Highsnobiety Metaverse GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Casper Berger seit 15.11.2022 | Prokura |
Laura Grelich seit 15.11.2022 | Prokura |
Yebga Kack seit 15.11.2022 | Prokura |
Juliana Lange seit 30.9.2019 | Prokura |
Jürgen Hopfgartner seit 20.12.2016 | Geschäftsführer |
David Fischer seit 16.3.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Titel Media GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023EURAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023in EUR
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) aufgestellt. Bei der Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Gesellschaft mit Sitz in Berlin ist beim Amtsgericht in Charlottenburg unter der Nummer HRB 125489 B unter der Firma Titel Media GmbH eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren. Die Bewertung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände erfolgt zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig linear. Die Abschreibungen werden über die folgenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00) werden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden mit der Anschaffung als Aufwand gebucht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sonstige uneinbringliche Forderungen werden vollständig einzelwertberichtigt. Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Latente Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Bei der Bemessung wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen berücksichtigt. Die ausgewiesenen Posten sind aufzulösen, sobald die Steuerbe- oder -entlastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15,8 Mio. EUR (Vorjahr: 14,2 Mio. EUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 10,2 Mio. EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen zum größten Teil aus debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 316 und geleisteten Kautionen in Höhe von TEUR 799. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren hauptsächlich aus steuerlichen Verlustvorträgen und der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden in fremder Währung. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,18%. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 353. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag TEUR 42 (Vj. TEUR 42), es ist volleingezahlt. Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr aufgrund einer Kapitaleinlage durch die Zalando SE um TEUR 1.891 erhöht. Rückstellungen Zum Stichtag bestehen sonstige Rückstellungen in Höhe von 9,7 Mio. EUR (Vorjahr: 8,7 Mio. EUR). Sie betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (6,0 Mio. EUR) sowie sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (3,6 Mio. EUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1,0 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR) betreffen ein Darlehen gegenüber der Deutschen Bank. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) bestehen im Wesentlichen aus Steuern. Sämtliche Verbindlichkeiten bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 0,3 Mio. EUR eine Laufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB Die Gesellschaft hat 2019 einen Mietvertrag für Büroräume mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Nach einer Indexanpassung im November 2023 beträgt die monatliche Nettokaltmiete TEUR 107. Im Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen weiteren Mietvertrag für Handelsflächen mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Die monatliche durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt TEUR 34. Zum Bilanzstichtag bestehen daraus sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.296. Weitere für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen nicht. Die sonstigen Miet- und Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Jahren. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsätze setzen sich im Geschäftsjahr 2023 aus den Bereichen Media/Advertising/Affiliate in Höhe von 48,5 Mio. EUR, B2C Commerce in Höhe von 6,8 Mio. EUR, konzerninterner Transaktionen in Höhe von 2,7 Mio. EUR sowie Erlösen aus der Untervermietung und sonstige Erlöse in Höhe von 0,8 Mio. EUR zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abschreibungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 698 enthalten, in 2023 wurde eine neue Abschreibungslogik eingeführt. Basierend auf der Season des Produktes erfolgt die Einordnung in das jeweilige Abschreibungscluster. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 207) enthalten und resultieren hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen. Honorar des Wirtschaftsprüfers Das Honorar des Wirtschaftsprüfers betrug im Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistunen TEUR 15 sowie für andere Bestätigungsleistungen TEUR 16. E. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 184 (Vorjahr: 166) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Diese unterteilen sich im Geschäftsjahr in 90 männliche, 92 weibliche und 2 diverse Mitarbeiter. Geschäftsführung:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird in Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Titel Media GmbH für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 2.398.569,50 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Zalando SE, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss der Zalando SE, Berlin, wird unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt (§ 315a HGB). Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Zalando SE stellt als Muttergesellschaft den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch den kleinsten Kreis von Unternehmen auf (§ 285 Nr. 14, § 285 Nr. 14a HGB). Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023
