Leonidas Invest GmbH
Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Schmincke seit 17.6.2024 | Geschäftsführer |
Melanie Korth seit 17.5.2022 | Prokura |
Patricia Wolff seit 17.5.2022 | Prokura |
Sascha Bruckhoff seit 3.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Land NRW | 25.72% |
PEAG Holding GmbHEigenbeteiligung | 11.49% |
| 7.31% | |
Kreis Wesel | 7.00% |
Stadt Troisdorf | 7.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
11 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 11 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
START NRW GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die START NRW GmbH hat ihren Sitz in Duisburg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 6666 eingetragen. Der Jahresabschluss der START NRW GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 und Abs. 4 einzustufen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringende Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden a) Allgemeines Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Berichtsjahr 2023 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig zu den Vorjahren angewendet. Die Bilanz wurde abweichend zum Vorjahr nach vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. b) Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Folgende Abschreibungssätze kommen regelmäßig zur Anwendung:
Geringwertige Gegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch einen Pauschalabschlag in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) abzüglich des einzelwertberichtigten Forderungsbestandes ohne Umsatzsteuer berücksichtigt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es besteht ein Überhang von aktiven latenten Steuern aus der Bildung von Rückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde mit einem Steuersatz von 31,8 % gerechnet. Auf die Aktivierung latenter Steuern wurde wie in Vorjahren verzichtet. Die liquiden Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen bzw. Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Ertrag oder Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll erbracht. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vorrangig Verpflichtungen aus dem Personalbereich, namentlich handelt es sich um Rückstellungen für Zeitkontenguthaben (TEUR 743, i. Vj. TEUR 1.122) und für ausstehende Urlaubsansprüche (TEUR 795, i. Vj. TEUR 881). Ferner wurde eine Rückstellung für gesetzliche Aufbewahrungspflichten (TEUR 345, i. Vj. TEUR 328) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
c) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 46.563 (i. Vj. TEUR 54.063) auf Erlöse aus Arbeitnehmerüberlassung und mit TEUR 34 (i. Vj. TEUR 277) auf die Partnerschaftliche Ausbildung. Im Zusammenhang mit der Durchführung von Transfergesellschaften wurden Erlöse von TEUR 7.377 (i. Vj. TEUR 8.544) erzielt. Eingliederungszuschüsse mit Gegenleistungsverpflichtung fielen mit TEUR 22 (i. Vj. TEUR 20) an. Erlösschmälerungen waren in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 78) zu verzeichnen. Sämtliche Umsatzerlöse wurden durch Leistungen im Inland realisiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Aufwandszuschüsse sowie verrechnete Sachbezüge. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 378). Materialaufwand Im Berichtsjahr wurden erstmals externe Personalberatungsleistungen im Rahmen des Beschäftigtentransfers unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Diese waren in den Vorjahren in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Im Vorjahr betrugen die externen Personalberatungsleistungen TEUR 134. Zinsertrag Aus der Bewertung gemäß § 253 Abs. 2 HGB resultiert ein Zinsertrag in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 3). Steuerbelastung Bedingt durch den Verlust in Höhe von TEUR 2.504 fallen für das Geschäftsjahr 2023 keine Ertragssteuern an. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Für Mietverträge und Vertragserfüllungsbürgschaften bestehen Bank-Avale der National- Bank AG in Höhe von TEUR 453. Zum 31. Dezember 2023 bestanden 97 Besserungsscheine mit einem Gesamtvolumen von TEUR 825, die an Mitarbeiter ausgegeben wurden, die über einen Gehaltsverzicht einen Sanierungsbeitrag in den Jahren 2021 und 2022 zur Gesellschaft geleistet haben. Zukünftige Zahlungen an die Mitarbeiter aus den Besserungsscheinen erfolgen in Abhängigkeit der zum jeweiligen Bilanzstichtag vorhandenen und eigenfinanzierten Liquidität und dem erwirtschafteten Jahresüberschuss nach Steuern. Diese Regelung gilt für die Geschäftsjahre 2023 bis 2027 mit etwaigen Auszahlungen in den Jahren 2024 bis 2028. Für das Geschäftsjahr 2023 sind die Voraussetzungen für eine Auszahlung nicht erfüllt. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Mitarbeiter Die Aufgliederung der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) gliedert sich wie folgt in die Beschäftigungsgruppen:
Die oben genannten Zahlen betreffen die Zentrale und sämtliche Standorte. In den Angaben der internen Mitarbeiter sind 6 Auszubildende (Vorjahr: 3), in den Zahlen der Zeitarbeitnehmer sind 2 Auszubildende (Vorjahr: 28) enthalten. Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 273 (Vorjahr: TEUR 320), die sich gemäß § 65a Transparenzgesetz wie folgt in erfolgsunabhängige und erfolgsabhängige Komponenten aufteilen:
Komponenten mit langzeitiger Anreizwirkung bestehen zurzeit nicht. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat des Unternehmens war bis zum 21.12.2023 paritätisch besetzt und bestand aus den folgenden Personen:
Seit dem 22.12.2023 besteht ein Aufsichtsrat nach dem Drittelbeteiligungsgesetz. Nach Maßgabe der Satzung besteht der Aufsichtsrat aus neun Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:
Den Aufsichtsratsmitgliedern wird gemäß § 22 des Gesellschaftsvertrags für ihre Tätigkeit keine Vergütung gewährt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 36 (i.Vj. TEUR 32).
