Short Capital GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adrian Matthias Robin Haack seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Karl Niklas Michael Kurz seit 30.9.2022 | Geschäftsführer |
Matthias Haack seit 2.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WEFRA LIFE CORPORATE GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WEFRA LIFE CORPORATE GmbHNeu-Isenburg/ZeppelinheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Geschäft, Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf I. Darstellung der Gesellschaft Die WEFRA LIFE CORPORATE (im Folgenden kurz: WEFRA oder GROUP) ist eine auf die Pharma- und Gesundheitsbranche spezialisierte Fullservice-Agenturgruppe. Die WEFRA gestaltet aktiv den Gesundheits- und Pharmamarkt der Zukunft innerhalb eines Ökosystems von Agenturen und Dienstleistungen, in dem gemeinsam mit den Kunden deren Geschäft optimiert wird. Die WEFRA bietet an ihren Standorten Neu-Isenburg und München national und international die gesamte Bandbreite an Kommunikationsdienstleistungen in integrierter Form für Kunden aus Pharma und Gesundheit. Die Leistungen erstrecken sich von klassischer Werbung über kreative On- und Offline-Mediaberatung und innovative Onlinekommunikation, effiziente Markt- und Werbewirkungsforschung bis hin zu integrierten, komplexen digitalen Marketing- und technischen Anwendungslösungen. Die Geschäftsbereiche sind Media B2B und B2C, PR und Kommunikation im Rahmen von Content, Kreation und Innovation sowie digitale Strategieberatung. Im Gesundheitsmarkt werden durch die WEFRA alle bedeutenden Geschäftsfelder abgedeckt: z. B. RX, OTX und OTC, Dental, MedTech, Fachkreise wie Ärzte, Apotheker, PTAs usw. genauso wie Patienten und Endverbraucher, Verbände, Apotheken- und Ärzte-Netze und Patientenvereinigungen. Die WEFRA LIFE CORPORATE GmbH steuert dabei die GROUP und erbringt neben der Eigenschaft als Konzernmuttergesellschaft Shared-Service-Leistungen für die Agenturen der Unternehmensgruppe auf sämtlichen Gebieten der Verwaltung und unternehmerisch-strategischen Führung. In den Konzernabschluss werden 7 (Vorjahr: 7) Unternehmen einbezogen, auf die die Muttergesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt. Daneben bestehen zum Bilanzstichtag 4 (Vorjahr: 4) Gemeinschaftsunternehmen, von denen ein Unternehmen (im Vorjahr: 1) nach der at-Equity-Bewertung in den Konzernabschluss mit einbezogen wird. Weiterhin besteht ein (Vorjahr: 1) Unternehmen, dass aufgrund seiner geringen Bedeutung zu Anschaffungskosten einbezogen wird. II. Rahmenbedingungen Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche "Der Sachverständigenrat senkt seine Prognose für das Jahr 2021 und erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 2,7 % steigt [...]" Quelle: Pressemitteilung vom 10.11.2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung "Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland für das Jahr 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 % und für das Jahr 2023 ein Wachstum von 3,6 %. Das Vorkrisenniveau aus dem 4. Quartal 2019 wird voraussichtlich erst im 3. Quartal 2022 wieder erreicht." Quelle: Pressemitteilung vom 30.03.2022 des Sachverständigenrats zur Konjunkturprognose im März 2022 "Nach den Rückgängen im ersten Pandemiejahr 2020 zeigten sich 2021 deutliche Nachholeffekte: Die GWA Agenturen realisierten ein Umsatzplus von acht Prozent." Quelle: GWA Frühjahrsmonitor 2022 In unserem Kern-Markt "Medizinische Fachwerbung in Deutschland" stellen sich die Spendings in den einzelnen Segmenten im Jahr 2021 wie folgt dar:
Quelle: Pharmamonitor 2022 "Der wichtige OTC-Kernmarkt Erkältung erholt sich spürbar, liegt jedoch weiter unter pre- COVID Umsatzlevel // Präventive Teilmärkte wie Vitamine/Mineralstoffe profitieren weiterhin und halten weitgehend das hohe Niveau." Quelle: SEMPORA CORONA: UPDATE OTC-Markt #9, 12. April 2022 III. Analyse des Geschäftsverlaufs Konzernweite Entwicklungen im Geschäftsjahr Die WEFRA hat unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu leiden. Einige Kunden haben ihre Umsätze innerhalb der GROUP im Jahr 2021 reduzieren müssen und das Ergebnis somit, neben Einmaleffekten der andauernden Transformations- und Umbaukosten, belastet. Als Highlight des Jahres sei die Kreativleistung der GROUP zu nennen. Die WEFRA liegt für den DACH-Raum auf Platz 1 (Vorjahr Platz 3) im Ranking der kreativsten Healthcare-Agenturen 2021 mit 107 (Vorjahr 84) Awards und 3040 (Vorjahr 2291) Punkten. Quelle: https://www.healthcaremarketing.eu/ranking2021/ Für den Geschäftsbereich Media B2B und B2C konnten Kunden und Budgets trotz Corona-Pandemie in einem schwierigen Markt gehalten werden. Der Bereich PR und Kommunikation konnte seine Kunden halten, hatte aber viel Druck durch Budgetkürzungen von Kunden aufgrund der Pandemie auszuhalten. Die strategischen Entscheidungen der WEFRA für die Zukunftsgestaltung des Pharma- und Gesundheitsmarktes, wie digitale Strategieberatung und programmatische Aussteuerung von Werbeinhalten, laufen erfolgreich an. Die Corona-Pandemie und anhaltende, mit der Transformation zusammenhängende Einmalkosten wirken sich vorübergehend gewinnmindernd auf den Konzern aus. Somit ist das operative Ergebnis der GROUP geprägt von den sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Tochtergesellschaften der Geschäftsbereiche. WEFRA investiert in die Fortentwicklung der Geschäftsfelder zur Erreichung der Zielsetzung, führend in der strategischen Beratung von Gesundheits- und Pharmaunternehmen, der Kreation neuer Business-Modelle und -Produkte - wie im aktuellen Geschäftsjahr eine Reichweitenstudie für bislang noch nicht untersuchte Indikationen bei Diabetes, Pneumologie und Kardiologie - und der Nutzung und Entwicklung digitaler Tools und Daten zur gezielten Inszenierung von Kernbotschaften sowie der daraus ableitbaren Auswahl effizienter und effektiver Kommunikationskanäle für die Gesundheits- und Pharmabranche zu sein. B. Lage des Konzerns I. Ertragslage Die wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und wesentliche Veränderungen von Positionen zum Vorjahr werden wie folgt erläutert: Das Betriebsergebnis hat sich um EUR 0,6 Mio. auf TEUR +579 erhöht. Maßgeblich dafür war die Reduzierung der Personalaufwendungen (um EUR 0,3 Mio. auf EUR 12,0 Mio.) sowie die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (um EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,9 Mio.). Die Materialquote (Anteil Materialaufwand an der Gesamtleistung) veränderte sich von 75,8 % auf 79,4 %. Die Personalquote verringerte sich von 19,4 % auf 15,9 %. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung verringerte sich von 5,0 % auf 3,8 %. Die Ertragsteuern sind aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,2 Mio gestiegen. Sie betragen nunmehr EUR 0,5 Mio. Insgesamt erhöht sich der Konzernjahresüberschuss um EUR 0,9 Mio. auf EUR 1,7 Mio. Ausschlaggebend für den signifikanten Anstieg der Umsatzerlöse war im Berichtsjahr die Kombination aus der Gewinnung neuer, attraktiver Kunden, dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts sowie der Verteidigung großer Werbeetats in Ausschreibungen. Das Umsatzwachstum im Berichtsjahr resultiert insbesondere aus dem Unternehmensbereich Media B2B. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzieren sich im Vergleich zum Vorjahr leicht, da im Jahr 2020 relativ hohe einmalige periodenfremde Erträge vorlagen. Im Vergleich zu den Umsatzerlösen ist der Materialaufwand leicht überproportional um 25,8 % bzw. EUR 12,4 Mio. auf EUR 60,2 Mio. angestiegen. Die Minderung der Personalaufwendungen in Höhe von 2,2 % bzw. EUR 0,3 Mio. liegt an den gesunkenen Transformationskosten. Mit 157 Mitarbeitern im Jahresdurchschnitt ist die Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Die Erträge aus Beteiligungen sind aufgrund positiver Geschäftsentwicklungen der Beteiligungsunternehmen deutlich gestiegen. Die Aufwendungen aus dem Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der Anpassung der at-Equity-Bewertung für eine Beteiligung. Das Konzernergebnis der WEFRA hat sich durch gezielte Kostenreduktion positiv entwickelt. Der beschriebene, starke Umsatzanstieg, Kostenreduktionen sowie deutlich erhöhte Erträge aus Beteiligungen ergeben in Summe das um EUR 0,9 Mio. gestiegene Konzernergebnis von EUR 1,7 Mio. II. Vermögenslage Die wesentlichen Positionen der Bilanz und wesentliche Veränderungen von Positionen zum Vorjahr werden wie folgt erläutert: Die Bilanzsumme reduziert sich um EUR 0,1 Mio. auf EUR 15,0 Mio. Auf der Aktivseite waren dafür im Wesentlichen die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um EUR 1,1 Mio. auf EUR 9,3 Mio.) sowie die Verminderung der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (um EUR 0,9 Mio. auf 0,6 Mio.) und der sonstigen Vermögensgegenstände (um EUR 0,2 Mio. auf EUR 2,4 Mio.) verantwortlich. Auf der Passivseite verminderten sich insbesondere die Steuer- und sonstigen Rückstellungen (um EUR 2,1 Mio. auf EUR 1,7 Mio.) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (um EUR 0,6 Mio. auf EUR 1,3 Mio.). Demgegenüber haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (um EUR 0,7 Mio. auf EUR 0,7 Mio.), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (um EUR 0,5 Mio. auf EUR 2,9 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (um EUR 0,3 Mio. auf EUR 0,3 Mio.), die sonstigen Verbindlichkeiten (um EUR 0,3 Mio. auf EUR 1,0 Mio.) und das Eigenkapital (um EUR 0,7 Mio. auf EUR 5,9 Mio.) erhöht. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag um EUR 1,1 Mio. ist begründet durch den Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021. Die Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen verringern sich im Vergleich zum Vorjahrjahr aufgrund der Begleichung von Forderungen aus Beteiligungserträgen für Vorjahre im Berichtsjahr. Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns beträgt am Bilanzstichtag EUR 5,9 Mio.; (Vorjahr EUR 5,2 Mio.). Dies entspricht einer wirtschaftlichen Eigenkapitalquote von ca. 39,6 % (Vorjahr: ca. 34,5 %). Die sonstigen Rückstellungen verringern sich im Wesentlichen aufgrund von geringeren Einmaleffekten im Rahmen des Transformationsprozesses. III. Finanzlage Die Konzernkapitalflussrechnung in der Anlage 4 des Konzernjahresabschlusses zeigt eine Verbesserung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um TEUR 339 auf insgesamt TEUR -674 (Vorjahr TEUR -1.013). Dies ist im Wesentlichen auf den deutlich verbesserten Geschäftsverlauf zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit erhöht sich um TEUR 1.586 auf TEUR 2.342 (Vorjahr TEUR 1.046), im Wesentlichen durch deutlich gestiegene Einzahlungen von Erträgen von assoziierten Unternehmen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit reduziert sich deutlich um TEUR -1.314 auf insgesamt TEUR -1.671 (Vorjahr TEUR -357). Die Liquidität der WEFRA war zu jeder Zeit sichergestellt. Der Finanzbedarf wird durch ausreichende Betriebsmittelkreditlinien gedeckt. Die Finanzierung des Transformationsprozesses bindet Liquidität. Diese Mittelbindung schlägt sich schlussendlich auch in der Inanspruchnahme der zur Verfügung stehenden Betriebsmittelkreditlinien nieder, die Inanspruchnahme hat sich am Stichtag jedoch im Vergleich zum Vorjahr bereits deutlich reduziert. Die WEFRA LIFE CORPORATE GmbH führt den Cash Pool der WEFRA, in den fast alle Tochtergesellschaften eingebunden sind. Somit werden die wesentlichen Unternehmen mit ausreichender Liquidität für das operative Geschäft versorgt. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognosebericht Die Geschäftsführung erwartet, dass sich der nationale Werbemarkt in der Gesundheits- und Pharmabranche im Jahr 2022 voraussichtlich durch den Rückgang der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie leicht positiv entwickeln wird. Die Nachfrage der Patienten nach verschreibungspflichtigen und apothekenpflichtigen Produkten wird sich stabil weiterentwickeln, analog die Marketingbudgets der Werbetreibenden, bis auf die Sektoren, die noch direkt von der Corona-Pandemie betroffen sind, wie zum Beispiel Erkältungsmittel und Reiseapothekenprodukte. Der Trend zur Digitalisierung aller Marktteilnehmer wird sich beschleunigen. Der angestoßene Change- und Transformationsprozess der WEFRA wird konsequent beschritten und wird auch im Jahr 2022 nicht unerhebliche betriebliche Ressourcen binden. Die Aufwendungen für Kundenakquisitionen werden sich aufgrund des Ausbaus bestehender Geschäftsfelder sowie des Aufbaus neuer Geschäftsfelder proportional erhöhen. Die Aufwendungen für Personal werden sich aufgrund der noch intensiveren Marktbearbeitung proportional erhöhen. Unsere Geschäftslage im Bereich Media B2B und B2C wird sich stabil entwickeln. Der Bereich PR und Kommunikation wird wirtschaftlich stärker unter Druck bleiben und es kann, aufgrund von OTC-Kunden und deren Absatzproblemen durch die Corona-Pandemie, zu weiteren Budgetrückgängen kommen. Mit unserer Ausrichtung, innovative Geschäftsideen wie z. B. Programmatic Advertising aufzubauen, eigene Reichweitenstudien aufzusetzen und in die digitale Strategieberatung zu investieren, sehen wir einem wachsenden Markt entgegen und sind aus unserer Sicht für solides wirtschaftliches Wachstum positioniert. Wir gehen auf GROUP-Ebene von einem deutlichen Umsatzanstieg im Jahr 2022 aus. Das Konzernjahresergebnis wird sich jedoch, aufgrund des weiterhin andauernden kostenintensiven Transformationsprozesses, weiterer Investitionen in eigene Produkte und Services und der anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, nur leicht verbessern. Insgesamt können wir durch unsere Diversifikation mit positiven Erwartungen in die Zukunft blicken. II. Chancen- und Risikobericht Chancen liegen weiterhin in der Bewältigung des Themenkomplexes "Big Data" für den Pharma- und Gesundheitsmarkt. Die anhaltende Verschmelzung von "Online" und "Offline" birgt wachsende Marktchancen für die WEFRA. Mit unseren integrierten Unternehmensbereichen kann die Wertschöpfungskette entlang der aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnisse ganzheitlich erschlossen werden. Bestandskunden der WEFRA können durch neue und verbesserte Leistungsangebote ausgebaut werden. Sobald ein Ende der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf Budgets in Sicht ist, sollte sich dies positiv auf unseren Geschäftsverlauf auswirken. Zugleich bieten höhere Werbebudgets und die effiziente Umsetzung von Werbemaßnahmen Chancen für unsere eigene wirtschaftliche Entwicklung. Ein Risiko aus unserer Sicht ist der starke, anhaltende "War of Talents" im Agenturmarkt. Die über die Zeit kontinuierlich steigenden Personalkosten und auch, rechtzeitig das richtige Personal für die herausfordernden wirtschaftlichen Themen der WEFRA zu gewinnen, sind Risiken, derer sich die Geschäftsführung bewusst ist. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das B2C-Segment und insbesondere OTC-Produkte unserer Kunden sowie die damit einhergehenden deutlich reduzierten Budgets für PR und Kommunikation könnten länger andauern und auch weit in das Jahr 2023 reichen. Sie müssen daher von uns an dieser Stelle ebenfalls als ein Risiko genannt werden. Der Konzern unterliegt den branchentypischen Risiken, wie die Abhängigkeit von den Werbebudgets der Kunden, die wiederum in großen Teilen von der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Ukraine-Krise keine Auswirkungen auf die WEFRA haben wird. Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungsrisiken sind für die WEFRA derzeit nicht erkennbar.
