Stammdaten

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Amtsgericht Wiesbaden HRB 11073
Vorher
Micro Warehouse (Deutschland) GmbH
Eingetragen
7.10.1992
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Handel mit Computer- Hard- und Software sowie mit Computer-Peripheriegeräten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Inmac GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Allgemeiner Überblick zum Geschäftsverlauf

Seit 4. Juni 2004 ist die Vignition Unternehmensentwicklung AG, Kelkheim, alleinige Gesellschafterin.

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum zeigte sich in 2011 uneinheitlich. Nachdem im Vorjahr ein Plus von 1,7 Prozent zu verzeichnen war, konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone 2011 nur um 1,6 Prozent zulegen. Dabei war die Wachstumsdynamik in der ersten Jahreshälfte stark, während sie ab dem dritten Quartal etwas abflachte und im vierten Quartal leicht einbrach.

Auch die deutsche Wirtschaft erfuhr im Berichtsjahr mit einem BIP-Wachstum von 3,1 Prozent eine stabile Entwicklung. Im Vorjahr war ein Anstieg um 3,6 Prozent verzeichnet worden. Die Dynamik zeigte im Jahresverlauf eine ähnliche Entwicklung wie in der Eurozone: Nach dem Höhepunkt im zweiten Quartal flachte das Tempo zum Jahresende hin etwas ab.

Die IT-Branche in der EU musste im Berichtsjahr einen Rückgang verkraften. Nach Angaben des European Information Technology Observatory (EITO) sanken die Umsätze in der IT-Branche um 0,6 Prozent. Dieses Minus ist stark davon geprägt, dass sich die Käufe von Desktops und Notebooks/Netbooks zu Tabletcomputern verlagert hat. Diese neue Produktgattung wird von EITO bei den Hardwareumsätzen allerdings noch nicht erfasst.

Der deutsche IT-Markt zeigte 2011 ein Wachstum, das mit 3,2 Prozent leicht über dem europäischen Durchschnitt liegt. Wachstumstreiber war hier das Segment IT-Software mit 5,1 Prozent.

Die Umsatzentwicklung war deshalb aufgrund der starken Ausrichtung auf das traditionelle Hardwaregeschäft ganz zufriedenstellend. Der starke Wettbewerb prägte weiterhin sowohl den IT-Handels- wie auch Dienstleistungsbereich. Die Preispolitik der Mitbewerber war unter der angespannten Situation vieler Marktteilnehmer unverändert scharf, was zu einer geringen Verschlechterung der Marge führte.

Beschaffung

Bei der Versorgung mit Produkten wird auf enge Kontakte mit wichtigen Distributoren und Herstellern zurückgegriffen. Ein breit gefasster Kreis von Lieferanten mit denen langfristige Lieferverträge bestehen, erlaubt es, relativ schnell auf alternative Bezugsquellen auszuweichen.

In das Waren- und Preissystem werden jede Nacht zehntausende Preis- und Verfügbarkeitsinformationen von IT-Herstellern und Distributoren eingelesen, aus denen nach primären Kriterien die Lieferfähigkeit und die günstigsten Preise ausgewählt werden. Damit stehen tages- und marktaktuelle Produktinformationen vollautomatisiert online bereit.

Einkäufe an Spot-Märkten und die Möglichkeit der Beschaffung von Großmengen zu Gelegenheitspreisen wirkten sich weiter positiv aus. Einkaufskonditionen konnten in Einzelfällen nochmals verbessert werden. Ebenfalls hat sich die direkte Beschaffung bei Lieferanten in Fern-Ost weiter bewährt.

Der Lagerbestand wurde auf Grund von Sortimentsbereinigungen und zur Liquiditätsverbesserung zum Jahresende drastisch reduziert. Die Minimierung in der Bevorratung von Produkten, deren Marktgängigkeit in extrem kurzer Zeit verfällt, wurde erfolgreich fortgeführt. Daher war auch eine erhebliche Reduzierung der Wertberichtigung möglich.

Investitionen

Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei Hardwareanschaffungen, im Wesentlichen bedingt durch notwendigen Austausch oder Ersatz.

Absatzentwicklung und Auftragslage

In das Verkaufsprogramm fließen kontinuierlich Neueinführungen von Produkten und Dienstleistungen. Insbesondere die Ausweitung der serviceorientierten Leistungen wie Vor-Ort-Installationen und Konfigurationen bewährten sich im Berichtszeitraum und bieten weiterhin gute Chancen sich bei neuen Abnehmern zu etablieren. Der Absatz im Bereich des Hard- und Softwaregeschäfts hat sich erfreulich entwickelt und die damit verbundene Erweiterung unseres Angebots den erschließungsfähigen Kundenkreis weiter stabilisiert. Die Auftragslage hat sich verbessert, das Großkundengeschäft lag im Rahmen der Erwartungen. Die Akquisition von Neukunden, die Reaktivierung von Altkunden und die generelle Durchdringung bestehender Kundensegmente sind auch Schwerpunkte für das Jahr 2012.

