Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 216227
Eingetragen
26.3.2020
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten StoffenHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung von Werkzeugen und Formen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lennart Hölbüng
seit 12.7.2024
Geschäftsführer
Nils Hölbüng
seit 26.3.2020
Geschäftsführer
Annika Martinelli
seit 26.3.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nils Hölbüng
Berlin
12.750 €
51.00%
Lennart Hölbüng
Berlin
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NLS Machining GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen 1.818.783,00 698.799,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.638,00 17.157,00
II. Sachanlagen 1.728.145,00 681.642,00
B. Umlaufvermögen 4.576.480,34 3.650.603,27
I. Vorräte 2.170.323,69 1.758.564,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.404.611,21 1.662.688,44
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.545,44 229.350,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.613,43 15.035,88
6.504.876,77 4.364.438,15

Passiva

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital 2.188.153,82 1.619.200,82
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.594.200,82 1.279.495,95
III. Jahresüberschuss 568.953,00 314.704,87
B. Rückstellungen 592.705,46 712.501,17
C. Verbindlichkeiten 3.724.017,49 2.032.736,16
6.504.876,77 4.364.438,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
1. Rohergebnis 8.663.936,34 7.193.871,92
2. Personalaufwand 4.788.726,10 4.190.693,47
a) Löhne und Gehälter 3.976.646,51 3.472.649,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 812.079,59 718.044,39
3. Abschreibungen 281.306,48 187.033,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 267.094,18 187.033,14
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 14.212,30 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.694.120,02 2.345.447,65
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 219,86 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.867,54 19.772,02
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 254.052,06 135.995,77
8. Ergebnis nach Steuern 569.084,00 314.929,87
9. Sonstige Steuern 131,00 225,00
10. Jahresüberschuss 568.953,00 314.704,87

Anhang 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: NLS Machining GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 216227

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Entgeltlich erworbene Uhrheberechte/Firmenwert wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Art der Rückstellung Stand zum 01.01.2023
Verbrauch
Auflösung
Zuführung
Stand zum 31.12.2023
Urlaubsrückstellungen 51.665,66 51.665,66 0,00 55.022,82 55.022,82
Tantiemenrückstellungen 71.764,00 0,00 0,00 47.191,00 118.955,00
Gewährleistungsrückstellungen 45.775,00 45.775,00 0,00 30.313,00 30.313,00
Erfolgspachtzinsrückstellungen 186.217,03 186.217,03 0,00 203.120,55 203.120,55
Rückstellung für Abschluss- und Prüfung 34.000,00 10.000,00 0,00 28.000,00 52.000,00
Rückstellungen gesamt 389.421,69 293.657,69 0,00 363.647,37 459.411,37

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Art der Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
mehr als 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 1.048.662,65 281.793,27 743.628,03 23.241,35
aus Lieferungen und Leistungen 1.863.230,68 1.863.230,68 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 485.294,00 9.594,00 0,00 475.700,00
sonstige Verbindlichkeiten 326.830,16 326.830,16 0,00 0,00
3.724.017,49 2.481.448,11 743.628,03 498.941,35

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.481.448,11 (Vorjahr: Euro 1.340.243,23).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 743.628,03 (Vorjahr: Euro 206.792,93).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 498.941,35 Euro (Vorjahr: 485.700,00 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 485.294,00 Euro (Vorjahr: 509.952,87 Euro).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB wird in Anwendung gebracht.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 67,00
Angestellte 20,00
Leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 90,00

Geschäftsführer

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Nils Hölbüng, Berlin. Er war alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 568.953,00 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.163.153,82 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.163.153,82 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 05.11.2024

Nils Hölbüng

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.930,00 81.355,00 0,00 102.285,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.930,00 81.355,00 0,00 102.285,00
II. Sachanlagen 1.030.966,98 1.305.723,18 0,00 2.336.690,16
1. technische Anlagen und Maschinen 839.597,73 1.199.174,86 0,00 2.038.772,59
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.369,25 48.148,32 0,00 239.517,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 58.400,00 0,00 58.400,00
Anlagevermögen 1.051.896,98 1.387.078,18 0,00 2.438.975,16
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.773,00 7.874,00 0,00 11.647,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.773,00 7.874,00 0,00 11.647,00
II. Sachanlagen 349.324,98 259.220,18 0,00 608.545,16
1. technische Anlagen und Maschinen 269.025,73 219.853,86 0,00 488.879,59
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.299,25 39.366,32 0,00 119.665,57
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 353.097,98 267.094,18 0,00 620.192,16
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.638,00 17.157,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.638,00 17.157,00
II. Sachanlagen 1.728.145,00 681.642,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.549.893,00 570.572,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.852,00 111.070,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.400,00 0,00
Anlagevermögen 1.818.783,00 698.799,00

