Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
H.D. Abwicklungsgesellschaft mbH
Härtwasen 16, 73252 Lenningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Dietz seit 3.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Margarete Dietz | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Tsiribassi Vertriebs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Dietz GmbHLenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht zum 31. Dezember 2009Lage der Gesellschaft und GeschäftsverlaufEntgegen den rezessiven Entwicklungen in anderen Branchen konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Unter besonderer Beachtung dieser ausgeprägten Rezession darf man mit dem Geschäftsverlauf zufrieden sein, wenn auch die Absatzzahlen in der neuen Produktionsstätte noch Chancen bieten. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDer Umsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2009 um 0,8 %, das Rohergebnis konnten wir aufgrund günstiger Beschaffungspreise leicht verbessern. Die Personalaufwendungen sind aufrund einer weiteren Filiale um ca. 3 % gestiegen, die Betriebsaufwendungen konnten um ca. 2 % reduziert werden. Die Erhöhung der Warenvorräte bzw. der sonstigen Vermögensgegenstände wurden durch die Verwendung von flüssigen Mitteln bzw. über Bankkredite finanziert. Die Eigenkapitalquote der Hans Dietz GmbH beträgt 30,6 %. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDer Umsatz des laufenden Geschäftsjahres liegt nach Ablauf von sechs Monaten auf Vorjahresniveau. Für das Geschäftsjahr 2010 erwarten wir einen Gesamtumsatz von ca. EUR 30 Mio. Der Rohgewinn wird sich prozentual aufgrund der Umsätze mit Discountern etwas verschlechtern. Nachdem die Rezession überwunden ist und die Kaufkraft der Verbraucher wieder zunehmen wird, werden wir unsere besondere Aufmerksamkeit wieder unseren Premiumprodukten schenken und diese Umsätze über unsere Filialen bzw. den Handel ausbauen. Für das Jahr 2010 erwarten wir ein Ergebnis in Vorjahreshöhe, Verbesserungen ab dem Jahr 2011. Bereich Forschung und EntwicklungEntfällt.
Lenningen, im Juni 2010 Hans Dietz, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2009AKTIVA
GuV-Rechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang zum 31. Dezember 2009ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG EINSCHLIESSLICH DER VORNAHME STEUERRECHTLICHER MASSNAHMENAngaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Abschreibungen auf Zugänge im Jahr 2009 erfolgten nach der linearen Methode. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Für Zugänge mit einem Einzelanschaffungspreis von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear aufgelöst wird. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Dabei kamen Standardkosten zum Ansatz, die bei wesentlichen Posten jährlich neu ermittelt wurden. Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurde in einzelnen Bereichen gemäß § 256 HGB das Verbrauchsfolgeverfahren angewandt. Zwischen den im Einzelfall angewandten Verfahren und den auf der Grundlage von Marktpreisen festgelegten Werten ergab sich kein nennenswerter Unterschied. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Der überwiegende Teil der Forderungen ist im Wege des Factoring abgetreten. Soweit auf abgetretene Forderungen die Zahlungseingänge noch ausstanden, wurde unter der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" eine Forderung gegen die Factoring-Gesellschaft ausgewiesen. Forderungen, die nicht abtretbar waren, sind weiterhin als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen mit einem Zinsfuß von 6,0 v.H. entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Abschreibungen des Geschäftsjahres nach steuerrechtlichen Vorschriften Neben der Sofortabschreibung auf geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 und der Abschreibung auf den Sammelposten für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wurden keine weiteren Sonderabschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGVerbindlichkeiten Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.000.000,00, deren Restlaufzeit fünf Jahre beträgt, sind sämtliche übrigen Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten außerhalb branchenüblicher Eigentumsvorbehalten sind nicht bestellt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Im Rahmen von Bürgschaften haftet die Gesellschaft für Verbindlichkeiten der Adolf Dietz KG bis TEUR 10.508. Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Jahresergebnis stammt fast ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aufteilung des Steueraufwandes auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich daher. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. SONSTIGE PFLICHTANGABENAngaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Das Verrechnungskonto zwischen der Hans Dietz GmbH und der Adolf Dietz KG wurde mit 6,0 v.H. verzinst. Mitarbeiter Unsere Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 Angestellte, 144 gewerbliche Arbeitnehmer (einschließlich geringfügig Beschäftigten) und 15 Auszubildende. Sonstiges Wir haben Finanzierungen zu variablen Zinssätzen abgeschlossen, deren Schwankungsbreite über Zinssicherungsvereinbarungen mit einem Volumen von TEUR 1.850 reduziert wird. Der Marktwert zum Bilanzstichtag liegt bei TEUR -186. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hans Dietz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschäzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ulm (Donau), 11. August 2010 Dr. Heinz U. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer |
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