Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 5163
Vorher
EDUCATIONCENTER BBZ GmbH
Eingetragen
30.8.2006
Branche
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und UnterrichtErbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens: 1. Realisierung von nationalen und internationalen Bildungsprojekten, Durchführung von Aus- und Weiterbildung 2. Beratung und Management von Bildungsunternehmen sowie Lieferung von Analysen, Steuerungsinstrumenten und Ressourcen hierzu 3. Erwerb von und Beteiligung an Bildungsund Beratungsunternehmen im In- und Ausland sowie Pacht von Aus-, Weiterbildungs- und Fortbildungsbetrieben 4. Betrieb der hauseigenen Mensa, 5. Betrieb von Kantinen und Catering 6. alle Tätigkeiten zur Unterstützung der genannten Geschäftsbereiche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mirjam Keßler
seit 15.7.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
80.00%
FFT Holdings (Lux) S.à r.l.LUX
10.00%
BBZ Mitte GmbHEigenbeteiligung
8.00%
Industrie- und Handelskammer Fulda
1.00%
Handwerkskammer Kassel
1.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
90.000 €
90.00%
Germany
10.000 €
10.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BBZ Mitte GmbH

Petersberg

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.356 38.365
II. Sachanlagen 513.905 489.346
III. Finanzanlagen 21.200 21.200
563.461 548.911
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 124.954 98.200
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 348.449 392.855
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 60.022 100.476
3. Sonstige Vermögensgegenstände 249.155 109.967
657.626 603.298
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 723.928 478.426
1.506.508 1.179.924
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.355 17.523
2.077.324 1.746.357

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000
II. Gewinnvortrag 613.585 392.111
III. Jahresüberschuss 263.045 221.474
976.630 713.585
B. Rückstellungen 281.632 224.641
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.999 93.674
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 445.000 445.000
3. Sonstige Verbindlichkeiten 313.063 261.946
(davon aus Steuern) 39.122 58.082
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 1.777 299
819.062 800.619
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 7.512
2.077.324 1.746.357

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
2022
1. Umsatzerlöse 5.122.704 4.793.557
Gesamtleistung 5.122.704 4.793.557
2. Sonstige betriebliche Erträge 127.498 74.342
5.250.202 4.867.898
3. Materialaufwand 1.011.162 839.587
4. Personalaufwand 2.996.237 2.935.396
5. Abschreibungen 190.376 159.923
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 654.813 621.668
Betriebliches Ergebnis 397.613 311.325
7. Zinsergebnis -28.532 -16.540
8. Steuern vom Ertrag 108.013 71.966
9. Ergebnis nach Steuern 261.068 222.819
10. Sonstige Steuern -1.977 1.345
11. Jahresüberschuss 263.045 221.474

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die BBZ Mitte GmbH hat ihren Sitz in Goerdelerstraße 139, 36100 Petersberg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda unter der Nummer HRB 5163 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Realisierung von nationalen und internationalen Bildungsprojekten, Durchführung von Aus- und Weiterbildung, Beratung und Management von Bildungsunternehmen, sowie Lieferung von Analysen, Steuerungsinstrumenten und Ressourcen hierzu. Weiterer Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb von und Beteiligung an Bildungs- und Beratungsunternehmen im In- und Ausland sowie Pacht von Aus-, Weiterbildungs- und Fortbildungsbetrieben.

Neben der hauseigenen Mensa betrieb die Gesellschaft auch die Kantine der FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG im Industriegebiet Fulda West. Darüberhinaus wurden Konzessionsverträge mit dem Vogelsbergkreis über die Versorgung von Schülern und Lehrern mit Speisen und Getränken an vier Schulen in Alsfeld und Lauterbach geschlossen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, größtenteils im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt worden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Von dem Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte zu aktivieren, wird kein Gebrauch gemacht.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsindividuell geschätzte Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 250; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten direkt zuordenbare Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Produktionsgemeinkosten.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Dem Abschreibungsplan liegen überwiegend folgende betriebsindividuell geschätzte Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
Bauliche Betriebsvorrichtungen 5 bis 10
Technische Anlagen und Maschinen 8 bis 10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 6

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vom Abschreibungswahlrecht bei voraussichtlich nur vorübergehender Wertminderung wird kein Gebrauch gemacht.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Darin enthaltene direkt zuordenbare projektbezogene Lagerbestände hingegen sind mit tatsächlichen Istkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der einzelnen Rückstellungen abgezinst (§ 253 II 4 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, welche einen Ertrag für Folgejahre darstellen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

(2) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 100.000 ist voll eingezahlt.

(3) Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen ein Darlehen nebst ausstehenden Zinsen der BBZ Berufsbildungszentrum Fulda GmbH, Petersberg in Höhe von € 445.000 (Vorjahr € 445.000).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(4) Zinsergebnis

2023
2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 868 561
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.400 17.101
(davon an verbundene Unternehmen) (27.342) (14.399)
-28.532 -16.540

V. Sonstige Angaben

(1) Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug 66 im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: 67).

(2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
2022
sonstige Mietverpflichtungen 258.413 193.550
Fahrzeug-Leasing 23.567 33.845
Dienstleistungsverträge 180.397 194.973
462.376 422.368

Dabei wurde, soweit es sich um befristete Verträge handelt, der für die Gesamtlaufzeit anfallende Aufwand berücksichtigt; bei unbefristeten Verträgen wurde der Aufwand des folgenden Geschäftsjahres in die Bewertung einbezogen.

Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 284.813 (Vorjahr € 248.150).

(3) Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 90%-ige Tochtergesellschaft der Jota GmbH, Fulda (HRB 5477).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Fosun FFT Holdings (Germany) GmbH mit Sitz in Fulda, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Darüber hinaus erfolgt über die Fosun FFT Holdings (Germany) GmbH, Fulda eine Einbeziehung in den Konzernabschluss der Fosun International Limited, Shanghai/China (größter Konzernkreis). Dieser Konzernabschluss ist auf auf der Website www.fosun.com abrufbar.

 

Petersberg, 24. Juli 2024

BBZ Mitte GmbH, Petersberg

Dr. Mirjam Kessler, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 31.08.2024 festgestellt.

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