Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 730817
Vorher
Ashton-Feucht Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
8.8.2005
Branche
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel im Bereich Büroversorgung sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen und sonstige Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Feierabend
seit 22.1.2024
Prokura
Marco Sachse
seit 29.9.2023
Prokura
Alexander Oesterle
seit 9.2.2022
Geschäftsführer
Peter Fritz Köhnlein
seit 29.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Peter Fritz Köhn-lein
51.00%
36.40%
6.43%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
PK Beratung und Beteiligung GmbH
Germany
102.000 €
51.00%
Klaus Walter Mix
Ketsch
72.800 €
36.40%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Office Mix GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Office Mix

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

1. Makroökonomische Entwicklung 2023

Im Jahr 2023 stand die gesamtwirtschaftliche Lage weiterhin im Zeichen der Herausforderungen des Vorjahres. Die Folgen des Krieges in der Ukraine wirkten sich weiterhin auf die europäische und deutsche Wirtschaft aus, insbesondere in Form von Unsicherheiten in der Energieversorgung und weiterhin erhöhten Energiepreisen, wenn auch weniger extrem als im Jahr 2022. Zusätzlich verschärften sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die steigenden Zinsen, die von der Europäischen Zentralbank zur Inflationsbekämpfung weiter angehoben wurden. Diese Zinspolitik führte zu erhöhten Finanzierungskosten, was den Konsum und Investitionen in vielen Wirtschaftssektoren beeinflusste.

Auch das Thema Fachkräftemangel blieb eine bedeutende Herausforderung für Unternehmen in Deutschland und Europa. Dieser führte vermehrt zu Produktivitätsengpässen und zwang viele Betriebe, ihre Geschäftsmodelle anzupassen, um attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verzeichnete die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 einen leichten Rückgang.

2. Entwicklung der PBS-Branche 2023

Die PBS-Branche (Papier, Bürobedarf, Schreibwaren), in der die Office Mix GmbH einen bedeutenden Marktanteil hält, setzte ihren Wachstumstrend aus 2022 fort, allerdings in einem moderateren Tempo. Die Branche profitierte weiterhin von der Notwendigkeit, in hybriden und digitalen Arbeitsumgebungen modernere Büroausstattungen bereitzustellen. Der Gesamtumsatz der Branche stieg 2023 um rund 10% auf circa 12,5 Milliarden Euro an. Dieser Anstieg basierte jedoch hauptsächlich auf Preissteigerungen zur Kompensation der erhöhten Einkaufskosten, weniger auf einem signifikanten Anstieg der Verkaufszahlen.

Zudem war der Wettbewerb durch den anhaltenden Fachkräftemangel und gestiegene Logistikkosten intensiver als im Vorjahr.

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und der Verlagerung zu Remote-Arbeitsplätzen konzentrierte sich die PBS-Branche weiterhin auf die Entwicklung und den Vertrieb digital unterstützender Produkte und ergonomischer Lösungen, die in hybriden Arbeitsumgebungen Anwendung finden. Dies spiegelte sich in einem stärkeren Wachstum bei IT- und Bürokomponenten wider, während traditionelle Produktsegmente wie Papier und klassische Büroartikel stagnierten oder leicht rückläufig waren.

3. Ausblick und Herausforderungen für OfficeMix

Für Office Mix bedeutet dies, dass das Jahr 2023 sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich brachte. Die Investitionen in digitale Arbeitsplatzlösungen und nachhaltige Produkte erweisen sich als richtig, um sich in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld zu behaupten. Um die zukünftigen Wachstumschancen zu nutzen, plant Office Mix auch weiterhin den Ausbau des Portfolios und eine stärkere Fokussierung auf hochwertige Markenpartner und nachhaltige Produkte. Der Ausblick für das Jahr 2024 bleibt durch die anhaltenden Unsicherheiten in der Wirtschaft und die Notwendigkeit von Anpassungen aufgrund des Fachkräftemangels herausfordernd. Jedoch sieht sich Office Mix gut positioniert, um die Transformation in Richtung digitaler und nachhaltiger Arbeitsplatzausstattung erfolgreich weiterzuführen.

