Wehrfritz GmbH
August-Grosch-Straße 28, 96476 Bad Rodach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Dr. Wilhelm seit 18.7.2023 | Geschäftsführer |
Klaus Dieter Habermaaß seit 29.3.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wehrfritz GmbHBad RodachJahresabschluss
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Geschäftsergebnis |
Die Umsätze wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen für soziale Einrichtungen erzielt. Mit sukzessivem Auslaufen der teils massiven staatlichen Fördermaßnahmen brach auch der Umsatz von T€ 103.344 auf T€ 88.250 ein und erreichte damit ungefähr das Niveau des Jahres 2012. Während die Warenerlöse innerhalb der EU nahezu unverändert geblieben sind, entfällt der Großteil des Umsatzrückganges auf Deutschland direkt. Entgegen dem Vorjahr liegen die gewährten Rabatte trotz des Umsatzrückgangs prozentual betrachtet unter denen des Vorjahres. Der Anteil der gewährten Rabatte und Boni fiel von 12,8 % auf 11,2 % des Umsatzes im Berichtsjahr. Der Jahresüberschuss fiel von T€ 21.496 auf T€ 4.175 auch aufgrund einer gegenüber dem Vorjahr fehlenden Dividendenausschüttung (€ 16,0 Mio.) einer Tochtergesellschaft.
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Produktion |
Die Produktion der über die Wehrfritz GmbH vertriebenen Möbel erfolgt fast ausschließlich über ein verbundenes Unternehmen aus der HABA-Firmenfamilie am Standort Bad Rodach. Die Möblierung von Kindergärten und -tagesstätten findet vorwiegend in den jeweiligen Sommerferien statt und stellt die Produktion somit vor einen saisonalen Verlauf. Erschwerend kommt hinzu, dass die Freigaben von Fördermitteln sich zeitlich verzögern und von daher auch immer kürzere Lieferzeiten zu realisieren sind. Die Produktion stellt sich durch die Vorfertigung von sog. A-Teilen in den schwächeren Auslastungsmonaten darauf ein. Parallel dazu werden in den Monaten Juli und August Sonderschichten in der Produktion gefahren. Der Einbau und die Montage von Möbeln vor Ort erfolgt überwiegend durch eigene Mitarbeiter bzw. geschulte Fremdfirmen.
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Beschaffung |
Neben der Produktion von Möbeln, für deren hohe Qualität die Habermaaß GmbH als Lieferant bürgt, gilt es speziell auch für die Handelsware, den internen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Bei bestimmten Artikeln gibt es nur wenige Lieferanten, die unsere Anforderungen zusammen mit einer hohen Liefertreue erfüllen können. Deswegen streben wir mit den wichtigsten Lieferanten eine enge, langfristige Zusammenarbeit an. Für Produkte, die wir aus dem asiatischen Raum beziehen, gilt es aufgrund der teils sehr langen Vorlaufzeiten rechtzeitig zu disponieren, um die Verfügbarkeit der Ware sicherzustellen.
2.3 Lage
2.3.1 Ertragslage
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2015 liegt bei T€ 4.175. Im direkten Vergleich liegt das Ergebnis unter Eliminierung der im Vorjahr vereinnahmten Gewinnausschüttung um T€ 1.320 unter dem des Vorjahres.
Die Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr hat sich von der Umsatzentwicklung abgekoppelt. Während die Erlöse um T€ 15.095 bzw. 14,6 % gegenüber Vorjahr gesunken sind, hat sich das Ergebnis unter Eliminierung der Vorjahresdividende um 24,0 % verringert Ursächlich hierfür sind die betrieblichen Kosten. So stieg die Gesamtkostenquote von 30,8 % auf 33,4 %, was in absoluten Zahlen betrachtet einen Anstieg um T€ 2.378 bedeutet.
Die Materialeinsatzquote verbesserte sich auch aufgrund der zurückgefahrenen Rabattierungsquote um 1,0 %-Punkt auf 62,0 %. Dementsprechend ist der Rohertrag in absoluten Zahlen betrachtet zwar um T€ 4.685 geringer ausgefallen wie im Vorjahr, prozentual betrachtet stieg er jedoch von 37,0 % auf 38,0 % im Berichtsjahr.
Die Personalkosten sind um T€ 21 bzw. 0,2 % nochmals geringfügig angewachsen. Der Anteil der Personalkosten gemessen an den Umsatzerlösen stieg von 9,2 % auf 10,8 %. Allerdings haben sich die Personalkostenumlagen von anderen Unternehmen der Firmengruppe per Saldo um T€ 111 verringert. Das Abschreibungsvolumen ist mit T€ 304 um T€ 4 höher wie im Vorjahr. Überproportionale Rückgänge bei den Aufwendungen waren insbesondere bei den Montagevergütungen und Vertriebskosten (rd. € 1,0 Mio.) zu verzeichnen. Die Minderung der Ausgangsfrachten fiel mit 13,4 % etwas unterproportional zum Umsatzrückgang aus. Die Aufwendungen für Verpackungsmaterial blieben ebenso wie die Werbe- und Reisekosten trotz der Erlösrückgänge nahezu unverändert. Einsparungen hingegen konnten insbesondere bei den Kosten für juristische und IT-Beratung realisiert werden. Der geringfügige Rückgang der Kostenumlagen um lediglich 2,6 % resultiert aus den Kostenzuwächsen bei den zentralen Diensten der Firmengruppe, wie etwa beim Kundenservicecenter, der IT und Distribution.
