Auto Filter Holding GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Filter Holding GmbHMeerbuschJahresabschluss zum 31.12.2006Konzern-Lagebericht für 2006Die helsa-automotive GmbH war bis zum 31. Dezember 2003 eine Tochtergesellschaft der Helsa-Werke GmbH & Co. KG und wurde zum 01. Januar 2004 an die Auto Filter Holding GmbH, Meerbusch, verkauft. Der Konzernabschluss wird maßgeblich durch das operative Geschäft der Konzerntochter helsa-automotive GmbH & Co. KG bestimmt. A. Darstellung des GeschäftsverlaufesMarktentwicklung Der Markt für Kabinenluftfilter wächst weiterhin. Das Wachstum 2006 für den Konzern resultiert aus einer guten Entwicklung im Erstausrüstergeschäft (OEM), einem moderaten Wachstum aus dem hieraus resultierenden Ersatzteilgeschäft (OES) und sehr guten Umsätzen im IAM-Geschäft (Independent After Market). Der Ausstattungsgrad der europäischen OEM´s mit Kabinenluftfiltern liegt bereits über 90 %. Das mittelfristige Wachstum kommt somit in erster Linie aus dem Ersatzteilgeschäft. Für den Rest der Welt (ROW) wird aufgrund des im Vergleich zu Europa deutlich niedrigeren Ausstattungsgrades ein gutes potentielles Wachstum in allen Geschäftsbereichen prognostiziert. Die Geschäftsentwicklung lag sowohl in Europa, als auch in den USA über den Erwartungen. Der Konzern baute seine Marktposition weiter aus und bleibt hinter Freudenberg unangefochten der zweitgrößte Hersteller von Kabinenluftfiltern weltweit und in Europa. Der Margendruck ist unverändert. Der Konzern wirkt diesem Trend erfolgreich durch Innovation, verstärktes Marketing bei den OEM´s und dem weiteren Ausbau der Kostenführerschaft entgegen. Umsatz - und Auftragsentwicklung Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2006 lag bei € 40,3 Mio. (ohne Handelsgeschäft) und damit um € 3,1 Mio. über dem Vorjahr (+8,3 %). Das größte Wachstum wurde im IAM-Geschäft erreicht. Im OEM-Geschäft konnten wir vor allem mit den Premiumherstellern wachsen. Der Intercompany Business (ICB Wix Helsa Company) Umsatz (€ 2,0 Mio.) blieb hinter dem Umsatz des Vorjahres (€ 2,5 Mio.) zurück. Marktsegmente
Das vierte Quartal war durch die anstehende Erhöhung der Mehrwertsteuer geprägt. Der Umsatz/Absatz lag deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz mit Handelswaren (Streckengeschäft) von € 3,8 Mio. auf € 9,0 Mio. rapide an. Produktion Der Konzern hat mit 16,8 Mio. gefertigten Filtern, 1,7 Mio. Teile mehr produziert als im Geschäftsjahr 2005. Das Jahr war geprägt durch die Verlagerung der Filterumleimmaschinen innerhalb Tschechien auf zwei getrennte Lohnveredelungen. Diese Verlagerung diente unter anderem der ökonomischen Fertigung von Kleinmengen für das IAM-Geschäft. Durch gezielte Projektarbeit gelang es, die Leistung der bestehenden Fertigungsanlagen gegenüber dem Vorjahr um weitere 7-10 % zu steigern. Im Rahmen des MAN (Materialausschuss-NachArbeit) Projektes wurde hier besonders auf die Erhöhung der Anlageneffizienz (Reduzierung der Taktzeiten, Erhöhung der Laufzeiten, Verbesserung der Auslastung, Reduzierung des Ausschuss) geachtet. Durch das Insourcing des Copackings konnten