Gemlik Birlik Handels GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dursun Yegin seit 1.7.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Altay GmbHBurscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Entwicklung der Branche und der Gesatmwirtschaft 1. Allgemeine Entwicklung Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich gegenüber der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom November 2022 geringfügig verbessert. Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich reduziert. Vor allem ist die Unsicherheit über die Energieversorgungslage vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat. Aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 geht hervor, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen hat. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent erwartet. Die globalen Konjunkturaussichten haben sich im Vergleich zum Herbst 2022 leicht verbessert. Insbesondere die Abkehr Chinas von der strikten Null-Covid-Politik dürfte das globale Wirtschaftswachstum zunehmend stützen. So revidiert der Sachverständigenrat die Prognose für das globale BIP Wachstum im Jahr 2023 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,2 % nach oben. Im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstum auf 2,7 % erhöhen. Geschäftliche Entwicklung Unsere Gesellschaft betreibt Großhandel mit Lebensmitteln (Trockenwaren) in Deutschland und in EU-Ländern. Hauptsächlich (fast 60-70 % der Umsätze) wird Bulgur verkauft. Außerdem wird Olivenöl und andere Produkte (hauptsächlich Konserven) vertrieben. Der Markt für Bulgur und ähnliche Produkte entwickelt sich stetig. Nach der Statistik von Trade Map (Trade Statistics for international Business Development) wurden in 2022 56.667 Tonnen (2021 44.338 Tonnen) Bulgur in die EU importiert. Die Importmenge unseres Hauptlieferanten (Duru Bulgur Türkei) betrug im Geschäftsjahr 2022 12.906 Tonnen (Vorjahr 11.545 Tonnen) und entspricht 23 % (Vorjahr 26 %) des Gesamtbulgurimports. Es ist bei der Analyse der Entwicklung der Bulgurproduktion auch zu berücksichtigen, dass die Wetterverhältnisse von Jahr zu Jahr ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2022 haben sich die Umsätze im Gegensatz zum Vorjahr erhöht. Diese Entwicklung konnte allgemein in der Lebensmittelbranche festgestellt werden. Die Umsätze nahmen um T€ 2.496= 15,5 % zu und erreichten T€ 18.640. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um T€ 231 (=86,5 %) von T€ 267 auf T€ 498. Wir haben vor, durch entsprechende Marketing- und Werbemaßnahmen die Entwicklung der Umsätze zu fördern sowie durch entsprechende Maßnahmen die Kostenstruktur der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Die geplanten Umsätze in Höhe von T€ 20.000 wurden allerdings nicht erreicht. Unsere Geschäftsstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Unsere Geschäftsstrategie ist in erster Linie unsere Produkte im europäischen Raum den Kunden bekannt zu machen und die Umsätze zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde gezielt eine sehr konkurrenzfähige Preispolitik verfolgt und dabei sehr auf die Qualität der verkauften Produkte geachtet. Außerdem wurde im Laufe der letzten Jahre mehr Produktdiversifikation angestrebt. Wir haben durch Diversifikation eine Produktpalette von 800 verschiedenen Produkten erreicht. Die Marktverhältnisse haben sich im letzten Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert. Es besteht nach wie vor große Konkurrenz sowohl durch die in Deutschland seit mehreren Jahren aktiven Anbieter mit türkischer Herkunft als auch durch die Anbieter aus arabischen Ländern sowie durch deutsche Lieferanten, die diese Waren aus verschiedenen Ländern importieren und in Deutschland vertreiben. Wir versuchen neben dem schwerpunktmäßig bedienten Ethnikmarkt auch die einheimischen Kunden durch Supermarktketten in den jeweiligen Ländern zu erreichen. Unser Hauptprodukt "Bulgur" genießt mittlerweile auch bei einheimischen Kunden hohe Beliebtheit. Außerdem vertreiben wir Oliven, Olivenöl und andere Hülsenfrüchte wie Trockenbohnen, Kichererbsen, Linsen, Mais, Reis und Fertig-Bulgurgerichte sowie Reinigungsmittel, eingelegtes Gemüse, Tomatenmark sowie Konfitüre. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,7 % (Vorjahr 38,5 %). Die Aktiva setzt sich hauptsächlich aus Warenbestand und Forderungen aus Warenlieferungen zusammen. Sie werden im Wesentlichen durch die Lieferantenverbindlichkeiten und das Eigenkapital finanziert. Die Kostenstruktur der Gesellschaft hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Personalaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 188,5 (= 19,1 %) aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft die Anzahl der Mitarbeiter aufgestockt hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen allerdings wesentlich und zwar um T€ 1.527 (=47,5 %) auf T€ 1.685 zurück. Hierbei spielte im Vorjahr die Bildung von Risikovorsorge in Form von Wertberichtigungen und Abschreibungen von uneinbringlichen Forderungen eine erhebliche Rolle. Die Gewinnmargen gingen allerdings um 8,43 Prozentpunkte zurück. Die Finanzierung des Geschäfts erfolgt in erster Linie durch die Lieferantenverbindlichkeiten und das Eigenkapital. Wir bemühen uns durch Einsatz neuer Mitarbeiter die Beziehung zu unseren Kunden (Supermärkte und Zwischenhändler) und die Zahlungsmodalitäten zu verbessern. C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Durch Erweiterung unseres Kundenstammes insbesondere durch Gewinnung regionaler Verteilerfirmen und Supermarktketten als Kunde sowie durch die Erweiterung unseres Warensortiments hoffen wir im laufenden Jahr und auch in den nächsten Jahren sowohl die Umsätze als auch die Geschäftsergebnisse nachhaltig zu verbessern und unsere Marken am Markt zu etablieren. Dabei werden wir auch durch unsere Lieferantenfirmen in der Türkei insbesondere mit der Marke "Duru Bulgur" unterstützt. Die Produktionskapazität unseres Hauptlieferants (Durubulgur) in der Türkei wurde in den letzten Jahren stetig erhöht, so dass zukünftig keine nennenswerte Lieferschwierigkeiten zu erwarten sind. Für unsere Gesellschaft bestehen normale Markt- und Produktrisiken. Durch die starke Position unserer Lieferantenfirmen in der Türkei sowie durch unsere schlanke Kostenstruktur sind wir immer in der Lage auf die Veränderungen am Markt schnell zu reagieren. Unsere Produkte beziehen wir hauptsächlich aus der Türkei. Die Auswahl der Produkte und die Qualitätskontrollen erfolgen durch unsere Lieferanten. Außerdem erfolgt auch die Vorfinanzierung der Warenlieferungen (hauptsächlich aus der Türkei) durch die Lieferanten. Unser Hauptlieferant (Bulgurproduzent) und andere Lieferanten unterstützen uns bei der Einführung neuer Produkte und Gewinnung neuer Geschäftspartner aus der Türkei, für die unsere Gesellschaft als Vertriebspartner für den europäischen Raum agiert bzw. agieren kann. Wir sind ständig auf der Suche, neue geeignete Vertriebspartner zu finden, die unsere Produkte ihren Kunden bekannt machen und so die Umsätze erhöhen. Die Zusammenarbeit mit der Kreditversicherung Euler Hermes Kreditversicherung, Hamburg, wurde Ende 2019 aufgekündigt. Die Zusammenarbeit mit der Creditreform Solingen e.V. in erweiterter Form weiter fortgeführt. In den letzten Jahren haben wir unsere Forderungsüberwachung intensiviert und für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen entsprechende Risikovorsorge getroffen. Außerdem wurden für viele Kunden Limite eingeführt. Diese Maßnahmen haben zwar die Umsatzentwicklung zum Teil negativ beeinflusst, allerdings werden wir zukünftig geringere Forderungsausfallrisiken haben. Unsere Finanzbuchhaltung, die steuerliche Beratung und die Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen werden durch eine externe Steuerberatungsgesellschaft in Köln durchgeführt. Aufgrund der bei der Altay GmbH in den Jahren 2016 bis 2018 durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, gegen die nunmehr eine Klage erhoben wurde. Die in Höhe von insgesamt TEUR 1.999 (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie entsprechende Verzinsung) festgesetzten Steuern wurden teilweise im Berichtsjahr (2018) in Höhe von TEUR 278 passiviert, da nach unserer Einschätzung die Festsetzungen zum Großteil rechtswidrig sind. Wir gehen davon aus, dass das Klageverfahren gegen die Steuerfestsetzungen zum Großteil erfolgreich zu unseren Gunsten entschieden wird. Für übliche Betriebsrisiken besteht ausreichend Versicherungsschutz. Aufgrund der bisherigen Entwicklung betriebsinterner und -externer Einflussfaktoren stellen wir fest, dass bezüglich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft derzeit keine bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Risiken bestehen. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres und die Geschäftsprognose Seit dem Bilanzstichtag 31.12.2022 haben sich die geschäftlichen Aktivitäten insgesamt gesehen positiv entwickelt. Nach den vorläufigen Zahlen zum 31.12.2023 haben sich die Umsätze auf T€ 21.426 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein vorläufiges positives Betriebsergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.097 erwirtschaftet. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.
