Cabot Holdings II GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denis Jahn seit 23.12.2024 | Geschäftsführer |
Ebru Özdemir seit 19.6.2019 | Geschäftsführer |
Jochen Volker Imhof seit 16.3.2011 | Prokura |
Georg Sutter seit 1.12.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CABOT GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cabot Gesellschaft mit beschränkter HaftungRheinfelden BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Grundlagen des UnternehmensUnsere Gesellschaft ist vor allem auf dem Gebiet der Herstellung sowie des Vertriebs von pyrogener Kieselsäure tätig. Unsere wichtigsten Produkte sind Cab-O-Sil LM150 und M5. Von den gesamten Umsatzerlösen werden 20 % (Vj.: 20 %) in Deutschland und 80 % (Vj.: 80 %) im überwiegend europäischen Ausland erzielt. Der höchste Absatz außerhalb Europas wurde in den USA erzielt. Mit der Cabot Holdings I GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr 2001/2002 ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV). Darin verpflichtet sich der Organträger, eventuell entstehende Fehlbeträge auszugleichen. Als interne Steuerungsgrößen fungieren im Werk Rheinfelden insbesondere die variablen und fixen Herstellungskosten je kg Endprodukt. Im Berichtsjahr sind diese nur geringfügig, um 0,7% gesunken und somit auf dem hohen Vorjahresniveau, das durch den massiven Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise gekennzeichnet war, verblieben. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie von der Cabot GmbH produzierte pyrogene Kieselsäure wird als Füllstoff sowie u.a. zur Beeinflussung von Fließ-, Trocknungs- und Kratzfestigkeitseigenschaften vornehmlich von Kunststoffen, Farben und Klebstoffen eingesetzt. Die Weltnachfrage beträgt ca. 300.000 Tonnen und teilt sich jeweils zu ca. einem Drittel auf Europa, Amerika und Asien auf. Vier Hauptanbieter auf dem Weltmarkt für pyrogene Kieselsäure haben den Markt ganz überwiegend unter sich aufgeteilt: Evonik, Wacker, Cabot und Tokuyama. In Europa hat die schwache Konjunktur insbesondere in der Bauindustrie zu einem deutlichen Nachfragerückgang geführt. Geschäftsverlauf und Lage
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2022/2023
T€ |
2021/2022
T€ |
|
| Selbstproduzierte pyrogene Kieselsäure | 52.491 | 56.555 |
| Kommissionserlöse | 3.409 | 3.904 |
| Dampf, Salzsäure, Desorption | 3.606 | 2.312 |
| konzerninterne Dienstleistungen | 2.005 | 1.272 |
| Handelsgeschäft | 27 | 16 |
| 61.538 | 64.059 |
Die Umsätze mit selbstproduzierter pyrogener Kieselsäure sanken um 7,2 % auf € 52,5 Mio. (Vj.: € 56,6 Mio.), wobei der Rückgang von der Verkaufsmenge (-20 %) und Verkaufspreisen z.T. durch einen besseren Produktmix aufgefangen werden konnte.
Die Nachfrage nach Rußprodukten in Deutschland sank deutlich und damit korrespondierend die Kommissionserlöse.
Korrespondierend zum Anstieg der konzernintern erbrachten Personaldienstleistungen stiegen die Erlöse um T€ 733 auf T€ 2.005 (+57,6 %).
Daneben erzielt die Cabot GmbH u.a. Umsatzerlöse aus der Abrechnung von Dampf in Höhe von T€ 1.400 (Vj.: T€ 986) sowie Salzsäureverkauf und Desorption von Salzsäure in Höhe von T€ 2.206 (Vj.: T€ 1.326).
Die Produktionsleistung von pyrogener Kieselsäure im Werk Rheinfelden lag mit 7.123 t (Vj.: 8.328 t) bei rund 71 % (Vj.: 83 %) der Vollauslastung (rund 10.000 t).
Die Rheinfeldener Produktionslinie für pyrogene Kieselsäure produziert grundsätzlich im vollkontinuierlichen Betrieb, unterbrochen nur durch Produktionspausen, um Wartungsarbeiten vorzunehmen, oder um hohe Fertigwarenbestände abzubauen.
Das Investitionsvolumen spiegelt sich in den Zugängen zum Sachanlagevermögen wider und betrug im Berichtsjahr T€ 2.616 (Vj.: T€ 1.294); diese betreffen maßgeblich die Kapazitätserweiterung der Aluminiumoxidproduktion und das digitale Kontrollsystem der Produktionsanlage.
Der Überschuss für 2022/2023 beträgt vor Ergebnisabführung an die Cabot Holdings I GmbH T€ 2.734 (Vj.: Fehlbetrag vor Verlustausgleich durch den Organträger Cabot Holdings I GmbH von T€ 765).
