Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 725267
Vorher
PC-Service GmbH PCS
Eingetragen
4.12.1995
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Vertrieb von Computern, Computerteilen und Software jeder Art, die generalunternehmerische Auftragsabwicklung der Einrichtung, Erweiterung und Behebung von Fehlern von Computern sowie der Installation und Konfiguration von System- und Anwendungssoftware sowie die Projektbetreuung EDV-bezogener Problemlösungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Fritz
seit 29.1.2025
Geschäftsführer
Marcel Widmann
seit 13.3.2024
Prokura
Steffen Reusch
seit 20.11.2013
Prokura
Walter Rüdinger
seit 31.3.2010
Geschäftsführer
Bernd Winterhalter
seit 31.3.2009
Prokura
Sandra Brodesser
seit 23.1.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert25.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ACP Holding Deutschland GmbH
Germany
125.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACP IT Solutions GmbH

Leinfelden-Echterdingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.203,47 2.915,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248.160,90 150.228,45
263.364,37 153.143,68
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 381.980,80 277.376,39
2. Waren 1.893.756,60 2.275.737,40 1.592.560,74 1.869.937,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.572.045,68 3.073.839,59
2. Sonstige Vermögensgegenstände 59.217,89 3.631.263,57 60.883,65 3.134.723,24
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 853,05 928,37
5.907.854,02 5.005.588,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.241,59 27.907,42
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 573.335,53
6.196.459,98 5.759.975,37

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Verlustvortrag -1.073.335,53 -1.249.044,56
III. Jahresüberschuss 596.555,95 175.709,03
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 573.335,53
23.220,42 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 73.000,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 648.519,11 483.433,11
721.519,11 483.433,11
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 109.836,41 124.863,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.191.155,61 2.784.571,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.768.681,85 1.878.945,25
4. Sonstige Verbindlichkeiten 265.420,78 408.094,64
- davon aus Steuern EUR 88.282,60 (i. Vj. EUR 374.245,71) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.035,76 (i. Vj. EUR 5.692,28) -
5.335.094,65 5.196.474,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 116.625,80 80.068,12
6.196.459,98 5.759.975,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 32.761.853,13 26.065.202,51
2. Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 104.604,41 -26.135,59
3. Sonstige betriebliche Erträge 412.250,76 428.397,17
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.719.886,54 -18.998.192,60
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.950.706,85 -4.705.307,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -857.056,71 -5.807.763,56 -780.592,33 -5.485.899,65
- davon für Altersversorgung EUR 9.720,25 (i. Vj. EUR 9.029,16) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -107.977,43 -93.652,37
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.852.983,15 -1.665.983,10
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.221,25
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.221,25) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -112.849,51 -40.608,90
- davon an verbundene Unternehmen EUR 112.849,51 (i. Vj. EUR 40.608,90) -
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -73.000,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 604.248,11 184.348,72
12. Sonstige Steuern -7.692,16 -8.639,69
13. Jahreüberschuss 596.555,95 175.709,03

Anhang

I. Allgemeines

Sitz der ACP IT Solutions GmbH ist Leinfelden-Echterdingen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 725267 im Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Der Jahresabschluss der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Geschäftsjahr 2023/2024 besteht, anders als in den Vorjahren, kein durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (in 2022/2023 TEUR 573) mehr. Trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in den Vorjahren kann von einer Fortführungs-Prämisse ausgegangen werden. Der Jahresüberschuss aus dem aktuellen Jahr (TEUR 597) sowie die in den Vorjahren erzielten positiven Ergebnisse, haben den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in den letzten Jahren fortlaufend verringert. Wir gehen weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Liquide Mittel werden durch eine Cashpoolvereinbarung über die Muttergesellschaft ACP Holding Deutschland GmbH jederzeit zur Verfügung gestellt.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend zwischen 3 und 5 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Nutzungsdauer liegt dabei zwischen 3 und 8 Jahren.

Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände bis EUR 800, die selbständig genutzt werden können, werden aufwandswirksam erfasst.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzel- sowie im angemessenen Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht eingerechnet. Die Abwertung der Lagerware wird nach dem vorgeschriebenen Niederstwertprinzip durchgeführt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist nachfolgend in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Der im Geschäftsjahr 2017/2018 erworbene Geschäfts- und Firmenwert wurde über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer wurde unter Berücksichtigung der Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschätzt.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen in Höhe von TEUR 3.621 (Vorjahr TEUR 3.135) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

ausstehende Prämien an Mitarbeiter TEUR 319 (Vorjahr TEUR 194)

sonstige personalbezogene Rückstellungen (insb. nicht genommener Urlaub) TEUR 204 (Vorjahr TEUR 204)

sonstige Verpflichtungen TEUR 43 (Vorjahr TEUR 3)

Abschlussprüfung und -erstellung TEUR 36 (Vorjahr TEUR 34)

Berufsgenossenschaft TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25)

Gewährleistungen TEUR 21 (Vorjahr TEUR 23)

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag 31.03.2024 Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 110 110 0 0
Vorjahr 125 125 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.191 3.191 0 0
Vorjahr 2.784 2.784 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.769 1.769 0 0
Vorjahr 1.879 1.879 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 265 265 0 0
Vorjahr 408 408 0 0
Geschäftsjahr 5.335 5.335 0 0
Vorjahr 5.196 5.196 0 0

Für alle Verbindlichkeiten wurden von der Gesellschaft keine Sicherheiten ausgereicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.600 (Vorjahr TEUR 1.600) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 169. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus dem Cash-Pooling und dessen Verzinsung.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Form des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält Aufwendungen für Altersversorgung der Mitarbeiter und des Geschäftsführers in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 9).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse:

Zum 31. März 2024 bestehen auf Grund abgeschlossener Miet- und Leasingverträge folgende finanzielle Verpflichtungen:

- Verpflichtung innerhalb des Jahres bis 31. März 2025: TEUR 683
- Verpflichtung im Zeitraum 1. April 2025 bis 31. März 2029: TEUR 902
- Verpflichtungen nach dem 31. März 2029: TEUR 0

Zum 31. März 2024 bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31. März 2024 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Abschlussprüferhonorar

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 S. 2 HGB in Anspruch und wird der Wirtschaftsprüferkammer auf schriftliche Aufforderung die Höhe des Prüfungshonorars übermitteln.

Anzahl Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 83 Angestellte (Vorjahr 84), davon 7 leitende Angestellte (Vorjahr 7) beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Zur Geschäftsführung ist Herr Walter Rüdinger berufen.

Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.

Nachtragsbericht

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres hatten.

Konzernzugehörigkeit

Die ACP lT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, wurde in den Konzernabschluss der ACP Group AG, Wagenseilgasse 3, A-1120 Wien/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis kann am Sitz des Mutterunternehmens eingesehen werden.

Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen

Es bestanden im Geschäftsjahr 2023/2024 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 596.555,95 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leinfelden-Echterdingen den 31. Mai 2024

ACP IT Solutions GmbH

Der Geschäftsführer

Walter Rüdinger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2023 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.589,51 16.266,88 779,40 43.076,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 70.000,00 0,00 0,00 70.000,00
97.589,51 16.266,88 779,40 113.076,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 926.619,66 201.931,24 1.316,24 1.127.234,66
1.024.209,17 218.198,12 2.095,64 1.240.311,65
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.674,28 3.978,64 779,40 27.873,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 70.000,00 0,00 0,00 70.000,00
94.674,28 3.978,64 779,40 97.873,52
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 776.391,21 103.998,79 1.316,24 879.073,76
871.065,49 107.977,43 2.095,64 976.947,28
Buchwerte
31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.203,47 2.915,23
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
15.203,47 2.915,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248.160,90 150.228,45
263.364,37 153.143,68

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/2024

der ACP IT Solutions GmbH

Leinfelden-Echterdingen

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, umfasst die Beratung, sowie Service, Verkauf und Handel mit IT-Hard- und Softwareprodukten. Die Strategie der Gesellschaft besteht im Wesentlichen im Ausbau von Marktanteilen in der Region Baden-Württemberg sowie die bisherigen erfolgreichen Kundenbeziehungen mit bestehenden und neuen Serviceleistungen zu intensivieren.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Unternehmens

Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, sind Umsatz und EBIT.

