Parkräume KG
Selbe AdresseBetrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Holdinghausen seit 17.2.2025 | Geschäftsführer |
Katharina Drewes seit 1.10.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% | |
| 25.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CalPlus GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die CalPlus ist ein überregionaler Vertriebspartner mit Standorten in Berlin und Hamburg und wurde 1999 von ehemaligen Fluke Vertriebsmitarbeitern gegründet. Heute gehört CalPlus zu den Top 3 der deutschen Fachdistributoren für Test- und Messgeräte und ist der führende Lieferant für Kalibratoren im Bereich elektrischer Größen und Temperatur. In Deutschland ist CalPlus umsatzstärkster Premium-Partner von Fluke und Tektronix und wurde mehrfach für beste Kompetenz in Technik und Service ausgezeichnet. Nur CalPlus kann das Gesamtprogramm inklusive Ersatzteile für beide Premium-Partner liefern. Angefangen von einer kompetenten Beratung, wettbewerbsfähigen Preisen und einer reibungslosen Auftragsabwicklung bis hin zum Aftersales Support, hauseigenen Seminaren und vor-Ort-Schulungen bietet CalPlus ein attraktives Gesamtpaket zur optimalen messtechnischen Lösung an. Die Gesellschaft betreibt eine Online-Handelsplattform, welche laufend aktualisiert und hinsichtlich des Angebotes ständig erweitert wird. Die Gesellschaft tätigt keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Überblick Die Branchenstruktur ist auf das Zusammenwirken zwischen Fachhandel und Hersteller ausgerichtet. Insbesondere im Bereich Verbrauchsmaterial aber auch im Einrichtungsbereich mit seinen Investitionsgütern war das Wettbewerbsverhalten unter den Händlern auch im Jahr 2023 stark von Verdrängung und Preisdruck geprägt. Die Bedeutung von Preisvergleichsportalen im Internet hat weiter zugenommen. Einhergehend mit dieser Entwicklung sind verkaufspreisbedingte Margenverluste nicht vermeidbar. 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Als Multibrander konnten wir mit unseren Partnern Einkaufskonditionen beibehalten. Sondereinkäufe während den Aktionszeiträumen unserer Lieferanten konnten genutzt werden, Margenverbesserungen wurden somit einkaufsseitig realisiert. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 7 % gesunken und betrugen TEUR 25.786 gegenüber TEUR 27.743 im Jahr 2022. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 1.094 um TEUR 546 über dem Vorjahr (TEUR 548). Die Personalstärke der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter erhöht. Hierbei handelte es sich unter anderem um Mitarbeiter im technischen Bereich um auch künftig unsere hervorragenden Reaktionszeiten bei technischem Support und Verkauf zu gewährleisten. Die Betriebsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 540 gesunken (TEUR 4.282 gegenüber TEUR 4.822 in 2022) und im Wesentlichen auf die in 2022 gebildete Rückstellung zurückzuführen. Gemessen am Umsatz betrug der Anteil der Betriebsaufwendungen im laufenden Jahr 16,6 % (VJ 17,4 %). Das zurückliegende Jahr haben wir genutzt, um unser Unternehmen im Bereich der Digitalisierung deutlich zu modernisieren, das Personal zu verstärken und zu verjüngen, sowie die Aufbau- und Ablauforganisation weiter zu optimieren. Der Wareneinsatz lag TEUR 1.784 unter VJ, was zum Teil auch auf die Nutzung von Sonderrabatten bei Mengenabschlüssen zurückzuführen ist. Diese dienen zum einen dazu unsere Lieferfähigkeit durch Bevorratung auch weiterhin zu sichern und zum anderen Preiserhöhungen seitens der Hersteller zumindest auf der Einkaufsseite zuvorzukommen. 3. Lage des Unternehmens a. Vermögenslage Das Anlagevermögen blieb leicht über dem Vorjahresniveau (2023 - TEUR 748 / 2022 - TEUR 625). Ausschlaggebend war, dass die Abschreibungen unter den Ersatzinvestitionen lagen. Ebenso ist das Umlaufvermögen (2023 von TEUR 7.330 und im Jahr 2022 TEUR 7.365) fast nahezu unverändert geblieben. Den größten Aktivposten der Bilanzsumme stellen die Vorräte dar. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 224 gesunken (TEUR 2.563 im Jahr 2022 gegenüber 2.339 im Jahr 2023). Die notwendige Bevorratung dient der Sicherstellung unserer Lieferfähigkeit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.402 auf TEUR 2.085 gesunken. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.463. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr auf TEUR 8.078 nach TEUR 7.990 im Vorjahr. Die Kennzahlen zur Finanz- und Vermögensstruktur stellen sich wie folgt dar:
b. Finanzlage Das Eigenkapital erhöhte sich um 2,3 % von TEUR 3.774 im Jahr 2022 auf TEUR 3.862 in 2023. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betrugen TEUR 4.216 (im Jahr 2022 - TEUR 4.216). Zur Finanzierung standen im gesamten Jahr 2023 ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden jederzeit während der Fälligkeit, soweit von Lieferanten ermöglicht unter Abzug von Skonto beglichen. Gegenüber unseren Kunden achten wir auf Begleichung unserer Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Forderungen können innerhalb der Zahlungsziele realisiert werden. Forderungsausfälle waren gering. Eventuelle Ausfallrisiken werden regelmäßig evaluiert und als gering eingestuft. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtzeitraums gewährleistet. c. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 7 % gesunken und betrugen TEUR 25.786 gegenüber TEUR 27.743 im Jahr 2022. Die Abschreibungen lagen leicht über VJ-Niveau (TEUR 167 gegenüber TEUR 111 in 2022). Die Personalkosten sind bedingt durch Neueinstellungen und Lohnsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 364 gestiegen (TEUR 3.035 gegenüber TEUR 2.671 in 2022). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken (TEUR 1.080 gegenüber TEUR 2.040 in 2022). Das Zinsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 13. Die Ertragskennziffern stellen sich wie folgt dar (Jahresüberschuss vor Gewinnausschüttung):
