Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung
EXTE GmbH
Wasserfuhr 4, 51688 Wipperfürth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Steingrebe seit 18.12.2023 | Prokura |
Holger Stefan Manske seit 31.1.2023 | Geschäftsführer |
Arnold Truetsch seit 7.3.2013 | Prokura |
Reiner Görlach seit 18.12.2003 | Prokura |
Manfred Zangl seit 7.6.2002 | Prokura |
Dan Werner Friedl seit 7.6.2002 | Geschäftsführer |
Markus Giese seit 7.6.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EXTE GmbHWipperfürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Kunststoffartikeln für die Geschäftsbereiche Fenster- und Schalungszubehör für die Bauindustrie im In- und Ausland tätig. Unsere Gesellschaft führt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Optimierung vorhandener Produkte sowie Neuprodukten und -lösungen durch. B. Wirtschaftsbericht I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 war im Wesentlichen durch den Ausbruch des Angriffskriegs in der Ukraine am 24.Februar 2022 gekennzeichnet. Die Folgen waren rasant steigende Energiepreise sowie Material und Lieferengpässe, die von der anhaltenden Corona-Pandemie begleitet wurden. Trotz dieser widrigen Rahmenbedingungen wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Bundesrepublik Deutschland um 1,9%. In der EU lag das Wachstum sogar bei 3,6%. Um den Inflationstendenzen entgegenzuwirken, erhöhe die Europäische Zentralbank zum ersten Mal nach 11 Jahren die Leitzinsen und beendete somit die Nullzinsphase. Lt. Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes erhöhte sich der nominale Umsatz 2022 im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahr um 9 %, woraus sich aufgrund der Preissteigerung von ca. 15% ein realer Rückgang von 5,5% ergibt. Aufgrund der sich weiter eintrübenden Rahmenbedingungen prognostiziert der Verband einen weiteren realen Rückgang von 7% - Deutschland befindet sich in einer Baukrise, von der insbesondere der Wohnungsbau betroffen ist. In Europa sind die Aussichten für den deutschen Wohnungsbau lt. Euroconstruct mit einem prognostizierten Rückgang für 2026 von über -40% gegenüber 2022 am pessimistischsten. Das Rohergebnis der Gesellschaft ist gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend um rd. 17,4 % gegenüber dem Vorjahr erhöht, so dass ein Rohergebnis von rund T€ 33.267,2 ausgewiesen wird. Die Marktsituation ist seit Jahren durch eine hohe Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Die Preisnotierungen für unsere wichtigsten Produktionsmaterialien wie Kunststoffe unterlagen im Jahresverlauf diversen Schwankungen und haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt erhöht. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 74,2 % auf T€ 5.822,1 verbessert. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung des Jahres 2022 kann somit insgesamt als gut beurteilt werden. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich gegenüber dem Vorjahr relativ konstant dar. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist vergleichbar zum Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.338,9 bzw. 8,6 %. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens beträgt zum Stichtag 51,4 % der Bilanzsumme (VJ: 54,9 %). Absolut erhöhte sich das langfristig gebundene Vermögen infolge der Investitionen um 361,3 bzw. 1,7 %. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens stieg absolut um T€ 2.977,6 und beträgt nunmehr 48,6 % (VJ: 45,1 %) der Bilanzsumme. Dies resultiert insbesondere aus erhöhten Beständen sowie liquiden Mitteln, denen verminderte Forderungen zum Stichtag gegenüber stehen. Der Anteil der eigenen und langfristigen Mittel beträgt insgesamt T€ 36.684,3 und somit 87,0 % der Bilanzsumme (VJ: 85,4 %). Der absolute Anstieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.564,8 resultiert aus erhöhten eigenen Mittel durch den erzielten Jahresüberschuss denen verringerte langfristige Mittel von T€ 2.008,9 insbesondere infolge der erfolgten Tilgungen gegenüber stehen. Die Finanzlage kann als gut bezeichnet werden. Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die laufenden Investitionen aus Eigenmitteln realisieren und verfügt über ausreichend Bankguthaben. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 73,5 % (VJ: 65,5 %). Die Liquiditätslage ist nach wie vor gut. Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens kann weiterhin als uneingeschränkt gut beurteilt werden. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag T€ 8.541,3 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.127,3 erhöht. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen stieg auf 20,3 %. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf die Schaffung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen gekennzeichnet. Das Rohergebnis stieg infolge höherer Umsätze sowie Bestandserhöhungen absolut um T€ 4.923,8 bzw. 17,4 %. Die Rohertragsquote ist aufgrund der Erhöhung der Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Personalaufwand stieg um T€ 467,2 bzw. 3,9 %. In Bezug auf die erhöhte Gesamtleistung bedeutet dies eine Minderung um 2,7 %-Punkte. Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind infolge der Investitionen gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um T€ 501,3 (18,4 %) erhöht. Der relative Anteil an der Gesamtleistung ist konstant zum Vorjahr Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 258,9 bzw. 3,1 %. Der relative Anteil an der erhöhten Gesamtleistung verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % Punkte. Im Geschäftsjahr wurde eine Eigenkapitalrendite von 18,8 % erwirtschaftet, nach 13,1 % im Vorjahr. Die Umsatzrendite erhöhte sich von 6,2 % im Vorjahr auf 9,1% in 2022 . Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Lage als gut zu bezeichnen. III. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung bedienen wir uns finanzieller Leistungsindikatoren. Die Geschäftsführung verwendet hierfür im Wesentlichen den Umsatz, die Betriebsleistung (Gesamtleistung aus Umsatz, Bestandsveränderungen und Eigenleistungen), den Rohertrag sowie das Ergebnis vor Steuern. C. Prognosebericht I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiterhin zu gewährleisten, behalten wir unseren Fokus auf die Schaffung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen durch permanentes Verbessern unserer Erzeugnisse und die Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft bei. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Der weitere Verlauf der Kostenentwicklung sowie die Entwicklungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft werden laufend überwacht. Aufgrund der für das Jahr 2023 und 2024 zu erwartenden negativen Entwicklung in der Baubranche und sinkenden Rohstoffkosten rechnen wir mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung unseres Unternehmens. Insgesamt erwarten wir aufgrund der unterjährigen Umsatz- und Kostenentwicklung ein Jahresergebnis für 2023 unter dem Vorjahresniveau. Für das Jahr 2024 verfolgen wir das Ziel, die Ertragslage zu stabilisieren. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind grundsätzlich nicht erkennbar. Als Risiken für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens infolge des Ausbruchs des Angriffskrieges in der Ukraine und der Coronapandemie sind insbesondere die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise zu nennen. Zu Begegnung dieser Risiken wurde ein striktes Kosten- und Preiscontrolling installiert sowie die Hygienemaßnahmen und organisatorischen Optimierungen weiterhin auf hohem Niveau beibehalten. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Wie schon in den zurückliegenden Jahren, bestand auch in 2022 keine Notwendigkeit, die bestehende Warenkreditversicherung in Anspruch zu nehmen. Durch eine wöchentliche Darstellung der kurzfristigen Ertrags- und Liquiditätslage mit Kennzahlen zur Auftrags- und Umsatzentwicklung, der Überwachung der Warenvorräte durch eine permanente Inventurführung, der Geldbewegungen sowie der jeweiligen Kundenforderungen und Lieferantenverbindlichkeiten ist es der Unternehmensleitung jederzeit möglich, umgehend Maßnahmen zur Regulierung eventueller Fehlentwicklungen in dem einen oder anderen Bereich zu ergreifen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Guthaben bei Kreditinstituten gehören zu den bestehenden Finanzinstrumenten der Gesellschaft. Lieferantenverbindlichkeiten werden fristgerecht unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Aktuell sind keine Ereignisse oder Entwicklungen erkennbar, die zu einer negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. III. Chancenbericht Unser eigener Werkzeug- Maschinen- und Vorrichtungsbau, ausgestattet mit modernster