Duisburg, 10. Mai 2024 Sascha Bruckhoff Andreas Schmincke Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell Die START NRW GmbH (nachfolgend kurz START NRW) verfolgt das Ziel, Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen dauerhaft in das Erwerbsleben zu integrieren. Dem Gründungsgedanken liegt zugrunde, dass der überwiegende Anteil der beschäftigten Leiharbeitnehmer schwer vermittelbar sein soll. Etwaige Defizite sollen durch Qualifizierungen ausgeglichen und Arbeitgeber von dem Potenzial unserer Mitarbeiter überzeugt werden, indem Vorurteile abgebaut und bestehende Vermittlungshemmnisse wie beispielsweise eine fehlende Berufsausbildung kompensiert werden. Eine faire Entgeltpolitik steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Diese soll unseren Mitarbeitern soziale Sicherheit bieten und ein Auskommen ohne aufstockende Lohnersatzleistungen ermöglichen. Dabei hat START NRW Impulse für die Branche gesetzt und will dies auch weiterhin tun. Komplementär zu dem originären Leistungsangebot der Arbeitnehmerüberlassung bietet START NRW für Unternehmen, die Personal abbauen müssen, die Dienstleistung Beschäftigtentransfer an. Im Rahmen einer Transfergesellschaft können unsere Kunden einen sozialverträglichen Personalabbau realisieren. Die von einem Personalabbau betroffenen Mitarbeiter werden durch START NRW individuell geschult, betreut und durch den Bewerbungsprozess geführt. Ziel ist hierbei eine möglichst schnelle Beschäftigungsaufnahme. Mit seiner ausgewiesenen arbeitsmarktpolitischen Expertise ist START NRW seit Gründung ein geschätzter Kooperationspartner in zahlreichen Projekten in Nordrhein-Westfalen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hat sich nach starkem Start ins Jahr 2023 und deutlicher Verlangsamung über die Sommermonate, trotz Inflationsschocks und massiver geldpolitischer Straffung, besser gehalten als erwartet, wobei die wirtschaftliche Expansion gemäßigt ausfiel. Die Inflation geht zurück, was unter anderem auf die Entspannung der Energiemärkte zurückzuführen ist. Sowohl die Gesamtinflation als auch die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) zeigen einen rückläufigen Trend. Es wird erwartet, dass die Geldpolitik bereits im ersten Halbjahr 2024 Zinssenkungen vornehmen wird. Allerdings gibt es derzeit keine Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wirkt sich die große Unsicherheit über das wirtschaftliche Umfeld verlangsamend aus, was unter anderem auf militärische Auseinandersetzungen in Gaza/Israel sowie Russland/Ukraine zurückzuführen ist. 1 Im Jahr 2023 verzeichnete das preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland einen Rückgang um 0,3 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, beim Kalenderbereinigten BIP betrug der Rückgang 0,1 %. Dieser wirtschaftliche Abschwung zeigt sich in einem von Krisen geprägten Umfeld. Trotz der jüngsten Rückgänge bleiben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen auf hohem Niveau und wirken als Dämpfer für die Konjunktur. Weitere negative Faktoren sind ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund hoher Zinsen, eine geringere Nachfrage im In- und Ausland, Streiks im öffentlichen Nahverkehr, ein hoher Krankenstand in der Belegschaft und geopolitische Spannungen mit Verzögerungen in den Lieferketten. Dies führte dazu, dass die deutsche Wirtschaft sich nicht weiter von dem starken Einbruch im Jahr 2020 erholte. Die konjunkturelle Erholung kann sich aufgrund der genannten Faktoren weiterhin verzögern. Die EU-Kommission hat ihre Wachstumserwartungen von 0,8 % auf 0,3 % reduziert, die Regierung von 1,3 % auf 0,2 % und die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) geht nunmehr nicht mehr von einer Stagnation, sondern einem Rückgang von 0,5 % aus. Die Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass sich die Inflation im Euroraum weiterhin zum vorgegebenen Zwei-Prozent-Ziel der Notenbanken entwickelt. Die Europäische Zentralbank wird die Entwicklung weiterhin beobachten, um das angemessene Niveau und die Dauer des restriktiven Kurses zu bestimmen.
