PVG Group Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz-Daniel Niemann-Hesener seit 29.9.2025 | Prokura |
Garvin Volker Scheuermann seit 29.9.2025 | Prokura |
Andreas Grewing seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Denise Albuquerque seit 27.2.2024 | Prokura |
Lutz Zimmermann seit 6.10.2022 | Prokura |
Thorsten König seit 31.1.2014 | Prokura |
Klaus Keitel seit 31.7.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Delta Electronics (Norway) AS vormals firmierend als Eltek AS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Eltek Industrial Systems GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DELTA Electronics (Germany) GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der DELTA Electronics (Germany) GmbHGrundlagen des UnternehmensDiesem Lagebericht liegt der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 zugrunde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Seit 2015 gehört der ehemalige gesamte Eltek Konzern inklusive der DELTA Electronics (Germany) GmbH zur taiwanesischen Delta Gruppe. Dies führte bisher zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell und die unternehmerische Führung der DELTA Electronics (Germany) GmbH. Allerdings stehen der DELTA Electronics (Germany) GmbH vor diesem Hintergrund in zunehmendem Maße neue Produkte aus der Delta Fertigung und damit neue Absatzchancen zur Verfügung. Alle wesentlichen Geschäftstätigkeiten von DELTA Electronics (Germany) GmbH sowie die Führung der 3 Vertriebssegmente (Sparten) sind unter Leitung der deutschen Geschäftsführung am Standort Frankfurt zusammengefasst: 1. Die Sparte Telecom beschäftigt sich mit dem Auf- und weiteren Ausbau der Produktsparte "Telecom Power" (Stromversorgungen für Telekommunikation und Datennetze). Vor dem Hintergrund der Konsolidierung und Optimierung der operativen Prozesse innerhalb des gesamten ehemaligen Eltek Konzerns wurde die Serienfertigung von Stromversorgungssystemen am Standort Frankfurt bereits seit längerem vollständig eingestellt. Die Aufgaben und Arbeitsinhalte am Standort in Frankfurt liegen in der Vermarktung, Projektierung, Realisierung, Montage und Service von Stromversorgungen für den Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Sonderlösungen im Bereich Telecom Datacenter (TDC) und industrielle Anwendungen. 2. Die Sparte Telecom Datacenter beschäftigt sich mit dem Auf- und weiteren Ausbau von USV-Anlagen und gesicherten Stromversorgungslösungen für Datencenter bis hin zum zukünftig geplanten Verkauf vorgefertigter Rechenzentrumsmodule in Containerbauweise, die von DELTA Electronics (Croatia) entwickelt werden. DELTA Electronics (Germany) GmbH kann hier auf ein wachsendes Delta-Produktportfolio für Datencenter-Ausrüstungen zurückgreifen, dessen Vermarktung in den kommenden Jahren strategisch weiter vorangetrieben werden soll. Der Aufbau einer Mobilfunkinfrastruktur durch den neuen 5G-Anbieter 1&1 Versatel wirkt sich positiv auf das TDC-Geschäft der Delta Electronics aus. Bei den etablierten Mobilfunkanbietern ist ein zurückgehender Bedarf zu erkennen, aufgrund von Sättigungseffekten derer 5G-Rollouts. Vor dem Hintergrund der durch die inzwischen abgeklungenen Corona-Krise schneller vorangeschrittenen Digitalisierung aller Bereiche unserer Gesellschaft, besteht in vielen Bereichen der Industrie, wie insbesondere auch im Segment der Telekommunikationsnetze (5G- und Glasfaser-Ausbau) und der Rechenzentren (Cloud- und EDGE-Computing), für die nächsten Jahre aller Voraussicht nach ein anhaltender Bedarf an unseren Produkten und Dienstleistungen. 3. Die Sparte Industrial beschäftigt sich im Schwerpunkt mit dem Vertrieb von Stromversorgungssystemen für verschiedene industrielle Bereiche wie Energieversorgung, Öl- und Gasindustrie, Chemische Industrie, Bahn, Infrastruktur und Marine Applikationen. Für die Zukunft sollen im Bereich Industrial weiterhin neue Kunden in den Zielsegmenten Energieversorgung, Infrastruktur, Bahntechnik, Maritime Anwendungen sowie der chemischen Industrie gewonnen werden. Auf der Basis einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung von DELTA Electronics (Germany) GmbH hat sich der Vertrieb aller 3 Sparten in Form einer Key-Account-Management