TG Abwicklungs GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Schulz seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TechnoGuss GmbHTangerhütteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231.1 Bilanz 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung 1.3 Anhang 1.4 Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die TechnoGuss GmbH mit Sitz in Tangerhütte ("TechnoGuss") erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stendal unter der Nummer HRB 22619 eingetragen. Die Gesellschaft hat die Entwicklung, Herstellung, Weiterverarbeitung, den Einkauf und den Vertrieb von Gussteilen, einbaufertigen Teilen und Baugruppen, Maschinen sowie Modellen und das Betreiben des entsprechenden Handels- und Fabrikationsgeschäftes zum Gegenstand. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der TechnoGuss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Grundsatz der Unternehmensfortführung Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen in Abschnitt 3 des Lageberichts. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zugrunde gelegten Herstellungskosten werden vom Verkaufspreis retrograd hergeleitet, wobei der Fertigstellungsgrad sowie die geschätzten Vertriebskosten und eine Gewinnmarge entsprechend berücksichtigt werden. Dem Erfordernis der verlustfreien Bewertung wird durch den ggf. notwendigen Ansatz zum beizulegenden Wert Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder zum niedriger beizulegenden Wert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen bilanziell berücksichtigt. Darüber hinaus wird auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf alle zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch offenen und nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind erkennbare Risiken berücksichtigt worden. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der Ausgaben bzw. Einnahmen gebildet, soweit diese für einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag bestimmt sind. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 394 (i. Vj. TEUR 394) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von jeweils unter einem Jahr. Der deutliche Anstieg der Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr resultiert aus der im Berichtsjahr gezahlten Sicherheitsleistung für Strombezug. Eigenkapital Die Kapitalrücklage resultiert aus einer anderen Zuzahlung im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen (TEUR 248), Personalkosten (TEUR 216), unterlassene Instandhaltung (TEUR 66), Jahresabschlusskosten und die Kosten der Erstellung von Steuererklärungen (TEUR 30) sowie Entsorgungskosten (TEUR 18). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie Raumsicherungsübertragung gesichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen in Deutschland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 231 (i. Vj. TEUR 22). Die periodenfremden Erträge resultierten im Wesentlichen aus Beihilfen für Strompreiskompensation und aus dem Energiekostendämpfungsprogramm (TEUR 190), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 20) sowie der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 18). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerordentliche Posten aus der Bedienung eines Besserungsscheins der mittelbaren Gesellschafterin (TEUR 1.111; i. Vj. TEUR 588). Zukünftige Gewinne der Gesellschaft sind in Höhe von TEUR 595 durch Besserungsscheine belastet. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betragen auf Basis der bestehenden Verträge zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 383 (i. Vj. TEUR 466) und resultieren aus Mietverträgen. Davon sind TEUR 155 (i. Vj. TEUR 197) innerhalb eines Jahres fällig. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 155 (i. Vj. 155) Arbeitnehmer beschäftigt. Diese lassen sich wie folgt aufteilen:
Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Jahr 2023 und bis zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung an: - Tobias Töpfer, Magdeburg (bis 31. März 2023) - Peter Schulz, Magdeburg (ab 31. März 2023) Peter Schulz ist einzelvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) wird gemäß § 288 HGB verzichtet.
