19.701 TEUR (Vorjahr 21.756 TEUR), d.h. einen Rückgang von 9,5%. Das Umsatzziel liegt bei 19.701 TEUR und damit rd. 11% unter dem Niveau der im Vorjahr erzielten Umsätze (22.133 TEUR).

bb) Ertragsplanung

Die Ertragsplanung für 2023 sieht ein Ergebnis vor Steuern i.H.v. 2.531 TEUR vor. Dies ist ein umsatzbedingter Rückgang um rd. 700 TEUR. Dabei sind Kostensteigerungen (Gehälter, Personaleinstellungen, Investitionen) gemäß den Planungen berücksichtigt. Die Umsatzrendite wird daher von 14,1 % in 2023 auf 12,8 % sinken.

cc) Beschaffung

Aufgrund der in 2023 eingetretenen Entspannung in den Beschaffungsmärkten inkl. normalisierter Lieferzeiten erwarten wir keine angespannte Marktentwicklung in 2024 und gehen von stabilen Preisen aus.

dd) Personal

Die Personalplanung sieht vor, die Stammbelegschaft im Jahr 2024 moderat zu erhöhen. Wir planen bis zu 7 Mitarbeiter/-innen einzustellen abhängig von der weiteren Marktentwicklung und der Verfügbarkeit von qualifizierten Bewerbern/-innen.

ee) Investitionen

Der Schwerpunkt der Investitionsplanung für 2024 liegt in Erweiterungsinvestitionen in der Lasertechnologie (ca. 700 TEUR, die über Leasing off-balance finanziert werden) sowie in Ergänzungsinvestitionen im Maschinenpark der mechanischen Fertigung sowie der Messtechnik (ca. 300 TEUR, die aus den Cash Flow der Gesellschaft finanziert werden).

ff) Gesamtbetrachtung

Aus heutiger Sicht werden die Ziele übertroffen. Im Januar 2024 konnten hohe Umsätze realisiert werden, die rd. 40% über Plan liegen, und der Auftragseingang ist auf hohem Niveau intakt.

4. Chancen- und Risikobericht

a) Risikomanagement

Das konzerneinheitliches Risikomanagementsystem der DVS TECHNOLOGY GROUP basiert auf dem international anerkannten COSO ERM Framework: Enterprise Risk Management- Integrating with Strategy and Performance (2017), des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO). Es unterstützt dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren und angemessen zu managen. Das Risikomanagementsystem im Rahmen unseres internen Kontrollsystems (IKS) unterstützt unsere strategischen Entwicklungs- und Profitabilitätsziele zu erreichen und einen Verlust an Ressourcen zu vermeiden. Der angemessene und systematische Umgang mit Risiken ist für die DVS TECHNOLOGY GROUP essenziell und mit folgenden Grundsätzen verknüpft:

Förderung einer offenen Unternehmenskultur und Risikobewusstsein,

das Risikomanagement und interne Kontrollsystem orientiert sich an Planung und & Strategie der DVS TECHNOLOGY GROUP,

zur Erreichung von Unternehmenszielen müssen Risiken eingegangen werden, Risikoappetit und Risikotoleranz sind im Einzelnen und unter Gesichtspunkten des gesamten Portfolios angemessen zu berücksichtigen, bestands- oder entwicklungsgefährdende Risiken müssen mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden,

das DVS Risikomanagementsystem wird auf allen Ebenen kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt.

b) Ausblick

DVS Tooling erwartet eine rückläufige Geschäftsentwicklung in 2024 mit einem Rückgang im AE von rd. 10% und im Umsatz von rd. 11%. Das Ergebnis reduziert sich umsatzbedingt auf 2.531 TEUR.

Die Chancen/Risiken im Jahr 2024 haben wir untergliedert in die Kategorien Markt, Technologie, Beschaffung, Entwicklung und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Die Gesellschaft hat ein systematisches und effizientes Risikomanagementsystem installiert. Wichtiges Steuerungsinstrument ist dabei ein umfangreiches, standardisiertes Monats- und Quartalsberichtswesen ergänzt um eine detaillierte wöchentliche Liquiditätsplanung und - steuerung.

c) Risikobericht

Als Risiko definieren wir die Unsicherheit und Gefahr einer Planabweichung, mit der Möglichkeit negativer Abweichungen und Verluste. Ein Großteil der Risiken lässt sich nur schwer quantifizieren und wird daher nach subjektiven Einschätzungen in den Prozess des Risikomanagements einbezogen. Endscheidungstheoretisch haben wir die Risiken wie folgt kategorisiert: Subjektive Eintrittswahrscheinlichkeit: Sehr unwahrscheinlich 5-10%, unwahrscheinlich 10-30%, sehr möglich 50-70%, wahrscheinlich 60-80%; Subjektive Ausprägung bzw. Stärke: gering, mittel, hoch; Fristigkeit bzw. Dauer einer Planabweichung: kurzfristig, mittelfristig, langfristig. Im Rahmen des Risikomanagements werden vier Gegenmaßnahmen definiert, Risiko: eingehen, verlagern, mindern, vermeiden.

aa) Markt

Für 2024 wurde zunächst von einem wahrscheinlich gleichbleibenden konjunkturellen Branchenumfeld mit nur moderatem Wachstum ausgegangen. Die Zahl der weltweit produzierten Autos wird um 6% sehr möglich wachsen.

