Attenberger Aktiengesellschaft

Birkach 16B, 85664 Hohenlinden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 159039
Eingetragen
30.9.2005
Branche
Großhandel mit lebenden TierenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenSchlachten von Tieren a. n. g.
Gegenstand
Handel mit Schlacht- und Nutztieren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ludwig Attenberger
seit 30.9.2005
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Attenberger Aktiengesellschaft

Hohenlinden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Attenberger AG (auch "Gesellschaft" genannt) wurde am 28. Juli 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Hohenlinden. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 30. September 2005.

Der Geschäftszweck der Attenberger AG ist der Handel mit Schlacht- und Nutztieren aller Art, vor allem Rindern. Die Viehbeschaffung erfolgt durch beauftragte Händler, Erzeugergemeinschaften sowie direkt von Landwirten. Die Schlachtung der Tiere erfolgt durch Schlachtunternehmen. Das Lebendvieh wird an Großhandelsbetriebe verkauft.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Die Gesellschaft betreibt weder eine Forschung noch eine Entwicklung.

Die Attenberger AG unterhält keine Zweigniederlassung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursache dafür waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise.[1]

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) lag die Inflationsrate für 2023 damit unter dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2022 lag diese noch bei +6,9 %.[2] Bei den Fleisch und Fleischwaren sind die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt betrug der Preisanstieg 8,33% gegenüber dem Vorjahr.[3]

Im Jahr 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland um 0,3%. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.[4] Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % (333.000 Personen) mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.[5]

II. Entwicklung der Fleischverarbeitungsbranche

In Deutschland ist die Lebensmittelindustrie unverändert zu den Vorjahren ein bedeutender Geschäftszweig innerhalb des verarbeitenden Gewerbes. Die Lebensmittelindustrie ist ein Teil vom sogenannten Agribusiness (u.a. Futtermittel-, Getränke-, Landtechnik-, Pflanzenschutz-, Düngemittel- und Agrarrohstoffindustrie). Dabei ist die Fleischwirtschaft - wie in den Vorjahren - die größte Teilbranche der deutschen Ernährungsindustrie. Der Umsatz im Schlachterei- und Fleischverarbeitungsgewerbe in Deutschland lag zuletzt bei rund 50 Milliarden Euro.[6] Die Fleischwirtschaft ist somit der umsatzstärkste Bereich der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Anteil: 28%).[7]

Der weltweite Rinderbestand blieb in den vergangenen Jahren auf einem relativ konstanten Niveau. Für das Jahr 2024 prognostizierte die USDA die Anzahl der gehaltenen Rinder in der globalen Agrarwirtschaft auf rund 944 Millionen Tiere. Die meisten Rinder werden in Indien und Brasilien gehalten.[8]

In Deutschland lässt sich feststellen, dass der Rinderbestand in den vergangenen Jahren kontinuierlich sank. Im Jahr 2022 wurden auf deutschen Landwirtschaftsbetrieben rund 10,99 Millionen Rinder erfasst. Neben der Fleischproduktion dient ein Großteil des Viehbestandes der Milchwirtschaft. Zum 3. Mai 2023 gab es in Deutschland 10,9 Millionen Rinder. Das waren ca. 49.500 Tiere (./. 0,5%) weniger als im Mai 2022. Im Vorjahr hatte die Zahl der Rinder noch bei rund 11,0 Millionen gelegen.[9]

Bei Betrachtung des durchschnittlichen Fleischkonsums ist unter deutschen Verbrauchern ein Rückgang zu beobachten. Der berechnete Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch lag bei 52 kg/Kopf. Dies entspricht einem Rückgang um rund 4,2 Kilogramm und ist so niedrig wie noch nie seit Beginn der Verzehrsberechnung im Jahr 1989. Am häufigsten wird Schweinefleisch konsumiert, jedoch sinkt hier der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch. Dagegen nimmt der Pro-Kopf-Konsum von Rindfleisch tendenziell zu.[10]

III. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Attenberger AG stellen neben den Umsatzerlösen, das Betriebs- und das Jahresergebnis dar.

1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 01.07.2022 bis 30.06.2023 der Attenberger AG ist aus Sicht der Geschäftsführung erfolgreich verlaufen.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 19.373 (12,32%) zurückgegangen. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 1,01% (Vorjahr: 2,73%). Korrespondierend dazu hat sich der Wareneinsatz um T€ 15.686 (10,42%) reduziert.

Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2022/2023 T€ 363. Auf die sozialen Abgaben entfällt dabei ein Anteil von T€ 33. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg der Personalaufwendungen von T€ 75. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote von 0,26%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 210 gestiegen und betragen T€ 551. Die Zusammensetzung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die größten Einzelposten sind die Verwaltungsumlagen in Höhe von T€ 300 (Vorjahr: T€ 240).

Die Abschreibungen sind von untergeordneter Bedeutung und betragen im Berichtsjahr T€ 21 (Vorjahr: T€ 13). Der Zinsaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf T€ 99 (Vorjahr: T€ 83). Die abzuführenden Ertragsteuern betragen T€ 530 (Vorjahr: T€ 1.624).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt bei T€ 1.919 (Vorjahr: T€ 5.921).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Attenberger AG beträgt zum Bilanzstichtag T€ 19.376. Dies entspricht einem Rückgang von 11,97% verglichen mit dem Vorjahr.

Die Vermögensstruktur ist nahezu vollständig durch das Umlaufvermögen geprägt. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Forderungen an Unternehmen der Attenberger Gruppe. Die Forderungen resultieren dabei im Wesentlichen aus Liegerungen und Leistungen.

Die liquiden Mittel weisen zum Bilanzstichtag einen Bestand von T€ 392 (Vorjahr: T€ 2.402) aus. Liquiditätslücken bei der Finanzierung der kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten sind nicht zu erkennen und lagen im Geschäftsjahr 2022/2023 auch nicht vor.

Wesentliche Investitionen erfolgten im Berichtsjahr keine.

3. Finanzlage

Das Eigenkapital weist zum 30.06.2023 einen Bestand von T€ 11.958 (Vorjahr: T€ 10.569) aus. Die Erhöhung ist durch den Jahresüberschuss des Berichtsjahres bedingt.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Rückstellungen betragen T€ 2.141 (Vorjahr: T€ 2.081) und betreffen im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie Personalkostenrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 4.856 (Vorjahr: T€ 6.133) und resultieren hauptsächlich aus der Viehbeschaffung. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 20 %. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 421 sind alle kurzfristig und betreffen vor allem die Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben.

IV. Prognosebericht

Nachdem die deutsche Wirtschaft die vergangenen Jahre von der Corona-Pandemie geprägt war, werden die folgenden Jahre vom Krieg in der Ukraine, der hohen Inflation sowie anhaltenden Lieferengpässen beeinflusst. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt politische Unsicherheit mit sich. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor stellt die Eskalation im Nahen Osten dar. Somit zeichnet sich auch für das Jahr 2024 keine Erholung für die deutsche Wirtschaft ab.

Obwohl die meisten großen Zentralbanken voraussichtlich ihre Zinserhöhungen bereits abgeschlossen haben, dürften die ersten Zinssenkungen wahrscheinlich erst im zweiten Halbjahr 2024 erfolgen. Dies verschlechtert die Finanzierungsbedingungen für Haushalte und Unternehmen, was sowohl die Konsumnachfrage als auch die Investitionen dämpft. Da die Attenberger AG in den folgenden Jahren keine essentiellen Investitionen plant ist die Gesellschaft nicht auf langfristiges Fremdkapital angewiesen. Auch erwartet die Geschäftsleitung der Attenberger AG trotz vermutlich rückgängigen Konsum eine positive Entwicklung der Ertragslage mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 117.000 sowie ein weiterhin positives Jahresergebnis in Höhe von T€ 140.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass trotz der außergewöhnlichen Herausforderungen, die gesetzten Ziele erreicht werden und eine erfolgreiche Zukunft bevor steht.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft analysiert permanent ihre Risiken und Chancen. Um diese frühzeitig zu erkennen, hat die Gesellschaft sowohl interne als auch externe Kontrollen im Management eingebaut.

A) Risikobericht

Im Folgenden werden die mit der künftigen Entwicklung verbundenen bekannten und als wesentlich erachteten Risiken detailliert dargestellt. Die aufgeführten Sachverhalte können sich erheblich auf Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auswirken. Als Ergebnis dieser Analyse wurden folgende Risikobereiche bewertet.

Geschäftsrisiken

Die Geschäftstätigkeit der Attenberger AG wird durch eine Reihe externer Faktoren beeinflusst. In den Vorjahren waren es vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie, welche die Gesellschaft (Lockdowns, Unterbrechung von Lieferketten, monatliche Corona Testungen, Krankheitsausfälle durch Coronaerkrankung) stark geprägt haben.