4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft ist überregional tätig. Durch unser umfangreiches Sortiment und mannigfaltiges Dienstleistungsangebot sind wir immer öfter auch für Kunden außerhalb dieser Stammgebiete ein interessanter Geschäftspartner. Die Gesellschaft verfügt über eine gute Wettbewerbsposition. Gravierende staatliche Eingriffe in die für uns relevanten Märkte sind aktuell nicht zu erwarten, können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Investitionsbereitschaft unserer Kunden hat sich im Jahr 2023 nicht verändert. Absatzrisiken könnten sich in Folge des Vordringens branchenfremder Akteure ergeben. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Jahr 2023 um 4 Personen gestiegen. In 2023 waren im Durchschnitt somit 36 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (2022: 32 Mitarbeiter). Auch im Jahr 2023 wurde in die Ausbildung der Mitarbeiter investiert. Die Personalfluktuation ist weiterhin gering. Die Lieferung erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Auflagen, Altgeräte, soweit von Kunden übernommen, werden gegen Nachweis durch Fachfirmen entsorgt. Eine nachträgliche Prüfung der Fachfirmen durch die Gesellschaft erfolgt nicht. Für das verbleibende Risiko wurden keine Rückstellungen gebildet, da aus Sicht der Gesellschaft das Restrisiko vernachlässigbar ist. Die Gesellschaft konnte in 2023 mit der Umsetzung weiterer Investitionsmaßnahmen wesentliche Voraussetzungen für ein zukünftiges Unternehmenswachstum schaffen. Die positiven Effekte aus den Kapazitätserweiterungen einhergehend mit der Optimierung der Geschäftsprozesse werden jedoch erst in den Folgejahren nach 2023 verstärkt zum Tragen kommen. Für 2024 wird wieder mit einem Anstieg der Umsatzerlöse gerechnet. II. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft betrachtet weiterhin das ihr angestammte Geschäftsfeld als Kernabsatzmarkt. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von leichten Umsatzreduzierungen. Parallel hierzu sind die Aufwendungen für nicht durchreichbare Preiserhöhungen, Einstandskosten, Löhne und Gehälter sowie Betriebskosten leicht gestiegen, was Auswirkung auf die Rentabilität hatte. Trotzdem erwartet die Gesellschaft Umsatz und Gewinn auf mindestens Vorjahresniveau. 2. Risikobericht Sollte sich das derzeitige Konsumverhalten in Deutschland verändern und sich dadurch die Investitionsneigung verringern, kann dies die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Dem Wettbewerb am Markt, derzeit im Wesentlichen durch Onlineaktivitäten beeinflusst, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Gleichzeitig werden wir neue attraktive und wettbewerbsfähige Onlineaktivitäten starten. Um Risiken frühzeitig zu erkennen, werden die Entwicklung der Erlöse und Kosten sowie die Liquiditätsentwicklung in monatlichen Auswertungen erfasst und von der Geschäftsführung ausgewertet. Durch unser engmaschiges Controlling sind wir jederzeit in der Lage Fehlentwicklungen frühzeitig zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen zu korrigieren. Als wesentliche externe Risiken in unserem unternehmerischen Umfeld sind zu nennen: Lieferverzögerungen aufgrund der Lieferketten-Problematik. Dem begegnen wir durch eine gesteigerte Bevorratung/Lagerhaltung. Die Allgemeinwirtschaftslage und damit verbunden das Verhalten der privaten Haushalte. IT-Risiken sind durch die ständige Aktualisierung der Software und der Verwendung von Sicherheitsvorkehrungen begrenzt. Zur Vermeidung von Personalrisiken sorgen wir im Rahmen unseres Personalmanagements für Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, modern ausgestattete Arbeitsplätze und gute Entlohnung. Über die vorgenannten Risiken hinaus sind uns keine Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Das Risiko eines Forderungsausfalls bestand auf Grund der Struktur der Auftraggeber bzw. der wirtschaftlichen Größe und Zuverlässigkeit dieser kaum. Nennenswerte Währungsrisiken bestehen nicht. Das Risiko einer starken Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist nicht gegeben und wird durch Verbreiterung der Kundenbasis stetig gemindert. Preisschwankungen bei Rohstoffen wie Metallen können sich direkt auf die Aufwendungen des Unternehmens auswirken. Ein plötzlicher Anstieg der Rohstoffpreise kann die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen, insbesondere wenn die Preiserhöhungen nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Die kurzfristige Liquiditätslage wird durch Kontrolle der Zahlungsziele bestimmt. Der sich aus der lang- wie kurzfristigen Liquiditätsplanung ergebende Liquiditätsbedarf ist durchgängig sichergestellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bedient. Als Chancen des Unternehmens sieht die Gesellschaft die Qualität ihrer Produkte. 