SBH West 2 GmbHLiquidiert

33098 Paderborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 7530
Vorher
tbz Bildung GmbH
Eingetragen
14.12.2004
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungAußerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Gegenstand
1. Gegenstand der Gesellschaft ist es, die Berufsausbildung, die berufliche Fortbildung und Umschulung zu fördern, als Träger von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen aufzutreten und als Einrichtung der Freien Wohlfahrtspflege notleidende und gefährdete Menschen im Sinne des § 53 AO, die keine Arbeit finden können, zu unterstützen. 2. Im Rahmen des Gesellschaftszwecks fördert die Gesellschaft die Integration von gesellschaftlichen Gruppen in das Berufsleben und den Arbeitsmarkt durch geeignete Maßnahmen. Sie verwirklicht ihre wohlfahrtspflegerischen Zwecke durch die Sorge für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die ihren Lebensunterhalt und ihre Eingliederung in Arbeit nicht aus eigenen Mitteln und Kräften sichern können. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Vermittlung und Schaffung im Interesse der Allgemeinheit liegender, zusätzlicher Arbeitsgelegenheiten, die Betreuung von Arbeitsuchenden und der mit ihnen in Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen sowie die Erbringung sonstiger Leistungen zur Eingliederung Erwerbsfähiger in reguläre Beschäftigung und Gemeinwohlarbeit. Die Gesellschaft kann als Träger der Jugendhilfe auftreten. 3. Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehört auch die Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen, den Trägern der öffentlichen und Freien Wohlfahrtspflege, Schulen und Verbänden sowie der Wirtschaft in allen Fragen der beruflichen Ausbildung, Fortbildung, Umschulung und Integration in das Arbeitsleben sowie die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Oper von Straftaten; ebenso die Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer sowie die Förderung des Suchdienstes für Vermisste. Die Gesellschaft kann als Träger der Jugendhilfe und als Träger von Kindertagesstätten, Horten, Kindergärten, Großtagespflegestellen und Familienzentren auftreten.

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Mantel
seit 24.10.2014
Geschäftsführer
Peter Gödde
seit 6.2.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

tbz Bildung GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Gemeinnützige Zwecke der Körperschaft

Die tbz Bildung GmbH mit Unternehmenssitz in Paderborn, ist eine rechtlich sowie wirtschaftlich eigenständige, gemeinnützige GmbH, dessen Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern. Die Gesellschaft gehört zur ebenfalls gemeinnützigen Stiftung Bildung und Handwerk, mit Unternehmenssitz in Paderborn, und ist seit der Gründung 2004 bundesweit auf dem Gebiet der beruflichen Bildung für Jugendliche und Erwachsene sowie der Förderung des Wohlfahrtswesens tätig. Die tbz Bildung GmbH ist operativ aufgeteilt in 4 Regionen mit insgesamt 27 Niederlassungen. Die Regionen erstrecken sich über die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen. Den Schwerpunkt bildet Nordrhein-Westfalen.

An den genannten Standorten werden überwiegend folgende Maßnahmen angeboten:

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen - integrativ

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen - kooperativ

Reha-Maßnahmen für behinderte Menschen

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen

Berufseinstiegbegleitung

Berufsorientierung

Ausbildungsbegleitende Hilfen

Trainingsmaßnahmen

Fortbildung und Umschulungen für Erwachsene

Vermittlungsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene

Bildungsprojekte für Jugendliche und Erwachsene

Der überwiegende Anteil der Bildungsmaßnahmen wird durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Jobcenter finanziert. Weitere finanzielle Mittel werden aus dem Europäischem Sozialfond (ESF), Bundes- und Landesmitteln sowie dem BFD (Berufsförderdienst der Bundeswehr) akquiriert. Zusätzlich werden Maßnahmen für Selbstzahler angeboten.

