Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 205352
Vorher
Volke Entwicklungsring AG
Eingetragen
1.7.2015
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme von Entwicklungsarbeiten im Bereich des allgemeinen Maschinenbaus, insbesondere der Luft- und Raumfahrttechnik, der Kraftfahrzeugtechnik und der Industrieplanung, sowie alle damit zusammenhängenden fertigungstechnischen Beratungen. Ferner ist die Herstellung von Fahrzeugen und Maschinen aller Art vom Unternehmensgegenstand umfasst, ebenso wie die Entwicklung und Verkauf von EDV-Anlagen, Soft- und Hardware.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Siewert
seit 24.10.2017
Geschäftsführer
Frank Steinhorst
seit 1.7.2015
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volke Entwicklungsring SE

Wolfsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 319,00 319,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.147.437,64 35.637.489,64
2. technische Anlagen und Maschinen 1.857.626,50 2.312.679,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.859.854,50 4.827.989,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.497,44 40.497,44
39.905.416,08 42.818.656,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.954.911,29 7.896.240,98
2. Anteile an Genossenschaften 51,13 51,13
3. Rückdeckungsversicherungsansprüche 778.504,41 704.544,92
7.733.466,83 8.600.837,03
47.639.201,91 51.419.812,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 101.364,75 75.734,02
2. unfertige Leistungen 1.186.801,68 1.461.779,75
1.288.166,43 1.537.513,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.379.212,74 8.053.387,95
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 74.245,74 52.058,54
3. sonstige Vermögensgegenstände 969.152,66 2.383.019,47
9.422.611,14 10.488.465,96
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 103.828.594,08 100.633.209,16
114.539.371,65 112.659.188,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 559.597,20 397.451,97
162.738.170,76 164.476.452,97

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.535.000,00 1.535.000,00
II Kapitalrücklage 47.168.424,57 47.168.424,57
III. Gewinnvortrag 81.766.696,91 85.927.197,65
IV. Jahresfehlbetrag -4.757.680,75 -4.160.500,74
125.712.440,73 130.470.121,48
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 2.878.158,73 2.319.699,73
2. sonstige Rückstellungen 24.016.317,47 18.301.615,80
26.894.476,20 20.621.315,53
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65.409,00 851.133,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.117.306,59 8.534.073,04
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.865.028,65 1.822.143,36
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 503.966,92 342.205,33
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.579.542,67 1.835.461,23
10.131.253,83 13.385.015,96
162.738.170,76 164.476.452,97

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.851.544,64 34.897.923,18
2. Verminderung (i.V. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen 274.978,07 272.280,28
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 705.770,20
4. sonstige betriebliche Erträge 577.934,33 889.281,04
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.148.774,14 1.221.950,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.313.469,97 2.152.952,48
5.462.244,11 3.374.902,71
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 26.477.327,01 21.552.076,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.807.338,30 4.654.750,41
32.284.665,31 26.206.827,24
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.950.416,11 3.317.427,12
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.362.545,73 8.903.572,13
9. Erträge aus Beteiligungen 300.000,00 1.250.000,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160.919,96 1.274,55
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 941.329,69 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 162.396,68 172.186,40
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.577,48 0,39
14. Ergebnis nach Steuern -4.553.754,25 -3.958.386,74
15. sonstige Steuern 203.926,50 202.114,00
16. Jahresfehlbetrag -4.757.680,75 -4.160.500,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Volke Entwicklungsring SE wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes bzw. SEAG zu beachten.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die bei den Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, wurden insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht verändert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Sachanlagen sind zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 250 € bis 800 € werden als Sammelposten im Jahr der Anschaffung und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen und Anteile an Genossenschaften sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, die Rückdeckungsversicherungsansprüche mit dem sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ergebenden Wert ausgewiesen.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Beim Ansatz von Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten, die liquiden Mittel mit den Nominalwerten ausgewiesen. Für Risiken und Wertminderungen wurden pauschale Abschläge vorgenommen.

