Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3806
Eingetragen
30.10.2000
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Fertigung feinmechanischelektronischer Geräte der Medizintechnik und alle damit zusammenhängende Tätigkeiten. Die Erledigung handwerklicher Arbeiten ist nicht Gegenstand des Unternehmens.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Lehr
seit 14.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
EPnP Medical GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brunner GmbH

Euerbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt:

"An die Brunner GmbH, Euerbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Brunner GmbH, Euerbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brunner GmbH, Euerbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Schweinfurt, 20. August 2019

PICKEL & MEHLER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Sylvia Mehler) Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Brenner GmbH, Euerbach

Registergericht Schweinfurt, HRB Nr. 3806

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   7,00   392,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.977,00     10.000,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.621,00     18.558,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.951,00     69.960,00
    85.549,00   98.518,00
III. Finanzanlagen   60.678,20   47.022,72
      146.234,20 145.932,72
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte   751.236,66   523.045,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   425.620,88   596.039,53
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.233.081,98   777.201,45
      2.409.939,52 1.896.286,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten     6.621,72 3.527,33
D. Aktive latente Steuern     30,99 0,00
      2.562.826,43 2.045.746,28

PASSIVA

       
        Vorjahr
    EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00   25.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen   1.200,00   1.100,00
III. Bilanzgewinn   985.242,91   790.994,87
      1.011.442,91 817.094,87
B. Rückstellungen     220.739,14 98.683,08
C. Verbindlichkeiten     1.330.644,38 1.129.845,32
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 500.000,00 (Vorjahr: TEUR 400)        
D. Passive latente Steuern     0,00 123,01
      2.562.826,43 2.045.746,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

Brunner GmbH, Euerbach

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   2.425.009,89 2.013.831,82
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.448.659,73   1.258.674,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 248.244,53   219.438,60
    1.696.904,26  
3. Abschreibungen      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   28.268,42 27.069,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   421.945,68 468.198,43
    277.891,53 40.450,59
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.770,29   1.508,79
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.394,55 -8.624,26 13.746,24
7. Ergebnis vor Steuern   269.267,27 28.213,14
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   73.573,79 7.454,31
9. Ergebnis nach Steuern   195.693,48 20.758,83
10. Sonstige Steuern   1.345,44 1.382,99
11. Jahresüberschuss   194.348,04 19.375,84
12. Gewinnvortrag   790.994,87 771.719,03
13. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen   -100,00 -100,00
14. Bilanzgewinn   985.242,91 790.994,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Brunner GmbH, Euerbach

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren unverändert maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 410,00, die bis zum 31. Dezember 2017 und aufgrund der geänderten Rechtslage die Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00, die ab dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Aufgrund von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten und Raumsicherungsübereignungen sind die Vorräte nicht frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden nicht verrechnet. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2018 nicht vor.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

In den Finanzanlagen sind Ausleihungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 47) enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 178).

Aktive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 30,99 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich den Abschreibungen zum 31. Dezember 2018, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 27,38 % berechnet. Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern um EUR 123,01 auf EUR 0,00 aufgelöst und die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 30,99 auf EUR 30,99 zugeführt. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2018 nicht vor.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Der Jahresüberschuss wird in Höhe von EUR 194.348,04 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 790.994,87 auf neue Rechnung vorgetragen und in Höhe von EUR 100,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.331 (Vorjahr TEUR 1.130) weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr TEUR 400) innerhalb des Gesellschaftsvermögens durch Sicherungsübereignungen von Waren und Inventar sowie durch Globalzession besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten wurden durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vorräten und Vermögensgegenständen TEUR 622 (Vorjahr TEUR 548) besichert.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 10).

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 315. Die entsprechenden Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2018 in Höhe von TEUR 130. Darüber hinaus hat die Gesellschaft ein Aval mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 70 und Valuta zum 31. Dezember 2018 in Höhe von TEUR 70 übernommen.

Ferner haftet die Gesellschaft unbeschränkt aus der Bestellung von Sicherheiten in Form von Globalzession und Sicherungsübereignung von Waren und Inventar für fremde Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2018 mit Valuta in Höhe von TEUR 873.