Das Risiko, dass das Marktumfeld in der Automobilindustrie erheblich einbricht, wird als eher unwahrscheinlich angesehen. Das Unternehmen wäre jedoch darauf vorbereitet den Risiken entgegenzuwirken, indem Kapazitäten und Ressourcen flexibel angepasst werden. So geschehen bei DVS Tooling in der Coronakrise 2020. Im Worst Case würde DVS Tooling auch das Mittel der Kurzarbeit einsetzen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts hat sich die Marktlage gehalten, d.h. die daraus resultierenden Auftragseingänge sind unverändert auf hohem Niveau.

bb) Technologie

DVS Tooling produziert und vertreibt Präzisionswerkzeuge mit zugesagten Leistungs- und Qualitätsparametern. Denkbar ist, dass zugesagte Parameter nicht eingehalten werden und es dadurch zu Mehraufwand, Nacharbeit oder Kulanzaktionen kommt. Dieses Risiko wird als unwahrscheinlich eingestuft, da solche Fälle äußerst selten sind. Die Reklamationsquote liegt unter 0,3%.

cc)Beschaffung

Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen bei DVS Tooling nicht, es sei denn die Vorlieferanten der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse fallen komplett aus. Dies erachten wir als sehr unwahrscheinlich.

dd) Entwicklung

Denkbar wäre, dass DVS Tooling Werkzeuge kopiert werden oder Wettbewerber leistungsfähigere Werkzeuge in den Markt bringen. Dieses Risiko erachten wir als sehr unwahrscheinlich, da die technologischen und marktseitigen Eintrittsbarrieren sehr hoch sind.

ee) Finanzwirtschaft

Die Gesellschaft sowie die DVS Gruppe befinden sich in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation, so dass die DVS TECHNOLOGY AG ihren Betriebsmittel-Finanzierung (sog. Club-Deal) als auch die bestehenden Verträge mit den Avalkreditgebern in 2023 vorzeitig verlängern und neu verhandeln musste. Die Endfälligkeiten der ausgelegten Darlehensverträge sind nunmehr der 30. Dezember 2026. Im Vorfeld des Neuabschlusses der Finanzierungsvereinbarung wurde ein IDW S6 Gutachten für die DVS-Gruppe erstellt. Dieses Gutachten bescheinigt die Zukunfts- und Sanierungsfähigkeit der DVS-Gruppe und bestätigt das zugrundeliegende Turnaround Konzept, welches aufzeigt, dass die DVS TECHNOLOGY AG und die DVS-Gruppe künftig in der Lage sein werden, vor dem Hintergrund des Abschlusses der neuen Finanzierungsvereinbarung, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen. Auf Basis der Planungsrechnung besteht eine positive Fortbestehensprognose. Sollten die der Planung zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten, kann sich ein bestandsgefährdendes Risiko ergeben.

Per Dezember 2023 befindet sich die DVS-Gruppe auf dem Sanierungspfad, die wesentlichen Finanzkennzahlen des Sanierungsgutachtens werden eingehalten.

Die Gesellschaft ist als Garant und Sicherheitsgeber zum Stichtag im Konsortialdarlehensvertrag (Laufzeit bis 30.12.2026) angeführt. Gemäß § 251 HGB bestehen Haftungsverhältnisse aus dem Sicherheiten-Pool des Konsortialdarlehensvertrags der DVS Technology AG für eine gesamtschuldnerische Bürgschaftsverpflichtung gegenüber den Finanzierungspartnern des Bankenkonsortiums. Unsere Bürgschaftsverpflichtung enthält eine "Limitation Language", die bezweckt, dass im Falle einer Haftungsinanspruchnahme die Kapitalerhaltungsvorschriften der §§ 30 und 31 GmbHG eingehalten werden. Für die zum Bilanzstichtag bestehenden und durch den Sicherheiten-Pool besicherten Finanzverbindlichkeiten des DVS Technology AG Konzerns haften wir gesamtschuldnerisch neben anderen. Zum Stichtag umfasst die Verpflichtungen aus Bürgschaften TEUR 59.611 (Vorjahr TEUR 58.518). Hinsichtlich des Umfangs des Haftungsverhältnisses aus gewährten Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird auf die Ausführungen im Anhang hingewiesen. Anhaltspunkte, die ein gesteigertes Risiko indizieren könnten, liegen mit Verweis auf die vorherigen Ausführungen nicht vor.

