RESTEC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Rene Scherbel seit 17.6.2024 | Prokura |
Mehran Aminzadeh seit 18.8.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Molex Foreign Investments I S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laird Technologies GmbHHildesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Laird entwickelt und vertreibt integrierte Antennen-Systeme und Dachantennen für die Automobilindustrie. Als Zulieferbetrieb für die Autoindustrie ist der Geschäftsverlauf stark von der Entwicklung der Automobilindustrie abhängig. Die Gesellschaft ist entsprechend der internationalen Automobilnorm ISO/TS 16949:2002 zertifiziert. Im Geschäftsjahr 2017 wurde die Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen auf die Laird Technologies GmbH, Hildesheim verschmolzen (side-stream-merger). Die Verschmelzung erfolgte ohne Ausgabe von neuen Geschäftsanteilen mit Verschmelzungsvertrag vom 16.08.2017. Als Verschmelzungsstichtag wurde der 01.01.2017 festgelegt. Die Geschäftstätigkeit der Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen wird unverändert weitergeführt. Der verschmolzene Geschäftsbereich führt im wesentlichen Vertriebsaktivitäten für andere im Laird-Konzern beheimatete Unternehmungen aus. Die Laird Technologies GmbH mit Sitz in Hildesheim ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim unter HRB 2908 eingetragen. Die Gesellschaft ist zu 100% ein Tochterunternehmen der Laird Bochum GmbH mit Sitz in Bochum. Die Muttergesellschaft mit dem größten Konsolidierungskreis stellt die Laird PLC, London, dar. 2. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden ausschließlich Entwicklungsleistungen im Rahmen der konzerninternen Auftragsfertigung erbracht, die an die auftraggebenden Konzernunternehmen weiterberechnet wurden. Die Anzahl der im Entwicklungsbereich tätigen Mitarbeiter beträgt 21 (Vorjahr: 19). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche brachenbezogene Rahmenbedingungen Als Erstausrüster für Antennen ist der Absatz der Laird-Produkte stark von den Absatzzahlen der Automobilhersteller abhängig. In den für Laird relevanten Märkten der Automobilindustrie konnten in 2017 folgende Entwicklungen beobachtet werden: Die internationalen Automobilmärkte blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Besonders der Automobilabsatz in Europa und China konnte erneut zulegen. In Westeuropa stieg der Absatz von Pkw im Jahr 2017 um 2,5 % auf 14,3 Mio. Pkw. Während der Absatz in Spanien deutlich zulegte (+ 6%) und auch die neueren EU-Mitglieder erfreuliche Entwicklungen zeigten, mussten andere große Absatzmärkte wie Deutschland (-1%), Frankreich (-1%) und Italien (-3%) leichte Rückgänge verzeichnen. Der Absatz in Großbritannien ging erneut stark zurück (-14%). Auch der US-Markt für Pkw (Light Vehicles) verzeichnete im Gesamtjahr 2017 einen Rückgang um 1,9% Prozent. Das Absatzwachstum in China hat sich auf 2,0% im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau verlangsamt. Weitere Schwellenmärkte wie Brasilien (+9,4%), Indien (+8,8%) und Russland (+11,9%) konnten ebenfalls Absatzsteigerungen verzeichnen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für 2018 mit einer globalen Absatzsteigerung um 1% auf dann 86 Millionen Einheiten. Quelle Absatzzahlen: Pressemitteilung des Verbands der deutschen Automobilindustrie vom 17. Januar 2018, "Internationale Automobilkonjunktur 2017 mit guter Jahresbilanz" 2. Ertragslage Durch die Verschmelzung mit der Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen ergeben sich leichte Abweichungen in den Vergleichszahlen zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2017 konnten die Umsatzerlöse um TEUR 15.322 deutlich gesteigert werden. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Abrufzahlen unserer Kunden (+TEUR 12.930). Den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 1.239 (Vorjahr TEUR 1.558), welche Kursgewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 988 enthalten, stehen Kursverluste aus Währungsumrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.401 gegenüber. Die Relation der Warenbeschaffungskosten zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse abzgl. Bestandsveränderung) hat sich reduziert. Wesentlicher Grund für die um 3% geringere Quote war ein Sondereffekt im Geschäftsjahr 2016, welcher zu einer Abwertung von kapitalierten Auftragsentwicklungsleistungen geführt hat. Bereinigt um den