die Transportkosten reduziert werden. Als weiterer positiver Effekt verbesserten sich die Lieferflexibilität und die Liefertermintreue entscheidend. Die Zertifizierung nach ISO TS 16949 und ISO 14001 wurde für das Jahr 2006 bestätigt. Beschaffung Im Geschäftsjahr 2006 konnten gegenüber dem Vorjahr die Materialkosten, trotz der weiterhin angespannten Situation auf dem Ölweltmarkt und den damit zum teil erheblichen Preissteigerungen, um 2 % reduziert werden. Den Ausschlag für die 2%-tige Kostenreduzierung gaben im Wesentlichen die Lieferantensubstitution der Rohmaterialien im Bereich des Rahmenmaterials, Klebers und der Aktivkohle. Die Beschaffung erfolgt zunehmend global. Investitionen Die Investitionssumme lag im Geschäftsjahr bei € 1,1 Mio. Die wesentlichen Investitionen im Geschäftsjahr 2006 waren:
Die Höhe der Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 2006 ohne den Geschäfts- oder Firmenwert € 1,868 Mio. (Vorjahr € 1,453 Mio.). Personalentwicklung Die Mitarbeiterzahl entwickelte sich im Geschäftsjahr von durchschnittlich 194 in 2005 auf 188 Mitarbeiter in 2006. Das Durchschnittsalter der Belegschaft liegt bei 36 Jahren, zudem verfügt die Gruppe über einen hohen Anteil an qualifizierten akademischen Mitarbeitern. Die Fluktuationsrate lag auf einem niedrigen Niveau. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde weitgehend mit 18 bis 20 Schichten monatlich (3 bzw. 4 Schichtmodell) gearbeitet. Umweltschutz Die helsa automotive GmbH & Co. KG, Gefrees, ist seit 2003 nach der Umweltnorm ISO 14001/1996 zertifiziert. Das Konzept zur Staubemissionsreduzierung wurde in 2005 umgesetzt. Forschung und Entwicklung Ein Entwicklungsschwerpunkt im Kerngeschäft (Kabinenluftfilter) war die Material- u. Prozessentwicklung zur Produktoptimierung sowie Kostensenkung. Intensiviert wurde in die Weiterentwicklung der Staubfiltermedien zur Erhöhung der Filterstandzeit. Ferner wurde die Nanotechnologie zur Verbesserung der Filtrationseigenschaften weiterentwickelt. Durch mechanisch stabilere Fasern können höhere Filtrationseffekte erreicht werden. Der Konzern zeigte sich in vergleichenden Testen wie gewohnt in einer Vorreiterrolle. Die Forschung und Entwicklung hat im Konzern einen hohen Stellenwert. Im Geschäftsjahr 2006 wurden diese Bemühungen deutlich verstärkt. Die Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen und einer anerkannten Forschungseinrichtung beschleunigt spürbar den FuE-Prozess der Extrusionstechnologie. Durch intensive Forschung auf diesem Gebiet konnte diese Technologie weiter ausgebaut und einige Produkte zur Marktreife gebracht werden. Die Palette der Anwendungsmöglichkeiten reicht vom Emissionsschutz, und der Feuchteabsorption bis zum Einsatz als Dieselpartikelfiltersubstrat. Hier ist für 2007 und die Folgejahre eine äußerst interessante Geschäftsentwicklung zu erwarten. Durch eine aktive Patentpolitik wurde das erarbeitete Know-how im Geschäftsjahr abgesichert. Beteiligung Wix-helsa Das Joint - Venture "WIX-Helsa /WIX-Filtration" in North Carolina/ USA, an der die Gesellschaft mit 40 % mittelbar beteiligt ist hat mit einem Umsatz von USD 8,154 Mio. die Planung um 6 % überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um 11 % gesteigert werden. Das EBIT lag bei USD 1,251 Mio. und einer attraktiven Profitabilität von 15,3 %. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Wix Helsa Company schüttete im Berichtsjahr T€ 290 (T$ 383) an den Konzern aus. Die Fertigung in CZ wurde auf zwei neue Lohnveredelungen (Asch und Uhersky Brod) verlagert. Der Verlagerung war wie geplant im März 2006 abgeschlossen. B. Darstellung der LageErtragslage Das Jahresergebnis sank um TEUR 605. Die Ergebnisverschlechterung resultiert in erster Linie aus dem Anstieg des sonstigen betrieblichen Aufwands (TEUR 1.873), der Abschreibungen (TEUR 558) und des Zinsaufwands (TEUR 62). Durch die Anstrengungen zur Steigerung der Anlageneffizienz und die Senkung der Rohstoffkosten gelang es den wachsenden Preisdruck entgegen zu wirken. Die betrieblichen Aufwendungen wurden durch die außerordentlichen Verlagerungskosten Tschechien in Höhe von TEUR 737 sowie außerordentlichen Rückstellungen in Höhe von TEUR 400 belastet. Finanzlage Nachfolgende Kennzahlen geben Auskunft über die Finanz- und Vermögenslage des Konzerns in der Berichtsperiode:
Vermögenslage Die Anlagequote (Anlagenintensität) entwickelte sich auf 74,9 % (80,0 %). Die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände (ohne Firmenwert) und Sachanlagen betrugen TEUR 96 und TEUR 969. Die Zugänge der Finanzanlagen betrugen TEUR 384. Der Anlagendeckungsgrad I liegt bei 43,5 % (41,0 %), die Abschreibungsquote bei 11,5 % (9,1 %). Das Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen (Vermögensaufbau) entwickelte sich auf 298,3 % (401,1 %). Das Umlaufvermögen setzt sich aus 26,4 % (18,0 %) Guthaben bei Kreditinstituten, 34,0 % (32,5 %) Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände, 38,9 % (48,0 %) Vorratsvermögen, und Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % (1,5 %) zusammen. Vermögenslage (Vorjahreswerte in Klammern)
C. Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Geschäftsführung sieht keine speziellen Geschäftsrisiken, die außerhalb des allgemeinen Unternehmens- und Geschäftsrisikos liegen. Chancen werden in dem Wachstum des asiatischen Marktes, der innovativen Technologie der Feinstaubfiltration und in der Erschließung der neuen Märkte im Bereich der extrudierten Filter (Dieselrussfiltertechnik) gesehen. D. Entwicklungen und Lage des UnternehmensEs wird angenommen, dass in 2007 ein Umsatz inkl. Handelsgeschäft auf Höhe des Vorjahresniveaus (€ 49 Mio.) erreicht wird. Für das Geschäftsjahr 2007 wird mit folgenden Entwicklungen gerechnet:
Dem anhaltenden Preisdruck der Automobilindustrie wird durch weitere Verlagerung bestimmter Fertigungsprozesse in das osteuropäische Ausland begegnet, sondern auch durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen wie z.B. der kontinuierlichen Prozess- und Materialoptimierung. Verstärkt stehen Innovation und OEM/OES-Marketing im Vordergrund. Die aktuelle Feinstaubdiskussion verbunden mit Innovationen zu diesem Thema bietet hier eine aussichtsreiche Plattform.
