Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 130449
Vorher
Red Ant Venture GmbH
Eingetragen
28.3.2000
Branche
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenHerstellung von Schlaf-, Ess- und WohnzimmermöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Import, Export, Vertrieb sowie Design, Vermarktung und Produktion von Möbeln, Wohnaccessoires und hiermit im Zusammenhang stehenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Aktieselskabet af Dänischen AarhusDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Connox GmbH
Germany
846.790 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ambiente Direct GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2021 bis zum 31.07.2022

Lagebericht

1. Tätigkeitsfeld der Gesellschaft

Die Ambiente Direct GmbH vertreibt bereits seit dem Jahr 1998 Leuchten, Möbel und Accessoires namhafter Hersteller und Marken im hochpreisigen Designsegment. Der Vertrieb erfolgt in erster Linie über den Onlineshop www.ambientedirect.com, der in vier Sprachen verfügbar ist und einen Fokus auf Deutschland und Europa hat. Aktuell beschäftigt die Ambiente Direct GmbH rund 60 Mitarbeiter und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 40,35 Mio. Euro.

Die Ambiente Direct GmbH zeichnet sich durch eine kundenzentrierte Unternehmenspolitik und schlanke Prozesse aus.

Seit Januar 2022 gehört die Ambiente Direct GmbH zur Connox GmbH und bildet mit dieser und der niederländischen Flinders B.V. das E-Commerce Segment der Nine United A/S.

2. Gesamtmarktentwicklung und Darstellung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Der Umsatz der deutschen B2C-E-Commerce Branche betrug im Vorjahr 86,7 Mrd. Euro. Die Prognose für das komplette Jahr 2022 liegt trotz Ukrainekrieg und Inflation bei 97,4 Mrd. Euro. Dies bedeutet ein Wachstum um 12,34%.

Die Trends der Möbelbranche sind vor allem durch moderne gesellschaftliche Entwicklungen, Umweltbewusstsein, eine zunehmende Mobilität der Verbraucher, die Tendenz zum Leben in der Stadt und die Digitalisierung geprägt.

Das vorliegende Geschäftsjahr ist geprägt von der Zentralisierung der Beschaffungs- und Logistikprozesse, zusammen mit der Connox GmbH, und der damit verbundenen Anpassung der Geschäftsprozesse. Der Übergang der Covid-19-Pandemie in ein "New Normal" und Preissteigerungen im Kontext des Ukrainekriegs haben das Konsumverhalten der Verbraucher signifikant beeinflusst. Trotzdem zeigte sich, dass auch nach Wiedereröffnung des stationären Möbelhandels die Verbraucher den Online-Handel weiterhin als verlässlichen Partner ansehen.

Insgesamt sind die Umsätze der Ambiente Direct GmbH mit 40,35 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Trotzdem ist die Ambiente Direct GmbH weiterhin ein etablierter Online-Anbieter im "Home & Living"-Premiummarkt.

3. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine relevanten Investitionen in das Anlagenvermögen.

4. Personal

Im Geschäftsjahr 2021/22 wurden, inklusive Mitarbeiter mit Teilzeitverträgen) durchschnittlich 60 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr (84 Mitarbeiter) ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl somit deutlich gesunken, was insbesondere auf die Zentralisierung der Logistik- und Beschaffungsprozesse zurückzuführen ist.

5. Vermögens- und Finanz- und Ertragslage

Die Ambiente Direct GmbH schloss das Vorjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.772 TEUR ab. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 wurde bei einem deutlich geringeren Rohergebnis (8.968 TEUR; Vorjahr: 13.211 TEUR) ein Jahresfehlbetrag von 1.832 TEUR erzielt. Dies lag primär am Umzug des Logistikzentrums und den damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) ist mit -1.704 TEUR negativ.

Das Stammkapital beträgt 846,8 TEUR.

Der Wert der Waren ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 5.450 TEUR auf 103 TEUR gesunken, was an der Auslagerung der Logistikprozesse an die Gesellschafterin Connox GmbH lag. Die Waren wurden nicht abgewertet. Mit Hilfe einer saisonalen und abverkaufsoptimierten Bevorratung über die Connox GmbH kann die Ambiente Direct GmbH für die meisten Produkte des Portfolios eine sehr geringe Lieferzeit zum Kunden realisieren. Die Vorräte betragen 1,5% der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen im Vorjahr 925 TEUR und sind in diesem Geschäftsjahr auf 210 TEUR gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 990 TEUR auf 289 TEUR gefallen (Vorjahr: 1.279 TEUR). Dies resultiert aus der Zentralisierung der Beschaffung.

Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 48 EUR im Vorjahr auf 0 EUR gesunken.

Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt in diesem Geschäftsjahr 815 TEUR (Vorjahr: 2.080 TEUR).

Die Wareneinsatzquote ist insbesondere durch die Veräußerung des Warenbestands an die Connox GmbH zum Buchwert von 69,0 % auf 78,5 % gestiegen.

Der Personalaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des stark gesunkenen Mitarbeiterbestands auf 2.760 TEUR gesunken (Vorjahr: 3.976 TEUR).

Die Werbekosten sind im Rahmen verstärkter Marketingaktivitäten nach dem Höhepunkt der Covid-19-Pandemie von 3.843 TEUR im Vorjahr auf 4.072 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen.

6. Unternehmensrisiken

Umsatz- und Margenrisiko

Der Umsatz im E-Commerce hängt maßgeblich von der Kundenzufriedenheit und der Sichtbarkeit für den Kunden ab. Das Umsatzrisiko für das kommende Geschäftsjahr besteht grundsätzlich darin, die auf Basis online erhaltener Kundenbewertungen hohe Kundenzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Dies gilt insbesondere für das Weihnachtsgeschäft.

Für den Kunden sind Faktoren wie ein professioneller Kundenservice, schnelle Lieferzeiten und eine zeitgemäße Präsentation der Waren im Online-Shop erfahrungsgemäß jedoch wichtigere Kaufentscheidungsgründe als der Preis. Dies bedeutet, dass das Margenrisiko primär von den internen Strukturen, Prozessen und Kompetenzen der Ambiente Direct GmbH abhängt. Diese gilt es weiterhin regelmäßig zu prüfen und zu verbessern. Durch eine zunehmend strategische Zentralisierung des Einkaufs und erhöhte Volumina ist mit Verbesserungen in den Beschaffungskosten zu rechnen.

Dank gefestigter Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten und der Tatsache, dass die vielfältigen Waren der Ambiente Direct GmbH nicht auf knappen Rohstoffen basieren, besteht kein signifikantes Risiko einer Nichtversorgung mit Handelswaren.

Außerordentliche Ereignisse wie der Ukrainekrieg und eine steigende Inflation erhöhen, trotz grundsätzlich eher weniger preissensitiven Verbrauchern, das Umsatzrisiko, da die zu erwartende Kaufzurückhaltung der Kunden den Preis- und Margendruck im Markt erhöht.

Die Covid-19-Pandemie stellt durch Infektionen und Quarantänemaßnahmen ein grundsätzliches Risiko für die Mitarbeiter und die logistische Auftragsabwicklung dar, dem in der Vergangenheit erfolgreich durch ein Hygienekonzept entgegengewirkt wurde. Das vergangene Geschäftsjahr hat die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen bewiesen.

Kostenrisiko

Kosten die durch den Einkauf von Waren entstehen sind sehr genau kalkulierbar und werden an den Endkunden weitergegeben. Relevanter für das Kostenrisiko sind Kosten, die auf Grund interner Prozesse entstehen. Die Prozesse der Ambiente Direct GmbH (Kundenservice, Marketing, etc.) und die zentralisierten Prozesse Logistik und Beschaffung werden fortlaufend optimiert. Kennzahlen der einzelnen Kompetenzbereiche werden fortlaufend erhoben und diskutiert, sodass Abweichungen zeitnah registriert und Maßnahmen eingeleitet werden können. Außerdem wird das zentrale Business Intelligence (BI) kontinuierlich weiterentwickelt und um wesentliche Kennzahlen und Berichte ergänzt, wodurch das interne Controlling und Reporting optimiert wird.

Änderungen von Produkt-, Transport- und Verpackungskosten stellen ein Risiko dar, dass jedoch in der Regel auch alle Mitbewerber betrifft. Diesem wird durch entsprechendes Kosten- und Preismanagement, insbesondere auch durch die Zentralisierung der Beschaffung kontinuierlich entgegengewirkt. Steigende Energiepreise werden sich in einer Erhöhung der Kosten widerspiegeln.