Struktur bewährt und wird weiter vorangetrieben. Alle drei vorab genannten Unternehmenssparten unterliegen der Anwendung des existierenden Qualitätsmanagementsystems und der Prozesse von DELTA Electronics (Germany) GmbH sowie der überlagert gültigen Konzernvorgaben der Delta-Gruppe. Alle wesentlichen Fertigprodukte werden von dem zentralen europäischen Delta Fertigungsstandort in der Slowakei bezogen (Liptovsky Hradok). Dies gilt sowohl für Telecom- als auch für Industrie- und Datencenter-Stromversorgungssysteme. Vor diesem Hintergrund wurden auch die fertigungstechnisch relevanten Funktionen des Engineerings in enger Zusammenarbeit mit dem Fertigungsstandort der Delta Gruppe in der Slowakei geleistet. Die benötigten elektronischen Leistungs- und Controllereinheiten, die als Vorprodukte zur Fertigung der finalen Stromversorgungssysteme benötigt werden, kommen im Wesentlichen aus eigenen Delta-Werken in Taiwan und in China. Am Standort Frankfurt werden nur noch in sehr begrenztem Umfang Umbauten für Sondergeräte und einige Prototypen bearbeitet. Zur Erfüllung dieser Veredelungsleistungen sind Know-how und entsprechende Kapazitäten im Bereich Repair-Rework-Test (RRT) zusammengefasst. Die wertschöpfenden Inhalte fokussieren sich somit im Wesentlichen auf Produktmodifikationen und Reparaturen. Das Tochterunternehmen DELTA Montage GmbH erbringt als Unterlieferant ausschließlich Montagedienstleistungen für DELTA Electronics (Germany) GmbH. Der Personalbestand der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 leicht erhöht. Die Basis für alle internen Arbeitsläufe und die Qualitätssicherung bildet das ISO9001 basierte Qualitätsmanagement-System, welches durch unser Umweltmanagement auf der Basis von ISO14001 und das bereits im Februar 2016 eingeführte Energiemanagement (ISO50001) ergänzt wird. Die genannten Zertifikate werden gemäß den rechtlichen Anforderungen regelmäßig überprüft und auditiert. WirtschaftsberichtZum operativen Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023: Die wichtigsten Leistungsindikatoren der DELTA Electronics (Germany) GmbH zur Steuerung des operativen Geschäfts sind Umsatz und der Jahresüberschuss. Darüber hinaus wird als nichtfinanzieller Leistungsindikator die Liefertreue, also die Einhaltung der von den Kunden gewünschten Liefertermine betrachtet. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde durch ein insgesamt recht schwieriges wirtschaftliches Marktumfeld in Deutschland und in Europa geprägt. Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Krisensituation (Gaza Konflikt; Krieg in der Ukraine) investieren die meisten unserer Kunden weiterhin auf gutem Niveau in ihre kritische Infrastruktur und damit auch in die hierfür benötigten Stromversorgungen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten wir daher eine weiterhin hohe Nachfrage. Dies galt auch für unsere Großkunden im Bereich Telecom, bei denen wir eine weiterhin gute Umsatzentwicklung verzeichnen konnten, allerdings unter dem Vorjahresniveau sowie unter Budget. Im Segment Datencenter-USV liegt der Umsatz über Vorjahr sowie über dem Budget. Im Bereich Industrial hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr sehr gut entwickelt, jedoch konnte auch hier das Planungsniveau nicht erreicht werden. Ursächlich sind Sättigungseffekte beim Ausbau des 5G Netzes und die Zurückhaltung von geplanten Investitionen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage Aus den vorab genannten Gründen lag der Umsatz für DELTA Electronics (Germany) GmbH im Jahr 2023 mit insgesamt 42,6 Mio. € leicht unter dem Vorjahresniveau von 42,9 Mio. € und unter den Erwartungen. Im Personalbereich wurden moderate Personalanpassungen, organisatorische Verbesserungen und der gezielte Ersatz von Mitarbeitern, die in den Ruhestand gingen, durchgeführt. Der geringere Jahresüberschuss ist im Wesentlichen beeinflusst durch Aufwendungen für Abfindungen sowie dem in 2024 anstehenden Umzug in ein neues Bürogebäude. Mit ermittelten 83,1% lag die Lieferperformance im Jahr 2023 nur unwesentlich unter dem angestrebten Zielwert (85,0%) und leicht unter dem Vorjahresniveau (84,9%). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 lag mit ca. 23,8 Mio. € (Vorjahr: 20,4 Mio. €) erneut auf einem sehr guten Niveau. Der Exportanteil bezogen auf den Umsatz lag mit einem Anteil von 44,5% über dem Vorjahresniveau (39,7%). Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Aufgrund der insgesamt stabil guten Nachfragesituation und der in den Vorjahren vorgenommenen Umstrukturierungen des Unternehmens spiegelt die EBIT-Marge (Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern/Umsatzerlöse) mit 2,2% (Vorjahr 4,1%) das unserer Sicht insgesamt solide Umsatzniveau und eine gute Ertragslage des Geschäftsjahres von DELTA Electronics (Germany) GmbH wider. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 4.864 T€ auf 17.126 T€ gesunken. Auf der Aktivseite zeigt sich dies insbesondere durch die Verringerung der flüssigen Mittel um 3.844 T€. Ursächlich sind hier die Dividendenzahlung an DELTA Electronics (Norway) AS im Dezember 2023 sowie die teilweise Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Stichtag. Weiterhin hat sich der Vorratsbestand um 402 T€ verringert, ebenso wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Minus von 717 T€. Auf der Passivseite spiegelt sich die geringere Bilanzsumme im Wesentlichen bei den gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2.914 T€ und dem gesunkenen Eigenkapital durch Dividendenzahlung im Dezember 2023 (2.000 T€) wieder. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) stieg aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme im aktuellen Jahr leicht auf 33% (Vorjahr 32,1%). Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen wie im Vorjahr vollständig ab. Die Investitionen waren mit 41 T€ (Vorjahr 98 T€) auf einem etwas niedrigerem Niveau und im Wesentlichen Ersatzinvestitionen im Bereich IT. Die Abschreibungen lagen mit 50 T€ (Vorjahr 103 T€) knapp über dem Niveau der Investitionen. Die Finanzierung der Gesellschaft kann sowohl über den Konzernverbund als auch über die Hausbank erfolgen und war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit sichergestellt. Darlehensverbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen betrieblichen Erträge 1.135 T€ (Vorjahr 690 T€) bestehen im Wesentlichen aus erhaltenem Schadensersatz 924 T€ (Vorjahr 445 T€). Die Materialeinsatzquote ((Materialaufwand + Bestandsveränderung) / Umsatzerlöse) liegt bei 72,9 % (Vorjahr 72,5 %) und damit leicht über dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist um 9,5% gestiegen und wurde beeinflusst durch den höheren Mitarbeiterbestand, reguläre Gehaltserhöhungen sowie Kosten verbunden mit den erwähnten Personalanpassungen. Der Mitarbeiterbestand betrug am Bilanzstichtag 88 (ohne Geschäftsführung) gegenüber 83 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss lag mit 585 T€ unter dem Vorjahreswert (973 T€). Insgesamt blicken wir auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Chancen und RisikenIm Bereich Telecom Power steht DELTA Electronics (Germany) GmbH grundsätzlich in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis von mehreren Großkunden. Der Umsatzanteil einzelner Großkunden ist weiterhin auf stabil hohem Niveau. Es ist im Jahr 2023 gelungen, den Export deutlich zu steigern und die Anwendungsbreite sowie die Produktvarianz bei unseren Kunden weiter auszubauen, um das Abhängigkeitsrisiko zu senken. Zusätzlich wurden in allen Bereichen Neukunden hinzugewonnen. Es sollen auch weiterhin neue Absatzgebiete und Kunden mit Produkten der Muttergesellschaft erschlossen werden. Hier werden insbesondere Chancen im Bereich Telecom Datacenter (TDC, EDGE-Datacenter) gesehen, sowie im Ausbau der Infrastruktur für das 5G Mobilfunknetz. Die immer weiter steigende Sorge um die Stabilität der EVU-Versorgungsnetze fördert den Bedarf an gesicherter Energieversorgung und damit an Produkten der DELTA-Gruppe. In diesen Bereichen sind daher für das Geschäftsjahr 2024 weitere Umsatzsteigerungen geplant. Der hierfür benötigte Personalaufbau ist budgetiert. Im Jahr 2023 sind mehrere Ereignisse eingetreten, die für die DELTA Electronics (Germany) GmbH Umsatz- und Margenrisiken enthalten. In Folge des Ukraine-Russland-Krieges kam es zeitweise zu Verknappungen auf dem Rohmaterialmarkt, deutlichen Erhöhungen von Energiekosten