Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 3165 BHV
Eingetragen
16.11.2005
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Entwurf und Vertrieb von Komponenten für temperaturgeführte Logistik sowie alle damit im Zusammenhang stehenden geschäftlichen Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katharina Brüssel
seit 19.8.2024
Prokura
Lukas Paul von See
seit 19.8.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Florian Siedenburg
Bremerhaven
17.500 €
70.00%
Heinrich Siedenburg
Bremerhaven
7.500 €
30.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EcoCool GmbH

Bremerhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.513,00 58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.103.621,55 548
2. Technische Anlagen und Maschinen 777.374,00 927
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.200,00 363
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 602
2.183.195,55 2.440
III. Finanzanlagen 25.000,00 25
davon Beteiligungen an Kapitalgesellschaften EUR 25.000,00 (Vorjahr: TEUR 25)
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 1.030.133,44 1.619
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.444.611,18 2.086
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 213.077,01 273
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 161.828,21 170
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 14.341,69 10
5.142.700,08 6.681

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 1.796.903,57 1.498
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 372.612,36 299
1.449.291,21 1.822
B. RÜCKSTELLUNGEN 263.702,36 343
C. VERBINDLICHKEITEN 3.429.706,51 4.516
davon gegenüber Kreditinstituten EUR 2.165.840,33 (Vorjahr: TEUR 2.236)
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 930,17 (Vorjahr: TEUR 1)
5.142.700,08 6.681

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.507.224,22 12.281
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.573.462,61 4.259
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 794.298,17 868
davon für Altersversorgung: EUR 680,89 (Vorjahr: TEUR 1) 4.367.760,78 5.127
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 295.165,91 334
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.185.288,07 6.271
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 523,71 2
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.920,04 89
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 80.603,83 161
davon Erträge aus der Bildung von latenten Steuern: EUR 4.214,45 (Vorjahr: TEUR 0)
davon Aufwendungen aus der Auflösung von latenten Steuern: EUR 0 (Vorjahr: TEUR 9)
8. Ergebnis nach Steuern -368.783,04 301
9. Sonstige Steuern 3.829,32 3
10. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -372.612,36 298

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.700,79 0,00 0,00 26.386,00 125.086,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 672.127,09 255,06 0,00 589.799,26 1.262.181,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.663.160,43 42.979,60 23.744,32 0,00 1.682.395,71
3. Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 795.321,56 20.948,57 0,00 -14.051,00 802.219,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 602.134,26 0,00 0,00 -602.134,26 0,00
3.732.743,34 64.183,23 23.744,32 -26.386,00 3.746.796,25
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 3.856.444,13 64.183,23 23.744,32 0,00 3.896.883,04
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.969,79 14.604,00 0,00 0,00 54.573,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 124.218,54 33.971,32 0,00 0,00 158.189,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 735.586,01 179.258,02 0,00 9.452,32 905.391,71
3. Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.686,56 67.332,57 0,00 0,00 500.019,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.292.491,11 280.561,91 0,00 9.452,32 1.563.600,70
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.332.460,90 295.165,91 0,00 9.452,32 1.618.174,49
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.513,00 58.731,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.103.991,55 547.908,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 777.004,00 927.574,42
3. Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.200,00 362.635,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 602.134,26
2.183.195,55 2.440.252,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 2.278.708,55 2.523.983,23

ANHANG zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

Firma EcoCool GmbH

Bremerhaven

Sitz: Bremerhaven

Registergericht: Amtsgericht Bremen

Handelsregister Nr.: HRB 3165 BHV

I. Allgemeine Erläuterungen

Die EcoCool GmbH gehört nach Bilanzsumme und Umsatzerlösen zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 (2) HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für die GmbH geltenden handelsrechtlichen, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde weitestgehend Gebrauch gemacht.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB.

II. Angabe zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going-concern-concept).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die gewöhnliche Nutzungsdauer liegt bei 3-10 Jahren.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 33 Jahre) unter Verwendung der linearen/degressiven Methode.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs im Sammelposten auf fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven latenten Steuern werden in der Bilanz ausgewiesen. Bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurden bestehende steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, soweit mit einer Verrechnung mit steuerpflichtigen Ergebnissen innerhalb von fünf Jahren zu rechnen ist.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

Für die Bewertung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt. Es wurde der jährliche Rechnungszins von 1,82 % (7 Jahre: 1,78 %) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

Die Gesellschaft hält wie im Vorjahr 100 % der Anteile an der EcoCool Service GmbH, Bremerhaven. Diese weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 2) aus. Sie hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 24) erzielt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11).

Die aktiven latenten Steuern werden unter Berücksichtigung des unternehmensindividuellen Steuersatzes (25 %) gebildet. In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

Das gezeichnete und voll eingezahlte Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 25.

