ReBa Invest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Dietmar Dr. Goldmann seit 1.10.2015 | Prokura |
René Baumann seit 19.4.2013 | Geschäftsführer |
Albert Mantel seit 19.4.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Albert Mantel | 70.50% |
| 26.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Optimax Energy GmbHEigenbeteiligung | 3.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Optimax Energy GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Optimax Energy GmbH, Leipzig1. Grundlage des Unternehmens Die Optimax Energy GmbH ist ein Stromhandelsunternehmen mit Sitz in Leipzig. Sie ist an vier europäischen Strombörsen registriert und in sieben europäischen Strommärkten aktiv. Zu ihren Kunden zählen große kommunale Energieversorger, Erzeuger und Direktvermarkter von Erneuerbaren Energien sowie andere Stromhandelsunternehmen. Optimax Energy bietet seinen Kunden Dienstleistungen in den Bereichen Intradayhandel, Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, Kraftwerkseinsatz-Optimierung sowie Marktzugangsservice zu europäischen Strombörsen an. Die Optimax Energy GmbH beschäftigte im Jahr 2023 im Durchschnitt 41 Mitarbeitende. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Entwicklung am europäischen Energiemarkt Das Jahr 2023 war durch eine stabile Erholung der Energiemärkte geprägt, nachdem die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Ukraine-Konflikts abgeklungen waren. Die europäischen Energiemärkte zeigten eine moderate Preisstabilität; das Preisniveau bleibt aber eher hoch und liegt mehr als doppelt so hoch im Vergleich zum Niveau vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix stieg weiter an, was auf umfangreiche Investitionen in Wind- und Solaranlagen zurückzuführen ist. Diese sind auch Grund für Erwartungen von weiteren Preissenkungen für die kommenden Jahre an den Terminmärkten. Auch 2023 war die Preisvolatilität hoch, die Differenz zwischen den teuersten und günstigsten 100 Stunden lag bei 27 ct/kWh (im Vergleich zu 72 ct/kWh in 2022 und zu 12 ct/kWh zwischen 2016 und 2020).1 2.1.2 Entwicklung am deutschen Energiemarkt In Deutschland blieb der Primärenergieverbrauch im Jahr 2023 relativ konstant. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch überstieg erstmals die Marke von 50%,2 was maßgeblich durch den Ausbau der Photovoltaik und die gesteigerte Windkraftnutzung erreicht wurde, allerdings auch am gesunkenen Verbrauch lag (v.a. bei den kriselnden energieintensiven Industrieverbrauchern), der mit 523 TWh auf dem niedrigsten Niveau seit 30 Jahren ankam.3 Insgesamt stammten 52,6% der Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien.4 Dabei wurden 268 TWh Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse erzeugt. Insbesondere bei den Photovoltaikanlagen gab es einen Rekordzubau von 14,4 GW an Kapazität. Der Ausbau an Windenergie hingegen blieb mit 2,9 GW weiterhin zu niedrig, wobei die Anzahl der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen sich verdoppelte, so dass für die nächsten Jahre auch hier ein höherer Zuwachs zu erwarten ist.5 Die Kohleverstromung ging weiter zurück um 48 TWh, während die Nutzung von Erdgas aufgrund der stabilen Lieferbedingungen leicht anstieg. Mit 135 TWh Erzeugungsmenge lieferte die Windenergie mehr Strom als Braun- und Kohlekraftwerke gemeinsam mit 121 TWh. Insgesamt ging die Stromerzeugung von konventionellen Kraftwerken um 24 % zurück.6 1 vgl. Agora Energiewende (2024): Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2023. Rückblick auf die wesentlichen Entwicklungen sowie Ausblick auf 2024 , S. 33 2 vgl. Agora