Die Gesellschaft geht bei den gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen, beim Aval und bei der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen wurden, gesichert ist.

Zur Besicherung der gesamtschuldnerischen Mithaft wurde gegenüber Kreditinstituten das Inventar und Waren sicherungsübereignet und eine Globalzession ausgereicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen für Geschäftsräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, deren Kündigungstermine zwischen 2019 und 2024 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2019 124
2020 105
Folgejahre 362
  591

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Art der Geschäfte Zweck Vorteile Risiken
Leasing- und Mietverträge Finanzierung Optimierung Eigenkapitalquote / Bilanzsumme Finanzielle Verpflichtung
Rahmenkreditlinie mit Kreditinstituten Beschaffung liquider Mittel Liquide Mittel / Ausnutzung Linie Vertragsbefristung
Sicherungsübereignung von Waren und Inventar, Globalzession Beschaffung Darlehens-/ Kontokorrentkreditverträge Vertragsabsicherung Verwertung / Inanspruchnahme
Gesamtschuldnerische Mithaft Beschaffung Finanzierungsmittel nahestehender Unternehmen / Personen Vertragsabsicherung Inanspruchnahme
Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Beschaffung Finanzierungsmittel nahestehender Unternehmen / Personen Vertragsabsicherung Inanspruchnahme
Avalrahmen Absicherung von Bürgschaften Vertragsabsicherung Inanspruchnahme

Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Miet- und Leasingverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die gesamtschuldnerische Mithaft, das Aval sowie die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in den Haftungsverhältnissen, die Sicherungsübereignung von Waren und Inventar sowie Globalzession im Verbindlichkeitenspiegel, unter entsprechender Angabe der Beträge, ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 1.000 gewährt.

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung

Herr Stephan Brunner, Euerbach

Herr Matthias Brunner, Schweinfurt

Der Geschäftsführer Stephan Brunner ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Matthias Brunner vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Kredite an die Geschäftsführung

Die sonstigen Ausleihungen enthalten ein Darlehen an die Geschäftsführung in Höhe von TEUR 40. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 7 nach Berücksichtigung der angefallenen Zinsen zurückgezahlt. Ferner gewährt die Gesellschaft der Geschäftsführung einen kurzfristigen Kredit in Höhe von TEUR 210. Die Kredite werden mit 0,5 % verzinst. Zusätzlich hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr zugunsten von Geschäftsführern Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestellt. Zugleich haftet sie für einen Teil dieser Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch mit.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2018 2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 37 32
Angestellte 8 8
Aushilfen 23 28
  68 68
Auszubildende 1 1
Gesamt 69 69

Nachtragsbericht

Das Vorhaben einen Investor in die Firma zu nehmen, um ein breites Wachstum zu ermöglichen, ist mit dem Signing im August 2019 umgesetzt worden.

Des Weiteren haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss wird in Höhe von EUR 194.348,04 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 790.994,87 auf neue Rechnung vorgetragen und in Höhe von EUR 100,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

 

Euerbach, den 20. August 2019

Brunner GmbH

gez.Stephan Brunner

gez. Matthias Brunner

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Brunner GmbH, Euerbach

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.952,00 0,00 0,00 7.952,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.929,72 0,00 0,00 20.929,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 132.904,43 0,00 0,00 132.904,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.404,42 14.914,42 632,35 228.686,49
  368.238,57 14.914,42 632,35 382.520,64
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 47.022,72 20.627,18 6.971,70 60.678,20
  423.213,29 35.541,60 7.604,05 451.150,84
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.560,00 385,00 0,00 7.945,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.929,72 2.023,00 0,00 12.952,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 114.346,43 4.937,00 0,00 119.283,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.444,42 20.923,42 632,35 164.735,49
  269.720,57 27.883,42 632,35 296.971,64
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  277.280,57 28.268,42 632,35 304.916,64
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 392,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.977,00 10.000,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.621,00 18.558,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.951,00 69.960,00
  85.549,00 98.518,00
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 60.678,20 47.022,72
  146.234,20 145.932,72

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Brunner GmbH, Euerbach

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld und trotz der Produktions- und Absatzstörungen bei den PKW-Herstellern solide gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich um 1,5 %, nach 2,2 % im Jahr 2017. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,2 % liegt.