Neu-Isenburg/Zeppelinheim, den 30. Mai 2022 gez. Matthias Haack gez. Ariane Haack-Kurz Fabian Moritz KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der WEFRA LIFE CORPORATE GmbH ("WEFRA") wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 290ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die WEFRA GmbH ist die Muttergesellschaft der unter Punkt "II. Angaben zum Konsolidierungskreis" aufgeführten Tochter- bzw. Enkelunternehmen. Sie ist nach § 264 i. V. m. § 290 HGB grundsätzlich verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Aufgrund der Größenkriterien des § 293 HGB ist sie allerdings von der Aufstellung des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts befreit. Sie erstellt somit freiwillig einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht, um die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für ihre Tochtergesellschaften (mit Ausnahme der WEFRA LIFE INTERNATIONAL GmbH und ihrer Enkelgesellschaft, der ratyonal GmbH) in Anspruch nehmen zu können. Zwischen der Muttergesellschaft und den einbezogenen Unternehmen bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge, mit Ausnahme der WEFRA LIFE INTERNATIONAL GmbH und der ratyonal GmbH. Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wurde die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HBG) angewendet. Die Muttergesellschaft und die zu konsolidierenden Tochter- bzw. Enkelunternehmen haben ein dem Kalenderjahr gleichlautendes Geschäftsjahr. Der Anlagenspiegel befindet sich im Konzernanhang. II. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konsolidierungskreis einbezogene Tochterunternehmen:
In den Konsolidierungskreis einbezogene assoziierte Unternehmen gemäß § 311 Abs. 1 HGB:
Die WEFRA LIFE MEDIAPLUS MANAGEMENT GmbH, die WEFRA LIFE MEDIAPLUS GmbH & Co. KG sowie die WEFRA LIFE MEDIAPLUS 2 GmbH & Co. KG erstellen ihre Jahresabschlüsse nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Die Geschäftsjahre der drei Unternehmen enden zum 30.06. eines Kalenderjahres. Ein Zwischenabschluss zum 31.12.2021 ist jeweils nicht verfügbar. Weitere in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen:
Gründe, die zu einem Einbeziehungsverbot führen würden, liegen nicht vor. III. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß der bis 2009 geltenden Fassung des § 301 Abs. 1 HGB nach der Erwerbsmethode unter Anwendung der Buchwertmethode zum jeweiligen Zeitpunkt des Anteilserwerbs. Bei der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB wurden sämtliche Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie Eventualverbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. Für nach 2009 erstmals in die Konsolidierung einzubeziehende Gesellschaften erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode unter Ansatz der Zeitwerte im Zeitpunkt des Anteilserwerbs. Die Konsolidierungsvorschriften der Muttergesellschaft umfassen keine Zwischengewinneliminierung, da die Behandlung der Zwischenergebnisse gemäß § 304 Abs. 1 HGB von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. Innenumsatzerlöse sowie andere Erträge aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden im Rahmen der Aufwands und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 HGB eliminiert. V. Formale Darstellung Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. VI. Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung gehen von der Unternehmensfortführung aus. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Anlagevermögen Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über 5 Jahre oder die längere bzw. kürzere vertragliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagengegenstände orientiert sich an den ertragssteuerlichen Nutzungsdauertabellen.