Energiewende (2024), S. 6 3 vgl. Agora Energiewende (2024), S. 43 4 vgl. Agora Energiewende (2024), S. 41 5 vgl. Agora Energiewende (2024), S. 6 6 Vgl. Agora Energiewende (2024), S. 6 2.1.3 Entwicklung am europäischen Intraday-Markt Der Intraday-Handel an den europäischen Strombörsen verzeichnete im Jahr 2023 wiederholt einen Anstieg des Handelsvolumens. Dieser war auf die gestiegene Nachfrage nach kurzfristigen Flexibilitätslösungen und die Integration erneuerbarer Energien zurückzuführen. Die Preisvolatilität blieb hoch, was die Bedeutung eines effektiven Risikomanagements unterstrich. Das Handelsvolumen an den europäischen Strombörsen erreichte wieder neue Rekorde. Die EPEX SPOT meldete ein Gesamthandelsvolumen von 717,8 TWh (2022: 611,21 TWh). Dabei entfielen 175,7 TWh auf das Intraday Segment; das entspricht einem Zuwachs von 30 % (2022: 134,6 TWh). Mit der Einführung der neuen 15 min-Produkte in Dänemark, Finnland und Schweden im Intraday-Markt und der damit verbundenen Flexibilisierung wurde ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende getan, denn so können Erzeugungsmengen aus erneuerbaren Energiequellen effizienter vermarktet werden. Der größte Anteil am Intraday-Segment entfiel mit einem neuen Rekord auf den deutschen Intradaymarkt mit 85,12 GWh (2022: 70,40 GWh). Bemerkenswert ist der Rekordzuwachs an neuen Marktteilnehmern: die EPEX Spot registrierte 60 neue Mitglieder (2022: 45 neue Händler).7 Auch an der Nordpool wurden steigende Handelsvolumina verzeichnet: insgesamt 1.103 TWh (2022: 1.077 TWh), davon entfielen 73,55 TWh auf das Intraday-Segment(2022: 37,7 TWh). Vor allem in Dänemark gab es hier einen enormen Anstieg um 233%.8 7 https://www.epexspot.com/en/news/power-markets-deliver-transparent-price-signals-under-increased-supply-pressure 8 https://www.nordpoolgroup.com/en/message-center-container/newsroom/exchange-message-list/2023/q1/nord-pool-announces-2022-trading-figures/ 2.2 Geschäftsverlauf Analog den Vorjahren erzielt die Optimax Energy für das Geschäftsjahr 2023 ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis, insgesamt wurde zum 31.12.2023 ein Vorsteuerergebnis von 24,991 Mio. € und damit ein Jahresüberschuss von knapp 17,0 Mio. € erwirtschaftet. Die angewendeten Handelsstrategien erwiesen sich trotz deutlich gestiegenen Wettbewerbsdrucks und weiterhin hoher Preisvolatilität als robust. Ein besonderer Fokus lag und liegt auch zukünftig auf der Optimierung der hauseigenen Handelssoftware. Das Direktvermarktungsportfolio an Wind- und Solarenergie hat sich im Jahr 2023 etwas verkleinert. Die Personalkosten stiegen aufgrund der weiterhin wachsenden Mitarbeitendenzahlen um rund 34 % auf 2,51 Mio. € (Vorjahr: 1,86 Mio. €). Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 41 Mitarbeiter angestellt. Durch den fortwährenden Zuwachs an Mitarbeitenden wurden im Jahr 2023 die Büroräume durch die Anmietung einer weiteren Etage erweitert, dies spiegelt sich unter anderem in einem Anstieg der Raumkosten wider. Der Rückgang der betrieblichen Aufwendungen ist größtenteils auf eine Abnahme der Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (138 T € im Jahr 2023 im Vergleich zu 1,38 Mio. € im Jahr 2022) zurückzuführen. Die periodenfremden Aufwendungen bleiben auf einem ähnlichen Niveau (1,26 Mio.