Diese Säulen werden in der jährlichen Planung besprochen und festgelegt. Das monatliche Controlling stellt sicher, dass hier frühzeitig auf Abweichungen reagiert werden kann.

Die ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, konnte auch im vergangenen Geschäftsjahr die positive Entwicklung fortsetzen und die gesteckten Ziele übertreffen.

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April 2024 auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März 2024. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. 1

1 Ifo Institut, ifo Geschäftsklimaindex gestiegen, Stand: April 2024

Der Markt für Informationstechnik entwickelte sich mit einem Wachstum von 2,0 % im Jahr 2023 leicht positiv. Die für ACP besonders relevanten Bereiche IT-Hardware und IT-Services entwickelten sich dabei wie folgt: Während der Bereich IT-Hardware um 5,4 % gesunken ist, stieg der Bereich IT Services um 5,1 % an. 2

2 www. bitkom. org, ITK-Marktzahlen, Stand: Januar 2024

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren wir mit der Problematik der umfassenden Lieferschwierigkeiten konfrontiert. Aufgrund dessen gab es einen sehr hohen Auftragsbestand. Diesen konnten wir im vergangenen Geschäftsjahr 2023/2024 ausliefern bzw. abarbeiten, da sich die Situation um die Lieferschwierigkeiten erholte. Dies hat sich positiv auf den Umsatz des Geschäftsjahr 2023/2024 ausgewirkt.

Innerhalb des letzten Geschäftsjahres flachte der rasante Anstieg der Inflation ab, so dass wir mit dessen Auswirkungen weniger stark zu kämpfen hatten als im Vorjahr. Die Problematik, die steigenden Kosten nicht zeitnah 1:1 an die Kunden weitergeben zu können, bleibt allerdings nach wie vor.

Durch gutes Wirtschaften, Kostenkontrolle und gezielte Investitionen in gewinnbringende Bereiche und Mitarbeiter, konnten wir die Umsatzerlöse des Vorjahres signifikant steigern und im Geschäftsjahr 2023/2024 EUR 32,8 Mio. erwirtschaften.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen ist sehr gut. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2023/2024 konnten wir nicht nur erreichen, sondern sogar übertreffen. In den strategischen Feldern des Unternehmens wie Managed Services, Networking und Datacenter Business zeigte sich in diesem Geschäftsjahr ein anziehendes Geschäft, mit einem Umsatzwachstum von über 20 %. Es besteht eine breite Kundenbasis mit mittelständischen Unternehmen, Health Care und öffentlichen Auftraggebern.

Auch im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte mit einem EBIT von TEUR 790 ein positives Jahresergebnis erreicht werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, ist im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt positiv.

1. Ertragslage

Aufgrund der stabilen Auftragslage und der Akquisition neuer Kunden sowie der bestehenden Rahmenverträge im Umfeld der öffentlichen Auftraggeber konnte die Gesellschaft die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 um TEUR 6.697 bzw. 25,7 % auf TEUR 32.762 steigern. Wesentlichen Anteil am Umsatz hatte das Kundensegment öffentliche Auftraggeber.

Im Vergleich dazu erhöhte sich der Materialaufwand von TEUR 18.998 im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 24.720 im Geschäftsjahr 2023/2024. Beim Anstieg der Umsatzerlöse um 25,7 % erhöhten sich die Materialaufwendungen um 30,1 %. Die Beschaffungsmarktpreise bewegen sich dabei höher im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2023/2024 bei 83 Mitarbeitern (i. Vj. 84). Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 322 bzw. 5,9 %. Wesentliche Ursachen sind der Anstieg der Gehälter durch Gehaltsanpassungen bei Mitarbeitern. Die Personalaufwandsquote ist mit 17,7 % im Berichtsjahr gesunken (i. Vj. 21,0 %).

Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.666 im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 1.853 im Geschäftsjahr 2023/2024 resultiert hauptsächlich aus den höheren KFZ-Kosten, Veranstaltungen, Instandhaltung/Wartung EDV/Software und Hausbetriebskosten.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 604 (i. Vj. TEUR 184) erzielt werden.

2. Finanzlage

Die Bestände an liquiden Mitteln ohne Cash-Pooling blieben unverändert bei TEUR 1. Gegenüber der Gesellschafterin besteht zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit aus der Cash-Pooling-Vereinbarung in Höhe von TEUR 167. Eine nach der indirekten Methode ermittelte Cash-Flow-Rechnung, d. h. ausgehend vom Jahresüberschuss mit Korrektur um die einzelnen nichtzahlungswirksamen Geschäftsvorfälle, zeigt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln nach den folgenden Tätigkeitsbereichen.

31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 430 -432 862
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -218 -77 -141
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -113 -39 -74
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 99 -548 647
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -265 283 -548
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -166 -265 99

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten im Cash-Pooling zusammen.

Das Unternehmen hat die Möglichkeit, bei der ACP Holding Deutschland GmbH, München, über eine bestehende Kreditrahmenvereinbarung jederzeit Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Im Geschäftsjahr wurde diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, erhöhte sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 auf TEUR 6.196 (VJ. TEUR 5.760).

Im Geschäftsjahr verbuchten wir Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 218. Die wesentlichen Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen Investitionen im Zusammenhang mit der Erweiterung der internen EDV und Anschaffungen für Managed-Service-Lösungen für Kunden sowie die Neuanschaffung neuer Notebooks für die Mitarbeiter.

Die Abschreibung für das laufende Geschäftsjahr betrug TEUR 108 (i. Vj. TEUR 94). Das Anlagevermögen hat mit TEUR 263 (i. Vj. TEUR 153) zum 31. März 2024 einen Anteil von 4,2 % (i. Vj. 2,7 %) an der Bilanzsumme.

Im Umlaufvermögen haben die Vorräte einen Anteil von 38,5 % (i. Vj. 37,4 %). Die Vorräte sind von TEUR 1.870 im Vorjahr auf TEUR 2.276 im Geschäftsjahr 2023/2024 gestiegen durch einen mengenmäßigen Anstieg der fertigen Erzeugnisse sowie einem höheren unfertigen Auftragsbestand.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag 31. März 2023 von TEUR 3.074 auf TEUR 3.572 per 31. März 2024 erhöht (16,2 %) aufgrund des Umsatzanstiegs.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 besteht, anders als in den Vorjahren, kein durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (in 2022/2023 TEUR 573) mehr. Trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in den Vorjahren kann von einer Fortführungs-Prämisse ausgegangen werden. Der Jahresüberschuss aus dem aktuellen Jahr (TEUR 597) sowie die in den Vorjahren erzielten positiven Ergebnisse, haben den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in den letzten Jahren fortlaufend verringert. Wir gehen weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Liquide Mittel werden durch eine Cashpoolvereinbarung über die Muttergesellschaft ACP Holding Deutschland GmbH jederzeit zur Verfügung gestellt.

Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 483 auf TEUR 649 gestiegen. Wesentliche Posten der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Prämien und Provisionen (TEUR 319; i. Vj. TEUR 194) und Rückstellungen für nicht in Anspruch genommenen Urlaub (TEUR 204; i. Vj. TEUR 204).

Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich von TEUR 5.196 auf TEUR 5.335 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 406 bzw. 14,6 % auf TEUR 3.191 erhöht. Dies resultiert aus der Erhöhung des Lagerbestands auf TEUR 2.276.

C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 597 erwirtschaftet. Das geplante EBIT von TEUR 701 wurde mit TEUR 790 übererfüllt. Dieser positive Effekt ist darauf zurückzuführen, dass sich die Probleme der Vorjahre (Coronakrise, Lieferschwierigkeiten, Energiekrise, usw.) nahezu aufgelöst haben. Der hohe Auftragsbestand aus dieser Zeit konnte abgearbeitet werden. Wir erwarten keine weiteren Lieferschwierigkeiten.

D. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung

Wir planen für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einer Erhöhung des Umsatzes auf EUR 35,7 Mio. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025, die im März 2024 aufgestellt wurde, weist ein budgetiertes EBIT in Höhe von TEUR 701 aus.

Die bekannten Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland prognostizieren eine allgemeine Abkühlung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung mit weiterhin leicht ansteigenden IT-Investitionen im öffentlichen Auftraggeber Umfeld. Durch die strategische Ausrichtung in Managed Services und das umfangreiche Produktportfolio kann schnell auf die unterschiedlichen Auswirkungen und Markterfordernisse reagiert werden. Im Fokus stehen auch die Veränderungen in dem Bereich Digitalisierung. Hier wird eine verstärkte Zusammenarbeit mit der ACP Digital geplant.

Ebenso rechnen wir in den nächsten Monaten mit einer vollen Beschäftigung und einem leichten Anstieg der Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2024/2025.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 wird damit gerechnet, dass sich der Geschäftsverlauf trotz der allgemeinen prognostizierten Abkühlung positiv entwickelt.

E. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Chancen für die zukünftige Entwicklung:

Die Erschließung neuer Absatzmärkte, z. B. durch Übernahme von IT-Outsourcing bei kleinen bis mittelständischen Unternehmen, stellt eine wesentliche positive Chance in der aktuellen Wirtschaftsentwicklung dar. Speziell der Bereich "Managed Services" wird sich im IT-Markt noch stärker etablieren. Durch die nötige Digitalisierung in den Bereichen Industrie und öffentliche Auftraggeber ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten für IT-Projekte. Die ACP IT Solutions GmbH ist hier aufgrund bestehender Strukturen und bestehender Services im vorderen Bereich der Anbieter. Das Portfolio in diesem Bereich wird permanent erweitert und wir sehen hier eine deutliche Steigerung der Vertragsabschlüsse.

Durch die nötige Digitalisierung im Kundensegment der öffentlichen Auftraggeber werden weiterhin vermehrt Investitionen in die IT-Infrastruktur erwartet. Insbesondere bei den Schulen im Land Baden-Württemberg, die hier durch die Förderung des Digitalpakts auch die Mittel für die Investitionen erhalten. Es werden auch einige größere Ausschreibungen im Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet. Mit einer eigenen Abteilung, die sich nur mit der Bearbeitung von Ausschreibungen befasst, sehen wir darüber hinaus Chancen für den Gewinn weiterer Ausschreibungen. Durch die getätigten Investitionen im Bereich "Key Accounts/Großkunden" wird sich dieser Bereich in der ACP IT Solutions erweitern, jedoch ist eine Ausrichtung ausschließlich auf Großkunden derzeit nicht geplant.

Der Bereich Healthcare ist mit zwei großen Kunden sowie einigen kleineren Kunden gut aufgestellt.

Im Bereich Networking erwarten wir bei weiterhin hohen Umsätzen auch in diesem Geschäftsjahr ein Wachstum.

Die Abteilung Datentechnik/IT-Verkabelung unterstützt den Bereich Networking. Diesen Service bieten wir auch für andere ACP-Lokationen an. Wir planen eine sukzessive Vergrößerung dieser Abteilung.

Risiken, Risikomanagementziele und -methoden

Das Risiko- bzw. Controllingmanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch das interne Controlling (Risikocontrolling und -reporting) abgedeckt. Zu einem internen Überwachungssystem gehören der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals und Arbeitsanweisungen.

Die deutsche Wirtschaft unterliegt möglichen Risiken. Die Abkühlung der allgemeinen Wirtschaftslage, eine mögliche weitere Eskalation im Ukrainekrieg, ein erneuter Anstieg der Inflation sind dabei einige Beispiele. Die möglichen Risiken zum 31. März 2024, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, lassen sich anhand der Nettomethode wie folgt skizzieren:

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Durch die Inflation sind wir überschaubaren Preisrisiken ausgesetzt. Die Weitergabe der Preise, insbesondere im öffentlichen Auftraggebersektor ist begrenzt. Vor allem bei langfristigen Verträgen/ Rahmenverträgen sind Preiserhöhungen teilweise ausgeschlossen.

