Auto Hartmann GmbH
Im Moos 3, 87435 Kempten (Allgäu), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Eric Leder seit 25.3.2019 | Geschäftsführer |
Josef Eder jun. seit 22.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eder Familien Holding GmbH & Co. KGTuntenhausenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Der Konzern der Eder Familien Holding GmbH & Co. KG befasst sich mit einem Anteil von mehr als 2/3 des Geschäftsvolumens mit dem Automobilhandel und den damit zusammenhängenden Geschäften. Der Automobilbereich umfasst die Marken Ford, Volvo, Polestar, Jaguar, Land Rover, Mazda, VW, Audi, Peugeot, Mercedes-Benz, Skoda (Service), LEVC, Ahorn Camp, Maxus, Lynk & Co, Renault sowie Dacia. Weitere spezielle und markenübergreifende Dienstleistungen - unter anderem auch für Flottenkunden - bieten wir über unser Flottenleistungszentrum Eder GmbH an. Das weitere Geschäftsfeld - die Eder Profitechnik - setzt sich aus dem Handel und dem Service in nachfolgenden Geschäftsbereichen zusammen:
Im Handel der vorgenannten Bereiche vertreten wir unter anderem die Marken Case/Steyr, New Holland, Lely, Manitou, Yale, Hyster, Iseki, Toro u.a. Daneben betreiben wir die Produktion und den Vertrieb von Anhängern und Fahrzeugen für den professionellen Fahrzeugtransport unter den Marken "Algema" und "FIT-ZEL" sowie das Fütterungssystem "Feedstar". Unser Vertriebsschwerpunkt liegt in der Region Bayern. In Baden-Württemberg sind wir mit Landtechnik und Kommunalgeräten mit zwei Niederlassungen vertreten. Die Produkte der Marken Algema und FIT-ZEL aus unserem Fahrzeugbau vertreiben wir europaweit. Unter der Lizenz von AVIS wird eine Autovermietung betrieben. Zusätzlich wird zur Komplettierung unserer Serviceleistungen auch eine Versicherungsvermittlung unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen A Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat sich von den pandemiebedingten Einbrüchen des Vorjahres im Berichtsjahr etwas erholt. Während in 2020 ein deutlicher Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu verzeichnen war, erfolgte in 2021 ein Realwachstum des BIP von immerhin 2,9%. Trotzdem war auch im Berichtsjahr die Coronapandemie und damit verbundene Themen wie Preise und Lieferketten das beherrschende Thema in unserer Wirtschaft. Eine deutliche Stütze bei der konjunkturellen Entwicklung stellten die Ausrüstungsinvestitionen dar, die nach einer Schwäche im Vorjahr um 3,4% preisbereinigt zulegten. Während der privaten Konsum auf niedrigem Niveau verharrte erholte sich der Außenhandel spürbar: so legten die Exporte und Importe in 2021 um 9,9% bzw. 9,3% zu. Unsere Unternehmensgruppe profitierte unter diesen weiterhin schwierigen Voraussetzungen unverändert von den breit diversifizierten Geschäftsbereichen. Ebenso trug vor allem das hohe Engagement und die große Flexibilität unserer Mitarbeiter und Führungskräfte maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmensgruppe bei. B Branchenbezogene Entwicklung im Automobilbereich, Auto Eder Gruppe und Wallner Gruppe / AVG Im zuvor beschriebenen Umfeld blickt die Branche vor allem aufgrund des anhaltenden Halbleitermangels auf ein schwaches und rückläufiges Autojahr 2021 zurück. Laut Mitteilung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) wurden in 2021 Jahr 2,62 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang von 10,1 % im Vorjahresvergleich, wobei bereits in 2020 ein durch Corona bedingter Rückgang des Neuwagenmarktes um 20% zu verkraften war. Positiv entwickelte sich dagegen der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge: der Marktanteil der BEV-Fahrzeuge kletterte auf 13,6%. Auch bei den Plug-in-Hybriden verzeichnete das KBA einen Zuwachs auf 325.000 Einheiten, was sich zu einem Marktanteil von 12,4% summierte. Auch der Gebrauchtwagenmarkt hat sich in 2021 rückläufig gezeigt, hier betrug der Rückgang im Vergleich zum schwachen Vorjahr nochmals 4,5%. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wechselten im Berichtsjahr nur noch 6,7 Millionen PKW ́s ihren Besitzer. Zusammengefasst hatten wir im Automobilhandel weiterhin außerordentlich schwierige Rahmenbedingungen zu bewältigen. Erneut war die Ausprägung bei den Fahrzeugmarken mit nachfolgenden signifikanten Entwicklungen unterschiedlich: Bei unserer wichtigen Kernmarke Ford blicken wir auf einen Auslieferungsrückgang von 35 Prozent zurück. Die zwei gravierenden Gründe sind, dass Ford einerseits zu den Marken gehört, die mit am stärksten unter der Halbleiterkrise leiden und andererseits, dass der Hersteller das Autovermietgeschäft ab der Jahresmitte komplett aufgegeben hat. Dadurch hatte die Negativentwicklung im 2. Halbjahr noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen. Im Nutzfahrzeugbereich konnte sich Ford hingegen besser behaupten. Bei Dacia war das gesamte Jahr auf Grund der eingeschränkten Modellverfügbarkeit durchgehend von einem Absatzminus geprägt, was in Summe zu einem Rückgang von gut 20 Prozent führte. Bei Renault liefen die Zulassungen lange recht gut. Beginnend mit dem 3. Quartal kam es aber auch dort zunehmend zu Lieferengpässen, die sich in den folgenden Monaten fortsetzten, so dass zum Jahresschluss ein Zulassungsrückgang von 15,5 Prozent entstanden ist. Eine