Der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage dargestellten Anlagespiegel ersichtlich.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Fortführung in der Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 158 Abs. 1 AktG ist wie folgt:

Jahresfehlbetrag -4.757.680,75
Gewinnvortrag 81.766.696,91
Bilanzgewinn 77.009.016,16

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den Richttafeln 2018 G von Dr. K. Heubeck nach dem PUC-Verfahren und einem Zinssatz von 1,78 % p. a. Es wurde eine Rentendynamik von 1 % bzw. 2 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des Abzinsungssatzes nach dem 10-Jahres-Durchschnitt und dem 7-Jahres- Durchschnitt beträgt T€ 161,50.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit T€ 2.241,3 auf Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern u. a. aus nicht abgegoltenem Urlaub und Überstunden.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten und Besicherung ergibt sich wie folgt:

(Die Vorjahreszahlen sind in Klammern angegeben)

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von durch Pfandrechte
bis zu 1 Jahr 2-5 Jahre mehr als 5 Jahren oder ähnliche
Rechte gesichert
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65,4 65,4 0,0 0,0 65,4
( 851,1) ( 851,1) ( 0,0) (0,0) (851,1)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.117,3 6.117,3 0,0 0,0 0,0
( 8.534,1) ( 8.534,1) ( 0,0) (0,0) ( 0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.865,0 1.865,0 0,0 0,0 0,0
( 1.822,1) ( 1.822,1) ( 0,0) (0,0) ( 0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 504,0 504,0 0,0 0,0 0,0
( 342,2) ( 342,2) ( 0,0) (0,0) ( 0,0)
sonstige Verbindlichkeiten *) 1.579,5 1.579,5 0,0 0,0 17,8
( 1.835,5) ( 1.830,2) (15,3) (0,0) ( 868,9)
10.131,2 10.131,2 0.0 0,0 83,2
(13.385,0) (13.379,7) (15,3) (0,0) (868,9)
*) davon aus Steuern: T€ 1.217,6 (T€ 1.098,7)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 32,9 (T€ 42,5)
davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 47,9 (T€ 74,8)

Die Besicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände und von Bankguthaben.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland aus Dienstleistungen erzielt. Die Mieterlöse wurden in Abweichung zum Vorjahr als Umsatzerlös ausgewiesen. Das Vorjahr wurde zwecks besserer Vergleichbarkeit mit angepasst (4.885.195,41 EUR).

Von den Personalaufwendungen entfallen T€ 525,2 (Vorjahr: T€ 451,0) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände wurden ausschließlich planmäßig vorgenommen. die Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen außerplanmäßig.

Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von T€ 43,0 enthalten.

V. Ergänzende Angaben

Die Volke Entwicklungsring SE hält zum Bilanzstichtag 40 % der Anteile am Stammkapital von € 51.129,19 der VEW Verwaltungs GmbH, Wolfsburg. Im Jahresabschluss 2022 dieser Gesellschaft wird ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 5.186,1 und ein Jahresfehlbetrag von T€ 370,9 ausgewiesen.

Weiterhin werden 50 % der Anteile am Stammkapital von € 200.000,00 der IAVF-Volke Prüfzentrum für Verbrennungsmotoren GmbH, Wolfsburg, gehalten. Im Jahresabschluss 2022 dieser Gesellschaft wird ein Eigenkapital von T€ 26.410,1 sowie ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.549,0 ausgewiesen.

Eine Beteiligung von 1 % besteht am Stammkapital an der Volke Kommunikations Design GmbH, Wolfsburg. Im Jahresabschluss 2021 dieser Gesellschaft wird ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 6.888,4 sowie ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.319,8 ausgewiesen.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 205352 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Wolfsburg.

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 1.535.000,00 auf den Inhaber lautende, nennbetragslose Stückaktien.

Als geschäftsführender Direktor ist Herr Sven Siewert, Dipl.-Ing., Bad Salzdetfurth, bestellt.