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die NLS Machining GmbH ist ein Fachbetrieb im Bereich der Zerspanungstechnik und fertigt vor allem Bauteile aus verschiedenen Metallen individuell nach Kundenwunsch vorwiegend in Klein- und Mittelserie an. Sitz der Gesellschaft ist Berlin-Reinickendorf.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % gewachsen. Damit fiel das Wirtschaftswachstum deutlich geringer aus als im Vorjahr und lag unter den ursprünglichen Erwartungen. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von den langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Krieges geprägt, insbesondere in Bezug auf Energiepreise und Lieferketten. Zwar stabilisierten sich die Energiepreise im Laufe des Jahres, die Auswirkungen der geostrategischen Unsicherheiten und die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen blieben jedoch spürbar. Zudem kam es auch 2023 zu anhaltenden Engpässen bei wichtigen Vorprodukten und zu schwankenden Logistikkosten, insbesondere im internationalen Handel. Die Inflationsrate konnte im Vergleich zu 2022 auf 5,2 % reduziert werden, bleibt jedoch auf einem hohen Niveau, was weiterhin Druck auf die Kaufkraft der Verbraucher ausübte.

2. Entwicklung der Branche

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen im Jahr 2023 verlief weiterhin uneinheitlich. Die NLS Machining GmbH ist dem Bereich des verarbeitenden Gewerbes zuzuordnen, der im Jahr 2023 insgesamt vor erheblichen Herausforderungen stand. Trotz einer stabilen Nachfrage in einigen Segmenten konnten die Rahmenbedingungen, bedingt durch hohe Energiepreise, anhaltende Lieferengpässe und steigende Produktionskosten, nicht mit den Erwartungen der Gesamtwirtschaft mithalten. Bereinigt um inflationsbedingte Preissteigerungen ergab sich für den Bereich des verarbeitenden Gewerbes eine leicht rückläufige Bruttowertschöpfung von -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr, was die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen widerspiegelt.

3. Umsatz- und Geschäftsentwicklung

Trotz der wirtschaftlichen Bedingungen, konnte die NLS Machining GmbH das Geschäftsvolumen in 2023 auf dem hohen erreichten Vorjahresniveau stabilisieren.

Das Jahr 2023 wurde intensiv genutzt, um bestehende Geschäftsbeziehungen weiter zu vertiefen und gemeinsam mit den Kunden den Grundstein für nachhaltiges Wachstum in den kommenden Jahren zu legen. Darüber hinaus konnten erfolgreich Neukunden gewonnen werden, was das Unternehmen zusätzlich auf Expansionskurs bringt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zudem profitable Geschäftsbereiche weiter ausgebaut, während gleichzeitig gezielte Optimierungen vorgenommen wurden, um die Effizienz und Rentabilität zu steigern.

4. Investitionen

Im Jahr 2023 wurden wichtige Investitionen getätigt, um die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der NLS Machining GmbH weiter zu stärken. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf dem Ausbau und der Erweiterung des Maschinenparks. Durch die Anschaffung moderner, hochpräziser Maschinen wurde die Produktionskapazität erhöht und die Flexibilität bei der Fertigung weiter ausgebaut. Ein weiterer bedeutender Schritt war der kontinuierliche Bau einer neuen Fertigungshalle, die mit dem Ziel realisiert wird, neue Produktlinien zu entwickeln und zu vermarkten. Diese Investition schafft die notwendigen Kapazitäten, um künftig noch breitere Märkte anzusprechen und die Produktpalette gezielt zu erweitern.

5. Personal- und Sozialbereich

Angesichts des intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte bleibt die langfristige Bindung und Entwicklung von talentierten Mitarbeitern ein zentrales strategisches Ziel der NLS Machining GmbH. Besonders wichtig ist es, das hohe Qualitätsniveau der Belegschaft zu sichern, da dies ein entscheidendes Wettbewerbskriterium darstellt. Daher wurde 2023 verstärkt auf die Förderung und Erweiterung der Kompetenzen der bestehenden Mitarbeiter gesetzt, um den Anforderungen der sich ständig verändernden Produktionsprozesse gerecht zu werden. Darüber hinaus konnte das Unternehmen jüngere, hochqualifizierte Fachkräfte gewinnen, die nun wichtige Positionen im Unternehmen besetzen und frische Impulse in die Weiterentwicklung von Technologien und Prozessen einbringen. Insgesamt konnte der Personalbestand weiter ausgebaut und so die Grundlage für zukünftiges Wachstum und Innovation geschaffen werden.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage wird unter Berücksichtigung des werthaltigen Anlage- und Umlaufvermögens insgesamt als sehr stabil eingeschätzt.

Der Jahresüberschuss hat sich im Jahr 2023 auf 568.953 EUR (Vorjahr: 314.704 EUR) erneut erhöht und trägt damit zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals bei. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich insgesamt auf 2.188.153 EUR (Vorjahr: 1.619.200 EUR) erhöht, was eine deutliche Verbesserung darstellt. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei etwa 33,6 %, was im Vergleich zum Vorjahr (rund 37,1 %) eine leichte Reduktion darstellt, jedoch nach wie vor als solide zu bezeichnen ist und weiterhin über dem durchschnittlichen Niveau des deutschen Mittelstands (ca. 31 %) liegt.