ähnliche Geschäftsentwicklung war bei Mazda zu erkennen. Mit einem Rückgang von gut 14 Prozent verlor man etwas mehr als der Gesamtmarkt. Land Rover verlor auf Jahressicht in etwa in der Größenordnung, wie der Gesamtmarkt rückläufig war. Die Marke Audi hat ebenfalls 15 Prozent Rückgang zu verzeichnen. Ein Lichtblick stellt Polestar mit einem Zuwachs von 153 Prozent dar, wobei diese Wachstumsrate nicht repräsentativ ist. Mit am besten haben sich VW mit einem Rückgang von 6,8 Prozent, Volvo mit einem Rückgang von 7,6 Prozent und Peugeot mit minus 4,9 Prozent geschlagen. Diese drei Marken haben deutlich weniger als der Gesamtmarkt verloren. C Branchenbezogene Entwicklung im Bereich Profitechnik, EDER GmbH - Gruppe Die Entwicklung in der Landwirtschaft war auch in 2021 von einer um 2,7 % niedrigeren Getreideernte geprägt. Hier lag der Grund in ungünstigen Witterungsbedingungen während der Reife- und Erntezeit. Die Preise für Weizen- und Getreidepreise stiegen allerdings nach der Ernte im Sommer an. Die Neuzulassungen von Traktoren 2021 nahmen im Vergleich zum Vorjahr erneut zu. Die Gesamtzahl der zugelassenen Traktoren beläuft sich auf 34.472 Traktoren. Im Vergleich zum Jahr 2020 mit 32.039 neu zugelassenen Traktoren ergibt sich ein Plus von 7,6 Prozent. Trotz Produktionsunterbrechungen und Lieferengpässen erhöhte sich der Umsatz der in Deutschland produzierenden Landmaschinenhersteller um 16% auf rund 10,5 Mrd. EUR. Das Preisniveau für Milch legte im Jahresverlauf 2021 um 13% zu. Im Bereich der Innenwirtschaft ist aufgrund des Trends zur Automatisierung und Digitalisierung der Melk- und Stalltechnik die Investitionsbereitschaft stabil. Neben der Milchpreisentwicklung spielen Themen wie Nachhaltigkeit und Tierwohl eine immer wichtigere Rolle. Nachdem sich bei Flurförderfahrzeugen in 2020 eine deutliche Investitionszurückhaltung gezeigt hatte, verbesserte sich die Lage in 2021 signifikant. Mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 10% konnte man eine spürbare Erholung dieser Branche feststellen. Zusammengefasst haben die insgesamt stabilen Verhältnisse der Landwirtschaft, des Handwerks und der Bauwirtschaft das Geschäft der Profitechnik im Berichtsjahr trotz der schweren Rahmenbedingungen gut getragen. 2. Geschäftsverlauf A Überblick
Geschäftsverlauf im Automobilbereich, Auto Eder Gruppe und Wallner Gruppe B.1 Neuwagenverkauf In Anbetracht der schwierigen Gesamtsituation verlief das Neuwagengeschäft im ersten Halbjahr des Berichtsjahres noch relativ gut. Analog der Entwicklung im Bund stellte sich dann ein kräftiger Rückgang bei den Auslieferungen ein. Daraus ergibt sich für das Gesamtjahr eine um 21% verringerte Auslieferungsleistung. Demgegenüber stand jedoch ein durchaus lebhafter Auftragseingang. Trotz aller Schwierigkeiten und Hemmnisse konnten wir eine Steigerung der Verkäufe von 14% verzeichnen, bezogen auf die Endverbrauchergeschäfte betrug die Steigerung sogar 18%. B.2 Gebrauchtfahrzeugverkauf Das Gebrauchtwagengeschäft verlief in 2021 bezogen auf die verkauften Einheiten durchwachsen. Entscheidend für den massiven Rückgang vor allem im 2. Halbjahr war die mangelnde Verfügbarkeit von Fahrzeugen für die durchaus kaufinteressierte Kundschaft in dem Segment. Trotzdem war die Umsatzentwicklung hier erstaunlich gut, was vor allem auf die gestiegene Preisen und die daraus resultierenden erhöhten Transaktionsumsätze je Einheit zurückzuführen ist. Mit Blick auf die knappe Ware verfügen wir über einen aktuellen Fahrzeugbestand mit niedrigen Standtagen. B.3 Werkstatt- und Servicegeschäft Nach einem schwachen Start in das Berichtsjahr mit eingeschränkten und wechselnden Öffnungsszenarien konnten wir mit einem guten letzten Quartal unsere verkauften Arbeitsstunden um 1,3% steigern. Insgesamt konnten wir unter Berücksichtigung aller Faktoren in dem Bereich ein deutlich positives und stärkeres Werkstattergebnis erwirtschaften. C Geschäftsverlauf im Bereich Profitechnik, EDER GmbH - Gruppe Das Geschäft der Eder GmbH (Profitechnik) setzt sich aus nachfolgenden Geschäftssparten zusammen:
Unser Vertriebsschwerpunkt liegt in der Region Bayern sowie im angrenzenden Baden-Württemberg, im Fahrzeugbau sind wir europaweit tätig. Der Geschäftsverlauf in der Profitechnik war im Berichtsjahr in dem erneut von schwierigen Verhältnissen geprägtem Umfeld gut. Ausschlaggebend war unverändert die Nachfrage aus der Landwirtschaft, Bauwirtschaft und auch den Baumärkten. Durch frühzeitige Bestellungen und einen deutlich ausgeweiteten Lagerbestand konnten wir die unterschiedlichen Branchen und Kundengruppe zufriedenstellend versorgen. C.1 Bereich Landtechnik Tuntenhausen einschließlich Lely Center Das landwirtschaftliche Umfeld war gut und führte zu einem lebhaften Auftragseingang. Im Bereich Lely haben wir die Weichen für ein weiter wachsendes Geschäft bei verbesserter Kundennähe gestellt. So wurde unser Lely Center Bayern für den Bereich des automatisierten Melkens und Stalltechnologie in vier eigenständige Center für das Allgäu, Franken, Oberpfalz und Oberbayern aufgegliedert. Mit diesen erneuten Investitionen in das Robotermelken rüsten wir uns für den unveränderten Wachstumstrend, der u.a. neben wirtschaftlichen Überlegungen auch durch die Anforderungen von