Beteiligungsgesellschaften
Refratechnik Ceramics GmbH
Barkhausener Straße 55, 49328 Melle, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Sieverdingbeck seit 9.3.2020 | Geschäftsführer |
Markus Bosse seit 19.12.2019 | Prokura |
Rainer Dr. Gaebel seit 7.11.2018 | Geschäftsführer |
Jörn Böke seit 25.10.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Refratechnik Ceramics GmbHMelleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet. Die Fortführung des Unternehmens ist aufgrund der Annahme von zukünftigen Gewinnen und durch die ausreichend zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln bzw. freien Kreditlinien gewährleistet. Gegenüber Kreditinstituten sind vorhandene Kreditlinien durch eine gesamtschuldnerische Haftung der anderen deutschen Gesellschaften der Refratechnik-Gruppe gesichert. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die auf die gewöhnliche Nutzungsdauer ausgerichtet sind, bewertet. Falls erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Unentgeltlich erworbene Emissionsrechte werden mit dem Erinnerungswert angesetzt. Aufgrund dessen erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur der Nettoausweis der Aufwendungen für zusätzlich benötigte Emissionsrechte bzw. ein Ertrag aus dem Verkauf überschüssiger Rechte. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzelkosten sowie Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden für die vor dem 1. Januar 2008 angeschafften Anlagegüter nach der linearen und der degressiven Abschreibungsmethode ermittelt. Nach dem 31. Dezember 2007 angeschaffte oder hergestellte Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen werden im Wesentlichen branchenübliche Nutzungsdauern für den Wirtschaftszweig Feuerfest- und Steinzeugindustrie zugrunde gelegt. Für Anlagegüter, die doppelschichtig genutzt werden, wird eine kürzere Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften bilanziert. Dabei werden Anlagegüter ab einem Wert von 250 EUR bis zu einem Wert von 800 EUR sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Schwerverkäufliche und nichtgängige Gegenstände werden mit den ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Forderungen werden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Fremdwährungsforderungen werden im Rahmen einer Bewertungseinheit zum Stichtagskurs bewertet. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Erfüllungsbetrag nach den Anwartschaftsbarwerten (Projected Unit Credit Method i.S.d. IAS 19) unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,90 % (im Vorjahr 1,88 %), einem Rententrend von 2,0 %, einem Gehaltstrend von 0 % sowie der Richttafel von Dr. Klaus Heubeck von 2018 G angesetzt. Bei der Bewertung wurde der durchschnittliche Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zugrunde gelegt, der sich unter Berücksichtigung der tatsächlichen Restlaufzeiten (in 2023 beträgt die bestandsspezifische Duration 19 Jahre, im Vorjahr 19 Jahre) ergibt. Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Garantierückstellungen werden für Einzel- und Pauschalrisiken gebildet. Rückstellungen für Urlaub und Überstunden werden auf der Grundlage der durchschnittlichen Löhne und Gehälter für die Gruppen gewerbliche und angestellte Arbeitnehmer ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden im Rahmen einer Bewertungseinheit zum Stichtagskurs bewertet. Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden zum Transaktionskurs umgerechnet. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurde verzichtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert fortgeführt. II. Erläuterungen zu den Bilanzposten 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie bereits im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie bereits im Vorjahr vollständig solche aus Lieferungen und Leistungen. 