Nun sind es vor allem die Auswirkungen des Ukrainekrieges, welche die Vieh- und Fleischbranche insbesondere durch sehr stark steigende Energiepreise und einer Kaufzurückhaltung der Verbraucher infolge der Inflation und der deutlichen Preisanstiege bei Lebensmitteln stark belasten.

Von Seiten der Landwirte wird ein unveränderter Preisdruck bleiben, da diese ebenfalls mit stark erhöhten Preisen für Energie, Dünger und Futtermittel zu kämpfen haben. Zusätzlich fordert der Staat immer mehr Tierwohlkriterien. Viele Betriebe werden sich hier finanziell überfordert sehen und in Verbindung mit den hohen Energie- und Rohstoffkosten die Erzeugung einstellen. Auch die Viehzählungsergebnisse zeigen hier diesen Trend auf. Sinkende Viehbestände, die Verringerung der Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe als Lieferanten und folglich ein sinkendes Rohstoffangebot führen bei einer unveränderten Wettbewerberstruktur zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck im Vieheinkauf. Diese teilweisen hohen Preisschwankungen stellen bei den Rohstoffen ein wirtschaftliches Risiko dar.

Die Nutztierhaltung im Allgemeinen und die Fleischproduktion ist ein Thema von großem öffentlichem Interesse. In der Diskussion um artgerechte Haltung, Transport, Schlachtung oder Arzneimitteleinsatz mischen sich viele Stimmen, mit den verschiedensten Vorstellungen und Erwartungen. In den Medien wird dabei die Fleischerzeugung zunehmend negativ dargestellt. Dabei wird zum einen über Missstände in der Tierhaltung, dem Transport von Schlachtvieh und auch über Missstände in der Schlachtung bzw. Fleischverarbeitung berichtet. Des Weiteren wird die Tierhaltung aber auch in Verbindung mit dem Klimaschutz bzw. dem CO 2-Ausstoß negativ in Verbindung gebracht. Medien berichten immer wieder von Studien, welche belegen, dass Fleischkonsum zur Gesundheitsgefährdung beitragen soll.

Dies führt zu einer wachsenden Sensibilisierung der Verbraucher in Bezug auf Tierschutz-, Klima-, Umwelt-, und Gesundheitsthemen. Aufgrund dieser Tatsachen ist davon auszugehen, dass in Zukunft ein Rückgang des Fleischverbrauchs in Deutschland zu erwarten sein wird.

Um das Risiko des Wegfalls von Viehlieferanten zu minimieren, wird auf eine intensive Pflege der breitgefächerten Lieferantenstruktur gesetzt. Zudem wird ein großer Wert auf partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit mit den Lieferanten gelegt.

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Attenberger Fleisch GmbH & Co. KG ist die Gesellschaft hinsichtlich der Abnehmerstruktur gut positioniert.

Beschaffungsrisiken

Für das Unternehmen ist es von größter Bedeutung, Tiere aus Betrieben zu kaufen, welche auf einen guten Umgang achten und die Einhaltung des Tierwohlstandards sicherstellen. Die Attenberger AG achtet deshalb auf die Auswahl der landwirtschaftlichen Betriebe, der Viehhändler sowie der Schlachtbetriebe. Zwischenhändler und Spediteure in der Lieferkette müssen sich diesen Standards ebenfalls verpflichten und die Einhaltung des Tierwohlstandards sicherstellen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Um Risiken im Finanzwirtschaftlichen Bereich entgegen zu wirken beobachtet die Attenberger AG kontinuierlich ihre betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Möglichen Verlusten durch Forderungsausfällen wird durch das intensive interne Forderungsmanagement entgegengewirkt. Die Liquidität wird täglich unternehmensintern kontrolliert.

IT-Risiken

Der Großteil der Geschäftsprozesse wird mithilfe leistungsfähiger IT-Lösungen unterstützt. Das Unternehmen ist somit Risiken durch Systemausfälle oder Angriffe von außen ausgesetzt. Die Systeme werden deshalb laufend aktualisiert und von einem IT-Beauftragten kontrolliert.