Berlin, den 13. Februar 2024 Die Geschäftsführung David Fischer Jürgen Hopfgartner Anlagenspiegel 2023in EUR
Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Unter der Marke Highsnobiety produziert und distribuiert die Titel Media GmbH englischsprachige Medieninhalte in den Bereichen Mode und Lifestyle für eine überwiegend junge (18-34 Jahre) Zielgruppe. Der Fokus liegt auf digitalen Text-, Foto- und Videoinhalten, welche auf unterschiedlichen Kanälen (insbesondere eigene Webseite und App, Soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok) distribuiert und vermarktet werden. Die Monetarisierung erfolgt vorwiegend über Erlöse aus der Online-Werbevermarktung. Im Rahmen dessen konzipiert und produziert die Titel Media GmbH werbliche Inhalte für ihre Kunden, die überwiegend aus dem Fashion- und Footwear-Bereich, aber auch aus anderen Industrien wie Automotive oder FMCG (Fast-moving consumer goods) kommen. Das Geschäftsmodell gegenüber Werbekunden hat sich zunehmend in Richtung Markenberatung und Marketing-Strategie weiterentwickelt ("Cultural Consultancy"). Weiterhin konzentriert sich die Gesellschaft auf den Ausbau ihrer im Jahr 2019 gelaunchten eCommerce Plattform, auf der sowohl Waren von Drittmarken als auch Waren unter der eigenen Marke "Highsnobiety" (zum Teil in Kollaboration mit anderen Marken) vertrieben werden. Das Geschäft der Titel Media GmbH konzentriert sich im Wesentlichen auf Werbekunden in den europäischen Kernmärkten, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Frankreich und Italien. Die Highsnobiety Inc., New York, eine 100% Tochter der Titel Media GmbH, verfolgt ein vergleichbares Geschäftsmodell im nordamerikanischen Raum. Die Geschäftsanteile, welche die Gesellschaft am Joint Venture Unternehmen, der GATEZERO GmbH, hielt, wurden im Geschäftsjahr an die Gebr. Heinemann SE & Co. KG verkauft. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut den Magna Advertising Forecasts beträgt der weltweite digitale Werbemarkt rund 679,80 Milliarden USD und ist im Vgl. zum Vorjahr um 5,5%. Weiterhin zeigt sich, dass der digitale Werbeanteil an den Werbeausgaben weiterhin konstant steigt, er beträgt in 2023 60%. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Anstieg von 7,2 Prozent vorhergesagt. Der überwiegende Teil dieser Werbeausgaben entfällt auf die vier großen amerikanischen Tech-Unternehmen Google, Meta, Amazon und Apple. Der verbleibende Teil der Werbeausgaben wird unter zahlreichen Unternehmen aus dem klassischen Medienbereich (insbesondere den Online-Angeboten von klassischen Print-Verlagen und TV Sendern) und digitalen Medienunternehmen aufgeteilt. Die Wettbewerbsintensität ist als sehr hoch zu bezeichnen. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Gesamtleistung TEUR 59.723 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um ca. 19 Prozent gestiegen. Trotz der immer noch schwierigen wirtschaftlichen Lage bedingt durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie der globalen Corona Pandemie auf die makroökonomische Situation ist es der Gesellschaft gelungen, die Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2023 zu erfüllen. Das Betriebsergebnis liegt im Geschäftsjahr bei TEUR 2.684; Gründe für die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr liegen primär in der in 2022 erstmalig erfolgten Erfassung der LTIP Rückstellung und der aufwandswirksamen Auszahlungen im Rahmen des virtuellen Aktienoptionsprogramms (VSIP). Die positive operative Geschäftsentwicklung spiegelt sich ebenfalls in einem positiven operativen Cash Flow von TEUR 2.384 wider. Das Segment Media ist wie in den Vorjahren profitabel. Das Umsatzwachstum der Gesellschaft ist weiterhin im Wesentlichen durch den Bereich Media mit einem Wachstum von TEUR 6.838 (+16%) geprägt. Der eCommerce Bereich der Gesellschaft konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 15% (TEUR 909) steigern. 3. Lage des Unternehmens a. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich für das Geschäftsjahr wie folgt dar:
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 erneut einen signifikanten Umsatzanstieg realisieren (+20,1%). Der Materialaufwand stieg jedoch auch aufgrund einer veränderten Zusammensetzung des Umsatzes stärker an (+29,6%). Der deutliche Rückgang der Personalaufwendungen ist überwiegend geprägt von der in 2022 aufwandswirksamen VSIP Auszahlungen als Einmaleffekt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 8,0% gestiegen. Der Anstieg ist bedingt durch den Anstieg der Mietaufwendungen primär durch die Anmietung des Ladengeschäftes Unter den Linden; weiterhin sind die Aufwendungen für externe Dienstleistungen, Marketing, Reisen und Logistik gestiegen. Die Materialaufwandsquote ist leicht von 38,6% im Jahr 2022 auf 41,6% im Jahr 2023 gestiegen. Die Personalaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 31,3% (Vj. 48,0%). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im Geschäftsjahr von 166 auf 184 Mitarbeiter angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,0% gestiegen. b. Finanzlage Der Cashflow der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet Investitionen in Sachanlagen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit besteht aus Tilgungszahlungen für bestehende Bankdarlehen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen Verbindlichkeiten aus gewährten Darlehen von insgesamt TEUR 1.031. Die verfügbaren liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 8.180. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. C. Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.371 auf TEUR 41.678 gestiegen. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen im Wesentlichen aufgrund der Investitionen in den Flagship Store Unter den Linden um TEUR 583 gestiegen. Weiterhin ist das Umlaufvermögen leicht um 7,8% auf TEUR 39.847 gestiegen. Bedingt ist der Anstieg durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+TEUR 1.524) sowie der Anstieg der liquiden Mittel (+ TEUR 784). Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals von TEUR 23.617 auf TEUR 27.906 geprägt. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den im Geschäftsjahr entstandenen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.398 begründet. Gleichzeitig hat sich die Kapitalrücklage um TEUR 1.891 aufgrund einer Kapitaleinlage durch die Zalando SE erhöht. d. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage Die wirtschaftliche Lage kann aufgrund der makroökonomischen Gesamtsituation als herausfordernd bezeichnet werden. Die Wettbewerbssituation und der damit einhergehende Kostendruck stellen eine erhebliche Herausforderung für die Zukunft dar. Sämtliche Geschäftsfelder und die Personalpolitik, welche in den letzten Jahren auf einen breiten Personalstock setzte und damit Triebfeder des Erfolgs war, werden permanent überwacht und gegebenenfalls angepasst. Grundsätzlich hat sich der Umsatz über Plan entwickelt. Die positive Umsatzentwicklung resultiert aus der signifikant höheren Nachfrage im Bereich Media und eCommerce. Auch mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter Zalando konnten Synergien realisiert werden, die sich positiv auf den Umsatz ausgewirkt haben. e. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen ist auf moderates Wachstum ausgerichtet, weshalb die Umsatzerlöse und der Auftragsbestand den wichtigsten Leistungsindikator darstellen. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 58.764. f. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Für die Gesellschaft stellt die Kundenzufriedenheit den entscheidenden Faktor für Sicherstellung des Unternehmens dar. Der Erfolg und das Wachstum der Gesellschaft lassen sich nur erzielen, wenn die Kunden mit den Produkten zu 100% zufrieden sind. Die Gesellschaft betreut alle Kunden individuell durch ein Client Services Team, um auf etwaige Wünsche gezielt eingehen zu können. Weiterhin wird die Kundenzufriedenheit durch Retention Rates gemessen. II. Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell trotz der im Geschäftsjahr eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Lage weiterhin als positiv zu bewerten. Maßgeblich hierfür sind die konsequente Weiterentwicklung und Vertiefung der zum Teil langjährigen Kundenbeziehungen und die erfolgreiche Positionierung der Gesellschaft als qualitativ hochwertiger Marketing-Dienstleister in den Bereichen Strategie, Produktion und Media. Chancen sehen wir im weiteren Ausbau des Commerce Geschäftszweiges. Maßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden nicht getroffen, da nach Einschätzung der Geschäftsführung das Fremdwährungsrisiko als gering einzuschätzen ist. Die Gesellschaft überwacht vorhandene Risiken durch das interne Berichtswesen. Es werden Monats- und Quartalsabschlüsse erstellt und analysiert, so dass die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, erkannt werden. Es besteht ein wöchentliches Frühwarnsystem, um schnellstmöglich auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Geschäftsbereiche werden laufend auf ihre Profitabilität und Zukunftsaussichten überprüft, um frühzeitig notwendige Maßnahmen ergreifen zu können. Unsere Auftraggeber sind sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch des jeweiligen Auftragsvolumens breit gefächert, so dass sich hieraus kein erhöhtes Risiko von Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden ableiten lässt. Bezüglich des Angebotsportfolios sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Andererseits erfordern die Geschäftsfelder aufgrund der spontaneren Markterfordernisse eine hohe Reaktionsfähigkeit im Rahmen der Auftragsbearbeitung. Die dauerhafte Gestellung von Personal zur Bewältigung dieser Aufgaben hat sich bis heute nicht als Risikofaktor dargestellt. Der Personalstamm weist weiterhin eine recht hohe Stabilität auf. Vor allem im Bereich der Führungs- und Schlüsselpositionen gibt es eine geringe Fluktuation. Diese Stabilität ist auf eine nachhaltige Personalpolitik zurückzuführen. III. Prognosebericht Das ambitionierte Umsatzziel der Titel Media GmbH für 2023 konnte im Geschäftsjahr trotz schwieriger Marktbedingung erfüllt werden. Durch die konsequente Kostenpolitik konnte trotz der leicht gestiegenen Materialaufwandsquote das geplante operative Ergebnis erreicht werden. Für 2024 plant die Gesellschaft einen Umsatzrückgang von 7% auf 53,4 Mio. EUR. Der geplante Rückgang lässt sich durch die signifikant reduzierte Geschäftsbeziehung mit Zalando begründen (-41,7%). Für die anderen Umsatzzweige wird mit einem Wachstum von 2% geplant. Weiterhin plant die Gesellschaft mit einem negativen operativen Ergebnis von -1,4 Mio. EUR.
Berlin, den 13. Februar 2024 Die Geschäftsführung David Fischer Jürgen Hopfgartner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Titel Media GmbH, Berlin, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Titel Media GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Titel Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 4. März 2024 PANARES
GmbH
Wenning, Wirtschaftsprüfer Mit Beschluss vom 25.04.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. |
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