Planungsgruppe VA Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Hinz seit 7.6.2024 | Prokura |
Rüdiger Sauer seit 14.2.2022 | Geschäftsführer |
Jochen Streich seit 7.4.2020 | Geschäftsführer |
Markus Gustav Heiß seit 8.1.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Dipl.-Ing. (FH) Bovermann seit 8.1.2015 | Prokura |
Lars Dipl.-Ing. Leppers seit 8.5.2006 | Geschäftsführer |
Michael Lübbert seit 28.2.2006 | Prokura |
Hans-Helmut Schaper seit 28.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Planungsgruppe VA GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Planungsgruppe VA GmbH ist im Bereich der Gebäudeplanung tätig. Dabei steht die ganzheitliche Planung über alle Gewerke in Verbindung mit einer zweckorientierten und ökonomisch nachhaltigen Umsetzung gebäudetechnischer Innovationen aus einer Hand für alle Branchen im Focus. Ferner ergänzt das Geschäftsfeld Beratung mit einer Vielzahl von Consultingleistungen vom Contracting über Facility Management und Qualitätskontrolle bis hin zu Public Private Partnership-Modellen das Tätigkeitsfeld. Die Erstellung juristisch relevanter Sachverständigen-Gutachten rundet das Leistungsangebot der Gesellschaft ab. In geringerem Umfang werden Projekte auch im europäischen Ausland durchgeführt. Der Kundenkreis besteht vornehmlich aus Privatunternehmen aller Branchen sowie aus Städten und Gemeinden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Im Wirtschaftsjahr 2023 war das preisbereinigte BIP in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % niedriger ausgefallen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten nationalen und internationalen Umfeld in Stocken. Die trotz der rückläufigen Inflation nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch hohe Zinsen und eine geringere Nachfrage. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch in den Jahren 2020/2021 nicht weiter fort. Im Jahr 2023 war das BIP im Vergleich zum Jahr 2019 lediglich um 0,7 % höher. Für 2024 ist laut führender Wirtschaftsinstitute und der Bundesregierung mit einer Stagnation des BIP gegenüber 2023 und erst ab 2025 mit einer leichten Konjunkturerholung zu rechnen. 1.2. Branchenbezogene Situation Die wirtschaftliche Situation der baunahen Ingenieurunternehmen war 2023 angespannt. Im Rahmen einer Konjunkturumfrage des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI) berichtete fast jedes zweite Ingenieurunternehmen über Umsatzeinbußen und Mehraufwendungen. Ursachen hierfür sind Materialmangel und Bauzeitverzögerungen, aber auch stornierte oder zurückgestellte Aufträge durch die Auftraggeber sowie enorme Preissteigerungen unter anderem für Energie und Baumaterialien. Architektur- und Ingenieurdienstleister haben ihre Honorare angehoben, auch, um die Kostensteigerungen sowie die höheren Bau- und Materialpreise aufzufangen. Die baunahen Ingenieurbüros in Deutschland berichteten zuletzt vermehrt über gesunkene Umsätze. Aufträge wurden storniert und die Zahl der Neuaufträge verringerte sich. Die geschrumpften Auftragsbestände aus dem Vorjahr haben sich jedoch in den ersten drei Monaten 2023 stabilisiert. Trotz der noch guten bis sehr guten Auslastung berichteten Büros über teilweise deutlich weniger Auftragseingänge gegenüber 2022. Wesentliche Ursache hierfür ist die stark rückläufige Entwicklung im Neubau, insbesondere im Segment Wohnungsneubau, wovon jedoch die Planungsgruppe VA GmbH so gut wie nicht betroffen ist. Auch im Wirtschaftsbau sowie im öffentlichen Bau zeichnet sich 2023 laut ifo Institut eine insgesamt negative Entwicklung ab. Effizienzvorteile