Die Umsatzerlöse sind um T€ 2.521 auf T€ 61.538 aufgrund der oben beschriebenen Effekte gesunken. Die Umsatzrendite vor Ergebnisabführung beträgt im Berichtsjahr 4,4 % (Vj.: -1,2 %). Im Vergleich zur Planung des vorangegangenen Geschäftsjahres liegen Auslastung und Ergebnis deutlicher über den Erwartungen, insbesondere da die Produktionsmenge im Berichtsjahr nicht an die niedrigere Nachfrage angepasst wurde, um Mengenrabatte auf der Einkaufsseite zu erhalten. Der positive Ergebnisbeitrag durch Mengenrabatte und höhere Produktionsauslastung ist mit dem Aufbau des Fertigwarenlagers einhergegangen. Der Anstieg des Lagers ist nur zum Teil in der Bilanz der Cabot GmbH reflektiert, da Fertigwaren überwiegend an eine Schweizer Konzerngesellschaft verkauft werden, die in Antwerpen das zentrale europäische Umschlagslager betreibt.
Die Rohgewinnmarge ist im Geschäftsjahr von 17 % auf 22 % gestiegen, nachdem im Vorjahr ein deutlicher Rückgang von 27 % auf 17 % zu verzeichnen war. Der Grund ist der Zeitverzug, mit dem der Kostenanstieg im Vorjahr, bzw. der Kostenrückgang im Berichtsjahr über die Verkaufspreise weitergegeben wird. Trotz Rückgang der Verkaufsmenge stieg die Rohgewinnmarge daher um T€ 2.578 auf T€ 13.779.
Das Ergebnis nach Steuern ist um T€ 3.499 auf T€ 2.805 angestiegen, da das höhere Bruttoergebnis vom Umsatz (T€ +2.578) durch niedrigere Vertriebsaufwendungen, höhere Zinserträge, niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen noch verbessert wurde und die rückläufigen sonstigen betrieblichen Erträge überkompensieren konnte.
Die Vertriebskosten sind um 12 % gesunken, da im Wesentlichen die umsatzabhängigen Lizenzgebühren und die Personalkosten niedriger sind.
Die um 7 % geringeren allgemeinen Verwaltungskosten sind maßgeblich auf den Rückgang der Altersvorsorgeaufwendungen um T€ 287zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 1.194 auf T€ 90 gesunken, da im Vorjahr ein Ertrag von T€ 1.101 aus dem Verkauf des Aktivkohlegeschäfts und Erstattungen von damit zusammenhängenden Rechtsberatungskosten von T€ 84 verbucht waren.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Restrukturierungskosten von T€ 44 (Vj.: T€ 348), sowie Kursverluste aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 19 (Vj.: T€ 42).
Der Anstieg der Zinserträge um T€ 322 auf T€ 655 resultiert maßgeblich aus den um T€ 352 höheren Zinserträgen auf Guthaben im Cashpooling infolge des allgemeinen Anstiegs der Zinssätze.
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten maßgeblich die Vergütung für eine stille Beteiligung (T€ 412) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (T€ 214, Vj.: T€ 685). Im Vorjahr war die Vergütung für die stille Beteiligung wegen der schwachen Ertragslage entfallen.
Im Rahmen des EAV wurde ein Ergebnis von T€ 2.734 (Vj.: Verlustausgleich von T€ 765) an die Organträgerin Cabot Holdings I GmbH abgeführt.
Der Wert des Sachanlagevermögens ist im Berichtsjahr um T€ 1.265 auf T€ 10.761 gestiegen, da das Volumen der Investitionen die planmäßigen Abschreibungen und Abgänge überkompensiert hat. Insbesondere in die Notstromversorgung, einen Druckluftkompressor und die Verpackungstechnik wurde investiert.
Im Berichtsjahr ist das Vorratsvermögen um T€ 615 auf T€ 5.588 gestiegen: die Rohstoffvorräte sind geringer, der Fertigerzeugnisbestand ist hingegen deutlich erhöht, da das Produktionsvolumen über der Nachfrage lag, um Preisrabatte auf der Einkaufsseite zu erhalten.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 2.031 auf T€ 2.423 gestiegen, was auf den Vorjahresproduktionsstillstand über den gesamten September vor dem Bilanzstichtag zurückzuführen ist.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.326 (Vj.: T€ 18.773) resultieren aus dem bei der Schwestergesellschaft Cabot Luxembourg TC S.à.r.l., Luxemburg, installierten Cash-Pooling in Höhe von T€ 13.181 (Vj.: T€ 13.654), aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 3.527 (Vj.: T€ 3.275) und sonstigen Forderungen von T€ 4.618 (Vj.: T€ 1.843). Der Anstieg der sonstigen Forderungen resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Zuzahlung in die Kapitalrücklage gegen die Gesellschafter.
Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 657 auf T€ 8.896 ist maßgeblich auf den geringeren Wert des Rückkaufswertes der Rückdeckungsversicherung für Pensionszusagen zurückzuführen, der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat (T€ 8.041; Vj.: T€ 8.418).
Das Eigenkapital hat sich um T€ 2.784 auf T€ 10.517 durch die Einzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 21,4 % (Vj. 17,2 %).
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.933 (Vj.: T€ 3.436) betreffen insbesondere die Rückstellung für ausstehende Rechnungen (T€ 3.280, Vj.: T€ 1.478), die Rückstellung für Weihnachtsgeld und Boni (T€ 691, Vj.: T€ 758), Urlaub (T€ 130, Vj.: T€ 200) und Jubiläumsverpflichtungen (T€ 141, Vj.: T€ 144). Der Anstieg ist maßgeblich auf die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen, da im Vorjahr im September nicht produziert wurde.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.260 auf T€ 2.089 resultiert aus einem Zahllauf, der im Vorjahr erst kurz nach dem Bilanzstichtag erfolgte, ferner erfolgte im Vorjahr ein Zahlungslauf verzögert, erst im Oktober 2022.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 15.718 (Vj.: T€ 12.460) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 249 (Vj.: T€ 138), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Mindestdividende von T€ 2.785 (Vj.: T€ 51 aus Mindestdividende). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird, wie im Vorjahr, eine stille Beteiligung von T€ 12.271 ausgewiesen (Beteiligung am fiktiven steuerlichen Gewinn mit 61,5 % vor Körperschaft- und Gewerbesteuer, die jährliche Zahlung ist dabei auf 7,5 % von USD 6.000.000,00 begrenzt; eine Verlustbeteiligung ist ausgeschlossen), die von der Cabot Aerogel GmbH bzw. der Gesellschafterin Cabot International Capital Corporation, Wilmington, Delaware, USA, gehalten wird. Zum 30.9.23 bestehen Verbindlichkeiten aus den Dividendenverpflichtungen aus der stillen Beteiligung von T€ 413 (Vj.: T€ 0). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.804 (Vj.: T€ 71), davon in Höhe von T€ 2.784 aus Ergebnisabführung und der Mindestdividende für das Berichtsjahr (Vj.: T€ 50 für Mindestdividende).
Die Liquiditätslage bezeichnen wir weiterhin als gut. Durch eine Cash-Pooling Vereinbarung mit der Cabot Luxembourg TC S.a.r.l., Luxemburg, besteht Zugriff auf die liquiden Mittel innerhalb des Konzernverbundes. Der indirekt ermittelte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 2.113 (Vj. T€ 4.522). Die Investitionen in Sachanlagen führten dabei zu einem Geldabfluss in Höhe von T€ 2.616 (Vj. T€ 1.294). Der Finanzmittelbestand (außerhalb des Cashpools) beträgt T€ 47 (Vj. T€ 77).
Im Geschäftsjahr 2018/2019 hat die Gesellschaft zusammen mit anderen Konzerngesellschaften einen Kreditvertrag bei einem Bankenkonsortium über einen Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 300.000 geschlossen. Bisher erfolgte keine Aufnahme von Kreditmitteln aus diesem Vertrag.
Die Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Geschäftsjahr auf durchschnittlich 74 (Vj. 73) angestellte Personen. Die Mehrheit der Beschäftigten unterliegt dem Tarifvertrag Chemie West.
Für neueintretende Mitarbeiter bietet das Unternehmen Altersversorgung im Rahmen von Gehaltsumwandlung an. Einige Mitarbeiter, insbesondere die seit der Joint Venture Gründung zum Unternehmen gehören, sind in Pensionspläne eingebunden.
Die Mitarbeiter des Rheinfeldener Werkes werden durch den ärztlichen Dienst eines größeren regionalen Chemieunternehmens betreut.
Der Einkauf von wichtigen Rohstoffen für die Herstellung von pyrogener Kieselsäure ist durch langfristige Lieferverträge abgesichert. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde mit dem Hauptlieferanten ein neuer Vertrag mit einer langfristigen Laufzeit unterschrieben. Die Vertragsbedingungen lassen Anpassungen nur in klar definiertem Umfang zu, Steigerungen der Einkaufspreise können insbesondere aus einem Anstieg der Marktpreise für Siliziumerz resultieren.
Im Rahmen des Konzernprogrammes wird ein aktives betriebliches Umweltschutzmanagement betrieben, bei dem Nachhaltigkeitsgedanke immer stärker in den Fokus rückt. Dabei bedienen wir uns einerseits interner Ressourcen, die vor Ort dispositiv wirken. Anderseits nehmen wir Konzerndienste in Anspruch. Abfälle fallen verfahrensbedingt nur im geringen Umfang an, Produktionsabwässer werden über einen Servicevertrag mit einem externen Dienstleister abgewickelt. Bereits seit 2007 ist der Bereich Umwelt, Sicherheit und Arbeitsschutz regelmäßig zertifiziert worden.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden durch die Konzernmutter in den USA durchgeführt. Anwendungstechnische Großversuche können und werden bei Bedarf in der Anlage Rheinfelden durchgeführt.
