Heitmann Metallhandel GmbH

Hansekai 3, 50735 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 24078
Eingetragen
11.8.1993
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.
Gegenstand
der Handel mit NE-Metallen, NE-Metallhalbzeug und Sonderwerkstoffen sowie deren Be- und Verarbeitung und damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Max Heitmann
seit 29.6.2016
Geschäftsführer
Edda Heitmann
seit 29.6.2016
Geschäftsführer
Ralf Panhey
seit 5.7.2013
Prokura
Gabriele Böcker
seit 1.8.2012
Prokura
Frank Essing
seit 22.3.2011
Prokura
Werner Heitmann
seit 9.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gußstahl-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Unna
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gußstahl-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Unna
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heitmann Metallhandel GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Umlaufvermögen 3.363.788,48 4.313.359,06
I. Vorräte 2.481.453,00 3.889.606,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 882.335,48 423.752,47
Aktiva 3.363.788,48 4.313.359,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.019.924,65 3.019.924,65
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 2.778.605,46 2.778.605,46
III. Gewinnvortrag 215.754,60 215.754,60
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 73.900,00 71.000,00
C. Verbindlichkeiten 269.963,83 1.222.434,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 269.963,83 1.222.434,41
Summe Passiva 3.363.788,48 4.313.359,06

Anhang

Heitmann Metallhandel GmbH,
Köln

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Heitmann Metallhandel GmbH, Köln, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 24078 eingetragen. Das vollständig eingezahlte Stammkapital beträgt € 25.564,59. Der Jahresabschluss der Heitmann Metallhandel GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 1 und 15 Jahren) der Vermögensgegenstände wurden linear vorgenommen.

Die Darstellung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel.

2. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware erfolgte zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittskostenmethode.
Die Handelswaren wurden mit ihren Anschaffungskosten nach der Durchschnittskostenmethode bewertet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen erfolgte mit ihrem Nennbetrag unter Berücksichtigung einer Pauschalwertberichtigung von 0,5 %. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung einer Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Die Gewährleistungsrückstellungen werden pauschal vom Jahresumsatz berechnet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt worden.

C. Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel:


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
7.452,00
0,00
0,00
0,00
7.452,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
7.452,00
0,00
0,00
0,00
7.452,00
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
17.280,02
0,00
0,00
0,00
17.280,02
Summe Sachanlagen
17.280,02
0,00
0,00
0,00
17.280,02
Summe Anlagevermögen
24.732,02
0,00
0,00
0,00
24.732,02

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
7.452,00
0,00
0,00
0,00
7.452,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
7.452,00
0,00
0,00
0,00
7.452,00
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
17.280,02
0,00
0,00
0,00
17.280,02
Summe Sachanlagen
17.280,02
0,00
0,00
0,00
17.280,02
Summe Anlagevermögen
24.732,02
0,00
0,00
0,00
24.732,02

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
0,00
0,00
II. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
0,00
0,00
0,00


2. Gezeichnetes Kapital

Das ausgewiesene Stammkapital ist vollständig eingezahlt.

3. Sonstige Rückstellungen


Stand zum
Stand zum

31.12.2023
31.12.2022

T€
T€
Gewährleistung
25,2
32,8
Anfechtbare Forderungen
9,6
2,7
Betriebsprüfung
7,5
5,0
Berufsgenossenschaft
6,2
7,7
Aufbewahrungspflicht
5,0
5,0
Abschluss intern
5,0
5,0
Kulanz
5,0
5,0
Prüfungskosten
4,1
3,2
Urlaubsansprüche
4,3
2,6
Schwerbehindertenabgabe
2,0
2,0
Rückstellungen gesamt
73,9
71,0



4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

kleiner 1 Jahr
größer 1 Jahr

T€
T€
T€
gegenüber Kreditinstituten
0,1
0,1
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
0,7
0,7
0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen
198,9
198,9
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
70,3
70,3
0,0
Summe
270,0
270,0
0,0


D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse vor Abzug der Erlösschmälerungen entfallen mit T€ 9.235,0 auf das Inland und mit T€ 1.081,1 auf das Ausland.

E. Sonstige Angaben
1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt:


2023

2022
   Arbeiter
6

7
   Angestellte
7

6
   Auszubildende
0

0

13

13



2. Gesellschaftsorgane und Vertretung

Im Berichtsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:

Herr Werner Heitmann, Kaufmann, Münster
Herr Max Heitmann, Kaufmann, Köln
Frau Edda Heitmann, Kauffrau, Köln

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans abgesehen.

Prokura
Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen
         
Frank Essing
Gabriele Böcker
Ralf Panhey

3. Finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen jährlich aus einem Grundstücksmietvertrag in Höhe von T€ 151,4 gegenüber verbundenen Unternehmen.

4. Haftungsverhältnisse

Zugunsten der Heitmann Stahlhandel GmbH & Co. KG, Münster wurden eine Raumsich-
erungsvereinbarung sowie eine Zession für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 0,3 gewährt. Gründe für eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligio sind nicht ersichtlich, wir schließen dies aus dem jahrelang bestehenden Obligio ohne Inanspruchnahme unsererseits.

5. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Berichtsgesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der MEH Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster, einbezogen. Die MEH Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Amtsgericht Münster, HRA 9142) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der MEH Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster, wird im befreienden Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

6. Gewinn und Verlustübernahme

Am 3. September 2009 wurde einem Vertrag über Ergebnisübernahme zwischen der
Gußstahl-Handelsgesellschaft mbH, Unna und der Heitmann Metallhandel GmbH zugestimmt. Die Eintragung dieses Vertrages mit Urkundenrollen-Nummer 296 in das Handelsregister erfolgte durch den Notar Dieter Grafflage, Emsdetten.

7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ukraine-Krieg hat keine bestandsgefährdende Einflüsse auf das Unternehmen.

 

Köln, den 2. Oktober 2024

gez. Werner Heitmann, Geschäftsführung

gez.Edda Heitmann, Geschäftsführung

gez.Max Heitmann, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Heitmann Metallhandel GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Heitmann Metallhandel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Emsdetten, den 8. Oktober 2024


BEERMANN BRUNS KRAIS Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.Thomas Bruns, Wirtschaftsprüfer

gez. Christoph Krais, Wirtschaftsprüfer

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