1 IfW Kiel Institut für Weltwirtschaft,
Kieler Konjunkturberichte, Nr.109, Dezember 2023
Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. 2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 stand im Zeichen signifikanter Herausforderungen und Veränderungen, die sich auch auf das Jahr 2024 auswirken werden. Diese Entwicklungen betreffen nicht nur die allgemeine Wirtschaft, sondern haben auch Auswirkungen für die Personaldienstleistungsbranche. Die Gründung des Gesamtverbands der Personaldienstleister Ende 2023 war ein wichtiger Schritt, um die Interessen der Branche auf politischer und gewerkschaftlicher Bühne zu vertreten und auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen Einfluss zu nehmen. Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) sind zum 1. Dezember 2023 erloschen und nach dem Umwandlungsgesetz zusammen auf den Gesamtverband der Personaldienstleister e. V. (GVP) verschmolzen. Seit Anfang 2024 gibt es für den GVP auch eine gemeinsame Plattform. Mit insgesamt rund 5.600 Mitgliedsunternehmen ist der neue Gesamtverband einer der mitgliederstärksten Arbeitgeberverbände überhaupt in Deutschland. Die Zahl der bei Zeitarbeitsunternehmen angestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verringerte sich von 687.300 im November 2023 auf 646.900 im Dezember 2023. Dies entspricht einem Rückgang von 5,9 %. Damit wird der zum Jahresende übliche Abschwung am Arbeitsmarkt sichtbar. Da der Beschäftigungsrückgang aber etwas deutlicher ausfiel als in den Vorjahren, gingen die saisonbereinigten Werte auch weiter zurück: Im Dezember 2023 ergab sich hier ein Minus von 1,5 % im Vergleich zum Vormonat. Bereits seit Oktober 2022 sind die saisonbereinigten Werte auf einem kontinuierlich rückläufigen Trend. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigtenzahl in der Branche um 8,1 %. 3. Geschäftsverlauf sowie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Im Jahr 2023 wurde ein Gesamtumsatz von TEUR 53.932 (Vorjahr: TEUR 62.826) erzielt. Der Umsatz entfällt mit TEUR 46.563 (Vorjahr: TEUR 54.063) auf den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, mit TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 277) auf den Bereich der Partnerschaftlichen Ausbildung, mit TEUR 7.377 (Vorjahr: TEUR 8.544) auf den Beschäftigtentransfer sowie mit TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 20) auf Eingliederungszuschüsse. Erlösschmälerungen von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 78) haben den Umsatz vermindert. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr betrug bei der Arbeitnehmerüberlassung minus 13,9 %, bei der Partnerschaftlichen Ausbildung minus 87,7 %, im Beschäftigtentransfer minus 13,7 % und bei den arbeitsmarktpolitischen Projekten plus 10,0 %. Der erreichte Umsatz im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von TEUR 46.563 lag somit erheblich unter dem Planansatz von TEUR 63.174 und unter dem Vorjahresumsatz von TEUR 54.063. Die operativen Geschäftsbereiche konnten, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Ergebnisentwicklung nicht bestätigen. Die Entwicklungen des Geschäftsjahres 2023 waren maßgeblich von dem Fach- und Arbeitskräftemangel geprägt. Im Geschäftsbereich Arbeitnehmerüberlassung konnten Austritte von Leiharbeiternehmer nicht durch Eintritte - bei hoher Nachfrage der Kunden - kompensiert werden. Der erreichte Umsatz im Bereich des Beschäftigtentransfers in Höhe von TEUR 7.377 lag ebenso unter dem Planansatz von TEUR 8.861 und dem Vorjahresumsatz von TEUR 8.544. Durch den bis Juni 2023 erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld waren die Anfragen im Beschäftigtentransfer ebenfalls zurückhaltend. Auch die Besetzung der internen Vakanzen war herausfordernd, so dass interne Personalbedarfe nicht kurzfristig besetzt werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Aufwandszuschüssen sowie verrechnete Sachbezüge. Außerdem beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 31. Die sog. externen Personalaufwendungen für Mitarbeiter in Arbeitnehmerüberlassungen und dem Beschäftigtentransfer reduzierten sich aufgrund des Umsatzrückganges in beiden Geschäftsbereichen um TEUR 8.914 auf TEUR 44.006 (Vorjahr: TEUR 52.920). Darüber hinaus erhöhten sich die sog. internen Personalaufwendungen für Mitarbeiter in der Verwaltung, Vertrieb etc. um TEUR 426 auf TEUR 7.823 (Vorjahr: TEUR 7.397). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Tarifvertrag über die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie abgeschlossen. Außertarifliche Mitarbeitende erhielten die Zahlung analog der tariflichen Regelung. Die Auszahlung erfolgte im Juli 2023 und betrug TEUR 144. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 2.504 und liegt damit um TEUR 2.837 unterhalb dem ursprünglich geplanten Jahresergebnis von TEUR 333 bei einem negativen Vorjahresergebnis von TEUR 1.375. b) Finanzlage Die Liquiditätslage war im gesamten Geschäftsjahr gut. Das Unternehmen konnte seinen Verbindlichkeiten jederzeit vollumfänglich nachkommen. Die Liquiditätslage ist zum Jahresende 2023 auf einem zufriedenstellenden Niveau. Zum Bilanzstichtag liegt die Liquidität bei TEUR 8.409 (Vorjahr: TEUR 9.366) und das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) mit TEUR 10.499 (Vorjahr: TEUR 12.969) auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war aufgrund des Jahresfehlbetrages und der Auszahlung von Ansprüchen, für die in Vorjahren Rückstellungen gebildet wurden, mit TEUR 856 weiterhin negativ, nachdem im Vorjahr bereits ein negativer operativer Cashflow von TEUR 1.867 entstanden ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war insbesondere aufgrund der Investition in eine neue Hardwareausstattung mit TEUR 101 wie im Vorjahr negativ (Vorjahr TEUR 481). c) Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist unverändert von einer ausreichenden Liquidität und einem hohen Anteil von kurzfristigen Forderungen geprägt. Die zum 31.12.2023 vorhandenen Bankguthaben von TEUR 8.409 machen einen Anteil von 48,1% (Vorjahr: 47,5 %) des Gesamtvermögens der Gesellschaft aus. Die kurzfristigen Forderungen aus dem Leistungsverkehr betragen zum Bilanzstichtag TEUR 7.637. Dies sind 43,7 % (Vorjahr: 45,8 %) des zum Stichtag vorhandenen Gesamtvermögens. START NRW hat Schuldposten in Form von Rückstellungen (TEUR 2.341) und Verbindlichkeiten (TEUR 3.603). Das Eigenkapital ist durch den im Berichtsjahr 2023 entstandenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.504 auf TEUR 11.359 gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt am 31.12.2023 bei rückläufiger Bilanzsumme bei 65,0 % (Vorjahr: 70,2 %). d) Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf Im Rahmen der Partnerschaftlichen Ausbildung beendeten 14 Auszubildende im Jahr 2023 die Ausbildung. Darüber hinaus wurden rund 2.762 Stunden für individuelle Qualifizierungen zur Erhöhung der Beschäftigungschancen unserer Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt oder im Kundenbetrieb investiert. Analog der wirtschaftlichen Entwicklung hat sich die Anzahl an arbeitsmarktpolitischen Projekten deutlich reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle pro 1 Million Arbeitsstunden gesunken. Im Jahr 2023 wurden 41 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden verzeichnet, während es im Jahr 2022 36 waren. Diese leichte Zunahme der Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr lässt sich hauptsächlich auf Veränderungen in der Auftragsstruktur zurückführen. Es besteht eine höhere Unfallgefahr bei den Helfertätigkeiten in der Produktion. Trotz unserer eigenen Arbeitsschutzanstrengungen, wie beispielsweise elektronische Unterweisungen, konnten wir das ehrgeizige Ziel, die Anzahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle unter 21 pro 1 Million Arbeitsstunden zu halten, nicht erreichen. Die Qualität der Arbeitsschutzanstrengungen konnte durch eine SCP-Zertifizierung einzelner Standorte nachgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 856 Leiharbeitnehmer eingestellt. Der Anteil der neueingestellten Mitarbeiter aus Zielgruppen betrug 61,8 %. Dem Ziel der Gesellschaft, die dauerhafte Wiedereingliederung von Arbeitslosigkeit Bedrohter und Arbeitsloser in das Erwerbsleben, wobei der Anteil schwervermittelbarer Arbeitsloser überwiegen muss, wurde erfolgreich Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden 417 Übernahmen erzielt. Insgesamt investierte START NRW für Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik (Partnerschaftliche Ausbildung und arbeitsmarktpolitische Projekte) TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 586). Im Rahmen der Partnerschaftlichen Ausbildung wurden im Berichtsjahr TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 730) aufgewendet, an denen sich die Ausbildungsbetriebe mit TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 277) beteiligten. START NRW verzeichnet 2023 ein Ergebnis im Bereich der Partnerschaftlichen Ausbildung in Höhe von minus TEUR 25. Im Rahmen der arbeitsmarktpolitischen Projekte wurden im Berichtsjahr TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 188) aufgewendet. START NRW verzeichnet 2023 ein Ergebnis im Bereich der arbeitsmarktpolitischen Projekte in Höhe von minus TEUR 96. e) Ausbildung Zum 31.12.2023 befanden sich vier junge Menschen in der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/-frau und drei junge Menschen in der Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement. f) Investitionsvolumen Im Kalenderjahr 2023 wurden Investitionen von TEUR 101 getätigt. Der überwiegende Anteil wurde in neue Hardware investiert, damit auch zukünftig ein reibungsloser Geschäftsbetrieb gewährleistet ist. g) Angaben nach § 289a HGB START NRW hat bis zum 31.12.2024 die Zielquoten für Frauen in Führungspositionen wie folgt definiert: Auf der ersten Führungsebene, definiert als Abteilungsleitung Zentrale und Regionalleitung, 33 %. In der zweiten Führungsebene, definiert als Standortleitungen, 30 %. Per 31.12.2023 betrug der Anteil an weiblichen Führungskräften in der ersten Ebene 54 % und in der zweiten Ebene 38 %. Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich aus männlichen Vertretern. Darüber hinaus befanden sich in der ersten Ebene zwei weibliche Führungskräfte, die nunmehr der Geschäftsleitung zugeordnet sind. Zum 31.12.2023 setzt sich der Aufsichtsrat nach dem Drittelbeteiligungsgesetz aus neun Mitgliedern zusammen. Der Anteil an Vertretern weiblichen Geschlechts betrug zum Stichtag 33,3 % (Vertreter der Anteilseigner: 50 % Frauen, 50 % Männer; Vertreter der Arbeitnehmer: 33,3 % Frauen, 66,7 % Männer). Unter Bezugnahme auf den Public Corporate Governance Kodex des Landes NRW, der vorsieht, dass der Aufsichtsrat jeweils zu mindestens 40,0 % aus Frauen und Männern zusammensetzt, wird festgestellt, dass die Quote nicht erfüllt ist. h) Fazit Die veränderten Rahmenbedingungen, die sich in den negativeren Prognosen zur Konjunkturentwicklung zeigen, hatten deutliche Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg von START NRW. Folgend aufgeführt, die relevantesten Aspekte:
Das Geschäftsjahr 2023 war zusätzlich geprägt durch:
III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrer neuesten Gemeinschaftsdiagnose vom 27.03.2024 die Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft deutlich verringert. Während sie in ihrem im September 2023 veröffentlichten Gutachten noch davon ausgingen, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um merkliche 1,3 % gegenüber dem Vorjahr zulegen würde, prognostizieren sie nun nur noch ein geringfügiges Wachstum von 0,1 %. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 leicht geschrumpft ist, wird sie im aktuellen Jahr also voraussichtlich nahezu stagnieren. Erneut ergibt sich für die konjunktursensible Zeitarbeit im Jahr 2024 also ein äußerst schwieriges wirtschaftliches Umfeld, gerade weil sich die Schwächephase in der Industrie vorerst fortsetzt. Die aktuell tendenziell pessimistischen Erwartungen der Personaldienstleistungsbranche erscheinen vor diesem Hintergrund wenig überraschend. Die Erwartungen der Personaldienstleistungsbranche im Hinblick auf die kommenden drei Monate haben sich im März 2024 eingetrübt. Die Umsatzerwartungen verschlechterten sich von 4,0 auf -4,3 Punkte. Damit hat die Branche erstmals seit dem Jahr 2020 wieder pessimistische Aussichten auf die künftige Umsatzentwicklung. Für das Jahr 2025 zeigt die Prognose der Gemeinschaftsdiagnose allerdings wieder ein sichtbares Wirtschaftswachstum von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Wirtschaftsforschungsinstitute hierbei einen sich wieder normalisierenden Krankenstand unterstellen. Ein antreibender Faktor für die konjunkturelle Aktivität im kommenden Jahr könnten Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank sein, die sowohl einen positiven Effekt auf den Konsum als auch auf Investitionen haben dürften - die ersten Zinssenkungen erwarten die Institute bereits ab Juni 2024. Die Ende 2023 verabschiedete Planung für das Geschäftsjahr 2024 sieht unter Beachtung der potenziellen Risiken und Chancen einen Gesamtumsatz von EUR 90,4 Mio., bei einem Verlust von EUR 0,6 Mio. und einer weiterhin zufriedenstellenden Liquidität vor. Bei kumulierter Jahresbetrachtung zeigt sich eine nicht zufriedenstellende wirtschaftliche Entwicklung. Die Beschäftigtenanzahl in der Branche Arbeitnehmerüberlassung ist auch im ersten Quartal 2024 rückläufig. Dieser negative Trend spiegelt sich den Auftragszahlen wider. Zum 31.03.2024 verzeichnete START NRW einen Umsatz von TEUR 19.244 und ein negatives Ergebnis von TEUR 290. Damit liegt START NRW im Umsatz rund EUR 2,6 Mio. und im Ergebnis rund EUR 0,2 Mio. hinter Plan. Unter Berücksichtigung dieser wirtschaftlichen Entwicklung wird ein negatives Jahresergebnis von EUR 0,5 bis 0,8 Mio. erwartet. Dem Wirtschaftsplan 2024 liegen die Parameter des neuen Entgeltrahmenabkommens und Entgelttarifvertrages zugrunde. Die eingeleiteten strategischen und operativen Maßnahmen, können dazu führen, dass sich die Gesellschaft weiterhin den Marktanforderungen entsprechend positiv entwickelt. Das Feedback unserer Kunden hat sich im Jahr 2023 nochmal verbessert und zeigt, dass START NRW im gesamten Prozess der Zusammenarbeit eine hervorragende Leistung abliefert. Jedoch ist der branchenübergreifende Bedarf an Fachkräften eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Die vertrieblichen Ansätze sind grundsätzlich positiv zu bewerten, wenngleich dies nicht flächendeckend bestätigt werden kann und noch stärker im Fokus stehen wird. Die reine Ergebnisperformance zeigt individuell positive Entwicklungen, und bestätigt die eingeleiteten Maßnahmen einer individuellen Begleitung. Jedoch bedarf es weiterer standortbezogener Maßnahmen inklusive Personalentwicklungsmodule, um einen flächendeckenden Turnaround zu erreichen. 