3. Rückstellungen Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des bis 2015 gesetzlich vorgegebenen durchschnittlichen Zinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 5 (VJ.: TEUR 19). In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten, die einen nicht unerheblichen Umfang haben:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im Vorjahr hatten von den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 50 eine Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren, die restlichen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 41.664 waren innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zwar innerhalb eines Jahres fällig. Die Gesellschaft kann aber aufgrund einer von der Refratechnik Holding abgegebenen Erklärung davon ausgehen, dass die Mittel bis Ende 2026 zur Verfügung stehen. Erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr: TEUR 324) betreffen in Arbeit befindliche Aufträge, die noch nicht abgeschlossen sind. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen zudem auf die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 359). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 139) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 5). 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gemeinsam mit den anderen deutschen Gesellschaften der Refratechnik-Gruppe gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten aus Rahmenkreditverträgen. Zum Bilanzstichtag waren von den anderen Gesellschaften Darlehen valutiert in Höhe von TEUR 66.675 (VJ.: TEUR 100.646). Die Haftungsverhältnisse betreffen verbundene Unternehmen. Die Risiken für eine Inanspruchnahme werden als gering eingeschätzt, da die verbundenen Unternehmen ausreichend finanziert sind. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2023 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von rd. TEUR 852. Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 902, davon sind TEUR 375 innerhalb eines Jahres und TEUR 527 zwischen zwei bis fünf Jahren fällig. III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen (in TEUR) entfallen nach geographisch bestimmten Märkten auf:
Von den Umsatzerlösen (in TEUR) entfallen nach Produktgruppen auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen TEUR 224 (VJ.: TEUR 550). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 184 (VJ.: TEUR 419) auf Währungsumrechnung. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 5 (VJ.: TEUR 5) auf Aufzinsungen. 5. Außergewöhnliche / periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Posten wie folgt enthalten: Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 319 (VJ.: TEUR 277) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen mit TEUR 56 (VJ.: TEUR 18) sowie sonstige periodenfremde Erträge mit TEUR 2 (VJ: TEUR 16). Es wurden Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 51 zugeführt (VJ.: TEUR 33). IV. Sonstige Angaben 1. Firma, Sitz und Handelsregister Die Gesellschaft firmiert als Refratechnik Ceramics GmbH und hat ihren Sitz in Melle. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nr. HRB 207 660 eingetragen. 2. Zahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Rainer Gaebel, Grasbrunn Dr. Andreas Sieverdingbeck, Braunschweig 4. Forderungen gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung Es bestehen Forderungen aus Vorschüssen und Reisekostenabrechnungen gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 10. 5. Bezüge Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 6. Anteilsbesitz
