Schnieder Geschäftsführungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Kreitz seit 6.3.2007 | Prokura |
Alfons Schnieder seit 6.3.2007 | Geschäftsführer |
Stephan Schnieder seit 6.3.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Sebastian Schneider | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schnieder Hotel GmbHDattelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2013Schnieder Hotel GmbH , Datteln1. Geschäftsverlauf und Lage Der zwischen Herrn Alfons Schnieder und der Schnieder Hotel GmbH bestehende Pachtvertrag wurde zum 31.12.2012 fristgerecht gekündigt. Infolge Kündigung des Pachtvertrages wird ab 2013 das bisher von der Schnieder Hotel GmbH betriebene operative Geschäft Hotel und Restauration von dem Einzelunternehmen Schnieder e.K. fortgeführt. Der Unternehmenszweck der Schnieder Hotel GmbH besteht ab 2013 im Wesentlichen in der Verpachtung der Betriebs- und Geschäftsausstattung an das Einzelunternehmen Schnieder e.K., in der Geschäftsbesorgung der Verpachtung des Campinggeländes und der Vermarktung der Ferienwohnungen Belgien sowie der Zurverfügungstellung der liquiden Mittel an das Einzelunternehmen Schnieder e.K. im Darlehenswege. Die Umsatzerlöse 2013 in Höhe von insgesamt 515,8 TEuro beinhalten im Wesentlichen die Einnahmen aus der Verpachtung der Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 381,4 TEuro, in Höhe von 78,4 TEuro aus der Geschäftsbesorgung des Campingbetriebes, in Höhe von 5,6 TEuro aus der Vermarktung der Ferienwohnungen Belgien und aus Sachanlageverkäufen in Höhe von 15,5 TEuro. Für die Mitarbeit der Arbeitnehmerin Helmtraut Schnieder im Einzelunternehmen Schnieder e.K. erhält die Schnieder Hotel GmbH eine Kostenerstattung von dem Einzelunternehmen in Höhe von 20,0 TEuro. Infolge der Zurverfügungstellung von liquiden Mitteln im Darlehenswege werden in 2013 Zinserträge in Höhe von 72,0 TEuro generiert, die im Rahmen des Ergebnisses einen bedeutsamen finanziellen Leistungsindikator darstellen. Das Eigenkapital beläuft sich per 31.12.2013 auf 2.952,8 TEuro (=73,7 % der Bilanzsumme). Der Jahresüberschuss in Höhe von 2,6 TEuro in 2013 wird durch Verluste aus Währungsgeschäften in Höhe von 52,4 TEuro nicht unerheblich beeinflusst. Aufgrund der guten Liquiditätslage konnten die finanziellen Verpflichtungen jederzeit problemlos reguliert werden. 2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Ablauf des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht festzustellen. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft Für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 wird bei annähernd gleichbleibenden Erlösen und Aufwendungen infolge reduzierter Abschreibungen mit einem deutlich verbesserten Ergebnis gegenüber 2013 gerechnet. Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtlichen Entwicklungen abweichen können. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum gegebenen Zeitpunkt nicht.
Datteln, 31. März 2014 Schnieder Hotel GmbH Alfons Schnieder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2013Schnieder Hotel GmbH, DattelnI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Schnieder Hotel GmbH ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Geschäftsjahr 2013 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Geringwertige Anlagegegenstände bis 150 Euro werden im Jahr der Anschaffung als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. In den Jahren 2008 und 2009 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungskosten den Betrag von 150 Euro, nicht aber den Betrag von 1.000 Euro überschritten, eine Gruppenbewertung vorgenommen. Danach wurde für diese Vermögensgegenstände ein Sammelposten gebildet, welcher im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde bzw. fortgeführt wird. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 Euro und 410 Euro aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG sind zum Barwert angesetzt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,88 % bewertet. Des Weiteren wird, soweit das Betriebsrentengesetz Anwendung findet, eine dynamische Entwicklung der Löhne und Gehälter und der Renten in Höhe von 1,7 % p.a. zugrunde gelegt. Eine Fluktuation wird nicht unterstellt. Der Anspruch auf den erdienten Teil der Pensionszusage an Herrn Alfons Schnieder wurde zum 31.12.2012 eingefroren. Die Zusagen zu den Pensionsverpflichtungen von Herrn Kreitz und Frau Dahlke wurden im Rahmen der Umstrukturierung von dem Einzelunternehmen Schnieder e.K. übernommen. Bei der Bildung der anderen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, der dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag entspricht. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, die eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus diesen Kursänderungen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Aktiva Das Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGBist dem Anhang beigefügt. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung wurden bei den Finanzanlagen in Höhe von 14.011,58 Euro vorgenommen. Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer, die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden, bestehen in Höhe von 1.755.000,00 Euro (Vorjahr: 1.702.453,54 Euro):
Weitere wesentliche Bedingungen liegen nicht vor. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.720.785,73 Euro (Vorjahr: 10.382,20 Euro) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und gliedern sich wie folgt auf: Körperschaftsteuerguthaben 10.785,73 Euro (Vorjahr: 10.382,20 Euro), Forderungen gegenüber Schnieder e.K. in Höhe von 1.710.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Folgende Beträge größeren Umfangs sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten, entstehen rechtlich jedoch erst nach dem Abschlussstichtag: im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von 269,80 Euro (Vorjahr: 5.885,96 Euro). Passiva Mit den Pensionsrückstellungen wurde das hierfür aufgebaute Planvermögen in Form einer Rückdeckungsversicherung verrechnet. Das Planvermögen hat einen beizulegenden Zeitwert von 0,00 Euro. Die mit dem Planvermögen verrechneten Schulden haben einen Erfüllungsbetrag von 799.395,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Abschlusskosten und Aufbewahrungspflichten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, bestehen in Höhe von 194.409,29 Euro. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 56.318,18 Euro (Vorjahr: 0,00) haben eine Restlaufzeit größer 5 Jahre. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Erträge aus dem Planvermögen in Höhe von 27.599,41 Euro mit Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung in Höhe von 40.803,00 Euro verrechnet. V. Sonstige Angaben Gesellschaftsorgane Die Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft erfolgte im Berichtsjahr durch: Herrn Alfons Schnieder, Hotelier.
Datteln, 28. März 2014 Schnieder Hotel GmbH Geschäftsführung Alfons Schnieder Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2014 festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schnieder Hotel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, 28. August 2014 Andreas Dumstorf, Wirtschaftsprüfer |
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