Perigon GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ivonne Braun seit 1.10.2025 | Prokura |
Ruben Schumacher seit 31.1.2025 | Prokura |
Betül Irmak seit 1.3.2024 | Prokura |
Christoph Dr. Hahn seit 16.5.2023 | Prokura |
Michael Peter Heinrich Keller seit 10.5.2022 | Prokura |
Jannis Wolski seit 10.5.2022 | Prokura |
Steffen Ohr seit 28.10.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sihl II Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sihl GmbHDürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlage des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, die Entwicklung, die Veredelung, der Handel, der Import und Export sowie die Vermittlung von Waren, und Dienstleistungen von beschichteten, kaschierten und metallisierten Materialien und verwandten Artikeln. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düren, Deutschland. Zu den Absatzmärkten gehören neben dem Inland auch das Ausland, dabei insbesondere der nordamerikanische Markt. Die Gesellschaft gehört seit 2016 zur Unternehmensgruppe des Finanzinvestors Equistone, Schweiz. Die direkte Gesellschafterin der Sihl GmbH ist die Sihl II Holding AG, ansässig in Bern, Schweiz, welche zum Jahresende sämtliche Geschäftsanteile (100%) hält. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung mittels Leitzinserhöhungen belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt 1 . Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren. Das geht aus der aktuellen Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Allerdings verzögert sich die Wirtschaftserholung etwas. Gegenwärtig bremst vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage die Industrie, zudem zeigt sich der private Konsum zögerlich und die höheren Finanzierungskosten dämpfen die Investitionen. Doch das Bild hellt sich bald auf. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Auch bei der Inflation zeigt die Deutschland-Prognose eine Verbesserung: Die Teuerungsrate wird sich demnach 2024 im Vergleich zu diesem Jahr mehr als halbieren. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh, schränkte Nagel zugleich ein 2 . Im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung für das Jahr 2024 senkt der Bundeswirtschaftsminister die Konjunkturprognose von 1,3% auf einen Wert von 0,2%. Dieser Wert wird als dramatisch schlecht bezeichnet. Im Rahmen der ifo Konjunkturumfrage für Deutschland in der Papier-, Pappe- und Kunststoffverarbeitung ist die Beurteilung der Geschäftslage und der Nachfrage im Inland für das Jahres 2024 stagnierend 3 . Die Rahmenbedingungen in den für die Sihl GmbH relevanten regionalen Märkten (u.a. stärkere Nachfrage in den USA) haben sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend den allgemeinen konjunkturellen Verhältnissen positiv verändert. Dies zeigt sich anhand der deutlich gestiegenen Umsätze mit den USA in den ersten Monaten des Jahres 2024. 2.2. Geschäftsverlauf Das Geschäft steuern wir im Wesentlichen über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Betriebsergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 Abs. 3 HGB werden ergänzend verwendet. Das Geschäftsjahr 2023 hat sich deutlich anders entwickelt, als dies vor einem Jahr vom Management als auch den Kunden der Sihl GmbH erwartet worden ist. Während dem gesamten Geschäftsjahr ist die erwartete Erholung an den Endmärkten ausgeblieben. Darauf haben unsere Kunden unter anderem mit einer Reduktion der Lagerbestände reagiert, was die Situation für die Sihl GmbH noch verschärft hat. In einem ungewissen Umfeld waren unsere Kunden zurückhaltend neue innovative Konzepte umzusetzen. Entsprechend war die signifikante Umsatzsteigerung unserer Innovationsprojekte (Perigon, Adelmo und Primer) ausgeblieben, obwohl das Marktinteresse groß war. Die Sihl GmbH setzte im Jahr 2023 verschiedene Initiativen mit dem Ziel der Kostensenkung um. Es gelang alternative Lieferanten zu qualifizieren. In der Produktion wurden Initiativen zur Prozessoptimierung vorangetrieben, welche auch zu einer Reduktion des CO 2 Verbrauches