€ im Jahr 2023 im Vergleich zu 1,29 Mio. € in 2022). Sie entstehen durch branchenübliche nachgelagerte Abrechnungszyklen. Demgegenüber stehen periodenfremde Erträge in Höhe von 2,78 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 134 T € (Vorjahr: 816 T €). Der Rückgang der Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen hängt mit einem gesunkenem Umsatzvolumen in GBP zusammen, welches maßgeblich mit dem Absinken der Strompreise korreliert. Ertragslage Die Höhe der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 1,19 Mrd. € (Vorjahr: 2,63 Mrd. €.) Die Reduzierung kann überwiegend auf das geringere Strompreisniveau zurückgeführt werden. Den Umsatzerlösen gegenüber stehen Materialaufwendungen für den Stromeinkauf in Höhe von insgesamt 1,16 Mrd. € (Vorjahr: 2,58 Mrd. €), diese korrelieren ebenfalls mit den gesunkenen Strompreisen. Demgegenüber steht eine Erhöhung der gehandelten Menge in Höhe von knapp 7 % im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 21,34 TWh im Jahr 2023. 2.3 Vermögens- und Finanzlage Das Guthaben bei Kreditinstituten und der sonstige Kassenbestand betrugen zum Stichtag 31.12.2023 16,17 Mio. € (im Vorjahr: 14,05 Mio. €). Die bei Geschäftspartnern, Banken und Börsen hinterlegten Sicherheiten betrugen zum Jahresende 26,8 Mio. €, im Vorjahr waren es noch knapp 32,3 Mio. €. Der Rückgang der Sicherheitsleistungen resultiert aus dem gesunkenem Strompreisniveau und damit zusammenhängend verminderten Risikoparametern, welche seitens der Netzbetreiber und Börsen bei der Berechnung der notwendigen finanziellen Sicherheitsleistungen angesetzt werden. Es besteht eine Kreditlinie zum Bilanzstichtag in Höhe von 20,0 Mio. €, welche zum Bilanzstichtag in Form von Avalen in Höhe von insgesamt TEUR 13.116 ausgenutzt wurde. Der nicht ausgeschöpfte Betrag beläuft sich zum Bilanzstichtag damit auf TEUR 6.884. Die Rückstellungen betrugen aufgrund der gesunkenen Steuerlast knapp 5,13 Mio. € (Vorjahr: 10,56 Mio. €), davon Steuerrückstellungen in Höhe von 5,05 Mio. €. 3. Risikobericht Optimax Energy setzt bei den Themen Compliance und Risikomanagement auf selbst entwickelte Steuerungs- und Kontrollsysteme und zuverlässige Software, der eine komplexe Methodik zur Analyse und Erfassung bestehender und zukünftiger Risiken zu Grunde liegt. Neben der sorgfältigen Auswahl und Schulung von Personal bilden die Einhaltung interner Richtlinien zur Entscheidungsfindung sowie zur Entwicklung und Umsetzung von betrieblichen Prozessen eine wichtige Grundlage für das Risikomanagement. Es bestehen darüber hinaus die folgenden üblichen allgemeinen Markt- und Wettbewerbsrisiken am Stromhandelsmarkt: Preisrisiken Nach einem sehr volatilen und stark erhöhten Preisniveau im gesamten Strommarkt im Jahr 2022 zeichnete sich das Jahr 2023 durch eine deutliche Entspannung der Lage und damit einhergehend auch der Preisrisiken aus. Nichtsdestotrotz rangieren die aktuellen Terminmarktpreise für 2024 als auch für 2025 noch über dem Vorkrisenniveau; abhängig von der Wetterentwicklung kann es vor allem in den Wintermonaten 2024 zu steigenden Strompreisen im Intraday- und Day-Ahead-Strommarkt kommen. Um Preisrisiken zu minimieren, liegt bei der Optimax Energy ein besonderes Augenmerk auf dem Liquiditätsmanagement sowie der Anpassung und ggf. der Einschränkung der Handelsstrategien. Ausfallrisiken (Kontrahentenrisiko) Unter Kontrahentenrisiko wird das Risiko verstanden, das mit der Fähigkeit der Transaktionspartner, die vertraglichen Verpflichtungen einzuhalten, verbunden ist. Der Ausfall eines Transaktionspartners kann z. B. nur zu höheren Kosten ersetzt werden. Die Absicherung gegen dieses Risiko führt u. a. dazu, dass bei Handelspartnern und Börsen höhere Sicherheiten zu hinterlegen sind, was wiederum Einfluss auf die Liquiditätslage hat. Im Jahr 2023 kamen sämtliche Transaktionspartner der Optimax Energy ihren vertraglichen Verpflichtungen nach, es wurden keinerlei (Zahlungs-)ausfälle