2. Finanzlage

Die Finanzlage kann insgesamt als gut bewertet werden. Die deutliche Erhöhung des Eigenkapitals stellt eine wesentliche Stärkung der finanziellen Basis dar, was vor allem auf den positiven Jahresüberschuss zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 1,7 Millionen EUR gestiegen, wobei der größte Anstieg bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu verzeichnen ist, mit einem Zuwachs von über 750.000 EUR. Diese Verbindlichkeiten spiegeln die Finanzierung von Investitionen in den Ausbau des Maschinenparks wider und verdeutlichen somit das starke Wachstum des Unternehmens.

3. Ertragslage

Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beläuft sich auf 568.953,00 EUR, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr 2022 darstellt. Diese positive Entwicklung reflektiert das solide Wachstum und die Effizienzsteigerungen im Unternehmen.

Das Rohergebnis stieg ebenfalls signifikant auf 8.663.936,34 EUR (2022: 7.193.871,92 EUR), was einen Anstieg von rund 20,4 % bedeutet. Diese Verbesserung ist das Ergebnis einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung und einer gesteigerten Umsatzrendite.

Im Bereich des Personalaufwands sind die Kosten im Jahr 2023 um 14,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese Steigerung resultiert vor allem aus Neueinstellungen in wichtigen Schlüsselpositionen sowie aus branchenüblichen Gehaltsanpassungen. Die Gesellschaft ist jedoch zuversichtlich, dass diese Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter mittel- und langfristig zu einer weiteren Stärkung des Unternehmens führen werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 14,9% von 2.345.447,65 EUR im Jahr 2022 auf 2.694.120,02 EUR im Jahr 2023. Trotz der gestiegenen Energiekosten konnte jedoch eine Effizienzsteigerung erzielt werden.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft zeigt auch im Jahr 2024 ein stetiges Wachstum. Der Umsatz wird voraussichtlich das Niveau von 2023 überschreiten, und neue Investitionen wurden bereits getätigt sowie weitere für die Zukunft geplant.

Im Hinblick auf die kontinuierliche Optimierung der internen Organisationsprozesse setzt das Unternehmen auf eine umfassende Digitalisierungsstrategie. Diese hat das Ziel, wesentliche Geschäftsprozesse schrittweise zu digitalisieren, um durch digitale Lösungen eine nachhaltige Effizienzsteigerung zu erzielen. Die Gesellschaft ist überzeugt, dass die Digitalisierung nicht nur zur Optimierung der Produktionsprozesse beiträgt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit weiter stärkt.

Aktuell befindet sich eine neue Fertigungshalle in der Errichtungsphase. Diese wird die Produktionskapazitäten der Gesellschaft erweitern und zugleich durch verkürzte Fertigungswege eine spürbare Effizienzsteigerung in den Produktionsabläufen ermöglichen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch ausreichend verfügbare Barmittel sowie deren kurzfristige Verfügbarkeit gesichert, weshalb die Liquiditätsrisiken als gering eingeschätzt werden.

Die Einschätzung der Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung erfolgt unter Berücksichtigung der geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten. Wesentliche Risiken für das Unternehmen könnten vor allem dann entstehen, wenn Kostensteigerungen auf den Beschaffungsmärkten oder die Verteuerung von Energie, Transport- und Logistikdienstleistungen nicht oder nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Darüber hinaus besteht das allgemeine Risiko des Verlustes wichtiger Kunden und der damit verbundenen Umsatzrückgänge.

Gleichzeitig ergeben sich aus den aktuellen Marktschwankungen auch Chancen. Das Unternehmen verfolgt aktiv ein Prozess-, Kosten- und Bestandsmanagement, um diese Chancen zu nutzen. Zudem bietet die Akquise von Neukunden sowie die Intensivierung der Beziehungen zu Bestandskunden weiteres Potenzial für einen weiteren Umsatzanstieg.

Das hohe Umsatzwachstum von 2021 zu 2022 auf über 16 Mio. € konnte in 2023 wiederum erreicht werden und dieses höhere Umsatzniveau konnte das Unternehmen auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 bestätigen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Umsatz für das Gesamtjahr 2024 mindestens auf dem Niveau des Vorjahres enden wird.

V. Sonstige Angaben nach § 289 (2) HGB

Finanzinstrumente

Die Gesellschaft verwendet zurzeit keine derivativen Finanzinstrumente mit Belang für die Beurteilung der Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft.

Zweigniederlassungen

Die GmbH betreibt den gesamten Geschäftsbetrieb am Standort in Berlin-Reinickendorf und hat keine weiteren Zweigniederlassungen.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigentliche Forschung und Entwicklung im Sinne der Schaffung neuer bisher unbekannter Verfahren, entwickelt jedoch stetig die eigenen Fertigkeiten fort durch kontinuierliche Fortbildungen der Fachmitarbeiter und Einsatz neuer moderner Produktionsmaschinen. Dies begünstigt die Schaffung neuer weiterer Fertigungsmöglichkeiten mit enormer Präzision.

 

Berlin, 29. November 2024

Nils Hölbüng

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die NLS Machining GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NLS Machining GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NLS Machining GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 20. März 2025

CONFIDIS Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Steuerberatungsgesellschaft, Berlin

Fabian Tolksdorf, Wirtschaftsprüfer

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