Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 212011
Eingetragen
5.4.1979
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Betrieb eines Fuhrunternehmens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ernst Denich
seit 10.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
90.00%
F**** D*****
5.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Ostfildern
45000
90.00%
F**** D*****
2500
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sommer u. Denich GmbH

Ostfildern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sommer + Denich GmbH, Ostfildern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sommer + Denich GmbH, Ostfildern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sommer + Denich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um-ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eisenberg, den 20. Juni 2024

Benz & Gunzenhäuser
Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Benz, Wirtschaftsprüfer

Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht

Unsere Gesellschaft ist spezialisiert auf den Transport von Baustoffen. Zu diesem Zweck unterhalten wir eine Flotte mit hierfür geeigneten Nutzfahrzeugen.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

A.1. Geschäftsverlauf 2022

Unsere Auftragslage hängt in starkem Maße von der Entwicklung der Bautätigkeit in den jeweiligen Markträumen ab. Die deutlich verschlechterte globale Sicherheitslage durch den Beginn des Russland-Ukraine-Krieges führte zu einem deutlich nervöseren Marktumfeld. Insbesondere der damit einhergehende sprunghafte Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise zu Beginn des Konfliktes haben die Bauaktivitäten in unseren Kernmärkten negativ beeinflusst. In der weiteren Folge wurden aufgrund der hohen Inflation und steigender Zinsen geplante Bauprojekte verschoben oder eingestellt. Der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Eintrübung konnte sich auch die Bauwirtschaft nicht entziehen. Allein der teilweise vorhandene Auftragsüberhang aus den Vorjahren wirkte einer noch stärkeren Abschwächung entgegen. In unserem Kernmarkt in der Region Stuttgart führte der planmäßige Abschluss von Großprojekten zu einem Rückgang der Bedarfsmengen. Entsprechend war die Nachfrage nach unseren Transportleistungen rückläufig. Die Prognosen für die Folgejahre gehen von einer deutlich rückläufigen Bautätigkeit in unseren Kernmärkten aus. Der andauernde Anstieg der Baukosten in Verbindung mit der Zinspolitik zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten setzt insbesondere beim privaten Wohnungsbau Wirtschaftlichkeitsrechnungen unter Druck und führt zu Verzögerungen bei der Realisierung von Projekten.

A.2. Geschäftsergebnis

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022 beträgt bei insgesamt gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Ertrags- und Aufwandsposten TEUR 72.

A.3. Investitionen

Der planmäßige Austausch von Fahrzeugen bestimmte den größten Teil unserer Ausgaben für Investitionsgüter. Unser Fuhrpark erfüllt mindestens die aktuellsten gesetzlichen und technischen Vorgaben und wird weiter sukzessive erneuert.

A.4. Personal

Der Personalbestand wurde über das Geschäftsjahr hinweg dem Bedarf entsprechend angepasst. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer hat sich hierbei von 171 auf 163 vermindert. Ausscheidende Mitarbeiter wurden z. T. durch qualifizierte Nachfolger ersetzt. Der Aufwand zur Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter gestaltet sich weiterhin anspruchsvoll. Insbesondere die Personalbeschaffung im europäischen Ausland mitsamt der notwendigen Visaverfahren ist aufgrund hoher bürokratischer Hürden schwierig und mit langen Bearbeitungszeiten verbunden.

B. Darstellung der Lage

Insgesamt zeigt sich die Vermögens- Finanz und Ertragslage im Rahmen unserer Erwartungen und ist noch als gut zu bezeichnen.

B.1. Vermögens- und Finanzlage

Unser Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen und der laufenden Abgänge von TEUR 8.556 auf TEUR 7.299 vermindert.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Die langfristigen Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt, neue langfristige Darlehen wurden aufgrund der vorherrschenden Zinssituation keine aufgenommen.

Der positive Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde größtenteils für die Tilgung von Bankdarlehen eingesetzt. Die Investitionstätigkeit für den Fuhrpark wurde aus Eigenmitteln betrieben.

Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist weiter angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2022 rund 72,9 % gegenüber rund 64,9 % zum Vorjahresstichtag.