Tangerhütte, den 10. Mai 2024 TechnoGuss GmbH Peter Schulz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen Die TechnoGuss GmbH (im Folgenden auch "TechnoGuss" oder "Gesellschaft" genannt) liefert Rohgussteile bzw. Baugruppen für Maschinen und Anlagen in unterschiedliche Branchen im In- und Ausland. Insbesondere Kunden aus den Segmenten Werkzeugmaschinenbau, Armaturentechnik und Antriebstechnik werden seitens TechnoGuss beliefert. Die Gesellschaft konstruiert, gießt und vertreibt Gussteile aus Eisen. Die qualitativ hochwertigen Komponenten werden als Einzelteile oder in Klein- und Mittelserien produziert. Das Produktspektrum umfasst z.B. Maschinenbetten, Getriebegehäuse, Ringkolbenventile und hochbelastete Seiltrommeln. Zu unseren Kunden gehören namhafte nationale Hersteller aus den Bereichen Antriebstechnik, Armaturenbau, des allgemeinen Maschinebaus und des Werkzeugmaschinenbaus. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von TechnoGuss sind im Wesentlichen durch die Lage des deutschen Maschinen- und Anlagebaus geprägt. Die in 2022 deutlich gestiegenen Auftragseingänge sorgten für stabile Umsätze in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023. Im zweiten Halbjahr 2023 hat sich jedoch die Auftragslage bei TechnoGuss, aber auch bei den Gießereien in Deutschland allgemein, verschlechtert. Nachdem die deutsche Gießereiindustrie im Jahr 2022 noch einen In- und Auslandsumsatz in Höhe von rund 15,6 Milliarden EUR erzielte (Quelle: Statista 2023), zeigte sich in 2023 ein deutlicher Rückgang der Auftragseingänge. Ausgehend vom Jahr 2015 (Index=100) lag der Indexwert zum Auftragseingang in deutschen Gießereien im Jahr 2023 nur noch bei 79,6 Punkten (Quelle: Statista 2024). Der deutliche Anstieg der Produktionsauslastung im Jahr 2022 setzte sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 fort. Im 4. Quartal ist ein deutlicher Rückgang der Auslastung zu verzeichnen. Die Umsätze waren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt rückläufig. Durch die in den Vorjahren umgesetzten Veränderungen im Produktionsprozess konnte die Ausschussquote nach wie vor unter 5 % gehalten werden. Weiterhin konnte durch gezielte technische Anpassungen die Ausbringung weiter verbessert werden, was dazu führt, dass weniger Rohmaterial benötigt wird. 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Der Umsatz der Gesellschaft betrug in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 € 19,1 Mio. (- 5,3 %). Die Rohertragsmarge 1 ist hingegen von 47,4 % im Vorjahr auf 56,0 % im Gesamtjahr 2023 gestiegen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 25. Unter Berücksichtigung des erwirtschafteten Jahresüberschusses ergibt sich ein buchmäßiges Eigenkapital von T€ 769. Die Eigenkapitalquote beträgt 12,1 %; eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresstichtag um 7,0 %-Punkte. Im Umlaufvermögen belaufen sich die Vorräte auf T€ 1.478 (T€ -632 gegenüber dem 31. Dezember 2022) und die Leistungsforderungen auf T€ 1.120 (T€ +117 gegenüber dem 31. Dezember 2022). Das Sachanlagevermögen hat sich auf T€ 2.997 verringert (T€ -119 gegenüber dem 31. Dezember 2022). Die planmäßigen Abschreibungen übersteigen weiterhin Investitionen. Die Investitionen wurden gegenüber dem Vorjahr um 81,0 % erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verlief die Zusammenarbeit mit unserer Hausbank stabil. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt T€ 2.166. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Geschäftsjahresende auf T€ 502 (T€ -557 gegenüber dem 31. Dezember 2022). Die Unternehmensleitung beurteilt die aktuelle Geschäftsentwicklung positiv, wenn auch nach wie vor geprägt durch externe Unsicherheiten (insb. Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 liegt unterhalb des Vorjahreswertes. 3. Chancen- und Risikobericht 1. Unsicherheiten hinsichtlich der Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Liquiditätssituation hat sich auf Grund der höheren Profitabilität deutlich verbessert. Die mittelbare Gesellschafterin der TechnoGuss hat mit Datum vom 27. November 2019 und 14. Februar 2020 zwei Darlehen über insgesamt T€ 750 gewährt. Mit Datum vom 16. Dezember 2020 erklärte die Gesellschafterin einen mit Besserungsschein versehenen Forderungsverzicht in Höhe von T€ 803 (Darlehensbetrag zzgl. aufgelaufener Zinsen). Die erlassene Forderung lebt anteilig bis zu ihrer vollen Höhe insoweit wieder auf, als in den nachfolgenden Geschäftsjahren Jahresüberschüsse erzielt werden oder sonstiges freies Vermögen vorhanden ist. Vom Jahresüberschuss ist zunächst ein Sockelbetrag von T€ 50 in Abzug zu bringen. In Höhe von 75 % des darüber hinausgehenden verbleibenden Jahresüberschusses lebt die Forderung anteilig auf und ist von TechnoGuss zu tilgen. Der mit Datum