4. Entwicklung des Unternehmens

Die Office MIX GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen leichten Umsatzrückgang; gegenüber dem Vorjahr hat das Unternehmen rd. 1,4 Mio. Euro bzw. rd. 3,7% weniger umgesetzt.

Diesen Umsatzrückgang galt es vor allem im Stammgeschäft hinzunehmen, während die Umsätze im SEG-Segment (Sparkassen-Einkaufsgesellschaft, Werbeartikel) auf einem ähnlichen Niveau verblieben sind.

Vorstehenden Umsätzen liegt ein breit gefächertes Umsatz-Portfolio zu Grunde. Im Einzelnen beinhaltet es die Artikel- bzw. Leistungs-Segmente Bürobedarf, Tinte/Toner, Kundensortimente, Büropapier, Nützliches, Bürotechnik, EDV-Zubehör, Präsentationsmittel, Food, Werbemittel, Büro-Möbel, Dienstleistungen und Drucksachen; vom Gesamtumsatz entfallen rd. 3/4 auf die vier erstgenannten Warensegmente.

B. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Ertragslage

Trotz der leicht rückläufigen quantitativen Umsatzkomponente ist in Bezug auf die Umsatz-Qualität im Sinne der Marge im Berichtsjahr eine positive Entwicklung festzustellen; die Netto-Marge (= Umsatz abzüglich Wareneinsatz nach Lieferanten-Rückvergütungen und -skonti) fällt mit 32% in durchaus nennenswertem Umfang besser als im Vorjahr aus (Vorjahr: 30,7%).

Trotz Umsatzrückgang aber Margen-Plus verfügt das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 65 TEUR mehr zur Deckung der fixen, vom Umsatz unabhängigen Kosten sowie zur Erwirtschaftung eines angemessenen Ergebnisses; gegenläufig kommen - ergebniswirksam - deutliche Anstiege im Personalkostenbereich hinzu, die im Berichtsjahr durch Neueinstellungen ca. 0,5 Mio. EUR höher als im Vorjahr liegen.

Zum Ausweis kommt dennoch mit rd. +266 TEUR erneut ein positives operatives Ergebnis (EBIT). Das Geschäftsjahr 2023 bestätigt damit die positive Entwicklung aus dem Vorjahr 2022.

Das Gesamtergebnis vor Steuern liegt bei rund rd. +36 TEUR.

2. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme erfuhr zwischen den beiden Bilanzstichtagen einen Rückgang um rd. 1,3 Mio. Euro (von rd. 11,2 Mio. Euro auf rd. 9,9 Mio. Euro) bzw. um rund 12%.

Dem hierin enthaltenen Anlagevermögen kommt im Gesamtbild weiterhin untergeordnete Bedeutung zu. Das Gros der Aktiva des Unternehmens nimmt nach wie vor das Umlaufvermögen ein. Hiervon wiederum entfallen rund 75% auf zwei Bilanzpositionen, namentlich auf die "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und die "Vorräte".

Beide vorstehenden Positionen verzeichneten Rückgänge - rd. 1 Mio. Euro Forderungen und rd. 0,3 Mio. Euro Vorräte - wobei vor allem im Forderungsbereich durch aktives Forderungsmanagement und Anpassung der Zahlungsziele eine deutliche Verbesserung erzielt werden konnte.

Die Eigenkapitalposition erfuhr im Berichtsjahr eine leichte Verbesserung; ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt rd. 28% und verbessert sich somit zum Vorjahr deutlich um 4%-Punkte.

3. Finanzlage

Der Office Mix GmbH standen zur Finanzierung des Unternehmensgeschehens zu jedem Zeitpunkt liquide Mittel in ausreichender Menge und entsprechender Qualität zur Verfügung.