Meerbusch, den 16. Mai 2007 Maximilian Graf von Drechsel, Geschäftsführer Mahmut Hanikaz, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2006Allgemeine HinweiseDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Auto Filter Holding GmbH, Meerbusch, sowie vier inländische und zwei ausländische Tochterunternehmen, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
Die Gesellschaften (1), (2) und (5) sind seit 27. Februar 2004 und die Gesellschaften (3), (4) und (6) erstmalig ab dem 1. Januar 2006 in den Konzernabschluss der Auto Filter Holding GmbH nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Folgende Gesellschaft wird nach der "Equity-Methode" gemäß § 311 HGB in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Wix - Helsa Company, Gastonia, North Carolina, USA ist seit 27. Februar 2004 in den Konzernabschluss der Auto Filter Holding GmbH, Meerbusch, nach der "Equity-Methode" einbezogen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeKonzernabschlussstichtag Stichtag der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2006, der damit dem Abschlussstichtag des Mutterunternehmens, der Auto Filter Holding GmbH, Meerbusch, entspricht. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen und wird über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen erfolgte bei Firmenwerten unter € 2.500,-- eine Komplettabschreibung im Berichtsjahr 2005 bzw. 2006. Die Firmenwerte der erstmalig in 2006 in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften AFT Auto Filter Technologies Verwaltung GmbH, Pullach in Höhe von EUR 2.278,75, AFT Auto Filter Technologies GmbH & Co. KG, Pullach in Höhe von EUR 2.000,00 und helsa-automotive CZ, s.r.o., Praha in Höhe von EUR -142,45 wurden somit im Berichtsjahr 2006 vollständig abgeschrieben. Assoziierte Unternehmen werden gemäß § 312 HGB "at Equity-Methode" nach der Buchwertmethode bilanziert. Die Beteiligungsbuchwerte werden dementsprechend um anteilige Jahresüberschüsse bzw. - fehlbeträge, Dividendenausschüttungen und Abschreibungen fortentwickelt. Dabei werden die nach jeweiligem Landesrecht ermittelten Werte unverändert übernommen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen, inländischen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze fand für die Helsa - America Corporation, Wilmington, Delaware, USA deren Jahresabschluss nach US-GAAP aufgestellt wird, aus Wesentlichkeitsgründen nicht statt. Das assoziierte Unternehmen Wix - Helsa Company, Gastonia, North Carolina, USA hat in seinem Jahresabschluss US-GAAP und damit vom Konzernabschluss abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Eine Anpassung des Jahresabschlusses an die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Mutterunternehmens wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 312 Abs. 5 HGB unterlassen. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Ein sich aus der Erstkonsolidierung ergebender Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 15 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um degressive Abschreibungen mit einem Übergang auf lineare Abschreibungen, sobald diese zu höheren Absetzungen führt, aktiviert. Die Aktivierung erfolgt pro rata temporis temporär in dem Monat der Anschaffung des Anlagegutes. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis EUR 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Technische Anlagen und Maschinen werden auf eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben; Betriebs - und Geschäftsausstattungen auf 3 bis 5 Jahre. In allen Ländern wurden steuerrechtliche Abschreibungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten oder - bei dauernder Wertminderung - mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie handels- und steuerrechtlich zulässige angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Der niedrigere beizulegende Wert berücksichtigt Abschläge für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse. Die Erzeugnisse werden verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung der Forderung oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Risiken durch Abschläge Rechnung getragen, dabei werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen, um das allgemeine Ausfallrisiko, Erlösschmälerungen und Zinsrisiken, zu berücksichtigen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben und Einnahmen, die einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen, werden periodengerecht unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das gezeichnete und vollständig einbezahlte