Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Knott GmbH
Obinger Straße 15, 83125 Eggstätt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Valentin Dietmar Knott seit 24.8.2023 | Geschäftsführer |
Andrea Breintner seit 24.8.2023 | Prokura |
Johann Plank seit 11.7.2022 | Prokura |
Tobias Valentin Knott seit 7.2.2018 | Prokura |
Richard Hamberger seit 7.2.2018 | Prokura |
Ralf Grewing seit 12.9.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.96% | |
| 1.88% | |
| 1.88% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Knott Holding GmbHEigenbeteiligung | 16.92% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knott GmbHEggstättJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014der Knott GmbH, EggstättI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 4 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Für Werkzeuge und Vorrichtungen wurde ein Festwert in Höhe von EUR 500.000,00 (Vorjahr: EUR 500.000,00) gebildet. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. 6. Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. 7. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 8. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 9. Rückstellung für Pensionen Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ermittelt. Für die Abzinsung wurden Marktzinssätze von 4,15% bzw. 3,07% bei individuell ermittelten Restlaufzeiten gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0% bis 2,5% berücksichtigt. 10. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes abgezinst. 11. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht bilanziert. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 13. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. III. ANGABEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt. Anschaffungs-/Herstellungskosten
Entwicklung der Abschreibungen
Restbuchwerte
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 21) Forderungen gegen Gesellschafter und TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 716) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 160) enthalten. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 6.436 (Vorjahr: TEUR 470) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 956 (Vorjahr: TEUR 360) enthalten. 5. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft für die Verbindlichkeiten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Unternehmen als gering eingeschätzt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:
IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von EUR 59.674,14 aus der Anwachsung der ehemaligen Beteiligung Objekt Regenstauf GmbH & Co. KG, Eggstätt, enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich 357 Mitarbeiter, davon 318 Vollzeit und 39 Teilzeit (Vorjahr: 352 Mitarbeiter). Weiterhin beschäftigte das Unternehmen 28 Auszubildende (Vorjahr: 26). 2. Gesellschaftsorgane Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Herr Valentin Knott, Diplom-Ingenieur Herr Ralf Grewing, Diplom-Betriebswirt Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mutterunternehmen Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Knott Holding GmbH, Eggstätt, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufstellt. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2014 in Höhe von EUR 1.593.466,22 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.263.283,06 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Knott Holding GmbH einbezogen wird und die entsprechenden Angaben in deren Konzernanhang enthalten sind.
Eggstätt, den 5. Juni 2015 Knott GmbH Valentin Knott Ralf Grewing Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 29. September 2015 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der Knott GmbH, EggstättA. Geschäfts- und RahmenbedingungenDas weltweite Wachstum bleibt fragil und uneinheitlich. Die Industrieländer und insbesondere die EURO-Zone stehen noch im Schatten der Finanz- bzw. Griechenlandkrise. Stärkere Impulse kommen weiterhin aus dem Binnenmarkt. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2014 leicht gewachsen. Das Brutto-Inlandsprodukt (BIP) legte um 1,6 Prozent zu. Im Vorjahr hatte es hingegen nur zu 0,1 Prozent gereicht nach 0,4 Prozent in 2012. Verglichen mit 2013 stiegen die Exporte um 3,7 Prozent (Vorjahr: 0,6%). Der sinkende Ölpreis und der schwache EURO halfen deutsche Ausfuhren im Ausland zu verbilligen. Besonders stark wuchs der Außenhandel mit Ländern aus der EU, die nicht der Eurozone angehören. B. Geschäftsverlauf und Darstellung der LageDas Geschäftsjahr 2014 der Knott GmbH lieferte im Vergleich zum Vorjahr bei einem höheren Umsatz ein niedrigeres Ergebnis. Beide Werke, Eggstätt und Regenstauf, entwickelten sich positiv und trugen zum positiven Ergebnis bei. Die Umsatzerlöse der Knott GmbH erhöhten sich im Berichtsjahr um 6,6 % auf 77,4 Mio. € (Vorjahr: 72,6 Mio. €). Der Materialaufwand erhöhte sich aufgrund von Materialpreisteuerungen und Outsourcing von Fertigungsprozessen um rund 9,1 % auf 43,4 Mio. € (Vorjahr: 39,8 Mio. €). Der Personalaufwand legte um moderate 4,6 % zu. Die jährliche Tariferhöhung sowie ein selektiver Personalaufbau sind die Ursachen für den Anstieg auf 21,9 Mio. € (Vorjahr: 20,9 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 8,2 % auf 9,9 Mio. € (Vorjahr: 9,1 Mio. €). Unter Berücksichtigung von Steuern ergibt sich somit ein Jahresüberschuss von 1,6 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) Das Vorratsvermögen erhöhte sich um 1,1 Mio. € auf 14,7 Mio. €. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Jahresende 2014 auf 34,5 Mio. € (Vorjahr: 30,4 Mio. €). Die Erhöhung begründet sich im Wesentlichen auf der Rückführung der Immobilie des Standortes Regenstauf in die Knott GmbH von einem verbundenen Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich auf 0,9 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €). Das Eigenkapital der Knott GmbH reduzierte sich trotz des guten Jahresergebnisses aufgrund einer Gewinnausschüttung an die Gesellschafter auf 18,9 Mio. € (Vorjahr 21,3 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 54,7 % (Vorjahr: 70,1 %). Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft erhöhte sich - im Wesentlichen aufgrund der Sondereffekte Rückführung der Immobilie des Standortes Regenstauf sowie der vorgenommenen Gewinnausschüttung - und führte zum Aufbau von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 7,2 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €). Der Cash Flow nach DVFA/SG blieb weiterhin mit 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) auf einem hohen Niveau. Für das Jahr 2013 wurde die Knott GmbH von der Deutschen Bundesbank als "notenbankfähig" eingestuft. Dies kommt einem Rating von Baa (Moody's) bzw. BBB (Fitch, Standard & Poor's) gleich, was Investment Grade entspricht. Für das Jahr 2014 erwarten wir eine Bestätigung des Ratings. C. MitarbeiterDie Knott GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 385 Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei den Mitarbeitern für die vorbildlich geleistete Arbeit. Dem Betriebsrat sprechen wir den Dank für eine verantwortungsbewusste Zusammenarbeit aus. D. Forschung und EntwicklungDie Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sind einer der wichtigsten Eckpfeiler der Knott GmbH. Für unsere Kunden sind unsere umfassende Entwicklung- und Konstruktionserfahrung sowie unser Know-How ein wichtiger Bereich in unserer Wertschöpfungskette. Wiederholt ist es gelungen Marktanteile mit diesem Instrument zu gewinnen. Die Schwerpunkte bleiben fortwährend die Weiterentwicklung der Produkte, die Optimierung des Rohstoffeinsatzes und die Reduzierung der Herstellkosten. E. Chancen- und RisikoberichtChancen Der stetige Ausbau unserer Forschungs- und Entwicklungskompetenz erhöht den Druck auf unsere Wettbewerber. Bei vielen Neuprojekten erhalten wir die Bestätigung, dass wir uns hier einen Vorsprung erarbeitet haben. Diesen Vorsprung wollen wir weiter ausbauen. Wir wollen in unseren Märkten als Maßschneider der Branche definiert werden und haben den Anspruch für jede Anforderung eine Lösung zu bieten. Der erwirtschaftete Cash-Flow wird für strategische Investitionen in beiden Werken genutzt, um die Produktionstechnologie und die Logistikprozesse weiter zu verbessern. Die Optimierung der Reaktionszeiten soll die Kundenbindung weiter verstärken. Produktinnovationen werden die positive Entwicklung nachhaltig unterstützen. Risiken Durch die konsequente und langjährige Beobachtung unserer Märkte können wir den branchenüblichen Risiken begegnen. Hier stecken die größten Risiken in der Beschaffung der Rohmaterialien in Qualität und Quantität, sowie in einem außergewöhnlichen Anstieg der Rohstoffpreise. Unser neu aufgelegtes Lieferantenhandbuch soll die Lenkung der Lieferanten weiter verbessern. Vertriebsrisiken sind weiterhin der dynamische Preiswettbewerb, der Preiserhöhungen blockiert und die Rendite belastet. Neuaufträge mit geringen Margen sichern die Auslastung und das zukünftige Ersatzteilgeschäft. Für Produkthaftpflichtschäden sind ausreichende Versicherungsverträge abgeschlossen. Über das branchenübliche Maß hinausgehende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. F. RisikomanagementZiel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bzw. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen aus dem laufenden Cash-Flow. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt und überwacht. Etwaige Liquiditätsengpässe können über den Cash Pool der Knott Holding GmbH finanziert werden. Im Bereich der Kundenforderungen wird seit Jahren ein striktes Forderungsmanagement betrieben, das für alle unsere Kunden feste Kreditlinien vorsieht, welche regelmäßig durch zugängliche Informationen von Wirtschaftsdateien angepasst werden. Eine Warenkreditversicherung schützt zusätzlich vor Ausfallrisiken. G. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. H. AusblickEinige Indikatoren zeugen von einer guten Stimmung in der Wirtschaft, aktuelle Zahlen der Industrieproduktion bestätigen dies nicht. Seit dem Sommer 2011 stagniert die Industrieproduktion auf einem vergleichbaren Level, wie auch die realen Auftragseingänge. Die gute Stimmung wird primär durch den steigenden Konsum, der wachsenden Dienstleistungsbranche und der Bauwirtschaft bestimmt. Die Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute für das aktuelle und das nächste Jahr bekräftigen die Stimmungslage mit 1,5 bis 2,0 % Erhöhungen des Bruttoinlandsproduktes. Weiterhin bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stark beeinflusst von der EURO-Krise und den Staatsverschuldungen. Die politisch unterschätzte Entwicklung der Russland Krise hat gleichfalls einen bleibenden negativen Einfluss auf unterschiedliche Branchen. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Fahrzeugen ist eingebrochen. Durch neue Ereignisse kann sich täglich die Lage ändern, so dass das konjunkturelle Umfeld neu zu bewerten ist. Ein harter Verdrängungswettbewerb prägt unsere Märkte. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten wollen wir Marktanteile stabilisieren und unterstützt durch unsere Entwicklungskompetenz neue Projekte und Kunden gewinnen. Preiserhöhungen sind nur schwierig umsetzbar. Das aktuelle Jahr entwickelt sich nach einem schwächeren Start gut. Zum Halbjahr erwarten wir den Umsatz auf Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr sind wir verhalten positiv. Umsatz und Gewinn sollten dem Vorjahr entsprechen. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der grundlegenden Geschäftspolitik vorgesehen. Insgesamt betrachten wir unsere Marktposition als gefestigt. Daher gehen wir davon aus, dass sich unsere wirtschaftliche Entwicklung auch in 2016 positiv entwickeln wird. Die Geschäftsführung geht von einem weiterhin stabilen Umsatzniveau und einem positiven Ergebnis nach Steuern aus.
Eggstätt, im Juni 2015 Dipl.-Ing. Valentin Knott, Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt (FH) Ralf Grewing, Geschäftsführer Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Knott GmbH, Eggstätt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 8. Juni 2015 GKK
PARTNERS Audit GmbH
Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer Rainer Kröll, Wirtschaftsprüfer |
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