und Veränderungen und sogar Unterbrechungen in der Lieferkette, die in der Zwischenzeit weitgehend wieder behoben werden konnten. Längerfristige Auswirkungen sind Kostensteigerungen bei der Energieversorgung, Materialbeschaffung wie auch in der Logistik. Außerdem haben sich durch direkte und indirekte Einflüsse dieser Krise die durchschnittlichen Lieferzeiten verlängert. Nachteilig wirken sich auch die Veränderungen beim Seetransport von Ostasien nach Europa aus, die durch die Angriffe der Huthi-Rebellen auf die Schifffahrt im Roten Meer verursacht wurden. Die Containerschiffe müssen nun den deutlich längeren Weg um die Südspitze Afrikas nehmen, anstatt die wesentlich kürzere Route durch den Suezkanal. Folge sind deutlich längere Wegezeiten und höhere Frachtpreise für die Container, die sich auf die Produktkosten auswirken. Die Mehrkosten bei Material, Transport und Energie sowie Inflationseinflüsse konnten in vielen Fällen zumindest weitgehend an die Kunden weitergegeben werden. Bei langfristigen Rahmenverträgen ist das schwierig, wird aber durch Nachverhandlungen vorangetrieben. Die DELTA Organisation ist stets und erfolgreich bemüht, Alternativwege zu finden, Kosten zu optimieren und die Effizienz der Organisation zu steigern. Das berücksichtigt die DELTA Electronics (Germany) GmbH bei Verkaufspreisen sowie in den Terminbestätigungen für Kundenaufträge. Da die oben genannten Risiken auch den Großteil der Wettbewerber betreffen, besteht für die aktuelle Situation (Termine und Kosten) eine gewisse Akzeptanz bei den Kunden. Es sind bisher keine wichtigen Kunden oder Projekte wegen der beschriebenen Risiken verlorengegangen. Steigende Energiekosten im Allgemeinen sind Risiko und Chance zugleich. Es gibt Kunden, die uns angekündigt haben, dass Investitionen reduziert werden müssen, um steigende Energiekosten zu kompensieren. Andere Großkunden forcieren die Modernisierung ihrer Technik, zugunsten von energieeffizienteren Infrastrukturbausteinen. Diese Kunden investieren in einem höheren Umfang in Produkte der DELTA-Gruppe. Ein immer wichtiger werdender Risikofaktor ist im Allgemeinen die Cyber Security. DELTA Electronics (Germany) GmbH wurde im Januar 2022 Opfer einer Cyberattacke, die einen großen Teil des DELTA-Konzerns betraf. Es gab aktuelle Sicherungen der Datenbestände. Sämtliche IT-Ressourcen wurden komplett zurückgesetzt und die Daten mit Hilfe der Sicherungskopien rekonstruiert. Aus heutiger Sicht geht man davon aus, dass es dem Angreifer nicht gelungen ist, Daten zu stehlen. Die Rekonstruktion der Daten dauerte bei der DELTA Electronics (Germany) GmbH ca. eine Woche, bei einigen Konzernschwestern auch einige Tage länger. Im Zuge der Ermittlungen nach den Schwachstellen, die eine solche Cyberattacke ermöglichten, wurden einige technische Verbesserungsmaßnahmen zur Cyber-Security von der Konzern-IT eingeführt sowie die Sensibilität der Mitarbeiter für die Risiken und ihre Sorgfaltspflichten im Umgang mit der IT und Daten erhöht. Darüber hinaus werden keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ernsthaft beeinträchtigenden Risiken gesehen. Forderungsausfallsrisiken werden durch ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Wesentliche Teile der Forderungen werden nach Abwägung von Kosten und Risiken versichert. Die Umsätze und Beschaffungen werden überwiegend in € fakturiert und auch bezahlt. Dadurch werden Wechselkursrisiken nahezu ausgeschlossen. Kurssicherungsgeschäfte für Geschäfte in ausländischen Währungen werden nicht vorgenommen. Die Liquidität ist durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung der Delta Gruppe sichergestellt. Mit dem Ausbau der Marktsegmente Telecom, Industrial sowie der neuen Sparte Telecom Datacenter ist unter Einbeziehung der vorhandenen technologischen, logistischen und vertrieblichen Synergien im Konzernverbund eine weitere Verbesserung der Ertragskraft sowie der verbesserte Zugang zu neuen Absatzmärkten geplant. Gesamtausblick Die DELTA Electronics (Germany) GmbH verfolgt im Rahmen der Delta Gruppe eine konsequente Fortsetzung einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Die globale Corona-Virus Pandemie hatte im Jahr 2022 noch spürbare Auswirkungen auf DELTA