MOKI Robotics GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Kotte seit 4.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Unbekannt | 60.79% |
Unbekannt | 24.30% |
Unbekannt | 9.00% |
Unbekannt | 4.30% |
Unbekannt | 1.70% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
fka GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma fka GmbH mit Sitz in Aachen im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nummer HRB Nr. 2435 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren bzw. 33 1/3 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von Außenanlagen beträgt 15 Jahre. Die beweglichen Sachanlagen werden linear und degressiv über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren abgeschrieben. Ein Übergang auf Abschreibungen in gleichen Jahresraten erfolgt, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegüter von mehr als € 800,00 werden über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen enthalten sind. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt und, soweit erkennbare individuelle Ausfallrisiken bestehen, um entsprechende Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe gekürzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Einzelangaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr - wie im Vorjahr - nicht aktiviert. Der Posten Technische Anlagen und Maschinen (Flachbahnprüfstand) erhöhte sich durch einen Zugang über T€ 217. Es wurde eine neue Messnabe angeschafft. Die Höhe der Anzahlungen auf technische Anlagen und Maschinen verminderte sich entsprechend. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unsere Gesellschaft ist zu 100 % an der fka SV Inc., San Jose, USA, (Anteile an verbundenen Unternehmen) beteiligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft weist für das Jahr 2023 ein Jahresergebnis in Höhe von T$ -247 (Vj. T$ 41) und zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital T$ -265 (Vj. T$ -17) aus. Der Ausweis unter den Beteiligungen betrifft eine 25 % - Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der im Jahr 2009 gegründeten Aachen Acoustics Colloquium GbR, Aachen. Die Gesellschaft weist für das Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 15 (Vj. 14) und zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von T€ 47 (Vj. T€ 31) aus. Darüber hinaus ist unsere Gesellschaft auch persönlich haftende Gesellschafterin in Höhe von 50 % der Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik GbR, Aachen. Diese weist für das Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 554 (Vj. T€ 399) und zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von T€ 625 (Vj. T€ 644) aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben im aktuellen Jahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Mit Ausnahme eines Betrages in Höhe von T€ 246 hatten die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Vorjahres eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 1.754 (Vj. T€ 1.852) sind Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Cash-Management in Höhe von T€ 933 (Vj. T€ 850) enthalten. Darüber hinaus wurde in 2019 ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T$ 275 (T$ 246) mit einer Laufzeit bis 30. Mai 2023 gewährt, welches zum 31. Dezember 2023 zu 100% (im Vorjahr zu 0%) wertberichtigt ist. Weiter wurde im Jahr 2023 ein weiteres Gesellschafterdarlehen im Wert von T$ 50 gewährt. Dieses Darlehen ist ebenfalls zum 31. Dezember 2023 zu 100% wertberichtigt. Im Übrigen betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen des Geschäftsjahres und des Vorjahres in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen T€ 322 (Vj. T€ 394). Hierzu zählen die Aachen Acoustics Colloquium GbR, die Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik GbR sowie die Aachen Colloquium China Inc. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 550. Mehrheitsgesellschafterin ist die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 12.148 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere noch ausstehende Rechnungen (T€ 585) sowie den Personalbereich (T€ 88). Es wurden im aktuellen Jahr erstmalig Rückstellungen für die Altersteilzeit (Blockmodell) in Höhe von T€ 46 gebildet. Die Altersvorsorge wurde durch eine Versicherungsbürgschaft abgesichert. Die Rückbaurückstellung für den Flachbahnprüfstand wurde hinsichtlich der heutigen Baukosten indexiert und nachberechnet. Verbindlichkeiten Sämtliche verbleibenden Verbindlichkeiten haben im aktuellen Jahr wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Sicherheiten gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen In Höhe von T€ 42 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die aus Leasing- und Wartungsverträgen resultieren. Hiervon sind T€ 42 innerhalb eines Jahres fällig. Ferner bestehen jährlich kündbare Mietverpflichtungen für Immobilien in Höhe von T€ 121. IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung GewinnverwendungsvorschlagDie erwirtschafteten Jahresüberschüsse werden bis zu € 170.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet, sofern nicht mit mehr als 80% der Stimmen ein davon abweichender Beschluss gefasst wird. Über die Verwendung des € 170.000,00 übersteigenden Anteils am Jahresüberschuss entscheidet die Gesellschafterversammlung mit einfacher Mehrheit. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 175 Mitarbeiter (Vj. 172) (im Wesentlichen Angestellte) beschäftigt. Geschäftsführung Dr.-Ing. Jens Kotte, Geschäftsführer Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Anwendung der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB wird Gebrauch gemacht. Beirat Prof. Dr. Lutz Eckstein - Vorsitzender - Universitätsprofessor der RWTH Aachen University, Aachen Dieter Eckhardt, Leiter Mergers and Acquisitions der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen Uwe Class, VP Advanced System Development der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen Dr. Thomas Röthig, Vorsitzender der Geschäftsführung der VOSS Automotive GmbH, Wipperfürth Gesamtbezüge des Beirats Der Beirat bezieht keine Bezüge. Konzernverhältnisse Unsere Gesellschaft ist Tochterunternehmen der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Die ZF Friedrichshafen AG erstellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis, der im Bundesanzeiger bekannt zu machen ist. Nachtragsbericht Der Krieg in der Ukraine könnte wie im Vorjahr negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 haben. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln "Prognosebericht" und "Risiko- und Chancenbericht". Ein bestandsgefährdendes Risiko sehen wir hieraus für die Gesellschaft nicht. Angaben zum Abschlussprüferhonorar Angaben zum Abschlussprüferhonorar unterbleiben, da von der Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wird.
Aachen, den 23 April 2024 fka GmbH Die Geschäftsführung gez. Dr.-Ing. Jens Kotte Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 24.06.2024.
gez. D. Eckhardt Dr. T Roethig Prof. Dr. L. Eckstein Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für den Jahresabschluss 20231 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage 1.2 Branchenkonjunktur 1.3 Wettbewerbssituation sowie F&E-Aktivitäten 2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage 2.2 Vermögens- und Finanzlage 3 Chancen- und Risikobericht 4 Prognosebericht 5 Literaturverzeichnis 1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Für das vergangene Jahr ermittelte der Internationale Währungsfonds (IWF) einen weltweiten Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,1%. Die Prognose für das laufende Jahr 2024 liegt zu Beginn des Jahres bei einem Wachstum von ebenfalls 3,1% [IWF24]. In den Entwicklungs- und Schwellenländern betrug das Wirtschaftswachstum 2023 wie im Vorjahr 4,1% [IWF24]. In den Industrieländern blieb die Entwicklung der Wirtschaftsleistung mit durchschnittlich 1,6% (2022: 2,6%) hinter der der Schwellenländer zurück [IWF24]. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF für die Industrieländer zu Beginn des Jahres ein Wachstum von 1,5%. Die Eurozone verzeichnete 2023 einen Anstieg um 0,5% nach 3,4% im Vorjahr [IWF24]. In den USA stieg die Wirtschaftsleistung um 2,5%, nachdem im Jahr 2022 ein Anstieg um 1,9% vorausgegangen war. Die Wirtschaftsleistung in Japan wuchs 2023 um 1,9% (Vorjahr 1,0%) [IWF24]. Der asiatische Raum, der im Jahr 2022 mit das stärkste Wachstum verbuchte, verzeichnete auch 2023 wieder die höchsten Wachstumsraten (5,4%). China, das 2022 ein Wachstum von 3,0% vermeldete, legte im letzten Jahr um weitere 2,2 Prozentpunkte zu (2023: 5,2%, Prognose 2024: 4,6%) [IWF24]. Indien zeigt mit -0,5 Prozentpunkten gegenüber 2022 eine geringe Abnahme (2022: 7,2%) in Bezug auf das Wirtschaftswachstum und lag damit 2023 bei 6,7%. Die Prognose geht 2024 von einem Wachstum von 6,5% für Indien aus [IWF24]. 1.2 Branchenkonjunktur Die Automobilindustrie bewegt sich weltweit in einem herausfordernden Umfeld. Die Automobilproduktion (Pkw und Nutzfahrzeuge) hatte 2017 weltweit mit 97,3 Millionen Einheiten einen vorläufigen Höhepunkt verzeichnet [OIC17]. Im Jahr 2019 wurden nur noch 91,8 Millionen Fahrzeuge produziert [OIC19]. Während die Coronakrise im Jahr 2020 für einen globalen Einbruch der Automobilproduktion auf nur noch 77,6 Millionen Personenkraft- und Nutzfahrzeuge sorgte [OIC20], deutete das Jahr 2021 mit 80,2 Millionen produzierten Fahrzeugen einen Aufschwung an [OIC21]. Das Jahr 2022 bestätigte diesen Aufwärtstrend mit 85 Millionen weltweit produzierten Fahrzeugen [OIC22]. Im vergangenen Jahr 2023 konnte das produzierte Volumen nochmals um 10% auf 93 Millionen und damit auf ein mit der Vorkrisenzeit vergleichbares Niveau gesteigert werden [OIC23]. Die Volkswagen-Gruppe (VW) hatte 2023 einen Zuwachs der Verkaufszahlen um 10,4% auf weltweit 9,3 Millionen Einheiten zu verzeichnen und revidiert dadurch den jüngsten Abwärtstrend des Vorjahres [VOL24]. Bei Betrachtung von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben konnten die Verkaufszahlen zudem um rund 34,7% auf 771.100 Fahrzeuge gesteigert werden [VOL24]. Toyota übertrifft mit +7,2% das Vorjahresergebnis von 11,2 Millionen Fahrzeugen abermals und setzt sich zum dritten Mal in Folge an die Spitze der Statistik [BAU23]. Bezogen auf alle Antriebsformen verkaufte GM 2023 insgesamt 6,2 Millionen Fahrzeuge (+5% zu 2022) und belegte damit Platz 5 im Absatz-Ranking, während Tesla mit Platz 16 die Top10 nicht erreichte [STA24]. Im Kampf um die Marktführerschaft in den USA schaffte es der US-Konzern GM, sich erneut an die Spitze seines Heimatmarktes zu setzen. Dabei erzielte er mit 2,6 Millionen verkauften Fahrzeugen einen Zuwachs von rund 14,1% gegenüber dem Vorjahr. Toyota konnte seinen Absatz in den USA im Gegensatz zum Vorjahr um 6,6% auf 2,2 Millionen Einheiten steigern. Der bei insgesamt 8% liegende Anteil von BEV-Verkäufen in den USA wurde 2023 maßgeblich durch Tesla (+38% gegenüber 2022) bestimmt [FIN24]. Auch für die deutschen Premiumhersteller ergab sich 2023 ein gemischtes Bild. Die BMW Group verzeichnete mit 2,55 Millionen verkauften Fahrzeugen einen Zuwachs von 6,5% zum Vorjahr und konnte sich zudem mit der Kernmarke BMW mit 2,3 Millionen Einheiten (+7,2% zu 2022) auf Platz 1 im globalen Premium-Segment behaupten [BMW24]. Audi hat im Jahr 2023 knapp 1,9 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben. Das sind rund +17,1% mehr als 2022 [AUD24]. Mercedes-Benz Cars liegt mit 2,04 Millionen verkauften Fahrzeugen auf dem Niveau des Vorjahres. Das Mercedes-Benz Vans-Geschäft wuchs innerhalb des Jahres wie schon im Vorjahr um 8% und stellt mit 447.800 verkauften Einheiten einen Bestwert dar (415.300 in 2022) [MER24]. Im Kontext der angespannten, gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage konnten die deutschen Hersteller das Niveau ihres operativen Konzernergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr nur teilweise halten (BMW Group 17.096 Mio. € (-27,3%) [BMW24], Mercedes-Benz Group 19.660 Mio. € (-3,9%) [MER24], Volkswagen Group 23.194 Mio. € (+5,1%) [VOL24]). Die Lage bei den Zulieferern ist weiterhin sehr angespannt, wie diverse Umstrukturierungsmaßnahmen zeigen. So konnte ZF zwar beispielweise sein EBIT um 35,7% steigern, dieses liegt mit 3,2% aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Das Finanzergebnis ist im gleichen Zeitraum von -547 Mio. € auf -742 Mio. € gesunken [ZF 24]. Ein ähnliches Bild ist bei Continental zu beobachten. Das EBIT konnte um 145,6% gesteigert werden, ist mit einem Wert von 4,5 % aber ebenfalls auf einem niedrigen Niveau. Das EBIT der Konzerntochter Continental Automotive lag trotz Umsatzsteigerung von 10,8 % bei -0,3 % [CON24]. 1.3 Wettbewerbssituation sowie F&E-Aktivitäten Hauptziele der fka sind die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, die Verwertung von Schutzrechten und Know-how sowie die Beratung auf dem Gebiet der zukunftsweisenden Mobilität sowie themenverwandter Bereiche. Aufgrund ihrer Forschungsnähe nimmt die fka eine Sonderrolle unter den Entwicklungsdienstleistern ein. Aktuelle F&E-Ergebnisse und umfangreiches Grundlagenwissen werden in innovative Entwicklungen für Fahrzeughersteller und Zulieferer überführt. Für diese angewandte Forschung verfügt die fka mit ihren Geschäftsbereichen Chassis & NVH, Vehicle Concepts, Body & Interior, Drivetrain & Thermal Management, Electrics & Electronics, Automated Driving und Strategy & Consulting über fundierte Gesamtfahrzeugkompetenz. Der größte Teil der Kundenaufträge umfasst Zukunfts- und Vorentwicklungsthemen. Serienanwendungen werden simulations- und versuchsseitig ebenso begleitet. Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte werden sowohl durch die Kundennachfrage als auch durch die aus Unternehmenssicht künftig am Markt erwarteten Bedarfe bestimmt. Hierbei konzentriert sich die fka übergreifend auf die Themen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Fahrerlebnis, welche sehr unterschiedliche und teils gegensätzliche Anforderungen an die o.g. Disziplinen stellen. 2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage Das Jahr 2023 war global von vielen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Dabei führten insbesondere der russische Krieg in der Ukraine, die global steigende Inflation sowie hohe Rohstoff- und Energiepreise zu einer Unsicherheit in der Automobilindustrie, die sich direkt und indirekt auf das Ergebnis der fka ausgewirkt haben. Insbesondere im Bereich der Forschung und Vorserienentwicklung wurden die Budgets und externen Vergaben oft stark reduziert. Daraus resultieren im Vergleich zu den Vorjahren oft kleinere Projekte, deren Akquise aufgrund von aufwändigen Freigabeprozessen bei Kunden oft langwierig ist. Daraus resultierte eine Verringerung des Umsatzes um 24% auf 14.626 T€ (2022: 19.279 T€) und eine Verringerung der betrieblichen Gesamtleistung um 22% auf 14.645 T€ (2022: 18.857 T€). Der Bestand der unfertigen Leistungen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 274 T€ ab (2022: Verringerung um 988 T€). Sparmaßnahmen aufgrund des Umsatzrückgangs führten zu einer Reduzierung der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren von 62% und Aufwendungen für bezogene Leistungen von 42 %. Die allgemeinen Lohnsteigerungen in der Branche führten zu einer Steigerung der Personalkosten um 4 %. Ein technischer Defekt an einem Prüfstand führte zu beträchtlichen Umsatzeinbußen. Das Ergebnis nach Steuern betrug -629 T€ nach 695 T€ im Vorjahr. Dabei ist eine Einzelwertberichtung von Forderungen aus vergangenen Jahren gegenüber der Tochtergesellschaft fkaSV in Höhe von 286 T€ berücksichtigt worden. Insgesamt verblieb 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -639 T€ (2022: Jahresüberschuss 664 T€). Der Auftragsbestand der fka hat sich im Jahresverlauf auf einen Wert von 6.097 T€ verringert. Dies ist insbesondere der kürzeren Dauer der beauftragten Projekte geschuldet. Die Kundenzufriedenheit lag auf einer Skala von 1 bis 5 bei einem Wert von 1,15 und war damit auf dem sehr guten Niveau der Vorjahre. Im Vergleich zu den Planwerten wurden die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3.1 Mio.