IV. Die Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich in Erlöse aus Lieferungen, Erlöse aus Abfallverwertung, Erlöse aus Provisionsumsätzen und Erträge aus Förderungen sowie Erlöse aus Vermietung und Verpachtung.

V. Sonstige Angaben

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.483 (Vorjahr: TEUR 2.725 aus Mietverpflichtungen. Davon bestehen keine gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 2023 121 Personen (Vorjahr: 145 Personen). Dabei sind zwei Personen leitende Angestellte und 119 (Vorjahr: 143) gewerbliche Angestellte.

Die Geschäftsführung wird von Herrn Dr. Florian Siedenburg, Diplom-Volkswirt, wahrgenommen.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 373 zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 1.797 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Bremerhaven, 15.Dezember 2024

gez. Dr. F. Siedenburg

Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 24. Januar 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung der Gesellschaft

Die EcoCool GmbH mit Sitz in Bremerhaven wurde im Jahr 1999 gegründet. Sie hat die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Verpackungslösungen bzw. Verpackungskomponenten zum Schutz temperatursensibler Güter entlang der Logistikkette als Geschäftszweck. Kernprodukte sind insbesondere Thermohauben zum Schutz von palettierter Ware sowie flexible Kühlelemente, die vor allem zur Kühlung von Lebens- und Arzneimitteln im Paketversand genutzt werden. Daneben besteht das Produktportfolio aus diversen Isolierverpackungslösungen und Handelswaren, wie beispielsweise Temperaturdatenloggern.

Die Produktion erfolgt im Wesentlichen am Hauptstandort in Bremerhaven. Der Versand unserer Waren erfolgt zu 100 % durch externe Dienstleister.

Kernmärkte sind die pharmazeutische Industrie, Speditionen, Lebensmittel-Onlinehändler, Hersteller von temperaturempfindlichen Chemikalien wie Farben, Klebstoffen und anderer Bauchemie.

Der Absatz der Produkte erfolgt überwiegend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und innerhalb der Europäischen Union. Für global agierende Kunden v. a. aus der pharmazeutischen Industrie bestehen zum Teil aber auch globale Lieferverträge, die einen nennenswerten Exportumsatz generieren.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 war geprägt durch eine langsame Normalisierung der durch die Coronapandemie und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine hervorgerufenen makroökonomischen Unsicherheiten.

Im Kontrast zum Geschäftsjahr 2022 normalisierten sich die globalen Lieferketten, sodass die Nachfrage nach Luftfracht auf Seiten pharmazeutischer Hersteller wieder spürbar abnahm. Ebenfalls spürbar rückläufig war die private Nachfrage nach Home-Delivery Lebensmittelprodukten. Hierbei ist nicht klar, ob dies vornehmlich einer Rückkehr zu alten Konsummustern geschuldet ist (volle Wiedereröffnung gastronomischer Angebote) oder der starken Inflation in 2022 und dem ersten Halbjahr 2023 sowie der rückläufigen Wirtschaftsleistung in 2023 und einer daraus folgenden Kaufzurückhaltung bei nicht notwendigen Ausgaben. So betrug die durch den Verbraucherpreisindex gemessene Inflationsrate für das Gesamtjahr 5,9 % 1 , während das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt (real) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr sank. 2

1 Destatis, Pressemitteilung Nr. 020, 16.1.2024.

2 Destatis, Pressemitteilung Nr. 019, 15.1.2024.

Bezogen auf die Geschäftsentwicklung von EcoCool waren diese makroökonomischen Auswirkungen insofern problematisch, als das in den beiden wichtigsten Absatzmärkten (Pharmaindustrie und Home-Delivery Lebensmittel) Umsatzrückgänge von rund 30 % zu verzeichnen waren.

3. Geschäftsentwicklung

Das Marktumfeld für die EcoCool GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr als sehr schwierig zu bewerten. Neben den oben geschilderten, schwierigen makroökonomischen Rahmenbedingungen belastete der bereits im Vorjahr feststehende Verlust eines Großkunden die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Um die Gesellschaft trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und zukunftssicher aufzustellen, führte die Geschäftsführung eine konsequente Kostensenkungsstrategie durch. So wurden obsolet gewordene Außenstandorte geschlossen und abgemietet, es wurde vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch gemacht. Darüber hinaus konnte leider nicht gänzlich auf Mitarbeiterabbau verzichtet werden. In den meisten Fällen gelang dieser jedoch sozialverträglich und in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat und den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Zum Stichtag waren 104 Personen bei der EcoCool GmbH beschäftigt und damit 48 weniger als zum Vorjahresstichtag.