führte. Diese Maßnahmen waren jedoch nicht ausreichend, um den Umsatzrückgang zu kompensieren. Ende des dritten Quartals 2023 musste deshalb eine Restrukturierung bekannt gegeben werden, die erfolgreich bis Ende November umgesetzt wurde. In diesem schwierigen Marktumfeld musste die Sihl GmbH einen Rückgang im Nettoumsatz im Vorjahresvergleich um 18,9% (von EUR 97,6 Mio. auf EUR 79,2 Mio.) hinnehmen. Diese Verschlechterung begründet sich einerseits durch geringere Mengenabsätze mit unseren Kunden und andererseits aus einer negativen Veränderung des Wechselkurses für Verkäufe an unsere US-Tochtergesellschaft. Durch die Maßnahmen im Bereich Beschaffung konnte die Materialeinsatzquote auf 56,4% (Vorjahr 57,9%) gesenkt werden. Bedingt durch deutlich gestiegene Energiepreise, sowie Restrukturierungsrückstellungen erhöhten sich Betriebskosten. Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr ein Betriebsverlust von EUR -3,7 Mio. (Vorjahr: Betriebsgewinn von EUR 1,1 Mio). 2.3. Ertrags-, Finanz und Vermögenslage Die aufgeführten Werte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie im nachfolgenden Lagebericht entsprechen den geprüften Jahres- und Vorjahreswerten der Sihl GmbH. 2.3.1. Ertragslage
SIGNAGE & PHOTO Das Segment Signage & Photo verzeichnete einen Umsatzrückgang von 14,4% auf EUR 31,8 Mio. Der Bereich startete auf Vorjahresniveau in das Geschäftsjahr 2023, getragen durch einen guten Auftragsbestand. Entgegen den Erwartungen setzte sich der im vierten Quartal 2022 realisierte Auftragsrückgang im Jahr 2023 fort. Zwar konnten die Umsätze im Jahresverlauf auf tieferem Niveau stabilisiert werden, die Absatzmärkte unserer Kunden blieben jedoch über das ganze Jahr zurückhaltend. Insbesondere im Verkauf von Fine Art Papier wurden die Ziele bei weitem verfehlt. LABEL & TAGS Im Segment Label und Tags konnte ebenfalls nicht an das erfolgreiche Wachstum der Vorjahre angeknüpft werden. Der Umsatzrückgang zum Vorjahr beträgt -21% auf EUR 38,4 Mio. Die Label-Industrie hatte global 2023 starke Einschnitte zu verbüßen, die bis heute anhalten. Die Sihl Facestock Produkte für den hochwertigen On-Demand VIP Druck werden im Premiumsegment eingesetzt. Aufgrund der Inflation und reduzierten Kaufkraft der Konsumenten ist das Premiumsegment besonders betroffen gewesen. Die PSA Coater haben auf den reduzierten Bedarf mit Kurzarbeit, Abbau von Schichten und Entlassungen reagiert. Gleichzeitig hat ein Preiskampf im PSA-Markt eingesetzt. In Europa konnte im Bereich Pressuretac®, selbstklebendes Papier für die Etikettierung als Schlaufenanhänger in der Logistik-/ und Luftfahrtindustrie, erneut ein Wachstum erzielt werden. Der Tag-Markt zeigte in 2023 einen deutlich rückläufigen Bedarf, da aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche in Europa und der reduzierten Kaufkraft aufgrund der Inflation weniger Waren und Services mit entsprechenden Tags benötigt wurden. Ein extremer Einbruch war zudem bei Tags für die Bau- und Stahlindustrie zu erkennen. Im Bereich Tickets zeigte sich aufgrund eines Post-Covid-Effektes eine stabile Nachfrage trotz allgemein schrumpfenden Marktes. In den USA entwickelte sich insbesondere der Absatz im Segment Label/ Facestock deutlich rückläufig. Nachdem sich die Störungen in der Supply Chain verringerten, trat ein unvorhergesehener Nachfragerückgang bei der Dietzgen Corp. ein. Daraufhin reduzierte die Dietzgen Corp. ihre Bestellungen deutlich. Erst gegen Jahresende normalisierten sich die Umsätze wieder. ANDERE SEGMENTE Obwohl die Ziele verfehlt wurden, konnten die Umsätze im Bereich der Innovationsplattformen (Perigon, Adelmo und Primer) gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,6 Mio. gesteigert werden. Mit dem Aufbau einer eigenen Produktion in UK, der Lancierung der Adelmo Plattform und erfolgreichen Tests im Bereich Primer, werden hier weitere Steigerungen erwartet. Gegenläufig war die Entwicklung im Bereich T-Shirt Transfer Papier mit einem Umsatzrückgang von 48,6%. Dieser Bereich profitierte in den Vorjahren stark von der