artgerechter Haltung in Freilaufstellen beeinflusst wird. Das Ersatzteil- und Servicegeschäft entwickelte sich mit der zunehmenden Maschineninstallation. C.2 Agratec Salching Die Agratec Salching zeigte im Bereich der konventionellen Landtechnik dem Umfeld entsprechend eine gute Entwicklung. Die hohen Traktorenstückzahlen sind auch auf eine gute zusätzliche Nachfrage nach Traktoren im unteren Preissegment zurückzuführen. C.3 Flurfördertechnik EDER Stapler bietet, an über 5 Standorten in Südbayern verteilt, ein breites Spektrum an verschiedenen Dienstleistungen rund um das Produkt Flurförderzeuge an. Diese umfassen neben dem klassischen Verkauf die Vermietung, den Kundendienst und den Ersatzteilverkauf. Pandemiebedingt war die Nachfrage nach Mietgeräten auch im Berichtsjahr vor allem im Veranstaltungsbereich und Messeaufbau wieder minimal. Hier hatten wir jedoch durch temporäre Reduzierung des Mietparks bereits im Vorjahr erfolgreich gegensteuert und haben Weg weiterverfolgt. Mit der Marke Manitou in den Segmenten Bauwirtschaft, Handwerk und Landwirtschaft standen uns aber unverändert stabile Absatzkanäle zur Verfügung, so dass wir unter Berücksichtigung des Kundendienstes, der Ersatzteilabteilung und der Werkstätten auf ein erfolgreiches Berichtsjahr blicken. C.4 Profibaumarkt Trotz erneuter temporärer Schließungen und wiederholter Einschränkungen für unsere Kunden verlief das Geschäft in der Summe in 2021 erneut sehr gut. Die Bereitschaft der Kunden in ihr privates Umfeld zu investieren war ungebrochen. C.5 Fahrzeugbau Der Eder Fahrzeugbau hat sich im Berichtsjahr ebenfalls sehr gut entwickelt. Trotz der angespannten Liefersituation und steigenden Preisen konnten wir durch umfangreiche Bevorratung unsere Produktions- und Lieferkapazitäten aufrechterhalten. Zusätzlich war der gute Auftragseingang von Auslieferungsfahrzeugen für "Delivery at home" geprägt. C.6 Kommunaltechnik einschließlich Anhängercenter Die Entwicklung der Kommunaltechnik war weiterhin problematisch. Vor allem die Schließungen von öffentlichen Einrichtungen und Kommunen wies unseren Vertrieb erneut in enge Grenzen. Erneut konnten wir im Anhängergeschäft und auch der Golfplatztechnik mit einem lebhaften Geschäft die Schwächen im Kommunalbereich kompensieren. C.7 Baumaschinen Der Bereich Baumaschinen entwickelt sich weiter positiv. Insbesondere über die Vermietung lässt sich die von uns vertriebene Marke weiter etablieren und stellt eine sinnvolle Ergänzung unserer Produktpalette dar, um auch unser Geschäft in den Landtechnik Niederlassungen der konventionellen Technik zu stärken. Aufgrund der massiven Lieferprobleme unseres Herstellers waren wir gezwungen, unser Produktportfolio mit Direktlieferungen aus Fernost aufzustocken, was uns bei guter Produktqualität auch erfolgreich gelungen ist. C.8 Zusammenfassung Die Gesamtentwicklung der Eder GmbH Gruppe war in 2021 trotz der vielen Herausforderungen gut. Bei lebhafter Nachfrage und guten Umsätzen und Bruttoerträgen konnten wir trotz steigender Personalkosten und noch stabilen Sachkosten erfolgreich wirtschaften. D Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen Alle erforderlichen Ersatzinvestitionen und alle notwendigen Instandhaltungen wurden im Geschäftsjahr 2021 vorgenommen. Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Miet- und Vorführwagen - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 5.679,9 und verteilen sich wie folgt:
Die Finanzierung des Konzerns erfolgte aus laufender Geschäftstätigkeit. Kredite wurden im Umfang von TEUR 32.956,8 getilgt. E Personal Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 2.181 Mitarbeiter beschäftigt:
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage A Vorbemerkung Die namhaften und mit großer Marktmacht ausgestatteten Hersteller, deren Produkte auch wir erfolgreich vertreiben, haben im Berichtsjahr einige ihrer Probleme in ihrer Bilanz- und Liquiditäts- und Kapitalstruktur zu Lasten des Handels gelöst. Sie haben ihre Forderungen, die sie auf Grund ihrer Lieferungen an den Handel haben, an Kreditinstitute verkauft und dadurch, oder mit anderen wirtschaftlich gleichwertigen Modellen, ihre Bilanz verkürzt. Durch dieses Vorgehen hat sich auch auf der Passivseite unserer Bilanz ein erheblicher Teil unserer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umgewandelt. Insgesamt resultieren daraus im Jahresabschluss zum 31.12.2021 EUR 30,5 Millionen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr EUR 53,4 Millionen), die aus Lieferungen an uns entstanden und unverzinslich sind, da die vereinbarte Zahlungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Dadurch werden wichtige Kennzahlen bei der Bilanzauswertung schlechter dargestellt, als dies bei wirtschaftlicher Betrachtung anzusehen wäre. Leider ist es uns auf Grund der wirtschaftlichen Macht der Hersteller und ihres Größenunterschieds zu uns unmöglich, dagegen vorzugehen. Wir möchten jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Sachverhalt vor allem bei Beurteilung der Bankverbindlichkeiten einer Berücksichtigung bedarf und relativiert werden muss. Dennoch haben wir zu Gunsten der formaljuristisch korrekten Darstellung auf eine aus unserer Sicht notwendige Korrektur in den Übersichten und Darstellungen unseres Jahresabschlusses verzichtet. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Passivposten in Höhe von EUR 20,4 Millionen (Vorjahr EUR 22,6 Millionen) zur Neutralisierung des erhaltenen Entgeltes für die eingegangene Rückkaufverpflichtung von über Leasing oder Finanzierung abgesetzten Fahrzeugen gebildet. Mit diesem Polster betrachten wir uns als gut gerüstet für eventuell am Gebrauchtwagenmarkt auftretende Verwerfungen. B Vermögenslage
