AMP GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Eisele seit 23.2.2022 | Prokura |
Martin Schwarz seit 28.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Martin SchwarzSchwarz Holding GmbH | 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft Christa Schwarz, Britta Schwarz | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schwarz Systems GmbHDornstettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Anlagen Bilanz zum 31.12.2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Aufgrund der Umrechnung in T€ kann es innerhalb des Berichtes zu Rundungsdifferenzen kommen. Vorbemerkung Hiermit weisen wir gemäß § 328 HGB darauf hin, dass durch die Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 327 HGB der offengelegte Jahresabschluss nicht mit dem geprüften Jahresabschluss zum 31.12.2023 übereinstimmt. Der als Anlage 5 beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.
Dornstetten, den 06. Mai 2024 Martin Schwarz, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Schwarz Systems GmbH, DornstettenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023Schwarz Systems GmbH, Dornstetten
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Schwarz Systems GmbHI. Allgemeine Angaben Die Schwarz Systems GmbH hat ihren Sitz in 72280 Dornstetten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 726180 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung Der Jahresabschluss der Schwarz Systems GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und denen des GmbH-Gesetzes sowie den gesellschaftsvertraglichen Regelungen aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Damit unterliegen der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft der gesetzlichen Abschlussprüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Die Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich aus § 238 ff. HGB. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. III. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bewertungsgrundsätzen der §§ 252 bis 256a HGB. 1. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige Abschreibung, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, vermindert. Anlagenzugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Darüber hinaus wird das Sachanlagevermögen mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 - EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in vollem Umfang abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. 2. Umlaufvermögen Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen behandelt worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde retrograd vorgenommen. Dabei wurde ausgehend vom Auftragswert ein Abschlag für Gewinnmargen und nicht aktivierungsfähige Kosten vorgenommen. Hierbei wurde der Fertigstellungsgrad der jeweiligen Aufträge zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Die in den unfertigen Erzeugnissen enthaltenen Kaufteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 6. Währungsumrechnungen Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Zum Bilanzstichtag wird der Devisenkassamittelkurs zu Grunde gelegt (§ 256a HGB). Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 2 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenentwicklung Die Aufgliederung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände per 31. Dezember 2023 haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Schwarz Systems GmbH schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 471 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen, Jubiläumsrückstellungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Ausstehende Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Kosten für die Aufbewahrungsverpflichtung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten
Erläuterung Vermerk Sicherheit: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 7 = Bürgschaft Gegenüber der Gesellschafterin bestehen folgende Verbindlichkeiten: - Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.200 (Vj. TEUR 3.085). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die folgenden Bereiche:
Die Umsatzerlöse verteilen sich zudem geographisch wie folgt:
Aufwendungen und Erträge gem. § 285 Nr. 31 HGB Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung haben sich im Geschäftsjahr nicht ereignet. VI. Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Schwarz Systems GmbH haftet aufgrund einer gesamtschuldnerischen Haftung in Höhe von TEUR 98 zu Gunsten der Schwarz Apparate- u. Behälterbau GmbH sowie in Höhe von TEUR 7.598 zu Gunsten der Schwarz Holding GmbH. Damit haftet die Schwarz Systems GmbH in Höhe von TEUR 7.696 gegenüber verbundenen Unternehmen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Die Mietverpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 125. Arbeitnehmeranzahl gem. § 285 Nr. 7 HGB Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 169 Arbeitnehmer (Vj. 133 Arbeitnehmer) beschäftigt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen sind, haben sich im Berichtsjahr nicht ereignet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Organe gem. § 285 Nr. 9c HGB Es bestehen Forderungen gegenüber der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 19.
Organbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und verzichtet damit auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Abschlussprüferhonorar Das von unserem Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt:
Nachstichtagsereignisse Es liegen keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor. Allerdings befindet sich das Unternehmen in einer volkswirtschaftlich und politisch volatilen Lage, welche sich in stark schwankenden Rohstoff- und Energiepreisen widerspiegelt. Wir beobachten die weiteren Entwicklungen sehr genau, um frühzeitig mögliche Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung zu identifizieren und entsprechend reagieren zu können. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Martin Schwarz (Dip.-Ing.). Feststellung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss 2023 wurde am 06.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.