Die Beträge ergeben sich durch Umrechnung zum Stichtagskurs auf den 31.12.2023. 7. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Refratechnik Ceramics GmbH wird in den Konzernabschluss der Refratechnik Holding GmbH, München, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Die Refratechnik Ceramics GmbH ist dadurch gem. § 291 HGB davon befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss der Refratechnik Holding GmbH wird im Unternehmensregister offengelegt. 8. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft sichert AUD- und USD-Fremdwährungsrisiken im Rahmen eines Makro-Hedges. Dazu wird zunächst die risikokompensierende Wirkung ganzer Gruppen von Grundgeschäften zusammenfassend betrachtet und die sich ergebende Nettorisikoposition mittels Devisen-Swap und Termingeschäften rollierend gesichert. Durch die unbefristet angelegte rollierende Sicherung wird über die gesamte Laufzeit der Grundgeschäfte erwartet, dass sich die jeweiligen Wert- und Zahlungsstromänderungen mit denen der Sicherungsgeschäfte ausgleichen. Die Ermittlung der Nettorisikoposition setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Zum 31.12.2023 hat die Gesellschaft ihre Fremdwährungsrisiken mit Devisen, Swap- und Termingeschäften i.H.v. TAUD 470 und TUSD -280 mit Fälligkeit 16.01.2024 gesichert. Die Geschäfte weisen zum Bilanzstichtag einen Wert von T€ 3 für AUD und T€ 0 für USD aus. Die in die Nettorisikoposition einbezogenen Vermögensgegenstände, Schulden und schwebende Geschäfte sowie die Sicherungsinstrumente werden als Bewertungseinheit betrachtet und jeweils mit dem Stichtagskurs bewertet. Sämtliche Wertänderungen an Grund- und Sicherungsgeschäften werden im Rahmen der Durchbuchungsmethode bilanziell erfasst, so dass sich Sicherungseffekte in der Gewinn- und Verlustrechnung durch gegenläufige Aufwendungen und Erträge abbilden. Seit 2021 werden auch die schwebenden Geschäfte in der Durchbuchungsmethode erfasst, so dass die Voraussetzungen für eine bilanzielle Bewertungseinheit vorliegen. 9. Abschlussprüferhonorare Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars wurde verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss der Refratechnik Holding GmbH enthalten sind. V. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Melle, den 08.03.2024 Refratechnik Ceramics GmbH, Melle Dr. Andreas Sieverdingbeck, Geschäftsführer Dr. Rainer Gaebel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023DAS UNTERNEHMEN Die Refratechnik Ceramics GmbH entstand 2013 mit der Übernahme der BURTON GmbH & Co. KG in Melle. Die Refratechnik Ceramics GmbH ist ein global tätiges Unternehmen der Feuerfestindustrie und im Wesentlichen in zwei Bereichen aktiv. Zum Einen ist die Refratechnik Ceramics aktiv im Bereich der Grobkeramik als Ausstatter von Ziegeleien, und zum Anderen im Bereich Industrial Sales als Ausstatter von Aluminium- und Stahlwerken sowie Müllverbrennungsanlagen. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der Refratechnik Hungária Kft., Sátoraljaújhely, Ungarn. BRANCHENENTWICKLUNG, MARKT UND WETTBEWERB Übergreifend: Bedingt durch die geopolitische Lage und die damit verbundenen Verwerfungen an den Kapitalmärkten setzten sich im Projektgeschäft die Verschiebungen in allen Bereichen fort. Hier kann eine Zinssenkung der FED zu einer Lösung des "Projektstaus" führen. Marktsegment Grobkeramik: Neben der starken Zurückhaltung im Projektbereich hat sich das Segment der Ersatzteile und des Service für bestehende Anlagen auf einem auskömmlichen Niveau fortgesetzt. Marktsegment Eisen und Stahl, Aluminium und andere Nichteisenmetalle: Die erfolgreichen Kooperationen mit den Konzernschwestern Steel und Cement sowie dem Vertriebspartner Hoeganaes wurden fortgesetzt. Allerdings wirkte sich auch hier das weltwirtschaftliche Umfeld negativ auf die Absatzmengen aus. Im Bereich ABF mussten wir, bedingt durch die Projektverschiebungen bei allen Kunden, einen dramatischen Absatzeinbruch hinnehmen. Im Marktsegment Müllverbrennung, Umweltschutz und Verschleißschutz (NSiC) zeigte sich das Reparaturgeschäft für existierende Anlagen der Müllverbrennung stabil und in etwa auf Vorjahresniveau. UMSATZ- UND ABSATZENTWICKLUNG Die Geschäftsentwicklung in den Bereichen Grobkeramik und Industrial Sales fiel im Vergleich zum Vorjahr und gegenüber der Prognose für 2023 deutlich zurück und führte so zu einem negativen Jahresergebnis. Die wichtigsten Abnehmerregionen im Jahre 2023 waren weiterhin Deutschland und Europa. Bedingt durch das ausbleibende Projektgeschäft waren Absatz und Umsatz in den übrigen Regionen rückläufig. Die Umsätze verteilen sich auf die einzelnen Produktgruppen und Absatzgebiete wie folgt:
Grobkeramik: Der Umsatz im Bereich Grobkeramik sank im Vergleich zum Vorjahr, da internationale Projekte ausblieben. Der Bereich des Ersatzteilgeschäftes entwickelte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr positiv. Industrial Sales: Der Bereich Industrial Sales machte im Jahr 2023 über 60% des gesamten Umsatzes aus. Hierbei fehlten allerdings Umsätze aus dem Bereich Anodentieföfen. Bei den Umsätzen mit verbundenen Unternehmen konnte das Niveau des Vorjahres konjunkturell bedingt leider nicht erreicht werden. Im Segment Müllverbrennung konnte die Position als anerkannter, leistungsfähiger Lieferant von hochwertigen Produkten bei wesentlichen Kunden gehalten werden. Gemeinhin kann festgestellt werden, dass sich die beiden Produkt-Portfolios Grobkeramik und Industrial Sales im Jahr 2023 gut ergänzten. Allerdings mussten wir in beiden Segmenten einen dramatischen Rückgang im Bereich Projektgeschäft verzeichnen. Der Auftragsbestand zum 1. Januar 2024 beträgt 14,4 Mio. EUR und lag deutlich unter dem Auftragsbestand vom 1. Januar 2023 (20,5 Mio. EUR). ERTRAGSLAGE
Als für uns wesentliche finanzielle Leitungsindikatoren definieren wir die Umsatzerlöse und den Jahresüberschuss. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert, so dass ein negatives Jahresergebnis erzielt wurde. Im Bereich der Grobkeramik wurde ein großer Teil des Umsatzes aufgrund des ausbleibenden Projektgeschäfts mit vielen Kunden im Ersatzgeschäft erzielt, im Bereich der Industrial Sales war weiterhin eine Konzentration des Umsatzes auf einige wenige Kunden zu beobachten. Der Angriff Russlands auf die Ukraine mit seinen Folgen vor Allem auf den Energiesektor hat auf allen Märkten zur Zurückhaltung bei Projektbestellungen geführt. Das war spürbar beim Auftragseingang im Jahr 2023, der gegenüber dem Vorjahr um fast 15% niedriger ausfiel. Hierdurch ergibt sich auch ein deutlich geringerer Absatz (-40%) und Umsatz (-18%). Hierbei haben sich die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Erlösqualität dämpfend ausgewirkt. Auf die geringere Nachfrage haben wir mit der Einführung von Kurzarbeit reagiert. Im Geschäftsjahr kam es aufgrund von Investitionen in einen neuen Mischer und eine Funktionserweiterung eines Tunnelofens zu Produktionsstillständen, die zu einer Belastung der Ertragslage geführt haben. Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer inklusive Auszubildende reduzierte sich auf 277 (Vorjahr 281) und konnte so in Kombination mit der durchgeführten Kurzarbeit und dem dadurch erhaltenen Kurzarbeitergeld zu einer Absenkung der Personalaufwendungen (-3,4%) beitragen. Die deutlich verringerte Betriebsleistung führte zu einem negativen Betriebsergebnis von TEUR -860 (VJ: TEUR 1.007). VERMÖGENSSTRUKTUR
Die (Brutto-) Investitionen betrugen in 2023 TEUR 3.930 (VJ.: TEUR 2.791). Der Großteil wurde in die Bauten und in die Produktion investiert, wobei die großvolumigen Projekte Tunnelofen und Mischer erst im kommenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Für das kommende Jahr sind im Wesentlichen Ersatzinvestitionen geplant. Es wurden in 2023 bewusst Bestände im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe leicht aufgebaut, während bei Unfertigen Erzeugnissen und Fertigerzeugnissen Bestände reduziert werden konnten. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Situation auf den Beschaffungsmärkten ist für das kommende Geschäftsjahr sowohl die Produktions- als auch die Lieferfähigkeit und somit die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes gewährleistet. Die Reduktion der Vorräte im Vergleich zum Vorjahr beträgt TEUR -1.052. Die Forderungen sind insgesamt um TEUR 1.416 gesunken. Dies ist der reduzierten Geschäftsaktivität und dem damit verbundenen Umsatzvolumen im Geschäftsjahr geschuldet. KAPITALSTRUKTUR UND FINANZLAGE