Köln, den 26.06.2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAnwendung des Handelsgesetzbuches Die Gesellschaft Altay GmbH mit Sitz in 51399 Burscheid, Müllersbaum 2, wird beim Amtsgericht Köln unter HRB 66414 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V. mit dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BiLRUG) eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und dadurch prüfungspflichtig. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2021 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten aktiviert, bzw. einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Handelswaren, die nicht mehr durch reguläre Bedingungen veräußert werden können, wurden abgewertet Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Nicht mehr realisierbare Forderungen wurden ausgebucht. Die Rückstellungen berücksichtigen grundsätzlich alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Bilanz und GuV Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, aus dem sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben. Der Anlagenspiegel ist Teil dieses Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 5.260) sind mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 1.212 und in den sonstigen Forderungen sind in Höhe von TEUR 88 Forderungen gegenüber Gesellschafter enthalten. Die sonstigen Forderungen gegenüber Gesellschafter resultieren aus einem Gesellschafterverrechnungskonto (TEUR 45) sowie Umsatzsteuerforderungen (TEUR 43) und wurden mit 5,5% p. a verzinst. Die Steuerrückstellungen (TEUR 223) betreffen Rückstellungen für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für die erwarteten Steuernachzahlungen für die aus den Betriebsprüfungsfeststellungen resultierenden Steuern der Kalenderjahre 2010 bis 2015 (TEUR 131) sowie dem Berichtsjahr (TEUR 92). Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 82) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung- und Prüfungskosten (TEUR 32), die Rückstellungen für das anhängige Verfahren (TEUR 42), sowie die Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten (TEUR 8). Von Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 6.140 haben in Höhe von TEUR 5.846 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 294 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Mietvertrag für betrieblich genutzte Räumlichkeiten. Der Mietvertrag ist unbefristet. Der jährliche Mietaufwand beträgt TEUR 239. Außerdem bestehen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von TEUR 80. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt 3 Jahre. Für die Besicherung der Bankkredite wurden der Warenbestand sicherungsübereignet und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten. Anhängige Verfahren Aufgrund der bei der Altay GmbH durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, gegen die nunmehr eine Klage erhoben wurde. Die in Höhe von insgesamt TEUR 1.999 (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie entsprechende Verzinsung) festgesetzten Steuern wurden teilweise in Höhe von TEUR 278 passiviert. Von den gebildeten Rückstellungen wurde TEUR 147 in dem Jahr 2021 und 2021 für die nicht ausgesetzten Steuern in Anspruch genommen. Nach unserer Einschätzung sind die Festsetzungen zum größten Teil rechtswidrig. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dursun Yegin, Kaufmann, Bad Laasphe. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag neben dem Geschäftsführer 24 Arbeitnehmer. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft während des Jahres mit dem Geschäftsführer 24,25 Arbeitnehmer. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Seit dem Bilanzstichtag haben sich , bis auf Krieg zwischen Ukraine und Russland , keine besondere Vorkommnisse eingetreten. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von € 497.550,26 soll gemäß Verwendungsvorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Burscheid, den 24. Juni 2024 Altay GmbH Dursun Yegin Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussAuszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 20.03.2025: "Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 mit einer Bilanzsumme von 10.510.584,71 Euro und einem Jahresüberschuss von 497.550,26 Euro wird einstimmig festgestellt. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 wird in Höhe von 497.550,26 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. (...)" sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2022
BestätigungsvermerkAn die Altay GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Altay GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Altay GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt "Sonstige Angaben" des Anhangs sowie Abschnitt C. des Lageberichtes hin. Dort ist ausgeführt, dass in den Jahren 2016-2018 eine steuerliche Betriebsprüfung bei der Gesellschaft statt fand. Aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, die zu einer Steuernachzahlung in Höhe von insgesamt EUR 1.998.949,26 führen könnten. Gegen die Einspruchsentscheidungen hat die Gesellschaft Klage erhoben. Die Entscheidung zur Klage ist noch ausstehend. Die festgesetzten Steuern wurden im Jahr 2019 teilweise in Höhe von EUR 277.450,00 (Umsatzsteuer: EUR 81.500,00, Gewerbesteuer: EUR 101.000,00, Körperschaftsteuer: EUR 90.000,00 sowie Solidaritätszuschlag: EUR 4.950,00 als Risikovorsorge passiviert, da nach Einschätzung der Gesellschaft der Wesentliche Teil der Festsetzungen rechtswidrig ist. Auf Basis der Einschätzung der durch die Gesellschaft beauftragten Rechtsberater ist mit einer überwiegenden Wahrscheinllichkeit davon auszugehen, dass im Einspruchsverfahren bzw. Klageverfahren die Steuernachzahlung zumindest auf den in der Risikovorsorge passivierten Betrag reduziert werden kann und im besten Fall aufgehoben wird. Ungeachtet dessen kann der Ausgang des Verfahrens nicht mit abschließender Sicherheit vorhergesagt werden, so dass im Falle eines Unterliegens eine deutliche Ergebnisbelastung und ein Liquiditätsabfluss drohen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 20. August 2024 KONLUS
GmbH
Neu, Wirtschaftsprüfer |
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