Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 33104 HB
Vorher
hkc-Hackmann + Kollath Ingenieur Consult GmbH
Eingetragen
19.2.2002
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Erbringen jedweder Ingenieur - und Architektenleistungen, insbesondere auch die Planung und Durchführung von Bauprojekten entsprechend der HOAI (Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure).

Historie

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Management

NameRolle
Marc Jörg Hackmann
seit 25.1.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

hkc GmbH

Bremen

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 401.801,00 445.790,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.837,00 18.307,00
II. Sachanlagen 346.964,00 427.483,00
B. Umlaufvermögen 3.845.788,07 3.744.055,43
I. Vorräte 2.022.092,18 2.372.598,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.766.981,00 1.245.421,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 56.714,89 126.035,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.759,49 16.435,49
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.007.304,33 4.066.130,15
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.301.652,89 8.272.411,07

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 750.000,00 0,00
III. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Bilanzverlust 5.282.304,33 4.591.130,15
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.007.304,33 4.066.130,15
B. Rückstellungen 285.587,20 831.736,65
C. Verbindlichkeiten 8.016.065,69 7.440.674,42
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.301.652,89 8.272.411,07

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2017

hkc GmbH, Rostock

I. Allgemeine Angaben und Angaben zur Unternehmensfortführung

Die hkc GmbH hat ihren Sitz in Rostock. Sie wird im Handelsregister des Registergerichts Rostock unter der Nummer HRB 9013 geführt. Durch Gesellschafterbeschluss vom 30. November 2017 wurde der Gesellschaftsvertrag geändert und der Sitz nach Bremen verlegt. Die Sitzverlegung wurde mit Eintragung im Handelsregister Bremen vom 5. Februar 2018 unter HRB 33104 wirksam.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Damit sind grundsätzlich die Vorschriften zur Rechnungslegung von kleinen Kapitalgesellschaften uneingeschränkt anzuwenden. Sie erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren.
Teilweise wurden die Darstellungen freiwillig an die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angepasst.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Ergänzend hierzu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in T€ angegeben.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zusammengefasst worden. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Soweit ein Wahlrecht zwischen einer Angabe im Anhang oder in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung besteht, erfolgt der Ausweis grundsätzlich im Anhang.
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2017 bilanziell mit T€ 4.007 überschuldet. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung hat der Gesellschafter WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart zum Bilanzstichtag einen qualifizierten Rangrücktritt in Höhe von T€ 4.300 ausgesprochen.
Weiterhin wurden vom Gesellschafter WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart der Rückzahlungsanspruch aus einem am 24. Oktober 2017 zugunsten der hkc ausgereichten Darlehens in Höhe von T€ 750 zur Stärkung des Eigenkapitals der hkc in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingebracht.
Der Gesellschafter WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG stellt zum Stand 20. Dezember 2017 zur Liquiditätssicherung und zur Abdeckung des erwarteten Liquiditätsbedarfs in 2018 insgesamt Darlehensmittel in Höhe von T€ 4.300 mit einer Laufzeit bis zum 1. Januar 2020 zur Verfügung.
Weiterhin wurden von einer nahestehenden Person Darlehnsmittel über T€ 930 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018 zur Verfügung gestellt.
Auf Basis der operativen Planung ist die Sicherung der Liquidität für 2018 und 2019 sichergestellt. Hierbei unterstellt die Gesellschaft, dass die aktuell bis 01.Januar 2019 von Kreditinstituten zur Verfügung gestellte Kontokorrentlinien von T€ 1.500 auch weiterhin der Gesellschaft zur Verfügung stehen werden.
Sollte der Turnaround und in der Folge die Unternehmensplanung für das Jahr 2018 und darüber hinaus wesentlich verfehlt werden sowie die Verlängerung der Kreditlinien nicht zustande kommen, stellt dies ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB dar, welches im Hinblick auf die Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft zur Notwendigkeit führen könnte, dass der zusätzlich zu deckende Liquiditäts- und Kapitalbedarf, von Gesellschaftern oder anderen Dritten aufgebracht werden muss.
Die Gesellschaft hat zur Erreichung ihrer Unternehmensziele in 2018 weitere Kosteneinsparungsmaßnahmen getroffen und die Neuausrichtung der Vertriebsziele eingeleitet. Entscheidend für den notwendigen kostenseitigen und akquisitorischen Erfolg sind die konsequente Umsetzung der Maßnahmen und innerhalb der Rahmenbedingungen, dass es kundenseitig nicht zu wesentlichen Projektverschiebungen kommt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben, soweit nachfolgend nicht gesondert erläutert, gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die gesetzliche Gliederung der Bilanz ist bei den Verbindlichkeiten um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" im Anhang erweitert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen - angesetzt. Die Abschreibungszeiten liegen bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren. Die Herstellungskosten enthalten Material , Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht in den Herstellungskosten enthalten. Der Übergang von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt jeweils zu dem Zeitpunkt, ab dem die lineare Methode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Gesellschaft hat als handelsrechtliche Abschreibungsmethode die lineare Abschreibung für ab dem Geschäftsjahr 2014 zugegangene bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bestimmt.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen.
Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung von Anlagegegenständen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Unfertige Leistungen werden auf der Basis von nach dem Leistungsstand differenzierten Herstellungskosten bewertet, die neben Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten enthalten. Zusätzlich wird das Wahlrecht der Aktivierung von allgemeinen Verwaltungskosten und Finanzierungskosten in Anspruch genommen. Vertriebskosten werden nicht aktiviert.
Bei ihrer Ermittlung wird die voraussichtliche Entwicklung der Aufträge bis Leistungsende zugrunde gelegt, wobei als zukünftige Erlöse die voraussichtlichen Abrechnungssummen inklusive genehmigter Nachträge und als zukünftige Kosten geschätzte Vollkosten bis Bauende gemäß der Definition des Rechnungslegungsstandards IDW RS HFA 4 des Instituts der Wirtschaftsprüfer "Zweifelsfragen zum Ansatz und zur Bewertung der Drohverlustrückstellungen" angesetzt werden. Den Bestandsrisiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden vom Nennwert ausgehend bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind direkt wertberichtigt.

