Arens & Goebel Verwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Köhr seit 25.1.2019 | Prokura |
Sven Hannisch seit 1.6.2017 | Prokura |
Marcel Goebel seit 28.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 38.46% | |
| 30.97% | |
S****** P*** | 12.68% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Goebel GmbHErkrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Das Unternehmen Die Goebel GmbH ist ein international agierendes Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Erkrath. Zu der Goebel-Gruppe gehören in 2023 fünf und seit 2024 sieben Tochtergesellschaften in fünf Ländern. Die Goebel GmbH ist bereits seit dem Jahr 1979 als Handelsunternehmen tätig. Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Produktveredelung und dem Vertrieb von Befestigungsteilen in den zwei Geschäftsfeldern Isoliertechnik und Niettechnik mit insgesamt sechs Produktgruppen. Das Lager in Erkrath umfasst ein breites und tiefes Sortiment von Produkten für die Wärme-, Kälte und Schallschutzbranche (Isoliertechnik) sowie seit rund 20 Jahren auch Niettechnik-Verbindungen. Im Geschäftsfeld Services mit den drei Produktgruppen Werkzeuge/Zubehör/Dienstleistungen werden Setzwerkzeuge für Niettechnik und Werkzeuge für die Isolierbranche geliefert, ebenso wie Sonderteile und weiteres Zubehör mit unternehmenseigenem Reparaturservice. Als ergänzende Dienstleistungen werden Kundenschulungen durchgeführt. Der Vertrieb erfolgt direkt ab Werk in Erkrath oder durch Vertriebspartner im In- und Ausland für die Isolier- und Niettechnik. Die wesentlichen Absatzmärkte sind Deutschland und das europäische Ausland. Der Vertrieb ist weltweit ausgerichtet. Die Goebel GmbH ist A-Lieferant bei nahezu allen Lieferantenbewertungen ihrer Kunden sowie Lieferant für die Bauten der Chemieindustrie, Raffinerien, Kraftwerksbauten und Werften sowie weitere Bauprojekte. Neben dem Vertrieb wird seit dem Jahr 2022 eine eigene Produktion "Made in Germany" aufgebaut, die voraussichtlich im ersten Quartal 2025 endgültig starten wird. Durch eine eigene Produktion werden wir zukünftig den immer mehr zunehmenden Unwägbarkeiten und Lieferengpässen beim internationalen Warenverkehr entgegenwirken können. Die Produktqualität wird für alle Kunden durch die Qualitätssicherung (QS) in Erkrath, mit einer Vorfeldprüfung, bereits seit dem Jahr 2010, beim Produkteinkauf in Shanghai, abgesichert. Die QS verfügt über hochmoderne technische Prüfgeräte, um die lückenlose Dokumentation aller Produkte vom Lieferanten bis zum Kunden zu sichern. Werkszeugnisse und Testreporte bei kundenindividuellen Anforderungen werden im unternehmenseigenen Labor erstellt. Scanner-Systeme zur lückenlosen Chargenrückverfolgbarkeit werden eingesetzt. Durch die unternehmenseigene Entwicklungsabteilung führen Branchen- und Kundenlösungen in der Niet- und Isoliertechnik zu Produktinnovationen, die mit ISO-Awards auf Messen ausgezeichnet wurden. Die Goebel GmbH versteht sich als ein Unternehmen mit Tradition, das Mehrwert für Kunden durch Markenprodukte als Nischenspezialist durch die Belieferung "just in time" schafft. Unternehmenswachstum und Profitabilität sind die zentralen Unternehmensziele; Kundenzufriedenheit ist die höchste Priorität. Als Familienunternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, uns für eine tragfähige und enkelgerechte Zukunft einzusetzen. Daher ist das Thema "Nachhaltigkeit" ein zentrales Thema für unser Unternehmen. Die Goebel Gruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, durch die gesetzten Ziele, Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit höchster Priorität täglich zu leben und nach vorne zu treiben. Im Jahr 2023 haben wir für unser Stammhaus eine umfangreichen PV-Anlage bestellt, die im Jahr 2024 vollständig installiert und in Betrieb genommen worden ist. Die neue PV-Anlage trägt zu einer jährlich CO2 Einsparung von vielen Tonnen bei. Diese Investition gehört auch zum Gesamtkonzept "Made in Germany" und trägt dazu bei, den CO2 -Fußabdruck deutlich zu reduzieren, wertvolle Ressourcen zu schonen und somit die Umweltbelastung in Grenzen zu halten. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen im Jahr 2023 Der andauernde Krieg in der Ukraine, die Eskalation des Nahost-Konflikts und die Spannungen mit China, einhergehend mit Lieferkettenschwierigkeiten, hohen Öl- und Gaspreisen sowie einer weltweiten Inflation, haben sich erheblich auf das Jahr 2023 sowie die gesamte Wirtschaft ausgewirkt. Trotz dieser Einflussfaktoren zeigte sich die Weltkonjunktur widerstandsfähig und erreichte ein Wachstum von 2,7 Prozent (2022: +3,3 Prozent). Einige Länder nahmen langsam wieder Fahrt auf: So verzeichneten die USA 2023 ein Wachstum von 2,5 Prozent, nach 1,9 Prozent im Vorjahr. Auch China erreichte mit einem Plus von 5,2 Prozent einen höheren Wert als noch im Jahr zuvor (2022: +3,0 Prozent). Die europäische Wirtschaft dagegen stagnierte. Während die EU 2022 noch ein Wachstum von 3,4 Prozent erreichte, stieg das BIP 2023 nur noch um 0,6 Prozent. Hauptgründe dafür sind die restriktive Geldpolitik, die schwache Auslandsnachfrage sowie die hohe Inflation, die insbesondere durch hohe Preise für Erdgas, Mineralölprodukte und Energie beeinflusst wurde. Weltweite Krisensituationen wirkten sich negativ auf die Konjunkturentwicklung 2023 aus. Deutschland verzeichnete im Gegensatz zu vielen anderen Volkswirtschaften einen BIP-Rückgang. Auch die geopolitischen Herausforderungen spiegeln sich in den Entwicklungen innerhalb Deutschlands wider. Vor allem exportorientierte Unternehmen litten im Jahr 2023 unter der schwachen Auftragslage. Die jüngste Haushaltskrise und Streiks belasteten zusätzlich das politische Umfeld sowie die deutsche Wirtschaft. Obwohl das Jahr 2023 konjunkturell optimistisch begann, ging die Nachfrage im Jahresverlauf zurück. Steigende Zinsen und die anhaltend hohe Inflation von 5,9 Prozent (2022: 6,9 Prozent) bewirkten einen geringeren privaten Konsum. Durch den Wegfall der Corona-Sonderausgaben war auch der Staatskonsum rückläufig. All diese Umstände führten im Jahr 2023 zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent (2022: +1,9 Prozent). Die negativen Entwicklungen schlugen sich auch in der Stimmung der deutschen Unternehmen nieder. In einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft äußerten sich die meisten Unternehmen pessimistisch: Sie schätzten die Situation der Produktion überwiegend negativ ein und berichteten außerdem von einer Verschlechterung der Lage in Bezug auf Personal und Investitionen. Die Stimmung der Unternehmen wurde auch durch einen fortlaufenden Abwärtstrend in einzelnen Branchen bestätigt. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Auftragspolster schwanden, neue Aufträge kamen nicht in ausreichendem Maße nach. Insbesondere das Bauhauptgewerbe war betroffen: Der Auftragseingang in der Baubranche ging real um 4,4 Prozent zurück (2022: -9,6 Prozent), der Umsatz verzeichnete 2023 real ein Minus von 3,3 Prozent (2022: -5,8 Prozent). Im Gegensatz zur Baubranche konnte die deutsche Automobilindustrie ein Wachstum von 7,2 Prozent erreichen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen (2022: 2,65 Millionen Neuzulassungen) - allerdings liegt diese Zahl immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Im europäischen Vergleich schnitt die deutsche Automobilindustrie dagegen eher schwach ab: Die Märkte in Frankreich, Italien und Spanien legten deutlich stärker zu, EU-weit kam es mit 10,5 Millionen Neuzulassungen zu einem Wachstum von 13,9 Prozent (2022: 9,3 Millionen; -4,6 Prozent). Die schwache Entwicklung des globalen Handels und der weltweiten Industrieproduktion haben die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 ebenfalls gebremst. Dabei waren nicht nur Volkswirtschaften mit einem hohen Anteil des Industriesektors an der Gesamtwertschöpfung, sondern auch solche mit einem hohen Offenheitsgrad stärker betroffen. Im Jahr 2023 war der Außenbeitrag zum BIP-Wachstum im Euro-Raum mit 0,2 Prozentpunkten zwar positiv, jedoch lag dies daran, dass Importe in einem noch größeren Maße gesunken sind als Exporte. Die globalen Herausforderungen sorgten besonders in Deutschland für eine angespannte konjunkturelle Situation. Das Jahr 2023 zeigte erneut, dass die geopolitischen Einflussfaktoren eng mit der Wirtschaftslage verzahnt sind und diese weitreichend bestimmen. 