B.2. Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Jahresumsatz um 11,5%, was bei rückläufigem Transportvolumen auf Preissteigerungen aufgrund deutlich höherer Beschaffungspreise insbesondere bei den Kraftstoffpreisen zurückzuführen ist. Gegenläufig wirkte ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge, was insbesondere auf den Rückgang von Erlösen aus Verkäufen des Anlagevermögens zurückzuführen ist. Der Aufwand für Abschreibungen ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dem gegenüber stehen erhöhte Aufwendungen im Personalbereich und höhere Betriebskosten. Die Zinsaufwendungen sind auf Grund der planmäßigen Rückführung von Fremdmitteln gesunken. Insgesamt erreichten wir ein positives Betriebsergebnis mit einem Rückgang des Ergebnisses nach Steuern von TEUR 212 auf TEUR 163 und des Jahresüberschusses von TEUR 102 auf TEUR 72.

C. Ausblick sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

C.1. Risikobericht

Der seit Jahren bestehende Mangel an Kraftfahrern hat sich weiter verschärft und stellt uns vor enorme Herausforderungen bei der Erfüllung unseres Personalbedarfs. Der Aufwand bei der Personalakquise und bei der Integration von neuen Mitarbeitern ist sehr hoch. Zusammen mit den exorbitant gestiegenen Beschaffungspreisen von Neufahrzeugen hat dies einen großen Einfluss auf die Akquise und Planung von neuen Projekten.

Der Wettbewerbsdruck erhöht sich aufgrund der insgesamt sinkenden Nachfrage. Die sich abzeichnende konjunkturelle Eintrübung wird Auswirkungen auf die Nachfrage nach Baustoffen im Segment der gewerblichen Bauten haben. Hohe Zinsen infolge der Inflation sowie hohe Baustoffpreise bremsen den eigentlich großen Bedarf an privatem Wohnungsbau. Die zunehmend angespannte Situation der öffentlichen Haushalte bedroht eine weiterhin stabile Nachfrage nach Baustoffen für Infrastrukturmaßnahmen.

Die andauernde Verschlechterung der globalen Sicherheitslage seit dem Beginn des Russland-Ukraine- Krieges stellt eine tiefe Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte dar. Die Energieversorgung Europas und die Versorgung mit anderen wichtigen Rohstoffen unterliegen wachsenden Risiken. Derzeit nur sehr schwer einschätzbar sind zudem die langfristigen Folgen für die Sicherheitslage in Europa. Bei einer weiteren Eskalation der jeweiligen Krisenherde drohen weitere Turbulenzen. Mittelfristig werden die Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft von erhöhter Unsicherheit geprägt sein. Insofern unterliegt auch die zukünftige Geschäftsentwicklung erhöhten Risiken z.B. durch Störung von Lieferketten, preisinduzierten Verwerfungen und abnehmenden Investitionsneigungen.

Der Transformationsprozess zur emmisionsfreien Mobilität beginnt nunmehr auch im Nutzfahrzeugsektor. Die bisher vorhandenen technischen Lösungen eignen sich aber nur bedingt für den flächendeckenden Einsatz im Baustoffbereich und sind zum aktuellen Stand weit entfernt von einer praxisnahen Umsetzung.

C.2. Prognose

Wir sind nach unserer Einschätzung in unserem Marktsegment gut aufgestellt und werden weiterhin von unserer Marktstellung und unserer Erfahrung profitieren können. In unseren Stammmärkten sehen wir aufgrund unserer Resilienz eine realistische Ausgangslage unsere Marktanteile auch unter erschwerten Bedingungen zu behaupten. Der zu erwartenden Eintrübung der Auftragslage werden wir aufgrund unserer flexibel gehaltenen Fuhrparkstruktur mit kurzfristigen Anpassungen begegnen können.

Gleichwohl werden die Auswirkungen des rückläufigen Gesamtmarktes auf unsere Gesamtleistung und unsere Ertragskraft signifikant spürbar sein.

Insofern erwarten wir für das kommenden Geschäftsjahr eine rückläufige Entwicklung unseres Unternehmens und in Folge dessen einen Rückgang der Unternehmensleistung bei einer weiterhin positiven Gewinnerwartung.

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde am 21. Juni 2024 festgestellt.

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