Es bestehen folgende Rechte und Pflichten gegenüber Gesellschaftern:
Ausleihungen    T€ 0
Forderungen    T€ 57
Verbindlichkeiten   T€ 4.437

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Einlagen auf das Gezeichnete Kapital sind erbracht.
Die Rückstellungen decken in ausreichendem Maße die ungewissen Verbindlichkeiten und tragen allen erkennbaren Risiken auf Basis der Vollkosten Rechnung. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf die Bildung von passiven latenten Steuern gemäß § 274 Absatz 1 HGB wurde verzichtet, da eine größenabhängige Erleichterung für kleine Kapitalgesellschaften besteht (§ 274a Nr. 4 HGB).

III. Sonstige Pflichtangaben

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.016 (Vorjahr T€ 7.440) enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 1.484 (Vorjahr T€ 1.165) sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 6.532 (Vorjahr T€ 6.275).
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren beträgt T€ 0 (Vorjahr T€ 200).
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.291 (Vorjahr T€ 1.961). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverpflichtungen, die bis zum 31. Januar 2022 von der Gesellschaft zu tragen sind.

Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 50.

Geschäftsführung
Herr Marc Hackmann, Rostock (kaufmännische Geschäftsführung und Personal)
Herr Klaus Franz Schmitz, Niederkassel (Geschäftsbereich Energiedienstleistungen und TGA) (ab 15. August 2016 bis 06. Februar 2017)

Ergebnisverwendung
Der Jahresabschluss der hkc GmbH, Rostock, zum 31. Dezember 2017 schließt ab mit einem Jahresfehlbetrag von
T€ -691.
Zusammen mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr von T€ 4.591 ergibt sich ein Bilanzverlust von T€  5.282. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Bremen, den 13. Juli 2018
gez. Marc Hackmann

Sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.7.2018 festgestellt.

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