Erich Epple Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Sauczuk seit 28.1.2020 | Geschäftsführer |
Erik Epple seit 22.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto-Epple Erich Epple GmbHRutesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellWir sind seit 1963 ein Familienunternehmen mit den Marken Opel, Seat und Cupra. Wir handeln vordergründig mit Neu- und Gebrauchtwagen dieser Marken. Des Weiteren bieten wir sämtliche Finanzdienstleistungen inkl. Versicherungen unseren Privat- und Geschäftskunden an. Sämtliche Servicearbeiten sowie Unfallinstandsetzungen inkl. Lackierarbeiten werden von unserer Serviceabteilung angeboten. 1.2 Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betreibt aufgrund des Geschäftsmodells keine Forschung, sowie Produktentwicklung. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich deutlich eingetrübt. Der Internationale Währungsfonds traut Deutschland dieses Jahr nur noch eine Stagnation zu, 2025 dann ein überschaubares Wachstum von 0,8 Prozent, wie die Finanzorganisation am Dienstag in Washington mitteilte. Die bisherigen Prognosen aus dem Juli wurden damit um 0,2 beziehungsweise um 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Der IWF verwies auf die anhaltende Schwäche der Industrie, Folgen der finanziellen Konsolidierung und Probleme auf dem Immobilienmarkt. Alle anderen großen Industrienationen schlagen sich derzeit besser als Deutschland. Wachstumstreiber für die Weltwirtschaft sind derweil weiterhin Indien, China und die USA. Insgesamt rechnet der IWF 2024 und 2025 mit einem globalen Wachstum von jeweils 3,2 Prozent. Das entspricht in etwa den bisherigen Erwartungen. Größtes Problem für die Weltwirtschaft, die hohe Inflation. Die Aussichten für die USA sind kurz vor der Präsidentenwahl Anfang November besser als bisher erwartet, getragen vom Konsum nach den jüngsten Reallohnsteigerungen. Die Eurozone wird dagegen schlechter eingeschätzt, was vor allem, aber nicht nur an Deutschland liegt. Indien dürfte, wie bisher erwartet, dieses Jahr um 7,0 Prozent wachsen, 2025 dann um 6,5 Prozent. Indien gilt dabei als Schlüssel, um die starke Abhängigkeit der deutschen Industrie von China zu reduzieren. Für die Volksrepublik rechnet der IWF mit Wachstumsraten von 4,8 und 4,5 Prozent in den Jahren 2024 und 2025. Größtes Problem für die Weltwirtschaft war zuletzt die hohe Inflation. Hier zeichnet sich eine spürbare Entspannung ab, allerdings nicht überall. »Es sieht so aus, als wäre der globale Kampf gegen die Inflation weitgehend gewonnen«, sagte IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas. Der Höhepunkt sei im dritten Quartal 2022 mit 9,4 Prozent erreicht worden. Ende nächsten Jahres sollten es 3,5 Prozent sein. Die Teuerung würde damit leicht unter dem Schnitt in den 20 Jahren vor der Coronapandemie liegen. Das eröffne Spielräume für Zinssenkungen. In Industriestaaten sei das Bild besser als in Schwellenländern. Außerdem seien die Preise für Dienstleistungen fast doppelt so hoch wie vor der Coronakrise. Als Risiken nannte der IWF geopolitische Konflikte wie in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Unsicherheit sei weiter hoch. »Es ist jetzt die Zeit, die Schuldendynamik zu stabilisieren und wieder finanzielle Puffer aufzubauen«, so Gourinchas. (mkh/AFP/dpa/Reuters) Die Automobilindustrie in Deutschland sieht sich gleich mit mehreren einschneidenden Veränderungen konfrontiert. Allen voran steht die Elektrifizierung der Fahrzeugantriebe, die die Branche umkrempelt und schon jetzt zu globalen Verschiebungen in den Wertschöpfungsketten führt. Der Technologiewandel zeigt sich seit Längerem in den Forschungsschwerpunkten der Kfz-Industrie, wie die Patentanmeldungen mit Blick auf den konventionellen Antrieb mit Verbrennungsmotor, Getriebe und Abgasstrang im Vergleich zu den elektrischen Antrieben mit Batterien und Brennstoffzellen zeigen: Weniger als zehn deutsche Unternehmen haben über 80 Prozent aller Patente zum E-Antriebsstrang angemeldet. Das deutet darauf hin, dass viele kleinere Unternehmen hier noch keinen Wandel einleiten konnten. Gleichzeitig geht die zunehmende