Das Ergebnis aus neutralen Aufwendungen und Erträgen ist trotz einer Großspende von T€ 200 wegen geringerer Körperschaftsteueraufwendungen und neutraler Mehrerträge um rd. € 1,1 Mio. angestiegen.
Der Rückgang der Zinserträge und ähnlichen Erträge fiel trotz eines konstanten Finanzmittelbestandes mit T€ 50 auf T€ 239 geringer wie erwartet aus. Der weitere Rückgang des allgemeinen bereits sehr niedrigen Zinsniveaus bis teilweise auf 0 % wie auch eine deutlich zurückgeführtes Verrechnungskontos waren hierfür mit ursächlich. Aufgrund von Finanzanlagen noch aus dem Vorjahr und einer bewusst gewählten Anlage- und Risikostrategie ist es uns dennoch gelungen noch eine attraktive Verzinsung zu bekommen. Insgesamt lag das Finanzergebnis bei T€ 46 (Vorjahr: T€ 110).
2.3.2 Finanzlage
Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war zu jeder Zeit sichergestellt.
Ergebnisbedingt verminderte sich der Cashflow, der im Vorjahr durch eine Dividende in Höhe von T€ 16.000 von einer Tochtergesellschaft begünstigt war, um T€ 17.114 auf T€ 4.544. Nachdem die Verbindlichkeiten stärker abgebaut wurden als die Forderungen und der Vorratsbestand, fiel der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit um T€ 42.110, was letztlich sogar zu einem Mittelabfluss von T€ -49 führte. Der zusätzliche Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -180 führte letztlich dazu, dass sich der Finanzmittelbestand um T€ 230 geringfügig auf T€ -51.564 reduzierte.
Wie in den Vorjahren war eine Aufnahme von Bankkrediten nicht notwendig. Liquidität war zu jeder Zeit während des Geschäftsjahres in ausreichendem Umfang vorhanden.
2.3.2.1 Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist positiv. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 87,7 %. (Vj.: 69,5 %). Aufgrund der deutlichen Bilanzsummenminderung und der im Berichtsjahr nicht stattgefundenen Ausschüttung konnte die Eigenkapitalquote um 18,2 %-Punkte gesteigert werden. Die Eigenkapitalrendite liegt deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Kapitalanlagen. Sowohl Anlagevermögen wie auch Vorräte sind zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Zudem sind Forderungen und flüssige Mittel zu 86,5 % mit Eigenkapital finanziert.
2.3.2.2 Investitionen
Das Investitionsvolumen lag mit T€ 194 unter dem des Vorjahres (T€ 353) und auch unter dem jährlichen Abschreibungsvolumen. Investitionen wurden vornehmlich in den betrieblichen Fuhrpark und in die Geschäftsausstattung getätigt.
2.3.2.3 Liquidität
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens kann im Berichtsjahr als gut bezeichnet werden. Im Rahmen eines gruppenweiten Cash-Poolings werden kurzfristige Liquiditätsüberhänge innerhalb der HABA-Firmenfamilie gebündelt und zinsbringend angelegt. Gegen Ende des Jahres 2014 wurde das konzernweite Cash-Pooling aufgehoben und nur noch innerhalb der rechtlich selbständigen Einheiten betrieben. Finanzielle Engpässe sind derzeit nicht zu erwarten, konkrete Finanzierungsrisiken sind nicht erkennbar.
Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.
2.3.3 Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 13.167 bzw. 15,3 % auf T€ 73.131 gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf den starken Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistungen wie auch der Forderungen gegenüber dem Firmenverbund zurückzuführen.
Das Vermögen der Wehrfritz GmbH besteht zum Abschlussstichtag zum überwiegenden Teil aus flüssigen Mitteln (70,5 %), Forderungen (13,2 %), sonstige Vermögensgegenstände (7,7 %) und Vorräte mit 6,1 %. Das Anlagevermögen nimmt mit einem Anteil von 2,5 % nur eine untergeordnete Rolle ein.
Die Passivseite ist im Wesentlichen durch das hohe Eigenkapital mit 87,7 % geprägt. Die restlichen Prozente verteilen sich annähernd gleich auf erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen aus der Gruppe wurden vollständig zurückgeführt.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.
2.3.4 Geschäftsentwicklung im Vergleich zum Ausblick 2014
Der im Lagebericht 2014 bereits prognostizierte Umsatzrückgang für 2015 ist wie erwartet eingetreten und liegt bei -14,6 %. Auch hinsichtlich der Ergebnisentwicklung haben die Aussagen im Lagebericht 2014 vollständig zugetroffen.
2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Wehrfritz GmbH konnte im Geschäftsjahr 2015 entgegen dem Vorjahr keine positive zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes verzeichnen. Der Finanzmittelbestand hat sich hingegen um T€ 230 verringert, ist aber nach wie vor für die Betriebsgröße auf hohem Niveau. Das Betriebsergebnis als maßgebliche Größe für die Beurteilung der wirtschaftlichen Rentabilität des Unternehmens fiel erneut von 6,2 % auf 4,6 % im Berichtsjahr. Das angestrebte Betriebsergebnis i. H. v. 5 % des Umsatzes wurde somit nicht erreicht.