€ bzw. 18% unterschritten. Die Personalkosten sind aufgrund von Lohnanpassungen zwar gestiegen, aber um 681 T€ geringer als geplant. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -639 T€, der unter Plan liegt. 2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote stieg von 75% im Vorjahr auf 83%. Damit ist das Anlagevermögen vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Das Vorratsvermögen wurde durch Anzahlungen in einem Verhältnis von 46% (Vorjahr: 46 %) gedeckt. Der Cashflow betrug -562 T€ (direkte Methode) nach -1.511 T€ im Vorjahr. Den liquiden Mitteln des Unternehmens in Höhe von 2.945 T€ stehen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.651 T€ gegenüber. Einen weiteren wesentlichen Anteil an dieser Bilanzposition haben die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 641 T€, die im Vergleich zum Vorjahr um 128 T€ gesunken sind. Dies resultiert aus der geringeren Bereitschaft der Kunden für Anzahlungen und einer vermehrten meilensteinbasierten Abrechnung. Das negative Ergebnis zum Bilanzstichtag zeigt die aktuell schwierige Lage und unterstreicht den Handlungsbedarf für Weiterentwicklungen. Die Liquidität ist im Vergleich zu Wettbewerbern gemessen an unserer Größe weiterhin gut, sodass die finanziellen Mittel für die Transformation vorhanden sind. 3 Chancen- und Risikobericht Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin sehr volatil, sodass eine Prognose mit hohen Unsicherheiten verbunden ist. Auch wenn sich viele der Risiken nicht direkt auf das Geschäft der fka auswirken, so haben sie indirekt Einfluss auf den Auftragsbestand und damit auf das Ergebnis der fka. Insgesamt geht die fka davon aus, dass das Wachstum der Wirtschaft in Deutschland weiter auf einem niedrigen Niveau stagniert [IFO24b]. Gesamtwirtschaftlich gesehen dürften weiterhin die Inflation und die wirtschaftlich schlechte Stimmungslage dazu führen, dass die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen weiterhin verhalten ist und die Absatzzahlen im Vergleich zu der Zeit vor Corona auf einem niedrigen Niveau bleiben. Zusammen mit volatilen und hohen Rohstoff- sowie Energiepreisen kann dies dazu führen, dass viele Hersteller und Zulieferer bei der Beauftragung von Dienstleistern weiter sparen werden. Die Einsparmaßnahmen können dann insbesondere Firmen wie die fka treffen, deren Fokus im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung liegt. Mittelfristig führen fehlende Innovationen zu einem Wettbewerbsnachteil, sodass diese Einsparungen nur temporär Sinn ergeben. Wann mit einer Erholung zu rechnen ist, ist aber schwer zu prognostizieren. Unter den geringeren Absatzzahlen und höheren Kosten leiden seit Beginn der Corona- Pandemie insbesondere die Zulieferer, die somit jetzt schon mehrere herausfordernde Jahre hinter sich bringen mussten. Zusätzlich ist der derzeitige Wandel in der Automobilindustrie kostenintensiv und führt zu Änderungen in der Wertschöpfungskette. Zusammen mit steigenden Zinsen ist demnach das Risiko von Insolvenzen in diesem Bereich und damit von Zahlungsausfällen für die fka weiterhin hoch. Ein an die finanzielle Bewertung der Kunden angepasster Zahlungsplan soll dieses Risiko für die fka mindern. Zudem führt der höhere Kostendruck bei vielen Kunden dazu, dass Entwicklungskapazitäten ins Ausland verlegt und Mitarbeiter in Deutschland abgebaut werden. Kurzfristig rechnet die fka damit, dass nur zwingend notwendige Projekte