3. Geschäftsverlauf im Jahr 2023 Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 waren die Lieferketten im Allgemeinen wieder funktionsfähig, so dass der Lagerabbau bei der Goebel GmbH absolute Priorität genoss. Der Trend der beiden Vorjahre, in welchen Goebel sich auf einem starken Wachstumskurs befand, hat sich im ersten Quartal 2023 verlangsamt und kam nach dem zweiten Quartal 2023 vollständig zum Erliegen. Der Wettbewerbsvorteil der letzten zwei Jahre, jederzeit lieferfähig zu sein, wirkte ab der zweiten Jahreshälfte 2023 nicht mehr, da die Konkurrenz mittlerweile ebenfalls über gut bestückte Lager verfügte. Hinzu kam die allgemeine schlechte wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2023, in der die Wirtschaftsleistung schrumpfte. Dies zeigt sich in der Entwicklung der Umsatzzahlen des zweiten Halbjahres 2023. Zur Mitte des zweiten Quartals kam es spürbar zu intensiverem Preiswettbewerb, da die Nachfrage stagnierte bzw. schrumpfte. Neben diesem verstärkten Preiskampf mussten wir, um bei bspw. B- und C-Artikel konkurrenzfähig zu sein, kürzere Lieferzeiten anbieten. Der Ausbau und die permanenten Investitionen in die digitalen Vertriebsplattformen sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der strategischen Ausrichtung für das Jahr 2023 und die Folgejahre. Im Jahr 2023 hatte dies zur Folge, dass immer mehr potenzielle Kunden uns über den Bereich e-Commerce (Medium/Tool/Plattform) kontaktierten. Diese Neukundengewinnung hat jedoch nicht ausgereicht, den negativen Umsatztrend annähernd zu kompensieren. Die Goebel GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.422 (Planwert: TEUR 18.111) erzielt. Diese lagen rund TEUR 2.219 unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: TEUR 18.641). Die Umsatzerlöse mit fremden Dritten beliefen sich auf TEUR 15.839. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen betrugen TEUR 583. Das Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 790 (Vorjahr: TEUR 2.149) hat das geplante Ergebnis um TEUR 285 unterschritten (Planwert: TEUR 1.075). Insgesamt verzeichnete das Geschäft der Goebel GmbH einen deutlichen Rückgang. Der Brutto-Inlandsumsatz ist von TEUR 9.117 auf TEUR 7.375 und der Brutto-Auslandsumsatz von TEUR 9.970 auf TEUR 9.407 gesunken. Für das Inland entspricht dies einem Umsatzrückgang von knapp 19,1% und für das Ausland von ca. 5,6%. Sowohl beim Inlands- als auch beim Auslandsumsatz liegt der Anteil der beiden Spaten "Niettechnik" und "Isoliertechnik" bei jeweils rund 50%. Die Belegschaft der Goebel GmbH besteht zum Stichtag 31.12.2023 aus 51 Personen - zuzüglich eines Geschäftsführers -, davon sind sieben Teilzeitkräften und sechs Aushilfen enthalten. Die Gesamtzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 49 Personen (Vorjahr: 50 Personen). Neben dem Geschäftsführer und den zwei Prokuristen sind vier leitende Angestellte im Unternehmen beschäftigt. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 Die Goebel GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 790 erzielen und das der beiden Vorjahre (2021: TEUR 1.458; 2022: TEUR 2.149) nicht mehr erreichen. Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist, dass der Wettbewerbsvorteil der Jahre 2021 und 2022, immer lieferfähig zu sein, im Laufe des Jahres 2023 durch wieder funktionierende Lieferketten deutlich abnahm. Mit Verlust dieses Wettbewerbsvorteils stieg auch der Preisdruck, so dass die Rohertragsquote von 48,64% auf 46,39% sank. Insgesamt konnten aus den genannten Gründen die Erwartungen der Geschäftsführung nicht erfüllt werden. Trotz des weiteren Ausbaus der digitalen Vertriebskanäle (e-Commerce mit Online-Plattformen, Websites, Online-Shops sowohl im Bereich B2B als auch B2C + Social Selling) haben wir es nicht geschafft, die Neukundengewinnung in dem Maße voranzutreiben, dass der Umsatzrückgang von TEUR 18.641 um TEUR 2.219 auf TEUR 16.422 hätte annähernd kompensiert werden können. Die Materialeinsatzquote liegt mit 53,61% über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 51,36%). Die nachlassende Materialknappheit hat den Konkurrenzdruck deutlich erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 312 und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 124 (Vorjahr: TEUR 203) und Erträge aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 79). Sie liegen damit um TEUR 8 unter dem Vorjahreswert (2022: TEUR 320). Die Personalaufwendungen sanken von TEUR 3.711 um TEUR 171 auf TEUR 3.540 (Planwert: TEUR 3.932). Ursächlich für diesen Rückgang ist im Wesentlichen, dass die ergebnisabhängigen Boni- und Tantiemeaufwendungen in Höhe von TEUR 130 deutlich niedriger ausgefallen sind als im Vorjahr (TEUR 437). Auch im Geschäftsjahr 2023 war die Personalfluktuation sehr niedrig. Die Abschreibungen stiegen von TEUR 93 auf TEUR 100. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEUR 3.537 (Vorjahr: TEUR 3.436) um TEUR 101 über dem Vorjahreswert. Die Vertriebstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr intensiviert. Die Werbe- und Reisekosten incl. der Fahrzeugkosten stiegen von TEUR 586 um rund TEUR 113 auf TEUR 699. Durch die Anmietung zwei weiterer Hallen und erhöhter Energiekosten belaufen sich die Raumkosten auf TEUR 686 (Vorjahr: TEUR 634). Weiterhin stiegen die Kosten für Reparatur und Instandhaltung von TEUR 156 um TEUR 75 auf TEUR 231 und die verschiedenen sonstigen Kosten um TEUR 70 auf TEUR 565 (Vorjahr: TEUR 495). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sanken um TEUR 261 auf TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 354). Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz von TEUR 16.422 und einem Betriebsergebnis von TEUR 790 unter Planniveau. Bei der Planung wurde von einem Umsatz von TEUR 18.111 und einem Betriebsergebnis von TEUR 1.075 ausgegangen. Aufgrund eines deutlichen Umsatzrückgangs im 2. Halbjahr 2023 wurde der Planumsatz deutlich verfehlt Der Jahresüberschuss verringerte sich um TEUR 984 auf TEUR 555 (Vorjahr: TEUR 1.539). Ursprünglich wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 770 geplant. Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 4.253 (Vorjahr: TEUR 3.804) und wird durch das Eigenkapital der Gesellschaft (TEUR 8.262) abzüglich des Saldos der Verbindlichkeiten und Forderungen gegenüber Gesellschaftern (./. TEUR 1.598) um das 1,6fache überdeckt. Den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagen in Höhe von TEUR 915 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 100 gegenüber. Die Investitionen wurden im Wesentlichen in den Maschinenpark getätigt (TEUR 601). Für den Maschinenpark wurden ausschließlich gebrauchte Maschinen erworben, die vollständig generalüberholt wurden bzw. noch werden. Weiterhin wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen (TEUR 273) bei den Hallen durchgeführt, in denen der Maschinenpark aufgebaut wird. Der Maschinenpark verteilt sich auf drei Hallen. Die im Jahr 2023 noch langfristig angemieteten Hallen wurden im Jahr 2024 käuflich erworben. Die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen wurden daher unter der Bilanzposition "geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" aktiviert. Im Geschäftsjahr erfolgten Netto-Abgänge aus dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 103. Bei den Zugängen im Finanzanlagevermögen handelt es sich um die aktivierten Zinsen für das Jahr 2023 bzgl. der Ausleihungen an die Goebel Fasteners Inc. in Höhe von TEUR 111 und bei den Abgängen um planmäßige Tilgungen in Höhe von TEUR 390. Diese Ausleihungen sind als Betriebsmitteldarlehen anzusehen. Goebel Polska hat planmäßig Tilgungen von TEUR 10 geleistet und die Ausleihungen damit vollständig getilgt. Die beiden neugegründeten Tochtergesellschaften in Großbritannien und Frankreich sollen dazu beitragen, die Marke "Goebel" in beiden Ländern noch bekannter zu machen und den Vertrieb zu stärken. Das Vorratsvermögen ist um TEUR 1.478 von TEUR 7.876 auf TEUR 6.398 gesunken. Aufgrund von wieder funktionierenden Lieferketten, ist die "Überbevorratung" der Vorjahre nicht mehr notwendig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 1.018 (Vorjahr: TEUR 1.231). Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen konnte im Geschäftsjahr mit 24 Tagen stabil gehalten werden. Im Geschäftsjahr waren Forderungsausfälle in Höhe von 19 (Vorjahr: TEUR 0,4) zu verzeichnen, Wertberichtigungen auf Forderungen wurde in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 409 auf TEUR 2.299 (Vorjahr.: 2.708 TEUR). Die durchschnittliche Kreditorenlaufzeit sank deutlich von 135 auf 102 Tage. Das Working Capital, als Saldo aus Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sank deutlich um 1.282 TEUR von TEUR 6.399 auf TEUR 5.117, insbesondere durch den Abbau des Vorratsvermögens. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich um TEUR 362 auf TEUR 2.004 (Vorjahr TEUR 1.642). Diese Forderungen sollen mit zukünftigen Gewinnausschüttungen der Folgejahre verrechnet werden. Im Geschäftsjahr 2023 berichtet die Goebel GmbH ein kurzfristiges Vermögen (Umlaufvermögen) in Höhe von TEUR 10.357 (Vorjahr: TEUR 11.181), was einem Rückgang von TEUR 824 entspricht. Diesem Posten stehen fristenkongruent kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.188 gegenüber. Die Bankverbindlichkeiten zwischen einem und fünf Jahren belaufen sich auf TEUR 538 und größer fünf Jahre auf TEUR 63. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg von TEUR 16 auf TEUR 149. Die Kontokorrentlinien betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.700 und wurden in Höhe von TEUR 722 in Anspruch genommen. Die bestehenden Kreditverpflichtungen wurden entsprechend der bestehenden Tilgungsvereinbarungen zurückgeführt. Im Geschäftsjahr konnten neue Kreditgeber gewonnen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen TEUR 1.490 (Vorjahr: TEUR 2.547). Das Eigenkapital stieg im vergangenen Jahr um 7,2 % von TEUR 7.706 auf TEUR 8.262. Die Eigenkapitalquote liegt auf einem für ein Handelsunternehmen sehr guten Niveau von 56,1 % (Vorjahr: 51,2%). Die gute Eigenkapitalausstattung ist seit Jahren die Basis einer konstant hohen finanziellen Stabilität sowie der soliden Finanzierung der Gesellschaft und stärkt das Vertrauen der Kunden und Lieferanten. Ursache dafür ist, dass Gewinne weitgehend in das Unternehmen reinvestiert wurden. Die Bilanzsumme verminderte sich um TEUR 313 auf TEUR 14.733 (Vorjahr: TEUR 15.046). 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Risikomanagement Risikomanagement Die Goebel-Gruppe ist als weltweit agierendes Unternehmen ständig Risiken ausgesetzt, realisiert allerdings auch konsequent sich ergebende Chancen. Chancen und Risiken können sowohl durch eigenes Handeln oder Unterlassen als auch durch externe Faktoren entstehen. Die Risiko- und Chancenpolitik der Goebel-Gruppe orientiert sich am Erreichen der mittelfristigen finanziellen Ziele und an der nachhaltigen und langfristigen Sicherung des Unternehmenswachstums. Um dies sicherzustellen, haben wir ein System eingerichtet, das unternehmerische Chancen und Risiken identifiziert, einheitlich erfasst und bewertet, gegeneinander abwägt und kommuniziert. Die systematische und regelmäßige Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken ist untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden. Die Geschäftsführung trägt den Anforderungen des Risikomanagements an ein mittelständisches Unternehmen in angemessenem Umfang Rechnung. Sie versucht, alle relevanten Risiken zu erfassen und kontrollieren zu können. Aus diesem Grund ist eine vorausschauende und wirkungsvolle Risikolenkung für unser Unternehmen ein wichtiger und wertschaffender Beitrag zur Existenzsicherung des Unternehmens, des Kapitals und der Arbeitsplätze. Die Geschäftsführung informiert sich durch regelmäßige Kontakte zu den Prozessverantwortlichen in Vertrieb, Einkauf, Lager und Versand, Qualitätsmanagement sowie Finanz- und Rechnungswesen und Datenverarbeitung über die aktuelle Entwicklung der Gesellschaft sowie auch bei den Geschäftsführungen der Vertriebsgesellschaften in den Niederlanden, Polen, USA und Frankreich. Alle wesentlichen Entscheidungen werden in der Geschäftsleitung zeitgerecht abgestimmt. Marktrisiko Durch unsere weltweiten Einkauf- und Vertriebsaktivitäten haben wir grundsätzlich eine hohe natürliche Risikostreuung. Das Kundenportfolio ist mit knapp 2.000 tätigen Abnehmern breit angelegt, wobei weder ein einzelner Kunde noch die drei größten Einzelkunden eine umsatzdominante Position einnehmen. Allerdings wird der Großteil unseres Umsatzes in Deutschland bzw. in der Euro-Zone erzielt. Insofern treffen uns Konjunkturschwankungen im Euro-Raum besonders stark. Die anhaltenden Lieferkettenstörungen der Vorjahre haben im Laufe des Jahres 2023 immer mehr nachgelassen, so dass auch unsere Mitbewerber wieder lieferfähiger waren. Besonders in der Isoliertechnik verschärft sich der Wettbewerb, wodurch Absatzpreiseinbußen infolge steigenden Preiskamps zu befürchten sind, was zu Kundenabwanderungen führen kann. Ebenfalls nachteilige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft können sich auch aus einem aggressiven Preis- und Rabattwettbewerb ergeben, dem sich die Goebel GmbH unter Umständen nicht vollständig entziehen kann. Weitere Risiken sehen wir in Deutschland in der prognostizierten Zunahme der Insolvenzen und im geltenden Insolvenzanfechtungsrecht, das Insolvenzverwaltern umfangreiche Rückforderungsmöglichkeiten einräumt, wenn wir unsere Kunden zuvor bei Zahlungsmodalitäten unterstützt haben. Dieses Risiko hatte sich durch die vorübergehende coronabedingte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zunächst reduziert. Für 2024 und 2025 rechnen wir jedoch wieder mit einer Zunahme der Unternehmensinsolvenzen und damit auch der Insolvenzanfechtungen. Beschaffungsrisiko Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass es sehr kurzfristig zu Lieferengpässen kommen kann und sogar ganze Lieferketten unterbrochen werden können. Dieses Risiko besteht aufgrund der geopolitischen Lage nach wie vor, auch wenn aktuell die Lieferketten wieder funktionieren. Rohstoffmangel und erhöhte Rohstoffpreise können sich nachteilig auf unser Unternehmen auswirken. Unsere Hauptlieferanten produzieren in Asien. Insoweit kann bspw. ein verschärfender China-Taiwan-Konflikt sich unmittelbar auf die Transportwege in Asien auswirken und auch die Seefrachtkosten auf einigen Routen zwischen Asien und Europa in die Höhe treiben. Im Jahr 2023 waren die Lieferketten weitestgehend stabil. Der Lagerbestandsaufbau, der bis in den Herbst 2022 hinein notwendig war, um die Lieferfähigkeit abzusichern, konnte gestoppt und zu einem Bestandsabbau umgemünzt werden. Dennoch haben die Folgen durch die die Corona-Pandemie und zunehmenden Krisenherde dieser Welt, nachhaltigen Einfluss auf Handeln. Verstärkte Aufmerksamkeit und mehr zeitliche Ressourcen auf die Sicherstellung des Warenflusses, sowie mehr Flexibilität durch den Bezug von Halbfertigteilen (bspw. Schrauben ohne Beschichtung, oder Schrauben ohne aufgesteckte Dichtscheibe) als auch der konsequente Ausbau und Befolgung einer zwei Lieferantenstrategie für die Hauptartikelgruppen, sind heute Dispositionsroutine und Teil der permanenten Risikoanalyse im Bereich der Beschaffung. Weiterhin besteht auf der Beschaffungsseite grundsätzlich das Risiko von Lieferanteninsolvenzen. Diesem Risiko begegnet unsere Gesellschaft mit einer Dual Sourcing Strategie. Für die wesentlichen Produktgruppen müssen jeweils mindestens zwei potenzielle Lieferanten vorhanden sein. Aufgrund dieser Methodik ist das Auftreten von nennenswerten Lieferengpässen durch Lieferanteninsolvenzen stark minimiert. Mit Ausblick auf die China-Taiwan-Problematik ist das erklärte Ziel, für jede Hauptwarengruppe einen Hauptlieferanten außerhalb von China oder Taiwan zu finden. Zur Abfederung der absehbaren Materialaufwandserhöhung sind wir stets bemüht, leichte Preisanpassungen am Markt durchzuführen. Wir stehen mit unseren Lieferanten in intensiven Preisverhandlungen. Ferner werden auch alternative Bezugsquellen kontaktiert und - so weit erforderlich - genutzt. Die Goebel GmbH begegnet den dargestellten Risiken durch antizipative Maßnahmen und berücksichtigt bereits in der Planung potenziell eintretende negative Entwicklungen. Zudem ist das Unternehmen