2. Risikobericht Grundsätzlich stellt die wirtschaftliche Lage der Kundenunternehmen und der damit verbundenen Nachfrage nach flexiblen Beschäftigungsformen ein immanentes Risiko dar. Erfahrungsgemäß ist die Zeitarbeitsbranche als grundsätzlich frühzyklisch zu bezeichnen. Dies stellt ein Risiko dar, da es bedeutet, dass sich negative Konjunktur- oder Arbeitsmarktentwicklungen sehr schnell und zu einem frühen Zeitpunkt bereits unmittelbar auswirken. Die Branche agiert in einem stark regulierten und politisch sowie gesellschaftlich im Fokus stehenden Umfeld. Die gesetzlichen und tariflichen Regelungen, die eingeführt oder geändert wurden, führten zu einer Verteuerung der Arbeitnehmerüberlassung und zu einem sehr hohen administrativen Aufwand für die Zeitarbeitsunternehmen. Es besteht das Risiko weiterer regulatorischer Verschärfungen, welche die Zeitarbeit zusätzlich verteuern würden. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit Anfang des Jahres 12,41 Euro pro Stunde. Auch wenn aktuell über die künftige Bezahlung verhandelt wird, ist der Branchenmindestlohn zum 01.01.2024 von 13 Euro auf 13,50 Euro pro Stunde gestiegen. Die darüber liegenden Entgeltgruppen erhöhen sich entsprechend. Der START NRW Haustarifvertrag für externe Mitarbeiter sieht eine Vergütung oberhalb der Branchenmindestlöhne vor. Auf die Tariflöhne werden zusätzliche branchenabhängige Zuschläge gezahlt, etwa bei Einsätzen in der Metall- und Elektroindustrie, in der Holz- und Kunststoffindustrie und in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Die Entgelte in der Arbeitnehmerüberlassung liegen zum Teil über den Entgelten in anderen Branchen. Der Einsatz von Zeitarbeitnehmern in Kundenbetrieben wird im Vergleich zur Festeinstellung zunehmend unattraktiv. Die Bereitschaft zur Festeinstellung von Mitarbeitern wird zudem durch den Arbeitskräftemangel begünstigt. Neben den "gewöhnlichen" tariflichen Änderungen wurde die ursprünglich für Arbeitgeber als freiwillige Möglichkeit gedachte Inflationsausgleichsprämie für die Personaldienstleister als verpflichtende Leistung definiert, sofern der Einsatzbetrieb diese gewährt hat. Die operative Umsetzung bei branchenzuschlagspflichtigen Einsätzen ist kompliziert. Für viele Kundenbetriebe ist die zusätzliche Belastung in Ordnung, einige verweigern die Kostenübernahme. Hier bleiben die Personaldienstleister auf den zuvor nicht im Preis einkalkulierten Kosten sitzen oder riskieren die Kundenbeziehung, wenn sie auf die Berechnung bestehen. Veränderungen in der Ausgestaltung des Arbeitsrechts haben grundsätzlich Folgen für die Zeitarbeitsbranche. Eine Einschränkung des Kündigungsschutzes oder ähnliche tiefgreifende Maßnahmen, könnten sich negativ auf den Geschäftsumfang der Unternehmen auswirken. START NRW hat eine interne Revision installiert. Aufgabe der internen Revision ist es, die Einhaltung der diversen gesetzlichen Vorschriften, die Beachtung des einschlägigen Branchentarifvertrags sowie der Branchenzuschlagstarifverträge für die Arbeitnehmerüberlassung sowie die Compliance hinsichtlich der internen Richtlinien zu prüfen und sicherzustellen. Ergänzend wurde eine systemische Revision implementiert, um frühzeitig auf etwaige Fehlentwicklungen reagieren zu können. Regelmäßig werden zudem weitergehende Beratungsleistungen externer Fachleute genutzt sowie Schulungen der internen Mitarbeiter durchgeführt. Das Risiko eines Verstoßes gegen tarifvertragliche und/oder arbeitsrechtliche Vorschriften kann durch die vorbenannten Maßnahmen auf ein Minimum reduziert werden. Durch häufige Änderungen und Anpassungen der Rahmenbedingungen ist die korrekte Auslegung der jeweiligen gesetzlichen Änderungen selbst unter Branchenexperten und Fachanwälten nicht immer eindeutig. Um Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften und interne Compliance-Regeln außerhalb der Revisionstätigkeit frühzeitig erkennen zu können, hat START NRW ein Hinweisgebersystem für eine offene oder anonyme Kommunikation geschaffen. Wir stellen fest, dass die Arbeitnehmerüberlassung massiv unter dem stetig zunehmenden Fachkräfte- und Kräftemangel zu leiden hat. Die vertrieblich erschlossenen Überlassungsoptionen am Markt würden eine deutlich positivere Entwicklung