Dornstetten, den 06. Mai 2024 Martin Schwarz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Schwarz Systems GmbHDornstettenGliederungI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 3. Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren b. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schwarz Systems GmbH, Dornstetten ("Schwarz"), eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schwarz Holding GmbH in Dornstetten, betätigt sich auf den folgenden Geschäftsfeldern:
2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung lag der Schwerpunkt unter anderem auf dem Ausbau des Bereichs Forst- und Agrar-Technik. Die Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Greifer, Kräne, Fällgreifer, Rückewagen, Seilwinden und Kegelspalter. Außerdem arbeitet die Entwicklungsabteilung daran, unsere Fertigungselemente nicht als Komponente, sondern als fertiges, einsetzbares Produkt an den Endkunden anzubieten. Im Bereich Blackworker werden wir die Entwicklung von Outdoorelementen vorantreiben. Hierzu zählen vor allem Grillgeräte- und zubehör, Smoker und Feuerschalen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,4 % gefallen, nachdem es ein Jahr zuvor um 1,8 % gestiegen war. Die Lage in der Industrie hat sich It. Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) in den letzten beiden Berichtsmonaten stabilisiert. Die Industrieproduktion befand sich im Jahr 2023 in einem Abwärtstrend. Laut dem Branchenverband Gesamtmetall hat die industrielle Produktion gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % zugenommen. In der zweiten Jahreshälfte ist sie aber stark eingebrochen. Der Einbruch wurde durch ein schwaches Inlandsgeschäft und nachlassende Exporte in die Nicht-EU-Länder verursacht. Die Aussichten für 2024 sind pessimistisch. Der IFO-Geschäftsklimaindex für die Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) hat sich im Januar 2024 mit 85,2 Punkten zu Jahresbeginn leicht verschlechtert (Vormonat: 86,4 Punkte), und setzt damit seinen negativen Trend fort. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für das kommende Halbjahr wurden pessimistisch beurteilt. Schwarz beliefert Kunden in unterschiedlichen Branchen. Die Entwicklung in den Branchen Pharmazie, Lebensmittel, Umwelttechnik, Maschinenbau und Technologie blieb überwiegend stabil. Die Materialpreise für Stahl sind gefallen. Die Liefersituation hat sich entspannt. Das verbessert unsere geschäftliche Situation. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Gesamtleistung des Unternehmens beträgt TEUR 20.964 und reduzierte sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.737. Dies entspricht einem Rückgang um ca. 7,7 %. Nach der Betriebserweiterung in 2022/2023 konnten wir aufgrund von Maschinenumzügen und aufgrund organsitarorischer Probleme das erzielte Auftragsvolumen nicht mir der geplanten Effizienz abarbeiten. Die von uns geplanten Umsatzerlöse in Höhe von 26 Mio. EUR haben wir deutlich verfehlt. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf über 8 Mio. EUR und liegt damit auf Vorjahresniveau. Die Schwarz Systems GmbH tätigt grundsätzlich keine wesentlichen Investitionen, da die Anlagen von der Muttergesellschaft erworben und verwaltet werden. Am 31. Dezember 2023 waren bei der Gesellschaft 169 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 133 Mitarbeiter). a. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Verlust in Höhe von TEUR 471 abgeschlossen, (Vj. Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 960) Gewinn. Die Betriebserweiterung verursachte höhere Fixkosten. Diese konnten mit den erzielten Umsatzerlösen nicht gedeckt werden. Ausserdem wirkten sich einige Sondereffekte negativ auf das erzielte Jahresergebnis aus. Hierzu zählten unter anderem die Kosten für das 100-jährige Betriebsjubiläum (TEUR 184), Kosten des Umzugs in die neue Produktionshalle in Dornstetten (TEUR 110) sowie Kosten für Forschung und Entwicklung (TEUR 150). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 140 auf TEUR 491 ist im Wesentlichen auf Erträge aus Versicherungsentschädigungen für beschädigte Maschinen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Der Materialaufwand ist um TEUR 1.677 auf TEUR 7.457 (Vj. TEUR 9.134) überproportional in Relation zu den Umsatzerlösen gefallen, was sich im Wesentlichen mit den gesunkenen Rohstoffpreisen begründen lässt. Der absolute Rückgang des Materialaufwands steht in Einklang mit der rückläufigen Umsatzentwicklung. Infolge des weiteren Aufbaus der Belegschaft ist der Personalaufwand deutlich von TEUR 7.015 auf TEUR 8.709 und somit um 24,2 % angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 416 auf TEUR 5.563 (Vj. TEUR 5.147) erklärt sich vor allem durch gestiegene Aufwendungen für Miete (+TEUR 417), Aufwendungen in Zusammenhang mit dem 100-jährigen Betriebsjubiläum (+TEUR 178), Reparatur- und Instandhaltungskosten (+TEUR 261) sowie Stromkosten (+TEUR 110). b. Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c. Vermögenslage Aktiva Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nachteilig entwickelt. Die Aktivseite der Bilanz setzt sich im Wesentlichen aus Anlagevermögen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 17) und Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 8.641 (Vj. TEUR 7.962) zusammen. Das Anlagevermögen setzt sich vollständig aus Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen. Das Umlaufvermögen enthält im Wesentlichen Vorräte in Höhe von TEUR 5.557 (Vj. TEUR 4.652), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.543 (Vj. TEUR 2.821) sowie Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 524 (Vj. TEUR 210). Der Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen von TEUR 3.862 auf TEUR 4.761 zurückzuführen. Dieser Anstieg spiegelt den Fortschritt der noch nicht final abgeschlossenen Kundenaufträge wieder. Zudem wurden in den Teilbereichen Fertige-/ Halbfertige Erzeugnisse Vorräte auf Lager produziert, die nicht vom Kunden abgerufen wurden. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht in Einklang mit der rückläufigen Umsatzentwicklung im Berichtsjahr. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist hingegen auf Forderungen gegenüber Versicherungen aus Schadensfällen sowie auf höhere Darlehen gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen zurückzuführen. Passiva Die Passivseite der Bilanz setzt sich im Wesentlichen aus Eigenkapital in Höhe von TEUR 241 (Vj. TEUR 712), Rückstellungen in Höhe von TEUR 638 (Vj. TEUR 1.129) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.774 (Vj. TEUR 6.138) zusammen. Der Rückgang des Eigenkapitals ist auf das negative Jahresergebnis im Berichtsjahr zurückzuführen. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 241 (Vj. TEUR 712). Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.129 auf TEUR 638 gesunken. Der Rückgang steht vor allem im Zusammenhang mit der Bildung von Steuerrückstellungen im Vorjahr, die in 2023 aufgrund des negativen Jahresergebnisses nicht gebildet werden mussten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Urlaubs- und Überstundenrückstellungen (TEUR 329), Jubiläumsrückstellungen (TEUR 128), sowie Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 100). Die Verbindlichkeiten setzen sich aus Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen (TEUR 3.200), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.336), erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 656), Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten (TEUR 2.242) sowie sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 341) zusammen. Die Anstieg der Verbindlichkeiten ist somit im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 2.242 (Vj. TEUR 1.217) zurückzuführen. Der Anstieg resultiert aus der Inanspruchnahme der Kreditlinien zum Stichtag. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten das Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin, der Schwarz Holding GmbH. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen. 3. Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität und das Ergebnis vor Steuern (Ergebnis vor Ertragsteuern und vor sonstigen Steuern) heran. Die Umsatzrentabilität berechnen wir aus dem Umsatz und dem Ergebnis vor Steuern. Im Geschäftsjahr 2023 beträgt die Umsatzrentabilität -2,9 % (Vorjahr: 6,7 %). Im Berichtsjahr wurde ein negatives Vorsteuerergebnis in Höhe von TEUR 537 realisiert, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.468 erreicht wurde. Diese Kennzahlen spiegeln die schwierige Geschäftslage im Berichtsjahr und die Herausforderungen wider, die neue Produktionsinfrastruktur erfolgreich einzusetzen. Infolge des Umzugs in den Neubau in Dornstetten waren Prozessanpassungen erforderlich. Dies führte zu Effizienzeinbußen, wodurch wir die Prognosen des Vorjahres nicht erreichen konnten. b. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Schwarz verwendet aktuell keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren als wesentliche Steuerungsgrößen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als verbesserungsbedürftig ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung war infolge der oben beschriebenen Sondereffekte rückläufig. Dadurch konnten wir die gesteckten Umsatz- und Wachstumsziele nicht erreichen. Das geschäftliche Umfeld im Berichtsjahr war für die Gesellschaft durch die wirtschaftlich und konjunkturell schwierigen Umstände geprägt. Wegen der heterogenen Kundenstruktur war die Gesellschaft von der Entwicklung in einzelnen Branchen unabhängig. Die Nachfrage blieb überwiegend stabil. Die steigenden Rohstoffpreise konnten teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Nichtsdestotrotz war der Auftragseingang bei einigen Kunden rückläufig. Nachdem wir die neue Produktionshalle und die neuen Produktionsanlagen noch nicht mit der vorgesehenen Effizienz einsetzen konnten, generierten wir nicht geplanten Umsätze, um die gewünschte Rendite zu erzielen. Die erreichte Umsatzrendite und den erreichten Gewinn beurteilen wir als nicht zufriedenstellend. III. Prognosebericht Nach dem IFO Institut leidet die Konjunktur durch hohe Inflationsraten, geschrumpfte Kaufkraft und gestiegene Finanzierungskosten. Das