durch eine gute Eigenkapitalquote auf sich verändernde bzw. neu auftretende Risiken abgesichert. Risikoreduzierend wirkt sich auch die hohe Flexibilität der Gesellschaft aus. Dem Beschaffungsrisiko soll zukünftig durch die eigene Produktion, die im 1. Quartal 2025 beginnen soll, teilweise entgegengewirkt werden. Produktionsrisiko Die zukünftige eigene Produktion und der Wandel vom Händler zum Hersteller bringt naturgemäß auch Risiken mit sich. Technische Schwierigkeiten, maschinenbedingte Anlaufschwierigkeiten, Standzeiten von Werkzeugen, aber auch die Wahl des richtigen Personals spielen eine erhebliche Rolle. Die Gefahr von erhöhtem Ausschuss zu Beginn der Produktion können zu erhöhten Kosten führen. Die Schulung der gesamten Belegschaft in der Gruppe auf die neuen Herausforderungen als Hersteller mit den verschiedenen Produktionsprozessen muss gut koordiniert werden und verlangt eine neue Struktur. Sicherheitsunterweisungen der Maschineneinrichter und Bediener, zur Vermeidung von Arbeitsunfällen, stellen gerade bei Anfängern ein Risiko dar, da bestimmte Abläufe noch nicht zur Routine gehören. Höhere Erwartungen an die Produktion "Made in Germany" kann zu höheren Reklamationen und schlimmstenfalls zu Kundenverlusten führen. Wir sehen in der Produktion jedoch deutlich höhere Chancen als Risiken. Die Produktion in Erkrath wird in der ersten Phase auf 3.000 m 2 starten und eine jährliche Kapazität von 300 Millionen Stück aufweisen. Die Produkte Blindniete, Blindnietmuttern und Schließringbolzen werden aus Aluminium, Stahl und Edelstahl hergestellt. Die Produktionstiefe, neben dem Pressen auf Doppeldrückern, Mehrstufenpressen, Nagelpressen, Komplementierungsanlagen, Stanzen, optischen Sortieranlangen, umfasst auch das Inhaus Weichglühen auf speziellen Öfen und auch das Lackieren in allen RAL-Tönen. Hierdurch wollen wir eine möglichst große Unabhängigkeit in der Produktion erlangen. Kurze Reaktions- bzw. Produktionszeiten werden durch ein hohes Maß an Flexibilität ausgezeichnet. Wir können auf diese Weise schnell auf die verändernden Anforderungen des Marktes reagieren. Darüber hinaus verfügen wir über ein eigenes Qualitätsprüfungslabor mit vielen Apparaturen zur Sicherstellung der hohen Qualität sowie auch über die Möglichkeit mit einer speziellen Software, Simulationen von Produkten vorzunehmen, sodass Machbarkeit und Umsetzung von neuen Produkten in Abstimmung mit dem Kunden, kostenreduzierend entwickelt bzw. die Nullserien gefertigt werden können. Die Produktion selbst erfolgt auf prozessüberwachten Fertigungsmaschinen, die über eine Spezialsoftware miteinander verbunden sind und kommunizieren. Die Fertigungsprotokolle, Sortierprotokolle, Mill Zertifikate, Zeichnungen, X-Ray Reports usw. können über einen QR-Code mit dem Mobiltelefon zu jeder Produktionscharge bei dem Scannen des QR-Codes von dem Etikett auf der Schachtel, abgerufen werden. Dies ist ein einzigartiger Service von uns und gibt dem Kunden die komplette Verfolgbarkeit des gekauften Produktes. Wir haben bereits Großkunden für unsere Produktion gewinnen können. Ausfallrisiko Forderungsausfälle, die bedingt durch Zahlungsprobleme oder Insolvenzen von Kunden auftreten können, werden durch umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft, Forderungsmanagement, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden im Zusammenhang mit unserer abgeschlossenen Warenkreditversicherung abgefedert und führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Währungsrisiko Die Gesellschaft ist aufgrund des überwiegenden Warenbezugs aus Asien und den damit einhergehenden USD-Fakturierungen dem Risiko der Währungsschwankungen ausgesetzt. So hat die Dollar-Entwicklung erheblichen Einfluss auf Materialbeschaffungskosten. Politische und wirtschaftliche Faktoren können starke Kursschwankungen hervorrufen. Die kontinuierliche Beobachtung der Wechselkursparität, sowie der enge Kontakt zu den asiatischen Lieferanten ist daher notwendiger Bestandteil des unternehmerischen Handelns. Goebel unterliegt ansonsten im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit keinen weiteren wesentlichen Währungsrisiken. Chancen Die Chancen der Gesellschaft ergeben sich durch gezieltes operatives Handeln auf Basis der strategischen Ausrichtung des Managements, um einen Zustand zu erreichen, der den eigenen Geschäftszielen entspricht. Hierbei korrelieren Risiko und Chance oft miteinander, sodass gewisse unternehmerische Risiken bewusst in Kauf genommen werden, um mögliche Chancen zu realisieren. Es ist oft unumgänglich, Risiken einzugehen und Voraussetzung dafür, Chancen nutzen zu können. Damit wir Chancen erkennen, aufgreifen und realisieren können, gehört es zu den zentralen Bestandteilen unseres Chancenmanagements, die relevanten Produkt-, Technologie-, Markt und analysieren. Auf diese Weise können wir in einem dynamischen Umfeld Marktchancen schnell und gezielt aufgreifen und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die nachfolgenden Chancen können eine positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Sie sind wie die Risiken nach abnehmender Relevanz sortiert. Die von der Politik auferlegte Agenda rund um die Themen "Pariser Klimaabkommen 2049", "CSRD-Berichtspflicht", "EU-Taxonomie" und "ESG" und die damit verbundenen Auflagen insbesondere für Unternehmen können Treiber für neue potenzielle Geschäftschancen für die Goebel GmbH im Bereich der Niettechnik und Isoliertechnik sein. Das Pariser Klimaabkommen bspw. verpflichtet die Länder, nationale Klimaschutzpläne (Nationally Determined Contributions, NDCs) zu entwickeln und regelmäßig zu aktualisieren. Ziel des Abkommens ist "Netto-Null-Emissionen" (Klimaneutralität) bis Mitte des Jahrhunderts zu erreichen. Es sollen Maßnahmen gefördert werden, die zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen, z. B. durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Isoliertechnik hilft, Energie zu sparen und Emissionen zu reduzieren, indem sie Wärmeverluste minimiert und Prozesse effizienter gestaltet. Niettechnik trägt durch Leichtbauweise, Reparaturfreundlichkeit und geringeren Energieaufwand bei der Produktion zur Ressourcenschonung und CO2-Minderung bei. Zusammen fördern beide Technologien eine nachhaltigere Wirtschaft und können einen wichtigen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit leisten. Viele Kunden haben nach den langanhaltenden Lieferkettenstörungen bedingt durch Corona einen Strategiewechsel in Bezug auf Ihr Sourcing vollzogen und setzen mittlerweile verstärkt auf Lieferanten, die eine Art "Backup" für den Fall eines Lieferengpasses bieten können. Genau diese Option können wir zukünftig liefern und dies sollte unserer Geschäftsentwicklung eher zuträglich sein als diese zu behindern. Unsere vielen Kunden sind die Basis für unseren Geschäftserfolg. Der Ausbau und die Pflege unserer Kundenbeziehungen sind deshalb wichtige Komponenten unseres täglichen Handelns. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb helfen uns dabei, die viele langjährigen Kundenbeziehungen zu pflegen und das vorhandene Potenzial bestmöglich auszuschöpfen. Nah am Kunden zu sein, ist unser erklärtes Ziel. Die Korrelation von Kunden- und Umsatzwachstum sowie der Servicegrad sind für uns wichtige Indikatoren des Geschäftserfolgs. 5.2 Spezifische Einzelrisiken Es bestehen drei langfristige Bankdarlehen in Höhe von TEUR 769 und Kontokorrent-Kreditlinien in Höhe von insgesamt TEUR 2.700. Diese Linien sind zum Bilanzstichtag mit einem Betrag in Höhe von TEUR 722 in Anspruch genommen worden. Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 haben die bestehenden Kontokorrentlinien ausgereicht, um das laufende Geschäft zu finanzieren. Die weiteren Investitionen in den Maschinenpark sowie dessen Sanierung werden durch langfristige Bankdarlehen finanziert. Für 2025 sehen wir einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf für den Maschinenpark in Höhe von TEUR 750. Sollte dieser zusätzliche Finanzierungsbedarf nicht durch langfristige Bankdarlehen finanziert werden können, werden weitere Kreditlinien benötigt, um den zusätzlichen Finanzierungsbedarf zu decken. Die finanzierenden Kreditinstitute stehen einer weiteren Finanzierung grundsätzlich positiv gegenüber. Unsere 100%ige Tochtergesellschaft Goebel Fasteners in den USA steht mittlerweile auf eigenen Füßen. Sie erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TUSD 5.566 (2022: TUSD 5.219) und einen Jahresüberschuss in Höhe von TUSD 147 (TUSD 761). Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 7% erhöht werden. Der Bekanntheitsgrad unserer Tochtergesellschaft konnte auch im Jahr 2023 gesteigert werden. Allerdings nahm der Konkurrenz- und somit auch der Preisdruck in 2023 deutlich zu. Die Rohertragsquote lag lediglich noch bei rund 40% und somit 4-Prozentpunkte unterhalb des Vorjahreswertes. (Vorjahr: 44%). Auch wurde das Personal weiteraufgestockt, so dass die Personalaufwendungen von TUSD 532 um TEUR 255 auf TUSD 787 gestiegen sind. Für die Jahre 2024 und 2025 werden Umsatzerlöse in Höhe von TUSD 5.993 bzw. TUSD 6.385 und Jahresüberschüsse von TUSD 281 bzw. TUSD 201 geplant. Zur Finanzierung des Geschäftes unserer Tochtergesellschaft haben wir insgesamt Ausleihungen von TEUR 2.350 zur Verfügung gestellt. Die Ausleihungen haben Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren. Die monatliche Annuität beträgt TUSD 39. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Planzahlen für das Jahr 2025 gehen wir davon aus, dass die Ausleihungen planmäßig getilgt werden und weitere Finanzierungen unsere Tochtergesellschaft nicht notwendig sind. Sollten sich jedoch unsere Erwartungen nicht erfüllen und die Planungsziele deutlich verfehlt werden, kann eine weitere finanzielle Unterstützung notwendig sein. . Prognosebericht 6.1 Konjunkturprognose Der Sachverständigenrat geht in seinem Jahresgutachten 2024/2025 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 preisbereinigt um 0,1% zurückgeht. Im Jahr 2025 wird mit nur einem geringen Wachstum von 0,4% gerechnet. Der Sachverständigenrat rechnet damit, dass die Inflationsquote im Jahr 2024 durchschnittlich 2,2% betragen wird, Für das Jahr 2025 wird ein Inflationsquote von 2,1% prognostiziert. Die Kerninflation dürfte 3,0 % im Jahr 2024 und 2,6 % im Jahr 2025 betragen. Abwärtsrisiken für die Prognose der deutschen Konjunktur bestehen in einer sich verfestigenden Industrieschwäche sowie in einer nochmals erhöhten Unsicherheit, die die Erholung der Investitionen und des privaten Konsums weiter verzögern könnte. Diese Effekte könnten verstärkt werden, wenn die Konjunktur noch ungünstiger verläuft, als erwartet und zusätzliche Sparanstrengungen in den öffentlichen Haushalten erforderlich werden. Eine positivere Entwicklung könnte sich dagegen einstellen, wenn sich die Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte auflöst und sich die Sparquote schneller als erwartet normalisiert. Die deutsche Wirtschaft kommt damit aus der Phase der Stagnation nicht heraus, die seit Beginn der Pandemie- und Krisenjahre ab dem Jahr 2020 anhält. Das BIP ist in den vergangenen fünf Jahren real insgesamt lediglich um 0,1 % gewachsen. Die schwache Wirtschaftsleistung ist derzeit zu einem wesentlichen Teil auf Rückgänge in der Produktion und Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Zwar haben sich energieintensive Bereiche wie die Chemieindustrie in diesem Jahr etwas erholt, allerdings geht die Produktion in anderen Kernbereichen, wie im Maschinenbau, zurück. Gesamtwirtschaftlich sind diese Rückgänge in Deutschland besonders relevant, da der Industriesektor für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im internationalen Vergleich ein großes Gewicht hat. Darüber hinaus dämpft auch die Bauwirtschaft weiterhin das Wachstum. Weltweit ist beim BIP mit Zuwächsen von 2,6 % in den Jahren 2024 sowie 2025 zu rechnen. Das BIP im Euro-Raum dürfte um 0,7 % bzw. 1,3 % wachsen, im Euro-Raum ohne Deutschland sogar um 1,1 % bzw. 1,5 %. Die positivere Entwicklung der globalen Industrieproduktion und der Weltwirtschaft unterstreicht, dass die industrielle Schwäche in Deutschland spezifische Ursachen hat. Dies und die Dauer der Wachstumsschwäche legen nahe, dass die deutsche Industrie sowohl von konjunkturellen als auch von strukturellen Problemen ausgebremst wird. Zum einen ist die bereits hohe Unsicherheit über die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung weiter angestiegen. Zum anderen haben sich relativ zum Ausland die Produktionskosten bei schwacher Produktivitätsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe stark erhöht. Dies dürfte preistreibend gewirkt haben. Der daraus resultierende Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere gegenüber China, führt dazu, dass die internationale Nachfrage weniger stützt als in der Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund dürfte der Außenbeitrag das Wachstum im Jahr 2025 belasten, während er im Jahr 2024 noch stützt. Die Wachstumsschwäche hinterlässt zunehmend Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Aufgrund von Arbeitskräfteknappheiten und einem verbreiteten Halten von Arbeitskräften zeigte sich dieser zwar bislang stabil. Das Wachstum der Gesamtbeschäftigung hat sich aber deutlich abgeschwächt. In den besonders von der konjunkturellen Schwäche betroffenen Wirtschaftszweigen wie dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und dem Baugewerbe ist die Beschäftigung bereits zurückgegangen. Darüber hinaus stieg die Zahl an Arbeitslosen in industriellen Kernbereichen wie dem Fahrzeug- und Maschinenbau im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittlich an. Für die Gesamtwirtschaft geht der Sachverständigenrat von einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,7 % im Jahr 2023 auf 6,0 % im Jahr 2024 und 6,1 % im Jahr 2025 aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinswende bereits im Juni 2024 eingeleitet und die Leitzinsen insgesamt drei Mal gesenkt. Damit wirkt die Geldpolitik zwar noch restriktiv und dämpft die Investitionsnachfrage, allerdings hat sie den Restriktionsgrad zurückgefahren. Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Rückgangs der Inflation dürften weitere Leitzinssenkungen folgen, was vor allem im Jahr 2025 Wachstumsimpulse liefern dürfte. Die Vergabe von Hypothekenkrediten ist bereits gestiegen, was den mittlerweile vier Jahre währenden Rückgang der Bauinvestitionen in Deutschland zum Jahresanfang 2025 beenden dürfte. International stellen der Konflikt im Nahen Osten und der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine weiterhin erhebliche Risiken für die Konjunktur dar. So dürfte eine Verschärfung der Konflikte die ohnehin schon hohe Unsicherheit vergrößern. Im Fall des Ukraine-Konflikts könnten zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen die öffentlichen Haushalte belasten. Durch eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten zudem die Energiepreise erneut ansteigen. Die Kerninflation im Euro-Raum könnte durch eine unerwartet starke Überwälzung der Arbeitskosten höher ausfallen und die EZB dazu veranlassen, weitere Zinssenkungen zu verschieben. In Deutschland ist nicht auszuschließen, dass die Erholung des Verarbeitenden Gewerbes bzw. der Exporte und der Ausrüstungsinvestitionen im Prognosehorizont ausbleibt. So könnten die Verluste an Wettbewerbsfähigkeit und adverse geopolitische Entwicklungen die Exporte stärker beeinträchtigen als angenommen. Im Inland könnte die niedrige Kapazitätsauslastung die Nachfrage nach Ausrüstungsgütern stärker dämpfen als erwartet. Die Schwäche der Industrie könnte die Arbeitslosigkeit einerseits stärker steigern als angenommen. Andererseits besteht die Chance, dass freiwerdende Arbeitskräfte in produktiveren Wirtschaftsbereichen Beschäftigung finden. Zudem könnte die Sparneigung stärker zurückgehen und somit der private Konsum stärker ansteigen als in der Prognose erwartet. Nicht zuletzt stellen die andauernden Verhandlungen zum Bundeshaushalt ein Risiko dar. Zur Einhaltung der Schuldenbremse im Jahr 2025 könnten zusätzliche Sparanstrengungen erforderlich sein. Der Sachverständigenrat rechnet damit, dass das globale BIP in den Jahren 2024 und 2025 um jeweils 2,6 % wachsen wird. Die globale Verbraucherpreisinflation dürfte im Jahr 2024 bei 4,6 % und im Jahr 2025 bei 3,0 % liegen. Die US-Wirtschaft wuchs im 1. und 2. Quartal 2024 um 0,4 % bzw. 