Die Verminderung der Vorräte ist im Wesentlichen auf den geringeren Bestand bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen zurückzuführen. C Finanzlage Kapitalstruktur
Der Rückgang des Fremdkapitals resultiert aus der Tilgung von Krediten. Liquidität
Die vollständige Kapitalflussrechnung ist dem Konzernabschluss zu entnehmen. Die Finanzlage des Konzerns ist trotz hoher Investitionen (inkl. Miet- und Vorführfahrzeuge) (TEUR 30.422,3) und Instandhaltungskosten (TEUR 2.490,2) nach wie vor sehr gut. Die bestehenden Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 98.495 sind gut bemessen und stehen damit in ausreichender Höhe zur Verfügung. Im Rahmen einer kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung wird die Liquiditätsversorgung permanent kontrolliert. Langfristige negative Entwicklungen werden auf Basis unserer rollierenden 3-Jahresliquiditätsplanung ebenfalls frühzeitig erkannt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Sämtliche Darlehen wurden stets pünktlich bedient. D Ertragslage
III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren A Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung stützt sich die Gesellschaft auf ein monatliches Reporting, indem vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Brutto/Nettogewinn im Rahmen einer Deckungsbeitragsrechnung, EBT und die Umsatzrendite insgesamt und bezogen auf die einzelnen Abteilungen und Standorte betrachtet werden. B Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterbelange und Ausbildung Unsere betriebliche Leistung resultiert vor allem aus der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiterstamm zeichnet sich vor allem durch eine sehr ausgeprägte Loyalität zum Unternehmen, aber auch durch die Bereitschaft zu konsequenter Weiterbildung aus. Darüber hinaus rekrutieren wir einen hohen Anteil unserer Fach- und Führungskräfte aus unseren knapp 300 Auszubildenden, die wir nach erfolgreichem Abschluss zu einem sehr hohen Anteil übernehmen und weiter fördern. Darüber hinaus haben wir im Zusammenhang mit der Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften in Zusammenarbeit mit der IHK Bildungspartnerschaften mit Schulen abgeschlossen. Soziales Engagement Als Konzern mit regionaler Verwurzelung übernehmen wir Verantwortung in unserer Region. Wir sind Sponsor und Förderer zahlreicher Vereine und Institutionen in unserem Geschäftsgebiet. Auch unterstützen wir Kindergärten und Schulen gezielt im Rahmen von bestimmten Projekten und Aktivitäten. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit spielen in unserer Unternehmensgruppe eine übergeordnete Rolle. Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten eine bestmögliche Umweltverträglichkeit herzustellen und konsequent auf einen schonendem Umgang mit den Ressourcen zu achten. In Rahmen unserer unserem operativen Geschäftstätigkeit senken wir mit modernster und digital unterstützter Technik beispielsweise den Düngemitteleinsatz oder minimieren eingesetzte Pflanzenschutzmittel. Die Umstellung auf das Robotermelken ist darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur artgerechten Tierhaltung in Freilaufställen. Weiterhin bieten wir mit dem Angebot Hybrid- und Elektrofahrzeugen in allen Fahrzeugklassen für eine maximale Bevölkerungsgruppe umweltverträgliche Fahrzeugtechnologie an. In diesem Zusammenhang wurde neue Marken innovativer Hersteller in unser Portfolio aufgenommen. Im Rahmen von neuen Bauvorhaben legen wir ein besonderes Augenmerk auf energieeffiziente Bauweise und den Einsatz von regenerativer Energie als Wärmeträger. Kundenbedürfnisse Mit der Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Messen und Ausstellungen sowie unseren beiden großen Hausausstellungen im Laufe eines Jahres bieten wir unseren Kunden und Mitarbeitern umfassende Möglichkeiten zur Information und Geschäftsanbahnung, um unsere Marktposition regional und überregional zu festigen und auszubauen. Dies war auch in diesem Berichtsjahr nur sehr eingeschränkt möglich. Daher haben wir unsere Aktivitäten in den sozialen Medien und das Angebot in digitalen Formaten massiv ausgebaut. IV. Prognosebericht Nach wie vor ist das Geschäftsgeschehen von den durch die Pandemie ausgelösten Lieferkettenprobleme bei massiv steigenden Preisen geprägt. Zusätzlich hat sich ein Fachkräftemangel eingestellt, der in eine extrem dynamische Lohnentwicklung führt. Dazu sind zusätzlich die Folgen und Auswirkungen des Ukrainekonflikts zu bewältigen. Aufgrund der unsicheren Gesamtverhältnisse und unüberschaubaren Lieferzeiten erwarten wir beim Privatkunden eine deutliche Kaufzurückhaltung. Insgesamt bleibt das alternativlose "Steuern auf Sicht" bei mangelnder Belastbarkeit etwaiger Planprämissen eine große Herausforderung für das Jahr 2022. 