vom 19./20. Dezember 2019 vereinbarte Forderungsverzicht mit Besserungsschein über T€ 1.500 enthält grundsätzlich gleiche Bedingungen. Der Jahresabschluss 2022 enthält eine entsprechende Verbindlichkeit in Höhe von T€ 1.110. Wir gehen in unserer Unternehmensplanung 2024 bis 2028 davon aus, dass sowohl die Umsatzerlöse als auch die Ertragslage im Jahr 2024 sinken. In den Folgejahren prognostizieren wir kontinuierlich steigende Umsatzerlöse. Sowohl für 2025 als auch für die Folgejahre unterstellen wir Umsatzerlöse, die sich wieder dem Durchschnittswert der Jahre 2021-2023 annähern werden. Die Ergebnisstabilisierung schlägt sich auch in einer deutlichen Verbesserung der Liquidität der TechnoGuss nieder. So rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Free Cashflow in einer Größenordnung von ca. T€ 1.000. Für die Folgejahre werden Free Cashflows zwischen T€ 600 und T€ 900 prognostiziert. Die Unternehmensplanung zeigt damit insgesamt eine weitere Stabilisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund hält die Geschäftsführung weiter am Fortbestand der Gesellschaft fest und bilanziert daher nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung. Die aktuell vorhandenen finanziellen Mittel reichen aus heutiger Sicht entsprechend der Planung der TechnoGuss aus, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. Für den Fall, dass die in der Unternehmensplanung dargelegten Ertrags-, Aufwands- und Cash-Größen nicht oder nicht in hinreichender Höhe erreicht werden können, wird die TechnoGuss auf weitere Finanzierungsmaßnahmen der Gesellschafterin angewiesen sein, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. 2. Weitere Risiken Daneben resultieren Risiken der zukünftigen Entwicklung der TechnoGuss im Wesentlichen aus der Preisentwicklung auf der Rohstoffseite, insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Angriffskriegs auf die Ukraine. Hier ist festzustellen, dass Russland und die Ukraine vormals ca. 70 % des europäischen Roheisenbedarfs abdeckten, wobei derzeit beide Quellen faktisch versiegt sind. Im Ergebnis führt dies zu nachhaltig erhöhten Preisen und ggfs. zu zukünftigen Versorgungsengpässen. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit großen und etablierten Roheisenlieferanten kann das Risiko einer Materialunterversorgung jedoch stark reduziert werden. Sowohl metallische als auch sonstige Einsatzstoffe unterliegen auf dem Weltmarkt preistreibenden Effekten, die teilweise unabhängig von Kostenentwicklungen verlaufen. Durch die hohen Produktionspreise besteht das Risiko, dass durch ggfs. nicht weiterleitbare Preiserhöhungen an die Kunden keine ausreichende Deckung der Produktionspreise möglich ist. Neben der Entwicklung der Rohstoffpreise stellen der potenzielle Wegfall von Kunden sowie der Druck auf Verkaufspreise durch einen intensiven Wettbewerb ein weiteres Risiko in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung dar. Das Liquiditätsrisiko konnte durch die gewährte Kontokorrentlinie der Kreissparkasse Merzig-Wadern reduziert werden. Weiterhin sichert die bestehende Factoring-Finanzierung die Liquidität, da potentielle Forderungsausfälle zu Lasten der Gesellschaft durch eine Abtretung fast vollständig ausgeschlossen werden können. Das Risiko von Produktionsausfällen sowie von technischen Schwierigkeiten und Verzögerungen ist durch die getätigten Investitionen und Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen der letzten Monate weiter reduziert worden. Darüber hinaus bestehen weiterhin erhebliche Potenziale zur Senkung der Produktionskosten durch Verringerung der Durchlaufzeiten. Die Personalintensität der Gesellschaft konnte durch den umgesetzten Personalabbau in den Vorjahren erfolgreich reduziert werden und stellt daher ein geringeres Risiko in Bezug auf potenzielle Auslastungsdefizite im Vergleich zu den Vorjahren dar. 4. Prognosebericht Im laufenden Geschäftsjahr 2024 wird bei einem Umsatz in Höhe von rd. 14,0 € Mio. mit einem positiven Ergebnis gerechnet, welches jedoch gegenüber dem des Berichtsjahres deutlich geringer ausfallen wird. Bezüglich der von der Geschäftsführung weiterhin erstellten positiven Fortbestehensprognose der TechnoGuss wird explizit auf die o.g. Erläuterungen verwiesen.
Tangerhütte, den 10. Mai 2024 TechnoGuss GmbH Peter Schulz, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TechnoGuss GmbH, Tangerhütte Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der TechnoGuss GmbH, Tangerhütte - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TechnoGuss GmbH, Tangerhütte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Leipzig, den 10. Mai 2024 Maik Pülmanns, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 28. Oktober 2024 festgestellt. |
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