2.4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Im Folgenden gehen wir auf die für uns wichtigen nicht finanziellen Leistungsindikatoren ein. Mitarbeiter, Nachhaltigkeit, Produktentwicklung und -konzeption wie auch Klimaschutz
Mitarbeiter:
Der hohe Qualitätsanspruch von Wehrfritz an seine Möbel und Einrichtungsgegenstände wie auch an die Handelsware ist nur mit engagierten, qualifizierten und leistungsfähigen Mitarbeitern zu erreichen. Wir sind davon überzeugt, dass jeder einzelne Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens leistet. Deshalb sind Trainings- und Entwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte darauf ausgerichtet notwendige Kenntnisse zu vermitteln, erforderliche Fähigkeiten zu erwerben und bereits vorhandene Kompetenzen auszubauen.
Bewährte Personalmanagementinstrumente wie beispielsweise das jährlich stattfindende Mitarbeitergespräch, Teamtrainings, Potentialförderungen sowie das Patensystem für neue Mitarbeiter, welches den Einstieg ins Unternehmen erleichtern sollen, werden konsequent angepasst und umgesetzt. Wehrfritz setzt sich mit den Veränderungen der Arbeitswelt auseinander und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Tools eingeführt, mit denen auf die sich ändernden Bedürfnisse der Mitarbeiter reagiert wird. Darunter waren zum Beispiel die Einführung von Vertrauensarbeitszeit für leitende Angestellte, das Arbeiten von zu Hause (Home-Office) und die Einrichtung und aktuelle Erweiterung der Kindestagesstätte für Mitarbeiterkinder. Es wurden neue Karrieremodelle entwickelt, um qualifizierten Mitarbeitern bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können. Das Humankapital ist die wichtigste Ressource des Unternehmens.
Damit alle unsere Mitarbeiter ihre persönlichen Bestleistungen erreichen können, bieten wir eine Reihe von internen und externen Fortbildungsmaßnahmen an mit dem Ziel, Stärken weiter auszubauen, notwendige Fähigkeiten zu verfeinern und individuelle Herausforderungen zu meistern. Dabei kommt es vor allem darauf an, die persönlichen Ziele mit den Anforderungen unserer Unternehmensgruppe in Einklang zu bringen.
Bereits in 2004 wurde der eigene Betriebskindergarten nebst Kinderkrippe am Firmenstandort in Bad Rodach eröffnet. Aufgrund der großen Zufriedenheit bei den Eltern und einer wachsenden Nachfrage wird dieser aktuell erweitert und umgebaut. Das Luise Habermaaß Kinderhaus bietet derzeit 44 Betreuungsplätze sowohl im Kindergarten- wie auch Krippenbereich.
Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte Wehrfritz im Durchschnitt 137 Vollzeit- und 46 Teilzeitkräfte. Unsere Ziele können wir nur mit motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern realisieren. In der HABA-Firmenfamilie hatten wir per 31. Dezember 2015 insgesamt 90 Auszubildende, davon hatten im Berichtsjahr 26 ihre Ausbildung bei uns beendet. 25 Auszubildende wurden hiervon übernommen.
Für die zukünftige Fachkräftesicherung ist es uns wichtig junge Menschen für eine Ausbildung oder ein duales Studium in unserem Unternehmen zu begeistern. Deshalb nehmen wir jedes Jahr an mehreren Hochschul- und Firmenkontaktmessen teil.
Ein weiteres Thema für die Zukunft ist die Gesundheit unserer Belegschaft. Hier investieren wir verstärkt in gesund erhaltende Maßnahmen am Arbeitsplatz und im gesamten Umfeld.
Nachhaltigkeit
Bei allem Handeln ist es für Wehrfritz von besonderer Bedeutung, dass wir Verantwortung gegenüber Menschen, speziell Kindern und der Natur übernehmen. Das Thema Nachhaltigkeit ist bereits seit vielen Jahren fest im Unternehmen wie auch in der HABA-Unternehmensgruppe verankert. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit die Basis für langfristiges und ökonomisch erfolgreiches Wirtschaften ist.
Die von der Geschäftsleitung verabschiedete Corporate Responsibility-Strategie verankert die Grundsätze nachhaltigen Wirtschaftens tiefer in der Unternehmensorganisation und in den Geschäftsprozessen. Dafür hat Wehrfritz konkrete und messbare Ziele für diejenigen Bereiche definiert, welche für das Geschäftsmodell wesentlich sind und auf die die Unternehmenseinheit Einfluss hat. Die CR-Strategie umfasst dabei als Dachkonzept fünf themenspezifische Teilstrategien, die sich auf den Klimaschutz, den Umwelt- und Ressourcenschutz bei Holz und Handelswaren sowie bei der Katalogherstellung und die soziale Verantwortung in der Lieferkette beziehen.
Die Kontrolle der Einhaltung fundamentaler Menschenrechte und sozialer Mindeststandards ist im Einkauf seit jeher von höchster Bedeutung. Den eigenen Anforderungen und dem Wunsch einiger Großkunden nach einer umfassenden Überwachung der Lieferkette begegnet Wehrfritz mit einer Richtlinie für Lieferanten, die Grundlage für die Einbindung von ökologischen und ethischen Maßgaben in das Lieferantenmanagement ist.
Alle Unternehmenseinheiten und Marken der HABA-Firmenfamilie bekennen sich zu ihrer sozialen Verantwortung. Ausdruck dafür ist der persönliche und finanzielle Einsatz von Geschäftsführung und Mitarbeitern bei der Unterstützung einer Vielzahl von sozialen Projekten im regionalen Umfeld.
