Transdev Taunus GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Wolf seit 8.10.2025 | Prokura |
Jose Luis Lombardi Benitez seit 8.10.2025 | Geschäftsführer |
Jens Förster seit 6.6.2025 | Prokura |
Stefan Bülskämper seit 6.6.2025 | Geschäftsführer |
Sarah Schön seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Eduard Muhl seit 26.3.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Transdev Group Société Anonyme | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transdev Rhein-Main GmbH(vormals: Veolia Verkehr Rhein-Main GmbH)Frankfurt am MainJahresabschluss 2014BestätigungsvermerkVeolia Verkehr Rhein-Main GmbH, (seit 16. März 2015: Transdev Rhein-Main GmbH), Frankfurt am MainWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Veolia Verkehr Rhein-Main GmbH (seit 16. März 2015: Transdev Rhein-Main GmbH), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 24. Juni 2015 Ernst
& Young GmbH
Wehner, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE1. AllgemeinesDer Jahresabschluss der Transdev Rhein-Main GmbH (im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkosten verfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Gesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, welche die Größenkriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB erfüllt. Die Gesellschaft nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gliederung des Anlagevermögens wurde nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968 (BGBl/1968, Seite 193) in der am 13. Juli 1988 geänderten Fassung (BGBl/1988, Seite 1057) vorgenommen. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-System der Transdev Gruppe eingebunden. Die Gesellschaft ist von der Fortsetzung der Vereinbarung zum Konzern-Cash-Pooling durch die Transdev GmbH, Berlin, abhängig. Ferner besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung vom 1. Januar 2009 mit der Transdev Stadt GmbH, Berlin, der erstmals zum 31. Dezember 2013 gekündigt werden kann. Die Gesellschaft ist von der weiteren Fortsetzung des Ergebnisabführungsvertrages mit der Transdev Stadt GmbH, Berlin abhängig. Zudem hat die Transdev GmbH, Berlin, am 1. September 2009 eine Rangrücktrittserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund der Verlustsituation und der Liquiditätslage von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft oder sonstiger gruppenzugehöriger Gesellschaften abhängig. Da die Geschäftsführung von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung ausgeht, ist der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 2. AnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Für die planmäßigen Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern angewandt:
Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr pro rata temporis planmäßig abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von höchstens 150,00 EUR, die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von mehr als 150,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. 3. VorräteDie Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände wurden sämtlich durch eine vorverlegte Stichtagsinventur ermittelt und zum Bilanzstichtag fortgeschrieben. 4. Verbundene UnternehmenAls verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz der Transdev Group S.A. Paris, Frankreich, stehen. 5. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige MittelForderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. 6. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AnlagevermögenBusse, Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte, deren Anschaffung mit Investitionszuschüssen gefördert wurde, werden seit dem 1. Januar 2007 nach der Bruttomethode dargestellt. Die Zuschüsse werden dabei als Sonderposten für Investitionszuschüsse auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter. 7. Sonstige RückstellungenDie Rückstellungen für Jubiläen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) ermittelt. Der Bewertung liegen die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Zinssatz von 4,62 % gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB zugrunde. Bei der Ermittlung der Höhe der Rückstellung werden zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen berücksichtigt. Dabei geht die Gesellschaft derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,8 % bei den Entgelten und bei den Renten aus. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die erstmalige Erfassung der Rückstellung und der zukünftigen Zuführungen nach der Bruttomethode. Der Zinsertrag aus der Abzinsung wird gesondert vom Zuführungsbetrag erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. 8. VerbindlichkeitenDer Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. 9. Schätzungen von Aufwendungen und ErträgenIm Rahmen der zeitnahen Erstellung des Jahresabschlusses wurden auf dem Stand der Buchhaltung im Dezember 2014 Aufwands- und Ertragsschätzungen für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2014 vorgenommen, welche die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft beeinflussen. Für Teile dieser Aufwands- und Ertragskomponenten liegen Abrechnungen zum Teil erst nach dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses vor. 10. Schätzungen von Ansprüchen aus der LeistungserbringungBei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden wie im Vorjahr insbesondere die Ansprüche auf Erstattungen für Fahrgeldausfälle aus der Beförderung Schwerbehinderter sowie die Ansprüche gegen Verkehrsverbünde und sonstige Leistungsempfänger zum 31. Dezember 2014 auf Basis der gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen geschätzt, da die Endabrechnungen durch die Leistungsempfänger regelmäßig nach Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgen. EINZELANGABEN ZUR BILANZ1. AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang verwiesen. Im Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen insgesamt 7 Busse verkauft. 2. VorräteDie Vorräte von insgesamt TEUR 453 (i. Vj. TEUR 518) beinhalten den Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.239 (i. Vj. TEUR 3.261) sind im Wesentlichen die Forderungen aus vertraglichen Leistungen enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 591 (i. Vj. TEUR 680) betreffen im Wesentlichen Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 590 (i. Vj. TEUR 680). In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 369 (i. Vj. TEUR 294) sind im Wesentlichen debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 118, ein Erstattungsanspruch der Mineralölsteuer von TEUR 121, Schadenersatzansprüche für noch nicht abgerechnete Unfälle in Höhe von TEUR 77 sowie eine Mietkaution für das Frischezentrum in Höhe von TEUR 29 enthalten. 4. EigenkapitalDas Stammkapital beträgt EUR 25.000,00. Es wird zu 100% von der Transdev Stadt GmbH, Berlin, gehalten. Die Gewinnrücklage resultierte mit TEUR 8 aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG im Jahr 2010. 5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AnlagevermögenIm Geschäftsjahr 2014 wurden keine Investitionszuschüsse im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert. In Höhe von TEUR 32 wurden Zuschüsse im Geschäftsjahr 2014 aufgelöst. 6. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.939 (i. Vj. TEUR 2.766) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.039 (i. Vj. TEUR 1.241), Rückstellungen für Haftpflicht-Selbstbehalt in Höhe von TEUR 181 (i. Vj. TEUR 378), Resturlaub in Höhe von TEUR 342 (i. Vj. TEUR 372), sowie Rückstellungen für Überstunden und variable Vergütung in Höhe von TEUR 242 (i. Vj. TEUR 269). 7. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 254 (i. Vj. TEUR 226) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.426 (i. Vj. TEUR 5.468) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling-Vertrag mit der Transdev GmbH in Höhe von TEUR 3.427 (i. Vj. TEUR 5.449). Mit Vereinbarung vom 1. September 2009 tritt die Transdev GmbH in Höhe von TEUR 650 zu Gunsten aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der Gesellschaft im Rang zurück, indem Tilgung, Zinsen und andere Kosten erst aus Vermögens- oder Liquidationsüberschüssen getilgt werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 501 (i.Vj. TEUR 346) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Karlsruhe, in Höhe von TEUR 209 (i. Vj. TEUR 233), Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 58) sowie die Abgrenzung der Vorsteuer in Höhe von TEUR 138 (i. Vj. TEUR 53) sowie TEUR 98 Malus. III. EINZELANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse umfassen im Wesentlichen Erlöse aus der Durchführung von vertraglichen Verkehrsleistungen. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR -673 (i. Vj. TEUR -19) enthalten, welche sich saldiert ergeben aus TEUR -120 für sonstige bestellte Verkehre, negativen Zuschüssen für LB A und LB E von gesamt TEUR -571, negativen Fahrscheinerlösen TEUR -30, negativen Ausgleichzahlungen für Schwerbehinderte von TEUR -64 und TEUR 117 Malus für das Jahr 2013. 2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.154 (i. Vj. TEUR 1.256) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 557 (i. Vj TEUR 400), Erträge aus dem Verkauf von Fahrzeugen in Höhe von TEUR 241 (i. Vj TEUR 306), Erträge aus Schadenserstattungen aus Unfällen in Höhe von TEUR 278 (i. Vj. TEUR 154), Erträge aus Stoffabgaben in Höhe von TEUR 38 (i. Vj. TEUR 128) sowie Erträge aus Vermietung für Werbeflächen in Höhe von TEUR 116 (i.Vj. TEUR 127). Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betragen TEUR 32. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 563 (i.Vj. TEUR 63) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Auflösung von Rückstellungen (Personal und ausstehende Rechnungen) in Höhe von TEUR 503, Erträgen aus der Vermietung für Werbeflächen in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 38) sowie Erträgen aus Schadenserstattungen in Höhe von TEUR 44 (i.Vj. TEUR 16). 3. MaterialaufwandDie Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 3.894 betreffen - ohne Berücksichtigung der Erstattungen für Mineralölsteuer von TEUR 121 (i. Vj. TEUR 169) - insbesondere Aufwendungen für Treibstoffe der Busse in Höhe von TEUR 2.813 (i. Vj. TEUR 3.634) sowie Ersatzteile für Busse in Höhe von TEUR 896 (i.Vj. TEUR 1.070). Die bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 8.782 (i. Vj. TEUR 10.199) resultieren hauptsächlich aus Fremdleistungen von Subunternehmern in Höhe von TEUR 4.129 (i. Vj. TEUR 4.695), Infrastrukturkosten für die Linienbündel A und E in Höhe von TEUR 3.139 (i. Vj. TEUR 3.541), Leasingkosten für Busse in Höhe von TEUR 935 (i. Vj. TEUR 1.201), Kosten für Fremdreparaturen der Busse in Höhe von TEUR 395 (i. Vj. TEUR 380), Aufwand für Fremdreinigung Busse in Höhe von TEUR 127 (i. Vj. TEUR 187) sowie Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 4 (i. Vj TEUR 123) Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 109 enthalten. 4. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.228 (i. Vj. TEUR 2.825) beinhalten im Wesentlichen Management Fee gegenüber der Transdev Stadt GmbH in Höhe von TEUR 595 (i. Vj. TEUR 661), Aufwendungen für Unfallschäden der Busse in Höhe von TEUR 188 (i. Vj. TEUR 600), Mieten und Pachten für Gebäude in Höhe von TEUR 311 (i. Vj. TEUR 355), Buchwert für abgegangene Fahrzeuge in Höhe von TEUR 162 (i. Vj TEUR 253), IT-Wartungs- und Datenübertragungskosten in Höhe von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 173), Aufwendungen für Fahrzeug-Haftpflichtversicherung in Höhe von TEUR 188 (i. Vj. TEUR 141) sowie Aufwendungen für den Verleih von Verwaltungs- und Führungskräften in Höhe von TEUR 90 (i. Vj. TEUR 107). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 315 (i. Vj. TEUR 209) periodenfremde Aufwendungen enthalten. Diese resultieren überwiegend aus Aufwendungen für Unfälle in Vorjahren. 5. FinanzergebnisIn den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 115 (i. Vj. TEUR 169) sind TEUR 2 (i. Vj. TEUR 0) enthalten, die aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultieren sowie TEUR 113 (i. Vj. TEUR 168) für den Zinsaufwand des Cash Pool. IV. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft insgesamt folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Verpflichtungen verteilen sich auf folgende Jahre:
* gegenüber verbundenen Unternehmen
2. HaftungsverhältnisseAngabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 in Verbindung mit 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 3. GeschäftsführungGeschäftsführer der Gesellschaft sind seit dem 1. Oktober 2013 Herr Christian Lau (Vorsitzender) und seit dem 1. Mai 2014 Herr Max Kaiser. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte in 2014 durchschnittlich 278 (i. Vj. 339) Mitarbeiter, davon 270 operativ und acht in der Verwaltung. 5. KonsolidierungskreisDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) eingebunden. Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Frankfurt am Main, 9. April 2015 Transdev Rhein-Main GmbH Christian Lau Max Kaiser Entwicklung des Anlagevermögens 2014
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014A. Grundlagen des KonzernsDie Transdev Rhein-Main GmbH (nachfolgend TDRM) mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Busverkehrsunternehmen. Die Busse der TDRM fahren im Auftrag der traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft, Frankfurt am Main, und befördern Fahrgäste im Stadtgebiet Frankfurt. Die TDRM ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Transdev Stadt GmbH, Berlin und gehört damit zum Teilkonzern der Transdev GmbH, Berlin. Die Transdev GmbH ist ein Tochterunternehmen der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, welches zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zählt. Anteilseigner der französischen Transdev sind die Caisse des Dépôts et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Veolia Environnement S.A., Paris, Frankreich. Seit April 2013 firmiert die Veolia Transdev (VTD) weltweit als Transdev. Die Gesellschaft unterliegt den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG). B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und bleibt auf Wachstumskurs, wenn auch nur leicht. Der deutsche Arbeitsmarkt stellt sich nach wie vor positiv dar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2014 um 0,1 % höher als im zweiten Quartal und höher als im Vorjahr (+1,2 %). Im zweiten Quartal 2014 war das BIP geringfügig zurückgegangen (-0,1 %), nachdem die deutsche Wirtschaft mit viel Schwung ins Jahr gestartet war (erstes Quartal 2014: +0,8 %). 1 Im Jahr 2015 dürfte sich die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen und der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts bei 1,0 % liegen. Bei einer erwarteten Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % und einer Inflationsrate von 0,7 % (bedingt durch den Ölpreisrückgang) ist ein Abgleiten in die Deflation nicht wahrscheinlich. 2 Der deutliche Rückgang des Dieselpreises im Vergleich mit dem Vorjahr hat die Ertragslage verbessert.
1 Destatis, Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal
2014 um 0,1 % gestiegen, Pressemitteilung Nr. 401 vom
14.11.2014
2. Branchenbezogene RahmenbedingungenIm ersten Halbjahr 2014 waren in Deutschland fast 5,6 Milliarden Passagiere im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen zu verzeichnen. Dies sind somit 0,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. 3 Im Nahverkehr stieg das Fahrgastaufkommen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 0,5 %. Im Fernverkehr war ein Rückgang um 0,3 % zu verbuchen. Im Schnitt wurden fast 31 Millionen Fahrten am Tag zurückgelegt. Eisenbahnen und S-Bahnen beförderten 1,2 Milliarden Passagiere (+2,1 %), mit Straßen-, Stadt- und U-Bahnen fuhren 1,9 Milliarden Fahrgäste (+1,8 %), dagegen wurden im Busverkehr weniger Fahrgäste registriert (-1,2 %, auf 2,7 Milliarden Passagiere). Im Fernverkehr (ausgenommen Fernbus) wurden 62 Millionen Personen befördert und damit 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2013. Aufgrund der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes und der Öffnung des Marktes für Fernbusse ab Januar 2013 stieg die Zahl der Passagiere in diesem Sektor stark um 8,1 % auf fast 1,4 Millionen an. Zahlreiche Unternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus sowie der Postbus stiegen in den Markt ein und betreiben derzeit eine Vielzahl von Fernbus-Strecken, deren Rentabilität sich erst zeigen muss. Ein großes Problem sind dabei auch die kaum oder nicht vorhandenen Zentralen Omnibusbahnhöfe (ZOBs) und deren Finanzierung. 