2. Projektentwicklung

Im Rahmen der Verwirklichung der steuerbegünstigten, satzungsmäßigen Qualifizierungswerke entwickelt die Gesellschaft Projekte und Maßnahmen zur Förderung der Bildung nach den Bedürfnissen der Betroffenen. Es können weiter- bzw. neuentwickelte Bildungsangebote sein. Darüber hinaus führt die Stiftung Bildung und Handwerk für alle Tochtergesellschaften zugängliche Entwicklungen zur technischen und inhaltlichen Weiterentwicklung vorhandener Projekte sowie Neueinführungen durch.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2013 war die Teilnehmerzahl und -entwicklung im Bereich der Förderung beruflicher Bildungsmaßnahmen bei der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern ebenso wie im Vorjahr aufgrund der deutlichen Einsparungszwänge der Kostenträger im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik insgesamt rückläufig. Zudem haben die Teilnehmereintritte in Maßnahmen der beruflichen Fort- und Weiterbildung weiter abgenommen, da sich der Arbeitsmarkt in 2013 als sehr stabil dargestellt hat und deshalb nicht alle Teilnehmerplätze besetzt werden konnten. Ein Wachstumsbereich ist der Übergang von der Schule in den Beruf. Hier wurden bei der Berufsorientierung und Kompetenzfeststellung von Schülern Anträge auf Finanzierung durch Bundes- und Landesmittel bewilligt.

Schwerpunktmäßig standen jedoch berufliche Bildungsmaßnahmen der Grundversorgung für sozial benachteiligte Jugendliche im Bereich der Berufsvorbereitung und der kooperativen und integrativen außerbetrieblichen Berufsausbildung, der ausbildungsbegleitenden Hilfen, der Kurzzeit- und Anpassungsqualifizierungen im Bereich der Trainingsmaßnahmen sowie die Vermittlungs- und Berufseingliederungsmaßnahmen von Erwachsenen im besonderen Fokus der BA und der Jobcenter.

Diese Entwicklung prägte das wirtschaftliche Handeln aller Beteiligten und sorgte weiterhin für stagnierende Preise und einen anhaltenden Kostendruck.

2. Satzungsmäßige Tätigkeit

Auch in diesem Jahr konzentrierte sich die Haupttätigkeit weiterhin auf den Bereich der beruflichen Bildungsmaßnahmen, der Grundversorgung für sozial benachteiligte Jugendliche im Bereich der Berufsvorbereitung und der kooperativen und integrativen außerbetrieblichen Berufsausbildung sowie der ausbildungsbegleitenden Hilfen und Maßnahmen der Berufsorientierung für Schüler.

Trotz rückläufiger Teilnehmerzahlen und dem damit verbundenen Umsatzrückgang, konnten die Kosten im Jahresverlauf nicht in entsprechendem Maße reduziert werden. Vor allem Personalkosten und Raumkosten konnten aufgrund von vertraglichen Bindungen nicht kurzfristig angepasst werden.

Operativ konnte zwar ein positives, jedoch leicht rückläufiges Ergebnis erzielt werden. Dieser Negativtrend ist im Jahr 2013 für die Bildungsbranche kennzeichnend. Die marktfähigen Preise sind weiterhin in einem niedrigen Segment angesiedelt.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Auftragsstruktur war auch in 2013 vom Tätigkeitsschwerpunkt der Bildungsmaßnahmen für Jugendliche geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen, der deutlich geringerer ausfällt als im Branchendurchschnitt.

Das operative betriebliche Ergebnis ist im Jahr 2013 weiterhin positiv, der Jahresüberschuss beträgt in diesem Geschäftsjahr 694.137,29 Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr geringfügig zurückgegangen.

Die Gründe für den Umsatzrückgang sind vor allem im Verlust von Maßnahmen und in der negativen Entwicklung der Teilnehmerzahlen in den Maßnahmen begründet. Die stabile Ertragslage ist wegen der Berücksichtigung des Mindestlohnes besonders erfreulich. Unsere Ertragslage ist als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Das Fremdkapital gliedert sich ausschließlich in kurzfristige Verbindlichkeiten. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren nicht vorhanden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,9 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Im Berichtsjahr wurden insbesondere Investitionen im Bereich der EDV getätigt, um hier die Qualität der Ausbildung weiter zu steigern. Dank der notwendigen Investitionen (Neu- und Ersatzinvestitionen), konnten alle Maßnahmen zweckgemäß und den jeweils aktuellen Stand der Technik angemessen durchgeführt werden. Für die Investitionen wird weiterhin insbesondere die Bedeutung der beiden Instrumente Cash-Pool und Leasing/Mietverträge mit der Muttergesellschaft Stiftung Bildung und Handwerk im Vordergrund stehen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft spiegelt eine ausreichende Vermögensbindung wider, die sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert hat. Die Gesellschaft weist weiterhin ein positives Eigenkapital aus. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungs-bereich stabil.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Cash Flow, Material- und Personaleinsatzquote heran.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut zu bezeichnen werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

IV. Prognosebericht

Es ist davon auszugehen, dass auch zukünftig die Produkte für sozial benachteiligte Jugendliche wie z.B. der Berufsvorbereitung, der integrativen und kooperativen außerbetrieblichen Erstausbildung sowie der ausbildungsbegleitenden Hilfen für den Umsatz und das Ergebnis weiter eine gewichtige Rolle spielen werden. Der prozentuale Anteil von zusätzlichen Geschäftsfeldern wie Berufliche Rehabilitation, Maßnahmen im Übergang von Schule zum Beruf, marktfähige Angebote im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung oder auch der Integration von Langzeitarbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II wird in den nächsten Jahren steigen und Kompensationspotenzial für rückläufige Tätigkeitsfelder bieten.

