Janser GmbH
Böblinger Straße 91, 71139 Ehningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Blümle seit 10.5.2011 | Prokura |
Olaf Janser seit 28.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Janser GmbHEhningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTJAHR 20231. Allgemeine Geschäfts- und Marktentwicklung im Jahre 2023In einem für die Baubranche anhaltend schwierigen konjunkturellen Umfeld startete das Geschäftsjahr sehr verhalten. Zum Monat März und insbesondere dann nach dem zweiten und dritten Quartal gewann die Umsatzentwicklung mit einem sehr starken Monat Juli erfreulich an Fahrt. Nach Abschluss des dritten Quartals mit einem Zuwachs von ca. 4% gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum stabilisierte sich der Umsatz weiter auf zufriedenstellendem Niveau, bevor dann im nachfolgenden vierten Quartal mit einem sehr schwachen Schlussmonat Dezember das Gesamtjahr insgesamt leicht negativ im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen wurde. Die Netto-Umsätze im Inland steigerten sich um rund 115 TEUR, was einem Zuwachs von ca. 0,9% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Die Exporterlöse gaben um ca. 2,1% nach und sorgten somit für einen leicht reduzierten Exportanteil von 43,7 (2022) auf nun 43,0% im Jahr 2023. Insgesamt ergab sich folgendes Bild: Umsatzentwicklung gesamt: - 0,4% Umsatzentwicklung Inland: + 0,9% Umsatzentwicklung Export: - 2,1% 2. ProduktpaletteIm Geschäftsjahr 2023 konnten neben zahlreichen innovativen Werkzeugen zwei direktangetriebene Schleifmaschinen für die Untergrundvorbereitung neu in den Markt eingeführt werden. Auch gab es eine Neubesetzung beim Vertriebs-Außendienst für das Bundesland Sachsen, welcher seither über den Zeitraum von über einem Jahr unbesetzt war. Zum Oktober gelang es, einen neuen und von der Struktur her komplett überarbeiteten Gesamtkatalog mit über 250 Seiten fertig zu stellen. Die Printversion wurde an alle über 12.000 aktive Inlandskunden verteilt. 3. Materialwirtschaft / LogistikDer in Summe stabile, in Teilen leicht rückläufige Trend bei der Absatz- / Umsatzentwicklung hatte nur unwesentliche Auswirkungen auf die Prozesse innerhalb der Materialwirtschaft. Der Arbeitsumfang war im Geschäftsjahr saisonal keinen größeren Schwankungen unterworfen und konnte insgesamt über das Jahr betrachtet innerhalb der bestehenden Zeitkontenrahmen gut bewerkstelligt werden. Die Lieferketten waren zwar in Teilen noch durch längere und ungenaue Wiederbeschaffungszeiten gestört, die Situation war jedoch spürbar besser als im vorherigen Geschäftsjahr, so dass sich die Lieferfähigkeit bei den wichtigsten Produkten wieder deutlich positiv entwickeln konnte. Während der Ferienmonate wurden die Kapazitäten traditionell durch Verstärkung von Aushilfen unterstützt. Das Niveau der Warenvorräte konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 4.369 TEUR reduziert werden. Dies entsprach bezogen auf den Umsatz einer relativ konstanten durchschnittlichen Bestandsreichweite von ca. 2,4 Monaten bzw. einem durchschnittlichen Lagerumschlag von etwa 5 / Jahr. 4. Lage der GesellschaftAngelehnt an die Vorgehensweise der Budgetierung aus den Vorjahren und zu Gunsten einer höheren Planungssicherheit wurde die endgültige Planung erst im Monat März verabschiedet. Der im Jahr 2023 anhaltende Preisdruck von Seiten der Beschaffungsmärkte sowie die anhaltend hohen Energiekosten konnten zum Juni durch Herausgabe einer neuen Gesamtpreisliste größtenteils an die Absatzmärkte weitergegeben werden. Bei den Sachkosten wurden sämtliche Positionen auf den Prüfstand gestellt, auf mögliche Einsparpotenziale geprüft und wo es möglich war, umgesetzt. Teuerungsraten in vielen Bereichen konnten dabei jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zu 2022 um durchschnittlich eine Person im Angestelltenbereich erhöht. Der Vertrieb wurde durch die Einstellung eines neuen Außendienstmitarbeiters erweitert. Die Liquiditätssituation war ganzjährig zufriedenstellend, so dass sämtliche Lieferantenrechnungen, bei denen dies aufgrund bestehender Vereinbarungen möglich war, innerhalb der Skontofristen bezahlt werden konnten. 5. Bericht zu Risiken und ChancenRisiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung im Bereich Absatz sind in der vorhandenen Wettbewerbsintensität zu sehen. Dem zunehmenden Wettbewerbsdruck wird mit Innovationen, hohem Maß an Servicebereitschaft sowie einem hohen Qualitätsstandard begegnet. Die Marktpräsenz und das Potential an weiterem Marktwachstum, insbesondere im internationalen Umfeld, werden allgemein positiv eingeschätzt. Der breite und solvente Kundenstamm, der zum Großteil aus langjährigen Kundenbeziehungen besteht, trägt dazu bei, dass Forderungsausfälle die absolute Ausnahme sind. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Bonitätsprüfungen über Auskunfteien vor Eingehen von neuen Geschäftsbeziehungen sorgen für die notwendige Ausfallsicherheit und Transparenz. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt seit Jahren über ein umfassendes Planungs- und Steuerungsinstrument, welches als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert ist. Monatliche Soll-Ist-Vergleichsauswertungen und ManagementReports sorgen dafür, dass drohende Missverhältnisse bei den Kosten, des Ertrages sowie in der Liquidität frühzeitig erkannt werden können und mit den notwendigen Maßnahmen im Bedarfsfall rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Der Ausblick auf das Wachstum der Weltwirtschaft ist von extrem hoher Unsicherheit geprägt. Insbesondere der seit Februar 2022 andauernde Krieg der russischen Armee in der Ukraine stellt nach wie vor ein nicht abschätzbares geopolitisches und weltwirtschaftliches Risiko dar. Krieg in Europa und dessen Verlauf ist in den verschiedensten Bereichen ein vollkommen unvorhersehbares Risiko auf globaler