Die DVS-Gruppe befindet sich in der Sanierungsphase, die eng von einer Restrukturierungsberatung und einem CRO begleitet wird. Die Sanierungsplanung beinhaltet Maßnahmen zur Liquiditätsstärkung durch die Gesellschafter und den Abbau von Working Capital sowie zur Stabilisierung und Wiederherstellung der Ertragskraft der DVS-Gruppe. Maßnahmen könnten nicht wie geplant umgesetzt werden, was sich negativ auf die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auswirken könnte.

ff) Finanzinstrumente

Bei den Forderungen begegnen wir dem Marktpreis- sowie Ausfallrisiko durch Bonitätsprüfungen unserer Kunden sowie einer ausschließlichen Fakturierung in EUR. Wir haben in der Vergangenheit keine wesentlichen Forderungsausfälle verzeichnet. Bei den Verbindlichkeiten vermeiden wir Marktpreisrisiken durch den Einkauf ausschließlich in EUR. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht.

d) Chancenbericht

aa) Markt

In den Prognosen für das Jahr 2024 wird von einer eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem geringen Wachstum bzw. in Europa einer Stagnation ausgegangen. Für die Automobilindustrie wird ein leicht verbessertes Branchenumfeld bzw. höhere Absatzzahlen in 2024 prognostiziert.

Nach dem Einbruch/Rückgang der weltweiten Automobilproduktion in 2020 um rd. 14% auf nur noch 78 Mio. Fahrzeuge ist es in 2021 und 2022 zu einer Steigerung auf rd. 81 Mio. Fahrzeuge gekommen mit einer differenzierten Entwicklung in den Regionen. Eine bessere Entwicklung in 2022 wurde ausgebremst durch die gewaltigen Lieferkettenthemen insbes. in der Elektroindustrie in Europa durch den Ukraine-Krieg. In 2023 konnte der weltweite Automobilabsatz auf rd. 85 Mio. Fahrzeuge gesteigert werden auch aufgrund der Abarbeitung von Auftragsbeständen aus 2022. Für 2024 erwartet die LBBW mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit, dass es zu steigenden Absatzzahlen in allen Regionen kommt mit einem Wachstum von rd. 6% auf rd. 90 Mio. produzierte Autos weltweit. Allerdings ist diese Zahl noch rd. 5 Mio. Fahrzeugen von der Rekordzahl aus 2018 mit 95 Mio. weltweit produzierten Autos entfernt. Die meisten Prognosen gehen davon aus, dass die Stückzahlen von vor der Krise frühestens in 2026 erreicht werden. Das erwartete Wachstum in 2024 mit der höheren Automobilproduktion kann zu einer erhöhten Nachfrage nach den Produkten/Werkzeugen sowie Serviceangeboten der DVS Tooling führen. Dies kann DVS Tooling mit dem geplanten Aufbau in 2024 (Maschinenkapazitäten und Personal) darstellen.

bb) Technologie

Seit Jahren hat sich DVS Tooling in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden technologische Wettbewerbsvoreile erarbeitet (extrem feine Oberflächen, Toleranzen im Nanometerbereich), die speziell auf die gestellten Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Die bestehende Produktpalette wird permanent weiterentwickelt und optimiert sowie neue Wachstumschancen erschlossen.

cc) Beschaffung

Chancen/Risiken auf der Beschaffungsseite sind bei DVS Tooling limitiert, da die wesentlichen Produkte von DVS Schwestergesellschaften bezogen werden. Hier sehen wir eine stabile Marktentwicklung. Es sei denn die Zulieferer der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse fallen komplett aus. Dies erachten wir als jedoch als sehr unwahrscheinlich.

e) Gesamtbetrachtung

Die Gesellschaft ist weitgehend abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der von ihr bearbeiteten Branchen und Märkte. DVS Tooling ist als Werkzeuglieferant im After Sales Service für PRÄWEMA Honmaschinen in definierten Marktnischen tätig, wobei die Markteintrittsbarrieren hoch sind. Hinzuweisen bleibt auf die oben beschriebenen Chancen der DVS Tooling seine Marktposition durch Technologievorsprung sowie innovative Produkte weiter auszubauen. Die Risiken können sich aus dem Verhalten und der Entwicklung von Wettbewerbern, der weiteren Marktentwicklung sowie geopolitischer Krisen oder handelspolitischen Konflikten/ Barrieren ergeben. Das Risiko einer negativen Planabweichung in den Zahlen kann trotz einer vorsichtigen Planung nicht ausgeschlossen werden. Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens jedoch als positiv.

Wie im Abschnitt 4. c. ee) sowie im Anhang dargestellt, kann sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft ergeben, wenn die der Planung zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten sollten.

 

Dietzenbach, 29. Mai 2024

DVS Tooling GmbH

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