ermöglichen, wenn der Bedarf an Personal gedeckt werden könnte. Die den Mitteln entsprechenden eingeleiteten Maßnahmen die "lost opportunities" & "costs of vacancy" zu optimieren, zeigen durchaus erste Erfolge, reichen jedoch (noch) nicht aus, insbesondere die frühzeitigen Übernahmen unserer Leiharbeitnehmer zu kompensieren. Für die erfolgreiche Arbeit des Unternehmens spielt die Rekrutierung interner Mitarbeiter eine ebenso große Rolle wie die Weiterentwicklung und langfristige Bindung der Beschäftigten. Mittels marktgerechter Arbeitsbedingungen und Gehälter, bedarfsgerechter Mitarbeiterförderung sowie diverser Rekrutierungsmaßnahmen sollen das Fluktuationsrisiko sowie das Risiko des Mangels an qualifiziertem Personal verringert werden. Die IT-Sicherheit und das IT-Risikomanagement haben bei START NRW eine hohe Bedeutung und Priorität. Deshalb werden regelmäßig die eingesetzten Systeme und die IT-Landschaft auf Basis internationaler Sicherheitsstandards überprüft und ermittelte Schwachstellen beseitigt bzw. abgesichert. Besondere Beachtung und Aufmerksamkeit gilt den personenbezogenen Daten. Zunehmend Sorge bereitet in diesem Zusammenhang der weltweit zu beobachtende Anstieg von Malware und Cyberangriffen. Deshalb steht die aktuelle Risikoentwicklung im Fokus der Beobachtung. Erkannten Gefahren wird durch Anschaffung zeitgemäßer Sicherheitssysteme und der Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen entgegengewirkt. Unterstützt wird die Herstellung eines adäquaten Sicherheitsniveaus durch restriktive Zugriffsrechte. Die Versorgung mit IT-Dienstleistungen, für die in Nordrhein-Westfalen verteilten Standorte von START NRW, erfolgt zentral durch die IT-Abteilung in Duisburg. Zentral werden auch die Daten des Unternehmens gespeichert. Für die Erbringung der IT-Services aus dem Headoffice sind die Standorte mit hochwertigen und abgesicherten Leitungen an die Zentrale angebunden; Redundanzen zusammen erhöhen die Ausfallsicherheit. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist die konsolidierte Betrachtung aller Einzelrisiken und Risikofelder. Aus heutiger Sicht sind keine konkreten Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 3. Chancenbericht Die Zeitarbeit bildet für Unternehmen eine alternative Beschäftigungsform, da es ihnen die Möglichkeit gibt, flexibel auf eine volatile Arbeitsnachfrage reagieren zu können und die Zeitarbeit darüber hinaus einen zeit- und ressourcensparenden Rekrutierungsweg für sie darstellt. Diese Entwicklung hat die Akzeptanz und Wertschätzung der Zeitarbeit erhöht. Mitarbeiter schätzen diese Möglichkeit als Alternative zur kurzfristigen Arbeitslosigkeit oder auch als berufliche Zwischenstation in der individuellen Karriereentwicklung. Die Bundesregierung hat ein neues Bürokratieentlastungsgesetz in der Umsetzung, welches Chancen in der Personaldienstleistung bietet. Arbeitgebende sollen keinen Nachweis der wesentlichen Vertragsbedingungen mehr liefern müssen, wenn ein Arbeitsvertrag in elektronischer Form geschlossen wurde. Auch Arbeitszeugnisse sollen künftig in elektronischer Form ausgestellt werden können. Auch die Fachkräfteoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen kann die Chance erhöhen, den Bedarf an Arbeitskräften in diversen Branchenzweigen zu decken. Ob sich die eingeleiteten Wege für die Wirtschaft jedoch in der Praxis so lösungsorientiert darstellen, werden die nächsten Monate und Jahre zeigen. Die wesentlichste Chance für START NRW ist nach wie vor die Wertschaffung durch Nutzung der Marktchancen unserer Mitarbeiter in der Beratung und im Vertrieb. Ihr Engagement ist maßgeblich, damit START NRW die vorhandenen Chancen nutzen kann. Dabei werden die Mitarbeiter von Innovationen und Optimierungen in Technik und Prozessen unterstützt. Hierzu zählen u. a. die stetige Weiterentwicklung der ERP-Systeme durch die Realisierung von Softwareupdates und die notwendigen Optimierungen im gesamten Bereich der Digitalisierung. Der nachhaltige Fokus auf die überlassungsbezogenen KPI wird weiterhin ein relevanter Hebel der Umsatzrendite darstellen. Durch unsere Netzwerke in diversen Gewerkschafts- und Arbeitsgeberverbänden zeigen sich für die Zukunft eher herausfordernde Situationen. Dies könnte mit notwendigen Anpassungsmaßnahmen verbunden sein, die wiederum unseren Geschäftsbereich Beschäftigtentransfer positiv tangieren können. In den Fachbereichen werden weiterhin alle organisatorischen Maßnahmen, die der Verbesserung der Servicequalität, Prozessqualität, der Arbeitsqualität und damit der Produkt- und Dienstleistungsqualität dienen, erfasst und definiert. Der weiterhin vorangetriebene Digitalisierungsgrad innerhalb der Organisation soll und wird ebenfalls einen positiven Impact zur Folge haben und Ressourcen schaffen.
