wcw watercoolerworld GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Zahn seit 8.4.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M****** E**** v** R**** | 21.66% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Julius und Michael von Resch-Stiftung | 21.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gretsch-Unitas GmbHDitzingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeines Die Gretsch-Unitas GmbH als Mutterunternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 202098 eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Johann- Maus-Straße 3, 71254 Ditzingen, Deutschland. Der Konzernabschluss der Gretsch-Unitas GmbH zum 31.12.2022 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Der Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung haben wir im Konzernabschluss einzelne Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Konzernanhang jeweils gesondert in TEUR ausgewiesen. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt in Euro als funktionaler Währung des Mutterunternehmens. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung im Konzernabschluss der Gretsch-Unitas GmbH erfolgt nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Im Einzelnen kommen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (i.W. Softwareentwicklung) werden zu Herstellungskosten einschließlich bezogener Fremdleistungen, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen bei Sachanlagen nach der linearen bzw. nach der degressiven, mit Übergang zur linearen Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den landesrechtlichen steuerlichen Regelungen aufwandswirksam abgeschrieben. Ausschließlich steuerlich bedingte, in den Einzelabschlüssen in Anspruch genommene Sonderabschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Ertragslage im Konzernabschluss wieder rückgängig gemacht. Aktivierte Eigenleistungen berücksichtigen Lohn- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Gemeinkosten. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt, soweit sich nicht aus der Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen gemäß §§311, 312 HGB ein anderer Wertansatz ergibt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Anteilige Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Ist der beizulegende Wert der Vorräte aufgrund von gesunkenen Wiederbeschaffungskosten, Überbeständen, Ungängigkeit oder verlustfreier Bewertung am Abschlussstichtag niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt und mit dem Posten Fertige Erzeugnisse und Waren verrechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Längerfristige unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf den um die einzelwertberichtigten Forderungen gekürzten Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden beim Mutterunternehmen und mehreren inländischen sowie einem ausländischen Tochterunternehmen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Der Ermittlung der Barwerte der Pensionsverpflichtungen liegt der Zinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, zugrunde. Aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zu der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre resultieren ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 662. Die Bewertung erfolgt mit Hilfe der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Bewertung zum 31.12.2022 basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Der Zinsanteil aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen wird unter dem Posten Zinsaufwand ausgewiesen. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden, soweit diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, als qualifiziertes Planvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 8.582 bewertet und mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Ertrag aus dem Planvermögen in Höhe von TEUR 35 wurde dementsprechend mit dem Aufwand aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 292 verrechnet und in Höhe von TEUR 257 saldiert unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die beim Mutterunternehmen gegenüber zwei Geschäftsführern sowie bei einem inländischen Tochterunternehmen gegenüber einem Geschäftsführer bestehenden Pensionsverpflichtungen wurden im Geschäftsjahr 2022 an ein nahe stehendes Unternehmen entgeltlich übertragen. Bei den übrigen ausländischen Tochterunternehmen werden die nur in geringem Umfang bestehenden Verpflichtungen nach einem im Wesentlichen vergleichbaren versicherungsmathematischen Verfahren ermittelt. Steuer- und sonstige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sie decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Gretsch-Unitas GmbH 24 inländische und 45 ausländische Gesellschaften nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen die Gretsch-Unitas GmbH direkt oder indirekt über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. 6 Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2022 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen, 3 Tochtergesellschaften sind aufgrund von Verschmelzungen aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Angaben gemäß § 313 Abs. 2 HGB finden sich in einer gesonderten Aufstellung zum Anteilsbesitz (Anlage B zum Konzernanhang). Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für bis zum 31.12.2005 erstkonsolidierte Tochterunternehmen nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen. Für nach dem 01.01.2006 erworbene Anteile an Tochterunternehmen kommt die Neubewertungsmethode zur Anwendung. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 01.01.1989 bzw. der jeweilige spätere Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die bei der Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) zum 01.01.1989 bzw. zu späteren Zeitpunkten bis zum 31.12.2005 entstandenen passivischen und aktivischen Unterschiedsbeträge wurden im Jahr ihres Entstehens gegeneinander aufgerechnet. Der verbleibende aktivische Saldo bis zum 31.12.2005 entstandener Unterschiedsbeträge wurde erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden aktivischen Unterschiedsbeträge betreffen in erster Linie die Mehrbeträge, die beim Erwerb über den Buchwert bzw. neu bewerteten Wert des anteiligen Eigenkapitals der betreffenden Tochterunternehmen bzw. den diesen untergeordneten Tochterunternehmen hinaus bezahlt wurden, sowie die seit deren Gründung bzw. Erwerb entstandenen Verluste. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden passivischen Unterschiedsbeträge stellen im Wesentlichen Gewinne dar, die bei den betreffenden Tochterunternehmen seit deren Gründung bzw. Erwerb erwirtschaftet wurden. Seit dem 01.01.2006 werden die sich aufgrund von Erstkonsolidierungen ab diesem Zeitpunkt nach Neubewertung und nach Zuordnung auf stille Reserven verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge entsprechend DRS 4, Ziffer 27 ff. als Geschäfts- oder Firmenwert innerhalb des Anlagevermögens ausgewiesen und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Bei nachhaltiger Wertminderung der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) werden als gesonderter Posten innerhalb des Konzerneigenkapitals ausgewiesen. Soweit ein verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründet ist und dieser entsprechend in künftigen Perioden in Anspruch genommen wird, erfolgt eine sofortige erfolgswirksame Auflösung. Im Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt 6 Unternehmen erstmalig nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Eine Erstkonsolidierung erfolgte für die Gesellschaften:
Aus der Erstkonsolidierung dieser Gesellschaften resultieren aktivische Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 8.698, die unter dem Posten Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen sind und über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben werden. Die Erstkonsolidierungen hatten auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns keine wesentlichen Auswirkungen, so dass die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr hierdurch nicht wesentlich eingeschränkt ist. Die im Anlagevermögen sowie bei den Vorräten entstehenden Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen bzw. Leistungen werden erfolgswirksam eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet. Die sich aus der Aufrechnung ergebenden Differenzen werden erfolgswirksam erfasst. Erlöse aus Innenumsätzen sowie sonstige konzerninterne Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet bzw. in aktivierte Eigenleistungen oder Bestandsveränderungen umgegliedert. Entsprechend § 306 HGB werden latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen angesetzt. Die latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen (Schuldenkonsolidierung, Zwischenerfolgskonsolidierung und sonstige ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen) werden mit einem einheitlichen Steuersatz von 30 % berechnet. Dieser Steuersatz entspricht näherungsweise dem durchschnittlichen landesrechtlichen Ertragssteuersatz der wesentlichen von den durchgeführten ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen betroffenen Konzerngesellschaften. Im Konzernabschluss zum 31.12.2022 werden aktive latente Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 2.850 gesondert ausgewiesen. Aktive bzw. passive latente Steuern aus temporären Differenzen in den Einzelabschlüssen (im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen, bei den Vorräten sowie bei Rückstellungen) werden mit den landesrechtlich anzuwendenden Steuersätzen berechnet. Hierbei wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 3.980 mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 2.126 verrechnet. Auf die Aktivierung der sich als Saldo ergebenden aktiven latenten Steuern aus Einzelabschlüssen in Höhe von TEUR 1.854 (Vorjahr: TEUR 2.489) wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB verzichtet. Grundsätze der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gegebenenfalls mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Gewinne/Verluste aus Kursänderungen werden bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechend § 256a HGB durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wird am Abschlussstichtag das Vorsichts- und Imparitätsprinzip beachtet. Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen, nicht dem EURO-Raum angehörenden Tochterunternehmen erfolgt mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag. Hiervon ausgenommen ist das Eigenkapital und die Anteile an verbundenen Unternehmen, die mit historischen Kursen (Stichtagskurs im Erstkonsolidierungszeitpunkt) umgerechnet werden. Bei einem Unternehmen in einem Hochinflationsland wurden die inflationsbedingten Anpassungen erfolgsneutral vorgenommen. Umrechnungsdifferenzen aus Kursveränderungen zum Bilanzstichtag einschließlich der inflationsbedingten Anpassungen in Höhe von insgesamt TEUR -14.017 (Vorjahr: TEUR -13.375) werden als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen, nicht dem EURO- Raum angehörenden Tochterunternehmen werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist in Anlage A zum Konzernanhang dargestellt. Der Anteilsbesitz der Gesellschaft ist in Anlage B zum Konzernanhang dargestellt. (2) Vorräte Im Konzernabschluss sind bei den Fertigen Erzeugnissen und Waren erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 6.137 (Vorjahr: TEUR 4.045) abgesetzt worden. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen des Vorjahres waren verzinsliche Forderungen gegen Gesellschafter des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 2.578 enthalten. Bei ausländischen Tochterunternehmen bestehen künftig verrechenbare Steuerguthaben in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 1.325). (4) Liquide Mittel Der Posten enthält Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. (5) Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren vollumfänglich aus Konsolidierungsmaßnahmen. (6) Eigenkapital Zur Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr 2022 verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel. Nicht beherrschende Anteile Die im Berichtsjahr ausgewiesenen Minderheitenanteile entfallen auf folgende Gesellschaften:
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzernjahresergebnis 2022 betragen TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 57). (7) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten die Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und für die sonstigen Steuern aus den Einzelabschlüssen nach jeweiligem Landesrecht. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, Gewährleistungsverpflichtungen, Vertriebskosten sowie sonstige zum Bilanzstichtag bestehende ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken. (8) Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum 31.12.2022 TEUR 5.521 (Vorjahr: TEUR 8.297) durch Grundschulden gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Außerbilanzielle Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den außerbilanziellen Geschäften im Bereich Operate Leasing handelt es sich im Wesentlichen um Gebäudemieten, Kfz-Leasingverträge und Mietverträge über Bürogeräte einschließlich IT-Hardware. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit vereinbarten Miet- bzw. Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindung feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln (Wechselobligo) bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 806). Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: • nach geographischen Märkten
• nach Produktgruppen
(10) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.750 (Vorjahr: TEUR 4.446) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 5.084 (Vorjahr: TEUR 3.010) enthalten. (11) Personalaufwand Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf TEUR 8.895 (Vorjahr: TEUR 5.153). Darin enthalten sind mit der Übertragung von Altersversorgungszusagen an ein nahestehendes Unternehmen verbundene, außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.603. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Beträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 7.986 (Vorjahr: TEUR 2.082) enthalten. Darin enthalten sind außergewöhnliche Aufwendungen aus Instandhaltungsaufwendungen von TEUR 1.500 sowie Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 785. Periodenfremde Aufwendungen sind von untergeordneter Bedeutung. (13) Finanz- und Beteiligungsergebnis
(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten ertragsabhängige Steuern aus den Einzelabschlüssen nach jeweiligem Landesrecht in Höhe von TEUR 22.824 (Vorjahr: TEUR 24.778) sowie latente Steuern aus Einzelabschlüssen und aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen TEUR 372/Ertrag (Vorjahr: TEUR 455/Ertrag). (15) Angaben nach § 314 Nr. 14 HGB Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 19.796 (Vorjahr: TEUR 18.262). Hiervon entfallen TEUR 1.496 (Vorjahr: TEUR 110) auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und betreffen im Wesentlichen Investitionen in die Entwicklung von Software. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Zusammensetzung der Honorare des Abschlussprüfers
Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung beim Mutterunternehmen wurde im Berichtsjahr von den Herren