Umweltschutz

Inmac ist als Handels- und Dienstleistungsunternehmen weniger betroffen als produzierende Unternehmen. Dennoch fühlen wir uns dem Umweltschutz verpflichtet und bieten keine Produkte an, die Schadstoffe oder potenziell schädigende Stoffe enthalten und damit ein Risiko für Endanwender und Umwelt darstellen. Wir sorgen für umweltschonende Entsorgung der Produkte am Ende ihres Lebenszyklus und kommen damit unseren Verpflichtungen im Rahmen des EAR-Gesetzes nach.

Vermögens- und Finanzlage

Für das Geschäftsjahr wird ein Jahresüberschuss von TEUR 229 (Vorjahr TEUR 313) ausgewiesen und liegt unter dem prognostizierten Betrag. Steuern fielen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 0) an. Die Ertragslage im operativen Bereich hat sich, im Vergleich zum Vorjahr, nicht verbessert.

Die Forderungen lagen umsatzbedingt erheblich über Vorjahresniveau. Die Bestände sind signifikant reduziert worden. Die Barmittel lagen, bedingt durch den niedrigen Lagerbestand, erheblich über dem Niveau des Vorjahres, die Lieferantenverbindlichkeiten ebenfalls deutlich darüber. Die Gesellschaft arbeitet ohne Bankverbindlichkeiten.

Den kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 3.959 steht ein Umlaufvermögen von TEUR 14.654 gegenüber.

Risikodarstellung

Die Abbildung und Überwachung aller wirtschaftlichen Risiken und deren aktuelle und kontinuierliche Berichterstattung an die Geschäftsführung der GmbH wird durch die lokale Finanzorganisation sichergestellt. Die uns bekannten Risiken wurden zum Abschluss des Geschäftsjahres bewertet und durch adäquate Bildung von Rückstellungen abgesichert. Die Gesellschaft unterliegt im Rahmen der operativen Tätigkeit Zins-, Währungs-, Preis- und Ausfallrisiken. Die operativen Ausfallrisiken werden mit einem aktiven Forderungsmanagement gesteuert, die Bonität der Vertragspartner wird laufend überwacht. Zur Begrenzung der Ausfallrisiken werden grundsätzlich keine Aufrechnungsvereinbarungen getroffen. Im Bereich der Finanz- und Währungsrisiken sind aus heutiger Sicht keine Risiken bekannt. Risiken, die aus steuerlichen und wettbewerbsrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, wird durch eine adäquate Gestaltung der Geschäftsund Entscheidungsprozesse entgegengewirkt. Insbesondere umfasst dies eine ausführliche rechtliche Beratung seitens interner und externer Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet. Möglichen Schadensfällen und Haftungsrisiken wird durch Versicherungen und Haftungsregelungen im Konzernverbund entgegnet. Die möglichen finanziellen Folgen sind damit hinsichtlich ihrer Auswirkungen eingegrenzt. Die Sicherstellung des einwandfreien und korrekten Verhaltens unserer Mitarbeiter in ihrem jeweiligen Umfeld gehört zu den grundlegenden Anforderungen der Verantwortlichen der GmbH. Eine Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation ergab, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand der GmbH gefährdenden Risiken bestanden und auch für die Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und Ausblick

Umsatz und Ertrag

Die Umsatzerwartungen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 haben sich erfüllt. Für Anfang 2012 überwiegt in der IT-Branche weiterhin eine positive Stimmung. Der Branchenverband BITKOM prognostiziert für den deutschen IT-Markt im Jahr 2012 ein besseres Wachstum als den EU-Durchschnitt. Das Segment Hardware wird mit einem Plus von 5,2 Prozent geschätzt. Ein Wachstum von 4,6 Prozent wird bei Software erwartet. Der IT-Markt durchläuft allerdings nach wie vor eine Phase der Konsolidierung, die zu einer Stärkung einzelner Mitbewerber und einer Veränderung der Marktanteile führen kann.

Maßnahmen zur Margenverbesserung durch Direkteinkauf in Fernost und die Konzentration auf margenträchtigere Geschäfte, sowie Kostenoptimierungen im Bereich Marketingaktivitäten sind auch weiterhin die Prioritäten in 2012.