Stammkapital wird zu Nennwerten ausgewiesen. Die Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung der Verbindlichkeit oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. WährungsumrechnungDie Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgt nach der Methode der funktionalen Währung. Dabei wird entsprechend den jeweils bestehenden finanzwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Mutter- und Tochterunternehmen die Umrechnung zu Stichtagskursen oder nach dem Zeitbezug vorgenommen. Im vorliegenden Konzernabschluss kommt ausschließlich die Umrechnung zu Stichtagskursen zur Anwendung, da es sich (im Wesentlichen) um selbstständig operierende Unternehmen handelt. Dabei werden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenmittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals werden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge werden mit den Monatsdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wird in die Konzernbilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage am Schluss dieses Anhangs dargestellt. Bei den Zugängen im Finanzanlagevermögen in Höhe von EUR 384.763,06 handelt es sich um das anteilige Jahresergebnis der nach der "Equity-Methode" einbezogenen Wix - Helsa Company, Gastonia, North Carolina, USA in Höhe von USD 505.848,00. Die Abgänge im Finanzanlagevermögen setzen sich zusammen aus einer Dividendenzahlung der Wix - Helsa Company, Gastonia, North Carolina, USA an die Helsa - America Corporation, Wilmington, Delaware, USA in Höhe von EUR 291.473,33 und durch den Abgang der Beteiligunsansätze der helsa-automotive CZ, s.r.o., Praha in Höhe von EUR 6.977,33 durch die erstmalige Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss im Berichtsjahr. Anteilsbesitz (Vorjahreswerte in Klammern)
Die Angaben der Helsa - America Corporation, Wilmington, Delaware, USA und Wix - Helsa Company, Gastonia, North Carolina, USA entsprechen den Jahresabschlüssen dieser Gesellschaften, die nach US-GAAP aufgestellt wurden. Die Werte für die helsa-automotive CZ, S.r.o., Prag, CZ wurden nach tschechischen Buchhaltungsvorschriften ermittelt. Vorräte Die Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den jeweiligen Anschaffungskosten abzüglich Skonti und Boni bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Korrektur der Anschaffungskosten um die Eingangsfrachten und der Abzug von Skonti und Boni erfolgt pauschal mit einem gemeinsamen Abschlagsatz. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten der zum Bilanzstichtag fertigen Arbeitsgänge lt. Arbeitsplan bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Teile der Verwaltungskosten (Personal- und Sachkosten des Bereichs Einkauf). Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Teile der Verwaltungskosten (Personal- und Sachkosten des Bereichs Einkauf). Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und aus verminderter Verwertbarkeit bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, halbfertigen und fertigen Erzeugnissen werden durch folgende Gängigkeitsabwertungen berücksichtigt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (Die Vorjahreszahlen wurden in Klammern vermerkt)
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber der Factoring-Gesellschaft RBS Factoring GmbH mit TEUR 1.108 (Vj. TEUR 761); davon TEUR 537 (Vj. TEUR 358) aus dem 10%-igen Einbehalt für noch nicht bezahlte Kundenrechnungen. Die Quote der von der Factoring-Gesellschaft angekauften Forderungen liegt bei durchschnittlich 90%. Des Weiteren wurden TEUR 132 für eine zu erwartende Zahlung eines Kunden eingebucht. Dabei handelt es sich um vertraglich geregelte Abnahmemengen der Jahre 2004 bis 2006, die in dieser Stückzahl nicht gefertigt werden (Projektabbruchkosten - Schadenersatz). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 439 (Vj. TEUR 317). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage von TEUR 9.050 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Steuerrückstellungen An Steuerrückstellungen sind für Gewerbesteuer TEUR 166 (VJ TEUR 240) sowie TEUR 2 für tschechische Körperschaftsteuer aus dem Jahr 2006 zurückgestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen überwiegend auf den Personalbereich (TEUR 728/ Vj. TEUR 467). Darüber hinaus wurden für Risiken aus Quick Savings (TEUR 400/ Vj. TEUR 0), Garantie- und Produkthaftung (TEUR 367/ Vj. TEUR 319), Kosten der Prüfung und Beratung (TEUR 346/ Vj. TEUR 191), Abfindungen von Handelsvertretern (TEUR 270/ Vj. TEUR 216), ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 36/ Vj. TEUR 90), Kundenreklamationen (TEUR 28/ Vj. TEUR 0), Kosten für ausstehende Rechnungen (TEUR 10/ Vj. TEUR 3) und Drohverluste (TEUR 2/ Vj. TEUR 3) entsprechende Rückstellungen gebildet. Verbindlichkeiten (Vorjahreszahlen in Klammern)