Produktentwicklung und -konzeption
Produktinnovation ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Marktposition stärken können. Innovationskraft wirkt sich positiv auf die Markenwahrnehmung bei den Konsumenten aus und hat einen direkten Einfluss auf den Markenwert unserer Produkte. Deshalb spielt Forschung und Entwicklung (F & E) eine entscheidende Rolle für den dauerhaften Erfolg unseres Unternehmens.
Klimaschutz/Energiemanagement
Aufgrund unserer unternehmerischen Verantwortung und aktiven Werteorientierung haben wir neben dem Qualitäts- und Umweltmanagementsystem Anfang 2016 ein Energiemanagementsystem eingeführt. Es hilft uns, mit unseren energetischen Ressourcen schonend umzugehen und dennoch unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Damit leistet die HABA-Firmenfamilie ihren Anteil zu dem von der Bundesregierung geforderten Umwelt- und Klimaschutz. Dass hierzu jeder von uns beitragen kann haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren guten Ideen bereits während der Zertifizierungsphase eindrucksvoll bewiesen.
Die Firmenzentrale in Bad Rodach setzt ein deutliches Zeichen gegen die Erderwärmung. Neben der Architektur und dem Design wurde auf den Aspekt Energiesparen und somit auf die CO 2-Verminderung ein besonderes Augenmerk gelegt. Durch die Verwendung zahlreicher innovativer Energiesparkonzepte leistet Jako-o einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz. Der gesamte Bürokomplex wird durch eine Gebäudeleittechnik und eine Messsteuerregeltechnik bestimmt. Eine angenehme Heizung und Kühlung erfolgt über Wärmepumpen und Betonkernaktivierung in den Decken. Es gibt weder klassische Heizungen noch Klimaanlagen, die Temperatur wird über die Bauweise geregelt. Kühlung und Heizung erfolgen mittels Geothermik (Erdwärmesonden). Zusätzlich sind Zu- und Abluftvorrichtungen eingebaut, die für den Luftaustausch sorgen. Diese Maßnahmen führen zu einer sauberen Energiebilanz.
Alle Unternehmenseinheiten und Marken der HABA-Firmenfamilie bekennen sich zu ihrer sozialen Verantwortung. Ausdruck dafür ist der persönliche und finanzielle Einsatz von Geschäftsführung und Mitarbeitern bei der Unterstützung einer Vielzahl von sozialen Projekten im regionalen Umfeld.
3 Zweigniederlassungsbericht
Die Wehrfritz GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
4 Nachtragsbericht
Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
5 Prognose-, Chancen- und Risikobericht
5.1 Prognosebericht
Die im Folgenden beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf den heutigen Erwartungen und den Einschätzungen der Gesellschaft. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnisse aus.
Der Bundestag hat ein Gesetz gebilligt, dass den Ländern längere Fristen für die Mittelabrufung zum Ausbau der Kindertagesstätten einräumt. Insgesamt hat der Bund über 2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, die mit der neuen Gesetzesinitiative bis Mitte 2016 abgerufen werden können. Länder, Kommunen und Träger bekommen somit mehr Zeit, um die Bundeshilfen für den Ausbau der Kindertagesstätten einsetzen zu können. Die Investitionen in den weiteren Ausbau werden sich somit über den Berichtszeitraum hinweg fortsetzen, jedoch in deutlich geringerem Umfang. Mit dem im Januar 2016 startenden Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" werden Angebote zu sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen gefördert. Die Wehrfritz GmbH erhofft sich hier aufgrund ihrer Angebotspalette im Bildungs- und speziell in der Sprachförderung positive Impulse. Zum Zeitpunkt der Berichterstattungen merken wir jedoch eine deutliche Eintrübung der Investitionsneigung der Länder, Kommunen und Träger von Kindergärten. Dies ist neben dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme in gewissem Umfang auch der Flüchtlingskrise geschuldet, um die sich Kommunen, Kirchen und caritative Einrichtungen in verstärktem Umfang kümmern. Vor dem geschilderten Hintergrund gilt es, die gesamte Kostenstruktur weiter dem sich stagnierenden und teils rückläufigen Umsatzniveau anzupassen.
Wachstumschancen sehen wir zunehmend im Bereich des individuellen Ausbaus von Kinderkrippen und Kindertagesstätten in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Architekten. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten sehen wir in der Erweiterung unseres Sortiments im Hinblick auf Schulen und Fortbildungseinrichtungen. Auch der Bereich digitales lernen soll in den nächsten Jahren an Gewichtung gewinnen. Hier stehen wir in engen Kontakt zu Fachhochschulen im In- und Ausland.
Unter Berücksichtigung aller Faktoren gehen wir auf Basis der Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2016 von einem gleichbleibenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr aus, auch wenn die Erlöse zum Halbjahr um rd. 3 % rückläufig waren. Aufgrund eines geringeren Wareneinsatzes, gesunkener Personalkosten und rückläufigen Belastungen aus der Firmengruppe gehen wir von einem leicht steigendem Ergebnis aus.
5.2 Risikobericht
5.2.1 Risikomanagementsysteme
Die Geschäftstätigkeit der Wehrfritz GmbH ist notwendigerweise mit Risiken verbunden. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist wesentliches Element der Unternehmensführung. Übergeordnetes Ziel ist es, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen. Über das Risikomanagementsystem begrenzt die Wehrfritz GmbH alle identifizierten Risiken durch geeignete Maßnahmen und bildet angemessene Vorsorge. So ist sichergestellt, dass die aus diesen Risiken im Fall des Eintretens erwarteten Belastungen im Wesentlichen abgedeckt sind und somit den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden.