4 Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) herrschte auch im Jahr 2014 weiterhin enormer Wettbewerbsdruck um Ausschreibungen von Neu- oder Bestandsverkehren. Zu den größten Wettbewerbern der Transdev GmbH gehören weiterhin die Deutsche Bahn AG, Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen wie Netinera (italienische Staatsbahn FS) und Abellio (niederländische Staatsbahn NS) sowie große Landesbahnen (wie die Hessische Landesbahn). Der Eintritt weiterer Wettbewerber in den Markt hat sich auch in 2014 fortgesetzt, neben National Express nunmehr auch Go Ahead als zweitem großen britischen in Deutschland präsenten Verkehrskonzern. Im SPNV-Markt steigern die Wettbewerber der DB AG weiterhin ihre Marktanteile. Im Jahr 2014 lag die Anzahl der Vergabeverfahren höher als in den Vorjahren. Dieser Trend wird sich in den folgenden 2-3 Jahren fortsetzen, insbesondere wegen des Auslaufens großer Verkehrsverträge der DB in Baden-Württemberg und bei verschiedenen S-Bahn- und Expressnetzen in Ballungsräumen. Darüber hinaus werden derzeit viele frühe wettbewerbliche Verkehrsverträge zum zweiten Mal ausgeschrieben, nachdem ihre oft rund zehnjährige Vertragslaufzeit ausläuft. Bis 2016 sollen insgesamt mindestens weitere 150 Millionen Zugkilometer (Zkm) ausgeschrieben werden. Im eigenwirtschaftlichen Schienenfernverkehr sind die Rahmenbedingungen in 2014 durch die erfolgreiche Aufnahme vieler neuer Fernbusangebote anspruchsvoller geworden. Preissensible Fahrgäste sind von der Schiene auf den Bus umgestiegen. Der Marktanteil der Wettbewerber im Fernverkehr lag bei unter einem Prozent gemessen an der Verkehrsleistung und wird durch die Einstellung des Fernzuges InterConnex (Leipzig-Warnemünde) im Dezember 2014 im kommenden Jahr sinken.
3 Destatis, 1. Halbjahr 2014: 5,6 Milliarden
Fahrgäste fuhren mit Bussen und Bahnen,
Pressemitteilung vom 18. September 2014.
3. GescääftsverlaufDie TDRM erbringt Verkehrsleistungen im Stadtgebiet Frankfurt in den beiden Linienbündeln A (Laufzeit bis Dezember 2018 und E (Laufzeit bis Dezember 2016). Der Verkehrsvertrag Offenbach West im Auftrag des RMV ist im Dezember 2013 ausgelaufen. Das Ende dieses Vertrages hat zur positiven Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beigetragen. Darüber hinaus wurden umfangreiche Schienenersatz- und Sonderverkehre gefahren. Die TDRM hat in 2014 durchschnittlich 278 Mitarbeiter (Vj. 339 Mitarbeiter) beschäftigt. 4. Lage4.1 VermögenslageDie Bilanzsumme der TDRM ist von T€ 9.582 auf T€ 6.864 gesunken. Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Fahrzeugen für den Personenverkehr. Die Fahrzeuge wurden um T€ 1.412 abgeschrieben. Sieben Fahrzeuge mit einem Restbuchwert von T€ 162 wurden verkauft, in 2014 wurden keine neuen Fahrzeuge beschafft. Die Vorratsreduzierung um T€ 65 unterliegt der üblichen Schwankung eines Busbetriebes dieser Größe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 1.022 verringert. Dieser Rückgang ist einerseits auf Busverkäufe in 2013 zurückzuführen, die hieraus bestehenden Forderungen wurden im Januar 2014 ausgeglichen. Andererseits bestand im Vorjahr eine Forderung in Höhe von T€ 320 gegenüber dem RMV im Zusammenhang mit dem Verkehrsvertrag Offenbach West. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sind um T€ 203 niedriger, dies hängt mit den Abgrenzungen zum Jahresabschluss 2014 zusammen. Die Cash-Pool-Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft ist um T€ 2.022 auf TC 3.427 gesunken. 4.2 FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über ein Cash-Management-System mit der Transdev GmbH, Berlin, welches unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden kann. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen unveränderten Kreditrahmen von TEUR 18.000, dieser ist im Geschäftsjahr 2014 zu keinem Zeitpunkt überschritten worden.