Dem Verwaltungsrat gehörten in 2022 an:

Herr Martin Volke, Rentner, Berlin (Vorsitzender)

Frau Christa Volke, Rentnerin, Berlin

Herr Walter Görke, Kaufmännischer Geschäftsführer, Haimhausen

Herr Christian Schwamberger, Kaufmännischer Geschäftsführer, Markkleeberg

Das in 2022 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers belief sich auf T€ 15,5. Hiervon entfallen T€ 10,5 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 5,0 auf Steuerberatungsleistungen.

In 2022 wurden durchschnittlich 603 (Vorjahr 684) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren 163 als Lohnempfänger und 441 als Gehaltsempfänger beschäftigt.

In dem Geschäftsjahr 2022 bestanden finanzielle Verpflichtungen von T€ 4.711, mit denen in ähnlicher Höhe auch in den Folgejahren zu rechnen ist.

Nach Schluss des Geschäftsjahres eingetretene Vorgänge von besonderer Bedeutung, die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Die Rücklage entwickelte sich wie folgt:

01.01.2022 Einstellung Entnahme 31.12.2022
Kapitalrücklage 47.168.424,57 0,00 0,00 47.168.424,57

Der geschäftsführende Direktor schlägt vor, für 2022 den Verlust auf neue Rechnung vorzutragen gleichwohl soll der Bilanzgewinn ebenfalls vorgetragen werden.

 

Wolfsburg, den 26.06.2024

Volke Entwicklungsring SE

gez. Sven Siewert

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.211.727,96 0,00 0,00 0,00 5.211.727,96
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.211.727,96 0,00 0,00 0,00 5.211.727,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.184.347,47 -31.781,23 0,00 0,00 61.152.566,24
2. technische Anlagen und Maschinen 11.981.541.74 0,00 0,00 0,00 11.981.541.74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.598.654,30 68.957,34 0,00 0,00 45.667.611,64
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.497,44 0,00 0,00 0,00 40.497,44
Summe Sachanlagen 118.805.040,95 37.176,11 0,00 0,00 118.842.217,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.896.240,98 0,00 0,00 0,00 7.896.240,98
2. Anteile an Genossenschaften 51,13 0,00 0,00 0,00 51,13
3. Rückdeckungsversicherungsansprüche 704.544,92 78.596,41 0,00 4.636,92 778.504,41
Summe Finanzanlagen 8.600.837,03 78.596,41 0,00 4.636,92 8.674.796,52
Gesamtsumme 132.617.605,94 115.772,52 0,00 4.636,92 132.728.741,54
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.211.408,96 0,00 0,00 5.211.408,96
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.211.408,96 0,00 0,00 5.211.408,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.546.857,83 1.458.270,77 0,00 27.005.128,60
2. technische Anlagen und Maschinen 9.668.862,24 455.053,00 0,00 10.123.915,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.770.664,80 1.037.092,34 0,00 41.807.757,14
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 75.986.384,87 2.950.416,11 0,00 78.936.800,98
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 941,329,69 0,00 941,329,69
2. Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsversicherungsansprüche 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 941,329,69 0,00 941,329,69
Gesamtsumme 81.197.793,83 3.891.745,80 0,00 85.089.539,63
Buchwerte
01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 319,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 319,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.637.489,64 -31.781,23 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.312.679,50 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.827.989,50 68.957,34 0,00 0,00
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.497,44 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 42.818.656,08 37.176,11 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.896.240,98 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an Genossenschaften 51,13 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsversicherungsansprüche 704.544,92 78.596,41 0,00 4.636,92
Summe Finanzanlagen 8.600.837,03 78.596,41 0,00 4.636,92
Gesamtsumme 51.419.812,11 115.772,52 0,00 4.636,92
Buchwerte Abschreibungen
Abschreibungen 31.12.2022 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 319,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 319,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.458.270,77 34.147.437,64 1.458.270,77
2. technische Anlagen und Maschinen 455.053,00 1.857.626,50 455.053,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.037.092,34 3.859.854,50 1.037.092,34
4. Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.497,44 0,00
Summe Sachanlagen 2.950.416,11 39.905.46,08 2.950.416,11
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 941,329,69 ) 6.954.911,29 941,329,69
2. Anteile an Genossenschaften 0,00 ) 51,13 0,00
3. Rückdeckungsversicherungsansprüche 0,00 778.504,41 0,00
Summe Finanzanlagen 941,329,62 7.733.466,83 941.329,69
Gesamtsumme 3.891.745,80 47.639.201,9135 3.891.745,80