5.2.2 Risiken
Branchenspezifische Risiken ergeben sich für die Berichtsgesellschaft als Vollausstatter für Kinderkrippen und Kindergärten aus der Abhängigkeit von staatlichen Fördermaßnahmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft hiervon nicht mehr so stark profitieren wie im Vorjahr. Mit dem Auslaufen der stattlichen Fördermittel für den Ausbau der Kleinkindbetreuung hat die Nachfrage zur Ausstattung von Kinderkrippen nachgelassen und sich auf das normale Niveau wieder eingependelt. Die Kostenstruktur konnten wir nicht in dem Ausmaß und in der Schnelligkeit anpassen, wie wir uns das gewünscht haben.
Die angespannte finanzielle Situation bei den Kindergartenträgern und den Kommunen sehen wir weiterhin als Risikofaktor.
Risiken im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess: Wichtigste Ziele des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sind, das Risiko wesentlicher Fehlaussagen in der Rechnungslegung zu vermeiden, wesentliche Fehlbewertungen aufzudecken und die Einhaltung der maßgeblichen Vorschriften und internen Arbeitsanweisungen zu gewährleisten. Dies schließt die Normenkonformität von Jahresabschluss und Lagebericht mit den angewandten Rechnungslegungsvorschriften ein. Dabei kann eine absolute Sicherheit, die vorgenannten Ziele jederzeit und vollumfänglich zu erreichen, nicht bestehen.
Entwicklungsrisiken: Die Marktposition und wirtschaftliche Entwicklung der Wehrfritz GmbH hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, funktionale und qualitativ hochwertige Möbel zu akzeptablen Preisen für Kindertagesstätten zu entwickeln. Dem geschuldet gilt es, qualifizierte Designer für uns und unsere Ideen zu begeistern und zu gewinnen. Eine flexible Produktion mit geringen Losgrößen ist Voraussetzung, um individuelle Einrichtungen, angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse der Kommunen und sozialen Träger hier vor Ort in Bad Rodach fertigen zu können. Innovationen und Design werden umfassend über Schutz- und Markenrechte geschützt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Produkte oder ganze Produktlinien imitiert werden.
Beschaffungsrisiken: Auf der Beschaffungsseite stellen mangelnde Verfügbarkeit von Möbeln(-teilen) aufgrund logistischer oder qualitativer Gründe sowie steigende Einkaufspreise von Rohstoffen, Energie sowie von Vor- und Zwischenprodukten grundsätzlich potenzielle Risiken dar. So ist nicht auszuschließen, dass die Gesellschaft mit Lieferrückständen bei einzelnen Teilen und ganzen Produkten konfrontiert wird. Die Wehrfritz GmbH begegnet diesem Risiko durch eine vorausschauende Planung des Auftragsvolumens und enge Absprache mit den Lieferanten.
Weitere beschaffungsbezogene Risiken bestehen in der Preisentwicklung. Die Berichtsgesellschaft ist bestrebt, Preissteigerungen an die Kunden weiterzugeben, doch gelingt dies unter Berücksichtigung der Wettbewerbssituation nicht immer vollständig.
Absatzbezogene Risiken: Es ist möglich, dass Kunden in einer wirtschaftlich schwierigen Situation Aufträge verzögern oder stornieren. Wesentliche Stornierungen sind jedoch in den zurückliegenden Jahren nicht aufgetreten. Zwar ist unsere Kundenstruktur im Wesentlichen durch Auftraggeber der öffentlichen Hand geprägt, jedoch nehmen von privater Hand betriebene Kindertagesstätten zu. Neben einem größeren Kundenkreis und Umsatzpotenzial birgt dies aber auch die Gefahr höherer Forderungsausfälle. Diesem Risiko begegnen wir durch eine Ausweitung der Bonitätsprüfung der Kunden.
IT-Risiken: Die Steuerung der Wehrfritz GmbH ist aufgrund der starken IT-Vernetzung sowohl im Beschaffungsbereich, des mannigfaltigen Produktportfolios wie auch auf der Abnehmerseite von reibungslos funktionierenden IT-Systemen abhängig. Vor diesem Hintergrund hat sich die Geschäftsführung bereits im Jahr 2009 mit der Einführung der ERP-Software Dynamics AX der Firma Microsoft Corp. für die Firmengruppe entschieden. Neben der Finanzbuchhaltung, die bereits seit 2010 mit dem ERP-System arbeitet, wurde Mitte 2014 eine weitere Gesellschaft aus der HABA-Firmenfamilie auf Microsoft Dynamics AX 2012 umgestellt. Von der firmenübergreifenden Einführung der ERP-Systems, welches noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird, erwarten wir uns eine Optimierung der internen Prozesse und Strukturen. Verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen schützen die Daten der Wehrfritz GmbH vor unberechtigten Zugriff, Missbrauch und Verlust.
Finanzwirtschaftliche Risiken werden vom Treasury und dem Debitorenmanagement gesteuert. Im Wesentlichen werden Liquiditätsrisiken, Zahlungsausfallrisiken und Versicherungsrisiken zentral analysiert, bewertet und abgesichert.
Zur optimalen Steuerung der Liquidität der Unternehmensgruppe wird diese im Rahmen eines Cash-Pools bei einem verbundenen Unternehmen aus der Gruppe verwaltet. Das konzernweite Cash-Pooling wurde zum Jahresende aufgehoben. Eine Konzentration der liquiden Mittel erfolgt ausschließlich auf Ebene der rechtlichen Einheit. Bei der Anlage kurzfristiger Liquiditätsüberschüsse werden nur Anlagen erstklassiger Bonität getätigt.