Langfristig ist das Geschäftsumfeld aber insgesamt als zukunftsgerichtet und grundsätzlich konjunkturell diversifiziert zu bewerten.

3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung im Berichtsjahr war stark rückläufig. Aufgrund der oben geschilderten makroökonomischen Faktoren und des Verlustes eines Großkunden sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40 % und betrug insgesamt knapp 12,7 Mio. EUR.

3.2 Ertragslage

Aufgrund des spürbaren Umsatzeinbruchs wurde für das Gesamtjahr ein Verlust von 373 TEUR verzeichnet (Vorjahr +460 TEUR vor Steuern). Das EBITDA betrug nach knapp 900 TEUR im Vorjahr -50 TEUR.

Grundsätzlich haben die Kostensenkungsbemühungen für eine strukturell verbesserte Kostenstruktur gesorgt. Bei annähernd gleichbleibender Umsatzlage wie in 2023 erwartet die Geschäftsführung somit bereits in 2024 wieder in die Gewinnzone zu kommen.

3.3 Finanzlage

Trotz des schwierigen Geschäftsumfelds und des verzeichneten Fehlbetrags gelang es, die Eigenkapitalquote auf 28,7 % nach 26,5 % im Vorjahr zu steigern. Der Anstieg der EK-Quote ist auf die im Vergleich zu den Vorjahren vorsichtigere Investitionspolitik sowie Schuldenabbau durch planmäßige Tilgung zurückzuführen.

Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (L&L) betragen 136 % (Vorjahr 96 %) der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus L&L.

Der Finanzmittelbestand hat sich zum 31. Dezember 2023 von TEUR 273 auf TEUR 59 reduziert.

Periodisch anfallende Zins- und Tilgungszahlungen auf die bestehenden Bankkredite werden regelmäßig bedient, wie auch Lieferantenforderungen stets innerhalb der gesetzten Zahlungsziele gezahlt werden.

3.4 Vermögenslage

Die Vermögenslage stellte sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
AKTIVA
Anlagevermögen 2.279 2.524
Umlaufvermögen 2.854 3.977
Gesamtvermögen 5.143 6.681
PASSIVA
Langfristige Mittel 2.788 3.312
Kurzfristige Mittel 2.091 3.026
Rückstellungen 264 343
Gesamtkapital 5.143 6.681

4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die weitere Geschäftsentwicklung ist aufgrund der durch die hoch volatile Weltlage (Krieg in der Ukraine, Angriffe auf wichtige Frachtschiffrouten, mögliche Kriege in Nahost) und daraus resultierender Unsicherheiten bezüglich Materialverfügbarkeiten und Lieferkettenproblemen sowie in der jüngeren Vergangenheit unbekannt hohen Inflationsraten schwer vorherzusagen. Abstrahiert man von diesen kurzfristig schwer vorhersagbaren Faktoren, lassen sich die folgenden langfristigen Chancen und Risiken identifizieren.

4.1 Chancen:

1.

Stabile Kundenbeziehungen mit der Pharmaindustrie: Die EcoCool GmbH hat eine solide Kundenbasis in der Pharmaindustrie, die eine stabile Einnahmequelle für das Unternehmen darstellt. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Verpackungslösungen in diesem Bereich ist konstant und wird voraussichtlich auch in Zukunft weiter wachsen, sofern bisherige Logistiksetups auf Kundenseite nicht signifikant verändert werden.

2.

Hohe Kundenzufriedenheit mit den Thermohaubenprodukten: Die EcoCool GmbH hat sich einen guten Ruf für ihre innovativen und effektiven Thermohaubenprodukte erworben. Die hohe Kundenzufriedenheit ist ein wichtiger Faktor für die Kundenbindung und die Gewinnung neuer Kunden.

3.

Starkes Wachstum des Online-Lebensmittelhandels: Der Online-Lebensmittelhandel ist ein perspektivisch weiterhin stark wachsender Markt und bietet eine große Chance für die EcoCool GmbH, ihre Produkte und Dienstleistungen einem breiteren Kundenkreis anzubieten. Das Unternehmen kann seine Reichweite durch gezieltes Marketing und Partnerschaften mit Online-Plattformen erweitern.

4.

Nachfrage nach ökologisch nachhaltigen Isolierverpackungen: Die Nachfrage nach alternativen und ökologisch nachhaltigen Produkten im Bereich der Isolierverpackungen ist stark steigend. Die EcoCool GmbH ist in diesem Bereich sehr aktiv um eigenständig oder in Verbindung mit anderen Partnern in Industrie und Forschung neue, innovative Produkte auf den Markt zu bringen und diesen zukunftsträchtigen Markt frühzeitig zu besetzen.