Corona Pandemie und der "Black Life Matters" Kampagne in den USA. ERGEBNISENTWICKLUNG Obwohl sich die geopolitische Situation im Jahr 2023 nicht verbesserte, veränderte sich das Beschaffungsumfeld deutlich. Die hohe Dynamik des Vorjahres hat sich nicht fortgesetzt und die Lieferketten haben sich normalisiert. Die Sihl GmbH setzte im Jahr 2023 zudem verschiedene Initiativen mit dem Ziel der Kostensenkung um. Die Qualifizierung von alternativen Lieferanten mit dem Ziel die Kosten zu senken, wurde erfolgreich umgesetzt. In der Produktion wurden Initiativen zur Prozessoptimierung vorangetrieben, welche den Materialeinsatz verringerten. Insgesamt konnte die Materialeinsatzquote auf 56,4% (Vorjahr 57,9%) gesenkt werden. Ohne die Rückstellungen für die Restrukturierung zu berücksichtigen, liegen die Aufwendungen für Personalkosten mit EUR 18,9 Mio. um 7% unter dem Vorjahr (EUR 20,4 Mio.). Die ungeplanten Lohn- und Gehaltssteigerungen bedingt durch den hohen Tarifabschluss mit zusätzlicher Belastung über die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie konnte teilweise durch unterjährige Anpassungen und geringere Bonuszahlungen kompensiert werden. Zum Jahresende wurden Rückstellungen für Personalmaßnahmen im Umfang von EUR 2,4 Mio. gebildet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 14,5 Mio. und liegen damit um 23,8% unter dem Vorjahr (EUR 19,0 Mio.). Aufgrund einer rückläufigen Darlehensforderung in USD nahmen die Aufwendungen für Kursdifferenzen im Berichtsjahr ab. Des Weiteren gab es einen Rückgang bei den in Anspruch genommenen Dienstleistungen, was sich u.a. in den reduzierten Frachtkosten widerspiegelt. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Betriebsverlust von EUR -3,7 Mio. (Vorjahr Betriebsgewinn EUR 1,1 Mio.). Das Finanzergebnis umfasst Zinszahlungen von EUR 4,2 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.). Diese sind durch die höheren Marktzinssätze deutlich angestiegen. Im Finanzergebnis sind auch Zinserträge enthalten, die sich aus Intercompany Darlehen ergeben. Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von EUR -7,4 Mio. (Vorjahr: EUR -0,7 Mio.). 2.3.2. Finanzlage Die Finanzierung der betrieblichen Tätigkeiten erfolgte im Berichtsjahr mehrheitlich aus dem operativen Ergebnis. Die Investitionen konnten dabei durch den Abbau der hohen Vorratsbestände zu Jahresbeginn, durch das Management von Forderungen sowie der Zunahme an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen finanziert werden. Das selektive, stille, Inhouse Factoring für Debitoren sowie für Kreditoren wurde im Berichtsjahr unverändert weitergeführt. Für das Management stand das Betriebskapital im Berichtsjahr im besonderen Fokus. Der Bestandswert der Lagermaterialien sank um 35% auf EUR 15,9 Mio. Die Bestände wurden mittels aktivem Bestandsmanagement reduziert. Die stetige Optimierung der Planungsparameter im Bereich Produktionsplanung war hierfür Voraussetzung. Die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung des Kaufs der Dietzgen Corp. im Jahr 2021 betragen zum Stichtag EUR 33,8 Mio. Um die Finanzierungsbeziehungen im Konzern zu vereinfachen wurde im Geschäftsjahr eine Umfinanzierung zwischen der Sihl II Holding AG, der Perigon GmbH und der Sihl GmbH beschlossen, aus der ein Rückgang der internen Finanzierungsmittel resultiert. Aus dieser Umfinanzierung ergab sich eine Rückzahlung von Verbindlichkeiten gegenüber der Sihl II Holding AG, aus der die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 7.915 auf TEUR 47.382 (Vj. TEUR 55.297) hervorgeht. Für das kommende Jahr ist die Sihl GmbH vertragliche Verpflichtungen für ein Investitionsvorhaben eingegangen. Es ist die Erneuerung der Maschinensteuerung einer Ausrüstmaschine für TEUR 330 geplant. Darüber hinaus wird die aus 2022 kommende Investitionsverpflichtung zur Ausstattung der Lagerhallen mit einer Brandschutzanlage für insgesamt EUR 1,2 Mio. weiterverfolgt. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um 18,3% und beträgt EUR 68,7 Mio. Die Veränderungen begründen sich insbesondere durch den Abbau des Vorratsvermögens. Die Bilanzsumme reduzierte sich zusätzlich wegen der Intercompany Forderung und Darlehensrückzahlung in Höhe EUR 5,9 Mio. und aufgrund des Jahresfehlbetrags. Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Investitionen betrugen EUR 1,5 Mio. und lagen auf dem Niveau der Substanzerhaltung. Die Finanzanlagen reduzierten sich um -17,5% auf EUR 29,4 Mio., was im Wesentlichen auf der Rückzahlung von Intercompany Darlehen beruht. Das Umlaufvermögen sank um -23,8% und beträgt zum Stichtag EUR 27,2 Mio. Insbesondere Reduzierung der Vorräte um EUR 8,4 Mio. aufgrund deren Optimierung trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Zusätzlich beliefen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Ende des Berichtszeitraums auf EUR 1,3 Mio., was einem Rückgang von etwa 64% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Abweichungen sind hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Forderungen vor dem Ende des Berichtszeitraums beglichen wurden. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,2 Mio. ist insbesondere auf die Verrechnung von Umsatzsteuerforderungen zurückzuführen. Der Anstieg des Kassen- und Bankenbestands von EUR 2,6 Mio. auf EUR 5,5 Mio. ist auf die Optimierung der Lagerbestände und das Einziehen ausstehender Forderungen zum Ende des Berichtszeitraums zurückzuführen. Das Eigenkapital der Sihl GmbH beträgt EUR 11,3 Mio. (Vorjahr EUR 18,6 Mio.), die Eigenkapitalquote sinkt auf 16,4% (Vorjahr 22,1%). Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresfehlbetrages reduziert. Die Rückstellungen verringern sich um -1,5% auf EUR 10,1 Mio., was sich insbesondere aus einem geringeren Bedarf für Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen ableitet. Die Verbindlichkeiten sanken um 14,3% auf EUR 47,4 Mio., was sich im Wesentlichen aus der Tilgung eines Darlehens sowie Abnahme bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet. 2.4. Personal Der durchschnittliche Personalbestand ohne Geschäftsführer lag im Berichtsjahr mit 263 Mitarbeiter bereits deutlich unter dem Vorjahr (277 Mitarbeiter), bedingt durcherste Mitarbeitende, welche die Unternehmung aufgrund einer Reorganisation verlassen haben. Zur Sicherung des fachlichen Know-how im Unternehmen liegt ein Schwerpunkt unverändert in der eigenen Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeitenden. So wurde im Jahr 2023 die Umsetzung des so genannten HR-Circles weitergeführt, der neben strukturierter Leistungsplanung und Feedback für alle Mitarbeitenden den Aufbau einer hausinternen Sihl-Akademie beinhaltet. Zur Optimierung und Automatisierung der Unternehmensprozesse, auch ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb um die besten Fachkräfte, wurde ein HR-Digitalisierungsprojekt im Jahr 2023 begonnen und weitgehend abgeschlossen. 2.5. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsentwicklung Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung, sowie ein verbessertes Betriebsergebnis wurden nicht erreicht. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass das Geschäftsjahr von einer deutlichen Abkühlung der Nachfrage aufgrund geringerer Konsumausgaben, zusätzlichen geopolitischen Krisen sowie einer Normalisierung der Lieferketten und damit einhergehend der Abbau von Lagerbeständen geprägt war. Diese Rahmenbedingungen beeinflussten auch die Geschäftsentwicklung der Sihl GmbH und so sank der Nettoumsatz um 18,9% auf EUR 79,2 Mio. und der Bruttogewinn (Ergebnis aus Umsatzerlösen abzüglich der Gesamtleistung aus Produktion) im Vergleich zum Vorjahr um 21,7% auf EUR 34,2 Mio. Darüber hinaus belasteten Kursverluste und Zinsen das Finanzergebnis und führten zu einem Jahresfehlbetrag von EUR -7,4 Mio. (Vorjahr: EUR -0,7 Mio.). Insgesamt erachtet die Geschäftsführung dieses Ergebnis als nicht zufriedenstellend. Trotz dieser Herausforderungen hat das Unternehmen aktiv Maßnahmen ergriffen, um seine Widerstandsfähigkeit zu stärken. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem die Optimierung der Kostenstruktur, Personalmaßnahmen, die Prozessoptimierungen in der Produktion und die Förderung von Innovationen in unseren Produkten und Dienstleistungen. 3. Prognose-, Chancen und RisikoberichtDie Sihl GmbH ist in das Risikomanagement der Sihl Gruppe eingebunden und verfügt über ein in der Größe des Unternehmens angemessen ausgestaltetes Risikomanagement bzw. Risikomanagementsystem. Wesentliche Bestandteile sind Planungs-, Forecast-, Controlling-Prozesse, Richtlinien, Anweisungen und Berichtssysteme. Das Kontroll- und Risikomanagement zielt darauf ab, die Geschäftsführung in die Lage zu versetzen, frühzeitig Risiken zu erkennen und gegenzusteuern, sowie die Einhaltung von gesetzlichen und unternehmenseigenen Vorgaben zu gewährleisten. Der Berichtszeitraum zeichnete sich durch externe, multiple und volatile Risikosituationen aus. Aufgrund des globalen Charakters hinsichtlich des Geschäftsmodells ist die Gruppe einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. In begrenztem Umfang setzt die Gruppe derivative Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte zur Absicherung von erwarteten Zahlungseingängen ein. 3.1. Chancen und Ausblick Im vierten Quartal 2023 hat sich die Sihl GmbH im Rahmen einer Reorganisation schlanker aufgestellt. Gleichzeitig hat die Sihl GmbH mit einer Neuausrichtung der Vertriebsorganisation den Fokus auf unsere Kunden verstärkt. Wichtige Innovationsprojekte (Perigon, Adelmo und Primer) haben im Jahr 2023 Marktreife erreicht. Die Sihl GmbH erwartet deshalb für das kommende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung im niedrigen, zweistelligen Prozentbereich und ein positives Betriebsergebnis im hohen einstelligen Prozentbereich in Relation zum Nettoumsatz. Die Sihl GmbH wird ihre begonnenen Initiativen mit dem Ziel der Kostensenkung weiterführen. In der Produktion werden Anlagen angepasst, um eine effizientere Produktion zu ermöglichen sowie weitere Initiativen zur Prozessoptimierung umgesetzt, respektive von solchen profitiert, welche im Geschäftsjahr 2023 umgesetzt wurden. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen, Erwartungen und Aussichten und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, daher können die tatsächlich eintretenden Ereignisse von den hier formulierten abweichen. 3.2. Risiken Kurzfristig stellen die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Inflation bei den Energie- und Rohstoffpreisen sowie die dadurch getrübte Konsumnachfrage im Hinblick auf das Geschäftsjahr 2024 das größte finanzielle Risiko dar. Die weiterhin hohen Strom- und Gaspreise am Standort Deutschland stellen einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber asiatischen und US-amerikanischen Konkurrenten dar. Wir sehen zusätzliche Risiken durch asiatische Wettbewerber, die mit Dumpingpreisen in Europa Marktanteile erlangen. Eine positive Entwicklung der Intercompany Umsätze mit der Dietzgen Corp. stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Sihl GmbH dar. Sollte sich die Ergebnissituation der Dietzgen Corp. wesentlich verschlechtern, würde dies auch die geplanten Dividendenzahlungen an die Sihl GmbH gefährden. Ebenfalls von hoher Bedeutung sind währungsbedingte Risiken durch den zunehmenden Anteil an Verkäufen in die USA. Diese Währungsrisiken werden durch eine systematische Absicherungsstrategie innerhalb der Sihl Gruppe reduziert, können aber nicht vollständig vermieden werden. Mittelfristig resultieren die größten Risiken für die Sihl GmbH aus den technologiebedingten disruptiven Veränderungen in den Produkten sowie in Kundenanforderungen. Entsprechend ist es von entscheidender Bedeutung auch weiterhin Kundenbedürfnisse früh zu erkennen und gezielt neue Lösungen passgenau zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Chancen und Risiken, der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der aktuellen Geschäftsaussichten erwartet die Geschäftsleitung keine besonderen oder aggregierten Risiken, die sich bestandsgefährdend für die Gesellschaft auswirken könnten.