Risiken aus Marken-, Geschmacksmuster- und Patentverletzungen: Die Wehrfritz GmbH verfolgt eine stringente Anmeldepolitik hinsichtlich Marken, Geschmacksmuster und Patente. Eine konsequente und regelmäßige Kollisionsüberwachung erfolgt sowohl intern wie auch durch Marken- und Patentanwälte. Eine substantielle Gefährdung in den aktuellen Absatzmärkten sehen wir derzeit nicht.
6 Chancenbericht
Die Chancen der Berichtsgesellschaft liegen vornehmlich in der Entwicklung von ganzheitlichen Einrichtungskonzepten mit qualitativ hochwertigen Möbeln. Dies muss jedoch zunehmend zu Preisen erfolgen, die sich am Markt auch durchsetzen lassen und in Nähe zu denen der Wettbewerber liegen.
Der Bereich Bildung ist einer von fünf definierten Kernbereichen der HABA-Firmenfamilie. Mit entsprechenden Angeboten rund um das Thema Bildung in Verbindung mit der digitalen Welt sehen wir in Zukunft ein hohes Wachstumspotenzial für uns.
Unter dem Arbeitstitel "Bildungshaus" werden aktuell intern Strategien erarbeitet, wie sich die beiden unterschiedlichen Marken innerhalb der HABA-Firmenfamilie, die sich mit dem Bereich Bildung auseinandersetzen, nämlich "Wehrfritz" auf der einen Seite und "Projekt" auf der anderen Seite auf unterschiedliche Bildungsbereiche fokussieren können. "Wehrfritz" als Marke soll primär den vorschulischen Bereich, sprich den Elementarbereich abdecken, während hingegen die Marke "Projekt" sich auf die Bereiche Primar, Sekundär und weiterführende Schulen fokussieren soll. Der Begriff "Bildungshaus" steht für eine Bündelung und den weiteren Ausbau der bisherigen Aktivitäten im Bereich Bildung der HABA-Firmenfamilie. Die Prozesse und Strukturen zwischen Wehrfritz und Projekt sollen synchronisiert werden. Das Angebot soll künftig neben Möbeln auch Lehr- und Lernmaterialien, Spielwaren, Spielgeräte für In- und Outdoor, individueller Innenausbau, Verbrauchsmaterialien und unterschiedliche Services und Dienstleistungen umfassen.
Der zur "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft" gehörende Digitalpakt sieht vor, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 5 Milliarden Euro die ungefähr 40.000 Grundschulen, weiterführenden allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen mit Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen. Gerade in diesem Bereich sehen wir für die Marke "Projekt" große Chancen. Auch für die Berichtsgesellschaft eröffnen sich Chancen und Möglichkeit entsprechende Möbelkonzepte für die anstehende Digitalisierung zu entwickeln und zu vermarkten.
Einen weiteren Schwerpunkt unserer künftigen Aktivitäten sehen wir im individuellen Ausbau von Kindestagesstätten in Zusammenarbeit mit den planenden Architekten.
Mit dem Auslaufen der staatlichen Fördermittel für den Ausbau der Kleinkindbetreuung wird die Nachfrage zur Ausstattung von Kinderkrippen nachlassen. Dem versuchen wir durch Erschließenneuer Kundenkreise wie Privatpersonen und auch dem Schulmarkt zu begegnen. Daneben ist die Ausweitung des Produktportfolios ein weiterer Baustein zur Festigung unserer Marktposition.
Verstärkt gilt es künftig auch, ein ganzheitliches Marketingprogramm umzusetzen, um uns durch vielerlei Maßnahmen vom Billigsegment abzuheben und uns nicht durch Rabatte an Preiskämpfen zu beteiligen.
Die Entwicklung der Geburtenrate beeinflusst im nicht unwesentlichen Umfang auch unsere geschäftliche Entwicklung. Nach Jahren stetig rückläufiger Geburtenraten stieg diese in 2015 auf den höchsten Stand seit 30 Jahren. Ursächlich hierfür sind vor allem Familien mit ausländischem Pass. Während die Geburtenrate bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im vergangenen Jahr von 1,86 auf 1,95 Kinder stieg, nahm die Geburtenrate bei deutschen Frauen lediglich von 1,42 auf 1,43 Kinder zu. Vor diesem Hintergrund sehen wir gute Chancen an dem steigenden Bedarf an Kindertagesplätzen zu partizipieren.
Wir sehen auch in Zukunft sehr gute Chancen, dass wir erfolgreich neue Produkte und Konzepte im Markt platzieren und hieraus eine nachhaltige Umsatz- und Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften. Aus heutiger Sicht wird sich der Umsatz für die nächsten 2-3 Jahre auf dem Niveau des Berichtsjahres einpendeln.