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch vor dem Hintergrund von höheren Fertigwarenlagerbeständen eine Produktionsmenge von nur rund 3.900 t als ausreichend erachtet, um die Nachfrage bedienen zu können. Wesentlicher Grund sind die schwache Nachfrage aus der Baustoffindustrie. Damit einhergehend wird eine Absenkung des Produktionsniveaus auf bis zu 3.900 t für möglich gehalten (Geschäftsjahr 2022/2023: 7.123 t), was einer Kapazitätsauslastung von rund 39 % entspricht.
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 damit gerechnet, dass die Umsatzerlöse auf rund € 35 Mio. sinken können und der Fehlbetrag vor Verlustausgleich durch den Organträger eine Größenordnung von 3 bis 4 € Mio. erreichen kann. Diese Prognose beinhaltet die Auswirkungen aus der Kurzarbeit.
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mit einer deutlich geringeren Auslastung als in 2022/2023 gerechnet. Auf Grund des Fixkostensockels wird damit gerechnet, dass die Unterauslastung zu einem signifikanten Fehlbetrag führen wird.
Die Preise für unsere Hauptrohstoffe sind zu einem starken Teil abhängig von der Preisentwicklung für Energie. Diese unterliegt großen Schwankungen an den Weltmärkten, die sich auf die Preise unserer Rohstoffe direkt oder indirekt auswirken. Dem begegnen wir dadurch, dass wir zur Absicherung langfristige Kontrakte abgeschlossen haben, in denen die Preise an die Preisentwicklung des Energie-Index gekoppelt sind. Dadurch können starke Preisschwankungen teilweise gedämpft werden.
Unsere Gesellschaft ist als international tätiges Produktionsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Diese Finanzrisiken umfassen Ausfallrisiken von Kundenforderungen, Lieferantenleistungen sowie Risiken aus Währungskursschwankungen. Um dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen Rechnung zu tragen, werden vorab Bonitätsprüfungen durchgeführt und bestehende Forderungen regelmäßig auf ihre Altersstruktur, die laufende Überwachung der Einhaltung von vereinbarten Zahlungszielen und Werthaltigkeit hin überprüft. Bei Lieferanten finden ebenfalls ein regelmäßiges Monitoring und Bonitätsbeurteilungen statt. Bei kritischer Entwicklung werden Ersatzlieferanten aufgebaut.
Währungskursschwankungen sind grundsätzlich von untergeordneter Bedeutung, da unsere Produkte ganz überwiegend in Länder aus dem Eurowährungsraum gehen.
Durch den engen Verbund mit Unternehmen der Cabot Gruppe und dem Cash-Pool-Abkommen hängt die Zahlungsfähigkeit der Cabot GmbH wesentlich von der Werthaltigkeit des Cash-Pool-Guthabens in Höhe von T€ 13.181 (Vj.: T€ 13.654) bei der Cabot Luxembourg TC S.a.r.l., Luxemburg, ab. Aktuell gibt es keine Anzeichen für eine mangelnde Werthaltigkeit des Darlehens und des Cash-Pool-Guthabens.
In der Branche wurde gerade in den letzten Jahren in Kapazitätserweiterungen investiert; diese Erweiterungen erfolgen nicht immer kongruent der Marktnachfrageentwicklung und verstärken den Konkurrenzdruck auf dem Markt für Standardprodukte, was zu sinkenden Verkaufspreisen führen kann. Wir begegnen dem durch Einsparungen auf der Kostenseite und die Anpassung von Produktspezifikationen, um Produkte für neue Anwendungen anbieten zu können.
Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar; in der Folge geopolitischer Spannungen können Unterbrechungen der Erdgasversorgung nicht ausgeschlossen werden, deren Dauer und Tragweite gegenwärtig nicht abschätzbar sind.