Lagebericht zum 31. Dezember 2022

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Volke Entwicklungsring SE ist als Dienstleistungsunternehmen im Wesentlichen für die Automobilbranche im Pkw- und Nutzfahrzeugbereich tätig. Die geschäftliche Entwicklung ist damit stark von der Entwicklung des Automobilmarktes abhängig.

Das Jahr 2022 wurde weiterhin von der anhaltenden Corona-Pandemie bestimmt, mit den dazugehörigen Einschränkungen im Einzelhandel, Güter- und Tourismusgewerbe. Auch das in unserem Unternehmen bisher begleitete Messe- und Ausstellungsgeschäft fiel in großen Teilen weiterhin aus.

Hinzu sind die Kriegshandlungen in der Ukraine gekommen, die im gesamten Jahresverlauf steigende Energiepreise und weiterhin den hohen Anspannungsgrad in den Lieferketten nach sich ziehen. Hinzu kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verschärfte Material- und Lieferengpässe, sowie der Fachkräftemangel.
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html)

Die Engpässe in den Lieferketten der internationalen Wirtschaft führten zu zusätzlichen großen Herausforderungen. Zahlreiche Zulieferer kämpften um die eigene Existenz, was wiederum Auswirkungen für die eigene Versorgung der benötigten Wirtschaftsgüter hatte.

Wie die Gesamtwirtschaft ist auch die Entwicklung des weltweiten Kfz-Marktes mit hoher Unsicherheit behaftet. Obschon sich die Lieferkettenprobleme des vergangenen Jahres etwas entspannt haben, führen sie weiterhin zu angebotsseitigen Engpässen und es kommt auch 2022 zu kurzzeitigen Produktionsstillständen. Gleichzeitig steigt angesichts der hohen Energiepreise und Inflation sowie der Sorge vor einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage das Risiko, dass künftig das Marktvolumen zunehmend durch die Nachfrageseite begrenzt wird.

Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) waren die internationalen Automobilmärkte im Jahr 2022 von sehr unterschiedlichen Dynamiken geprägt. Während die Märkte in Europa, Japan und den USA hinter dem Vorjahresniveau zurückblieben, legte der Absatz in China deutlich zu. Insbesondere der Mangel an Vorprodukten und Rohstoffen, die deutlich gestiegenen Preise für Energie und Logistik sowie die durch den russischen Angriffskrieg ausgelöste Unsicherheit verhinderten ein besseres Ergebnis auf den internationalen Automobilmärkten. Insgesamt blieb der PKW-Weltmarkt 2022 auf Vorjahresniveau.
(https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2023/230118_PM_Internationale_Automobilmaerkte_2022
_Europa_Japan_und_USA_mit_Rueckgaengen)

Wie der VDA berichtet, wurden auf dem chinesischen PKW-Markt im Jahr 2022 Jahr 23,2 Mio. Neufahrzeuge verkauft. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Rückgänge aus dem Frühling wurden auch dank einer Steuerreduktion auf einen Großteil der verkauften Fahrzeuge im zweiten Halbjahr wieder wettgemacht. Zum Jahresende wurden in China im Dezember gut 2,2 Mio.
(https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2023/230118_PM_Internationale_Automobilmaerkte_2022
_Europa_Japan_und_USA_mit_Rueckgaengen)