Die Abschreibung wird im Jahr der Anschaffung oder Herstellung nur zeitanteilig vorgenommen (analog § 7 Abs. 1 S. 4 EStG). Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr analog § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben. Sonderabschreibungen und erhöhte Absetzungen aufgrund steuerlicher Vorschriften werden nicht angesetzt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem Wert laut at-Equity-Bewertung angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei werden Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bildung von Einzelwertberichtigungen für dubiose und strittige Forderungen erfolgt in angemessenem Umfang. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennbetrag angesetzt. Hierbei werden Zahlungen bis zum Stichtag berücksichtigt, die für Leistungen nach dem Stichtag geleistet worden sind. Soweit zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen Differenzen auftreten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden darauf Steuern mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz ermittelt. Ergibt sich aus der Ermittlung insgesamt ein künftiger Steuerertrag, so wird dieser als aktive latente Steuer zugunsten des Steueraufwands angesetzt. Rückstellung und Verbindlichkeiten Pensionsrückstellungen und Übergangsbezüge für Versorgungsansprüche der Mitarbeiter werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln für die Pensionsversicherung 2018 G" der Heubeck-Richttafeln GmbH, Köln, nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren am Bilanzstichtag gebildet. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bis 2015 wurde der Marktzinssatz aus den letzten 7 Geschäftsjahren ermittelt. Aufgrund der Änderung von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wird der Marktzinssatz ab 2016 aus den letzten 10 Geschäftsjahren ermittelt. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Von dem Ansammlungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. In den sonstigen Rückstellungen bilden wir für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorge. Die Dotierung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags. Die sonstigen Rückstellungen haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verpflichtungen von EUR 26.225,00 (im Vorjahr EUR 26.225,00) haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von 5,5 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen am Bilanzstichtag bilanziert. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten auch Gewinnanteile an Personengesellschaften, sofern die Aufstellung des Jahresabschlusses der Personengesellschaft vor der Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt ist. Sonstige Steuern Die Kfz-Steuern werden unter Anwendung von § 265 Abs. 7 Nr. 1 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. VII. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2021 ist im Bruttoanlagenspiegel ersichtlich. Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2021(Anlagenspiegel)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen liegen in Höhe von EUR 935.766,03 (im Vorjahr EUR 267.690,77) vor. Bis zur Höhe der unfertigen Leistungen über EUR 204.770,89 (im Vorjahr EUR 221.555,49) werden diese von dem Posten Vorräte offen abgesetzt. Der übersteigende Betrag von EUR 730.995,14 (im Vorjahr EUR 46.135,28) wird gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von EUR 562.972,69 (im Vorjahr EUR 1.476.994,65) zugleich sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von EUR 6.302,52 (im Vorjahr EUR 47.384,42) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt im Geschäftsjahr EUR 295.876,08 (im Vorjahr EUR 333.181,61). Im Wesentlichen bezieht sich der Rechnungsabgrenzungsposten auf Vorauszahlungen für Wartungsverträge und Sicherheitsunterstützung der Cloud-Daten für den Zeitraum 2022 bis 2023. 5. Latente Steuern Die aktivierten latenten Steuern resultieren aus dem Bewertungsunterschied bei den Pensionsrückstellungen, die in der Steuerbilanz um EUR 393.528,00 (im Vorjahr EUR 347.848,00) niedriger anzusetzen sind. Die Bewertung der latenten Steuern beruht auf einem Körperschaftsteuersatz von 15 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag und einer Gewerbesteuerbelastung von 12,8 %. 6. Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Stichtag auf EUR 1.147.281,00 (im Vorjahr EUR 1.131.642,00). Aus der Umstellung der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 resultierte ein Umstellungsbetrag von EUR 212.527,00, der im Geschäftsjahr zu 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt wurde. Die verbleibende Unterdeckung zum Stichtag beträgt EUR 42.505,00 (im Vorjahr EUR 56.674,00). Zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 65.390,00 (im Vorjahr EUR 87.003,00). In dieser Höhe besteht gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre auf Ebene des Einzelabschlusses der WEFRA LIFE CORPORATE GmbH. 7. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Steuernachzahlungen für das Geschäftsjahr 2021, soweit sie noch nicht veranlagt sind. 8. Sonstige Rückstellungen Die Sonstige Rückstellungen belaufen sich zum Stichtag auf EUR 1.597.007,43 (im Vorjahr EUR 3.830.404,00). Im Wesentlichen resultiert dieser Rückgang aus dem Verbrauch der Rückstellungen für Nacharbeiten in Höhe von EUR 2.333.791,88. Vergleichbare Sachverhalte wurden im Geschäftsjahr 2021 erstmals von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Abzug gebracht. 9. Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von EUR 6.160.484,85 (im Vorjahr EUR 4.879.099,37). Davon entfallen EUR 1.206.058,49 (im Vorjahr EUR 1.770.193,27) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, EUR 730.995,14 (im Vorjahr EUR 46.135,28) auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, EUR 2.907.740,87 (im Vorjahr EUR 2.365.654,89) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, EUR 356.528,15 (im Vorjahr EUR 21.045,17) auf Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie EUR 959.162,20 (im Vorjahr EUR 676.070,76) auf sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden in Höhe von EUR 48.546,71 (im Vorjahr EUR 100.028,69), es handelt sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden wie im Vorjahr nicht. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, bestanden in Höhe von EUR 100.028,69 (im Vorjahr EUR 150.015,91). 10. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von EUR 356.528,15 (im Vorjahr EUR 21.045,17) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. VIII. Erläuterung zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB Aus der Umstellung der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 resultierte ein Umstellungsbetrag von EUR 212.527,00, der im Geschäftsjahr zu 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt wurde. Der Aufwand von EUR 14.168,00 (im Vorjahr EUR 14.168,00) aus der Zuführung dieses Umstellungsbetrags ist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
IX. Sonstige Angaben 1. Befreiung der Tochterunternehmen Die Gesellschafterversammlungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochter- und Enkelunternehmen haben, mit Ausnahme der WEFRA LIFE INTERNATIONAL GmbH und der ratyonal GmbH, das Wahlrecht gemäß § 264 Abs. 3 HGB dahingehend ausgeübt, dass diese Unternehmen von der Prüfung und Veröffentlichung ihrer Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2021 befreit sind.
Vom Gesamtbetrag werden TEUR 898 im Folgejahr, TEUR 2.887 in den Jahren 2023 bis 2026 und TEUR 576 in mehr als fünf Jahren fällig. 3. Arbeitnehmer Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführer): Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 157 Mitarbeiter im Anstellungsverhältnis beschäftigt (im Vorjahr 157), davon 10 Auszubildende (im Vorjahr 10). 4. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung der Muttergesellschaft sind: Matthias Haack, Kaufmann, Frankfurt am Main Ariane Haack-Kurz, Magister Artium, Dreieich Fabian Moritz, Kaufmann, Hamburg Herrn Matthias Haack und Frau Ariane Haack-Kurz wurden Alleinvertretungsbefugnis und Befreiung von den Beschränkungen des §181 BGB erteilt. Herr Fabian Moritz vertritt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung war zum 31.12.2021 eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 572 gebildet. 5. Vorschlag zur Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern den Vortrag des Bilanzgewinns des Mutterunternehmens von EUR 4.291.309,10 auf neue Rechnung vor. 6. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Abschlussprüferhonorar beträgt TEUR 54 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 7. Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31.12.2020 wurde am 25.11.2021 gebilligt. 8. Nachtragsbericht Zu den erwarteten weiteren Auswirkungen der Pandemie (Covid-19) und der Ukraine-Krise verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Neu-Isenburg-Zeppelinheim, den 30. Mai 2022 WEFRA LIFE CORPORATE GmbH Die Geschäftsführung gez. Matthias Haack gez. Ariane Haack-Kurz gez. Fabian Moritz Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Der Finanzmittelfond beinhaltet den Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten. Eigenkapitalspiegel zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021
Es bestehen Ausschüttungssperren nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von € 65.390,00 und nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB über € 112.549,00. Diese Ausschüttungssperren wurden bei der Ermittlung des ausschüttbaren Betrages berücksichtigt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WEFRA LIFE CORPORATE GmbH, Neu-Isenburg/Zeppelinheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WEFRA LIFE CORPORATE GmbH, Neu-Isenburg/ Zeppelinheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WEFRA LIFE CORPORATE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. August 2022 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Kölbel, Wirtschaftsprüfer gez. Dewald, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Offenbach am Main, HRB 5627 Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 5. Oktober 2022 gebilligt. |
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