Die auf dem laufenden Konto dem Unternehmen von der Hausbank eingeräumte Linie war zum Jahresultimo teilweise in Anspruch genommen, jedoch bestand eine freie Kreditlinie in Höhe von rd. 0,6 Mio. Euro.

Mit Hilfe der zur Verfügung gestandenen Mittel war das Unternehmen jederzeit in der Lage, sämtliche Lieferantenrechnungen - in der Regel unter Nutzung der seitens der Lieferanten eingeräumten Skontozahlungsziele - fristgerecht und vollständig zu begleichen.

4. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Office Mix GmbH zeichnet sich seit jeher durch ein hohes Maß an Kundenbindung und Kundenzufriedenheit aus. Kosten- und liquiditätswirksame Kundenreklamationen und Warenretouren stellen die Ausnahme dar; dies gilt unbeschadet der im Berichtsjahr im Stammgeschäft rückläufigen Umsätze.

Ebenfalls zufriedenstellend und stabil gestalten sich die Beziehungen zu den Herstellern und Distributoren bei denen das Unternehmen seine Waren direkt oder - über die Soennecken eG - indirekt bezieht; auf letztere entfällt im Berichtsjahr rd. 75% des Warenbezugs.

Gut aufgestellt ist das Unternehmen auch in Sachen Human-Ressource-Management. Auf die sich immer herausfordernder gestaltende Gewinnung und Bindung von adäquaten Arbeitskräften reagiert es zum einen mit dem Einsatz zeitgemäßer Personal-Recruiting-Maßnahmen und zum anderen durch Förderung der Mitarbeiterbindung; entsprechende Coaching-Angebote kommen bei letzterem ebenso zum Tragen wie spezifische Corporate Benefits. Hinzu kommt, dass durch das Outsourcing bestimmter Leistungssegmente (Materialwirtschaft, Lagerhaltung, Expedition...) das Unternehmen auftretenden negativen Personaltrends ganz generell weniger ausgeliefert ist.

C. PROGNOSEBERICHT

Für 2024 wird mit knapp 34,5 Mio. Euro ein Umsatz (nach Erlösminderungen) unterhalb der Größenordnung des im Berichtsjahr erreichten Wertes antizipiert; angesichts der zwischenzeitlich um sich greifenden Erhöhung der Abgabepreise gehen mit diesem Umsatzwert zwangsläufig rückläufige Stückzahlen einher.

Anders als die quantitative Umsatzkomponente soll die Umsatz-Qualität im Sinne der Netto-Marge im Planjahr 2024 mit +0,7%-Punkten eine deutliche Verbesserung erfahren.

Durch das Margen-Plus und trotz des antizipierten Umsatzrückgangs sollen dem Unternehmen genügend Erträge zur Deckung der fixen, vom Umsatz unabhängigen Kosten sowie zur Erwirtschaftung eines angemessenen Ergebnisses zur Verfügung gestellt werden.

Durch zusätzliche Kosteneinsparungen in den Personal- und Sachkosten erwartet das Unternehmen ein deutlich höheres Jahresergebnis (+0,2 Mio. Euro) als im Berichtszeitraum.

Treffen sämtliche Planprämissen und antizipierten Rahmenbedingungen ein, so ist für 2024 fundiert von einem operativen Ergebnis in der Größenordnung von rd. 166 TEUR und einem Gesamtergebnis vor Steuern in Höhe von ebenfalls rd. 219 TEUR auszugehen.

D. CHANCEN-BERICHT

Chancenbericht 2024 - OfficeMix GmbH

Die OfficeMix GmbH hat in den letzten beiden Geschäftsjahren eine umfassende strategische Neuausrichtung durchlaufen, die auf die Erhöhung der Effizienz und Skalierbarkeit sowie die Anpassung an veränderte Marktanforderungen ausgerichtet ist. Ein zentraler Schritt dieser Neuausrichtung war das Outsourcing eines Großteils der Lager- und Expeditionsfunktionen an die Soennecken eG und deren Tochtergesellschaft LogServe. Durch diese Partnerschaft positioniert sich OfficeMix verstärkt als Vertriebsgesellschaft, mit einem Fokus auf agile, marktnahe Prozesse und einer optimierten Kostenstruktur.