Das Eigenkapital der Firma hat sich mit dem negativen Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 verschlechtert. Die Gesellschaft ist weiterhin bilanziell überschuldet. Nach Ansicht der Geschäftsführung kann die Finanzlage auf Basis der Fortführungsprognose als gesichert betrachtet werden. Die Betriebsmittelfinanzierung und die Finanzierung des laufenden Geschäfts werden durch bestehende Kreditlinien bei der Deutschen Bank AG, der Commerzbank, der HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG, der Baden-Württembergischen Bank, sowie der DZ-Bank mit einem Limit von insgesamt TEUR 45.000 (zum Bilanzstichtag waren TEUR 41.088 in Anspruch genommen) gesichert. Die Kreditlinien sind durch eine gesamtschuldnerische Haftung der anderen deutschen Gesellschaften der Refratechnik- Gruppe gesichert. Das Mutterunternehmen Refratechnik Holding GmbH ("RT Holding") hat zudem eine bis zum 31. Dezember 2026 befristete Patronatserklärung mit qualifiziertem Rangrücktritt ausgestellt. Die RT Holding verpflichtet sich dadurch gegenüber der Gesellschaft, diese finanziell und kapitalmäßig so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren gesamten Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern nachzukommen. Zudem soll durch die Patronatserklärung eine rechtliche Überschuldung vermieden werden. Der Aufbau der Sonstigen Rückstellungen ist aufgrund einer deutlichen Erhöhung der Rückstellung für Dienstjubiläum aufgrund einer neuen Konzernrichtlinie und auf eine Abfindungsvereinbarung mit einem Mitarbeiter zurückzuführen. Gegenläufiger Effekt ist die Auflösung einer Rückstellung für eine Jahressondervergütung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 30% verringert. Diese Verpflichtungen sind durch offene Kreditlinien und zu erwartende Kundeneinzahlungen gedeckt. BEURTEILUNG 2023 Das geplante Umsatzvolumen wurde aufgrund von Projektverschiebungen sowie der globalen wirtschaftlichen Lage um ca. 9 Mio. Euro deutlich verfehlt. Die Geschäftsführung ist mit der Geschäftsentwicklung nicht zufrieden. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung wie Preisanpassungen und Kurzarbeit haben zwar die gewünschte Wirkung entfaltet, konnten aber den deutlichen Absatzrückgang nur teilweise kompensieren. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Unser Ziel ist es, bei unseren Kunden eine Positionierung als Spezialist und Technologieführer für die Segmente Grobkeramik und Industrial Sales mit hervorragender Qualität und Liefertreue zu erreichen. Im Jahr 2023 haben wir vorrangig die Entwicklung von neuen und modifizierten Produkten im Bereich Hochtonerdesteine, insbesondere für die chemische und metallurgische Industrie weitergeführt. Weitere Produkte wurden in Kooperation mit RT Steel und Hoeganaes in die Märkte eingeführt. 2024 werden diese Entwicklungsarbeiten fortgeführt und um weitere Produktklassen (z.B. Sinterkästen für Kathodenmaterial) ergänzt. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Ziel unseres Risikomanagements ist die Begrenzung der finanziellen Risiken. Hierfür werden regelmäßig Risikoanalysen erhoben und deren Auswirkung bewertet. Folgende Risiken nebst damit verbundenen Chancen wurden identifiziert und analysiert: IT-Risiken Es werden alle gegenwärtigen hard- und softwareseitigen Möglichkeiten ausgenutzt, um Risiken durch unbefugte Eingriffe von Dritten zu verhindern. Zusätzlich werden alle Mitarbeiter kontinuierlich durch Schulungen für diese Risiken sensibilisiert. Deckungsbeiträge Zur Sicherung der Deckungsbeiträge wurde eine konzerneinheitliche Form der Herstellkostenermittlung etabliert. Anhand der so ermittelten Herstellkosten werden die einzelnen Marktsegmente und Produkte hinsichtlich ihrer Deckungsbeiträge analysiert und gegebenenfalls Optimierungen durchgeführt bzw. eine