Digitalisierung insbesondere mit einem höheren Bedarf an Flexibilität und einer wachsenden Dezentralisierung der Produktion von Autozubehör einher. Hier bieten sich in Zukunft mit dem autonomen - also computergesteuerten - Fahren große Potenziale für neue Geschäftsmodelle, die den Wunsch nach unterschiedlichen Dienstleistungen zur Mobilität bedienen können. (Heinrich Böll Stiftung) "Der Markt kehrt wieder in alte Muster zurück. Das heißt, der Privatmarkt kommt wieder mehr in den Fokus der Hersteller", sagt Julian Litzinger, Automotive Analyst. "Und diese müssen sich in wirtschaftlich harten Zeiten mit Rabatten um die Gunst der Kunden bemühen. Die rosigen Zustände der letzten zwei Jahre, in denen ihnen die Fahrzeuge zu jedem Preis aus den Händen gerissen wurden, sind vorbei." Im Flottenmarkt zeigte sich ein deutlicher Rückgang der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen um 39 Prozent. Dennoch erreichten Elektroautos im Juli ihren höchsten Marktanteil im Jahr 2024 mit 16,2 Prozent. Nimmt man Plug-in-Hybride hinzu, so beträgt der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im Flottenmarkt 25,4 Prozent. Im Privatmarkt zeigt sich hingegen eine andere Entwicklung: Seit dem Wegfall der Förderung im Dezember 2023 sind die Rückgänge bei Elektrofahrzeugen deutlich spürbar. Im Juli sank der Marktanteil von Elektroautos auf 13,6 Prozent, während er im Vorjahr noch bei 20,8 Prozent lag. Fehlende Förderungen und eine zunehmende Skepsis gegenüber der Elektromobilität wirken sich negativ aus. (DATAFORCE Timo Bürger) 2.2 GeschäftsverlaufDie Firma Auto Epple Erich Epple GmbH konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023/2024 644 Neuwagen ausliefern (Vorjahr: 522). Die Umsatzerlöse im Neuwagenbereich sind im Geschäftsjahr von 12.009 T€ (Vorjahr: 9.669 T€) gestiegen. Die Umsatzsteigerung in Höhe von 24,2 % führen wir auf die Verzögerungen in der Lieferkette, insbesondere bei Halbleitern aus den Vorjahren zurück, so dass viele Neuwagen erst später als geplant ausgeliefert werden konnten. Diese aufgestauten Fahrzeugbestellungen haben sich dann im vergangenen Geschäftsjahr in den Umsatzzahlen niedergeschlagen. Im Gebrauchtwagenbereich konnten wir im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023/2024 (995 Stk.) ausliefern (Vorjahr: 966 Stk.). Die Umsatzerlöse im Gebrauchtwagenbereich sind im Geschäftsjahr auf 15.450 T€ (Vorjahr: 15.318 T€) minimal angestiegen. Die Umsatzsteigerung in Höhe von 0,9 % im Geschäftsjahr 2023/2024 führen wir auf die Stabilisierung der Ein- und Verkaufspreise nach den starken Preisanstiegen der letzten Jahre, bedingt durch Lieferkettenprobleme und einer hohen Nachfrage, zurück. Jedoch beginnen sich die Preise zu normalisieren. Im Servicebereich konnten wir im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von 3.359 T€ (Vorjahr: 2.811 T€) generieren. Die Umsatzsteigerung in Höhe von 19,5 % führen wir auf die Leistungssteigerung unserer Werkstatt und die Reparatur von Hagelschäden unserer Karosserieabteilung zurück. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir im Neuwagenvertrieb die neuen CUPRA CI umgesetzt und mit einer Cupra Tribe Night unsere Cupra Garage Ende Oktober 2023 eingeweiht. Am 12. Juli 2024 zog ein unerwartetes Unwetter über den nördlichen Kreis Böblingen, einschließlich Rutesheim, und richtete bei uns Fahrzeugschäden in Höhe von 107 T€ an. 2.3 Lage des Unternehmens2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,63 % von 29.058 T€ auf 32.997 T€ gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 575 T€ (Vorjahr: 606 T€). Während die Umsatzerlöse um 10,63 % gestiegen sind ist der Rohertrag (= Umsatzerlöse ./. Materialaufwand) um 7,79 % auf 7.139 T€ gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Neuwagenwagenvertrieb zurückzuführen bzw. die Lieferungen der aufgestauten Fahrzeugbestellungen sowie der am 12. Juli 2024 entstandenen Schäden an Kundenfahrzeugen, die durch unsere Karosserieabteilung instand gesetzt wurden. Die Personalaufwendungen sind um 7,01 % auf 4,978 Mio. € angestiegen. Im Wesentlichen beeinflusst durch die Erfolgsprämie an alle Mitarbeiter, personeller Veränderungen und der ergebnisbedingten Tantieme. Die Umsatzrentabilität (=Betriebsergebnis / Gesamtleistung) bezogen auf das Ergebnis ist von 1,98 % auf 1,70 % im abgelaufenen Geschäftsjahr minimal gesunken. 