Vom weltwirtschaftlichen Umfeld gehen derzeit gedämpfte Impulse aus. Internationale Organisationen erwarten jedoch weiterhin eine merklich aufwärtsgerichtete Entwicklung der Weltwirtschaft.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren das rund 562.000 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg von 1,3 % resultiert wiederum aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus.

Vom Arbeitsmarkt kamen zum Jahresende 2018 weiterhin positive Nachrichten. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt in vielen Sektoren sehr hoch. Die Stärkung der Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen bleibt eine Herausforderung.

Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,0 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates stiegen um 1,1 %. Die Investitionen in Ausrüstungsgüter im Inland stiegen um 4,5 % und die Bauinvestitionen um 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,4 % und die Importe um 3,4 % höher als im Vorjahr.

Das Volkseinkommen mit rd. 2,5 Billionen Euro verteilt sich auf die Arbeitnehmer mit rund 70 % und auf die Unternehmen und die private Vermögensverwaltung mit rund 30 %. Fast 70 % der Wertschöpfung entstand in Dienstleistungsbereichen. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei ca. 3,4 Billionen Euro.

Der Staat erzielte im Jahr 2018 einen Rekordüberschuss in Höhe von 59,2 Milliarden Euro (2017: 34,0 Milliarden Euro). Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen beendeten das Jahr nach vorläufigen Berechnungen zum fünften Mal in Folge mit einem Überschuss. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2018 eine Überschussquote von 1,7 %.

Grund für die positive Entwicklung ist die gute Konjunktur mit Rekordbeschäftigung und steigenden Löhnen sowie die niedrigeren Zinsen. Dadurch legten die Staatseinnahmen um 4,7 % zu, die Staatsausgaben dagegen nur um 1,3 %.

Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung feinmechanisch-elektronischer Geräte der Medizintechnik und alle damit zusammenhängende Tätigkeiten. Die Erledigung handwerklicher Arbeiten ist nicht Gegenstand des Unternehmens.

Kundenspezifische Gehäuse- und Montagebaugruppen für die Medizintechnik sind ein Spezialgebiet der Brunner GmbH. Das Portfolio reicht vom Zusammenfügen von Steckverbinder-systemen bis hin zur Montage individueller Komplettbaugruppen. Als größten qualitativen und wirtschaftlichen Vorteil bieten wir bei entsprechendem Bedarf auch die hauseigene Fertigung der Komponenten für die Baugruppe an. Unsere Beschaffungs- und Fertigungsprozesse entsprechen dabei höchsten qualitativen Anforderungen. Unsere Zulieferer verpflichten sich - ebenso wie wir selbst - zu Einhaltung höchster Qualitäts- und Umweltstandards.

Im Bereich der Kabelkonfektion reicht unser Angebot von einfachen Einzellitzen bis hin zu komplexen Kabelbäumen. Wir verarbeiten alle gängigen Steckverbindersysteme, Leitungstypen und Kontakte, ebenso wie individuelle Spezialanfertigungen. Mit unserer modernen maschinellen Ausstattung ist eine problemlose Bearbeitung unterschiedlicher Leitungstypen, wie z. B. ein- oder doppelseitige Tüllenbestückung sowie Doppelcrimpverfahren mit unterschiedlichen Längen möglich.

Metallverarbeitung von Brunner bedeutet: absolut maßgenau, exzellent verarbeitet und ausgesprochen wirtschaftlich. Wir setzen die Produktideen unserer Kunden in Erfolge um und stehen unseren Kunden von der Beratung und Entwicklung bis hin zu Konstruktion und Produktion mit Know-how, Erfahrung sowie modernster Technik zur Seite.

Unser Einkauf ist weltweit tätig. Wir sehen unsere Lieferanten als langfristige Partner. Das bedeutet, dass wir unsere Geschäftsbeziehung auf Vertrauen, Respekt und gegenseitige Wertschätzung gründen. Entscheidend für die Auswahl als Lieferant der Brunner GmbH sind ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein und Performance sowie die Bereitschaft zur ständigen Optimierung und Verbesserung.