Anpassung des Produktportfolios vorgenommen. Liquidität Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos wird eine monatliche Liquiditätsplanung durchgeführt, die die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und die Prognose der Liquiditätsentwicklung gewährleistet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem Liquiditätsrisiko aus diesem Bereich durch eine Bewertung der Kunden begegnet. Zur Absicherung der Liquidität hat die Refratechnik Holding zusätzlich eine Patronatserklärung zu Gunsten der Gesellschaft bis Ende 2026 abgegeben. Produktionsrisiko und Liefertreue Auch 2023 konnten leichte Abweichungen vom Anspruch an die Einhaltung von zugesagten Lieferterminen festgestellt werden. Zwar konnte eine leichte Verbesserung zum Vorjahr festgestellt werden, einzelne Lieferterminverschiebungen waren dennoch zu beobachten. Die Verbesserung in diesem Bereich ist wesentliches Ziel im Bereich Produktionsplanung für 2024. Hierzu plant Refratechnik Ceramics u.a. die Einführung eines EDV-basierten Produktionsplanungssystems. Risiko der Rohstoffverfügbarkeit und Energieversorgung Die Lage auf dem Versorgungsmarkt hat sich in 2023 wieder deutlich entspannt. Durch den Anstieg der Inflation und des daraus resultierenden Anstiegs der Zinsen sind anstehende Großprojekte weltweit verschoben worden. Entsprechend sank die Nachfrage nach Rohstoffen und Frachten. Da unsere Nachfrage bedingt durch den Stillstand des Tunnelofen 1 und Mischer 1 in der 2. Jahreshälfte aber ebenfalls zurück gegangen war, konnten wir nur zum Teil den Vorteil aus dem Markt ziehen. Die Rohstoffläger konnten zu einem vertretbaren Preis wieder aufgefüllt werden. Bei der SiC Produktion konnten wir von den Veränderungen am Rohstoffmarkt profitieren. Hier konnten Preisreduzierungen von über 20 % FOB erzielen konnten. Gleichzeitig notierte der Euro wieder fester, so dass dieser Effekt noch verstärkt wurde. Viele Rohstofflieferanten haben in 2023 die bis dahin ausgewiesenen Energiezuschläge direkt in den Rohstoffpreis einzupreisen versucht, so dass wir die Preise bei rückläufigen Energiekosten nicht gänzlich um diesen Aufschlag wieder reduzieren konnten. Bemerkenswert aber war der Preisverfall an den Seefrachten zu sehen. Mussten in 2022 noch über 6.500 USD für den 20" Container auf der Route China - Europa gezahlt werden, so verfiel dieser Preis in 2023 auf unter 750 USD. Auch auf allen anderen Routen konnten starke Preisreduzierungen beobachtet werden, aber nicht in so einem extremen Ausmaß. Diese Notierungen werden sich aber wieder auf ein Maß oberhalb 1.000 USD einpendeln. Im innereuropäischen Verkehr sind die Veränderungen in der Richtung ähnlich, jedoch nicht so extrem. Auch hier sind die Rohstoffpreise in 2022 stark angestiegen, aber in 2023 nicht um dieses Ausmaß wieder gefallen. Die Versorgung mit diversen Tonsorten und Schamotten wurde auch hier wieder einfacher. Bedingt durch die schwache Konjunktur sind die Läger der Lieferanten mittlerweile gut gefüllt und auch die Frachten im Straßenverkehr sind wieder leichter zu bekommen. Dennoch bleiben die Frachtraten auf einem hohen Niveau. Durch den C02 Zuschlag und die Erhöhung der Maut ist auch hier nicht mit einer Reduzierung der Frachtkosten zu rechnen. Die Versorgung an Recyclingmaterialien war im Jahr 2023 stabil. Doch leider begründet sich dieser Umstand auf der Tatsache, dass einzelne Ziegeleien nach der extremen Preiserhöhung im Energiesektor für immer geschlossen und dann zurück gebaut werden. Hier wird es folglich nur einmalige Versorgungen geben. Unsere Bedarfe an Brennbruch aus der keramischen Industrie konnten in 2023 wieder problemlos bedient werden, auch Andalusitbrocken standen wieder ausreichend zur Verfügung. Eine Vorhersage für 2024 ist bei der aktuellen Situation schwierig. Wenn die Konjunktur wieder anspringt, könnte es wieder einen Run auf die Rohstoffe geben, was dann wieder sprunghafte Anstiege an