verzeichnet. Prognoserisiken (Langfrist/Kurzfrist) Prognosen beinhalten implizit einen Prognosefehler allein aufgrund der Annahme, dass sich historisch beobachtete Ereignisse in der Zukunft wiederholen werden. Bisher nicht beobachtete Ereignisse finden keine Berücksichtigung. Insbesondere im Stromhandelssektor werden die Preise von einem Zusammenspiel diverser Faktoren beeinflusst, was zum einen die Komplexität der Prognosen erhöht, zum anderen auch immer bei der Verwendung bzw. Betrachtung von prognostizierten Daten berücksichtigt werden muss. Buchhaltungsrisiko Durch unterschiedliche Abrechnungsmodalitäten, vor allem im Vergleich von Börsen und sonstigen Geschäftspartnern, kann es kurzfristig zum Ausweis von Gewinnen oder Verlusten kommen, die erst nachträglich bei Vorliegen aller für den Leistungszeitraum relevanten Abrechnungen korrigiert werden können. Operationelles Risiko Operationelle Risiken beinhalten das Risiko von Verlusten aufgrund von untauglichen Informations- und Kontrollsystemen, menschlichen Fehlern oder Managementversagen. Durch die zunehmende Komplexität in den Prozessen und Softwaresystemen erhöht sich auch das Risiko von Fehlern; eine entsprechende Sensibilisierung der Akteure sowie der Einsatz von zusätzlichen Kontrollmechanismen minimieren die Fehleranfälligkeit. Juristisches Risiko Ein juristisches Risiko tritt z. B. bei Geschäften mit ausländischen Vertragspartnern auf. Meldet beispielsweise der Vertragspartner Insolvenz an, befindet man sich im Insolvenzrecht des jeweiligen Landes. Legislatives Risiko Legislative Risiken können sich ergeben, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen sich ändern, aber die langfristige Unternehmensstrategie nicht darauf eingestellt ist. Dieses Risiko kann für Optimax Energy als gering angesehen werden, da eine Änderung des Marktdesigns, v.a. im Intraday-Segment nicht kurzfristig möglich ist. 4. Prognose- und Chancenbericht Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage im europäischen und deutschen Strommarkt geht es auch im Jahr 2024 um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Handels- und Monitoringsysteme. Die Evaluierung der Potenziale neuer europäischer Märkte hat vor allem im Hinblick auf die zunehmende Harmonisierung des europäischen Strommarktes und den steigenden Wettbewerb eine hohe Relevanz. Weiterhin spielen das Liquiditäts- und Treasury Management eine zentrale Rolle, hier konnte bereits im Jahr 2023 vom steigenden Zinsniveau profitiert werden. In Bezug auf die Geschäftstätigkeiten plant Optimax Energy im Jahr 2024 eine Ausweitung der Handelstätigkeiten in neue Märkte. Zentrale Herausforderung ist und bleibt auch in den kommenden Jahren die Personalrekrutierung und -entwicklung. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich Softwareentwicklung aber auch im Bereich Personal und Handel ist weiterhin hoch und Optimax Energy steht dabei in Konkurrenz zu vielen anderen regionalen und überregionalen Unternehmen. Zu den bedeutsamen Leistungsindikatoren der Gesellschaft zählen die Umsatzerlöse und das EBT (das Ergebnis vor Steuern). Auf Grundlage der aktuellen und erwarteten Strompreisentwicklungen rechnet die Geschäftsführung der Optimax Energy im Jahr 2024 mit einer fortwährend positiven Unternehmensentwicklung jedoch mit rückläufigen Umsatzerlösen von 762.941 T € und einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Ergebnis vor Steuern von rund 13,9 Mio. €. Die bedeutsamen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern reduzieren sich dabei um TEUR 428.035 T€ auf TEUR 762.941 T € bzw. um rund 11,1 Mio. €. Auf 13,9 Mio. €.