wahrgenommen. Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB unterbleibt unter analoger Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens Gretsch-Unitas GmbH zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 271.008 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ditzingen, 31.03.2023 Gretsch-Unitas GmbH Die Geschäftsführung gez. Julius von Resch gez. Michael von Resch Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit enthält mit TEUR 13.208 Zahlungen an ein nahestehendes Unternehmen im Zusammenhang mit der Übertragung von Pensionsverpflichtungen. Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Gretsch-Unitas-Gruppe ist ein führender Anbieter von Fenster- und Türtechnik, Automatischen Eingangs- sowie Gebäudemanagementsystemen. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasst Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service dieser Produkte. Mit Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland ist die Gretsch-Unitas- Gruppe weltweit aktiv. Die Gretsch-Unitas GmbH ist das Mutterunternehmen der Gruppe und fungiert ausschließlich als Holding, in der wichtige Zentralaufgaben wahrgenommen werden. Das Produktprogramm des Konzerns im Bereich Fenstertechnik umfasst im Einzelnen u. a.
Das Produktprogramm des Konzerns im Bereich Türtechnik umfasst u.a.
Das Produktprogramm des Konzerns im Bereich Automatische Eingangssysteme umfasst u. a.:
Produktionsgesellschaften bestehen im In- und Ausland. Die Vertriebstätigkeit im Ausland erfolgt weiterhin überwiegend über eigene lokale Vertriebstochtergesellschaften. Zum Kundenstamm der Gretsch-Unitas-Gruppe gehören im Wesentlichen Unternehmen der Bauzulieferindustrie, Handwerksunternehmen, der qualifizierte Fachhandel sowie im Geschäftsbereich Automatische Eingangssysteme auch Einzelhandelsketten, Tankstellen und Gewerbeunternehmen. 1.2. Ziele und Strategien In einem durch viele Anbieter geprägten Produktsegment zeichnet sich die Gretsch-Unitas-Gruppe durch hohe Innovationskraft, ein umfassendes Produktsortiment rund um das Gebäude sowie die hohe Qualität der Produkte aus. Die sehr gute Marktposition des Konzerns wird durch innovative Produktentwicklung und eine im Wettbewerbsvergleich exzellente Produktqualität sichergestellt. Die Gretsch-Unitas-Gruppe verfolgt seit langer Zeit das Ziel, mit einem umfassenden Produktsortiment aus den Bereichen Fenster- und Türtechnik, Automatische Eingangssysteme sowie Gebäudemanagementsysteme, die sich miteinander kombinieren lassen, auch für komplexe Kundenprobleme Lösungen anbieten zu können. Mit dem verstärkten Ausbau des Servicenetzes für die technisch anspruchsvollen und vergleichsweise wartungsintensiven Produkte werden Maßnahmen ergriffen, um die Kundenzufriedenheit und -bindung noch weiter zu steigern. 1.3. Steuerungssystem Die wirtschaftliche Planung und Steuerung des Konzerns erfolgt über von der Geschäftsführung des Mutterunternehmens verabschiedete Rahmenvorgaben, die im Strategieprozess weiter ausgestaltet werden. In der operativen Budgetplanung werden diese in konkrete, messbare Ziele übersetzt. Auf operativer Ebene bilden Umsatz- und Ergebnisgrößen die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungsgrößen. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird vervollständigt durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßig aktualisierten Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen. In diesem Rahmen werden die Umsetzung der strategischen Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet. 1.4. Forschung und Entwicklung Auch im Geschäftsjahr 2022 wurden wieder erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung und Neuentwicklung anwendungsorientierter Produkte unternommen. Um diese Produkte vorzustellen und zu zeigen, wie diese vernetzt werden können, hat die GU Gruppe mit 'BKS Vernetzte Welten' einen in dieser Form einmaligen Showroom geschaffen, der Szenarien Ein- und Mehrfamilienhaus, Einzelhandel, Datacenter, Krankenhaus, Hotel, Campus, Justizvollzugsanstalt, Tankstelle und Drohne erlebbar machen und die Kompetenz für die unterschiedlichen Anforderungen an die Systemlösungen für Zutrittskontrolle, RWA, Gefahrenmodelle, Flucht- und Rettungswege zeigen. Auf 1000 Quadratmetern werden die Lösungen aus dem Dienstleistungsangebot der Unternehmenssparte BKS Connect für elektronische und mechanische Sicherheit präsentiert. GEMOS ist das flexibelste System, das es derzeit im europäischen Markt gibt. Es besitzt rund 800 Schnittstellen und kann auch eine Vielzahl von Produkten anderer Hersteller einbinden. Auf diese Weise können unterschiedlichste branchenspezifische Lösungen umgesetzt werden. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung steigerte sich auf EUR 19,8 Mio.; das entspricht 2,7 % des Gesamtumsatzes. Gruppenweit waren durchschnittlich 197 Mitarbeiter bzw. rund 4,7 % der Gesamtbeschäftigten in diesem Bereich tätig. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den pandemiebedingten Nachholeffekten in 2021 erfolgte ein gemäßigtes Jahr 2022, das zwar einerseits von stabileren Lieferketten und einem sich wieder öffnenden China profitierte, jedoch auch andererseits von stark steigenden Energiepreisen auf Grund des Ukraine-Kriegs geprägt wurde. Nach Schätzungen des IWF stieg das Bruttoinlandsprodukt weltweit um 3,2 %. Die Inflation lag im Jahr 2022 weltweit bei ca. 8,8 % und damit erheblich über dem Niveau des Vorjahres. Die Corona-Beschränkungen wurden im Laufe des Jahres 2022 weltweit nahezu komplett aufgehoben. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft war daher nur noch in einigen wenigen Ländern wie z. B. China relevant. Das Wachstum war in den Ländern in Europa sehr unterschiedlich, so wuchs das BIP in Spanien und Italien um 4,3 % bzw. 3,2 %, während das Wachstum in Frankreich 2,5 % betrug. Die deutsche Wirtschaft wuchs in diesem Umfeld preisbereinigt nur um 1,8 %. China erzielte im Gesamtjahr ein positives Wachstum von 3,2 %. Dieses resultierte aus einem schwachen ersten Halbjahr, welches noch immer von der Null-Covid-Strategie geprägt war. Nach Abschaffung der Regelungen konnten auch hier Nachholeffekte verzeichnet werden. Im Gesamtjahr stieg die Wirtschaftsleistung der USA im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %. Die Wechselkurse blieben auch in 2022 volatil. Der Kurs des US-Dollars zum Euro bewegte sich im Jahresverlauf zwischen 0,96 und 1,13. Zum Jahresende war der Euro rund 6% schwächer als zum Jahresende 2021. Der Wert des britischen Pfunds gegenüber dem Euro war zum Jahresende 2022 im Vergleich zum Vorjahresabschluss um etwa 4 % geringer. Im Vergleich zur türkischen Lira konnte der Euro rund 43 % aufwerten. 2.2. Situation in der Bauwirtschaft Inland Der Umsatz im Bauhauptgewerbe hat sich nach einer Einschätzung des Deutschen Baugewerbes um nominal 1,5% gegenüber dem Vorjahr verringert. Das Bauhauptgewerbe verzeichnete damit das erste Mal seit mehreren Jahren einen Rückgang. Die Fenster- und Türbranche verzeichnete einen leichten Rückgang in Deutschland. Nach einer Mitteilung des Verbands Fenster + Fassade (VFF) sank der Fensterabsatz in 2022 um voraussichtlich 1 %. Der Absatz von Außentüren verringerte sich voraussichtlich um 0,5 %. Sowohl bei Fenstern als auch bei Türen steigt die Zahl der Importe nach wie vor an. In vielen Produktbereichen ist der Absatzpreis das bestimmende Element. Überkapazitäten und das Auftreten neuer Wettbewerber vor allem aus dem südosteuropäischen Raum verstärken den Trend zu immer noch billigeren Beschlägen. Dies hat Auswirkungen auf die Margen der Marktteilnehmer, da Kostensteigerungen nicht ohne weiteres an die Kunden weitergegeben werden können. Ausland Nach Schätzung von Eurostat stieg die Produktion im Baugewerbe im Gesamtjahresvergleich im Euroraum um 2,3 % und in der EU27 um 2,6 %. Von den Mitgliedstaaten wurden die höchsten jährlichen Steigerungen der Produktion im Baugewerbe in Griechenland (+24,4 %), Slowenien (+22,1 %), Rumänien (+13,3 %) und Italien (+12,6 %) verzeichnet. Die meisten Länder in der Europäischen Union konnten moderate Wachstumsraten erzielen, jedoch nahm der Anteil an Ländern mit Verlustraten im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. Die Chinesische Bauwirtschaft hat mit einer negativen Entwicklung zu kämpfen, welche besonders durch die Immobilienkrise 2022 beeinflusst wurde. Genaue Daten hierzu wurden bisher nicht veröffentlich. 2.3. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Trotz des weiterhin instabilen Marktumfeldes konnte die Gretsch-Unitas-Gruppe die Gesamtleistung mit EUR 742,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 10,0 % steigern und liegt damit über dem ursprünglich für 2022 erwarteten Niveau. Der Geschäftsverlauf war dabei über alle Quartale ähnlich erfreulich. Auch bereinigt um die Effekte aus der erstmaligen Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss ergab sich ein ordentlicher Anstieg der Gesamtleistung um EUR 46,4 Mio. bzw. 6,9 %. Ertragslage Der Umsatz der Gretsch-Unitas-Gruppe erhöhte sich in diesem Zeitraum um EUR 62,3 Mio. auf EUR 728,7 Mio. (+9,4 %). Der Umsatz im Inland erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 15,2 Mio. (+6,6 %), dabei sind EUR 18,8 Mio. auf Erstkonsolidierungseffekte zurückzuführen. Der Umsatz im Ausland ist gegenüber dem Vorjahr um rund EUR 47,1 Mio. (+10,8 %) gestiegen. Die Erstkonsolidierungseffekte betragen hier EUR 2,6 Mio. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz ist von 65 % auf rd. 66 % gestiegen. Die Veränderung beim Umsatz in den einzelnen Geschäftsbereichen stellen sich wie folgt dar:
Im Bereich der Automatischen Eingangssysteme hätte sich ohne Berücksichtigung des Erstkonsolidierungseffektes ein Zuwachs von EUR 8,5 Mio. (+7,6 %) ergeben. Der Anstieg bei den sonstigen Umsätzen ist im Wesentlichen auf Erstkonsolidierungseffekte zurückzuführen. Der Rückgang im Bereich der Managementsysteme ist zum größten Teil auf Verschiebungen beim Umsatzausweis zurückzuführen. Die Materialeinsatzquote hat sich bezogen auf die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr mit 39,5 % (Vorjahr: 37,1 %) verschlechtert. Den Grund sehen wir vor allem in den gestiegenen Rohstoffpreisen, die nur teilweise in Form von Preiserhöhungen an den Kunden weitergegeben werden konnten. Die Personalkosten stiegen von EUR 231,4 Mio. in 2021 um 7,2% auf nunmehr EUR 248,1 Mio., in Relation zur Gesamtleistung liegt der Anteil der Personalaufwendungen mit 33,4 % etwas niedriger als im Vorjahr (34,2 %). Die Mitarbeiterzahl im Konzern lag im Durchschnitt 2022 mit 4.212 Beschäftigten erneut über dem Vorjahresniveau (4.059), hiervon sind 146 Mitarbeiter bei erstmalig konsolidierten Unternehmen beschäftigt. Der durchschnittliche Personalaufwand pro Mitarbeiter hat sich von TEUR 57 auf TEUR 59 leicht erhöht. Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich deutlich von TEUR 164 auf TEUR 173. Die Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen sowie auf Sachanlagen haben sich gegenüber 2022 um EUR 1,4 Mio. auf EUR 23,5 Mio. erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 114,1 Mio. in 2022 gegenüber dem Vorjahr (EUR 96,4 Mio.) gestiegen. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich um EUR 10,3 Mio. bzw. -11,9 % verschlechtert und liegt nunmehr bei EUR 76,4 Mio. Die EBIT-Marge gemessen an der Gesamtleistung stellt sich mit 10,3 % schlechter dar als im Vorjahr (12,8 %). Insgesamt wurden damit die Erwartungen für 2022 trotzdem insbesondere aufgrund der gestiegenen Umsätze sowie Entlastungen bei den Personalkosten übertroffen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich mit EUR -6,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,1 Mio. deutlich verschlechtert. Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 22,5 Mio. haben sich gegenüber Vorjahr (EUR 24,3 Mio.) um 7,7 % verringert. Die Ertragsteuerquote liegt mit rd. 32 % über Vorjahresniveau (rd. 29 %). Vermögens- und Finanzlage Investitionen Die Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2022 in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände - ohne konsolidierungskreisbedingte Änderungen - betrug EUR 21,3 Mio. und lag damit um EUR 1,5 Mio. geringfügig unter dem Vorjahreswert (EUR 22,8 Mio.). Die Investitionen flossen überwiegend in Ersatzinvestitionen im Sachanlagevermögen. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Restbuchwerten erhöhten sich von EUR 132,7 Mio. auf EUR 138,3 Mio. Das Finanzanlagevermögen hat sich von EUR 12,6 Mio. auf EUR 14,8 Mio. leicht erhöht. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen im Konzern stieg gegenüber dem Vorjahr zum Bilanzstichtag um EUR 14,4 Mio. auf EUR 136,4 Mio. Die durchschnittliche Lagerreichweite beträgt 67 Tage und hat sich somit leicht verschlechtert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 8,4 Mio. auf nunmehr EUR 69,7 Mio. gestiegen. Die Forderungsreichweite hat sich leicht auf 35 Tage erhöht. Cash-flow und Finanzierung Der operative Cash-flow betrug unter Anwendung des DRS 21 EUR 35,3 Mio. (Vorjahr: EUR 61,2 Mio.) und liegt damit deutlich unter Vorjahresniveau. Die der Unternehmensgruppe zur Verfügung stehende Netto-Liquidität (einschließlich kurzfristig veräußerbarer Wertpapiere) belief sich am Ende des Geschäftsjahres auf EUR 97,7 Mio. (Vorjahr: EUR 98,5 Mio.). Das Eigenkapital betrug zum Ende des Geschäftsjahres EUR 369,9 Mio.; die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 71 % (Vorjahr: 64 %). Zur Schaffung einer strategischen Liquiditätsreserve wurden im Jahr 2020 zusätzliche Kredite aufgenommen, ein Großteil dessen wurde bereits wieder getilgt. 2.4. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die für uns maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, operativer Cashflow) liegen unverändert auf hohem Niveau und deutlich über den in der Planung zum Ausdruck gekommenen Erwartungen. Sie sind Beleg für die wirtschaftliche Stärke der Unternehmensgruppe. Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich jedoch nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Wir entwickeln effiziente Lösungen, die Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Die Unternehmensgruppe beachtet alle umweltschutzrechtlichen Gesetze und Auflagen. Über Jahrzehnte hinweg haben wir uns eine breite internationale Kundenbasis geschaffen. Mit der Erweiterung unseres Produktangebots von mechanischen Fenster- und Türbeschlägen hin zu elektronischen und automatisierten Produkten und Produktsystemen haben wir unseren Kundenstamm darüber hinaus zusätzlich erweitert und so die Basis für unser Geschäftsfeld sukzessive verbreitert. Unsere breite und etablierte Kundenbasis stellt einen zentralen Wettbewerbsvorteil dar. Unersetzliche Voraussetzung für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sind darüber hinaus leistungsfähige Mitarbeiter - daher investieren wir in gute Aus- und Weiterbildung sowie in hohe Arbeitssicherheit. Zum 31.12.2022 waren bei der Gretsch-Unitas-Gruppe 4.192 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 4.063). Zum Jahresende befanden sich 121 Mitarbeiter in einem Ausbildungsverhältnis. Das entspricht einem Anteil von rund 2,9 % der Belegschaft. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Lage Auch in 2023 bleibt das gesamtwirtschaftliche Umfeld unsicher. Die ohnehin hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte steigt aufgrund von immer noch mehr Hilfspaketen zur Abmilderung der Folgen des Ukraine-Krieges und steigender Energiekosten noch weiter an. Die eigentlich dringend notwendige Sanierung der Staatshaushalte steht aktuell nicht mehr auf der Agenda der politischen Akteure. Hinzu kommen verstärkt protektionistische Tendenzen im internationalen Handel sowie militärische Auseinandersetzungen in vielen Regionen der Welt. Vor diesem Hintergrund sind Prognosen schwierig. Nach aktueller Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft 2023 im Vergleich zu 2022 weiterhin moderat wachsen (+2,9 %). Es liegt aber weiterhin unter dem Durchschnitt der Jahre 2000-2019. Mit weiteren Infektionswellen und Virusmutationen ist vermutlich nicht zu rechnen, jedoch stellt der Russland-Ukraine-Konflikt weiterhin ein hohes Risiko für