Produktivitätssteigerungen, organisatorisch oder technologisch bedingt, wie zum Beispiel die kostengünstigere Aus- und Verlagerung von Dienstleistungen im Datenerfassungs- und IT-Bereich nach Thailand, werden die Aufwendungen stabil halten. Auch die Anstrengungen weitere interne Dienstleistungs-Bereiche (Werbeträgererstellung, Internet-Auftritte, Kunden-Shops) gemeinsam mit unserer holländischen Schwestergesellschaft zu betreiben und durch die Zusammenlegung von Aufgaben Synergieeffekte zu nutzen, werden positive Auswirkungen haben. Insgesamt rechnen wir für 2012 mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

Liquidität

Die Liquidität für den laufenden Geschäftsbetrieb ist aufgrund der vorhandenen Barmittel sichergestellt. Größere Investitionen in das Anlagevermögen sind nicht geplant. Eventuell auftretender, kurzfristiger und durch Spot-Käufe bedingter Mittelbedarf wird durch konzerninterne Darlehen gedeckt. Momentan werden solche nicht in Anspruch genommen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Inmac GmbH wurde mit Wirkung vom 01. Februar 2012 durch die Insight Technology Solutions GmbH, München, HRB 86114, in Gesamtrechtsnachfolge übernommen. Durch die Einbindung in die Organisation und den bereits existierenden Verbund an Gesellschaften in Europa ergeben sich weitere Synergieeffekte zur Kostensenkung und insbesondere die Möglichkeit des Zugangs zu Kunden- und Marktsegmenten, die die Gesellschaft bisher nicht oder nur schwer erschließen konnte.

Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Bericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Inmac GmbH beziehen. Diese Aussagen beruhen sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen. Obwohl die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass die vorausschauenden Aussagen realistisch sind, kann dafür nicht garantiert werden. Die Annahmen bergen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ereignisse wesentlich von den erwarteten abweichen.

 

Mainz-Kastel, 15. März 2012

David Gould

Bilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVSEITE

31.12.2011
EUR
31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 47,49 1.120,41
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.414,06 78.277,87
89.461,55 79.398,28
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 3.017.413,42 4.290.685,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.722.076,99 6.069.626,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 262.593,39 435.048,62
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.063.999,73 1.089.438,78
9.048.670,11 7.594.114,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.588.023,34 1.657.343,16
14.654.106,87 13.542.142,48
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.179,49 19.198,16
14.763.747,91 13.640.738,92

PASSIVSEITE

31.12.2011
EUR
31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Kapitalrücklage 14.477.612,07 14.877.612,07
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (4.142.170,28) (4.455.076,70)
IV. Jahresüberschuss 229.490,69 312.906,42
10.820.578,42 10.991.087,73
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 15.936,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 686.829,19 802.634,83
702.765,19 802.634,83
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.466,14 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.591.840,43 1.286.585,54
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.244,36 63.440,25
4. sonstige Verbindlichkeiten 537.853,37 496.990,57
davon aus Steuern EUR 350.504,72 (Vorjahr: EUR 297.778,38)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
3.240.404,30 1.847.016,36
14.763.747,91 13.640.738,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011

2011
EUR
2010
EUR
1. Umsatzerlöse 70.598.509,66 68.744.826,00
2. sonstige betriebliche Erträge 2.932.970,63 2.821.434,43
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 62.086.200,13 60.301.338,62
11.445.280,16 11.264.921,81
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.796.198,86 5.548.193,88
b) soziale Abgaben 1.029.267,15 949.593,34
6.825.466,01 6.497.787,22
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 53.118,18 63.774,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.322.889,74 4.393.456,88
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.307,72 3.031,89
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.687,26 29,18
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 245.426,69 312.906,42
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 15.936,00 0,00
11. Jahresüberschuss 229.490,69 312.906,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Inmac GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstellt.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Computerhardware und Software sowie mit Computerperipheriegeräten, Zubehör und Verbrauchsmaterial. Die Ware wird in regelmäßig erscheinenden Prospekten/Werbebeilagen sowie über Internet-Shops angeboten, wobei der Vertrieb im Versandhandel erfolgt.

Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2004 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Teil im Anhang gemacht. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in Vorjahren das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei und vier Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die pro rata temporis vorgenommen werden, bilanziert. Die Nutzungsdauern liegen - abhängig von der Anlagenklasse - zwischen drei und zehn Jahren.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Ist-Kosten zuzüglich eines pauschalen Frachtkostenzuschlages oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit niedrigeren Markt- bzw. Wiederbeschaffungspreisen. Lagerrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Aufnahme der Handelswaren erfolgte im Rahmen einer vorverlegten Stichtagsinventur am 4. und 5. November 2011.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, daneben ist wegen des allgemeinen Kreditrisikos für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der Vignition Unternehmensentwicklung AG, Kelkheim, einbezogen werden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme (Erfüllungsbetrag) gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit einem festen Kurs umgerechnet und erfasst, der sich am Ende des Vormonats orientiert, also in etwa dem Kurs des Buchungsmonats entspricht. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag werden nur dann neu bewertet, wenn sich bei den Forderungen ein niedrigerer bzw. bei den Verbindlichkeiten ein höherer Stichtagskurs ergibt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle zum 31. Dezember 2011 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen TEUR 71 (Vorjahr TEUR 39).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Produkt-Garantieverlängerungen sowie Werbekostenzuschüsse.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 30 (Vorjahr TEUR 34).