Insgesamt ist die Marktposition solide und tragfähig um diese strukturellen Veränderungen erfolgreich bewältigen zu können. Der Auftragsbestand für das Jahr 2014 liegt bei einem Anteil von 60 % der geplanten Umsätze.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die tbz Bildung GmbH hat sich seit der Gründung im Jahr 2004 eine gute Wettbewerbsposition erarbeitet. Als Anbieter des gesamten Spektrums an bildungsrelevanten Maßnahmen, insbesondere in gewerblich-technischen Bereich, kann das Unternehmen die bestehenden Standorte weiter nachhaltig und langfristig sichern und versuchen weitere strategische Standorte zu akquirieren.

Dabei ist die Wettbewerbslage von besonderer Bedeutung. Der Wettbewerb im Bildungsträgermarkt ist durch den Verlust von frei zu vergebenen Qualifizierungsmaßnahmen in einem weiter rückläufigen Markt zum Handeln gezwungen. Dies zeigt sich durch eine weithin aggressive Preispolitik der Marktbegleiter vor Ort sowie durch weitere Einflussnahmen der Bildungsträger im politischen regionalen Raum. Es ist zukünftig in den Regionen mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck zu rechnen. Verstärkt wird dieser Wettbewerbsdruck durch weitere überregionale Konkurrenten, die ebenfalls aus anderen Regionen in den jeweils örtlichen Markt hineinströmen, um Verluste von Maßnahmen an anderen Orten zu kompensieren.

Darüber hinaus ist die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich von der politischen Entscheidung über die Förderung der aktiven Arbeitsmarktpolitik abhängig. Ein weiterer Risikofaktor ist vor allem die demografische Entwicklung.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Die weiter Erhöhung des Mindestlohnes, wird zu einer Belastung der Ertragslage führen. Wir gehen trotzdem davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Auch die Ertragslage wird sich mittelfristig stabil entwickeln.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist ausreichend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Im Rahmen der Unternehmensgruppe kann auf Grund der vertraglich gesicherten Möglichkeit der Cash-Pool-Inanspruchnahme zurückgegriffen werden.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Anzahl der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die neue Förderperiode der EU ab 2015 eröffnen weitere Chancen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, unternehmensinterner Cash-Pool und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientesMahnwesen; offene Forderungen werden durch abgestufte außergerichtliche und gerichtliche Aktivitäten gezielt eingetrieben. Außergerichtliche Forderungs- ausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Paderborn, 1. September 2014

gez. Peter Gödde, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 190.698,00 388.847,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 281,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 281,00
II. Sachanlagen 190.698,00 388.566,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.662,00 115.218,29
2. technische Anlagen und Maschinen 38.187,00 60.272,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.849,00 213.075,91
B. Umlaufvermögen 3.458.351,17 3.454.712,78
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.416.449,69 3.400.558,90
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 117.497,20 126.953,60
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.298.952,49 3.273.605,30
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.901,48 54.153,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.056,61 1.040,23
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.650.105,78 3.844.600,21

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 2.157.530,17 2.251.392,88
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.127.520,00 2.221.320,00
III. Bilanzgewinn 10,17 72,88
B. Rückstellungen 597.379,35 665.628,02
C. Verbindlichkeiten 656.333,56 531.301,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 412,20 398,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 141.271,42 110.371,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 514.649,94 420.531,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 238.862,70 396.277,66
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.650.105,78 3.844.600,21

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Rohergebnis 10.063.798,11 10.314.476,03
2. Personalaufwand 6.469.791,08 6.417.583,02
a) Löhne und Gehälter 5.297.504,41 5.245.476,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.172.286,67 1.172.106,11
3. Abschreibungen 141.059,17 191.165,76
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 141.059,17 191.165,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.782.258,90 2.844.042,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.539,60 35.754,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.824,32 874,08
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 701.404,24 896.565,06
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.644,95 3.896,14
9. sonstige Steuern 3.622,00 3.343,00
10. Jahresüberschuss 694.137,29 889.325,92