Rheinfelden, den 9. Februar 2024
Die Geschäftsführung
Ebru Özdemir
Marco Grimberg
Aktiva
| 30.09.2023 | 30.09.2022 | ||
| € | € | € | |
| A. Anlagevermögen | |||
| Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.742.175,19 | 2.861.219,70 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.747.655,72 | 5.028.589,85 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 53.306,47 | 77.438,60 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.217.599,22 | 1.528.356,82 | |
| 10.760.736,60 | 9.495.604,97 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.601.052,85 | 3.015.106,92 | |
| 2. Fertige Erzeugnisse und Waren | 2.986.863,50 | 1.957.426,78 | |
| 5.587.916,35 | 4.972.533,70 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.422.726,82 | 2.031.465,60 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 21.325.973,82 | 18.772.541,76 | |
| davon gegen Gesellschafter € 4.617.924,07; Vj. T€ 1.843 | |||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 8.896.210,04 | 9.552.732,49 | |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 8.040.744,62; Vj. T€ 8.418 | |||
| 32.644.910,68 | 30.356.739,85 | ||
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 46.566,81 | 76.839,77 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 52.671,08 | 48.229,21 | |
| 49.092.801,52 | 44.949.947,50 | ||
|
Passiva |
|||
| 30.09.2023 | 30.09.2022 | ||
| € | € | € | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 7.669.500,00 | 7.669.500,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 2.847.456,73 | 63.358,08 | |
| 10.516.956,73 | 7.732.858,08 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 15.714.589,00 | 15.875.288,00 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 4.933.311,76 | 3.436.260,21 | |
| 20.647.900,76 | 19.311.548,21 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.089.120,51 | 5.348.792,56 | |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.089.120,51; Vj. T€ 5.349 | |||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.718.152,19 | 12.460.036,65 | |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 15.718.152,19; Vj. T€ 12.460 | |||
| davon gegenüber Gesellschafter € 2.804.246,88; Vj. T€ 71 | |||
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 120.671,33 | 96.712,00 | |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 120.671,33; Vj. T€ 96 | |||
| davon aus Steuern € 84.962,13; Vj. T€ 85 | |||
| 17.927.944,03 | 17.905.541,21 | ||
| 49.092.801,52 | 44.949.947,50 | ||
|
2022/2023
€ |
2021/2022
€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 61.537.870,65 | 64.058.956,98 |
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 47.759.236,85 | 52.858.258,93 |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 13.778.633,80 | 11.200.698,05 |
| 4. Vertriebskosten | 7.444.939,70 | 8.477.242,17 |
| 5. Allgemeine Verwaltungskosten | 3.613.240,14 | 3.866.003,65 |
| 6. Sonstige betriebliche Erträge | 90.259,42 | 1.284.214,67 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 63.021,36 | 473.778,39 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 357.485,44; Vj. T€ 6 | 655.206,87 | 332.756,24 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| davon an verbundene Unternehmen: € 412.239,20; Vj. T€ 0 | 626.178,81 | 685.371,16 |
| 10. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vj.: Aufwand) | -27.988,18 | 9.277,18 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 2.804.708,26 | -694.003,59 |
| 12. Sonstige Steuern | 20.609,61 | 20.609,61 |
| 13. Ausgleichszahlung an Minderheitsgesellschafter | 50.000,00 | 50.000,00 |
| 14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn | 2.734.098,65 | 0,00 |
| 15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichener Fehlbetrag | 0,00 | 764.613,20 |
| 16. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Cabot GmbH entsprechen in ihrer Darstellung und Gliederung den Vorschriften des HGB und des GmbHG für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRB 705834 eingetragen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert zum Vorjahr.
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend den erwarteten Nutzungsdauern. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Herstellung veranlasst ist.
| Anlage |
Nutzungsdauer
in Jahren |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3 |
| Gebäude | 25 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10 - 25 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5 - 10 |
Darüber hinaus erfolgen, soweit erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert der Anlagegegenstände am Bilanzstichtag. Soweit die Gründe dafür nicht mehr bestehen, erfolgen Zuschreibungen auf die in Vorjahren erfolgten außerplanmäßigen Abschreibungen bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Geringwertige Vermögensgegenstände bis 250 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Seit dem 1.1.2008 bis 30.9.2019 wurde jährlich ein Sammelposten für Vermögensgegenstände im Wert von über 150 € bis 1.000 € gebildet, seit 1. Oktober 2019 wird ein Sammelposten für Vermögensgegenstände im Wert von über 250 € bis 1.000 € gebildet, der jeweils analog steuerrechtlicher Regelungen über 5 Jahre abgeschrieben wird.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, wobei Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen werden.
Sofern die Marktpreise beziehungsweise beizulegenden Werte niedriger als die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind, werden diese angesetzt. Als solche werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen grundsätzlich die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen Erzeugnissen und Waren die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt.
Für ungängige Vorräte wurden ausreichende Abwertungen vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen gebildet. Die Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit den von der Muttergesellschaft zum 30. September 2023 vorgegebenen Kursen, die unwesentlich von den amtlichen Kursen (Devisenkassamittelkurse) abweichen, am Bilanzstichtag bewertet.
Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungen wurden zum Aktivwert angesetzt, der durch die Ergo Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf, und AXA Lebensversicherung AG, Köln, mitgeteilt wird.
Flüssige Mittel wurden zum Nennwert bewertet.