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2014 beruht im Wesentlichen auf dem Vertragsende Offenbach West, sowie auf verschiedene betriebliche Maßnahmen, welche die Ertragslage weiter verbessert haben. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Durch die Einbindung in das Cash-Management-System verfügt die Gesellschaft über einen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer zukunftssichernder Investitionen. Die Transdev GmbH, Berlin hat zudem am 1. September 2009 eine Rangrücktrittserklärung gegenüber der TDRM abgegeben. Demnach tritt die Transdev GmbH, Berlin, zu Gunsten aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der Gesellschafter in Höhe von T€ 650 zurück, indem Tilgung, Zinsen und andere Kosten erst aus Vermögens- und Liquidationsüberschüssen getilgt werden. 4.3 ErtragslageDie Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 3.904 auf T€ 25.620 gesunken. Das Vertragsende Offenbach West führte zu einem Rückgang von T€ 2.327. Eine zum Jahresabschluss gebildete Abgrenzung für Mehrerlöse aufgrund einer erwarteten Tariferhöhung in Höhe von TC 320 musste aufgelöst werden. Negative Effekte aus der Schlussabrechnung Offenbach West führten zu einem Rückgang in Höhe von T€ 149. Durch Leistungskürzungen seitens des Aufgabenträgers ist ein Umsatzverlust von ca. T€ 600 entstanden, die ergebnisneutralen Infrastrukturerlöse verzeichneten einen Rückgang von weiteren TC 456. Gegenläufig gab es positive Entwicklungen im Gelegenheitsverkehr. In den Umsatzerlösen sind Entgelte in Höhe von T€ 3.089 für die Bereitstellung von Infrastruktur in den Linienbündeln A und E enthalten, die in derselben Höhe im Materialaufwand ausgewiesen werden. Der Materialaufwand hat sich um T€ 1.882 auf TC 12.676 verringert. Die letztmalige Inanspruchnahme der Drohverlustrückstellung im Geschäftsjahr 2013 führte zu geringeren Erträgen i. H. v. TC 496. Der Aufwand für Ersatzteile konnte um TC 174 gesenkt werden, der Aufwand für Diesel ist um TC 821 gesunken. Beide Positionen hängen wesentlich mit dem Vertragsende Offenbach West zusammen. Deutlich gesunken ist auch der Aufwand für Stationsentgelte (Infrastrukturaufwand). Durch die Rückgabe von Leasingfahrzeugen ist der Aufwand um TC 266 verringert worden. Der Personalaufwand ist um TC 1.193 auf TC 10.843 gesunken. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Wegfall des Verkehrsvertrages Offenbach West. Das Betriebsergebnis hat sich um TC 38 verbessert. Das Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) nach HGB wird zur internen Ergebnissteuerung herangezogen, es ermittelt sich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich des Finanz- und des Beteiligungsergebnisses. In monatlichen Business Review Meetings wird das Operating Income vor Management Fee nach IFRS analysiert. Unterschiede zwischen Handelsrecht und internationaler Rechnungslegung ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern bei den Fahrzeugen. Das Berichtsjahr hat sich erwartungsgemäß entwickelt. 4.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Gesellschaft entwickelte sich in 2014 entsprechend der Erwartungen. Die Gesellschaft ist auf Grund der Notwendigkeit hoher Investitionen in den Busbestand sehr anlagenintensiv. Trotz der weiterhin hohen Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verfügt die Gesellschaft durch die Cashpool-Vereinbarung mit der Transdev GmbH über einen stabilen und langfristigen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer, Zukunft sichernder Investitionen. Die Ertragslage ist auch im Jahr 2014 nicht ausreichend. Die beiden Linien bündel A und E entwickeln sich erwartungsgemäß und erwirtschaften positive Deckungsbeiträge, das Ende des Verkehrsvertrages Offenbach West hat deutliche Verbesserungen gebracht, wenngleich die Schlussabrechnung, sowie sonstige diverse Einmaleffekte im Rahmen der Vertragsbeendigung das Ergebnis im Berichtsjahr negativ belastet haben. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtFür das Jahr 2015 wird mit einem Umsatz in Höhe von ca. Mio. € 26 und einem verbessertem Operating Income von ca. T€ 600 kalkuliert. Der im Dezember 2012 aufgenommene Verkehr im Linienbündel A zu neuen Konditionen wird weiterhin einen großen Anteil an den Erträgen haben. Ebenso wichtig ist, dass keine negativen Belastungen mehr aus dem Offenbach West - Vertrages auftreten werden, sowie der umfangreiche Schienenersatzverkehr. Aufgrund der derzeitigen Ertragssituation ist die Gesellschaft von der weiteren finanziellen Unterstützung durch den Konzernverbund in Form der Fortsetzung des Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschafterin und der weiteren Prolongation der Verbindlichkeiten aus dem Konzern-Cash-Pooling abhängig. Die Gesellschaft beabsichtigt weiterhin an Ausschreibungen im Großraum Frankfurt am Main teilzunehmen, indem aufgrund der aktuellen Marktsituation positive Chancen gesehen werden. Nach heutigem Stand wird das Linienbündel E ab Dezember 2016 nach Ablauf der Konzession per Direktvergabe an die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, die In-der-City-Bus GmbH vergeben. Einem Antrag an den Verkehrsausschuss der Stadtverordnetenversammlung wurde am 9. Dezember 2014 stattgegeben. Das bedeutet einen Strategiewechsel in der Politik der Stadt Frankfurt. An den Ausschreibungen der verbleibenden Linienbündel soll allerdings festgehalten werden. Dennoch erhöht sich der Wettbewerbsdruck durch diese Entscheidung wesentlich. Diverse Maßnahmen aufgrund dieser Entscheidung sind von der Geschäftsführung bereits eingeleitet. Für die nächsten beiden Geschäftsjahre rechnen wir durch weitere Verkehre mit positiven Deckungsbeiträgen und identifizierten Kostensenkungspotentialen, dass sich die Kosten- und Ertragssituation weiterhin verbessert und ein positives Jahresergebnis erzielt werden kann. 2. Chancen- und RisikoberichtDurch die monatliche Analyse der Plan/Ist-Abweichungen, die durch das regionale Controlling in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer erstellt und an die Transdev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die Einbettung in das Risikomanagement der Transdev Gruppe gegeben. In diesem Rahmen werden besonders die Auswirkungen folgender Indikatoren berücksichtigt:
Im Rahmen des Finanzmanagements werden mögliche Risiken u. a. durch folgende Maßnahmen fortlaufend überwacht, quantifiziert und nach den Unternehmenszielen entsprechend aktiv gesteuert:
Konkret unterliegt die Gesellschaft den Chancen und Risiken im Wettbewerb um Verkehrsverträge. Der Verkehrsvertrag Linienbündel E endet im Dezember 2016. Eine Neuausschreibung wird nicht erwartet. Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass nach Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages oder bei der Vergabe neuer Verkehrsleistungen andere Wettbewerber den Zuschlag erhalten. Für Schienen- und Busverkehr: Durch die am 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) werden bisher nur in Ausnahmefällen zulässige Fernbuslinien weitestgehend für den Wettbewerb freigegeben. Das Risiko für den Schienenpersonennahverkehr ist jedoch im Gegensatz zum Schienenpersonenfernverkehr begrenzt, da Fernbuslinien einen Haltestellenabstand von 50 km einhalten müssen und zwei Haltestellen nicht so gelegt werden dürfen, dass die Schienen-Nahverkehrsverbindung zwischen ihnen weniger als eine Stunde beträgt. D. NachtragsberichtDie in 2013 begonnenen und in 2014 fortgeführten Verkaufsvorbereitungen der gesamten Transdev Gruppe in Deutschland wurden in 2014 zunächst ausgesetzt und aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung der Transdev Deutschland Gruppe gestoppt. Transdev Deutschland ist wieder fester Bestandteil von Transdev und steht nicht mehr zum Verkauf. Mit Wirkung zum 16. März 2015 wurde daraufhin die Veolia Verkehr Rhein-Main GmbH in Transdev Rhein-Main GmbH umbenannt. Weitere wesentliche Ereignisse, über die zu berichten wäre, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Frankfurt am Main, 9. April 2015 Transdev Rhein-Main GmbH Christian Lau Max Kaiser Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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