Electronics (Germany) GmbH. Im Jahr 2023 nahmen die negativen Effekte der Pandemie so weit ab, dass sie das Geschäft nicht mehr spürbar beeinflussten. Die Corona-Krise beschleunigte die Digitalisierung und die hieraus resultierenden verstärkten Investitionen in die Telekommunikationsnetze (5G- und Glasfaser-Ausbau) sowie in den Auf- und Ausbau von Rechenzentren (Cloud- und EDGE-Computing) zu zusätzlicher Nachfrage bei unseren Kunden. Unsere Lieferfähigkeit wurde im Jahr 2023 immer wieder durch Unterbrechungen in den internationalen Lieferketten, sowie durch die Knappheit verschiedener Vormaterialien wie Micro-Chips, Mechanik-Teile, etc. negativ beeinflusst, sodass wir unseren Kunden zum Teil deutlich längere Lieferzeiten zumuten mussten. Zusätzlich entstanden hierdurch teilweise auch erhebliche Materialverknappungen und Kostensteigerungen in der Beschaffung, welche durch verbesserte Forecasts und Verkaufspreisanpassungen recht gut kompensiert werden konnten. Die weitere Entwicklung und die Auswirkungen der globalen Materialverknappungen auf den zukünftigen Geschäftsverlauf sind schwer zu prognostizieren. Ereignisse wie die Ukraine-Russland-Krise und die Umleitung des Seeverkehrs von Ostasien nach Europa um Südafrika herum erfordern stets flexible und kreative Maßnahmen, um die Lieferkette am Laufen zu halten. Die Businessplanung von DELTA Electronics (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf der Annahme eines stagnierenden Wirtschaftswachstums in Europa, insbesondere aufgrund des Ukraine-Russland-Krise. Die Bedarfslage nach Produkten der DELTA-Gruppe in Deutschland und in den von DEG betreuten Ländern wird als wachsend eingeschätzt, da insgesamt der Trend hin zur Effizienzsteigerung der IKT-Infrastruktur läuft sowie die allgemeine Sorge bezüglich der EVU-Netzstabilität wächst. Der 5G-Netzausbau wird weiter vorangetrieben, um die Leistungsfähigkeit der Mobilfunk-Infrastruktur zu erhöhen und neue Dienste zu ermöglichen (IoT, Autonomes Fahren...). Diese Faktoren fördern den Bedarf an Produkten der DELTA-Gruppe, insbesondere im Bereich von Telecom Datacenter und EDGE-Datacentern. Für 2024 wird insgesamt mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einer gleichlaufenden Entwicklung des Jahresüberschusses gerechnet. Die Liefertreue erwarten wir auf dem Niveau des Vorjahres. Die DELTA Electronics (Germany) GmbH wird im 4.Quartal 2024 an eine neue Adresse umziehen. Der langjährige Mietvertrag in der Ferdinand-Porsche-Str. 45 in 60386 Frankfurt läuft zum 31.12.2024 aus. Diese Gelegenheit wird genutzt, um ein Gebäude zu beziehen, das deutlich besser zu dem aktuellen Setup des Unternehmens passt. In den letzten Jahren haben sich die Verhältnisse im DELTA-Konzernumfeld deutlich geändert. So wurde zum Beispiel schon vor einigen Jahren die Produktion von Frankfurt in die Slowakische Republik verlagert. Folglich wurde auch ein großer Teil der Logistik umgestellt, auf Streckenlieferungen aus der Slowakei. Im neuen Gebäude wird der Büro-Anteil vergrößert, die Produktions- und Logistikfläche wird deutlich verkleinert. Das neue Gebäude ist insgesamt wesentlich moderner, was auch dem Anspruch näherkommt, den Energieverbrauch (Strom, Heizung) zu senken, insbesondere was die Heizkosten angeht. Das moderne Gebäude wird auch die Attraktivität des Standortes für die bisherigen Mitarbeiter, für die Werbung von neuen Mitarbeitern und auch für Kunden erhöhen. Aufgrund ihrer regionalen Zugehörigkeit befinden sich seit 01.01.2024 drei deutsche DELTA Niederlassungen unter dem Schirm der DELTA Electronics (Germany) GmbH. Diese drei Betriebsstätten befinden sich in Bruchsal (Automotive), Soest (Automatisierung) und Teningen (Solarwechselrichter) und waren vorher unter DELTA Electronics (Netherlands) B.V. gegliedert. In den drei genannten Betriebsstätten arbeiten insgesamt ca. 100 Personen. Das operative Geschäft und die Gewinn- / und Verlustrechnung dieser drei Betriebsstätten ist weiterhin der DELTA Electronics (Netherlands) B.V. zugeordnet. Die Personalverwaltung wickelt die DELTA Electronics (Germany) GmbH ab. Insgesamt sieht sich DELTA Electronics (Germany) aktuell sehr gut aufgestellt, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen.