Leipzig, 15. August 2024 Optimax Energy GmbH Geschäftsführung Albert Mantel René Baumann HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Optimax Energy GmbH, LeipzigA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Leipzig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig (HRB 29307). Der Jahresabschluss ist nach den Bestimmungen der §§ 246 bis 256 und 265 ff. HGB gegliedert sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten angesetzt. Für die Bewertung werden die Material- und Fertigungseinzelkosten berücksichtigt, welche bei der jeweiligen Entwicklung angefallen sind. Bei den zum Bilanzstichtag schon fertiggestellten einzeln veräußerbaren Vermögensgegenständen erfolgt die planmäßige Abschreibung nach der linearen Methode. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 15.030,00 (Vorjahr EUR 24.512,00) einer Ausschüttungssperre. Passive latente Steuern infolge der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sowie weiterer Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 32 % errechnet. Das gezeichnete Kapital ist entsprechend des im Handelsregister des Amtsgerichtes Leipzig eingetragenen Stammkapitals in der Bilanz zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen erfasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Bei allen Positionen können die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus der Anlage zum Anhang. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im Berichtsjahr TEUR 863 (Vorjahr: TEUR 3.495) und setzen sich vollständig aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen im Berichtsjahr TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 4) und resultieren aus einem ausgereichten Darlehen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Sicherheiten in Höhe von EUR 26.862.097,82 (Vorjahr EUR 32.297.885,09) mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr enthalten. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 32.680,00 (Vorjahr EUR 32.680,00). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 65; Vorjahr TEUR 65). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen im Berichtsjahr 2023 TEUR 3.649 (Vorjahr 14.742) und setzen sich vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 613.083,81 (Vorjahr EUR 720.272,85) sowie übrige sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. EUR 3.315,96 (Vorjahr EUR 23.757,57) enthalten. Die passiven latenten Steuern betragen EUR 11.989,12 (Vorjahr EUR 9.951,04). Die Zuführung in Höhe von EUR 2.038,08 (Vorjahr Auflösung EUR 927,04) erfolgt durch Verbuchung des Aufwandes unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die passiven latenten Steuern resultieren aus den Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und ermitteln sich wie folgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen von Wesentlichkeit bestehen am Bilanzstichtag nicht. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.778,8 (Vorjahr TEUR 1.908,1) ausgewiesen. Zudem sind die Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 134,8 (Vorjahr TEUR 816,2) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.256,5 (Vorjahr TEUR 1.290,9) ausgewiesen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 138,4 (Vorjahr TEUR 1.379,3) enthalten. In den periodenfremden Aufwendungen und Erträgen sind neben den Korrekturabrechnungen der Netzbetreiber und der Stadtwerke zusätzlich diverse Rechnungen und Gutschriften von Vattenfall enthalten, mit denen die Gesellschaft von 10/21 bis 12/22 eine Vertragsbeziehung zum Thema Direktvermarktung hatte. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 76,1 (Vorjahr TEUR 52,2) werden Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 9,1) ausgewiesen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs der deutschen Bundesbank umgerechnet. E. Sonstige Angaben Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Elster Invest GmbH, Leipzig, (gleichzeitig kleinster und größter Kreis von Unternehmen nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB) einbezogen werden. Der Konzernabschluss der Elster Invest GmbH, Leipzig, wird nach Fertigstellung im Unternehmensregister offengelegt. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigt die Gesellschaft im Durchschnitt 41 Mitarbeiter (Vorjahr 36 Mitarbeiter) ohne Geschäftsführer. Als Geschäftsführer beschäftigte die Gesellschaft unverändert zwei Geschäftsführer (Vorjahr 2). Honorar Abschlussprüfer Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEUR 27 (netto) und entfällt komplett auf die Abschlussprüfung. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren: • Herr René Baumann, Leipzig; Dipl.-Wirt.-Ing. • Herr Albert Mantel, Leipzig; M. Sc. in Energy Management Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit sowie befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten, Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 betragen EUR 120.466,72 (Vorjahr EUR 118.260,00). Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der Optimax Energia EOOD mit Sitz in Bulgarien. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 TBGN 0 (Vorjahr TBGN 2) sowie das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 TBGN -2 (Vorjahr TBGN -2). Gewinnvortrag / Eigene Anteile Der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten sowie Nennbetrag wurde im Jahr 2018 mit der Kapitalrücklage verrechnet. Der verbleibende Betrag wurde vom Gewinnvortrag abgezogen. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft beabsichtigt, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 49.711.300,05 auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, 15. August 2024 Optimax Energy GmbH Albert Mantel René Baumann sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens der Optimax Energy GmbH, Leipzig, im Geschäftsjahr 2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Optimax Energy GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Optimax Energy GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Optimax Energy GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeitzu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 15. August 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer Daniel Preißler, Wirtschaftsprüfer |
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