Ebene. Auch der Krieg in Nahost verwandelt den Gazastreifen in ein Gebiet großer Not, Armut und Zerstörung. Die globalen Auswirkungen dieses Krieges sind weitreichend und eine mögliche Ausweitung des Krieges in der Region werden aktuell sichtbar. Die seit Ende 2023 eingesetzten Terroraktivitäten und Angriffe der Huthi-Milizen im Roten Meer, welche Israel und seine Verbündeten schwächen und ein Ende der israelischen Angriffe im Gazastreifen herbeiführen sollen, sorgt für große Risiken der Handelsschifffahrt in der Region. Aufgrund weiterhin bestehender Störungen globaler Lieferketten sowie der unsicheren makroökonomischen und geopolitischen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts ist der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 mit hohen Unsicherheiten behaftet. Die erläuterten Risikofaktoren können die Beschaffungs-, Produktions- und Absatzaktivitäten ebenso belasten, wie eine ausbleibende Investitionsbereitschaft der Kunden. 6. Prognose / VorschauDer anhaltend rückläufige Wohnungsneubau wird sich auf die Situation des Ausbaus im Fußbodenbereich weiterhin negativ auswirken. Die Auftragslage wird sich in diesem Bereich entsprechend verschlechtern. Gegenläufig wird der Trend im Bereich der Sanierungen und Renovierungen erwartet. Hier sollte sich ein höherer Bedarf entwickeln, der im bodenlegenden Handwerk für positive Impulse sorgen dürfte. Der geplante Messeauftritt in Köln auf der Fachmesse FARBE UND AUSBAU im April dieses Jahres sollte ebenfalls für eine Belebung von Umsatz und Ertrag sorgen und ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, aus den Randbranchen in den Bereichen der Maler und des Innausbaus Neukunden zu gewinnen. Die bisherige Geschäftsentwicklung zeigt aktuell einen stagnierenden Trend. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes ist ein leichtes Plus im Umsatz von 1,3% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Bei fortlaufendem Trend kann daraus abgeleitet werden, dass eine moderat positive Gesamtentwicklung im Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 zu erwarten ist.
Ehningen, im März 2024 Die Geschäftsleitung Olaf Janser BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Gesellschaft ist mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und GmbHG beachtet. Bei der Bewertung der einzelnen Posten werden folgende Grundsätze angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Bei Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden Abschreibungen planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt. Hierbei wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die in angemessenem Umfang Gemeinkosten enthalten, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des Skonto- und Finanzierungsaufwands sowie des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zu passivieren sind, werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Barwertverfahrens errechnet. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% zugrunde gelegt. Der Einkommens- und Rententrend wurde mit 0% angesetzt. Als Berechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Berechnung des Erfüllungsbetrages mit dem 10-Jahresdurchschnittszinsatz statt des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes beläuft sich auf EUR 5. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Entstehungskurs oder dem höheren Stichtagskurs bewertet. B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. AnlagevermögenDie Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind nachfolgend dargestellt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 in Höhe von TEUR 9 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang gebucht. 2. Forderungen Forderungen gegen die Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4. 3. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 285. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.167 haben TEUR 860 eine Restlaufzeit von über einem Jahr und TEUR 133 eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 500 haben TEUR 300 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche andere Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten: • Abtretung aller Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen; • Raumsicherungsübereignung der Warenlager; • Eigenkapitalbelassungserklärung. C. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Aus dem Unternehmenspachtvertrag mit der Janser GmbH & Co. KG, Ehningen, der frühestens zum 31. Dezember 2024 gekündigt werden kann, bestehen Pachtverpflichtungen von TEUR 344 p.a. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich auf folgende Jahre:
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
2. Angaben zur GeschäftsführungIm Berichtsjahr war Herr Olaf Janser, Dipl.- Kaufmann (MBA), Ehningen, zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Auf die Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers gemäß § 285 Nr. 9 HGB wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. ArbeitnehmerschaftDie durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug:
4. Anteilsbesitz
5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Berichtsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Ehningen, den 22. März 2024 Die Geschäftsführung Olaf Janser sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss und Lagebericht der Janser GmbH, Ehningen, in der zur Offenlegung bestimmten Form entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Janser GmbH, Ehningen. PrüfungsurteileIch habe den Jahresabschluss der Janser GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Janser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileIch habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsMeine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Leutenbach, den 22. März 2024 Felchle, Wirtschaftsprüfer |
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