Lager und Verfügbarkeitsrisiko

Produkte, die häufig verkauft werden, werden in ausreichenden Mengen durch die Connox GmbH zentral auf Lager gehalten, um eine höhere Verfügbarkeit zu gewährleisten. Eine regelmäßige Nachbestellung von Waren durch den zentralen Einkauf der Bestandsführerin minimiert das Verfügbarkeitsrisiko im Vergleich zu wenigen großen Sammelbestellungen. Dies wird seitens der Connox GmbH durch deren ERP System und Mindestlagerbestände sichergestellt. Das neue zentrale Logistikzentrum der Gesellschafterin und ein moderner Picktower bieten hinreichend Lagerfläche für zukünftiges Wachstum und ermöglichen im Zusammenspiel mit neuer, sich in Entwicklung befindender Software, signifikant optimierte Lagerprozesse.

Finanzierungsrisiko

Die Finanzierung der Ambiente Direct GmbH basiert vornehmlich auf der Kapitalisierung durch die Gesellschafter als auch auf Kreditlinien von Kreditinstituten.

Zusammen mit der Connox GmbH und der Flinders B.V. ist die Ambiente Direct GmbH Teil des E-Commerce Segments von Nine United A/S und hat somit Zugriff auf notwendige liquide Mittel, die das Wachstum und den Ausbau der Marktposition sicherstellen.

Dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird durch stringentes Controlling und Mahnwesen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ausfallquote kann so weiterhin geringgehalten werden.

7. Chancen

Im kommenden Geschäftsjahr bietet sich für die Ambiente Direct GmbH die Möglichkeit, ihre starke Position im Raum D-A-CH weiter auszubauen und die räumlichen, wie prozessualen Optimierungen, insbesondere im neuen zentralen Logistikzentrum, aus dem letzten Geschäftsjahr zu nutzen, um die Profitabilität durch eine verbesserte interne Kostenstruktur zu erhöhen.

8. Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr 2022/2023 wird mit einem gleichbleibenden Umsatz und einer deutlichen Steigerung der Profitabilität gerechnet.

Die weitere Professionalisierung und Automatisierung der internen Prozesse, insbesondere im neuen Logistikzentrum und im zentralen Einkauf, werden zu einer Erhöhung der Effizienz führen und damit die Kosten, welche den Erlösen gegenüberstehen, senken.

Ebenso wird der Ausbau der Eigenmarke zu einer Verbesserung der Marge führen.

Im Rahmen der Integration wird auch in ein neues ERP-System investiert werden.

Es ist daher mit einem nur noch leicht negativen Jahresergebnis bei gleichbleibendem Umsatz zu rechnen.

 

München, den 2. Dezember 2022

Geschäftsführer Thilo Haas

Bilanz

Aktiva

31.7.2022
EUR
31.7.2021
EUR
A. Anlagevermögen 260.555,00 378.922,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 160.412,00 131.121,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 160.411,50 131.121,00
II. Sachanlagen 100.143,00 247.801,00
1. technische Anlagen und Maschinen 3.687,00 6.119,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.456,00 241.682,00
B. Umlaufvermögen 6.510.052,26 13.866.453,75
I. Vorräte 103.194,18 5.712.173,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.592.115,78 6.074.675,95
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.918.444,90 3.709.423,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 673.670,88 2.365.252,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 814.742,30 2.079.604,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.262,29 71.569,35
Aktiva 6.828.869,55 14.316.945,60