extern vergeben werden, um die eigenen Kapazitäten auszulasten. Mittelfristig geht die fka davon aus, dass der Bedarf an Entwicklungskapazitäten in Deutschland wieder zunehmen wird, sodass Dienstleister wie die fka davon profitieren werden. Um kurzfristig auf die geringere Nachfrage zu reagieren, werden offene Stellen nur bedingt nachbesetzt. Dabei wird darauf geachtet, die laufenden Kosten zu reduzieren, das Potential für die Zukunft aber nicht zu verspielen. Der Wandel in der Automobilindustrie ist für die fka andererseits auch eine Chance, da die Basis hierfür eine fundierte und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ist. Thematisch ist die fka gut dafür aufgestellt, den Wandel mitzugestalten, in dem schon seit Jahren der Schwerpunkt der Arbeiten auf den Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung liegt. Aufgrund der flachen Hierarchien und im Vergleich zu anderen Dienstleistern kleinen Größe der fka kann sie für viele Kunden als "Schnellboot" dienen und effizient domänenübergreifende Fragestellungen bearbeiten. Insbesondere die gute Qualifikation der fka-Mitarbeiter auf verschiedenen Gebieten der Mobilitätssysteme hilft, die Probleme in interdisziplinären Teams ganzheitlich zu bearbeiten. Unterstützt wird die fka hierbei durch ein starkes Partnernetzwerk. Diese Qualität hilft auch, dem immer stärker werdenden Wettbewerbs- und Preisdruck entgegenzuwirken. Viele Dienstleister verlagern ihre Aktivitäten ins Ausland, sodass sie zu deutlich günstigeren Preisen anbieten können. Die fka geht davon aus, dass diese Entwicklung weiter zunimmt, sodass der Wettbewerbs- und Preisdruck hoch bleibt. Um dem entgegenzuwirken, konzentriert sich die fka weiterhin auf qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Bereich der Forschung und Vorserienentwicklung, bei der es auf eine Kombination aus Schnelligkeit, Interdisziplinarität, Gesamtsystemverständnis, Innovationsgeist und strukturiertem Arbeiten ankommt. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung der Arbeitsabläufe führt zu einer stetig wachsenden Bedrohung durch Schadsoftware und Cyberkriminalität. Trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen kann ein Ausfall der digitalen Geschäftsprozesse nicht ausgeschlossen werden. Eine Verschärfung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten und eine damit gegebenenfalls resultierende Ausweitung auf weitere Länder können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zudem ist schwer abzuschätzen, wie sich der Konflikt zwischen den USA und China inkl. protektionistischer Maßnahmen wie Zöllen weiterentwickelt und welche Folgen sich daraus für die Weltwirtschaft ergeben. Neben den beschriebenen Risiken kann es unvorhersehbare Ereignisse geben, die sich negativ auf das Ergebnis der fka auswirken können. 4 Prognosebericht Die Prognose enthält Erwartungen und Einschätzungen der fka. Unvorhersehbare Ereignisse und eine weitere Zuspitzung der Konflikte zwischen der Ukraine und Russland, dem Nahen Osten sowie zwischen den USA und China sind nicht berücksichtigt. Für das Jahr 2024 erwartet der IWF mit Stand Januar weltweit ein zum Vorjahr identisches Wirtschaftswachstum von 3,1%. Für die führenden Wirtschaftsregionen wird derweil von einem Rückgang in Höhe von 0,1 Prozentpunkten, für die EU von einem Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten und für Deutschland von +0,8 Prozentpunkten ausgegangen. 