1) Automobil - Auto Eder GmbH und Wallner Gruppe / AVG Für das Geschäftsjahr 2022 wurde analog zu den Vorjahren auf Basis der geschäftlichen Erwartungen und der vorhandenen Prognosen eine entsprechende Planung erstellt, die grundsätzlich von einer positiven Geschäftserwartung auch für das Jahr 2022 ausging. Alle anstehenden Projekte, vor allem bei Übernahme oder Errichtung neuer Betriebsstätten, werden umfassend auf Chancen und Risiken sowie der strategischen Zielsetzung untersucht und im Rahmen der regelmäßigen Konzernsitzungen anhand von den erarbeiteten Planszenarien bewertet und entschieden. Gleichzeitig kommt der schnellen Reaktion auf aktuelle Entwicklungen aufgrund der hohen Dynamik, wie z.B. bei Lieferengpässen, eine immer höher Bedeutung zu, der wir versuchen durch schnelle und intensive Kommunikation vor allem mit unseren Führungskräften gerecht zu werden. Aufgrund der knappen Produktangebote sind unsere Bereiche After Sales besonders gefordert, etwaige Defizite im Verkaufsgeschäft durch solides Kundendienst- und Werkstattgeschäft bestmöglich zu kompensieren. Ebenso ist ein gutes Kostenmanagement in diesem Umfeld zwingend erforderlich. 2.) Profitechnik EDER GmbH (Landtechnik, Flurfördertechnik, Profi Baumärkte, Fahrzeugbau, Kommunaltechnik, Baumaschinen) Auch im Bereich der Profitechnik wurden in den einzelnen Geschäftsbereichen entsprechende Planungen erstellt und Budgets verabschiedet. Wir haben eine massive temporäre Erhöhung unserer Vorräte und Maschine vorgenommen, um dem Problem der Lieferengpässe und Preissteigerungen im Rahmen unserer Möglichkeiten entgegentreten zu können und vor allem auch im landwirtschaftlichen Umfeld unsere Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Dies wurde von uns auch im Fahrzeugbau in gleicher Weise umgesetzt, um unsere Produktionskapazitäten zu erhalten oder bei Bedarf sogar ausbauen zu können. Wir gehen aber aufgrund der vielen konjunkturhemmenden Faktoren davon aus, dass die lebhafte Nachfrage zumindest in Teilbereichen in der zweiten Jahreshälfte nachlassen wird. Daher werden wir zielgerichtet und individuell auf eine optimale Bevorratung je Geschäftsbereich mit entsprechender Geschäftserwartung achten. Auch im Bereich der Profitechnik haben wir die Kommunikation mit unseren Führungskräften deutlich intensiviert, um auf aktuelle und außerplanmäßige Entwicklungen schnellstmöglich reagieren zu können. Dem Fachkräftemangel begegnen wir mit zusätzlichem Engagement im Bereich unserer ohnehin schon umfangreichen Ausbildungsaktivitäten. Zusätzlich werden wir unsere Anstrengungen im Bereich Digitalisierung und Automatisierung in allen Unternehmensteilen forcieren. 3.) Gesamtaussage - Ausblick 2022 - Covid-19-Ukrainekrise Die gesamte Geschäftsentwicklung hängt in allen Bereichen des Konzerns maßgeblich davon ab, wie sich die noch bestehenden Auswirkungen der Pandemie und der Ukrainekrise entwickeln. Einige Prognosen gehen tendenziell von unverändert angespannten oder sich sogar verschlechternden Verhältnissen aus, der sich unsere Hersteller und Lieferanten bei übergreifenden Komponenten, wie vor allem der Halbleitertechnologie, nicht entziehen können. Unter diesen Voraussetzungen werden wir bei mittlerweile zurückhaltender Auftragslage, trotz noch hoher Auftragsbestände, unsere geplanten Umsätze bezogen auf das Gesamtjahr nur schwer erreichen können. Hier werden wir mit Kostendisziplin und einer angemessenen Preispolitik reagieren müssen. Eine gute, schnelle und zielgerichtete Steuerung auf Sicht ist daher weiter unverzichtbar. Wir gehen davon aus, dass wir für das Jahr 2022, verglichen mit dem Jahr 2021 höheres Konzernjahresergebnis erzielen werden, da die Ergebnisse der bisherigen Quartale über dem jeweiligen Vorjahreszeitraum liegen. V. Chancen- und Risikobericht A Risiken Covid-19, Ukrainekrise und wirtschaftliche Entwicklung Die zunächst durch die Pandemie ausgelöste Situation der Lieferengpässe und kräftige Preissteigerungen haben sich zusätzlich durch die Ukrainekrise weiter massiv verschärft. Die von der Politik bislang beschlossenen Gegenmaßnahmen zeigen sich weiterhin als nur sehr bedingt geeignet. Auch wenn die Pandemie trotz hoher Fallzahlen aufgrund einer sinkenden Schwere der Krankheitsverläufe in der unmittelbaren Wahrnehmung in den Hintergrund tritt, bleiben die zuvor beschriebenen Auswirkungen die größten Herausforderungen im Tagesgeschäft. Die Höhe der Risiken wird unverändert von der Dauer dieser besonderen Situation abhängen, die wir bis mindestens bis Mitte 2023 erwarten. Unverändert sind unsere hohe Kundennähe und flexiblen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiger Faktor der Absicherung unserer geschäftlichen Möglichkeiten. Darüber hinaus sind wir auch in der Auswahl und Erweiterung wichtiger Lieferanten gefordert und versuchen über eine gute Bevorratung unsere Lieferfähigkeit im Rahmen der Möglichkeiten bestmöglich für unsere Kunden aufrecht zu erhalten. Kostensteigerungen Die Risiken durch allgemeine Kostenentwicklungen haben sich weiter erhöht. Auch der zunehmende Mangel an Fachkräften sowie die inflationären Tendenzen führen darüber hinaus zu spürbaren Personalkostensteigerungen. Dieser Entwicklung versuchen wir mit weiterer Automatisierung und Digitalisierung in allen Bereichen zu