Passiva

31.7.2022
EUR
31.7.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.434.943,94 6.267.433,44
I. Gezeichnetes Kapital 846.790,00 846.790,00
II. Kapitalrücklage 27.962.567,00 27.962.567,00
III. Verlustvortrag 22.541.923,56 24.313.557,65
IV. Jahresfehlbetrag 1.832.489,50 -1.771.634,09
B. Rückstellungen 333.545,71 4.138.115,94
C. Verbindlichkeiten 2.060.379,90 3.905.563,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48,54
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 48,54
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.060.379,90 3.905.514,50
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.060.379,90 3.905.514,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.833,18
Passiva 6.828.869,55 14.316.945,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.8.2021 - 31.7.2022
EUR
1.8.2020 - 31.7.2021
EUR
1. Rohergebnis 8.968.316,62 13.210.917,07
2. Personalaufwand 2.760.386,25 3.975.869,53
a) Löhne und Gehälter 2.289.921,04 3.353.705,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 470.465,21 622.163,66
davon für Altersversorgung 510,85 1.270,73
3. Abschreibungen 131.822,37 155.644,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 131.822,37 155.644,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.912.794,13 7.318.907,50
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 123.332,08 192.740,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.663,49 12.780,46
davon aus verbundenen Unternehmen 3.913,00 11.956,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.428,86 974,17
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 191,03
7. Ergebnis nach Steuern -1.832.451,50 1.772.302,09
8. sonstige Steuern 38,00 668,00
9. Jahresfehlbetrag 1.832.489,50 -1.771.634,09

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Ambiente Direct GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 130449

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden, in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen, nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden am Transaktionsstichtag mit tagesaktuellen Kursen umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.08.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.07.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 535.327,55 63.907,50 0,00 69.657,50 668.892,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.000,00 0,00 0,00 0,00 18.000,00
3. geleistete Anzahlungen 44.220,00 25.437,50 0,00 -69.657,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 597.547,55 89.345,00 0,00 0,00 686.892,55
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 23.156,34 0,00 0,00 0,00 23.156,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.606,76 21.702,37 176.403,36 0,00 505.905,77
Summe Sachanlagen 683.763,10 21.702,37 176.403,36 0,00 529.062,11
Summe Anlagevermögen 1.281.310,65 111.047,37 176.403,36 0,00 1.215.954,66
kumulierte Abschreibung 01.08.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.07.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 448.426,55 60.054,50 0,00 0,00 508.481,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.999,50 0,00 0,00 0,00 17.999,50
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 466.426,05 60.054,50 0,00 0,00 526.480,55
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 17.037,34 2.432,00 0,00 0,00 19.469,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.924,76 69.335,87 78.810,86 0,00 409.449,77
Summe Sachanlagen 435.962,10 71.767,87 78.810,86 0,00 428.919,11
Summe Anlagevermögen 902.388,15 131.822,37 78.810,86 0,00 955.399,66
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.07.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.07.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 160.411,50 86.901,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,50 0,50
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 44.220,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 160.412,00 131.121,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.687,00 6.119,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 96.456,00 241.682,00
Summe Sachanlagen 0,00 100.143,00 247.801,00
Summe Anlagevermögen 0,00 260.555,00 378.922,50

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 3.709.423,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Personalkosten 159.115,85
Ausstehende Rechnungen 98.145,00
Sonstiges 76.284,86

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeiten Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit gesicherte Art der
betrag
bis zu 1 Jahr
größer 1 Jahr
Beträge
Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- 0,00 0,00 - - -
instituten (Vj 48,54) (Vj 48,54) - - -
2. erhaltene Anzahlungen 1.218.733,64 1.218.733,64 - - -
auf Bestellungen (Vj 1.308.987,43) (Vj 1.308.987,43) - - -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen 288.680,19 288.680,19 - - -
und Leistungen (Vj 1.278.606,66) (Vj 1.278.606,66) - - -
4. Sonstige Verbind- 552.966,07 552.966,07 - - -
lichkeiten (Vj 1.317.920,41) (Vj 1.317.920,41) - - -
2.060.379,90 2.060.379,90 - -
(Vj 3.905.563,04) (Vj 3.905.563,04) - -

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 136.093,58 € sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

mit einer Fälligkeit von
Finanzielle Verpflichtung Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
1 - 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
Mietverträge unbewegliche 125.602,26 125.602,26 - ,00 -
Mietverträge bewegliche - ,00 - ,00 - ,00
Leasingverträge 10.491,32 9.840,56 650,76 -
Summe 136.093,58 135.442,82 650,76 -
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen - - - -

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 8,00
Angestellte 51,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 60,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 50,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Hans Schiessler, Kaufmann (bis 20. Januar 2022)

Thilo Haas (ab 21. Januar 2022)

geführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 02. Dezember 2022

Thilo Haas

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2022 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Ambiente Direct GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ambiente Direct GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ambiente Direct GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Ambiente Direct GmbH, München, sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 2. Dezember 2022

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

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