Das neue Unternehmenskonzept hat signifikante Veränderungen im Kostengefüge bewirkt, insbesondere durch die Reduzierung indirekter Kosten zugunsten variabler, umsatzabhängiger Kostenarten. Diese Umstellung verbessert die Skalierbarkeit der Prozesse und erhöht die Flexibilität, was OfficeMix ermöglicht, schneller auf Chancen und Risiken zu reagieren und Marktentwicklungen gezielt zu nutzen.

Parallel zur Optimierung der Logistik wurden die Vertriebsorganisation und die internen Abläufe einer grundlegenden Analyse und Neugestaltung unterzogen. Effizienzsteigerungen im Vertrieb werden insbesondere durch das Hybrid-Modell erwartet, das die klassischen Außendienst- und Innendienstfunktionen zugunsten flexiblerer, kundenorientierter Strukturen vereint. Dies fördert die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an die Bedürfnisse der Kunden und stärkt die Marktnähe des Vertriebsteams.

Um das Umsatzpotenzial weiter zu erhöhen, investiert OfficeMix gezielt in die Erweiterung des Portfolios mit Produkten und Dienstleistungen, die den Anforderungen des "New Work"-Zeitalters entsprechen. Die steigende Nachfrage nach Lösungen für hybride und digitale Arbeitsplätze wird durch die bestehende Partnerschaft mit der Soennecken eG und die enge Zusammenarbeit mit hochwertigen Marken unterstützt. Die Unternehmensgröße und die eingegangene Partnerschaft bieten dabei eine solide Basis, um das Portfolio strategisch zu erweitern und Marktchancen auszubauen.

Ein wichtiger Umsatztreiber bleibt auch die Zusammenarbeit mit der SparkassenEinkaufsgesellschaft (SEG), die mittlerweile rund ein Viertel des Gesamtumsatzes beiträgt. Da dieses Geschäftsfeld eine eher geringe Marge aufweist, findet bezüglich der Fortsetzung des Geschäftsfeldes eine kontinuierliche Überprüfung statt.

Ergänzt werden diese strategischen Maßnahmen durch Initiativen zur Förderung eines selbstbestimmten, motivierenden Arbeitsumfelds für die Mitarbeitenden, in dem die Interessen des Unternehmens und der Belegschaft weitgehend im Einklang stehen. Diese Kultur der Eigenverantwortung unterstützt nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern trägt auch zur Innovationskraft und Effizienz des Unternehmens bei.

Mit diesen Maßnahmen im Blick, markiert der Übergang in das Geschäftsjahr 2024 einen wichtigen Wendepunkt für OfficeMix. Nach einer intensiven Phase der Neuausrichtung und Konsolidierung ist das Unternehmen nun bereit, in eine Phase nachhaltigen Wachstums überzugehen und die strategischen Chancen im sich wandelnden Marktumfeld bestmöglich zu nutzen.

E. RISIKO-BERICHT

Risikobericht 2023 - OfficeMix GmbH

Trotz der strategischen Wachstumsabsichten und Optimierungsmaßnahmen sieht sich die Bürobedarfsbranche, in der sich OfficeMix positioniert, weiterhin mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Die Soennecken eG erwartet für ihre Organisation im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von knapp 4 %, was auf tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt und in administrativen Prozessen zurückzuführen ist. Das neue Arbeitsverständnis, das zunehmend hybride und digitale Arbeitsplatzmodelle bevorzugt, reduziert den Bedarf an traditionellen Büroartikeln und verändert das Kaufverhalten der Kunden nachhaltig.