Rohstoffkosten und Frachtkosten bedeuten könnte. Chancen Nach wie vor ergeben sich durch die gut aufgestellte Vertriebsorganisation der Schwestergesellschaften exzellente Möglichkeiten, mit Alumina basierte Produkten aus dem Werk Melle die strategisch wichtigen Märkte Zement und Stahl zu beliefern. Hinzu kommt die Vertriebskooperation mit Hoeganaes, die zur Verbreiterung der Produkt- und Kundenbasis beiträgt Durch eine Vereinheitlichung und Anhebung des Qualitätsstandards im Bereich bestimmter Massenprodukte ist die Refratechnik Ceramics GmbH in der Lage, Kunden unabhängig von deren spezifischen Qualitätsanforderungen kurzfristig und deutlich flexibler als in der Vergangenheit aus dem Werk in Melle heraus zu bedienen, was sich unmittelbar in einen Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Marktbegleitern niederschlägt. Die Refratechnik Ceramics GmbH verfügt schon heute über ausgeprägte Kompetenzen im Bereich des Einsatzes von Recyclingmaterial. Aufbauend auf diesen Kompetenzen und den eingeleiteten Entwicklungsarbeiten ergeben sich Chancen sowohl im Bereich der Rohstoffkosten als auch im Bereich des "ökologischen Fußabdrucks" der erzeugten Produkte. Im Jahr 2023 wurde die Interaktion mit den Schwestergesellschaften der Refratechnik Gruppe hinsichtlich der Potenziale im Bereich Einkauf, vernetzte Produktionsplanung, Vertrieb aber auch IT und Prozessoptimierung weiter vorangetrieben. Hierbei wurden vor allem die Kompetenz und bereits etablierte Strukturen der Schwestergesellschaften und der Refratechnik Holding genutzt. Die Risiken werden insgesamt nicht als bestandsgefährdend, insbesondere vor dem Hintergrund der durch die Gesellschafterin ausgereichten Patronatserklärung, eingeschätzt. In allen Bereichen wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um bestehende Risiken nicht nur vergangenheitsorientiert zu analysieren, sondern sie auch als Chance für die kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensprozesse zu verstehen. SOZIALBERICHT Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 277 Mitarbeiter (VJ.: 281), inklusive 11 Auszubildende (VJ.: 14) beschäftigt. Ohne Berücksichtigung von Auszubildenden waren von den 266 Mitarbeitern (VJ.: 268) 188 Arbeiter (VJ.: 195) und 78 Angestellte (VJ.: 73) beschäftigt. PROGNOSEBERICHT Die Geschäftsführung der Refratechnik Ceramics GmbH geht für das Jahr 2024 von einer deutlichen Steigerung des Gesamtumsatzes der Gesellschaft aus, da wir im zweiten Halbjahr 2024 mit einem Anstieg der Nachfrage rechnen. Im Bereich der SiC-Feuerfestqualitäten für Müllverbrennungsanlagen wird von einer seitwärts Bewegung der Absatzmengen ausgegangen. Durch eine stärkere Fokussierung des Grobkeramik-Vertriebs auf das Service- und Ersatzteilsegment soll dieser margenstarke und gut planbare Bereich in dem Marktsegment weiterhin einen signifikanten Einfluss auf die positive Entwicklung der Gesamt-Ertragslage der Refratechnik Ceramics haben. Gleichzeitig zeichnet sich im Bereich der Grobkeramik ein über den Vorjahren liegender Absatz im Bereich Projektgeschäft ab. Im Bereich Industrial Sales erwarten wir ein Anziehen der Nachfrage sowohl im Bereich Eisen und Stahl als auch Aluminium. Grund hierfür ist die Erwartung, dass die mittlerweile seit 18 Monaten geschobenen Reparaturprojekte wesentlicher Kundengruppen aus technischen Gründen realisiert werden müssen. Die Planung der Refratechnik Ceramics GmbH sieht für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von TEUR 48.296 bei einem Ergebnis von TEUR 33 vor.
Melle, den 08.03.2024 Refratechnik Ceramics GmbH, Melle Dr. Andreas Sieverdingbeck, Geschäftsführer Dr. Rainer Gaebel, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Refratechnik Ceramics GmbH, Melle Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 8. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer Maximilian Stocker, Wirtschaftsprüfer |
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