Bad Rodach, im August 2016
Klaus Habermaaß
Harald Grosch
Bilanz
Aktiva
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31.12.2015
EUR |
31.12.2014
EUR |
|
| A. Anlagevermögen | 1.811.681,21 | 1.925.416,92 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 31.177,99 | 38.196,59 |
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 31.177,99 | 38.196,59 |
| II. Sachanlagen | 626.402,54 | 733.119,65 |
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 626.402,54 | 733.119,65 |
| III. Finanzanlagen | 1.154.100,68 | 1.154.100,68 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.154.100,68 | 1.154.100,68 |
| B. Umlaufvermögen | 71.212.634,64 | 84.241.835,64 |
| I. Vorräte | 4.487.489,23 | 5.457.231,14 |
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 78.096,22 | 94.152,92 |
| 2. fertige Erzeugnisse und Waren | 4.409.393,01 | 5.363.078,22 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 15.161.244,46 | 26.990.972,50 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.998.602,10 | 6.709.903,28 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.308.308,90 | 14.722.759,73 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 350.961,50 | 287.276,89 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 5.503.371,96 | 5.271.032,60 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 51.563.900,95 | 51.793.632,00 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 106.560,87 | 130.681,86 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 73.130.876,72 | 86.297.934,42 |
|
Passiva |
||
| 31.12.2015
EUR |
31.12.2014
EUR |
|
| A. Eigenkapital | 64.128.236,02 | 59.952.760,26 |
| I. gezeichnetes Kapital | 5.000.000,00 | 5.000.000,00 |
| II. Gewinnrücklagen | 45.000.000,00 | 33.000.000,00 |
| 1. andere Gewinnrücklagen | 45.000.000,00 | 33.000.000,00 |
| III. Gewinnvortrag | 9.952.760,26 | 457.115,37 |
| IV. Jahresüberschuss | 4.175.475,76 | 21.495.644,89 |
| B. Rückstellungen | 3.667.740,00 | 4.200.890,18 |
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1.813.765,00 | 1.738.869,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 92.464,00 | 0,00 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 1.761.511,00 | 2.462.021,18 |
| C. Verbindlichkeiten | 5.334.900,70 | 22.144.283,98 |
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.774.911,43 | 2.574.340,91 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 676.381,12 | 834.244,85 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 16.231.775,75 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 1.883.608,15 | 2.503.922,47 |
| davon aus Steuern | 298.732,99 | 334.588,92 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 62.475,02 | 62.205,80 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 73.130.876,72 | 86.297.934,42 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR |
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 88.249.792,92 | 103.344.351,69 |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 3.135.042,50 | 2.259.982,80 |
| davon Erträge aus Währungsumrechnung | 217,82 | 194,97 |
| 3. Materialaufwand | 54.701.555,34 | 65.110.869,92 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 54.701.555,34 | 65.110.869,92 |
| 4. Personalaufwand | 9.078.842,17 | 8.947.109,20 |
| a) Löhne und Gehälter | 7.557.266,51 | 7.484.581,48 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.521.575,66 | 1.462.527,72 |
| davon für Altersversorgung | 110.471,83 | 68.318,38 |
| 5. Abschreibungen | 304.216,46 | 299.828,79 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 304.216,46 | 299.828,79 |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 21.481.673,42 | 23.480.341,01 |
| davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung | 74,12 | 7,32 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 16.000.000,00 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 239.474,19 | 289.071,68 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 17.287,29 | 84.151,86 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 193.373,09 | 179.102,94 |
| davon aus Abzinsung von Rückstellungen | 183.079,00 | 152.828,00 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 5.864.649,13 | 23.876.154,31 |
| 11. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1.666.458,40 | 2.364.877,73 |
| 12. sonstige Steuern | 22.714,97 | 15.631,69 |
| 13. Jahresüberschuss | 4.175.475,76 | 21.495.644,89 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2015
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Der Jahresabschluss der Wehrfritz GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im
Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden bisher innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeit-
räume nach der linearen und der degressiven Abschreibungsmethode ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis € 410,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Wertmindernden Sachverhalten wurde durch den Ansatz niedrigerer beizulegender Werte Rechnung getragen.
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen Rechnung getragen.
Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem versicherungsmathematischen Barwert nach der "Projected-Unit-Credit-Methode". Bei der Ermittlung der Rückstellungsbeträge wurde ein Rechnungszinsfuß von 3,89 v. H. (7-Jahres-Durchschnitt) zugrunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung (jeweils 2,00 % p.a.) sowie eventueller Fluktuationswahrscheinlichkeiten (4,5 % p.a.) ermittelt. Der BBG-Trend wurde mit 2,00 % p.a. berücksichtigt. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck verwendet.
Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Bei der Bewertung wurde das Vorsichtsprinzip beachtet. Aufwandsrückstellungen sind nicht bilanziert worden.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).
Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte gemäß § 256 a HGB.
Zum Bilanzstichtag errechneten sich künftige Steuerentlastungen von € 92.166,33, die sich saldiert aus um € 341.041,00 abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und den sonstigen Rückstellungen ergeben. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 27,03 % zu Grunde. Aufgrund des Wahlrechtes, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurde analog zum Vorjahr ein Bilanzposten nicht angesetzt.
II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Anlagespiegel
Der Anlagespiegel mit der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Es besteht eine 100 %-ige Beteiligung an der Jako-o Möbel und Spielmittel für die junge Familie GmbH, Bad Rodach. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von € 7.975.038,43 und weist danach ein Eigenkapital von € 138.290.403,38 aus.
Es besteht eine 100 %-ige Beteiligung an der Wehrfritz Sp. z o.o., Polen. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von PLN 384.243,83 (Vorjahr: PLN 20.512,76) und weist danach ein Eigenkapital von PLN 58.812,13 (Vorjahr: PLN -325.431,70) aus.
2. Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
| Restlaufzeit | Vorjahr | |||
|
bis zu 1 Jahr
Euro |
über 1 Jahr
Euro |
gesamt
Euro |
über 1 Jahr
Euro |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.998.602,10 | - | 3.998.602,10 | - |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.308.308,90 | - | 5.308.308,90 | - |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 350.961,50 | - | 350.961,50 | - |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 5.180.397,61 | 322.974,35 | 5.503.371,96 | 521.578,01 |
| 14.838.270,11 | 322.974,35 | 15.161.244,46 | 521.578,01 | |
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist als größte Einzelposition der Wert der Rückdeckungsversicherung für Versorgungsverpflichtungen enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 667.597,14 (Vorjahr: € 0,00).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen.
3. Rückstellungen
Der Erfüllungsbetrag aus Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 2.006.783,00. Die an den Gesellschafter-Geschäftsführer verpfändeten Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe des beizulegenden Wertes in Höhe von € 193.018,00, der den Anschaffungskosten entspricht, mit den zugehörigen Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet.
Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus der Zinskomponente (€ 183.079), die unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand (€ 41.637), der unter dem
Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen.
Die Steuerrückstellungen bestehen für Steuernachzahlungen aufgrund der in 2015 durchgeführten Betriebsprüfung für die Veranlagungsjahre 2010 bis 2013.
In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Beträge für Gewährleistung (T€ 551), ausstehenden Urlaub und Überstunden (T€ 246), Prämien und Tantiemen (T€ 290) sowie Retouren und Rückgaberechte (T€ 388) enthalten.
4. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte sind keine Sicherheiten bestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 0,00 (Vorjahr: € 16.231.775,75).
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und sonstige, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Für die Nutzung der Geschäfts- und Lagerräume sind jährlich rund € 351.386,85 zu zahlen.
Das Obligo aus der Bestellung von Handelswaren beläuft sich auf rund € 4.520.474,38.
Daneben bestehen insbesondere im EDV-Bereich diverse kurzfristig kündbare Leasing- und
Wartungsverträge, deren finanzieller Gesamtumfang in Höhe von € 39.000,00 für die Beurteilung der Finanzlage der Unternehmung von untergeordneter Bedeutung ist.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Umsatzerlöse
| Euro | |
| Inland | 82.328.804,70 |
| Ausland | 5.920.988,22 |
| 88.249.792,92 |
Die Tätigkeitsbereiche unterscheiden sich nur unwesentlich.
2. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist periodenfremder Ertrag in Höhe von € 123.374,17 enthalten.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Steuern für Vorjahre in Höhe von € 84.076,18.
IV. SONSTIGE ANGABEN
1. Leitungsorgane
Geschäftsführer:
Klaus Habermaaß, Kaufmann, Bad Rodach,
Harald Grosch, Kaufmann, Meeder,
Karl Fischer, Kaufmann, Coburg (ab 1. Januar 2016).
2. Geschäftsführerbezüge
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.
3. Mitarbeiterzahl
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) setzt sich wie folgt zusammen:
| 2015 | 2014 | |
| Arbeiter | 11 | 12 |
| Angestellte | 160 | 165 |
| 171 | 177 |
4. Geschäfte mit nahestehenden Personen/Unternehmen
Es liegen keine Geschäfte zwischen nahestehenden Personen/Unternehmen vor, die nicht zu marktüblichen Konditionen vereinbart wurden.
5. Honorar des Abschlussprüfers
Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet. Die erforderlichen Angaben werden im Konzernabschluss der Wehrfritz GmbH, Bad Rodach, vorgenommen und dort offengelegt.
6. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss von € 4.175.475,76 und dem Gewinnvortrag von € 9.952.760,26 eine Dividende in Höhe von € 4.000.000,00 auszuschütten und den Restbetrag von € 10.128.236,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Unterschrift der Geschäftsleitung
Bad Rodach, im August 2016
Klaus Habermaaß
Harald Grosch
Anlagespiegel
|
An-
schaffungs-, Herstellungs- kosten 1.1.2015 Euro |
Zugänge
Euro |
Abgänge
Euro |
Um-
bu- chun- gen Euro |
kumulierte
Abschrei- bungen 31.12.2015 Euro |
Zu-
schrei- bungen Gesch.- jahr Euro |
Buchwert
31.12.2015 Euro |
Abschrei-
bungen Gesch.- jahr Euro |
|
| Anlagevermögen | ||||||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.128.123,06 | 14.358,51 | 0,00 | 0,00 | 1.111.303,58 | 0,00 | 31.177,99 | 21.377,11 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 1.128.123,06 | 14.358,51 | 0,00 | 0,00 | 1.111.303,58 | 0,00 | 31.177,99 | 21.377,11 |
| Sachanlagen | ||||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.972.827,68 | 179.627,90 | 149.839,72 | 0,00 | 4.376.213,32 | 0,00 | 626.402,54 | 282.839,35 |
| Summe Sachanlagen | 4.972.827,68 | 179.627,90 | 149.839,72 | 0,00 | 4.376.213,32 | 0,00 | 626.402,54 | 282.839,35 |
| Finanzanlagen | ||||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.154.100,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.154.100,68 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 1.154.100,68 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.154.100,68 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 7.255.051,42 | 193.986,41 | 149.839,72 | 0,00 | 5.487.516,90 | 0,00 | 1.811.681,21 | 304.216,46 |
Sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2016 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wehrfritz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bamberg, den 12. August 2016
Hetzelt
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Helmut Hetzelt, Wirtschaftsprüfer
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