Duisburg, 10. Mai 2024 START NRW GmbH Die Geschäftsführung Sascha Bruckhoff Andreas Schmincke Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSAn die START NRW GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der START NRW GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der START NRW GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 13. Mai 2024 HBS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Regine Köppel, Wirtschaftsprüfer Wolfgang Hedel, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDie Entwicklungen des Geschäftsjahr 2023 der START NRW GmbH waren maßgeblich von dem Fach- und Arbeitskräftemangel geprägt. Im Geschäftsbereich Arbeitnehmerüberlassung konnten Austritte von Zeitarbeitnehmenden nicht durch Eintritte, trotz hoher Nachfrage der Kunden, kompensiert werden. Durch die vorbenannte Entwicklung sowie den bis Juni 2023 erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld waren die Anfragen im Beschäftigtentransfer ebenfalls zurückhaltend. Auch die Besetzung der internen Vakanzen war herausfordernd, so dass interne Personalbedarfe nicht kurzfristig besetzt werden konnten. Dies und die Tatsache, dass der M&A Prozess mit einem Wettbewerber der Gesellschaft weiterhin nicht zum Abschluss gebracht wurden, haben dazu geführt, dass die Gesellschaft im Jahr 2023 die Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreichen konnte. Die strategischen Ziele für das Jahr 2023 zur Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie einer zeitgemäßen, dem Stand der Technik entsprechenden Ausrichtung der Fachbereiche wurden initiiert und bereits Großteiles umgesetzt. Das inhouse betriebene Rechenzentrum wurde erfolgreich in ein externes und den höchsten Standards entsprechenden Rechenzentrum ausgelagert. Die notwendigen Investitionen in die dafür erforderliche Hardware wurden ebenfalls vollzogen. Darüber hinaus wurden weiterhin systemische Optimierungen vorgenommen und den aktuellen Anforderungen des Marktes angepasst. Der Aufsichtsrat hat es sehr begrüßt, dass die geplanten Personalentwicklungsmaßnahmen ausgerollt wurden, um die individuellen Skillsets der Belegschaft respektive den Anforderungen der relevanten Parteien als auch der Unternehmenskultur weiterhin konform zu entwickeln. Die strategische Netzwerkarbeit mit einem eigenen Beiratsformat an den dezentralen Standorten der Gesellschaft konnten ebenfalls erfolgreich erschlossen und teilweise umgesetzt werden. Die seitens des Managements geplanten Veranstaltungen werden vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW positiv wahrgenommen und unterstützt. Die Zusammenarbeit, der Informationsfluss und Abstimmung zwischen dem Aufsichtsrat und dem Management war erneut und jederzeit vertrauensvoll. Zudem war der Aufsichtsrat bei allen Sitzungen beschlussfähig. Die Gesellschafterversammlung wählte am 21.06.2023 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HBS GmbH zum Prüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023. Diese Prüfungsgesellschaft hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie den Lagebericht der START NRW GmbH geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben den Jahresabschluss für 2023 geprüft, und der Abschlussprüfer informierte in der Sitzung vom 18.06.2024 über wesentliche Sachverhalte und beantwortete Fragen aus dem Gremium. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss und der zum 31.12.2023 bestehende Gewinnvortrag und der im Berichtsjahr entstandene Jahresfehlbetrag wurden gemäß Gesellschafterbeschluss vom 8. Mai 2024 vollständig in die Gewinnrücklagen der Gesellschaft eingestellt. Der Aufsichtsrat wird weiterhin die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und die Geschäftsführung in ihren Bemühungen unterstützen, um die Ziele und Interessen des Unternehmens zu wahren.
Duisburg, 18.06.2024 START NRW GmbH Stefan Kulozik, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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