Veränderungen im Kundenverhalten und Preissensibilität

Die steigenden Preise haben auch das Verhalten der klassischen Bürobedarfs-Klientel beeinflusst. Viele Kunden suchen gezielt nach günstigeren Alternativen oder Einsparungsmöglichkeiten, was den Absatz traditioneller Büroprodukte weiter unter Druck setzt. Dieses preisgetriebene Verhalten stellt ein Risiko für OfficeMix dar, da es zu einer stärkeren Wettbewerbsintensität und einem anhaltenden Margendruck führt.

Risiken auf der Beschaffungs- und Logistikseite

Obwohl die Lage auf der Beschaffungsseite stabiler geworden ist, bleibt das Risiko internationaler Abhängigkeiten und unvorhersehbarer Störungen aufgrund der globalen politischen und wirtschaftlichen Lage bestehen. Solche Abhängigkeiten könnten sich sowohl auf die Verfügbarkeit bestimmter Produkte als auch auf Logistikprozesse auswirken. Logistische Herausforderungen, wie erhöhte Transportkosten und mögliche Lieferverzögerungen, könnten die Flexibilität von OfficeMix beeinträchtigen und zu erhöhten Beschaffungskosten führen.

Weitere Umfeld- und Branchenrisiken

Weitere erhebliche Umfeld- oder Branchenrisiken sind aktuell nicht erkennbar. Jedoch wird die Branche weiterhin durch die schnelle Digitalisierung und den Übergang zu flexiblen Arbeitsmodellen beeinflusst. Sollte sich die Nachfrage nach digitalen Arbeitslösungen schneller entwickeln als erwartet oder in anderen Bereichen der PBS Branche ein Einbruch erfolgen, könnte dies zu unerwarteten Umsatzschwankungen führen.

Leistungs- und finanzwirtschaftliche Risiken

In Bezug auf die leistungswirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Aspekte zeigt sich OfficeMix aktuell solide aufgestellt. Die Restrukturierung und Umstellung auf variablere Kostenarten tragen zur Stabilität des Unternehmens bei, dennoch ist der Preisdruck ein potenzieller Belastungsfaktor, insbesondere wenn das Unternehmen bei einem Umsatzrückgang höhere Fixkostenanteile zu tragen hat.

Risikomanagement und Früherkennung

Das Unternehmen verfügt weiterhin über ein ausgereiftes, SAP-gestütztes Planungs-, Kontroll- und Steuerungssystem, das zur Früherkennung von Risiken beiträgt und eine zeitnahe und effiziente Gegensteuerung ermöglicht. Dieses System wird regelmäßig überprüft und angepasst, um auch bei kurzfristigen Marktveränderungen eine schnelle Reaktion sicherzustellen und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren.

Zusammenfassend bleibt das Jahr 2024 durch die Herausforderungen des sich verändernden Arbeitsumfeldes und die Unsicherheiten in der Beschaffung und Logistik geprägt. Dennoch sieht sich OfficeMix gut vorbereitet, um die identifizierten Risiken zu managen und flexibel auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren.

F. GESAMTAUSSAGE

Zusammenfassend gilt es festzuhalten, dass die Office MIX GmbH sowohl unter Vermögens- und Ertragsgesichtspunkten als auch in Bezug auf die finanzwirtschaftliche Komponente des Unternehmensgeschehens uneingeschränkt positiv zu beurteilen ist; dies gilt gleichermaßen für den Berichtszeitraum als auch für die diesem nachfolgende Geschäftsjahre.