Nach Angaben des VDA konnte nach sinkenden Zahlen im Vorjahr der PKW-Markt in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Plus von 1% verzeichnen. Der Mangel an Vor- und Zwischenprodukten, die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie die allgemeine Verunsicherung auf Grund des Ukraine-Krieges hatten die Produktion über das Jahr -insbesondere aber im ersten Halbjahr- erheblich gedämpft, so dass vor allem Frühjahr und Sommer 2022 noch deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren.
(https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldun- gen/2023/230104_PM_Deutscher-Pkw-Markt-2022_Leicht--ber-Vorjahresniveau)

Die Elektro-Neuzulassungen im Jahr 2022 betrugen laut VDA mit rd. 833.000 Fahrzeugen ca. 22% mehr als im Vorjahr. Der Elektro-Anteil an den Gesamtzulassungen lagen im Jahr 2022 bei 31,4%. Damit war fast jede dritte Neuzulassung im Jahr 2022 ein Elektroauto. Dabei machten die rein batteriebetriebenen Fahrzeuge rd. 57% aus. Die Hybrid-Fahrzeuge kamen auf rd. 43% Anteil.
(https://www.vda.de/de/themen/elektromobilitaet/marktentwicklung-europa-international/deutschland)

Einige deutsche Automobilherstellern ziehen mehrere alternative Antriebskonzepte in Betracht. Allerdings zeichnet sich ab, dass hier aktuell eher die Elektromobilität im Vordergrund steht.

Die politische Ungewissheit bei den zukünftigen Antriebstechnologien ist auch zum jetzigen Zeitpunkt noch vorhanden, es gibt zum Teil Forderungen nach einer technologieoffenen Dekarbonisierung des Mobilitätsbereiches, beispielsweise durch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen oder synthetische Kraftstoffe. Hier bleibt abzuwarten, wie die deutsche Automobilindustrie sich hierzu aufstellt.

Dieser Wandel der Antriebsstränge war auch 2022 deutlich in den PKW-Neuzulassungen sichtbar: Während die Zahl der abgesetzten Benziner und Diesel nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes erneut deutlich zurückging, stieg das Neuzulassungsvolumen von PKW mit alternativen Antrieben deutlich an. Besonders stark war die Wachstumsdynamik bei rein elektrisch angetriebenen PKW und Plug-in-Hybriden. Im Verlauf des Jahres sank die Dynamik der Neuzulassungen von Elektro-PKW jedoch deutlich(https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2023/pm01_2023_n_12_22_pm_komplett.html)

Diese Auswirkungen auf den globalen wie nationalen Märkten haben auch für unser Unternehmen spürbare Auswirkungen gehabt, mit zum Teil wochenlangen Produktionsunterbrechungen, nicht nur bei unseren Hauptkunden, sondern auch bei vielen Lieferanten und Dienstleistern. Aus den daraus entstehenden Unsicherheiten zum weiteren Fortgang und Verlauf wurden kundenseitig laufende Projekte gestoppt, verschoben und zum Teil auch vorzeitig beendet.

Für unser Unternehmen bedeutete dies einen massiven Einbruch und Unterbrechung in der Bearbeitung bestehender Projekte. Ausschreibungen und Projektanfragen blieben weiterhin- aufgrund der überall bestehenden Sparprogramme - auf deutlich reduziertem Niveau und waren von einem massiven, preisaggressiven Wettbewerb begleitet, da im gesamten Umfeld Überkapazitäten vorhanden waren.

Unsere bereits in den Vorjahren getroffenen Schutz-, Hygiene- und Präventionsmaßnahmen zur Risikominimierung für unsere Mitarbeiter und das Unternehmen haben wir aufrechterhalten und teilweise noch verschärft, dazu gehörten auch örtliche Trennung von bestehenden Teams und Verlagerung von Tätigkeiten zum mobilen Arbeiten, um hier keine massiven Ausfälle und für die Bestandsprojekte eine Backuplösung vorzuhalten, falls es pandemiebedingt zu größeren Ausfällen kommen sollte.

