SLL System Lager Logistik GmbH
Hochgewann 3, 65439 Flörsheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eike Rigterink seit 28.11.2019 | Geschäftsführer |
Arne Rigterink seit 12.3.2018 | Geschäftsführer |
Rainer Tibbe seit 15.5.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Inge Rigterink | 25.00% |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLL System Lager Logistik GmbHFlörsheim am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Das preisbereinigte BIP ging im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %.[1] Die Logistik ist in Deutschland nach wie vor der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilindustrie und dem Handel. Deutsche Logistikunternehmen sind für ihre gute Qualität bekannt, auf hochwertige Dienstleistungen spezialisiert und können auf den Kunden zugeschnittene komplexe Logistikdienstleistungen anbieten. Eine steigende Nachfrage nach klassischen und komplexen Logistikdienstleistungen stellt für die Gegenwart und Zukunft große Chancen dar. Auch ist die Logistik für den Onlinehandel nach wie vor global stark wachsend. Der Fokus liegt dabei auf Dienstleistungen wie z.B. Lagerung, Frachtumschlag, speditionelle Dienste, Mehrwertdienste, Kontraktlogistik, Outsourcing-Projekte, Kommissionierung sowie dem Co-Pack. Die umsatzstärksten Segmente sind die Kontraktlogistik und die Konsumgüterkontraktlogistik; hier werden in den kommenden Jahren deutliche Wachstumsraten zu verzeichnen sein. Wichtig ist dabei, eine nachhaltige ökologische Herangehensweise stets als Basis zu haben, um sich so flexibel auf sich wechselnde Rahmenbedingungen einstellen zu können. Vorteilhaft ist hier die Situation für Unternehmen, die sich verstärkt auf das Anbieten höherwertiger Logistikdienste konzentrieren und den Fokus auf Lagerung, Umschlag und Mehrwertdienste legen. Auf der anderen Seite steht die Kontraktlogistik, die weiterhin der Stabilisator für die Logistikbranche ist. Hier handelt es sich um umfassende, individuell ausgestaltete Logistikdienstleistungen auf längerfristiger vertraglicher Basis, die von einem externen Logistikdienstleister erbracht werden. Zukunftsweisend ist hier eine Differenzierungsstrategie, welche die Individualisierung und Flexibilisierung von Logistikleistungen in den Mittelpunkt stellt. Generell gilt: Je kleiner der Anteil an logistischen Standardleistungen, desto geringer der Wettbewerbsdruck und umso höher damit das Ertragspotential. Die gestiegenen Qualitätsanforderungen von Industrie und Handel manifestieren sich auch in einer deutlichen Zunahme der Ausschreibungen für Logistikkonzepte. Dort nimmt der Bedarf an individualisierten Mehrwertdiensten weiter zu. Somit stellt die Bündelung von höherwertigen Diensten zu standardisierten Individualleistungen, die in ein logistisches Gesamtkonzept eingebettet sind, eine erfolgversprechende Zukunftsstrategie dar. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Industrie neben "klassischen" Logistikdienstleistungen auch vermehrt logistikfremde Dienstleistungen auslagert, liegt genau hier die Chance für Logistikunternehmen, Leistungen zu übernehmen und die eigene Wertschöpfungskette durch das Angebot von Mehrwertdiensten zu erhöhen. Die Logistik hat - insbesondere durch ihre prozessorientierte und ganzheitliche Sichtweise - erfolgswirksame Strategien zur Realisierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile entwickelt. Wesentliche Einflussfaktoren auf die zukünftige Ausgestaltung der Logistik sind die Entwicklung zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft, die fortschreitende und unternehmensübergreifende Prozessorientierung, der rasante Fortschritt bei Informations- und Kommunikationssystemen sowie deren zunehmende Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft. Den damit verbundenen Herausforderungen muss die Logistik durch ein unternehmensübergreifendes Netzwerk- und Prozesskettenmanagement, durch verstärkte Integration innovativer Informations- und Kommunikationssysteme sowie durch die Ausweitung und Anwendung logistischer Konzepte auch auf den Dienstleistungsbereich gerecht werden. Ein grundlegendes Merkmal der Logistik ist ihr beständiger Wandel, als zweites und im deutschsprachigen Raum von Beginn an als Teil der Logistik-Konzeption verstandenes Merkmal ist die Flussorientierung zu nennen. Daraus folgt, dass sie in Unternehmen neben operativen insbesondere koordinative bzw. übergreifende Querschnittsaufgaben übernimmt. Chancen sind vorrangig zu sehen in folgenden Punkten: - Steigendes Güterverkehrsaufkommen - Industrie lagert neben klassischen Logistikdienstleistungen auch logistikfremde Leistungen vermehrt aus Kooperationen bringen Netzwerkvorteil - Green Logistics und eine ökologische nachhaltige Geschäftspolitik sind ein immer wichtiger werdendes Instrument der Wettbewerbsdifferenzierung - Zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette - Klare Nischen und vor allem Spezialisierungsstrategie auf hochwertige Logistikleistungen Entscheidende Erfolgsfaktoren für Logistikdienstleister sind: - Kosteneffizienz - Verlässlichkeit - Flexibilität - Schnelligkeit - IT-Kompetenz bei der Abbildung der Logistikprozesse - Gute Kenntnisse über die Kundenbranche II. Entwicklung der Gesellschaft Die SLL System Lager Logistik GmbH, Flörsheim, ist seit vielen Jahren als fachlich versierter Logistikdienstleister für verschiedene Auftraggeber aus der Lebensmittel- und Markenartikelindustrie tätig. Neben dem Standort in Flörsheim bewirtschaftet die Gesellschaft auch Logistikflächen in Bischofsheim. Die Gesellschaft übernimmt dabei nicht nur reine Aufgaben des Lagerhandlings, neben auftragsgerechter Feinkommissionierung sind umfangreiche Logistikleistungen im Displaybau und im Co-Pack Bestandteil der Leistungspalette. Steigende Kosten erfordern von Industrie und Handel eine Neugestaltung und Neuausrichtung ihrer Logistikkonzepte. Im Vordergrund steht das Streben nach einer nachhaltigen Kostensenkung. Maßnahmen, die in diese Richtung gehen, sehen insbesondere Prozessoptimierung der gesamten Supply-Chain vor, die nur durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Produzenten, Dienstleistern und Handel gewährleistet werden kann. Doch gerade diese notwendige Prozessoptimierung im Supply-Chain Management bietet noch ein großes Wachstumspotential für Logistikdienstleister, da diese häufig transparente und doch spezialisierte Prozesse anbieten können. Als ein solcher Dienstleister und gleichzeitig Komplettanbieter im Bereich der Abwicklung komplexer logistischer Ketten, insbesondere für die der Markenartikelindustrie, versteht sich die SLL System Lager Logistik GmbH, Flörsheim, die sich über viele Jahre hinweg einen großen Stellenwert und guten Namen erarbeitet hat und als Nischenspezialist eine gefestigte Marktposition innehält. Die Unternehmensentwicklung und Philosophie ist geprägt von einem sukzessiven Ausbau der Geschäftsfelder und einem nachhaltigen und gesunden Wachstum bei vertretbarem Risiko. Ergänzend dazu wurde den Entwicklungen im Logistikmarkt gefolgt und damit das Dienstleistungsspektrum stetig erweitert und an die laufenden Kundenbedürfnisse angepasst. Dadurch ist und wird eine nachhaltige Positionierung im Markt erreicht. III. Geschäftsverlauf 2023 Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von TEUR 22.917 (Vj.: TEUR 24.196) erzielt. Damit sind die Umsatzerlöse um TEUR 1.279 (-5,2%) gesunken und liegen dennoch um 4,8 % über den geplanten Werten. Das ordentliche Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.657 auf TEUR 1.737 verändert; das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.098 (Vj.: TEUR 1.047) ab. Die Materialkostenquote hat sich von 34,9 % im Vorjahr auf 29,6 % reduziert. Die Personalkostenquote hat sich von 23,7 % auf 25,5 % erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der nahezu konstanten Bilanzsumme von 74,9 %-Punkte auf 84,5 % verbessert. Die Kapitalstruktur setzt sich aus TEUR 1.326 (Vj.: TEUR 2.108) kurzfristigem Fremdkapital, aus TEUR 29 (Vj.: TEUR 168) mittelfristigem Fremdkapital sowie aus TEUR 7.403(Vj.: TEUR 6.806) wirtschaftlichem Eigenkapital zusammen. Die Ertragslage ist im Wesentlichen durch die Fokussierung auf eine nachhaltige Qualitäts- und Servicepolitik gekennzeichnet. Die wirtschaftliche Lage ist als "gut" zu bezeichnen. In der Gesellschaft sind zum 31. Dezember 2023 insgesamt 186 Mitarbeiter beschäftigt, zum Vorjahreszeitpunkt waren es 208 Mitarbeiter. Die Entlohnungssysteme sind auf Monatslöhne ausgelegt. IV. Ausblick auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die zukünftige Entwicklung ist unter dem Aspekt des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und den daraus resultierenden weltwirtschaftlichen Entwicklungen zu betrachten. Wobei neben den aktuell gestiegenen Energiepreisen, Rohstoffpreisen sowie Lieferengpässen manche Auswirkungen mittel- und langfristig noch gar nicht absehbar sind. So wie zu Beginn der Corona-Pandemie im Markt selbstverständlich erstmal eine große Verunsicherung zu spüren war und sowohl Auftraggeber, Lieferanten und der Handel Abläufe den Erfordernissen anpassen mussten, ist natürlich auch nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine große Verunsicherung im Markt festzustellen. Schon jetzt spürbare Folgen und deren mittel- und unmittelbaren Auswirkungen sind stets im Auge zu behalten und es ist wichtig vorausschauend zu handeln um möglichen Herausforderungen begegnen zu können. Weder im Verlauf des Jahres 2023 noch zum jetzigen Zeitpunkt sind trotz der durch verschiedene Einflüsse unsicheren Weltmarktlage nennenswerte negative Einflüsse auf die Gesellschaft festzustellen, eine zukünftige Entwicklung ist jedoch aufgrund der Auswirkungen des kriegerischen Konfliktes in der Ukraine schwer einzuschätzen und es bleibt abzuwarten, wie sich die Folgen der unsicheren Weltmarklage mittel- und langfristig auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken werden. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2024 verläuft plangemäß und zeigt somit eine weiterhin nachhaltige und solide Unternehmensentwicklung, die unter Berücksichtigung der geschilderten Gesamtumstände besonders hervorzuheben ist. Diese Entwicklung lässt auf ein Jahresergebnis für 2024 schließen, welches in Richtung der guten Vorjahresergebnisse geht und somit auch für 2024 eine zufriedenstellende Entwicklung widerspiegeln wird. Konkret wird ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Durch eine nachhaltige Absatzpolitik und Spezialisierung gelingt es, die individuelle und gesicherte Marktstellung zu festigen und sich auf diese Weise insgesamt erfolgreich im Markt zu positionieren. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe vorhanden oder zu erwarten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Durch die teilweise Nutzung von Supplier Finance Programmen kann die Gesellschaft zudem flexibel liquide Mittel bei Bedarf abrufen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen ausgeglichen. Wenn bei einer kurzfristigeren Zahlung Skonto eingeräumt wurde, so wurde dieser in Anspruch genommen. Die Gesellschaft verfügt zur Minimierung von Forderungsausfällen über ein effizientes Mahnwesen. Nennenswerte Ausfälle haben sich im Geschäftsjahr und in der Vergangenheit nicht ergeben. Ebenso hat die Gesellschaft keine Währungsrisiken. Eine Bestandsgefährdung für das Unternehmen ist nicht zu sehen, die Entwicklung der Gesellschaft stellt sich wie geplant positiv und nachhaltig dar. Auch in der Zukunft wird es wichtig sein, den steigenden Kostenbelastungen bspw. bei den Personalkosten, den Energiekosten oder dem Rohstoffeinkauf durch Optimierungen und Innovationen zu begegnen und die Mehrbelastung an den Kunden weiterzugeben.
Flörsheim, den 31. März 2024 Arne Rigterink, Geschäftsführer Eike Rigterink, Geschäftsführer [1] Pressemitteilung Nr. 038 vom 30. Januar 2024, Statistisches Bundesamt. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die SLL System Lager Logistik GmbH - im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt - hat ihren Sitz in Flörsheim am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Register-Nummer HR B 29048. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 - 256a HGB und §§ 264 - 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz ist gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde aufgrund der wesentlichen Bedeutung um die Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen" ergänzt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Die Bilanzierungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sowie den gesetzlichen Vorschriften. Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr wurden nicht vorgenommen. Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 werden seit 2022 im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00, nicht aber EUR 1.000,00 übersteigen, wurde bis 2021 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Forderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Latente Ausfallrisiken sowie Zinsverluste bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand berücksichtigt. Rückstellungen werden im Rahmen des § 249 HGB entsprechend vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagespiegel.
Vorräte Bei den ausgewiesenen Vorräten handelt es sich um Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie um unfertige Leistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen nahestehende Unternehmen der Rigterink Logistikgruppe sind durch Saldenlisten nachgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Lizenzgebühren, abgegrenzte Marketingkosten und Kfz-Steuern für das Jahr 2024. Rückstellungen Steuerrückstellungen werden aufgrund von Einzelberechnungen in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Verbindlichkeiten Die jeweiligen Restlaufzeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betragen TEUR 6.020 pro Jahr. Finanzierungsinstrumente Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, im Rahmen von Lieferantenfinanzierungsverträgen an Supplier Finance Programmen teilzunehmen. Die Gesellschaft hat davon teilweise Gebrauch gemacht. Geschäftsführung Geschäftsführer der GmbH im Geschäftsjahr 2023 waren: - Herr Arne Rigterink, Bad Bentheim (Dipl. Kaufmann) - Herr Eike Rigterink, Mainz (Kaufmann) Herr Arne Rigterink ist befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Herr Eike Rigterink, ist zusammen mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen zur Vertretung berechtigt. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 186 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon sind 27 Angestellte und 159 gewerblich tätige Arbeitnehmer. V. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Flörsheim, den 31. März 2024 Arne Rigterink, Geschäftsführer Eike Rigterink, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SLL System Lager Logistik GmbH, Flörsheim PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der SLL System Lager Logistik GmbH, Flörsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SLL System Lager Logistik GmbH, Flörsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 14. August 2024 Clauß
Paal & Partner mbB
Stefan Evers, Wirtschaftsprüfer Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. August 2024 festgestellt worden. |
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