Düren, den 27. Mai 2024 Stefan Benito Geschäftsführung
1 Sachverständigenrat: Konjunkturprognose
(veröffentlicht im Jahresgutachten 2023/24)
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden(1) Allgemeine Angaben Die Sihl GmbH, Düren, ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 und 4 HGB und im Handelsregister des Amtsgerichts Düren unter HRB 1596 eingetragen. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sind nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewandt. Davon - Vermerke, die gesetzlich als Angaben in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehen sind, werden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit teilweise in den Anhang übernommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die aufgeführten Vorjahreswerte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie im nachfolgenden Anhang entsprechen den geprüften Vorjahreswerten der Sihl GmbH. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Geschäftsjahr 2023 unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geleistete Anzahlungen im Anlagevermögen werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Ausleihungen sind zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen erfolgten bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten für Material und Fertigungslöhne auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, enthalten. Nicht einbezogen sind die Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für die Altersversorgung und Fremdkapitalkosten. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind mit den tatsächlich gezahlten Beträgen (Nennwert) angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder aufgrund verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Vorräte mit letzter Bewegung zwischen sechs und 12 Monaten werden zu 25 % abgewertet, mit letzter Bewegung zwischen 12 und 18 Monaten zu 50 % und mit letzter Bewegung über 18 Monaten zu 100 % abgewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die nicht einzelwertberichtigten (Netto-) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Berücksichtigung ihrer Überfälligkeit wie folgt pauschal wertberichtigt:
Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungsansprüche werden zum Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, bilanziert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Passiva Das Eigenkapital ist zu Nennwerten bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der Projected-Unit-Credit-Methode mit einem Zinsfuß von 1,83 % p. a. (Vj. 1,79 %) auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G und einem Rententrend von 2,00 % p.a. (Vj. 2,00 %) ermittelt. Für die Jahre 2024 und 2025 wurde aufgrund der aktuell hohen Inflation ein um fünf Punkte erhöhter Rententrend von 7,00 % angesetzt. Der Zinsfuß ermittelt sich auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnitts-Zins. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Festlegung eines Gehaltstrends ist aufgrund der Ausgestaltung des Versorgungswerkes nicht erforderlich. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der Projected-Unit-Credit-Methode mit einem Zinssatz von 1,75 % p.a. (Vj. 1,45 %) ermittelt. Die Ausscheidewahrscheinlichkeiten sind den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck entnommen. Wie bereits in den Vorjahren wurden die Grundlagen für die versicherungsmathematischen Gutachten für die Rückstellungen für Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen bereits im November festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt liegen die finalen Abzinsungszinssätze der Deutschen Bundesbank für Dezember noch nicht vor. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der 10-Jahres-Durchschnittszins bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren 1,82 %. Die Veränderung zum angewendeten Zinssatz wird als nicht wesentlich eingeschätzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Der Ansatz der Steuerrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Von Kunden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Die kurzfristigen Forderungen in fremder Währung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz(3) Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. (4) Finanzanlagen Zum 31. Dezember 2023 hält die Gesellschaft 100% der Anteile an der Dietzgen Corporation:
(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten um TEUR 2.361 im Vergleich zum Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus einer Verbesserung des Forderungsmanagements und der Übergabe der Forderungen an den Factor, da zum Abschlussstichtag mehr Forderungen als im Vorjahr an der Factor übergeben wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Die größte Forderung besteht ggü. der US-Tochter Dietzgen Corp. (TEUR 3.376). Gegenüber der Perigon GmbH bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 187,5 (Vj. TEUR 156,7). Darin enthalten sind Forderungen aus Kostenverrechnungen in Höhe von TEUR 170,7 (Vj. TEUR 87,6). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 247 (Vj. TEUR 658), Sicherheitseinbehalte des Factors in Höhe von TEUR 249,3 (Vj. TEUR 213,8) sowie Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 65,1 (Vj. TEUR 66,8) zur Finanzierung der Pensionsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Forderungen und die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (6) Flüssige Mittel Der Anstieg des Kassen- und Bankenbestands von EUR 2,6 Mio. auf EUR 5,5 Mio. ist auf die Optimierung der Lagerbestände und das Einziehen ausstehender Forderungen zum Ende des Berichtszeitraums zurückzuführen. (7) Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge und aus abweichenden Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz sind entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt worden. Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus körperschafts- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen, bei denen eine Inanspruchnahme innerhalb der nächsten vier Jahre erwartet wird. Im Weiteren resultieren aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz der Sihl GmbH in den Bilanzposten Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen, Vorräte und Sachanlagevermögen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte auf der Basis eines Steuersatzes von 31,6 %. (8) Entwicklung Gewinnvortrag im Eigenkapital Der Gewinnvortrag im Eigenkapital zum 31.12.2023 hat sich wie folgt entwickelt:
(9) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe TEUR 6.421 (Vj. TEUR 6.616) werden auf Basis der Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung wird ein Diskontierungszinssatz von 1,83 % p.a. (Vj. 1,79 %) zum Bilanzstichtag auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnitt-Zinssatzes verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz vergleichbarer langfristig fälliger Verpflichtungen entspricht. Bei Anwendung eines 7-Jahres-Durchschnitt-Zinssatzes hätte dieser 1,75 % (Vj. 1,45 %) betragen und zu einer um TEUR 39 höheren Rückstellung geführt. Des Weiteren wurde ein Rententrend von grundsätzlich 2,00 % unterstellt (Vj. 2,00 %). Für die Jahre 2024 und 2025 wurde aufgrund der aktuell hohen Inflation ein um fünf Punkte erhöhter Rententrend von 7,00% angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn bzw. sieben Geschäftsjahre unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe TEUR 3.672 (Vj. TEUR 3.401) betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 2.464), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 930) und Garantieleistungen (TEUR 179). (10) Verbindlichkeiten Die Reduzierung der Verbindlichkeiten um TEUR 7.915 auf TEUR 47.382 (Vj. TEUR 55.297) resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von Verbindlichkeiten gegenüber der Sihl II Holding AG. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Umsatzerlöse Die Zusammensetzung der Umsätze gestaltet sich wie folgt:
Aus unternehmerischen Überlegungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr eine veränderte Darstellung und Zuordnung zwischen den Segmenten als zutreffender herausgestellt. Wesentliche Veränderung ergeben sich aus nachfolgenden Unternehmensbereichen. Die Bereiche Cus. Sol (Rest), Home/ Office und 3D-subl. in Höhe von TEUR 3.089 (Vj. TEUR 5.161), die im Vorjahr dem Segment "Signage & Photo" zugeordnet wurden, werden ab dem Berichtsjahr unter "Andere Segmente und Dienstleistungen" geführt. Der Bereich Recording in Höhe von TEUR 5.462 (Vj. TEUR 5.717), die im Vorjahr dem Segment "Label & Tags" zugeordnet wurden, werden ab dem Berichtsjahr unter "Andere Segmente und Dienstleistungen" geführt. (12) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.651 (Vj. TEUR 1.694) enthalten u.a. Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 659 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 974 (Vj. TEUR 567), die aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 774 sowie aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 145 resultieren. (13) Personalaufwand Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 151 an und liegen im Berichtsjahr bei TEUR 21.278. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Tariferhöhungen, Neueinstellungen und den damit verbundenen Löhnen, Gehältern und Sozialkosten. (14) Sonstige betriebliche Aufwendungen Mit TEUR 14.475 liegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 31,1% unter dem Vorjahr. Die Veränderung resultiert i.W. aus dem Rückgang von realisierten sowie nicht realisierten Aufwendungen aus Kursdifferenzen und von Frachtkosten. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Aufwendungen für Miete, Zeit- und Leiharbeiter, Wertberichtigungen auf Forderungen, Währungsverluste sowie Reparatur und Instandhaltungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 75 (Vj. TEUR 339). Diese ergeben sich aus der Wertberichtigung von Forderungen. (15) Steueraufwand Zum Bilanzstichtag wurden die OECD BEPS Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG) bereits in deutsches Recht überführt (MinStG). Das Gesetz findet erstmals Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2023 beginnen. Das Mindeststeuergesetz findet im Berichtszeitraum jedoch keine Anwendung, weil die Unternehmensgruppe in den vorangegangenen Geschäftsjahren nicht die notwendigen Umsatzerlösgrenzen erreicht hat. Sonstige Angaben(1) Geschäfte mit nahestehenden Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der SIHL II Holding GmbH, Bern/ Schweiz, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. (2) Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.) Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
(3) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es handelt es sich um Miet- und sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Miet- und Leasingobjekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der kurzfristigen geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Nachteil der Transaktion sind die jährlichen Liquiditätsabflüsse für die Mietzahlungen sowie die diesbezügliche Ergebnisbelastung. Risiken könnten sich zudem aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Das Bestellobligo aus offenen Bestellungen des Einkaufs, des Technik Centers und aus Rahmenkontrakten mit Lieferanten in Höhe von TEUR 5.811 und TUSD 2.071 (Vj. TEUR 6.306 und TUSD 2.887) liegt unter dem Vorjahr. Durch die Nutzung eines (echten) Factoringprogramms werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle der Sihl GmbH erweitert. Das Risiko von Forderungsausfällen ist auf den Factorer übergegangen. Daher werden die verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.995 (im Vorjahr TEUR 2.264) ausgebucht. Der Sicherheitseinbehalt aus dem Factoring beträgt zum Jahresende TEUR 249 (Vj. TEUR 214). (4) Anzahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
(5) Abschlussprüferhonorare Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen TEUR 113,5 an Abschlussprüfungshonorar für Abschlussprüfungsleistungen an. (6) Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Stefan Benito, Diplom-Kaufmann, Düsseldorf, Geschäftsführer der Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (7) Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SIHL II Holding AG, Bern, Schweiz, einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Unternehmenskreis gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB). Der Konzernabschluss ist am Sitz der SIHL II Holding AG, Bern, Schweiz, erhältlich. Dieser Konzernabschluss entfaltet befreiende Wirkung für die Sihl GmbH und wird im Unternehmensregister in deutscher Sprache offengelegt werden. Der befreiende Konzernabschluss wird nach den Swiss General Accepted Accounting Principles (SWISS-GAAP-FER) aufgestellt. Der befreiende Konzernabschluss und der befreiende Konzernlagebericht der SIHL II Holding AG sind einem nach § 291 Abs. 2 Nr. 1 HGB aufgestellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht gleichwertig und der befreiende Konzernabschluss wird geprüft. Unterschiede zwischen den SWISS-GAAP-FER und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, den unterschiedlichen Kriterien bei der Zuordnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Leasinggeschäften sowie dem Ansatz und der Bewertung von latenten Steuern und Rückstellungen. (8) Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Aktuell sind keine berichtspflichtigen Ereignisse bekannt. (9) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den entstandenen Jahresfehlbetrag 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düren, den 27. Mai 2024 Sihl GmbH Stefan Benito Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sihl GmbH, Düren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sihl GmbH, Düren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sihl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 27. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin ppa. Alexandra Korbeslühr, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Juni 2024 festgestellt. |
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