Glücklicherweise haben die umgesetzten Maßnahmen dazu geführt, dass es zu fast keinen Ausfällen kam.

Auf die bestehende Chip- und Halbleiterkrise, welche die Fahrzeugproduktion und damit die Zahl der produzierten und ausgelieferten Fahrzeuge weltweit zum Einbruch brachten, haben die Kunden auch in 2022 mit weiteren Modellverschiebungen, Projekt- und Budgetkürzungen im Vergabebudget reagiert.

Unternehmensseitig haben wir in verschiedensten Unternehmensbereichen deshalb im Jahr 2022 weiterhin mit Einsatz von Kurzarbeit auf diese außergewöhnliche, sich fortsetzende, nicht geplante Minderauslastung reagiert.

Diese außergewöhnlichen Vorkommnisse (Corona-Pandemie, Krieg in der Ukraine und Ausfälle in den Liefer- und Produktionsketten) haben auch wirtschaftlichen Auswirkungen und zu einem deutlichen Umsatzeinbruch- und Rückgang geführt, da hier kundenseitig nicht im beauftragten und geplanten Rahmen die Leistungen abgerufen wurden.

Die Gesellschaft wurde gemäß ISO 9001:2015 in den Bereichen Design, Modell- und Prototypenbau, Entwicklung, Erprobung, Berechnung/Simulation von Fahrzeugen und Komponenten erfolgreich rezertifiziert und auch die Akkreditierung nach ISO/IEC 17025:2018 wurde bestätigt und die im Rahmen der TISAX-Zertifizierung erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen erfüllt.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die in unserem Unternehmen im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Investitionen betrafen Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie Erweiterung und Austausch technischer Anlagen und Maschinen.

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist unverändert als positiv zu bezeichnen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beläuft sich auf 77,2 %.

Das Anlagevermögen und rd. 70,7 % des Umlaufvermögens sind durch langfristig zur Verfügung stehendes Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um 1,8 Mio. € verringert. Auf der Aktivseite ist insbesondere die ratierliche Abschreibung des Sachanlagevermögens sowie die außerplanmäßige Abschreibung von Beteiligungen für diesen Rückgang verantwortlich. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrags verringert. Des Weiteren wurden Kredite planmäßig getilgt und erhaltene Anzahlungen realisiert. Aufgrund der Abdeckung zusätzlicher Risiken aus Rückzahlungsverpflichtungen wurden die Rückstellungen um 6,2 Mio. € erhöht.

Aufgrund der sehr hohen Bestände an Bankguthaben war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft das ganze Jahr über gegeben. Der Finanzmittelfonds (bestehend aus dem Kassen- und Bankbestand) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. € erhöht. Ursächlich ist im Wesentlichen der Anstieg der sonstigen Rückstellungen.

Die Umsatzerlöse sind nach dem stark durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr 2021 um 10,9 Mio. € gestiegen. Gleichwohl haben sich Erhöhungen im Bereich der Materialaufwendungen um 2,1 Mio. € ergeben. Im Jahr 2022 waren weniger Mitarbeiter in Kurzarbeit, so dass sich trotz einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern die Personalaufwendungen deutlich um 6,0 Mio. € erhöht haben. Insbesondere höhere Raumkosten führten zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Erträge aus Beteiligungen sind um 0,9 Mio. € gesunken. Zudem waren Abschreibungen auf Beteiligungen aufgrund von dauerhaften Wertminderungen in Höhe von 0,9 Mio. € erforderlich. Nach Berücksichtigung von Zinsen und Steuern hat sich ein Jahresfehlbetrag von -4,8 Mio. € ergeben.

Die Gesamtlage des Unternehmens erachten wir unter Berücksichtigung der geplanten Maßnahmen und erwarteten Auswirkungen sowie der positiven Entwicklung der Umsatzerlöse noch als zufriedenstellend.