Die Pensionsrückstellungen wurden durch die Willis Towers Watson GmbH, München, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit Method oder PuC-Methode) berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,75 % p.a. (Vj.: 2,75 %), die jährlichen Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,5 % (Vj.: 2,5 %) sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,25 % (Vj.: 2,25 %) entsprechend berücksichtigt. Für das Finanzierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente angenommen. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz (Bundesbankzins) der letzten 10 Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,81 % (Vj.: 1,77 %). Es wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung des Markzinses beträgt T€ 280 (Vj.: T€ 741). Für diesen Unterschiedsbetrag besteht keine Abführungssperre im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages.
Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde durch die Willis Towers Watson GmbH, München, nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,75 % p.a. und die jährliche Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,5 % p.a. berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzins der letzten 7 Jahre verwendet, der sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,66 % (Vj.: 1,40 %) p.a. Es wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit den von der Muttergesellschaft zum 30. September 2023 vorgegebenen Kursen, die unwesentlich von den amtlichen Kursen (Devisenkassamittelkurse) abweichen, am Bilanzstichtag bewertet.
Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
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Stand 01.10.2022
€ |
Zugänge
€ |
Umbuchungen
€ |
Abgänge
€ |
Stand 30.09.2023
€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 79.023,76 |
| Summe | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 79.023,76 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 13.237.621,08 | 15.545,48 | 0,00 | -121,18 | 13.253.045,38 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 43.507.870,09 | 33.430,86 | 1.876.125,99 | -800.339,75 | 44.617.087,19 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.472.864,16 | 1.308,53 | 0,00 | -29.286,94 | 1.444.885,75 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.528.356,82 | 2.565.368,39 | -1.876.125,99 | 0,00 | 2.217.599,22 |
| Summe | 59.746.712,15 | 2.615.653,26 | 0,00 | -829.747,87 | 61.532.617,54 |
| Gesamt: Anlagevermögen | 59.825.735,91 | 2.615.653,26 | 0,00 | -829.747,87 | 61.611.641,30 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwert | |||||
|
Stand 01.10.2022
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
Stand 30..09..202032
€ |
Stand 30..09..20203
€ |
Stand 30..09..202023
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 | 79.023,76 | 0,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10.376.401,38 | 134.589,99 | -121,18 | 10.510.870,19 | 2.742.175,19 | 2.861.219,70 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 38.479.280,24 | 1.145.309,03 | -755.157,80 | 38.869.431,47 | 5.747.655,72 | 5.028.589,85 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.395.425,56 | 23.117,33 | -26.963,61 | 1.391.579,28 | 53.306,47 | 77.438,60 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.217.599,22 | 1.528.356,82 |
| Summe | 50.251.107,18 | 1.303.016,35 | -782.242,59 | 50.771.880,94 | 10.760.736,60 | 9.495.604,97 |
| Gesamt: Anlagevermögen | 50.330.130,94 | 1.303.016,35 | -782.242,59 | 50.850.904,70 | 10.760.736,60 | 9.495.604,97 |
Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.326 (Vj.: T€ 18.773) resultieren aus dem bei der Schwestergesellschaft Cabot Luxembourg TC S.a.r.l., Luxemburg, installierten Cash-Pooling in Höhe von T€ 13.181 (Vj.: T€ 13.654), aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 3.527 (Vj.: T€ 3.275) und sonstigen Forderungen gegen die Gesellschafter von T€ 4.618 (Vj.: T€ 1.843).
Forderungen gegen die Gesellschafter ergeben sich aus der Forderung gegen Cabot Holdings I GmbH aus Wiedereinlage des für FY23 abgeführten Ertrags von T€ 2.734 (Vj.: T€ 0), Verlustausgleich von T€ 1.831 (Vj.: T€ 1.831) für Geschäftsjahre 2022 und 2020 und sonstige Forderungen von T€ 3 (Vj.: T€ 12). Ferner ist eine Forderung gegen Cabot International Capital Corporation von T€ 50 (Vj.: T€ 0) aus Zuzahlung in die Kapitalrücklage enthalten.
Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Der Ausweis beinhaltet im Wesentlichen den Rückkaufswert der Rückdeckungsversicherung für Pensionszusagen in Höhe von T€ 8.041 (Vj.: T€ 8.418), der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 25. Januar 2024 wurde eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.734 durch die Cabot Holdings I GmbH und der Mindestdividende von T€ 50 durch die Cabot International Capital Corporation rückwirkend zum 30. September 2023 beschlossen.