Wert liegt die Quote stabil auf Vorjahresniveau. Im Personalbereich wurden im Jahresdurchschnitt zehn zusätzliche Mitarbeiter am Standort Hildesheim beschäftigt. Die Betriebsstätte Rosenheim blieb bei der Beschäftigtenzahl auf Vorjahresniveau. Bedingt durch die höhere Gehaltssumme und Prämienzahlungen haben sich die Personalkosten bezogen auf beide Standorte um TEUR 1.535 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtsumme an Abschreibungen von TEUR 476 auf TEUR 559 leicht erhöht. Aufgrund vieler anstehender Modellwechsel bei den Autoherstellern waren im Bereich der Produktionswerkzeuge höhere Neuanschaffungen vorzunehmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 10.019 auf TEUR 12.119 erhöht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben sich die Aufwendungen aus Kursdifferenzen von TEUR 730 um TEUR 671 auf TEUR 1.401 deutlich erhöht. Bedingt durch die höhere Gesamtleistung stiegen die Konzernumlagen für Management und Franchisefee um TEUR 976. Das Finanzergebnis beinhaltet Zinserträge von TEUR 348 (Vorjahr TEUR 49). Ihnen steht ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr TEUR 96), welcher die Verzinsung unterjährig bestehender Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und anderer Konzernverrechnungen betrifft. Durch die insbesondere deutlich gestiegenen Umsatzerlöse konnte der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 973 auf TEUR 5.318 gesteigert werden. Bereinigt um die außerordentlichen Sonderabwertung im Geschäftsjahr 2016 ergibt sich eine Ergebnissteigerung von TEUR 1.427. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um TEUR 11.668 auf TEUR 29.961 (Vorjahr TEUR 18.293) erhöht. Die Veränderung wurde von der Verschmelzung mit der Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen beeinflust, da hierbei erhebliche konzerninterne Verrechnungskonten von dem verschmolzenen Rechtsträger übernommen wurden. Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich um TEUR 931 erhöht. Hier stehen Investitionen von TEUR 1.495 Abschreibungen von TEUR 559 gegenüber. Die Investitionen betreffen insbesondere Software (TEUR 32), Einbauten und Geschäftsausstattung (TEUR 50), Laborausstattungen (TEUR 73) sowie Werkzeuge (TEUR 424) und Anzahlungen auf Werkzeuge (TEUR 876). Der Bestand der Vorräte erhöhte sich bedingt durch einen höheren Bestand an Fertigerzeugnissen um TEUR 1.403 auf TEUR 6.877. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 124 auf TEUR 8.100 nur leicht erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich hierzu im Gegensatz um TEUR 9.250 auf TEUR 11.260 deutlich erhöht. Ursächlich hierfür war die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführte Verschmelzung mit der Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen. Ebenfalls bedingt durch die Verschmelzung erhöhte sich die Kapitalrücklage um TEUR 429. Die Rückstellungen haben sich von TEUR 1.329 auf TEUR 2.120 erhöht. Die Erhöhungen entfielen dabei auf den Bereich der Risikovorsorge für Gewährleistungsfälle (+TEUR 38), ausstehende Rechnungen (+TEUR 63) sowie auf eine Erhöhung der Personalkostenrückstellung von TEUR 509. Die übrigen Rückstellungen haben sich um TEUR 181 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um TEUR 821 und betragen zum Geschäftsjahresende TEUR 1.819. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 10.369 auf TEUR 20.598 erhöht, wobei hierin auch die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft als Organträger in Höhe von TEUR 5.318 (Vorjahr TEUR 973) enthalten ist. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Kreditlinien bei Banken. Die Finanzierung und Sicherstellung der Liquidität erfolgt über eine vertragliche Vereinbarung mit der Laird PLC. III. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Ertragslage führt zu einem Jahresüberschuss von TEUR 5.318. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die auf den Forderungsbestand des Unternehmens lastenden Risiken betreffen insbesondere Wechselkursrisiken aus den in fremder Währung fakturierten Forderungen sowie das laufende Ausfallrisiko. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine EDV-gestützte laufende Überwachung der Debitoren sowie der Einholung von Bonitätsauskünften begrenzt. Im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft werden im Rahmen eines Monitorings offene Währungspositionen laufend überwacht und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager vollständig gedeckt. IV. Zweigniederlassungen Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Hildesheim seit der Verschmelzung mit der Laird Technologies GmbH, Rosenheim im Geschäftsjahr 2016 über eine Zweigniederlassung in Rosenheim. Am Hauptsitz wurden im Geschäftsjahr 2017 durchschnittlich 52 Mitarbeiter beschäftigt, am Standort Rosenheim 29 Mitarbeiter. V. Prognose- und Risiko/Chancen-Bericht 1. Risiko/Chancen-Bericht Die Gesellschaft ist grundsätzlich in das Risikocontrolling der Laird-Gruppe einbezogen. Unter anderem werden monatlich interne Berichte mit den wichtigsten Finanzkennzahlen sowie einem Soll-Ist-Abgleich erstellt und zur Verfügung gestellt. Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen in der Preisstruktur unserer Großkunden und unserer Lieferanten. Die Automobilindustrie verlangt eine Preisreduktion bzw. mindestens eine Preisstabilisierung. Bei vielen Lieferanten ist jedoch mit Kostensteigerungen durch allgemeine Preiserhöhungen sowie steigende Rohstoffpreise zu rechnen. Dieses ist nur zu kompensieren, indem Produktions- und Ablaufprozesse bei den Produktionspartnern optimiert und damit Kosten gesenkt werden. Die Gesellschaft kauft teilweise Rohstoffe und Fertigteile in USD und Asien ein. Dem Fremdwährungsrisiko aus diesen Geschäften begegnet die Gesellschaft durch Verkäufe von Antennensystemen in USD. Die Liquidität der Gesellschaft sichert eine entsprechende Vereinbarung mit der Laird-Gruppe. Aufgrund unseres Marktanteils und der konsequenten Qualitätsfokussierung bestehen weiterhin Chancen, durch einen oder mehrere größere Aufträge zusätzliches Ertragspotential zu erschließen. 2. Prognose-Bericht Für das Kalenderjahr 2018 rechnet der deutsche Verband der Automobilindustrie mit einem gegenüber dem Jahr 2017 leicht steigendem PKW-Absatzwachstum von 1 %. Nach dem starken Wachstumsjahr 2017 wird der deutsche Markt leicht zurückgehen. Der chinesische Markt bleibt auf einem stabilen Wachstumskurs. Aufgrund des Zollstreits mit den USA ist zu erwarten, dass der amerikanische Markt einen leichten Absatzrückgang erleiden wird. Ein starkes Wachtum wird auf dem indischen Markt erwartet. Durch die klare Ausrichtung von Laird auf die Entwicklung und Vertrieb von Antennensystemen, ist die Produktentwicklung nicht vom Innovationsdruck betroffen, der derzeit bei den Antriebskomponenten in der PKW Sparte herrscht. Die Gesellschaft geht im Vergleich zu 2017 für das Geschäftsjahr 2018 von einem starken Rückgang der Umsatzerlöse aus. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 wird gleichermaßen mit einem stark rückläufigen Jahresergebnis 2018 geplant. Die Annahme basiert auf den geringeren Abrufzahlen der Fahrzeughersteller im 1. Halbjahr 2018 und der immer noch vorherrschende Marktverunsicherung aufgrund des Abgasskandals. Zusätzlich bereitet der Umstieg auf das neue Verbrauchstestverfahren der Automobilindustrie erhebliche Probleme. Investitionen in größerem Umfang sind nicht geplant. Im März 2018 wurde bekannt gegeben, dass die Laird PLC als oberste Konzernmuttergesellschaft von der private equity Gesellschaft Advent International erworben wurde. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Der Jahresabschluss der Laird Technologies GmbH, Hildesheim wurde entsprechend der Gliederungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Firma: Laird Technologies GmbH Sitz: Daimlerring 31, 31135 Hildesheim Registergericht: Hildesheim, HRB 2908 Mit Verschmelzungsvertrag vom 16.08.2017 wurde die Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen auf die Laird Technologies GmbH, Hildesheim verschmolzen. Die von der Laird Technologies GmbH, Kaltenkirchen übertragenen Vermögensgegenstände und Schulden werden bei der Laird Technologies GmbH, Hildesheim zu Buchwerten fortgeführt. Im Zuge dieser Verschmelzung wurden insbesondere Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 37.797), sonstige Rückstellungen (TEUR 2.184) und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (TEUR 35.173) übertragen. Der entstandene Reinvermögenszugang aus der Verschmelzung in Höhe von TEUR 429 wurde bei der Laird Technologies GmbH, Hildesheim in die Kapitalrücklage eingestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Änderungen, sofern vorgenommen, sind bei den Bewertungsmethoden nachfolgend erläutert. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB erstellt. Die besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 bis 278 HGB) wurden - soweit einschlägig - gemäß den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern; § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Erworbene immaterielle Anlagewerte und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der amtlichen Afa-Tabellen linear berechnet. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung von Waren erfolgt auf der Basis von Standardanschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen zum Abschlussstichtag. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEuro 44 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEuro 623). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden vornehmlich für Verpflichtungen gegenüber dem Personal und der Berufsgenossenschaft in Höhe von TEuro 688 (Vorjahr: TEuro 427), für Abschlusskosten in Höhe von TEuro 64 (Vorjahr: TEuro 70), für Gewährleistungen in Höhe von TEuro 535 (Vorjahr: TEuro 497), sowie aus ausstehenden Rechnungen in Höhe von TEuro 646 (Vorjahr: TEuro 335) gebildet. Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellungen für weitere Verpflichtungen resultierend aus der Verschmelzung Kaltenkirchen von TEuro 187 (Vorjahr: TEuro 0) bilanziert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zum einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEuro 977 (Vorjahr: TEuro 90) enthalten. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von TEuro 91 (Vorjahr: TEuro 5). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEuro 6.871 (Vorjahr: TEuro 5.860) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus cash pooling Konten von TEuro 8.409 (Vorjahr: TEuro 3.396). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus der Gewinnabführung in Höhe von TEuro 5.318 (Vorjahr: TEuro 973). IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet einzeln und gemeinschaftlich aus dem unterjährig zusammen mit weiteren Gruppengesellschaften und der Commerzbank AG, London Branch, abgeschlossenen Automatic Cash Management System ("ACMS") Agreement. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Haftung wird als gering eingestuft, da der Laird-Konzern über eine ausreichende Liquidität verfügt. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEuro 1.287 (Vorjahr: TEuro 1.941). Dieser besteht aus Leasingverträgen TEuro 664 (Vorjahr: TEuro 612) sowie aus Grundstückmietverträgen (inkl. Nebenkosten) TEuro 584 (Vorjahr: TEuro 1.251) und Mietverträgen für Einrichtungen TEuro 39 (Vorjahr: TEuro 39). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben in Höhe von insgesamt TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 1.109) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 52 Mitarbeiter in Hildesheim und 29 Mitarbeiter in Rosenheim (ausschließlich Gehaltsempfänger) beschäftigt (Vorjahr: 42 Mitarbeiter in Hildesheim, 29 Mitarbeiter in Rosenheim). Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Laird Bochum GmbH, Bochum (vormals: CAROLINE Achtzehnte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Rosenheim. Die Laird PLC, London/UK, stellt für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis einen Konzerabschluss auf, in den die Laird Technologies GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft und unter http://www.companies-house.gov.uk erhältlich. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2017 Herr Mehran Aminzadeh, Ingenieur Braunschweig und Herr Michael Michels, Kaufmann, München. Auf die Angabe der von der Gesellschaft zu tragenden Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. IV HGB verzichtet. VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Sowohl das mit der Laird PLC geschlossene R&D- als auch das Royalty-Agreement wurden im April 2018 rückwirkend zum 1. Januar 2018 einvernehmlich gekündigt. Im März 2018 wurde bekannt gegeben, dass die Laird PLC als oberste Konzernmuttergesellschaft von der privat equity Gesellschaft Advent International erworben wurde. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Hildesheim, 31.07.2018 gez. Mehran Aminzadeh gez. Michael Michels Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2018 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Laird Technologies GmbH, Hildesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Laird Technologies GmbH, Hildesheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 31. Juli 2018 Deloitte
GmbH
Tenambergen, Wirtschaftsprüfer Billerbeck, Wirtschaftsprüferin |
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