Fertigungstechnik, bietet uns im Zusammenwirken mit unserer hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung die Möglichkeit, auf die von den Märkten herangetragenen Anfragen und Problemstellungen schnell und flexibel reagieren zu können. Mit unserer Geschäftsstrategie, der Schaffung und Sicherung von Wettbewerbsvorteilen durch gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter mit ihren Leistungen, ihren Fähigkeiten und ihrem engagierten Einsatz sowie der Entwicklung neuer Produkte, sind wir in der Lage, die Durchlaufzeiten von der Auftragserteilung bis zur Lieferung weiter zu optimieren. Der neue Produktionsstandort in Wipperfürth und der erweiterte, moderne Maschinenpark werden zum Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Der hohen Wettbewerbsintensität in unseren Zielmärkten werden wir dadurch begegnen. Unsere Positionierung im Markt sowie die konsequente Verfolgung unserer Innovationsstrategie bestätigen unsere Geschäftspolitik. D. Bericht über Zweigniederlassungen Unsere Gesellschaft betreibt Produktions- und Lagerstätten in Wipperfürth und in Köthen (Anhalt) in Sachsen-Anhalt.
Wipperfürth, 21.11.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die EXTE GmbH hat ihren Sitz in Wipperfürth und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 37471 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden gemäß der handelsrechtlichen Vorschriften mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich der planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00, die im Geschäftsjahr zugegangen sind, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Aktiviert werden nur die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten. Bei Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Flüssige Mitel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Teilwert zurückgestellt. Der Teilwert beträgt am 31. Dezember 2022 € 2.062.803,00. Der zugrundeliegende Rechnungszinssatz beträgt zum Stichtag 1,78 %. In Höhe von € 600.000,00 wurde eine Saldierung der Pensionsrückstellungen, deren Erfüllungsbetrag sich zum Stichtag auf € 2.662.803,00 beläuft, mit den entsprechenden Aktivwerten (verpfändete Guthaben bei Kreditinstituten) vorgenommen. Der Ansatz erfolgt gemäß eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches. Die Bewertung erfolgt mittels der Teilwertmethode. Der Rückstellungsbetrag wird unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich des zukünftigen Gehalts- bzw. Rentenniveaus ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bewertung wurde ein Gehaltstrend von 0,0 % p. a. sowie ein Rententrend von 0,5 % p. a. zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag gem § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt € 144.853,00 (VJ € 220.815,00). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung in Euro erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. 4. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel Der Anlagenspiegel ist auf Seite 6 des Anhangs dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den übrigen Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 5. sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 600.000,00 wurden für Verpflichtungen aus Pensionszusagen verbundener Unternehmen verpfändet. Weitere Angaben Aufgliederung der Umsatzerlöse
Angabe der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres getrennt nach Gruppen
Angaben zu den Geschäftsführern Herr Dan Friedl, Diplom-Ingenieur, Wipperfürth Herr Arn Friedl, Diplom-Ökonom, Nienburg (Saale), bis 10.4.2023 Herr Holger S. Manske, Diplom-Oekonom, Wipperfürth, seit 31.1.2023 Von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Beteiligungsbesitz
Die Währungsumrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:
Wipperfürth, 21. November 2024 gez. Dan Friedl gez. Holger S. Manske Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 wurde von der RINKE TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EXTE GmbH, Wipperfürth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EXTE GmbH, Wipperfürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EXTE GmbH, Wipperfürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 26. November 2024 RINKE
TREUHAND GmbH
gez. Matthias Aprath, Wirtschaftsprüfer gez. Katrin Schoenian, Wirtschaftsprüferin" |
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