 

Mannheim, den 18. Dezember 2024

gez. Peter Köhnlein

gez. Alexander Oesterle

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 758.001,30 631.651,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.340,30 5.291,30
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.332,30 5.283,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8,00 8,00
II. Sachanlagen 334.660,00 226.359,00
1. technische Anlagen und Maschinen 55.649,00 65.761,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.011,00 160.598,00
III. Finanzanlagen 400.001,00 400.001,00
1. Beteiligungen 1,00 1,00
2. Sonstige Finanzanlagen 400.000,00 400.000,00
a. Genossenschaftsanteile 400.000,00 400.000,00
B. Umlaufvermögen 9.077.411,87 10.496.151,11
I. Vorräte 2.875.111,25 3.186.549,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.084.264,30 7.181.167,98
1. Forderungen gegen Gesellschafter 347.964,75 264.594,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 165.000,00 103.292,87
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.105.999,35 1.329.384,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 118.036,32 128.433,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.625,69 17.184,98
D. Aktive latente Steuern 8.704,00 10.600,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 50.343,45 49.658,20
Summe Aktiva 9.931.086,31 11.205.245,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.737.577,49 2.703.064,01
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 200.000,00 200.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 3.829.926,46 3.829.926,46
III. Bilanzverlust 1.292.348,97 1.326.862,45
B. Rückstellungen 450.674,83 509.198,59
C. Verbindlichkeiten 6.742.833,99 7.992.982,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.539.665,08 3.700.457,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 325.000,00 300.976,42
Summe Passiva 9.931.086,31 11.205.245,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.642.434,83 12.506.499,74
2. Personalaufwand 4.092.509,77 3.579.601,13
a) Löhne und Gehälter 3.373.586,94 2.945.418,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 718.922,83 634.183,07
3. Abschreibungen 117.941,79 114.023,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.941,79 114.023,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.160.966,82 8.258.097,80
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -229.176,97 -122.261,48
a) Erträge aus Beteiligungen 0,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.884,95 4.136,76
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 244.061,92 126.398,24
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.896,00 1.612,62
7. Ergebnis nach Steuern 39.943,48 430.903,66
8. sonstige Steuern 5.430,00 6.324,14
Jahresüberschuss 34.513,48 424.579,52

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Office Mix GmbH
Sitz: Wattstr. 21-23, 68199 Mannheim
Registergericht: Amtsgericht Mannheim HRB 730817

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

B. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Erworbene Kundenlisten wurden aufgrund vorsichtiger Schätzung über eine Gesamtnutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Dies entspricht der vorsichtig geschätzten durchschnittlichen Kundenbindung.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 30,88 %.

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:

- Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 26.285,00
- Rückstellung für Archivierungskosten 500,00
- Geschäfts- und Firmenwerte 1.401,00

Die latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr von EUR 10.600,00 auf EUR 8.704,00 vermindert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

C. Angaben zur Bilanz

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 59.579,45. Der Betrag betrifft den aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 50.343,45, den aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 8.704,00 und dem Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 532 aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahren im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre.

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 347.964,75. Diese haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (EUR 36.625,69) betrifft die Kosten für den Anteil 2024 von Versicherungen, Jahreslizenzen für Software (u.a. SAP, Onventis) und Jahresbeiträgen, die den Stichtag überschreiten (ua. Creditreform, Leasingjahresrechnung).

Die aktiven latenten Steuern betragen EUR 8.704,00 (Vorjahr EUR 10.600,00).

Entwicklung des Bilanzverlusts:

Verlustvortrag EUR -1.326.862,45
Jahresüberschuss EUR 34.513,48
Bilanzverlust EUR -1.292.348,97

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsverfahren angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018G Klaus Heubeck

Für die Saldierung von Schulden und Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden EUR 150.983,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte EUR 175.859,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte EUR 201.326,45
verrechnete AufwendungenAufwand aus der Zuführung der Pensionsverpflichtung EUR 0,00
Zinsanteil aus der Zuführung zur Pensionsverpflichtung EUR 2.902,00
verrechnete AufwendungenAufwendungen aus der Wertminderung des Planvermögens EUR 10.533,00

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind nach ihrer Fristigkeit wie folgt zu gliedern:

Bilanzposition Gesamtbetrag
in EUR
kurzfristig Restlaufzeit bis 1 Jahr mittelfristig Restlaufzeit zw. 1 bis 5 Jahre langfristig Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeit gg. Kreditinstituten 3.539.665 2.712.539 57.050 770.076
Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen 2.139.945 2.139.945 0 0
Verbindlichkeitne gg. Gesellschafter 325.000 325.000 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 738.224 738.224 0 0
6.742.834 5.615.708 57.050 770.076

Die Bankverbindlichkeiten wurden durch die Abtretung von Außenständen Kunden A-Z, Raumsicherungsübertragung von Waren und der Sicherungsübertragung bestimmter Sachen und Kfz besichert.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Ausstehende Boni und Kosten EUR 10.075,00
Personal EUR 124.757,35
Jahresabschlusserstellung/ -prüfung EUR 30.000,00
für ausstehende Rechnungen EUR 248.342,48
Aufwand Retouren EUR 7.700,00
Archivierungskosten EUR 16.000,00
Gewährleistungen EUR 13.800,00
EUR 450.674,83

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 325.000,00.

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für das Grundstück Wattstr. 21-23 von EUR 337.469,40 (Nettomiete) jährlich, sowie aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 532.130,39, zahlbar in 2024 (EUR 312.458,56), in 2025 (EUR 219.671,83). Die Miet- und Leasingverträge dienen der Finanzierung notwendiger Investitionsvorhaben.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeine Angaben

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen EUR 43.580,38 (Vorjahr: EUR 38.074,17).

III. Belastung durch Ertragsteuern

Im Jahr 2023 sind EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) Ertragssteuern angefallen.

E. Sonstige Angaben

I. Zahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 80 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Bei den Arbeitnehmern handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

II. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

III. Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Peter Köhnlein, Kaufmann und Herrn Alexander Oesterle, MBA, (seit dem 09.02.2022) geführt. Sie sind stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Außer den Geschäftsführern waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

IV. Ergebnisverwendungsvorschlag

Bilanzverlust EUR 1.292.348,97
davon Verlustvortrag EUR 1.326.862,45

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 34.513,48 auf das Folgejahr vorzutragen.

 

Mannheim, den 18. Dezember 2024

gez. Peter Köhnlein, Geschäftsführer

gez. Alexander Oesterle, Geschäftsführer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung wurde am 10. Mai 2025 folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, der mit einer Bilanzsumme von EUR 9.931.086,31 und einem Jahresüberschuss von EUR 34.513,48 abschließt, wird festgestellt und genehmigt. Eine Gewinnausschüttung wird nicht vorgenommen.

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.938,81 27.271,93 0,00 186.210,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 915.048,72 0,00 0,00 915.048,72
1.073.987,53 27.271,93 0,00 1.101.259,46
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 577.274,68 0,00 0,00 577.274,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.747,22 217.019,86 0,00 1.157.767,08
1.518.021,90 217.019,86 0,00 1.735.041,76
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,0 0,00 0,00 1,00
2. Genossenschaftsanteile 400.000,00 0,00 0,00 400.000,00
400.001,00 0,00 0,00 400.001,00
2.992.010,43 244.291,79 0,00 3.236.302,22
Aufgelaufene Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.655,51 9.222,93 0,00 162.878,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 915.040,72 0,00 0,00 915.040,72
1.068.696,23 9.222,93 0,00 1.077.919,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 511.513,68 10.112,00 0,00 521.625,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 780.149,22 98.606,86 0,00 878.756,08
1.291.662,90 108.718,86 0,00 1.400.381,76
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.360.359,13 117.941,79 0,00 2.478.300,92
Netto- Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.332,30 5.283,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8,00 8,00
23.340,30 5.291,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 55.649,00 65.761,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.011,00 160.598,00
334.660,00 226.359,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 1,00
2. Genossenschaftsanteile 400.000,00 400.000,00
400.001,00 400.001,00
758.001,30 631.651,30

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfung bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

An die Office Mix GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Office Mix GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Office Mix GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 18. Dezember 2024

SHP HOFFMANN TREUHAND GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

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