2.3.2 Finanzlage Aussagen über die finanzielle Lage des Unternehmens lassen sich anhand der Anlagendeckung (= Eigenkapital / Anlagevermögen) und der kurzfristigen Liquidität erklären. Die Anlagendeckung stieg auf 173,21 % (Vorjahr: 169,70 %). Die kurzfristige Liquidität (= Flüssige Mittel + Umlaufvermögen (ohne Vorräte) / kurzfristiges Fremdkapital) stieg auf 62,51 % (Vorjahr: 60,16 %). Aufgrund der sinnvollen Disposition unserer liquiden Mittel konnten wir ohne Ausnutzung unserer Kreditlinien (3.85 Mio. €) Ständig unseren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 9.502 Mio. € (Vorjahr: 9.723 Mio. €) und liegt somit 0,221 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um 288 T€ auf 2.113 Mio. € (Vorjahr: 1.825 Mio. €) erhöht und das Umlaufvermögen ist um 509 T € von 7.805 Mio. € auf 7.296 Mio. € gesunken. Die Veränderungen im Anlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung des Miet- und Vorführwagen Bestandes sowie der Aktivierung des CUPRA Showrooms. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte um 283 T€ verringert, dies ist auf den deutlich geringeren Gebrauchtwagenbestand zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 71 T€ gesunken. Das Bankguthaben ist um 155 T€ gesunken. Die Eigenkapital-Quote (= Eigenkapital / Gesamtkapital) konnte nochmals um 6,67 % gesteigert werden. Die kurzfristige Liquidität konnte um 5,27 % erhöht werden. Die Rückstellungen haben sich um 452 T€ auf 675 T€ verringert. Die Verringerung ist im Wesentlichen auf die Steuerrückstellung zurückzuführen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten auf 5.158 T€ (Vorjahr: 5.476 T€) ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. 2.3.4 Gesamtaussage Die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses vor Steuern stufen wir vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten als sehr positiv ein. Die vorsichtigen Prognosen zu Beginn des Wirtschaftsjahres konnten deutlich übertroffen werden. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDas operative Geschäft der Auto Epple Erich Epple GmbH steuern wir auf Basis der Umsatzerlöse, der Ergebnisse vor Steuern und der Umsatzrendite. Hierzu erfolgt eine tägliche Kontrolle aller Abteilungen in Form eines Tagesberichts. Ein Soll/Ist Abgleich des monatlichen Ergebnisses erfolgt anhand unserer Jahresplanung. Unsere Mitarbeiter sind für unseren Erfolg das wichtigste Kapital. Deshalb fördern wir unsere Mitarbeiter in Fort und Weiterbildung und gesundheitlichen Bereichen (Jobrad, Fitnessstudio). Unsere Kundenbelange messen wir durch eine interne Zufriedenheitsabfrage. Des Weiteren werden unsere Kunden durch automatisierte Prozesse stets auf fällige Servicearbeiten (TÜV/AU, Inspektion, etc.) kontaktiert. Eine persönliche Kontaktaufnahme erfolgt durch unser Telefonmarketing. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 PrognoseberichtBei angepassten Kosten der Kaufzurückhaltung im Neuwagenbereich haben wir für das Geschäftsjahr 2025/2025 mit einem leicht positiven Ergebnis vor Steuern geplant. Die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres stimmen uns zuversichtlich unser geplantes Ergebnis vor Steuern zu erreichen. Bei der Umsatzplanung (30.592 T€) für das Geschäftsjahr 2024/2025 sowie der Umsatzrendite (1,06%) sehen wir einen leicht ansteigenden Trend. Steigende Kosten im Personalwesen aufgrund Fachkräftemangel und die Kaufzurückhaltung im Neuwagenbereich werden zusätzlich unser Ergebnis negativ beeinflussen. Eine Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr können wir dahingehend abgeben: Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist aufgrund teilweise hoher Leasingraten schwierig. Bedarf an Neufahrzeugen ist weiterhin vorhanden, auch wenn derzeit eine Kaufzurückhaltung weiterhin besteht. Sinkende Margen im Neuwagenbereich werden sich negativ auswirken. Die Nachfrage nach den neuen Cupra Modelle Terramar und Tavascan ist im aktuellen Geschäftsjahr bereits hoch und wir rechnen mit entsprechenden Bestellungen. Im Gebrauchtwagenbereich sehen wir aufgrund der Kaufzurückhaltung im Neuwagenbereich einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, allerdings sinken derzeit die Bruttoerträge aufgrund von Angebot und Nachfrage. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben wir unsere Jahresplanung aufgestellt und haben mit einem leicht positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024/2025 geplant. 3.2 ChancenberichtDie von uns implementierten Planungs- und Controllingsysteme liefern die Informationen, um frühzeitig die externen und internen Entwicklungen zu erkennen und zu steuern. Dabei werden die sich ergebenden Chancen zielgerichtet genutzt und die sich ergebenden Risiken weitgehend vermieden, um damit das Unternehmen schnell an sich verändernde Anforderungen und Entwicklungen anzupassen. Die Aussichten für das kommende Jahr sind alles andere als rosig: Autos sind so teuer wie nie, die Kaufkraft der Verbraucher schwindet, und allerorts herrscht Zurückhaltung. Welche Folgen das für die Marketing- und Vertriebsstrategien im Autohandel hat, erläutert Sascha Röwekamp, Autohauskind und Initiator der Initiative "Autohaus der Zukunft", im neuen AUTOHAUS Podcast. Der Experte rät, besonders bei kostspieligen Image-Kampagnen den Rotstift anzusetzen. "Image-Marketing lohnt sich nur in wirtschaftlich guten Zeiten", sagt Röwekamp. In schwierigen Phasen sei es wichtiger, den Fokus auf messbare Erfolge zu legen, wie sie das Performance-Marketing bietet. Statt in teure Hochglanzproduktionen zu investieren, sollten Autohäuser auf authentische Inhalte setzen, die nicht nur günstiger, sondern oft auch effektiver bei der Zielgruppenansprache sind. Das Potenzial dafür liege bereits im eigenen Personal, das für die Erstellung solcher Inhalte genutzt werden könne. "Nutzen Sie die Ressourcen!" - so der eindringliche Appell Röwekamps. Ungenutztes Potenzial sieht er in den Leerlaufzeiten der Verkäufer. Neben der Telefonakquise könnten die Mitarbeiter auch Social-Media-Kanäle wie LinkedIn bespielen. Er schlägt vor, den Verkäufern jeweils ein Experten-Thema zu geben, das sie auf Instagram- oder LinkedIn-Profilen bespielen. "Der eine spricht über Nutzfahrzeuge, der andere über Elektromobilität." Mit wenig Aufwand könne man so verschiedene Zielgruppen erreichen - und das mit genau der Authentizität, die auf Social Media besonders gefragt ist. "Das ist das billigste Marketing, das man machen kann", betont Röwekamp. (AUTOHAUS Verkaufsprofi Sascha Röwekamp) Um Social-Media-Kanäle zu bedienen haben wir hierfür seit Januar 2024 einen Content Creator eingestellt. Dadurch erhoffen wir uns kostengünstige, reichweitenstarke und effektive Werbemaßnahmen, die insbesondere eine junge Zielgruppe ansprechen können. Im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl sehen wir Chancen eines Richtungswechsels zu mehr Planungssicherheit und weniger Regularien im PKW-Markt, insbesondere für private Autokäufer. Die aktuell wahrnehmbare Kaufzurückhaltung führen wir auch auf eine erhoffte politische Wende im Hinblick auf Planbarkeit und Unterstützung von PKW-Käufen zurück (Förderungen im E-Auto-Bereich, Klare Planbarkeit für CO 2 -Abgaben und Verbrennerverbote). Aufgrund strikterer EU-Vorgaben zu den E-Auto-Flottenzielen und der damit verbundenen drohenden Milliardenstrafzahlungen durch Autohersteller wird für 2025 mit deutlich günstigeren Elektroautos gerechnet. Die Hersteller werden Ihre PKW teils mit hohen Rabatten anbieten müssen, um die Vorgaben seitens der EU einhalten zu können und so die Strafzahlungen zu vermeiden. Aufgrund unserer fokussierten Ausrichtung auf den Gebrauchtwagenverkauf sehen wir uns zudem für die Zukunft gut aufgestellt. So wird für 2025 von Branchenexperten mit einem Wachstum im Geschäft mit Gebrauchtwagen gerechnet, während die Zahl der Neuzulassungen nach aktueller Einschätzung leicht sinken könnte. 