begegnen. Vor allem der Bereich der Digitalisierung und der Ausbau der Vertriebsaktivitäten im Internet ist mit weiteren zusätzlichen internen und externen Kosten verbunden. B Chancen Anpassungsfähigkeit und Diversifikation Dieser Situation begegnen wir weiterhin sehr konsequent mit einer stark intensivierten Kommunikation im gesamten Unternehmen, maximaler Anpassungsfähigkeit sowie kurzen Reaktionszeiten. Damit sehen wir uns gut gerüstet, diese außergewöhnlichen geschäftlichen Herausforderungen weiterhin gut und sicher zu überstehen. Einmal mehr zeichnet sich die sehr breite Aufstellung der Unternehmensgruppe aus, mit der wir zumindest teilweise von der Krise besonders betroffene Bereiche mit anderen Geschäftsfeldern kompensieren können. Unsere besondere Nähe zur Landwirtschaft erweist sich in dem anhaltend schwierigem Umfeld mit Blick auf die Sicherung der Ernährung der Bevölkerung immer als stabiler Anker unserer geschäftlichen Aktivitäten. Kostenmanagement Wir haben uns mit einem straffen Controlling und Kostenmanagement so aufgestellt, dass wir bei Bedarf auf unerwartete negative Entwicklungen möglichst schnell und flexibel reagieren können. Ebenso unterliegen unserer Fahrzeugbestände und übernommenen Rückkaufvereinbarungen einer ständigen Überwachung und im Rahmen der Möglichkeiten maximalen Risikovorsorge. Vertriebspotenziale In allen Geschäftsbereichen gibt es weiterhin Chancen durch konsequente Vertriebsarbeit zusätzlichen Umsatz zu generieren und Marktanteile auszubauen. Insgesamt sehen wir uns grundsätzlich mit den von uns vertriebenen Produkten namhafter Hersteller aber auch mit den neuen Marken und Lieferanten unverändert gut gerüstet. C Gesamtaussage Das wirtschaftliche Umfeld zeigt sich unverändert schwierig und nur schwer planbar. Zudem nimmt die Volatilität in allen Entwicklungen drastisch zu. Wir sehen und aber aufgrund der zuvor genannten Faktoren trotz mangelnder und belastbarer Planbarkeit bestmöglich gerüstet, weiterhin wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Berichtsjahr wurden ebenfalls derivative Finanzinstrumente (Receiver- und Payer-Swaps) zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bei Finanzierungsgeschäften eingesetzt. Der Einsatz dieser Instrumente ist nur im Zusammenhang mit der Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften statthaft und unterliegt gültigen Richtlinien, deren Einhaltung fortlaufend überwacht wird. Grundgeschäftsbezug ist somit gegeben. Dies bedeutet, dass abgesehen von gegebenenfalls geringfügigen Basiseffekten eine perfekte Sicherungsbeziehung vorliegt und damit eine betragsmäßige Unwirksamkeit zu den einzelnen Abschlussstichtagen von vornherein ausgeschlossen ist oder diese nicht wesentlich sein bzw. werden können. Aus dem Einsatz der derivativen Finanzinstrumente ergeben sich somit keine wesentlichen Preisänderungsrisiken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Registergericht Traunstein, HRA 6787Konzernbilanz zum 31.12.2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernbilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) aufgestellt. I. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen. Tochterunternehmen Im Verhältnis zu den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften sind wir aufgrund des ausgeübten beherrschenden Einflusses Muttergesellschaft im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuches (HGB):
Folgende Unternehmen werden als Gemeinschaftsunternehmen gem. § 310 HGB in den Konzernabschluss einbezogen:
Assoziierte Unternehmen Als assoziierte Unternehmen gemäß § 311 HGB wurden die Beteiligungen an der Eder und Meisinger GbR I und der Eder und Meisinger GbR II, jeweils mit Sitz in Rosenheim unter Anwendung der Equity-Methode nach § 312 HGB einbezogen. Der Beteiligungsansatz beträgt jeweils 60 v.H., mangels der Verpflichtung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses erfolgt jedoch keine Vollkonsolidierung. Ebenfalls erfolgt mangels dieser Verpflichtung zur Aufstellung eines Jahresabschlusses keine Fortschreibung des Beteiligungsansatzes um die Veränderung des Eigenkapitals gem. § 312 Abs. 4 HGB, sodass ein gesonderter Ausweis des auf assoziierte Unternehmen entfallenden Ergebnisses gleichermaßen unterbleibt. Konzernabschlussstichtag Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. II. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach § 301 Abs. 1 HGB durch Neubewertung der Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden des Tochterunternehmens mit dem Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Vor dem 01. Januar 2010 vorgenommene Kapitalkonsolidierungen wurden grundsätzlich nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB in der bis 25. Mai 2009 gültigen Fassung (HGB a.F.) durchgeführt, die so ermittelten Werte wurden beibehalten. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB erfolgte zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss bzw. zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Die Konsolidierung assoziierter Unternehmen erfolgte nach der Equity-Methode mit dem Buchwert gemäß § 312 Abs. 1 HGB. Die Konsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen erfolgte entsprechend der Quotenkonsolidierung gem. § 310 HGB. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Eventualverbindlichkeiten sind im erforderlichen Umfang konsolidiert worden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden hinsichtlich der Umsätze mit Fahrzeugen und Ersatzteilen sowie der Werkstattleistungen zwischen den einzelnen Gesellschaften ebenso eliminiert wie Mieten, Umlagen für Verwaltung, Zinsen und Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Behandlung von Zwischenergebnissen Eine Zwischenergebniseliminierung bei in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermögensgegenständen, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurde im Hinblick auf die insgesamt für Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns untergeordnete Bedeutung entsprechend § 304 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen. Steuerabgrenzungen Aktive und passive latente Steuern der Tochtergesellschaften wurden miteinander verrechnet. Nur der Saldo wurde ausgewiesen. Durch Konsolidierungsmaßnahmen verursachte Steuerabgrenzungen waren nicht verursacht. Anteile anderer Gesellschafter Soweit Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nicht dem Mutterunternehmen gehören, wird gemäß § 307 HBG ein Ausgleichsposten für Anteile Dritter ausgewiesen. Anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne und auf sie entfallene Verluste sind in den Posten einbezogen und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten "Jahresüberschuss" gesondert ausgewiesen. III. Bilanzierungsgrundsätze Die Bilanzierungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle Konzernunternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitgehend im Konzernanhang enthalten. IV. Bewertungsgrundsätze Die Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle Konzernunternehmen angewendet. Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen und degressiven Methode. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet, sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen des Konzerns im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag oder mit dem Barwert (Rentenverpflichtungen) angesetzt. In Fremdwährung eingegangene Forderungen bzw. Verbindlichkeiten wurden mit dem Tageskurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag wurden die Fremdwährungsposten mit dem Euroreferenzkurs bewertet. Bei der Bewertung am Bilanzstichtag wurde das Niederstwertprinzip beachtet sofern die Restlaufzeit der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mehr als ein Jahr beträgt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 313 Abs. 4 HGB i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Firmenwerte Firmenwerte, die vor dem 01. Januar 2010 erworben wurden, werden gemäß den steuerlichen Vorschriften über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten in Höhe von EUR 18.128,80 (Vorjahr EUR 19.144,80) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:
Der Ermittlung der latenten Steuern wurde der Körperschaftsteuersatz von 15 v.H. zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5 v.H. sowie Gewerbesteuersätze zwischen 11 v.H. und 14 v.H. zugrunde gelegt. Die latenten Steuern haben sind im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
4. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der PUC-Methode auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,87 v.H. und den Sterbetafeln von Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G). Als Einkommenstrend wurden 1,5 v.H. bzw. 2,0 v.H. und als Rententrend 0,0 v.H. bzw. 1,0 v.H. angesetzt. Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahres ermittelt sich wie folgt:
Verrechnung mit Planvermögen: Gemäß arbeitsvertraglichen Vereinbarungen bestehen Verpflichtungen wonach Arbeitszeitkonten von Mitarbeitern aus Wertpapieren zu erfüllen sind. Die Rückstellungen für diese Arbeitszeitkonten sind gem. § 253 Abs. 1 S.3 HGB nach dem beizulegenden Zweitwert dieser Wertpapiere bewertet, da dieser den garantierten Mindestwert übersteigt. Diese Wertpapiere wurden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB als Planvermögen mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere und damit rückstellungspflichtige Betrag beträgt EUR 263.209,83. Der garantierte Betrag, der gleichzeitig den Anschaffungskosten entspricht beträgt EUR 172.607,37. Der saldierte Wert aus Rückstellung und Planvermögen beträgt EUR 0,00. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten und Sicherheiten auf:
VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeiten
2. Verrechnung von Planvermögen Bei der Verrechnung von Planvermögen mit den korrespondierenden Schuldposten wurden aus den sonstigen betrieblichen Erträgen EUR 9.092,43 an Erträgen aus Planvermögen mit den Aufwendungen für Gehälter in Höhe von EUR 9.092,43 verrechnet. 3. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 0,00 aus Währungsumrechnung enthalten (Vorjahr EUR 27,29). 4. Personalaufwand In den Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 390.176,95 (Vorjahr EUR 205.689,22) enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 103.442,97 (Vorjahr EUR 10.858,16) enthalten. 6. Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind ferner folgende Beträge aus der Abzinsung enthalten:
7. Ertragsteuern In den Ertragsteuern sind Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von EUR 189.920,00 enthalten (Vorjahr EUR 42.782,00). VII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist als gering zu bewerten, da vor dem Eingehen der Verpflichtungen eine ausführliche Risikoüberprüfung stattgefunden hat. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
3. Angaben zu den Geschäftsführungsorganen Die Geschäftsführung wird durch die Eder Verwaltungs GmbH ausgeübt. Im Berichtsjahr waren zu deren Geschäftsführern bestellt:
4. Angaben zum Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat. Der Beirat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Vergütungen wurden im Berichtsjahr nicht bezahlt. 5. Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres beschäftigt:
6. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Eder Verwaltungs GmbH mit Sitz in Tuntenhausen und einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 30.000,00. 7. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2021 entfallende Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt TEUR 386,2 davon TEUR 250,1 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 96,3 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 39,8 für sonstige Leistungen. 8. Derivative Finanzinstrumente Die Eder-Gruppe ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit insbesondere Risiken aus Zinssatzänderungen ausgesetzt. Zur Begrenzung dieser Risiken werden bei der Eder-Gruppe unter anderem derivative Finanzinstrumente (Zins-Swaps) eingesetzt. Der Einsatz dieser Instrumente ist nur im Zusammenhang mit der Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften statthaft und unterliegt gültigen Richtlinien, deren Einhaltung fortlaufend überwacht wird. Grundgeschäftsbezug ist somit gegeben. Dies bedeutet, dass abgesehen von gegebenenfalls geringfügigen Basiseffekten eine perfekte Sicherungsbeziehung vorliegt und damit eine betragsmäßige Unwirksamkeit zu den einzelnen Abschlussstichtagen von vornherein ausgeschlossen ist oder diese nicht wesentlich sein bzw. werden können. Zum 31. Dezember 2021 stellte sich das Derivatevolumen wie folgt dar (TEUR):
Die Marktwerte der Zinsswaps wurden nach der Mark-to-Market Methode ermittelt. Gegenwärtig ergeben sich aufgrund des zwischenzeitlichen Zinsanstieges deutliche Wertaufholungen und positive Marktwerte. Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:
In dem Umfang, in dem die durch die jeweilige Bewertungseinheit gebildete Sicherungsbeziehung effektiv ist, werden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft im Rahmen der sog. Einfrierungsmethode nicht erfasst. In dem Umfang, in dem eine Sicherung ineffektiv ist, werden insgesamt verbleibende Verluste sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird grundsätzlich die Dollar-Offset-Methode herangezogen. Mögliche Ineffektivitäten werden nach allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden behandelt. 9. Befreiung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB Für folgende Gesellschaften werden für das Geschäftsjahr 2021 die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. nach § 264b HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch genommen, da sie in den Konzernabschluss einbezogen worden sind:
Ferner werden die Erleichterungen für die Muttergesellschaft Eder Familien Holding GmbH & Co. KG gem. § 264b HGB in Anspruch genommen. Die Voraussetzungen für die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB sind erfüllt. 10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres Die aktuelle Situation ist geprägt vom Ukraine-Krieg und von geopolitischen Spannungen, die weltweit in die Volkswirtschaften ausstrahlen. Durch die EU und die USA wurden umfangreiche Sanktionspakete gegen Russland verhängt und es ist nicht auszuschließen, dass weitere Maßnahmen auf dieser Ebene beschlossen werden. Dies führte zu einem signifikanten Anstieg der Energiepreise und ließ die Inflation im Euroraum weiter stark ansteigen. Ebenso hat sich das Zinsniveau seither drastisch erhöht. Aufgrund der aufkeimenden Rezessionsängste und möglicherweise anhaltender Unterbrechungen von Lieferketten ist davon auszugehen, dass auch unsere Zielmärkte betroffen sein könnten. Dadurch kann sich ein negativer Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und somit auch auf die Wirtschaftlichkeit unseres Handelns ergeben. In welchem Umfang sich dies auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns auswirken wird, kann noch nicht valide beurteilt werden. Hinsichtlich des Zinsanstieges haben wir durch Zinssicherungsgeschäfte Vorsorge getroffen.
Tuntenhausen, 28. Oktober 2022 Josef Eder, Geschäftsführer Peter Eder, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eder Familien Holding GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Eder Familien Holding GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Eder Familien Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Bad Wörishofen, 28. Oktober 2022 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Neubacher, Wirtschaftsprüfer Lutz, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde am 11. November 2022 gebilligt. Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
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