Frankfurt am Main, im November 2024 Gunter Schmitt Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023I. VorbemerkungenDie DELTA Electronics (Germany) GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (Handelsregister B Register-Nr. 57212). Der Jahresabschluss der DELTA Electronics (Germany) GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei unbeweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens erfolgen linear. Beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens, die bis Ende 2007 angeschafft wurden, werden weiterhin degressiv und später linear abgeschrieben. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens wird die lineare Abschreibungsmethode auf Grundlage von geschätzten individuellen Nutzungsdauern angewendet. Die Nutzungsdauern betragen bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis zehn Jahre, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre, bei immateriellen Vermögensgegenständen bis drei Jahre und bei Bauten 5 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. In den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Fertige Erzeugnisse sowie nicht verrechnete Lieferungen und Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile nach § 255 Abs. 2 HGB. Für Bestandsrisiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen in ausreichendem Maße Vorsorge getroffen. Waren sind zu Anschaffungskosten abzüglich Wertberichtigungen im Falle von Bestandsrisiken bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen/Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand/Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgte gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 3.119 (Vorjahr T€ 3.153). Diese liegen um T€ 28 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf einen Betrag von T€ 28 (Vorjahr T€ 145) und unterliegt aufgrund frei verfügbaren Eigenkapitals nicht der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Es liegen folgende Berechnungsgrundlagen (31. Dezember 2023) zugrunde:
Zum Bilanzstichtag bestand kein saldierungspflichtiges Deckungsvermögen. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit bestanden am Bilanzstichtag i.H.v. T€ 257 (Vorjahr T€ 228). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht Gebrauch gemacht und keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Der Anteilsbesitz umfasst folgende unmittelbare Beteiligung:
1) vor Ergebnisabführung Bei der DM besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der DELTA Electronics (Germany) GmbH. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 284 (Vorjahr T€ 110) resultieren mit T€ 284 (Vorjahr T€ 110) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 241 (Vorjahr T€ 80). Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 662 (Vorjahr T€ 524). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen:
Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,8 % zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.119 (Vorjahr T€ 3.153). Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 257 (Vorjahr T€ 228), die in den sonstigen Rückstellungen erfasst wurden. In den sonstigen Rückstellungen wurde u.a. bilanzielle Vorsorge für Drohverluste mit T€ 317 (Vorjahr T€ 127), für Gewährleistungsverpflichtungen und Schadenersatzleistungen in gleicher Höhe wie im Vorjahr mit T€ 478 (Vorjahr T€ 478), für Verpflichtungen aus Bonusvereinbarungen mit Kunden in Höhe von T€ 222 (Vorjahr T€ 350), für ausstehende Rechnungen mit T€ 880 (Vorjahr T€ 409), für noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden mit T€ 198 (Vorjahr T€ 171), für Tantiemen und Umsatzbeteiligungen in Höhe von T€ 675 (Vorjahr T€ 575) getroffen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen aus Kundenanzahlungen für noch nicht erbrachte Leistungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.917 (Vorjahr T€ 3.001). Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von über einem Jahr und keine davon von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.482 (Vorjahr T€ 5.335) und in Höhe von T€ 126 (Vorjahr T€ 187) aus Verlustübernahme der DM. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Der Geschäftsbereich Telekom erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 23.817 (Vorjahr T€ 32.768). Der Geschäftsbereich Industrial erzielte Umsatzerlöse in Höhe von T€ 8.555 (Vorjahr T€ 5.861). Der Geschäftsbereich Data Center erzielte Umsatzerlöse in Höhe von T€ 10.222 (Vorjahr T€ 4.256). Der Umsatz wurde mit T€ 23.661 im Inland erzielt (Vorjahr T€ 26.294), mit T€ 18.933 im Ausland (Vorjahr T€ 16.591). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von T€ 25 (Vorjahr T€ 40) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Abschlussprüferleistungen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr T€ 59) und Steuerberatungsleistungen in Rahmen des Jahresabschlusses in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 20) enthalten. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Frachten in Höhe von T€ 774 (Vorjahr T€ 873), Gebäudemieten T€ 487 (Vorjahr T€ 478) sowie KFZ-Lease- und Betriebskosten mit T€ 606 (Vorjahr T€ 567) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Auf die Aktivierung latenter Steuern wurde verzichtet. Für die auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu erwartende Steuerlast sowie für Steuerrisiken wurden Rückstellungen gebildet. Einführung der Mindestbesteuerung Mit der Einführung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Deutschland, die auf einer OECD-Initiative basieren, soll eine effektive Mindeststeuer in Höhe von 15% weltweit sichergestellt werden. Für die Gesellschaft finden diese Regelungen ab dem Wirtschaftsjahr 2024 Anwendung, welches am 1.1.2024 beginnt; dementsprechend entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex, es werden aber derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft erwartet. V. Finanzielle VerpflichtungenAus Miet- und Leasing-Verträgen ergeben sich bis zum jeweiligen Vertragsende künftige sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 5.649 (Vorjahr T€ 1.208). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2030. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen Räumlichkeiten, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden PersonenAußer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
VI. Sonstige AngabenMit Gesellschafterbeschluss vom 29. Dezember 2023 wurde der Jahresüberschuss aus 2022 in Höhe von T€ 973 in den Gewinnvortrag eingestellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2023 wurde eine Dividendenzahlung in Höhe von € 2 Mio beschlossen. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 585 auf neue Rechnung vorzutragen. Im Jahresdurchschnitt wurden 88 (Jahresdurchschnitt Vorjahr 83) Mitarbeiter beschäftigt (ohne Geschäftsführung), davon vier leitende Angestellte (Vorjahr vier) sowie 84 Angestellte (Vorjahr 79). Geschäftsführer ist:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird im Hinblick auf die Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Alleingesellschafterin der Gesellschaft ist die DELTA ELECTRONICS (NORWAY) AS mit Sitz in Drammen, Norwegen. Der Jahresabschluss der DELTA Electronics (Germany) GmbH wird in 2023 in den Konzernabschluss der DELTA ELECTRONICS (NORWAY) AS, Drammen/Norwegen, einbezogen. Diese war für 2023 das Mutterunternehmen, das für den kleinsten Konsolidierungskreis den Konzernabschluss aufstellte. Der Konzernabschluss der DELTA ELECTRONICS (NORWAY) AS wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Delta Electronics, Inc., Taipeh, Taiwan stellt den Konzernabschuss für den größten Konsolidierungskreis auf ( https://www.deltaww.com/en-US/Investors/annual-Reports). Ein Konzernabschluss und ein Konzernlagebericht wird nicht erstellt, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind. VII. NachtragsberichtAufgrund ihrer regionalen Zugehörigkeit befinden sich seit 01.01.2024 drei deutsche DELTA Niederlassungen unter dem Schirm der DELTA Electronics (Germany) GmbH. Diese drei Betriebsstätten befinden sich in Bruchsal (Automotive), Soest (Automatisierung) und Teningen (Solarwechselrichter) und waren vorher unter DELTA Electronics (Netherlands) B.V. gegliedert. Darüber hinaus liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Geschäftsjahr eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, vor.
Frankfurt am Main, den 12. November 2024 DELTA Electronics (Germany) GmbH, Frankfurt am Main Der Geschäftsführer Gunter Schmitt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DELTA Electronics (Germany) GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DELTA Electronics (Germany) GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DELTA Electronics (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 12. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Grave, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. November 2024 festgestellt. |
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