B) Chancenbericht

Die Attenberger AG legt großen Wert auf eine regionale Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie Landwirten. Regionale Partnerschaften schaffen nachhaltige Strategien und wirken sich positiv auf die Rentabilität der gesamten Lieferkette aus, so dass sowohl die Landwirte als auch die Kunden besser und schneller auf Marktbedingungen und gesellschaftliche Veränderungen reagieren können.

In Zeiten eines schrumpfenden Angebotes an Rindern kommt es mehr denn je darauf an, Lieferanten und Abnehmer an das Unternehmen zu binden und Vertrauen zu schaffen. Nur so kann längerfristig die Rohstoff- und Absatzsituation verbessert werden.

Im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Zwängen, Verbrauchererwartungen und gesellschaftlichen Forderungen stehen Unternehmen der Fleischbranche in der Pflicht, diese Vorbehalte auszuräumen und die Diskussion zu versachlichen. Für die Fleischbranche gilt es sich das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen, Konsumenten umfassend zu informieren und die Vorteile der regionalen Erzeugung zu vermitteln.

VI. Gesamtaussage

Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft sieht sich für die Herausforderungen bestens aufgestellt. Im Hinblick auf die vorgenannten Entwicklungen rechnet die Geschäftsführung in 2023/2024 mit einem positiven Ergebnis.

 

Hohenlinden, den 27. November 2024

Attenberger Fleisch AG Ludwig Attenberger (Vorstand)

[1] Vgl. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023 (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:20) https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html.

[2] Vgl. Inflationsrate im Jahr 2023 bei 5,9 %, Pressemitteilung vom 16. Januar 2024 (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:25) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html.

[3] Vgl. Entwicklung der Verbraucherpreise von Fleisch nach Art in Deutschland im Jahr 2023 (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:30) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1265280/umfrage/verbraucherpreisindex-fleisch-nach-art/#:~:text=Im%20Vergleich%20zum%20Vorjahr%20sind,Gefl%C3%BCgelfleisch%20mit%2010%2C55%20Prozent.

[4] Vgl. Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gesunken, Pressemitteilung 019 vom 15. Januar 2024 (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:35) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html.

[5] Vgl. Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2023. (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:40) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/arbeitsmarkt-dezember-2023-2251246

[6] Vgl. Fleischverarbeitung in Deutschland. (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:45) https://de.statista.com/themen/4069/fleischverarbeitung-in-deutschland/#statisticChapter.

[7] Vgl. Die deutsche Fleischwirtschaft in Zahlen (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:50) https://www.fokus-fleisch.de/wirtschaftsfaktor-fleischwirtschaft.

[8] Vgl. Rinderbestand weltweit in den Jahren 1990 bis 2025 (aufgerufen 17. Oktober 2024 15:55) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28931/umfrage/weltweiter-rinderbestand-seit-1990/.

[9] vgl. Zahl der Rinder leicht gesunken. (aufgerufen am 17. Oktober 2024 16:00) https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Tiere-Tierische-Erzeugung/rinder.html#:~:text=Das%20waren%20ca.,Datenbank%20GENESIS%2DOnline%20abgerufen%20werden.

[10] Vgl. Fleischverzehr 2022 auf Tiefstand. (aufgerufen 17. Oktober 2024 16:05) https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/230403_Fleischverzehr.html#:~:text=Fleischproduktion%20bei%2 0116%20Prozent%20des,aus%20heimischer%20Produktion%20gedeckt%20werden.

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 94.493,00 71.901,00
I. Sachanlagen 94.493,00 71.901,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.493,00 71.901,00
B. Umlaufvermögen 19.277.426,61 21.934.843,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.885.453,97 19.532.484,08
davon gegen Gesellschafter 26.367,02 25.977,36
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 391.972,64 2.402.359,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.148,67 3.233,53
Summe Aktiva 19.376.068,28 22.009.977,93

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.957.715,63 10.568.871,67
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 5.000,00 5.000,00
III. Bilanzgewinn 11.902.715,63 10.513.871,67
davon Gewinnvortrag 10.513.871,67 6.217.083,66
B. Rückstellungen 2.141.421,00 2.081.021,00
C. Verbindlichkeiten 5.276.931,65 9.360.085,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,57 3.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10,57 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 3.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.276.921,08 6.360.085,26
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.276.921,08 6.360.085,26
Summe Passiva 19.376.068,28 22.009.977,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.955.892,03 6.658.137,86
2. Personalaufwand 362.773,29 287.759,03
a) Löhne und Gehälter 330.238,46 267.767,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 32.534,83 19.991,66
3. Abschreibungen 21.282,81 13.502,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.282,81 13.502,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 553.915,50 353.251,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 389,66 383,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.152,11 82.691,73
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 529.572,98 1.624.085,66
8. Ergebnis nach Steuern 1.389.585,00 4.297.231,05
9. sonstige Steuern 741,04 443,04
Jahresüberschuss 1.388.843,96 4.296.788,01