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal. Das Wachstum wurde insbesondere von robusten privaten Konsumausgaben, vor allem im Dienstleistungsbereich, aber auch vom Staatskonsum und den privaten Investitionen getragen. Da die Importe stärker stiegen als die Exporte, wirkte der Außenbeitrag wachstumsdämpfend. Die Erwerbslosenquote stieg zwar von 3,7 % im Januar auf 4,1 % im September 2024. Dies dürfte jedoch in Teilen auf eine positive Nettozuwanderung und daher nicht notwendigerweise auf eine wirtschaftliche Schwäche zurückzuführen sein. Trotz weiterhin erhöhter Kerninflation, insbesondere aufgrund steigender Dienstleistungspreise, setzte sich der Inflationsrückgang in den USA fort. Die Verbraucherpreisinflation, gemessen am Personal Consumption Expenditure Index, lag im 3. Quartal bei 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Im September senkte die Federal Reserve zum ersten Mal seit dem Jahr 2020 die Leitzinsen und läutete damit eine geldpolitische Lockerungsphase ein. Im 3. Quartal 2024 blieb das BIP-Wachstum in den Vereinigten Staaten mit 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal gleich. Im laufenden Jahr dürfte insbesondere die inländische Konsumnachfrage das US-Wachstum weiter stützen. Der Sachverständigenrat erwartet ein BIP-Wachstum von 2,7 % für das laufende Jahr. Für das Jahr 2025 erwartet er aufgrund einer gedämpften Inlandsnachfrage eine Abkühlung der wirtschaftlichen Aktivität auf ein Wachstum von 2,1 %, auch wenn die geldpolitische Lockerung vor allem in der zweiten Jahreshälfte die gesamtwirtschaftliche Nachfrage anschieben dürfte. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte, gemessen am Consumer Price Index, in den Jahren 2024 und 2025 bei 2,9 % bzw. 2,5 % liegen. Die chinesische Volkswirtschaft expandierte im 1. Quartal 2024 kräftig um 1,5 % gegenüber dem Vorquartal. Im 2. Quartal 2024 fiel das BIP-Wachstum mit 0,5 % jedoch deutlich schwächer aus. Ursächlich für das niedrigere Wachstum ist vor allem die schwache Inlandsnachfrage, und die schwachen Einzelhandelsumsätze in China deuten weiterhin auf Zurückhaltung beim privaten Konsum hin. Neben dem angespannten Immobilienmarkt und der schwierigen Finanzlage der chinesischen Kommunen dämpften im 1. Halbjahr 2024 auch extreme Unwetter und Überschwemmungen die chinesische Wirtschaftsleistung. Allerdings sind die chinesischen Exporte deutlich stärker gestiegen als die Importe und stützten somit das chinesische BIP-Wachstum. Die chinesische Industrieproduktion entwickelte sich im Juli und August 2024 mit einem Anstieg um 1,0 % im Vergleich zum Durchschnitt des Vorquartals schwächer als noch zu Jahresbeginn, als sie im 1. Quartal 2024 um 1,2 % im Vergleich zum Vorquartal expandierte. Im 3. Quartal 2024 stieg das chinesische BIP um 0,9 % gegenüber dem Vorquartal. Der Wachstumsausblick bleibt im Prognosehorizont jedoch verhalten. Nach dem starken Jahresbeginn 2024 verzeichnete die chinesische Volkswirtschaft in der 2. Jahreshälfte 2024 schwächere Zuwachsraten als im Vorjahreszeitraum. Umfragebasierte Indikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes für das chinesische Verarbeitende Gewerbe sowie für den Dienstleistungsbereich sind im September 2024 im Vergleich zum Vormonat stark zurückgegangen. Dies signalisiert zunächst keine Verbesserung der konjunkturellen Lage in China. Im 1. Halbjahr 2024 gewann die wirtschaftliche Aktivität im Euro-Raum etwas an Schwung, wobei die schwache Entwicklung in Deutschland dieses Wachstum bremste. Entstehungsseitig war das Wachstum der Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin schwach, während der Dienstleistungsbereich ein solides Wachstum verzeichnete. Im Zuge der moderaten Erholung des Welthandels und des Anstiegs der globalen Industrieproduktion sind die Exporte merklich gewachsen, während die Bruttoanlageinvestitionen zurückgingen. Die privaten Konsumausgaben erholten sich nur geringfügig und leisteten einen geringen Beitrag zum BIP-Wachstum. Die privaten Konsumausgaben dürften aufgrund steigender Realeinkommen sowie der weiteren Besserung des Konsumentenvertrauens nun jedoch zulegen und das Wachstum im Euro-Raum im Jahr 2025 stützen. Die bereits erfolgte Lockerung der Geldpolitik im laufenden Jahr und weitere Leitzinssenkungen dürften für das Jahr 2025 ebenfalls positive Wachstumsimpulse liefern. Ferner dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft durch eine höhere Nachfrage die Erholung der Wirtschaftsaktivität im Euro-Raum unterstützen. Die Fiskalpolitik der Euro-Raum-Staaten dürfte hingegen angesichts des Auslaufens der Krisenmaßnahmen und des anstehenden Konsolidierungsbedarfs im Zuge der Anwendung der neuen EU-Fiskalregeln im Jahr 2025 einen negativen Impuls liefern. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das BIP im Euro-Raum im Jahr 2024 um 0,7 % und im Jahr 2025 um 1,3 % wachsen wird. Die Inflation dürfte im Jahr 2024 2,4 % betragen und im Jahr 2025 auf 2,1 % zurückgehen. Vor dem Hintergrund der verhaltenen Erholung der Wirtschaft im Euro-Raum stagnierte die Erwerbslosenquote im 1. Halbjahr 2024 weitgehend und nahm im 2. Halbjahr bislang nur sehr geringfügig ab. Trotzdem lag sie im September 2024 mit 6,3 % auf dem niedrigsten Niveau seit Einführung des Euro im Jahr 1999. Die Erwerbstätigkeit ist in den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal um rund 0,2 % bzw. 0,1 % angestiegen. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin von einem knappen Arbeitskräfteangebot geprägt. Die Quote der offenen Stellen im 2. Quartal hat abgenommen und liegt nur noch leicht über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Im Zuge der moderaten Erholung der Wirtschaft im Euro-Raum dürfte die Erwerbslosenquote im Jahr 2025 leicht sinken. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 im Euro-Raum ein BIP-Wachstum von 0,7 %. Im Jahr 2025 dürfte sich die Gesamtwirtschaft weiter beleben und das BIP-Wachstum im Jahresdurchschnitt 1,3 % betragen. Das reale BIP-Wachstum dürfte durchsteigende Realeinkommen und eine allmähliche Erholung des privaten Konsums gestützt werden. Ebenso dürften die expandierende Weltwirtschaft und eine damit einhergehende stärkere Auslandsnachfrage Wachstumsimpulse liefern. Zwar hat die EZB die Zinswende bereits eingeleitet, doch aufgrund verzögerter Wirkungen dürften erst im Verlauf des Jahres 2025 allmählich positive Wachstumsimpulse von der Geldpolitik ausgehen, auch im Hinblick auf die Investitionen. Die Fiskalpolitik dürfte vor dem Hintergrund des Abbaus der strukturellen Defizite in vielen Mitgliedstaaten das Wachstum im Jahr 2025 dämpfen. Die anstehende Lockerung der Geldpolitik könnte die Investitionen und die privaten Konsumausgaben stärker anschieben als erwartet. Eine weitere Ausweitung des Krieges in der Ukraine könnte dagegen die Unsicherheit zusätzlich erhöhen, was eine weitere Zurückhaltung bei den privaten Konsumausgaben und Investitionen zur Folge haben könnte. Zudem könnten zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine erforderlich werden. Ein Risiko für die Inflationsentwicklung im Euro-Raum besteht in einem möglichen Anstieg der Energiepreise aufgrund des Nahostkonflikts. Ferner sind die Nominallohnzuwächse im Euro-Raum trotz Abflachung weiterhin erhöht und könnten eine verstärkte Überwälzung auf die Verbraucherpreise sowie weitere Zweitrundeneffekte nach sich ziehen. Kaufkraftverluste, die aus einem erneuten Inflationsanstieg erwachsen, könnten die Konsumnachfrage dämpfen. Zudem könnte die EZB die Leitzinsen weniger stark senken, als dies von den Märkten derzeit erwartet wird. Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich weiterhin in einer Stagnation. Für den Verlauf des Jahres 2024 wurde in früheren Prognosen (Konjunkturprognose 2023 Ziffern 29 ff.; JG 2023 Ziffern 47 ff.; FG 2024 Ziffern 36 ff.) aufgrund der rückläufigen Inflation und der Erholung der Weltkonjunktur ein Aufschwung erwartet. Dieser blieb jedoch aus. Die Reallohnsteigerungen der Jahre 2023 und 2024 haben die privaten Haushalte bis jetzt nicht dazu veranlasst, ihre Konsumausgaben substanziell zu erhöhen. Hinzu kommen deutliche Produktions- und Wertschöpfungsverluste in der Bauwirtschaft und dem Verarbeitenden Gewerbe. Dies spiegelt sich im laufenden Jahr in schwachen Exporten und stark rückläufigen Unternehmensinvestitionen wider. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert weniger von der wachsenden Weltwirtschaft als in der Vergangenheit, obwohl sich die traditionellen deutschen Exportmärkte robust zeigen. Dies deutet darauf hin, dass die konjunkturelle Schwäche in wesentlichem Umfang auf im internationalen Vergleich hohe Kostensteigerungen und nicht-preisliche Wettbewerbsfaktoren zurückzuführen ist. Hinzu kommen inländische Belastungsfaktoren wie eine hohe wirtschaftliche Unsicherheit sowie restriktive Finanzierungsbedingungen. Vor diesem Hintergrund ist im Jahr 2025 weiterhin nicht mit einer kräftigen konjunkturellen Erholung zu rechnen. Die Unternehmensinvestitionen dürften angesichts der hohen Unsicherheit und der geringen Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin schwach ausfallen. Der Außenbeitrag wird aufgrund der abnehmenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Verarbeitenden Gewerbes sowie wieder zunehmender Importe im Jahr 2025 voraussichtlich sogar deutlich negativ sein. Stützen dürften dagegen der private und der öffentliche Konsum. Zwar ist die Stimmung unter Verbraucherinnen und Verbrauchern nachhaltig trüb, allerdings ist im Prognosehorizont weiterhin von positivem Reallohnwachstum auszugehen. 6.2 Erwartete Entwicklung der Goebel GmbH Wir haben für das Jahr 2024 in der Goebel GmbH auf Basis der integrierten Planungsrechnung mit einem Umsatz von TEUR 18.427 geplant. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs von ca. 12% gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. (Vorjahr: 16.422 TEUR). Nach aktuellem Stand wird der Planumsatz für das Geschäftsjahr 2024 jedoch verfehlt werden. Wir gehen davon aus, dass der tatsächliche Umsatz für das Jahr 2024 TEUR 17.657 betragen wird. Die wesentliche Ursache für die Unterschreitung des Planumsatzes ist, dass mit der geplanten Produktion in Erkrath aus diversen Gründen (Verzögerung bei der Erteilung von Betriebsgenehmigungen, erhöhte Brandschutzauflagen etc.) erst im ersten Quartal 2025 begonnen werden kann. Ursprünglich wurde für das Jahr 2024 mit Produktionsumsätzen 1,2 Mio. Euro geplant. Für das Jahr 2025 planen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 20.124. Hierin enthalten sind Umsatzerlöse aus dem klassischen Handel in Höhe von TEUR 17.920 und aus der neuen Produktion "Made in Germany" in Höhe von TEUR 2.720. Beim klassischen Handel gehen wir von einem moderaten Wachstum von 1,5% aus. Wir haben bereits Großkunden für die Produktion " Made in Germany" gewinnen können. Wie hoch die Kapazitätsauslastung im ersten Produktionsjahr sein wird, können wir noch abschließend beurteilen. Es besteht weiterhin eine starke Nachfrage nach Isolierprodukten (Schrauben, Kappenschlösser, Blindniete und Isolierzubehör). Die Isoliertechnik ist mit über 50% Umsatzanteil weiterhin das wichtigste Standbein der Gesellschaft. Im Jahr 2024 und in den Folgejahren wird Goebel durch die Aufnahme von weiteren Artikeln im Bereich Isolierzubehör das Portfolio weiterausbauen, um Bestandskunden als auch Neukunden möglichst viele Artikel dieses Segments aus einer Hand liefern zu können und noch attraktiver als Lieferant zu werden. Ein strategischer Schritt in diesem Zusammenhang war der 100% Erwerb der Anteile der JLC Sales Ltd. Solutions im Jahr 2024 . Das Unternehmen ist ansässig in Großbritannien und produziert Isolierzubehörteile vor Ort. Das zweite Standbein der Gesellschaft ist der Bereich der Niettechnik. Bis dato werden die Produkte dieses Segments in Asien bezogen. Die Erfahrung der letzten Jahre rund um die Lieferkettenstörungen aufgrund von diversen Krisen, sei es die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg oder andere schwierige Situationen hat in der Geschäftsführung den Gedanken gefestigt, das aktuell der richtige Zeitpunkt sei, um eine Produktion in Erkrath aufzubauen. Eine eigene Produktion war schon lange die Vision von Goebel. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser Schritt das Potential hat, um in der Wahrnehmung der Kundschaft mit dem Status Hersteller von einer "B-Brand" zu einer "A-Brand" aufzusteigen. Viele Faktoren kommen nun zusammen und sprechen für diesen strategischen Schritt. Der politisch vorgegebene Weg der EU des Transformationsprozess rund um die die Themen Green Deal und Pariser Klimaabkommen, die Reduktion der Abhängigkeit von asiatischen Vorlieferanten, als auch die Option für unsere Kunden mit dem Backup der eigenen Fertigung ein noch verlässlicher Lieferant zu sein, der den Warenfluss aufrechterhalten kann. Die Produkte der Goebel GmbH werden unter anderem in der Kraftwerkstechnik, beim Neubau von Wasserkraftwerken, Wasserstoff-Trassenbau und bei LNG-Terminals verbaut. Des Weiteren werden Blindniete in PV-Anlagen oder auch in Lüftungs- und Heizungsanlagen (VRV-Anlagen - Wärmepumpen) eingesetzt. Dementsprechend werden durch die Investitionen in den Maschinenpark und den Aufbau einer Fertigung bereits kurzfristig deutliche Umsatzsteigerungen erwartet. Der Umsatz im Jahr 2024 wurde, wie in den Vorjahren, hauptsächlich durch Bestandskunden erzielt. In Bezug auf das Thema Neukunden haben wir in den vergangenen Jahren eine Quote von knapp 5% angestrebt. Diese Quote haben wir in den vergangenen Jahren jeweils leicht verfehlt. Dennoch sind wir uns sicher, dass wir durch den Transfer vom Händler zum produzierenden Händler, erstmalig die Möglichkeit haben werden, durch die neuen Optionen und Reichweite, die uns die Nietproduktion ermöglicht, eine Neukundenquote von oberhalb von 5% zu erreichen. Zudem dürfte uns in dieser Phase kurz vor und nach dem Startschuss als Produzent, die in den vergangenen Jahren permanenten durchgeführten Investitionen in den Ausbau des e-Commerce zuträglich sein. Die Online-Reichweite und Marktpräsenz über all unsere digitalen Vertriebskanäle dürfte zu gewissen Synergieeffekten führen, sodass wir zum Start der Produktion aufgrund unserer Präsenz über diverse Plattformen sicherlich den einen oder anderen interessierten Kunden für uns begeistern dürften. Somit war der Ausbau der digitalen Vertriebskanäle (e-Commerce mit Online-Plattformen, Websites, Online-Shops sowohl im Bereich B2B als auch B2C + Social Selling) auch im Jahr 2024 und in den Folgejahren fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Diese laufenden Investitionen sollen die Neukundengewinnung erheblich erleichtern. Im Geschäftsjahr 2025 erwarten wir ähnlich wie im Jahr 2023 und 2024 weitestgehend stabile Lieferketten, demnach werden wir die Politik des Lagerabbaus genauso wie im Jahr 2023 weiter fortsetzen. Ziel ist es, den Wert des Vorratsvermögens auf einem Niveau von rund 30% (+/- 5%) des Planumsatzes einzupendeln. Aufgrund der Tatsache, dass wir für Anfang des ersten Quartals 2025 mit der Produktion starten werden, ist es aktuell noch schwierig einzuschätzen, welchen tatsächlichen Einfluss das Einlagern von Draht für die Produktion oder die Bevorratung von Halbfertigteilen (Dorn und Hülse) zur Komplementierung in der Produktion auf das Vorratsvermögen haben wird. Innerhalb des Jahres 2025 werden erste Erfahrungen vorliegen und diese Daten dann auch in die Planung mit einbezogen werden. Die im Geschäftsjahr 2023 und im Laufe des Jahres 2024 getätigten Investitionen in Produktionsmaschinen bzw. die Investitionen in den Maschinenpark der Fertigung werden uns einen noch höheren Grad an Unabhängigkeit und Flexibilität bescheren und uns auch die Türen öffnen, in weiteren Bereichen der Niettechnik bei großen Industriekunden, die Wert auf "Made in Germany" und eine Lieferkette ohne Versorgungsengpässe legen, Fuß zu fassen. Im Jahr 2024 haben wir weitere Investitionen in den Maschinenpark incl. Hallen in Höhe von rund 1,6 Mio. EUR getätigt Im Jahr 2025 beabsichtigen wir weitere Investitionen in Höhe von TEUR 750. Die Ausrichtung vom Händler hin zum produzierenden Händler wird zwangsläufig zu einem Zuwachs im Bereich Personal führen. Auf dieser Basis erwartet die Geschäftsführung im Jahr 2024 ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 303 TEUR und für die Jahre 2025 und 2026 TEUR 1.260 bzw. TEUR 1.743. Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheiten kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen.