Angabe von Art und Form der Sicherheiten Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat der Muttergesellschaft im Jahr 2004 ein Darlehen von anfänglich EUR 16 Mio. zur Akquisitionsfinanzierung der helsa-automotive GmbH & Co. KG, Gefrees gewährt. Weiterhin wurde von der Stadtsparkasse Düsseldorf eine Betriebsmittellinie in Höhe von EUR 2 Mio. ausgereicht, die wahlweise von der helsa-automotive GmbH & Co. KG, Gefrees, oder von der Muttergesellschaft ausgenutzt werden kann. Zum Bilanzstichtag wurde die Kreditlinie nicht in Anspruch genommen. Der Konzern stellt folgende Sicherheiten für das Kreditengagement bei der Stadtsparkasse Düsseldorf: Verpfändung der Marken- u. Patentrechte, Sicherungsübereignung des Sachanlagevermögens und des Warenlagers, Globalzession der Forderungen, Verpfändung der Geschäftsanteile. Zur Abdeckung der vorstehenden Haftungsrisiken und sonstiger evtl. Garantie- und Gewährleistunsansprüche ggü. der Helsa-Werke Helmut Sandler GmbH & Co. KG, Gefrees, hat der Konzern eine Bankbürgschaft in Höhe von anfänglich EUR 3.084.551,29, seit dem Juni 2005 reduziert auf EUR 1.542.275,65 von der HVB erhalten. Die Bürgschaft erlischt mit der Rückgabe der Urkunde spätestens jedoch nach Ablauf des 31. Januar 2008. Diese Bürgschaft ist ebenfalls als Sicherheit an die Stadtsparkasse Düsseldorf abgetreten worden. Die Auto Filter Holding hat sich im Kreditvertrag zu Financial Covenants und Zusicherungen verpflichtet. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Mindesthöhe des zu diesem Zwecke definierten wirtschaftlichen Eigenkapitals, welches vom buchmäßigen Eigenkapital abweicht (EUR 8 Mio.; 30% der Bilanzsumme bzw. 20% der konsolidierten Bilanzsumme), Begrenzung des Verschuldungsgrades im Verhältnis zum EBITA der helsa-automotive GmbH & co. KG, Gefrees (4,0 bzw. 3,0 ab 31. Dezember 2004), Einschränkungen bei Tilgungen, weiterer Fremdfinanzierung, Kreditgewährung, Übernahme von Verlustausgleichsverpflichtungen, Zinssicherung und Gewinnthesaurierung. Auf Grund einer Auflage aus der Akquisitionsfinanzierung hat die Gesellschaft analog zur Laufzeit der Akquisitionskredite mit der HSBC Trinkhaus & Burkhardt Kg a.A., Düsseldorf, ein Zinsbegrenzungsgeschäft auf Basis einer Zins-Cap-Vereinbarung über einen Betrag von anfänglich TEUR 6.950 und aktuell noch über TEUR 5.130 bis 3. Januar 2011 abgeschlossen. Es handelt sich um eine Höchstsatzvereinbarung, bei der die Zinssicherung eintritt, sobald der 3-Monats-EURIBOR über die 4,5%-Schwelle ansteigt. Der beizulegende Zeitwert beläuft sich zum Stichtag auf EUR 1.805,26. Zins- und Devisentermingeschäfte Vergleiche o.a. Ausführungen zu Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse (Vorjahreszahlen in Klammern)
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat am 27. Februar 2004 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2004 die helsa - automotive GmbH & Co. KG, Gefrees von der Helsa - Werke GmbH & Co. KG, Gefrees, gekauft. Gemäß § 133 UmwG haftet die Gesellschaft für zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Ausgliederung der helsa - automotive GmbH & Co. KG, Gefrees zum 1. Januar 2001 begründete Verbindlichkeiten der Helsa - Werke GmbH & Co. KG, Gefrees, über einen Zeitraum von 5 Jahren als Gesamtschuldner. Dieses Haftungsrisiko ist per November 2006 erloschen. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 3.546 (Vj. TEUR 3.601); davon sind fällig innerhalb eines Jahres TEUR 1.475 (Vj. TEUR 1.290). Beschäftigte per 31. Dezember 2006
Geschäftsführung Der Geschäftsführung des Konzernmutterunternehmens gehörten im Geschäftsjahr an:
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wurde von der Erleichterungsvorschrift des §286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Meerbusch, den 16. Mai 2007 Maximilian Graf von Drechsel, Geschäftsführer Mahmut Hanikaz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 1.01. bis 31.12.2006
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2006
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2006
BestätigungsvermerkWir haben den von der Auto Filter Holding GmbH, Meerbusch, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 22. Mai 2007 Ernst
& Young AG
Marxer, Wirtschaftsprüfer Winkler, Wirtschaftsprüfer |
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