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Attenberger AG hat ihren Sitz in Hohenlinden und ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 159039 eingetragen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264ff. HGB) sowie des Aktiengesetzes aufgestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung und im Anhang unverändert zum Vorjahr.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 und 3 HGB). Die angesetzten Nutzungsdauern liegen zwischen zwei und zehn Jahren. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugänge bei den Anschaffungskosten und den Abschreibungen gezeigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich wird eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich einer bestimmten Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

2.2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Anlagenspiegel
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
EUR
Gesamt
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2022 138.626,80 138.626,80
Zugänge 43.876,81 43.876,81
Abgänge 1.342,87 1.342,87
Stand 30.06.2023 181.160,74 181.160,74
Abschreibungen
Stand 01.07.2022 66.725,80 66.725,80
Abschreibungen des Geschäftsjahres 21.282,81 21.282,81
Abgänge 1.340,87 1.340,87
Stand 30.06.2023 86.667,74 86.667,74
Buchwert 30.06.2022 71.901,00 71.901,00
Buchwert 30.06.2023 94.493,00 94.493,00

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind unverändert zum Vorjahr ausschließlich kurzfristig und haben dementsprechend eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 26.367,02 (Vorjahr: EUR 25.977,36).

Grundkapital

Das Grundkapital hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert und beträgt EUR 50.000,00. Es ist eingeteilt in 1.000 Stammaktien (Nennbetragsaktien) und der einzelne entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 50,00. Die Aktien laufen auf den Inhaber.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungs- Spiegel
Art der Rückstellung Stand 01.07.2022 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung Stand 30.06.2023
Steuerrückstellungen 1.997.921,00 1.997.921,00
sonstige Rückstellungen 83.100,00 17.100,00 77.500,00 143.500,00
Gesamtbetrag 2.081.021,00 17.100,00 77.500,00 2.141.421,00

Die sonstigen Rückstellungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwendungen (€ 93.500,00 Vorjahr: € 41.000,00) sowie auf Abschluss- und Prüfungskosten (€ 50.000,00 Vorjahr: € 40.000,00).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Position </= 1 Jahr
EUR
> 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
Besicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,57 0,00 0,00 10,57
(Vorjahr) 0,00 3.000.000,00 0,00 3.000.000,00 ja
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.856.365,05 0,00 0,00 4.850.177,05
(Vorjahr) 6.132.700,73 0,00 0,00 6.132.700,73
sonstige Verbindlichkeiten 420.556,03 0,00 0,00 426.744,03
(Vorjahr) 227.384,53 0,00 0,00 227.384,53
- davon aus Steuern 416.007,58 0,00 0,00 416.007,58
(Vorjahr) 225.956,53 0,00 0,00 225.956,53
- davon aus soziale Sicherheit 208,90 0,00 0,00 208,90
(Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 5.276.931,65 0,00 0,00 5.276.931,65
(Vorjahr) 6.360.085.26 3.000.000,00 0,00 9.360.085,26

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung vom jeweiligen Warenbestand und durch Abtretung der Forderungen gegen alle Drittschuldner von A-Z, sowie Grundschulden und Bürgschaften gesichert. Die Bank Darlehensverbindlichkeit wurde mit schuldbefreiender Wirkung unter Aufrechnung mit seinen Lieferantenverbindlichkeiten übernommen.

2.3. Erläuterungen zur GuV

Rohergebnis

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 19.373 (12,32%) zurückgegangen. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 1,01% (Vorjahr: 2,73%). Korrespondierend dazu hat sich der Wareneinsatz um TEUR 15.686 (10,42%) reduziert.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 499,30) enthalten.

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 32,5 (Vorjahr: TEUR 20,0).