Die Pensionsverpflichtungen des Personenkreises Hanau und Norit sind durch Rückdeckungsversicherungen abgedeckt, bei denen ganz überwiegend die Cabot GmbH als Begünstigte eingetragen ist und die nicht an die Pensionäre verpfändet sind. Eine Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB wird daher für diese Rückdeckungsversicherungen nicht vorgenommen. Zu einem geringen Teil (T€ 115, Vj.: T€ 126) bestehen auch Rückdeckungsversicherungen, bei denen der Pensionär als Begünstigter eingetragen ist. Der beizulegende Zeitwert dieser Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den Anschaffungskosten. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert dieser Rückdeckungsversicherungen nach § 246 Abs. 2 HGB in dieser Höhe saldiert ausgewiesen. Der Betrag der Pensionsverpflichtungen vor Saldierung beläuft sich auf T€ 15.830 (Vj.: T€ 16.001). Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen von T€ 202 (Vj.: T€ 691) wurden um Aufwendungen aus Rückdeckungsversicherung von T€ 11 (Vj.: T€ 6) erhöht. Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.933 (Vj.: T€ 3.436) betreffen insbesondere die Rückstellung für ausstehende Rechnungen (T€ 3.280, Vj.: T€ 1.478), die Rückstellung für Weihnachtsgeld und Boni (T€ 691, Vj.: T€ 758), Urlaub (T€ 130, Vj.: T€ 200) und Jubiläumsverpflichtungen (T€ 141, Vj.: T€ 144). Der Anstieg ist maßgeblich auf die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen auf Grund des Produktionsstillstands im Monat September des Vorjahres.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.260 resultiert aus den gesunkenen Rohstoffpreisen und dem niedrigeren Bestand an Rohstoffen zum Bilanzstichtag, ferner erfolgte im Vorjahr ein Zahlungslauf verzögert, erst im Oktober 2022.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 15.718 (Vj.: T€ 12.460) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 249 (Vj.: T€ 138), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Mindestdividende von T€ 2.785 (Vj.: Mindestdividende T€ 51). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird, wie im Vorjahr, eine stille Beteiligung von T€ 12.271 ausgewiesen (Beteiligung am fiktiven steuerlichen Gewinn mit 61,5 % vor Körperschaft- und Gewerbesteuer, die jährliche Zahlung ist dabei auf 7,5 % von USD 6.000.000,00 begrenzt; eine Verlustbeteiligung ist ausgeschlossen), die von der Cabot Aerogel GmbH bzw. der Gesellschafterin Cabot International Capital Corporation, Wilmington, Delaware, USA, gehalten wird. Zum 30.9.23 bestehen Verbindlichkeiten aus den Dividendenverpflichtungen aus der stillen Beteiligung von T€ 413 (Vj.: T€ 0). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.804 (Vj.: T€ 71), davon in Höhe von T€ 2.734 aus Ergebnisabführung und T€ 50 aus der Garantiedividende für das Berichtsjahr (Vj.: T€ 50 Garantiedividende).
Aufgrund einer bestehenden Organschaft mit der Cabot Holdings I GmbH (Organträger) erfolgt die Bilanzierung latenter Steueransprüche und -verpflichtungen auf Ebene des Organträgers. Angaben gemäß § 285 Nr. 29 HGB werden daher im Abschluss des Organträgers gemacht.
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen betrug am Bilanzstichtag T€ 213 (Vj.: T€ 158), davon T€ 94 mit einer Fälligkeit bis zu einem Jahr und T€ 119 mit einer Fälligkeit von ein bis fünf Jahren. Aus einem seit 1.1.2018 gültigen Rohstoffliefervertrag bestehen langfristige Abnahmeverpflichtungen bis Ende des Jahres 2027 in Höhe von insgesamt rund 76 € Mio. (Vj.: 75 € Mio.). Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr nicht.
Die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse eingegangen.
Das im Geschäftsjahr 2022/2023 von dem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 24 (Vj.: T€ 23) und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.
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2022/2023
T€ |
2021/2022
T€ |
|
| Inland | 12.171 | 13.033 |
| Ausland | 49.367 | 51.026 |
| 61.538 | 64.059 |
Von den Umsätzen im Ausland wurden TEUR 8.648 (Vj.: TEUR 12.990) innerhalb der EU und TEUR 40.719 (Vj.: TEUR 38.036) im Übrigen Ausland, insbesondere der Schweiz (TEUR 35.037 Vj.: TEUR 35.975) erzielt.
Die Umsätze wurden in folgenden Tätigkeitsbereichen erwirtschaftet:
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2022/2023
T€ |
2021/2022
T€ |
|
| Pyrogene Kieselsäure (Eigenproduktion) | 52.491 | 56.555 |
| Kommissionserlöse | 3.409 | 3.904 |
| Desorption und Verkauf von Salzsäure | 2.206 | 1.326 |
| konzerninterne Dienstleistungen | 2.005 | 1.272 |
| Dampfverkauf | 1.400 | 986 |
| Pyrogene Kieselsäure (Handelsware) | 27 | 1 |
| Aktivkohle (Handelsware) | 0 | 15 |
| 61.538 | 64.059 |
Die originäre Wertschöpfung des Produktionswerkes Rheinfelden ist als "Pyrogene Kieselsäure (Eigenproduktion)" unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Daneben erzielt die Cabot GmbH u.a. Umsatzerlöse aus der Desorption und Verkauf von Salzsäure in Höhe von T€ 2.206 (Vj.: T€ 1.326), dem Verkauf von Dampf und Salzsäure in Höhe von T€ 1.400 (Vj.: T€ 986) sowie für konzernintern erbrachte Personaldienstleistungen in Höhe von T€ 2.005 (Vj.: T€ 1.272).