IFO Institut geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,5 % fallen wird. Die Energiekrise und verschiedene Kriege bergen weiterhin Unsicherheiten. Dennoch gehen wir aktuell davon aus, dass wir unser Jahresergebnis im Jahr 2024 wieder deutlich verbessern können. Unseren Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2024 beurteilen wir als sehr positiv, da er deutlich über dem Auftragsbestand des Jahres 2023 liegt. Wir erwarten, dass der Auftragsbestand bei unserem wichtigsten Kunden auf einem hohen Niveau bleiben wird. Wir gehen entgegen der Konjunkturprognosen von einem stabilen Auftragseingang aus. Wir gehen davon aus, dass wir von den neuen Anlagen vollständig profitieren werden und rechnen mit einem Umsatz in Höhe von ca. 24 Mio. EUR und einer Umsatzrendite auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 (6 bis 7 %). Die Schwarz Systems GmbH hatte einen guten Start in das neue Geschäftsjahr. Die Monate Januar bis März 2024 lagen beim Auftragseingang über Plan. Die wesentlichen Kostenfaktoren, die Materialkosten und die Personalkosten, lagen zudem deutlich unterhalb der Planung. Den Start in das neue Geschäftsjahr 2024 beurteilen wir mithin als positiv. Wir gehen zudem davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn vor Steuern zwischen TEUR 1.200 und TEUR 1.600 erreichen werden. IV. Chancen- und Risikobericht Inwieweit die Schwarz Systems GmbH in der Lage sein wird weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren, hängt unter anderem von den nachfolgenden Chancen und Risiken ab. Risiken liegen derzeit im Beschaffungsmarkt, der durch schwankende Preise geprägt ist. Für die einzelnen Projekte bestehen Risiken im Bereich Gewährleistungen sowie ein allgemeines Forderungsausfallrisiko. Beide Risiken schätzen wir jedoch als gering ein. Die Gesellschaft bezieht das Material grundsätzlich auftragsbezogen. Bei größeren Projekten werden Anzahlungen von Kunden angefordert. Es werden grundsätzlich Teilauslieferungen angestrebt. Dadurch werden Bestände und offene Forderungen minimiert, was mithin auch die damit verbundenen Risiken reduziert. Wir tätigen unsere Geschäfte in Euro. Währungsrisiken sind damit ausgeschlossen. Auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten konnten wir im Berichtsjahr verzichten. Ein weiteres Risiko stellen der Konjunkturverlauf und das Geschäftsklima dar. Es besteht das Risiko einer Eintrübung zum Beispiel im Falle einer rezessiven Entwicklung der Konjunktur. Eine rezessive Entwicklung der Konjunktur könnte zu einer geringeren Investitionsbereitschaft und damit zu einer geringeren Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen führen. Derzeit stellen die Auswirkungen des Ukraine-Russland-Krieges und die sonstigen globalen politischen Spannungen einen Risikofaktor für die allgemeine konjunkturelle Entwicklung und folglich auf unsere Geschäftsentwicklung dar. Aus den derzeitigen globalen Krisen können sich weitreichende Risiken ergeben. Daraus können sich negative Auswirkungen auf die Absatzentwicklung, die Produktionsabläufe sowie die Einkaufs- und Logistikprozesse niederschlagen, beispielsweise durch Unterbrechungen in den Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen bei Rohstoffen und Vorprodukten. Anhaltend hohe Preise fossiler Energien können eine Belastung der Finanz- und Ertragslage darstellen, da die Energiekosten ein wesentlicher Kostenfaktor für unser Unternehmen sind. Zudem besteht das Risiko, dass infolge des allgemeinen Preisanstiegs im Jahresverlauf auch ein Anstieg des Personalaufwands resultiert. Die beschriebenen Risiken bestehen analog zum Berichtsjahr auch im kommenden Geschäftsjahr weiter fort. Die Risiken haben sich mit Ausnahme des Risikos einer sich eintrübenden Konjunktur gegenüber dem zurückliegenden Geschäftsjahr nicht geändert. Aufgrund unserer guten Auftragslage und des positiven Starts in das Geschäftsjahr 2024 sehen wir derzeit keine wesentlichen Liquiditätsrisiken. Wir gehen davon aus, dass wir auch zukünftig allen unseren Zahlungsverpflichtungen vollständig und zeitgerecht nachkommen können und folglich die notwendige Liquidität unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden kann. Chancen sehen wir vor allem in Bezug auf unsere Kundenstruktur. Unsere Kunden erhöhen ihre Produktion, somit steigt auch die Nachfrage nach unseren Lieferungen. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung auch im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen wird. Außerdem sehen wir weiterhin gute Verkaufschancen für diverse Produkte.
Dornstetten, 06. Mai 2024 Martin Schwarz, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schwarz Systems GmbH, Dornstetten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schwarz Systems GmbH, Dornstetten - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schwarz Systems GmbH, Dornstetten, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freudenstadt, den 06. Mai 2024 PKF
WULF WÖßNER WEIS GmbH & Co. KG
Kevin Kuß, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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