Aufgrund der sehr breiten Verteilung unseres Hauptgeschäfts auf eine große Zahl von kleineren und mittelständischen Kunden, speziell im Bereich "Managed Service", ist für die ACP IT Solutions auch das Forderungsausfallrisiko im gleichen Maße gestreut und nicht von wenigen Schlüsselkunden abhängig. Zusätzlich werden Kundenforderungen über die Euler Hermes Deutschland AG, Hamburg gegen einen Ausfall versichert. Die Zusicherung beim Kreditversicherer wird bereits mit der Auftragserteilung eingeholt. Bei einem hohen Kundenanteil von öffentlichen Auftraggebern ist auch hier das Risiko begrenzt.

Aufgrund der oben genannten Themen und insbesondere der daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen können Ausfälle von offenen Forderungen oder Nicht-Realisierung begonnener Projekte nicht vollends ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen für das Unternehmen sind jedoch aufgrund der aufgezeigten Maßnahmen begrenzt.

Ausfällen von Lieferanten durch Insolvenz oder strategische Änderungen im Rahmen von Akquisitionen wird mit einer Zwei-Lieferanten-Strategie für alle wesentlichen Produkte begegnet. Die eingeschränkte Lieferfähigkeit von Lieferanten aufgrund von Werkschließungen oder einer Unterbrechung der Lieferketten kann im Geschäftsjahr 2024/2025 nicht ausgeschlossen werden.

Liquiditätsrisiken werden durch die Möglichkeit der Darlehensaufnahme von der ACP Holding Deutschland GmbH, München in der notwendigen Höhe ausreichend Rechnung getragen. Für das Unternehmen ist daher ein Zugang zu liquiden Mitteln im Bedarfsfall jederzeit gewährleistet. Durch die Kapitalstärke der ACP Gruppe befürchtet die Geschäftsleitung hier keine substanziellen Finanzierungsrisiken.

Fremdwährungsrisiken bestehen auf Grund der regionalen Geschäftsausrichtung nicht.

Die oben beschriebenen Maßnahmen und Möglichkeiten reduzieren in diesem Bereich unser Risiko auf ein geringes und kalkulierbares Maß.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken:

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch das Ausnutzen neuer innovativer Geschäftsideen, wie z. B. in dem Bereich Digitalisierung und die teilweise Übernahme von IT-Betrieb bei mittelständischen Unternehmen durch Managed Services, wird diesem Risiko entgegengewirkt und als nicht hoch eingeschätzt.

Personalrisiken:

Die ACP IT Solutions GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Wo möglich wurde mit Mitarbeitern HomeOffice bzw. Verträge über mobiles Arbeiten geschlossen. Das heißt unsere Mitarbeiter arbeiten größtenteils im HomeOffice. Die Gefährdung des sozialen Miteinanders konnten wir aufgrund zahlreicher Gegenmaßnahmen weitestgehend abmildern. Durch verpflichtende Büroarbeitstage und regelmäßige Mitarbeiterevents sorgen wir dafür, dass regelmäßig persönlicher Kontakt entsteht. Darüber hinaus befinden wir uns gerade im Modernisierungsprozess unserer Büroräumlichkeiten und der Erneuerung unseres Mobiliars auf mobile, moderne und gesundheitsfreundliche Arbeitsplätze. Aktuell schätzen wir das Personalrisiko als gering ein.

Sonstige Risiken:

Weitere Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, welche sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen.

F. Bestehende Zweigniederlassungen

Es besteht eine Zweigniederlassung in Ulm (seit 1. April 2017). Die anteiligen Umsatzerlöse für die Zweigniederlassung in Ulm betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 4.466. Zum Stichtag werden an der Niederlassung Ulm durchschnittlich 18 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Leinfelden-Echterdingen, 31. Mai 2024

ACP IT Solutions GmbH

Der Geschäftsführer

Walter Rüdinger

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACP IT Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACP IT Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 4. September 2024

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Zimmermann, Wirtschaftsprüferin

Stümpfl, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt.

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