Zur Sicherstellung einer hohen Qualität sind wir gemäß ISO 9001 zertifiziert.

Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 412 auf TEUR 2.425. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 219 auf TEUR 1.697 erhöht. Der Personalbestand beläuft sich unverändert zum Vorjahr auf 69 Mitarbeiter. Das EBIT hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 238 auf TEUR 277 erhöht. Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 19) auf. Der Anstieg des Rohergebnisses ist im Wesentlichen auf die mengenmäßige Ausweitung der Aufträge mit bestehenden Kunden zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 39,4 % (Vorjahr: 39,9 %). Das Anlagevermögen beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 146. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 514 auf TEUR 2.410 erhöht. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 517 auf TEUR 2.563. Den Zugängen bei den Sachanlagen und Finanzanlagen in Höhe von TEUR 35 stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 28 und Buchwertabgänge in Höhe von TEUR 7 gegenüber. Die Erhöhung des Umlaufvermögens beruht auf dem Anstieg der Vorräte (TEUR +228), der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +84) sowie der liquiden Mittel (TEUR +456). Gegenläufig hierzu haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -254) entwickelt. Die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 70 auf TEUR 169 beruht aus dem Anstieg der Rückstellung für Tantieme, für Jahresabschluss und Steuererklärungen sowie für Berufsgenossenschaft. Gegenläufig hierzu haben sich die Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenver-plichtungen ausgewirkt.

Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 46). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 500. Der komplette Betrag entfällt auf Verbindlichkeiten aus Abschnittsfinanzierung. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 500. Im Geschäftsjahr wurde der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 1.000 gewährt.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 14 getätigt.

Zur Entwicklung kundenspezifischer Steuerungen für verschiedene Branchen und Anwendungen steht ein Team kompetenter Mitarbeiter für unsere Kunden bereit.

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragssteuern.

Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als positiv zu beurteilen und entsprach den Erwartungen/Prognosen des Vorjahres. Der Umsatz, das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres, die Investitionen, entsprachen unseren Vorjahresprognosen.

B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Für das Geschäftsjahr 2019 wird mit einer deutlichen Steigerung des Rohergebnisses und einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses im Vergleich zu 2018 gerechnet.

Risiken auf den Beschaffungsmärkten sehen wir nicht, da sich aufgrund der abschwächenden Konjunktur die Lieferengpässe verringern.

Risiken auf dem Absatzmarkt sehen wir in der hohen Abhängigkeit von Großkunden.

Risiken auf dem Arbeitsmarkt sehen wir in dem nachhaltigen Fachkräftemangel für unser Unternehmen, welches wir durch intensive Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter vorbeugend verringern.

Den Kostenstrukturrisiken, bestehend aus der Entwicklung der Material- und Energiepreise und aus den hohen Fixkosten, sowie dem Preisdruck auf der Verkaufsmarktseite begegnen wir mit einem effizienten internen Controlling. Dieses liefert zeitnah aussagekräftige Kennzahlen, um mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gegensteuern zu können.

Chancen auf dem Absatzmarkt sehen wir in dem weiter anhaltenden positiven Trend im Gesundheitswesen und den daraus resultierenden positiven Effekt für unser Unternehmen.

Chancen auf dem Personalmarkt sehen wir in der genau auf unser Geschäftsfeld abgestimmten betriebsinternen Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und durch die abschwächende Konjunktur.

Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage der Gesellschaft.

Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar.

C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern, nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Euerbach, den 20. August 2019

Brunner GmbH

gez. Stephan Brunner

gez. Matthias Brunner

Beschluss über die Feststellung für das Geschäftsjahr 2018

Brunner GmbH, Euerbach

Mit Beschluss vom 22. August 2019 wurde der Jahresabschluss festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2018

Brunner GmbH, Euerbach

Der Jahresüberschuss wird in Höhe von EUR 194.348,04 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 790.994,87 auf neue Rechnung vorgetragen und in Höhe von EUR 100,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

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