3. Weitere Entwicklung, Chancen und Risiken

Die Umsätze werden im Wesentlichen mit Kunden der Automobilindustrie und deren Lieferanten erzielt. Der Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens liegt in den Portfoliobereichen Design- und Modellbau, technische Entwicklung, Antrieb und Fahrwerk, Werkstätten und Versuch.

Aufgrund der vergangenen Dieselproblematik und der gesetzlichen Vorgaben zum Thema Kohlendioxid mit verbindlich festgeschriebenen Zielgrenzwerten, befinden sich unsere Kunden in einem festgelegten Strategiewechsel, weg vom reinen Verbrenner, hin zu alternativen Hybrid- und E-Antriebsmodellen, die auch durch staatliche Subventionierungen gefördert werden.

Aktuelle Gesetzgebung zu neuen Abgasgrenzen im Rahmen der EU- Verordnungen verzögern sich weiterhin. Der Ausbau bei Digitalisierung und neuer Geschäftsmodelle wird weiter intensiv vorangetrieben.

Bei der Elektromobilität gehört Deutschland nach Expertenansicht zu den führenden Anbieternationen und hat auch 2022 weitere Serienmodelle mit E-Antrieb auf die Straße gebracht.

Fertigungs-, Batteriekompetenz, Ladekonzepte und -Infrastruktur, aber aktuell auch das Thema Fahrzeug-Software, sowie die Lieferfähigkeit, haben einen großen Einfluss auf die Akzeptanz und den Verkaufserfolg dieser Fahrzeuge.

Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir gegenüber dem Vorjahr 2022 mit einer Stagnation unserer Umsatzerlöse. Dieses ist weiterhin auf die Auswirkungen und Andauer des Ukrainekriegs, bestehender Lieferengpässe, aber auch auf die Verunsicherungen im Zusammenhang mit den noch festzulegenden EU-Abgasvorgaben, Transformation zur E-Mobilität, Investitionsreduzierungen und Einsparprogrammen unserer Kunden zurückzuführen.

Mit den neuen Fahrzeuggenerationen, deren Produktionsanläufen, sowie dem weiteren Ausbau der E-Mobility und Digitalisierung, rechnen wir für 2023 mit einer leichten Belebung des Auftragseinganges.

Die weitere Entwicklung schätzen wir unter Berücksichtigung des immer noch schwierigen Marktumfeldes, unklarer Abgasgesetzgebung (Euro-7) als weiterhin herausfordernd ein.

Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Trotz temporärer kundenspezifischer Projektverschiebungen, verzögerter Kapazitätsabrufe, Budgetkürzungen, höheren Preisdrucks sind die finanzwirtschaftlichen Risiken durch ausreichende Liquiditätsreserven begrenzt.

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

Unsererseits wird weiter in Themen wie Digitalisierung, Virtualisierung und Weiterentwicklung der neuen Entwicklungsmethoden investiert, um hier vorhandene Alleinstellungsmerkmale weiter auszuprägen. Investitionen in diese Zukunftshemen umfassen auch die Weiterentwicklung eigener Softwarelösungen im VR- und Designbereich und den weiteren Ausbau unserer bestehenden Versuchs- und Prüfstandkompetenzen, um hier auch zukünftig den steigenden Ansprüchen der Kunden Rechnung zu tragen.

Unter Berücksichtigung der Widrigkeiten des geschäftlichen Umfelds gehen wir bei gleichbleibenden Umsatzerlösen von einem leicht besseren Jahresergebnis aus.

 

Wolfsburg, den 24. Juni 2024

Volke Entwicklungsring SE

gez. S. Siewert

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Volke Entwicklungsring SE, Wolfsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volke Entwicklungsring SE, Wolfsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volke Entwicklungsring SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 26. Juni 2024

PKF Fasselt
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Rechtsanwälte

Johannes, Wirtschaftsprüferin

Süß, Wirtschaftsprüferin

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