3. Chancenbericht Unsere besondere Chance sehen wir in unserer Struktur mit flachen Hierarchien und unserer jederzeit möglichen, persönlichen Ansprechbarkeit, die wir unseren Kunden vermitteln und die sich bei unseren Mitarbeitern im Betriebsklima widerspiegelt. Hohe Beratungskompetenz, hohe Qualitätsstandards unserer angebotenen Produkte, marktgerechte Preise für die Kunden und ein exzellenter Service sind die Grundlagen für eine weitere positive Entwicklung. Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung grundsätzlich positiv. Insbesondere im Handel konnten wir unsere herausragende Marktposition sowie unseren exzellenten Ruf als zuverlässiger Lieferant in diesem stark steigenden Segment weiter festigen. 4. Prognosebericht Wir erwarten für das Jahr 2024, trotz der Auswirkungen des Ukraine Krieges, eine anhaltende Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Die von uns getätigten Investitionen in Personal und Unternehmens-IT werden im Geschäftsjahr 2024 deutlich zur Wertschöpfung beitragen. Sowohl bei den Umsatzerlösen wie auch beim Betriebsergebnis rechnen wir für 2024 mit einer leichten Konsolidierung. Auch 2024 werden wir in die strukturelle Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft investieren. Tiefgreifende Einschnitte durch Politik oder Gesellschaft sind für unser Unternehmen derzeit nicht zu erwarten. III. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Forschung und Entwicklung. IV. Bericht über Tochtergesellschaften, Beteiligungen bzw. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Berlin und Hamburg sowie Regionalbüros in Breddorf, Euskirchen, Herzlake, Dieburg, Gifhorn, Kernen im Remstal, Bünde, Schönaich, Schönborn, Sarching.
Berlin, den 16. September 2024 gez. Jürgen Mau, Geschäftsführer der CalPlus GmbH, Berlin Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben, Gliederung Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung nach den §§ 266 Abs. 1, 276 und 288 HGB und bei der Offenlegung nach § 236 HGB i.V.m. § 327 HGB des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going-Concern-Prinzip") ausgegangen. Dem stehen weder sachliche noch rechtliche Gründe entgegen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen auf Basis einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt. Die Zugänge werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von weniger als 250,00 EUR im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Von der nach § 6 Abs. 2 EStG in Verbindung mit R40 EStR zulässigen Bewertungsfreiheit für Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR wurde in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Aus Wesentlichkeitsgründen wird diese Vorgehensweise auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Den risikobehafteten Forderungen wird durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen werden nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen gebildet und tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungstag der Forderungen oder Verbindlichkeiten umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagenspiegel Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig soweit in der Bilanz nicht gesondert angegeben. 3. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
4. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
5. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Die Restlaufzeiten sind ansonsten in der Bilanz vermerkt. 6. Nicht bilanzierte sonstigte finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag noch eine Aval-Bürgschaft bei der Deutschen Bank in Höhe von insgesamt 33.891,19 EUR. Außerdem bestehen zum Bilanzstichtag noch die folgenden monatlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen: Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
IV. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden aus dem Vertrieb meßtechnischer Produkte erzielt. 2. Personalaufwand Der Personalaufwand ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich im Wesentlichen aus Raumkosten und deren Instandhaltung zusammen. V. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Jürgen Mau, Berlin, Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Angaben zu Arbeitnehmern Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
3. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.093.555,28 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Jahresüberschusses ergibt sich ein Betrag von 4.840.155,58 EUR zur Ergebnisverwendung. Hiervon erfolgten im Berichtsjahr bereits Vorabausschüttungen an die Gesellschafter in Höhe von insgesamt 1.005.000,00 EUR, so dass ein Betrag von 3.835.155,58 EUR zur Ergebnisverwendung verbleibt. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.835.155,58 EUR der zu verwenden ist. Zur weiteren Ausschüttung sind 0,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 3.835.155,58 EUR vorgetragen. Der Bilanzgewinn beträgt nach Ergebnisverwendung 3.835.155,58 EUR. 4. Nachträgliche Ereignisse Nach dem Bilanzstichtag haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses keine wesentlichen Änderungen in der Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.
Berlin, den 16. September 2024 gez. Jürgen Mau, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die CalPlus GmbH, Berlin Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der CalPlus GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CalPlus GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststelle.
Berlin, den 16. September 2024 gez. Till Andreesen, Wirtschaftsprüfer |
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