Anhang

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Das Geschäftsjahr der Berichtsgesellschaft umfasst das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres entspricht im Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften. Sofern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst sind, sind diese Positionen im Anhang erläutert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Höchstsätzen linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 410,00 werden jeweils gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird im fünften Jahr nach Zugang unterstellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt, wobei Risiken bei den Forderungen durch Wertberichtigungen berücksichtigt werden. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Rahmen der langfristigen Bildungsmaßnahmen wird unterstellt, dass es sich um Dauerschuldverhältnisse handelt. Entsprechend werden maßnahmebezogen und entsprechend der Teilnehmerzahlen die Erlöse - unabhängig vom Zahlungsfluss - monatlich nach der wirtschaftlichen Verursachung erfasst.

Soweit die Maßnahmen im Rahmen von Projekten durchgeführt werden, gelten die Grundsätze zur Bewertung von teilfertigen Arbeiten. Umsätze werden erst im Zeitpunkt der vorliegenden Endabrechnung realisiert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ist ausschließlich die entgeltlich erworbene Software aktiviert.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen

Im Berichtsjahr bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, im Wesentlichen aus Cash-Pooling, in Höhe von Euro 2.363.165,08 (Vorjahr: Euro 2.142.214,06) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 99.154,90 (Vorjahr: Euro 5.920,48).

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 30.000,00 entspricht dem in voller Höhe eingezahlten Stammkapital der Gesellschaft entsprechend dem Ausweis lt. Handelsregister.

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von Euro 72,88 (Vorjahr: Euro 28,16) einbezogen.

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen, wie im Vorjahr, sämtlich unter einem Jahr.

6. Sonstige Erträge

Es liegen periodenfremde Erträge von TEuro 102 (Vorjahr: TEuro 90) vor, die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

7. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 20,2 (Vorjahr: TEuro 20,5) enthalten.

8. Sonstige Erträge aus verbundenen Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten TEuro 36,4 (Vorjahr: TEuro 35,7) aus verbundenen Unternehmen.

9. Sonstige Aufwendungen an verbundene Unternehmen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten TEuro 0,7 (Vorjahr: TEuro 0,8) aus verbundenen Unternehmen.

10. Ertragsteuern

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird in Höhe von TEuro 3,6 mit Ertragsteuern belastet (§ 285 Nr. 6 HGB).

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr wurden weitere EDV- und Geschäftsausstattungsleasing-Verträge zur Verbesserung der Liquidität sowie der Eigenkapitalsituation abgeschlossen. Dieses ist einziger Zweck der Vertragsgestaltung.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Jahresende in Höhe von TEuro 1.481. Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEuro 540.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 221, Mitarbeiter (Vorjahr: 222).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Peter Gödde, Assessor, Bad Wünnenberg

Herr Bernd Steffestun, Diplom-Soziologe, Horn-Bad Meinberg (bis 30.08.2014)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter der Bezugnahme gem. § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 694.137,29 und dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 72,88 einen Betrag in Höhe von Euro 694.200,00 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Der Restbetrag (Bilanzgewinn) in Höhe von Euro 10,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Paderborn, 1. September 2014

gez. Peter Gödde, Geschäftsführung

Der Ergebnisverwendungsvorschlag wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 25.11.2014 angenommen.

Anlagespiegel

  Anschaffungs-und Herstellungskosten   Buchwerte
Anfangs- bestand 01.01.2013 Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2013 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.727,29 0,00 0,00 1.727,29 0,00 281,00
  1.727,29 0,00 0,00 1.727,29 0,00 281,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304.228,08 7.267,97 182.412,10 122.421,95 6.662,00 115.218,29
2. technische Anlagen und Maschinen 218.615,50 0,00 0,00 180.428,50 38.187,00 60.272,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und            
Geschäftsausstattung 726.177,02 15.603,00 9.012,71 586.918,31 145.849,00 213.075,91
  1.249.020,60 22.870,97 191.424,81 889.768,76 190.698,00 388.566,20
  1.250.747,89 22.870,97 191.424,81 891.496,05 190.698,00 388.847,20

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Die Gesellschaft hat von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht. Ich weise darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 bezieht.

"Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der tbz Bildung GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Paderborn, den 8. Oktober 2014

gez. Antonius Wiedeking, vereidigter Buchprüfer

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