versprechen die Digitalisierung und langfristig das Building Information Modeling (BIM). Die für ein Gebäude relevanten Daten lassen sich damit auf Basis digitaler Bauwerksmodelle erfassen und über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks hinweg aktualisieren. Geschäftschancen ergeben sich durch den anhaltenden Trend zum nachhaltigen Bauen, das auf optimale Energieeffizienz abzielt. Die Themen Nachhaltigkeit und Treibhausgasemissionen sind für Ingenieure vor allem bei der Planung von Neubauten sowie bei Sanierungsmaßnahmen zentral, etwa bei Fragen zur Gebäudedämmung und Heizung. Erschwerend kommen der anhaltende Fachkräftemangel sowie steigende Baukosten und Personalaufwendungen hinzu. Risiken entstehen durch die starke Abhängigkeit von der Baukonjunktur und der Finanzlage bei den Kommunen. Gegenüber den in 2023 zweistelligen Baukostensteigerungen zwischen 10-12 % reduzierten sich die Kostensteigerungen im Jahr 2024 auf rd. 2,8 %. Die Verfügbarkeit von Baumaterialien ist weiter angespannt. Die Nachfrage im Wirtschaftshochbau fasste im zweiten Quartal 2024 Fuß (+9 %), nachdem im ersten Quartal 2024 noch ein Rückgang um 13 % eingefahren wurde. Die Kommunen verweisen in ihrem aktuellen Bericht vom 2. Juli 2024 auf eine eklatant schlechter werdende Finanzlage, unter der faktisch keine neuen Investitionen geplant werden könnten. Damit werden beim wichtigsten öffentlichen Auftraggeber die Investitionsbudgets schmaler. Der Hauptverband der deutschen Bauindustrie hat im Juni 2024 seine Umsatzprognose für das laufenden Jahr 2024 mit real minus 4,0 % ausgerufen. Fazit: Trotz der schwierigen Konjunkturprognose gehen wir davon aus, dass uns das laufende Jahr 2024 gegenüber dem Berichtsjahr 2023 eine gesteigerte Gesamtleistung ermöglicht. Vor dem Hintergrund der anstehenden Neuwahlen Ende Februar 2025 erwarten wir angesichts der in den kommenden Jahren weiterhin erforderlichen großen Bauaufgaben, dass der konjunkturelle Rückgang sich bis maximal zum Herbst 2025 beschränken und ab dem Jahr 2026 wieder eine Wachstumsphase eintreten wird. 2. Geschäftsverlauf Die Marktsituation des Unternehmens war in den letzten Jahren durch ein leichtes Wachstum einhergehend mit entsprechendem Kernkompetenzzuwachs sowie einer klaren strategischen Geschäftsfeldausrichtung gekennzeichnet. Im Jahr 2023 konnte gegenüber 2022 die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen und den Bestandsveränderungen der noch nicht schlussgerechneten Ingenieurleistungen gehalten werden. Es ergab sich lediglich eine Verringerung von 171 T€ (1,37 %). Gleichzeitig sind die Personalkosten um rd. 133 T€ auf 7.784 T€ gestiegen. Auch die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen mit 15,59 % über dem Vorjahresniveau (12,14 %) an. Die Anzahl der in 2023 Beschäftigten stieg mit durchschnittlich 110 Mitarbeitern und 6 Geschäftsführern (i. S. §§ 267 i. V. m. 285 HGB) leicht an. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von ihrem operativen Geschäft. a) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 4.836 T€ auf 48.720 T€. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie der Verbindlichkeiten wird aufgrund des Finanzierungsmanagements konstant fortgeführt. Die Eigenkapitalquote beträgt 6,52 % (im Vorjahr 9,57 %). Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus erhaltenen Anzahlungen (82,41 % / Vj. 83,05 %) auf Ingenieurleistungen für die Leistungsphasen vor Schlussrechnung i. H. v. 40.150 T€ (VJ. 36.444 T€). b) Finanzlage Die gute Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie Skontofristen auszunutzen. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie der Verbindlichkeiten wird aufgrund des Finanzierungsmanagements konstant fortgeführt. Verbindlichkeiten aus Darlehen bestehen gegenüber Kreditinstituten in geringem Umfang. Laufende Kreditlinien bei Banken wurden, wie bisher, nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,34 % der Bilanzsumme (im Vorjahr 0,57 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt im Jahr 2023 280 T€ (Vorjahr 1.268 T€). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung unfertiger Leistungen) ist im Vergleich zum Vorjahr um 171 T€ auf 12.336 T€ leicht gesunken. Der Rohertrag liegt mit 10.501 T€ ca. 7,76 % unter dem Vorjahresniveau. Das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) ist gegenüber dem Vorjahr mit 440 T€ gesunken (Vorjahr 1.921 T€). Das Finanzergebnis ist mit ./. 13.231,92 € im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 (./. 13.634,10 €) nahezu unverändert. Die Umsatzsparten basieren weiterhin auf allen Unternehmensbranchen und öffentlichen Auftraggebern. Die Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens der Vorjahre konnte in 2023 stabil gehalten werden. Durch die Bindung und Hinzugewinnung von Mitarbeiter/-innen erfüllt das Unternehmen einen wichtigen Grundstein zur kontinuierlichen weiteren Bewältigung der stets komplexer werdenden Aufgaben auf hohem Niveau. Vor diesem Hintergrund sind die Veränderungen der Vergleichszahlen zum Berichtsjahr positiv zu würdigen. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen zur Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite und den ordentlichen Cash Flow herangezogen. Die Gesamtleistungsrendite beträgt 2,27 % und ist gegenüber dem Vorjahr (10,14%) gesunken. Die Eigenkapitalrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 21,36 %-Punkte gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 8,82 %. Die Gesamtkapitalrendite minderte sich von 2,89 % im Vorjahr auf 0,58 % im Geschäftsjahr. Der vereinfachte Cash Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beträgt 566 T€ und ist damit um 969 T€ niedriger als im Vorjahr. Diese Entwicklung der Kennzahlen ist im Wesentlichen auf eine leichte Verringerung der Gesamtleistung bei stärker steigenden Kosten (insbes. Fremdleistungen) und dem gesunkenen Jahresüberschuss zurückzuführen. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu forcieren, wird weiterhin das nationale Geschäft vorangetrieben. Die Digitalisierung und Optimierung der internen Prozessabläufe werden strategisch weiterentwickelt. Der Fachkräfte- und Expertenmangel im Ingenieur-Bereich stellt zwar nach wie vor eine Herausforderung dar. Der Schwerpunkt wird mittelfristig auf die Bindung des guten Fachpersonals gerichtet sein. Die mittelfristige Auftragslage hat sich stabilisiert, was durch kontinuierliche Akquisition und Kontaktpflege erreicht wurde. Auftragsstornierungen waren bisher nicht zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine moderate Steigerung der Gesamtleistung auf 12.500 T€ (Berichtsjahr 12.335 T€) sowie ein besonders starkes Wachstum des Jahresüberschusses auf 524 T€ (Berichtsjahr 280 T€) prognostiziert. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und erhaltenen Anzahlungen auf Ingenieurleistungen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft durch Eigenmittel. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Projekt ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und Geldeingänge vermittelt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft in Magdeburg, Nürnberg und Herzberg am Harz unterhalten.