2025 soll laut Prognose des IWF das Wirtschaftswachstum weltweit bei 3,2%, in der EU bei 1,7% und in Deutschland bei 1,6% liegen und somit leicht ansteigen. Für Asien wird 2024 noch ein Wachstum von 5,2% (China: 4,6%; Indien: 6,5%) und für 2025 von 4,8% (China: 4,1%; Indien: 6,5%) vorhergesagt [IWF24]. Die globale Automobilindustrie steht trotzdem erneut vor einem sehr herausfordernden Jahr. Laut Branchenverband VDA wird für das Jahr 2024 mit rund 2,8 Millionen Neuzulassungen in Deutschland gerechnet. Dies entspricht zwar einer Steigerung von etwa einem Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist aber noch immer ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Insbesondere bei der Elektromobilität wird ein Absatzrückgang von 9% auf 635.000 Einheiten erwartet (BEV: -14%, auf 451.000; PHEV: +5%, auf 185.000). Für Europa wird mit einem Absatzplus von 4% gerechnet, womit diese Region, wenn auch unter Berücksichtigung des schwachen Vorjahresniveaus, stärker wachsen würde als der chinesische (+1%) und der globale (+2%) Markt [VDA24]. Während sich die Probleme im Zusammenhang mit Liefer- und Transportketten im Verlauf des letzten Jahres weitestgehend stabilisiert haben, stellen finanzwirtschaftliche Effekte und ein steigender Kostendruck neue Herausforderungen für die Automobilindustrie dar. Wenngleich der Geschäftsklimaindex auf einem unverändert niedrigen Niveau bleibt, zeigt sich, bekräftigt durch die teilweise schon veröffentlichten Jahresbilanzen, ein leichter Optimismus der Branche für das Jahr 2024 [IFO24a]. Die eingeschränkte Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist maßgeblich durch zu hohe Energiepreise, ein komplexes Steuersystem und ein wenig stabiles Rohstoff- und Energienetzwerk beeinflusst. Hier besteht insbesondere aus Sicht der Automobilindustrie politischer Handlungsbedarf. Statt starker Regulierung durch zusätzliche Instrumente ist vielmehr eine durch klare Ziele definierte Wirtschafts- und Industriepolitik gefordert, um eine solide Basis für die Fortsetzung der technologischen Transformation der Branche bereitzustellen. Dies wird in Zukunft ein Kernaspekt für die Sicherung der wirtschaftlichen Signifikanz des Wirtschaftsstandortes Deutschland und Europa sein [VDA24]. Im Hinblick auf den batterieelektrischen Fahrzeugmarkt stellt sich auch 2024 in Deutschland vermutlich keine ruhige Situation ein. Trotz Kürzung der Mittel für den Ausbau der Tank- und Ladeinfrastruktur und der ausgelaufenen Förderung beim Kauf von Elektrofahrzeugen müssen beide Felder aktiv stimuliert und vorangetrieben werden, damit sich die hohen Investitionen der Industrie amortisieren. Wenn die meist zum zweiten Quartal auslaufenden Sonderaktionen der Hersteller durch zum einen eine angepasste Preisgestaltung der Hersteller und zum anderen durch ein wachsendes Angebot günstigerer, importierter Elektrofahrzeuge aufgefangen werden können, dann muss die Ladeinfrastruktur den steigenden Fahrzeugbestand bedienen können. Eine gut ausgebaute Infrastruktur wird sowohl im PKW- als auch im Nutzfahrzeugbereich ein Schlüsselelement für die Transformation des Verkehrssektors bleiben [BÖN24]. Aufgrund der zuvor beschriebenen Randbedingungen gehen wir für die fka von einem verhaltenen Jahr mit einer Steigerung der betrieblichen Gesamtleistung von 8 % aus. Kosteneinsparungen sollen dabei helfen, das EBIT deutlich zu steigern. Investitionen in Themenerweiterungen und strukturelle Anpassungen werden den Gewinn aber belasten. Diese werden sich voraussichtlich erst ab Ende des Jahres 2024 positiv auf das Ergebnis der fka auswirken. Zusammen mit einer weiteren Erholung der Wirtschaft in Deutschland gehen wir von einer deutlichen Steigerung der betrieblichen Leistung und des EBITs im Jahr 2025 aus.
Aachen, 23. April 2024 fka GmbH Die Geschäftsführung Dr.-Ing. Jens Kotte Quellen: 5 Literaturverzeichnis
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erteilte dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die fka GmbH,Aachen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der fka GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der fka GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit dedes Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen -gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 26. April 2024 S
& P Wirtschaftsprüfer GmbH
Oliver Mojert, Wirtschaftsprüfer |
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