H.D. Abwicklungsgesellschaft mbH

Härtwasen 16, 73252 Lenningen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 231939
Vorher
Hans Dietz GmbH
Eingetragen
11.2.2004
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fleisch und FleischwarenFleischverarbeitung a. n. g.
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Fleisch- und Wurstwaren aller Art sowie von anderen Erzeugnissen der Lebensmittelindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Hans Dietz
seit 3.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Margarete Dietz
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Sommerberg 55, 73252 Lenningen
250.000 €
50.00%
Margarete Dietz
Am Sommerberg 55, 73252 Lenningen
250.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans Dietz GmbH

Lenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht zum 31. Dezember 2009

Lage der Gesellschaft und Geschäftsverlauf

Entgegen den rezessiven Entwicklungen in anderen Branchen konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Unter besonderer Beachtung dieser ausgeprägten Rezession darf man mit dem Geschäftsverlauf zufrieden sein, wenn auch die Absatzzahlen in der neuen Produktionsstätte noch Chancen bieten.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Umsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2009 um 0,8 %, das Rohergebnis konnten wir aufgrund günstiger Beschaffungspreise leicht verbessern.

Die Personalaufwendungen sind aufrund einer weiteren Filiale um ca. 3 % gestiegen, die Betriebsaufwendungen konnten um ca. 2 % reduziert werden.

Die Erhöhung der Warenvorräte bzw. der sonstigen Vermögensgegenstände wurden durch die Verwendung von flüssigen Mitteln bzw. über Bankkredite finanziert.

Die Eigenkapitalquote der Hans Dietz GmbH beträgt 30,6 %.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Der Umsatz des laufenden Geschäftsjahres liegt nach Ablauf von sechs Monaten auf Vorjahresniveau.

Für das Geschäftsjahr 2010 erwarten wir einen Gesamtumsatz von ca. EUR 30 Mio. Der Rohgewinn wird sich prozentual aufgrund der Umsätze mit Discountern etwas verschlechtern.

Nachdem die Rezession überwunden ist und die Kaufkraft der Verbraucher wieder zunehmen wird, werden wir unsere besondere Aufmerksamkeit wieder unseren Premiumprodukten schenken und diese Umsätze über unsere Filialen bzw. den Handel ausbauen.

Für das Jahr 2010 erwarten wir ein Ergebnis in Vorjahreshöhe, Verbesserungen ab dem Jahr 2011.

Bereich Forschung und Entwicklung

Entfällt.

 

Lenningen, im Juni 2010

Hans Dietz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2009

AKTIVA

2009
Euro
2008
Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.491,00 35.787,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 20.423,00 29.501,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 79.951,00 88.020,00
2. Technische Anlagen 17.321,00 23.224,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.530,00 162.507,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 480.300,11 304.805,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.149.122,35 994.816,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.213.598,25 786.213,05
- davon mit einer RLZ von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (VJ 0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.754.704,00 2.218.202,30
- davon mit einer RLZ von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (VJ 0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.288.498,68 1.430.716,12
- davon mit einer RLZ von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (VJ 0,00)
- davon Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 1.442.872,42 (VJ 823.462,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.644.469,56 756.128,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 15.582,34 10.426,00
- davon Disagio: 0,00 (VJ 0,00)
SUMME AKTIVA 8.857.991,29 6.840.346,43

PASSIVA

2009
Euro
2008
Euro
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 1.708.668,05 1.545.447,95
III. Jahresüberschuss 504.521,44 163.220,10
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 620.150,00 575.860,00
2. Steuerrückstellungen 79.946,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 327.000,00 403.400,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.907.438,69 822.748,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 875.132,70 826.701,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern 1.000.000,00 1.025.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 335.134,41 977.968,99
- davon aus Steuern EUR 119.114,56 (VJ 548.976,68)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.077,32 (VJ 0,00)
SUMME PASSIVA 8.857.991,29 6.840.346,43

GuV-Rechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

2009
Euro
2008
Euro
1. Rohergebnis 17.463.104,14 16.759.922,60
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter - 5.384.884,58 - 5.242.153,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, - 1.243.689,03 - 1.172.996,70
- davon für Altersversorgung EUR 44.447,50 (VJ 47.610,42)
3. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs - 78.463,77 - 72.435,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 9.828.231,62 - 9.902.330,71
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 173.152,32 227.229,53
- davon von Gesellschaftern EUR 0,00 (VJ 8.085,61)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 233.793,88 - 164.332,26
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 867.193,58 432.903,49
8. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 104.000,00 - 104.000,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 253.676,14 - 160.366,39
10. Sonstige Steuern - 4.996,00 - 5.317,00
11. Jahresüberschuss 504.521,44 163.220,10

Anhang zum 31. Dezember 2009

ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG EINSCHLIESSLICH DER VORNAHME STEUERRECHTLICHER MASSNAHMEN

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Abschreibungen auf Zugänge im Jahr 2009 erfolgten nach der linearen Methode. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Für Zugänge mit einem Einzelanschaffungspreis von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear aufgelöst wird.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Dabei kamen Standardkosten zum Ansatz, die bei wesentlichen Posten jährlich neu ermittelt wurden.

Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurde in einzelnen Bereichen gemäß § 256 HGB das Verbrauchsfolgeverfahren angewandt. Zwischen den im Einzelfall angewandten Verfahren und den auf der Grundlage von Marktpreisen festgelegten Werten ergab sich kein nennenswerter Unterschied.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Der überwiegende Teil der Forderungen ist im Wege des Factoring abgetreten. Soweit auf abgetretene Forderungen die Zahlungseingänge noch ausstanden, wurde unter der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" eine Forderung gegen die Factoring-Gesellschaft ausgewiesen. Forderungen, die nicht abtretbar waren, sind weiterhin als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilanziert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen mit einem Zinsfuß von 6,0 v.H. entsprechend den steuerlichen Regelungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Abschreibungen des Geschäftsjahres nach steuerrechtlichen Vorschriften

Neben der Sofortabschreibung auf geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 und der Abschreibung auf den Sammelposten für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wurden keine weiteren Sonderabschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.000.000,00, deren Restlaufzeit fünf Jahre beträgt, sind sämtliche übrigen Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten außerhalb branchenüblicher Eigentumsvorbehalten sind nicht bestellt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Im Rahmen von Bürgschaften haftet die Gesellschaft für Verbindlichkeiten der Adolf Dietz KG bis TEUR 10.508.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Das Jahresergebnis stammt fast ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Eine Aufteilung des Steueraufwandes auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich daher.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

 

Hans Dietz

Das Verrechnungskonto zwischen der Hans Dietz GmbH und der Adolf Dietz KG wurde mit 6,0 v.H. verzinst.

Mitarbeiter

Unsere Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 85 Angestellte, 144 gewerbliche Arbeitnehmer (einschließlich geringfügig Beschäftigten) und 15 Auszubildende.

Sonstiges

Wir haben Finanzierungen zu variablen Zinssätzen abgeschlossen, deren Schwankungsbreite über Zinssicherungsvereinbarungen mit einem Volumen von TEUR 1.850 reduziert wird.

Der Marktwert zum Bilanzstichtag liegt bei TEUR -186.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hans Dietz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschäzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ulm (Donau), 11. August 2010

Dr. Heinz U. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer

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