Erkrath, den 30. Dezember 2024 Marcel Goebel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Die Gesellschaft ist unter der Firma Goebel GmbH mit Sitz in Erkrath im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer HRB 13108 eingetragen. 2. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 ff. HGB erstellt. 3. Die Gesellschaft weist zum Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB auf. 4. Die Gliederung der Bilanz sowie die der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 5. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. 6. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. 7. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. 8. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. 9. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. 10. Die Gesellschaft hat im Vorjahresabschluss erworbene Gebrauchtmaschinen des Maschinenparks in den technischen Anlagen und Maschinen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund der deutlichen zeitlichen Verzögerungen hinsichtlich des Erhalts von Betriebsgenehmigungen und Baugenehmigungen mit einer umfangreichen Generalüberholung der Maschinen begonnen. Aus diesem Grund wurden im Geschäftsjahr 2023 diese Maschinen mit einem Gesamtwert von TEUR 328 in die Anlagen im Bau umgegliedert. Weitere zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Positionen des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden 1. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. 2. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 HGB wurden beachtet. 3. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch. 4. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. 5. Soweit Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen, sind diese im Anhang angegeben. II. Bewertungsmethoden 1. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. 2. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen. 3. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 4. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst. 5. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Es wurde von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Geringwertige Vermögensgegenstände gemäß § 6 Abs. 2 EStG wurden im laufenden Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden nur bei dauernden Wertminderungen vorgenommen; vom Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. 6. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. 7. Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Ausfallrisiko wurde durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. 8. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 9. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. 10. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, sind diese mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben. 11. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit ihren Anschaffungskosten zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag erfasst. Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Wechselkursgewinne in Höhe von TEUR 124 (Vorjahr TEUR 203), denen Kursverluste von TEUR 89 (Vorjahr TEUR 354) gegenüberstanden. 12. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 13. Im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die zu aktiven latenten Steuern führen, hat die Gesellschaft vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung verzichtet. 14. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. C. Angaben zu Bilanzposten
I. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist an den folgenden Gesellschaften mindestens zu 20 % beteiligt:
Die Goebel Fasteners S de RL de CV, Mexiko befindet sich in der Liquiditation. Die Goebel SAS, Frankreich sowie die Goebel UK Ltd., Großbritannien wurden im Geschäftsjahr 2023 gegründet und haben bisher keine nennenswerte Geschäftstätigkeit entfaltet. II. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen entfallen auf Goebel Fasteners Inc. (TEUR 2.089; Vorjahr: TEUR 2.350), Goebel Polska Sp.z.o.o. (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 10) und betreffen langfristig begebene Darlehen. Die Darlehen haben unterschiedliche Laufzeiten bis längstens zum 2. Dezember 2031 und verzinsen sich mit 4,55 % p.a.. Sicherheiten der Darlehensnehmer wurden nicht gestellt. Die Ausleihungen an Goebel Polska wurden im Geschäftsjahr vollständig getilgt. Die monatliche Annuität in Höhe von TUSA 39 bezüglich der Ausleihungen an Goebel Fasteners wurde jeweils planmäßig geleistet. Die Goebel Fasteners weist zum 31.12.2023 zum ersten Mal seit Gründung ein positives Eigenkapital aus und erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TUSD 147. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung dieser Gesellschaft gehen wir davon aus, dass die Ausleihungen in der vorgesehenen Laufzeit getilgt werden können und daher insoweit keine Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen werden müssen. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 1.610 (Vorjahr TEUR 1.148) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. IV. Rückstellungen Die Rückstellungen für Steuern betreffen im Wesentlichen die Gewerbe- sowie die Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für abzugrenzende Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 461 (Vorjahr TEUR 592) sowie für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 91). V. Verbindlichkeitenspiegel Die Sicherungsrechte am Gesellschaftsvermögen zu Gunsten Dritter bestehen im Rahmen von Grundschulden, Raumsicherungsübertragung des Warenlagers, Forderungszessionen und Eigentumsvorbehalten. Darüber hinaus wurden die Verbindlichkeiten der Gesellschaft durch Bestellung von Grundschulden sowie Höchstbetragsbürgschaften von Gesellschaftern und Dritten besichert. Die Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
VI. Forderungen und Verbindlichkeiten i.S.d. § 42 GmbHG Der Bilanzausweis der Posten erfolgte unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Es handelt sich dabei um Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie um Verbindlichkeiten aus Darlehensgewährung. VII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Das Obligo aus ausgelösten Bestellungen besteht zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.442 (Vorjahr TEUR 1.695). Gründe für eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht ersichtlich, die Geschäftsführung schließt dies aus dem jahrelang bestehenden Obligo ohne Inanspruchnahme unsererseits. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Mietverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zum 31. Dezember 2023. Während des Geschäftsjahres 2024 wurde die angemietete Hallenfläche käuflich erworben, sodass diese Mitverhältnisse zum Ende des Geschäftsjahres 2024 erloschen sind. Die finanzielle Verpflichtung aus diesen Mietverträgen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 310. Demgegenüber steht eine Kaufpreisverbindlichkeit für den Erwerb der Liegenschaften in Höhe von TEUR 205. D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen (mit Erlösschmälerungen und ohne verbundene Unternehmen) der Gesellschaft entfielen TEUR 7.382 (Vorjahr TEUR 9.155) auf das Inland und TEUR 8.847 (Vorjahr TEUR 9.019) auf das Ausland. E. Sonstige Angaben I. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 49 Mitarbeiter (Vorjahr: 48 Mitarbeiter), davon handelt es sich bei 6 Mitarbeitern um leitende Angestellte. II. Geschäftsführungsorgane Als Geschäftsführer ist bestellt: • Herr Marcel Goebel, Industriekaufmann, Ratingen Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Abs. 9 HGB wird auf Grund der Befreiungsvorschrift in § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Verbundene Unternehmen Die folgenden Unternehmen sind verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB: Name Sitz Goebel Polska Sp.z.o.o Kanie, Polen Goebel Fasteners Inc. Houston, USA Goebel BV Tilburg, Niederlande Goebel Fasteners S de RL de CV Mexiko Stadt, Mexiko Goebel UK Ltd. London, Großbritannien Goebel SAS Paris, Frankreich IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Erkrath, den 30. Dezember 2024 Marcel Goebel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Goebel GmbH, Erkrath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Goebel GmbH, Erkrath - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Goebel GmbH, Erkrath für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. Dezember 2024 PTG
Treuhand und Revision GmbH
Seifert, Wirtschaftsprüferin |
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