Hannover, 27. Januar 2025 gez. Hans-Helmut Schaper gez. Lars Leppers gez. Markus Heiß gez. Jochen Streich gez. Rüdiger Sauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften an. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 Abs. 1 Satz 2, § 266 ff. HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den bisher angewandten Grundsätzen. AKTIVA Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen wurden linear vorgenommen. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Geringwertige Anlagegüter bis 800,00 Euro werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte retrograd aus den Werten der angeforderten und bezahlten Abschlagsrechnungen nach HOAI zu Herstellungskosten. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurde im Rahmen des Aktivierungswahlrechts zur Herstellungskostenermittlung kein Verwaltungskostenanteil abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken wurden soweit erforderlich durch Abschreibungen sowie Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Bewertung der Flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der für folgende Geschäftsjahre vorausgezahlten Beträge angesetzt. PASSIVA Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 51.400,00 Euro und ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Sie umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungs-/ Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind gesondert dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibung Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen geltend gemacht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Posten betragen, mit Ausnahme von Mietsicherheiten in Höhe von 70.728,26 Euro, weniger als ein Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche aus angeforderten Abschlagszahlungen enthalten. Diesen steht ein Passivposten in entsprechender Höhe unter der Position erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (angeforderte Anzahlungen) gegenüber. Finanzanlagen: Es bestehen folgende Unternehmensbeteiligungen von 20 % und mehr:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen tragen insbesondere den erkennbaren Risiken für ausstehende Eingangsrechnungen, Personalverpflichtungen und Jahresabschlusskosten Rechnung. Verbindlichkeitenspiegel
* davon aus Steuern * davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Latente Steuern durch Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden wurden ermittelt und ausgewiesen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im Wesentlichen die Wertansätze von Positionen des Anlagevermögens mit steuerrechtlichen Sofortabschreibungen für digitale Wirtschaftsgüter sowie die Urlaubsrückstellungen.
Der zugrunde gelegte Steuersatz (KSt, GewSt) beläuft sich dabei auf 32,63 %. Dieser berücksichtigt sowohl die Körperschaftsteuer von 15,0 % und den darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie den Gewerbesteuersatz von 16,8 %. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die neutralen Erträge betreffen:
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das EBT. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:
Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Hans-Helmut Schaper, Techniker, Barsinghausen Lars Leppers, Dipl.-Ing., Ingenieur, Hemmingen Markus Heiß, Dipl.-Ing. (FH), Ingenieur, Nürnberg Ulf Dittberner, Dipl.-Ing., Ingenieur, Burgdorf (am 17. April 2024 abberufen) Jochen Streich, Dipl.-Ing., Ingenieur, Wedemark Rüdiger Sauer, Betriebswirt, kaufmännischer Geschäftsführer, Nürnberg geführt. Die Gesellschaft wird vertreten, wenn nur ein Geschäftsführer vorhanden ist, durch diesen allein, wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind, durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann Einzelvertretungsbefugnis sowie die Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Den Geschäftsführern ist Alleinvertretungsbefugnis sowie Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt worden. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsmitglieder in 2023 belaufen sich auf 1.057.988,24 Euro. Sonstige Pflichtangaben Es bestehen wesentliche finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aufgrund von am Bilanzstichtag bestehenden Pacht-, Leasing- und Marketingverträgen von insgesamt 3.590.876,15 Euro. Davon betreffen das nächste Geschäftsjahr 556.990,58 Euro. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten gemäß § 267 Abs. 5 HGB betrug 110 während des Geschäftsjahres 2023. Zur Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird die Befreiungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Angaben werden auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB übermittelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind Die weitere Entwicklung des russisch-ukrainischen Kriegs sind derzeit nicht abzusehen. Bilanzielle Konsequenzen auf die Rechnungslegung zum 31. Dezember 2023 ergeben sich auf Grund des wertbegründenden Charakters im Sinne des Stichtagsprinzip nicht. Im Detail verweisen wir auf unseren Lagebericht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 280.275,74 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hannover, 27. Januar 2025 gez. Hans-Helmut Schaper gez. Lars Leppers gez. Markus Heiß gez. Jochen Streich gez. Rüdiger Sauer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Planungsgruppe VA GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Planungsgruppe VA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Planungsgruppe VA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, 27. Januar 2025 HWP
Audit GmbH
Jochen Mischer, Wirtschaftsprüfer |
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