die Entwicklung der Wirtschaft dar. In Deutschland wird im Jahr 2023 mit einem Wachstum nahe der Stagnation von 0,1 % gerechnet. Die Eurozone liegt mit einem BIP-Wachstum von 0,7 % auf nur leicht höherem Niveau. Auch in den übrigen Mitgliedsstaaten der Eurozone sind die konjunkturellen Aussichten größtenteils ähnlich - Frankreich (+ 0,7 %), Italien (+ 0,6 %) und Spanien (+ 1,1 %). Für Großbritannien wird mit einem Rückgang von -0,6% gerechnet. Das BIP-Wachstum dürfte in den USA 2023 mit 1,4 % höchstens leicht positiv ausfallen, ein Grund hierfür könnte sein, dass an der Niedrigzinspolitik nicht festgehalten wird. Mit einem stabilen Plus von 5,2 % sollte die chinesische Wirtschaft ihren Wachstumskurs fortsetzen. Branchensituation und Prognose Die deutsche Bauindustrie blickt eher pessimistisch in die Zukunft. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes geht in seiner Konjunkturprognose von einem nominalen Rückgang der baugewerblichen Umsätze in Höhe von 2 % für das laufende Jahr aus. Der Wohnungsbau soll dabei nominal um 5 % zurückgehen, für den Wirtschaftsbau erwartet der Verband einen nominalen Rückgang von 1 % und für den Öffentlichen Bau einen nominalen Zuwachs von 1 %. Die Aussichten der Fenster- und Türenbranche trüben sich vor dem Hintergrund dieser Prognose ebenfalls ein. Dennoch können die Zukunftsaussichten der Branche mittel- und langfristig als gut angesehen werden: allein in Deutschland, unserem wichtigsten Einzelmarkt, gibt es nach wie vor eine hohe Zahl modernisierungsbedürftiger Fenster und Türen. Für die Hersteller der Schloss- und Beschlagindustrie stellt dies ein großes Umsatzpotential für die Zukunft dar. Gleiches gilt für die Auslandsmärkte. Auch hier gibt es in nahezu allen Ländern einen großen Sanierungsstau bei privaten und öffentlichen Gebäuden. Die Anforderungen an die energetische Ertüchtigung von Gebäuden bergen zusätzliches Potential für die Fenster- und Türenbranche. Unsere Planungen gehen für das Jahr 2023 von einem gegenüber 2022 leicht zurückgehenden Umsatz aus. Wir erwarten ein Ergebnis, das aufgrund von Kostensteigerungen zwar deutlich unter dem Niveau des Jahres 2022 liegt, aber sich dennoch weit über dem langfristigen Mittel der Vorjahre bewegen wird. Eine schnelle Anpassungsfähigkeit an veränderte Marktbedingungen sind der Schlüssel zum Erfolg: Die logistischen Prozesse hinsichtlich Beschaffung, Produktion und Distribution müssen weiter optimiert werden, um sowohl auf Störungen in den Beschaffungsprozessen als auch auf sich verändernde Kundenwünsche schnell reagieren zu können. Ferner werden wir die Vorteile des Produktionsverbunds der Gretsch-Unitas-Gruppe nutzen und Produktionsprozesse in jene Einheiten verlagern, die den größten Kosten-Nutzen-Vorteil bringen. Wir sind der Überzeugung, dass die eingeleiteten Maßnahmen dazu beitragen werden, die Ergebnissituation langfristig auf einem zufriedenstellenden Niveau zu halten. 3.2. Risikobericht Risikomanagement und Internes Kontrollsystem Das aktive Risikomanagement besitzt für die Gretsch-Unitas-Gruppe einen sehr hohen Stellenwert bei der Steuerung und Überwachung der Unternehmensprozesse. Wesentliche Elemente des Risikomanagements in der Gretsch-Unitas-Gruppe sind die beim Mutterunternehmen und bei den Konzerngesellschaften eingerichteten internen Controlling- und Überwachungsfunktionen, ein aussagefähiges monatliches Konzernberichtswesen sowie Planungs- und Budgetierungsverfahren. Zielsetzung der von uns eingerichteten Risikosteuerungs- und Überwachungsprozesse ist es, potenzielle operative und/oder finanzielle Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung bzw. zu einer existenzgefährdenden Situation führen könnten, frühzeitig zu erkennen und geeignete Strategien und Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus werden Chancen gruppenweit identifiziert, beurteilt und realisiert. Operative Geschäftsrisiken Der Krieg in der Ukraine hat für die Gretsch-Unitas-Gruppe keine direkte wirtschaftliche Auswirkung. Zwar ist die Gruppe mit Gesellschaften in Russland und der Ukraine aktiv, jedoch ist der Umsatz- und Ergebnisanteil nicht von wesentlicher Bedeutung. Die weiteren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die Rohstoffpreise und die Energieversorgung lassen sich nicht genauer beurteilen. Mit der politischen und wirtschaftlichen Situation in der Türkei sowie dem nach wie vor bestehenden Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China besteht großes Potential für eine negative Entwicklung der gesamten Wirtschaft. Diese Risiken sind nur sehr schwer vorhersehbar und aus unserer Sicht besteht nur die Möglichkeit, diesen durch regelmäßige Prüfung und Verfolgung der Entwicklung und gegebenenfalls schnelle Anpassung der eigenen Strategie zu begegnen. Wesentliche Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe ergeben sich aus den anhaltend hohen Unsicherheiten im Finanz- und Immobiliensektor, aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld, aus der Produktentwicklung sowie aus der Energie- und Rohstoffbeschaffung - insbesondere der Entwicklung der Beschaffungspreise. Die Gretsch-Unitas-Gruppe agiert in einem breit gestreuten Markt- und Wettbewerbsumfeld. Nach wie vor herrscht ein intensiv geführter Preis- und