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestand kein Haftungsverhältnis aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 1.465 (Vorjahr TEUR 1.842) setzen sich wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Mietverträge 564 664 1.228
Leasingverträge 125 112 237
Summe 689 776 1.465

Mit der Inanspruchnahme aus den sonstigen finanziellen Verpflichtungen wird gerechnet.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielte ihre Umsatzerlöse fast ausschließlich im Inland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen neben den Werbekostenzuschüssen von Lieferanten (TEUR 1.869; Vorjahr TEUR 1.700) und Konzernweiterbelastungen (TEUR 743; Vorjahr TEUR 928) periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten bzw. aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr TEUR 181 ).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als größte Posten Aufwendungen für Kataloge und Werbung, Ausgangsfrachten, Lizenzgebühren, sowie Mietaufwendungen. Periodenfremde Aufwendungen sind keine (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 16 (Vorjahr 0).

IV. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 134 (Vorjahr 137) Mitarbeiter.

Mitglieder der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2011 bestellt:

Bernd Blümmel, Dipl. Informatiker, Kelkheim - Geschäftsführer

Die Gesellschaft verzichtet auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 286 Abs. 4 HGB.

Mit der Übernahme der Gesellschaft durch die Insight Technology Solutions GmbH, München, HRB 86114, als Gesamtrechtsnachfolgerin wurden ab 01. Februar 2012 die Geschäftsführer David Charles Gould (Kaufmann), Stuart Andrew Fenton (Company President Insight Technologies Solutions Inc.) und Glynis Bryan (CFO Insight Technologies Solutions Inc.) neu bestellt. Der Geschäftsführer Bernd Blümmel ist ausgeschieden.

Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss

Die Inmac GmbH wird zum 31. Dezember 2011 nicht mehr in den Konzernabschluss der Vignition Unternehmensentwicklung AG, Kelkheim, einbezogen, da ein solcher gemäß § 293 Abs. 1 HGB nicht mehr erstellt werden muss.

 

Mainz-Kastel, 15. März 2012

David Gould

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2011

Anschaffungs - und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 341.132,55 0,00 0,00 341.132,55
341.132,55 0,00 0,00 341.132,55
II. Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. EDV-Hardware 384.157,23 13.897,40 35.392,62 362.662,01
2. Lagereinrichtungen und -gerate 884.686,28 4.950,00 0,00 889.636,28
3. Mietereinbauten 520.486,53 0,00 0,00 520.486,53
4. Büromaschinen und -einrichtungen 139.733,45 0,00 719,50 139.013,95
5. Wirtschaftsgüter 150 - 1.000 EUR 78.793,09 35.040,08 0,00 113.833,17
6. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 EUR 0,00 9.362,47 9.362,47 0,00
2.007.856,58 63.249,95 45.474,59 2.025.631,94
2.348.989,13 63.249,95 45.474,59 2.366.764,49
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 340.012,14 1.072,92 0,00 341.085,06
340.012,14 1.072,92 0,00 341.085,06
II. Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. EDV-Hardware 376.663,41 6.855,94 35.392,62 348.126,73
2. Lagereinrichtungen und -gerate 870.614,74 9.922,91 0,00 880.537,65
3. Mietereinbauten 520.486,53 0,00 0,00 520.486,53
4. Büromaschinen und -einrichtungen 125.716,85 3.137,30 651,00 128.203,15
5. Wirtschaftsgüter 150 - 1.000 EUR 36.097,18 22.766,64 0,00 58.863,82
6. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 EUR 0,00 9.362,47 9.362,47 0,00
1.929.578,71 52.045,26 45.406,09 1.936.217,88
2.269.590,85 53.118,18 45.406,09 2.277.302,94
Buchwerte
Stand am 31.12.2011
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 47,49 1.120,41
47,49 1.120,41
II. Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. EDV-Hardware 14.535,28 7.493,82
2. Lagereinrichtungen und -gerate 9.098,63 14.071,54
3. Mietereinbauten 0,00 0,00
4. Büromaschinen und -einrichtungen 10.810,80 14.016,60
5. Wirtschaftsgüter 150 - 1.000 EUR 54.969,35 42.695,91
6. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 EUR 0,00 0,00
89.414,06 78.277,87
89.461,55 79.398,28

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Inmac GmbH, Mainz-Kastel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 16. März 2012

BARTH ASSOCIATES GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Thomas Barth, Wirtschaftsprüfer

Tobias Leichtenschlag, Wirtschaftsprüfer

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