5.

Neukundengewinnung: Die EcoCool GmbH hat sich eine hohe Bekanntheit im Markt erarbeitet und gewinnt regelmäßig neue Kunden. Pro Monat konnten im Schnitt ca. 25 Neukunden gewonnen werden.

4.2 Risiken:

1.

Zunehmender Kostendruck: Durch die oben beschriebenen externen Faktoren haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr fast alle Inputmaterialien verteuert. In einem preissensitiven Marktumfeld ist es eine Herausforderung, diese steigenden Kosten 1:1 an die Kunden weiterzureichen. Dies gelingt oft nur anteilig bzw. über mehrere Geschäftsjahre verteilt.

2.

Wachsende Preissensitivität der Lebensmittelkunden: Die Kunden der EcoCool GmbH aus dem Bereich des Lebensmittelonlinehandels werden zunehmend preissensitiver. Dies lässt sich zumindest teilweise auf eine sich abschwächende Konsumentennachfrage aufgrund der historisch gesehen sehr hohen Inflation und stagnierender Wirtschaftsleistung zurückführen.

3.

Zunehmender Wettbewerb im Bereich Isoliermaterialien aus nachhaltigen Rohstoffen: Immer mehr Unternehmen entwickeln umweltfreundliche und nachhaltige Isoliermaterialien, was zu einem zunehmenden Wettbewerbsdruck führt. Die EcoCool GmbH ist sich dieser Herausforderung bewusst und hat ihre Entwicklungstätigkeit stark auf neue Produkte aus ökologisch nachhaltigeren Materialien ausgerichtet.

4.3 Prognosebericht:

Obgleich das Geschäftsjahr 2024 für die EcoCool GmbH Chancen und Risiken gleichermaßen bietet, sieht die Geschäftsführung einem herausfordernden Jahr entgegen.

Nach dem extrem herausfordernden Geschäftsjahr 2023 steckt die EcoCool GmbH zu Beginn des Jahres 2024 in einem Konsolidierungsprozess. So wird für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens entscheidend sein, inwiefern es gelingt Fixkosten und quasi-Fixkosten (wie z.B. Personalkosten) zügig dem neuen Umsatzniveau anzupassen. Hierbei wird ein inkrementelles Vorgehen verfolgt, da die monatlichen Umsatzschwankungen es mitunter sehr schwer machen, abzuschätzen, welche Umsatzhöhe als neuer, verlässlicher Durchschnittswert anzunehmen ist. Ziel der Geschäftsführung ist es, spätestens im 2. Halbjahr 2024 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren und das Gesamtjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können.

Im Bereich der Pharmalogistik wird für die EcoCool GmbH mit einem weitgehend stabilen Geschäft gerechnet. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Kunden den Trend aus 2023, weniger Ladung per Luftfracht zu versenden verstärkt oder ob mit den Änderungen im abgelaufenen Jahr eine Rückkehr zu langjährigen Mittelwerten erreicht wurde und das Geschäft in 2024 in etwa auf dem gleichen Niveau wie in 2023 weiterläuft. Letzteres ist nach Gesprächen mit den Kunden die Arbeitshypothese der Geschäftsführung.

Im Bereich der Kunden aus dem Online-Lebensmittelhandel bleibt für das kommende Jahr abzuwarten, ob der Home-Delivery-Lebensmittelsektor wieder auf seinen Wachstumstrend zurückfindet oder ob die gestiegenen Lebenshaltungskosten für eine andauernde Kaufzurückhaltung sorgen werden. Die Geschäftsführung geht auch in diesem Marktsegment zumindest von vergleichbaren Umsätzen wie im Vorjahr aus.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren und Gewichtung der subjektiv wahrgenommenen Eintrittswahrscheinlichkeiten rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit in etwa gleichbleibendem Umsatz wie im Durchschnitt des 2. Halbjahres 2023. Allerdings geht die Geschäftsführung davon aus, selbst unter diesen Rahmenbedingungen das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können und mittelfristig (bis ca. 2025) die Umsatzrentabilität spürbar zu steigern.

Wie auch im Vorjahr ist diese Prognose aufgrund des volatilen makroökonomischen und geopolitischen Umfeldes mit starken Unsicherheiten behaftet. Sie ist jedoch die bestmögliche Beschreibung der möglichen Geschäftsentwicklung unter den derzeit bekannten Rahmenbedingungen.

 

Bremerhaven, 5. November 2024

Geschäftsführer EcoCool GmbH

gez. Dr. F. Siedenburg

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EcoCool GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EcoCool GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EcoCool GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 18. Dezember 2024

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