Verdrängungswettbewerb, der die in den Märkten realisierbaren Margen drückt. Es ist davon auszugehen, dass sich der Druck auf die Margen bei einer nachlassenden Wachstumsdynamik noch weiter verstärken wird, da alle Marktteilnehmer durch die ohnehin bereits vorhandenen Überkapazitäten noch mehr vor Probleme gestellt werden. Finanzielle Risiken Die GU-Gruppe hat gruppenweit ein Risikomanagementsystem etabliert, welches regelmäßige Risikoaufnahmen und -bewertungen der wesentlichen Unternehmensprozesse sowie von Branchen- und Geschäftsrisiken im Rahmen formalisierter Verfahren vorsieht. Hierdurch werden bestehende und potenzielle Risiken der Gruppe intensiv beobachtet und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung bzw. Risikovermeidung eingeleitet. Wesentliche Risiken für die Gruppe ergeben sich aus der deutlich zurückgehenden Baukonjunktur. Ferner belasten stark steigende Rohstoffpreise die Margen. Die notwendigen Preiserhöhungen können aufgrund der bestehenden starken Wettbewerbssituation nur schwer an den Markt weitergegeben werden. Immer stärkere regulatorische Eingriffe des Staates wirken sich zunehmend kostenbelastend aus. Zinssatzänderungsrisiken werden derzeit als gering eingestuft. Die Verfügbarkeit ausreichender Liquidität ist durch bestehende Kreditlinien bei Banken sichergestellt. Die Entwicklung der Zahlungsmittelflüsse wird durch eine fortlaufende Liquiditäts- und Finanzplanung überwacht. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gretsch-Unitas-Gruppe ist stabil. Aufgrund der globalen Ausrichtung des Konzerns sind mit dem operativen Geschäft Risiken aus Wechselkursschwankungen verbunden. IT Risiken Eine immer stärker werdende digitale Vernetzung bietet enorme Potenziale für den Konzern. Direkte Systemanbindungen für Kunden, Videokonferenzanwendungen oder elektronische Beschaffung von Gütern, Dienstleistungen und Personal sind mittlerweile Standard. All diese Möglichkeiten bieten Cyberkriminellen jedoch vielfältige Angriffsflächen, vor denen sich die Konzernunternehmen im Wandel der Zeit immer wieder neu überprüfen und schützen müssen, um kostenintensive Systemausfälle zu vermeiden. Die Gruppe widmet sich aktiv dem Schutz ihrer IT-Systeme durch entsprechende Maßnahmen. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Die Einschätzung des Gesamtrisikos ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass sich die Gesamtrisikosituation des Konzerns aufgrund des Ukraine-Konflikts deutlich erhöht hat. Insgesamt ist die Gretsch-Unitas-Gruppe davon überzeugt, dass die vorhandenen Risiken aufgrund der zur Steuerung eingesetzten Instrumente für den Konzern tragbar sind. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Konzerns oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhergesehener, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aus heutiger Sicht sind daher insgesamt keine akuten Risiken erkennbar, die den Konzern oder ein wesentliches Konzernunternehmen in seinem Bestand gefährden können. 3.3. Chancenbericht Als Chancen werden mögliche zukünftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer positiven Plan-, Prognose- beziehungsweise Zielabweichung führen können. Somit können Chancen bei ihrem Eintritt zusätzliche positive Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Für die Gretsch-Unitas-Gruppe bieten sich im dynamischen Wettbewerbsumfeld Chancen sowohl von außen, zum Beispiel durch neue Kundenanforderungen, Marktstrukturen oder gesetzliche Rahmenbedingungen, als auch von innen durch neue Dienstleistungen, Innovationen, Qualitätsverbesserungen und Differenzierungen vom Wettbewerb. Für die sich nunmehr ergebenden höheren Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Situation können sich durch Marktbereinigungen bei Wettbewerbern natürlich Chancen für die Gruppe ergeben. Eine Quantifizierung dieser ist aktuell jedoch nicht möglich. Darüber hinaus erfolgt die Identifikation von Chancen durch Mitarbeiter und Management im Rahmen der täglichen Prozesse. Ergänzend unterstützt der regelmäßige Strategie- und Planungsprozess eine grundlegende jährliche Analyse der sich bietenden Chancen. Wir sind mit unserem umfassenden Komplettsortiment im Bereich Fenster- und Türtechnik und der Erweiterung mit dem Torsektor sowie der verstärkten Investition in den Ausbau eines Servicenetzes für unsere Produkte für den Wettbewerb bestens gerüstet. Innovative Produkt- und Systemlösungen, die hervorragende Produktqualität, das weltweite Produktions- und Vertriebsnetz sowie hoch qualifizierte Mitarbeiter sichern die gute Marktposition der Unternehmensgruppe auch für das Geschäftsjahr 2023.
Ditzingen, 31.03.2023 Gretsch-Unitas GmbH Die Geschäftsführung gez. Julius von Resch gez. Michael von Resch BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gretsch-Unitas GmbH, Ditzingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Gretsch-Unitas GmbH, Ditzingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gretsch-Unitas GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 31.03.2023 MENOLD
BEZLER GmbH
gez. Bacher, Wirtschaftsprüfer gez. Haug, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Konzernjahresabschlusses erfolgte am 11.04.2023. |
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