2.4. Sonstige Angaben

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2021/2022 2022/2023
Teilzeitbeschäftigte ohne Vorstand 5 4
Vollzeitbeschäftigte 1 2,75

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Haftungsverhältnisse

Aus der schuldbefreienden Übertragung einer Bank-Darlehensrückzahlungsverpflichtung bestand am Bilanzstichtag das Risiko der Inanspruchnahme zur Tilgung i.H.v. TEUR 3.000. Mit der Oktober 2023 erfolgten Darlehenstilgung ist dieses Haftungsrisiko hinfällig geworden.

Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2023 liegen keine weiteren Haftungsverhältnisse vor.

Wesentliche Ereignisse

Wesentliche Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die finanzielle Auswirkungen auf die Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung haben, sind nicht eingetreten.

Organe, Geschäftsführung

Vorstand:

Herr Ludwig Attenberger, Hohenlinden, Metzgermeister, hauptamtlich Vorstand der Attenberger AG sowie Prokurist der Attenberger Fleisch GmbH & Co. KG, München.

Aufsichtsrat:

Frau Andrea Attenberger (Vorsitzende), Hohenlinden, Steuerfachangestellte in der Attenberger Firmengruppe

Frau Kristina Perzl (stellvertretende Vorsitzende), Hohenlinden, Geschäftsführerin der Attenberger Fleisch GmbH & Co. KG

Herr Johannes Attenberger, Hohenlinden, Metzgermeister

Die Angabe der Bezüge des Vorstandes und Aufsichtsrats unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hohenlinden, den 27. November 2024

Attenberger AG

Der Vorstand

Ludwig Attenberger

Bericht des Aufsichtsrats

In seiner Bilanzsitzung am 20. Februar 202 hat der Aufsichtsrat dem folgenden Bericht an die Hauptversammlung gem. § 171 AktG einstimmig zugestimmt.

Aufsichtsratsmitglieder sind:

Frau Andrea Attenberger, AR-Vorsitzende

Frau Kristina Perzl, Vertretung der AR-Vorsitzenden

Johannes Attenberger, AR

Der Aufsichtsrat hat wie folgt beschlossen:

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 30.06.2023

Der Vorstand hat den aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, welcher von der nbs partners GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft wurde, dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.

Der Jahresabschluss wurde von den AR-Mitgliedern geprüft.

Zur Prüfung wurden herangezogen:

die Bilanz zum 30.06.2023,

die Gewinn- und Verlustrechnung 2023,

der Anlagenspiegel 2023,

der Lagebericht

und der Anhang.

Alle finalen Auswertungen des Rechnungswesens wurden berücksichtigt. Außerdem wurden diverse Saldennachweise und Zusammenstellungen bzw. Nachweise zur Zusammensetzung von Jahresabschlussposten eingeholt. Sämtliche Auskünfte und Unterlagen wurden vom Vorstand und Mitarbeitern der erstellenden Steuerkanzlei Dr. Geiser GmbH & Co. KG. erteilt.

Der Jahresabschluss vermittelt - unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung - ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft.

Es erfolgten keine Abweichungen von den bisherigen Bilanzierungsmethoden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Angaben im Anhang entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Rückstellungen sind ausreichend dotiert. Außerdem sind keine existenzgefährdenden Risiken erkennbar. Als Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat wurde der Jahresabschluss für ordnungsgemäß befunden und einstimmig gebilligt.

Die Feststellung wird der Hauptversammlung überlassen.

2. Tätigkeit des Aufsichtsrates während des Geschäftsjahres

Frau Andrea Attenberger (AR-Vorsitzende) wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung informiert. Zusätzlich wurden dem Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres regelmäßig Auswertungen des Rechnungswesens vorgelegt. Der Aufsichtsrat kommt zu dem Ergebnis, dass die Geschäftsführung des Vorstandes ordnungsgemäß war und er ausreichend über die wirtschaftliche Entwicklung, besondere Vorkommnisse und über Entscheidungen von wesentlichem Gewicht informiert wurde.

3. Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorstand zu.

4. Entlastung des Vorstandes

Die amtierende Aufsichtsrätin, Frau Andrea Attenberger, hat die vorgelegten Dokumente des Geschäftsjahres geprüft und schlägt der Hauptversammlung vor, dem Vorstand Ludwig Attenberger für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

 

Hohenlinden, den 20. Februar 2025

Andrea Attenberger, Vorsitzende des AR

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21. Februar 2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Attenberger Aktiengesellschaft, Hohenlinden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Attenberger Aktiengesellschaft, Hohenlinden - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Attenberger Aktiengesellschaft, Hohenlinden, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. Februar 2025

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