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2022/2023
T€ |
2021/2022
T€ |
|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 36.756 | 43.739 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.326 | 1.795 |
| 40.082 | 45.534 |
Nachdem die Energiepreise im Vorjahr ihren Höhepunkt erreicht hatten, machen sich die gesunkenen Preise für Energie und energiereiche Produkte im Rückgang der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe deutlich bemerkbar. Die gestiegenen Aufwendungen für bezogene Leistungen reflektieren im Wesentlichen eine höhere Produktionsmenge eines Spezialproduktes durch ein externes Lohnfertigungsunternehmen.
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2022/2023
T€ |
2021/2022
T€ |
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| Löhne und Gehälter | 6.969 | 6.774 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 1.430 | 1.705 |
| davon für Altersversorgung | 448 | 735 |
| 8.399 | 8.479 |
Der Rückgang der Altersvorsorgeaufwendungen ist maßgeblich auf einen Rückgang der Übersterblichkeit und damit einem einhergehenden geringeren Verlust von Rückdeckungswerten zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 24 (Vj.: T€ 54) und Erträge aus Weiterbelastung von Kosten im Zusammenhang mit der im Vorjahr erfolgten Aktivkohlegeschäftsveräußerung von T€ 8 (Vj.: T€ 84) sowie Kursgewinne aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 45 (Vj.: T€ 36), davon T€ 4 (Vj.: T€ 4) noch nicht realisiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Restrukturierungskosten von T€ 44 (Vj.: T€ 348), Kursverluste aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 19 (Vj.: T€ 42), davon T€ 9 (Vj.: T€ 3) noch nicht realisierte Kursverluste.
Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Erträge Erlöse aus der Veräußerung des Aktivkohlegeschäfts von T€ 1.101. Im März 2022 wurde das Aktivkohlegeschäft als Geschäftsveräußerung im Ganzen verkauft.
Der Zinsertrag auf Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 298 (Vj.: T€ 327). Der Zinsertrag aus verbundenen Unternehmen beträgt T€ 357 (Vj.: T€ 6) und resultiert aus der Verzinsung des Guthabens im Cashpooling. Die Zinssätze sind korrelierend zu den Marktzinssätzen angehoben worden.
Die Zinsaufwendungen enthalten maßgeblich die Vergütung für eine stille Beteiligung von T€ 412 (Vj.: T€ 0) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (T€ 214, Vj.: T€ 685). Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen T€ 412 (Vj.: T€ 0).
Der Steuerertrag (T€ 28, Vj. Steueraufwand: T€ 9) resultiert aus Körperschaftsteuer auf die Garantiedividende, welche an die Cabot International Capital Corporation ausgeschüttet wird.
Im Jahresdurchschnitt waren 74 (Vj.: 73) Angestellte beschäftigt; davon sind 53 tarifliche und 21 außertarifliche Mitarbeiter.
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses:
| ― |
Ebru Özdemir, Finance Director EMEA, Basel/Schweiz |
| ― |
Ivana Jovanovic, Business Director, Zürich, Schweiz (bis zum 31. Januar 2024) |
| ― |
Marco Grimberg, Facility General Manager, Rheinfelden |
Die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Pensionsrückstellungen belaufen sich auf T€ 2.272 (Vj.: T€ 2.399).
Betreffend die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022/2023 wird von der befreienden Bestimmung des § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022/2023 Vergütungen von der Gesellschaft erhalten hat.
Auf Grund der niedrigen Nachfrage wurde im November 2023 Kurzarbeit für das Werk in Rheinfelden angekündigt, für eine geschätzte Dauer von ca. 4 Monaten, beginnend im Dezember 2023. Die Kurzarbeit ermöglicht die Reduzierung der Produktionsmengen. Bezüglich der weiteren Erläuterungen wird auf den Lagebericht verwiesen.
Gesellschafter sind die Cabot International Capital Corporation, Wilmington, Delaware, USA, und die Cabot Holdings I GmbH, Rheinfelden. Oberste Konzerngesellschaft ist die Cabot Corporation, Boston/USA; diese Gesellschaft stellt auch einen Konzernabschluss auf (kleinster und größter Konsolidierungskreis), der dort sowie auf der Internetseite www.cabot-corp.com erhältlich ist.
Rheinfelden, den 9. Februar 2024
Die Geschäftsführung
Ebru Özdemir
Marco Grimberg
Wir haben den Jahresabschluss der Cabot GmbH, Rheinfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cabot GmbH, Rheinfelden, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 9. Februar 2024
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steffen Schmidt, Wirtschaftsprüfer
Boris Branski, Wirtschaftsprüfer
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