3.3 RisikoberichtGesamtwirtschaftliche Risiken können unterschiedliche Ursachen haben. Konjunkturelle Risiken erwachsen aus einer ungünstigen Entwicklung globaler oder regionaler Märkte, durch politische Krisen und Konflikte. Dies kann zu erheblichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Konjunktur führen. Die weltweiten konjunkturellen Risiken werden durch die Präsenz des Autohauses im lokalen deutschen Markt begrenzt. Damit ist die Entwicklung der Gesellschaft stark von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig. Das Eintreten der oben genannten Risiken kann den Absatzerfolg der Gesellschaft durchaus wesentlich beeinflussen. Der allgemeine Fachkräftemangel macht uns betriebsübergreifend Sorgen, da es sich äußerst schwierig gestaltet entsprechendes Personal zu finden. Derzeit können wir jedoch keine hohe Mitarbeiter Fluktuation beklagen. Derzeit können wir kein Risiko an E-Lagerfahrzeugen feststellen, da wir über einen geringen Bestand verfügen. Bei den Rückläufern aus Leasinggeschäften an E-Fahrzeugen sehen wir ein minimales Risiko. In regelmäßen Meetings der Geschäftsleitung mit den Abteilungsleitern können wir schnell auf Veränderungen reagieren. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sind wir für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Rutesheim, den 11. Februar 2025 Auto-Epple Erich Epple GmbH Erik Epple, Geschäftsführer Heiko Sauczuk, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtszeitraum nicht entstanden. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht. Eigenkapital In dem in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 652.691,96 Euro (Vorjahr: 690.104,08 Euro) wurde ein Gewinnvortrag nach Umgliederung in die Gewinnrücklagen in Höhe von 90.104,08 Euro (Vorjahr: 94.932,83 Euro) einbezogen Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwand, für in den ersten drei Monaten des Folgejahres nachgeholte Instandhaltungsmaßnahmen, für Leasing-Rückkaufoptionen, für Gewährleistung und Kulanz sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.972.877,98 Euro (Vorjahr: 4.388.006,02 Euro). Daneben bestehen hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 837.663,93 Euro (Vorjahr: 886.285,48 Euro) die üblichen Eigentumsvorbehalte Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Sicherungsübereignung der damit finanzierten Fahrzeuge Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 9.800,00 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -14.500,00 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Die Eventualverbindlichkeiten ergeben sich aus der Komplementär-Stellung der Auto-Epple Erich Epple GmbH bei der Erich Epple Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die Erich Epple Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG zeigt eine positive Vermögens-, Finanz- und Ertraglage. Fener hat die Gesellschaft eigene Sicherheiten gestellt. Eine Inanspruchnahme ist bisher auch nicht erfolgt. Daher ist nicht damit zu rechnen, daß die Auto-Epple Erich Epple GmbH aus ihrer Komplementär-Stellung in Anspruch genommen wird. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 24.368.188,34 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Leasing-Rückkaufoptionen beziehen sich auf die zum Stichtag bestehenden Verträge. Die Höhe des Rückkaufwertes ist von den tatsächlich ausgeübten Optionen abhängig. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Instandsetzung von Hagelschäden an eigenen Fahrzeugen in Höhe von 107.300,00 Euro Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 562.587,88 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Rutesheim, den 11.02.2025 gez. Erik Epple, Geschäftsführer gez. Heiko Sauczuk, Geschäftsführer Bericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat besteht nicht. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Auto Epple Erich Epple GmbH, Rutesheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto Epple Erich Epple GmbH, Rutesheim - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Epple Erich Epple GmbH, Rutesheim, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 11. Februar 2025 PKF
WULF & PARTNER
gez. Christoph Kalmbach, Wirtschaftsprüfer gez. Tobias Oppel, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen." |
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