Matthäß Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Matthäß seit 17.1.2020 | Geschäftsführer |
Sylvio Matthäß seit 8.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Variobend-ASCO GmbHBischofswiesenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023der Variobend ASCO GmbH, BischofswiesenDie Kernkompetenz der Variobend ASCO GmbH umfasst die Produktion/Herstellung und den Vertrieb von Abkantmaschinen. Unser Produktportfolio entsteht entlang unserer Produktreihen: Einzel- und Doppelbieger. Bei unserer neuesten Innovation trifft das bewährte Biegekonzept auf neueste Variobend E-Drive Technologie. Die neue Variobend V 2.5 ist 100 % elektrisch - damit setzen wir neue Maßstäbe. Seit Beginn unserer Produktion verwenden wir nur Teile namhafter Zulieferer welcher unter höchsten Qualitätsstandards gefertigt werden. Engste Fertigungstoleranzen und eine engmaschige Qualitätskontrolle über alle Fertigungs- und Montageprozesse hinweg sichern eine gleichbleibend hohe Qualität in der Serienproduktion. Damit wollen wir unsere Kunden weltweit begeistern. Ständige Weiterentwicklung der Kernkompetenzen auf Basis von Kreativität, Erfahrung und Flexibilität unserer Mitarbeiter sichern der Erfolg unseres Unternehmens auch in der Zukunft. Viele richtungsweisende Ideen, versehen mit deutschen und internationalen Schutzrechten, tragen unsere Namen. Werksvertretungen sowie Handelspartner in allen Industrienationen der Welt garantieren Kundennähe. Die Rolle eines Branchenführers ist für uns Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Wir sind gewillt, diese Aufgabe auch in Zukunft anzunehmen und unsere wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und sozialen Verpflichtungen als mittelständisches Unternehmen jederzeit zu erfüllen. Der Lagebericht enthält in Zukunft gerichtete Aussagen zum weiteren Geschäftsverlauf. Diese Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen der Geschäftsführung, welche nicht als Garantie der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen sind. Sie sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Aufnahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen. Wirtschaftsbericht Gesamt- und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Mit dem Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs im Februar 2022 kam es neben der humanitären Krise weltweit zu Verwerfungen auf den Märkten. Insbesondere auf den Energie- und Rohstoffmärkten kam es zu erheblichen Preissteigerungen und international war ein deutlicher Anstieg der Zins- und Inflationsraten zu verzeichnen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 zeichnete sich in den Märkten teilweise eine Normalisierung ab. Nach dem Einbruch der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 und der einsetzenden Erholung aufgrund von Basis- und Nachholeffekten in 2021 und der trotz des Russland-Ukraine-Kriegs weiteren Normalisierung der ökonomischen Aktivität in 2022, verzeichnete die Weltwirtschaft im Jahr 2023 insgesamt ein positives Wachstum von +2,7 % (Vorjahr: +3,1 %). Die abnehmende Dynamik gegenüber dem Vorjahr war hauptsächlich auf ein schwächeres Wachstum bei den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückzuführen, während die Veränderungsrate bei der Gruppe der Schwellenländer insgesamt etwas zunahm. Die Wirtschaft in Westeuropa verzeichnete im Jahr 2023 mit +0,4 % (Vorjahr: +3,5 %) insgesamt ein positives, aber geringes Wachstum. Diese Entwicklung war bei vielen nord- und südeuropäischen Staaten zu beobachten. Gründe dafür waren vor allem die zwischenzeitlich zum Teil deutlich erhöhten Energie- und Rohstoffpreise, welche die Inflationsraten im Vorjahr erheblich ansteigen ließen und so negativ auf die Stimmung der Konsumenten wirkten. Auch die Stimmung der Unternehmen verschlechterte sich im Durchschnitt über alle Sektoren hinweg. Zudem beeinträchtigten die restriktiven geldpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation sowohl den privaten Konsum als auch die Investitionstätigkeit. Deutschlands Wirtschaftsleistung registrierte im Berichtsjahr mit -0,2 % (Vorjahr: +1,9 %) eine negative Wachstumsrate. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Durchschnitt an. Nachdem die monatlichen Inflationsraten in 2022 historische Höchstwerte erreicht hatten, sanken sie seitdem im Jahresdurchschnitt, blieben aber verhältnismäßig hoch. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Unternehmen kann auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Im Vorjahr wurde mit einem geringen Umsatzwachstum für das Berichtsjahr gerechnet und es wurde prognostiziert, dass die erzielbare Umsatzrendite (EBIT-Marge) als auch das Jahresergebnis dem Niveau des Vorjahres 2022 entspricht. Mit einem Wachstum der Gesamtleistung von rund 19,9 % wurde die Prognose in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2023 stark übertroffen, was insbesondere auf den anhaltend stabilen Absatzmarkt außerhalb Europas zurückzuführen ist. Mit einer Umsatzrendite (EBIT-Marge) von 25,0 % (Vorjahr 30,1 %) wurde die Prognose hinsichtlich der Umsatzrendite (EBIT-Marge) jedoch nihct ganz erreicht. Dies lag im Wesentlichen an den erhöhten Materialaufwendungen i.H.v. 54,8 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 48,6 %). Auch wenn die anspruchsvollen und bis zuletzt von Unsicherheiten und Risiken geprägten Rahmenbedingungen anhalten, beurteilt die Geschäftsführung die zukünftigen Perspektiven grundsätzlich positiv. Unverändert ist die Basis für die erzielten Ergebnisse, die strategische Ausrichtung des Unternehmens, welche eine kunden- und kompetenzorientierte Marktbearbeitung verbindet. Eine gezielte und konsequente Kapazitätssteuerung, ein wirkungsvolles Kostenmanagement, sowie Programme zur Vertriebs- und Effizienzsteigerung sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren für die zukünftige Umsatz- und Ertragsentwicklung unseres Unternehmens. Auch in diesem Geschäftsjahr wurden die getätigten Investitionen vollständig aus dem erwirtschafteten Cashflow finanziert. Investitionen wurden vorrangig in strategisch bedeutenden Themenfeldern getätigt. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für das Unternehmen sind der Umsatz sowie die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT- Marge) bezogen auf die Gesamtleistung). Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für das Unternehmen ist die absolute Anzahl der Mitarbeiter ein nicht finanzieller Leistungsindikator. Die Anzahl der Mitarbeiter ist eine Messgröße zur Zielerreichung des angestrebten Wachstums. Hierbei gilt es nicht nur die Anzahl der Neueinstellungen nach Fachbereichen im Blick zu haben, sondern auch die Fluktuation zu überwachen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter entsprechend dem Umsatzwachstum auf 35 erhöht (Vorjahr: 29 Mitarbeiter). Im Geschäftsjahr 2024 soll eine weitere Anpassung der Mitarbeiterzahl an das realisierbare Umsatzvolumen in den einzelnen Fachbereichen erfolgen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage: Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.682 auf TEUR 13.782 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023. Die Reduktion der Vorräte um TEUR 655 auf TEUR 2.817 resultiert aus der Aktivierung der Showroomaschinen. Demgegenüber stehen Projektfortschritte einzelner Aufträge. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 2.047 auf TEUR 3.175 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023. Hiervon entfallen TEUR 2.016 auf eine Darlehensforderung gegenüber einem nahestehenden Unternehmen. Die Zahlungsmittel konnten um TEUR 580 auf TEUR 5.458 im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert werden. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 3.430 auf TEUR 9.694 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 erhöht und liegt nunmehr bei einer Quote von 70,3 % (Vorjahr: 56,4 %). Maßgeblich für die Veränderung ist ausschließlich der im Wirtschaftsjahr 2023 realisierte Jahresüberschuss. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausschüttung an die Gesellschafter. Die Rückstellungen minderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.582 auf TEUR 254 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023, im Wesentlichen bedingt durch den Verbrauch der Steuerrückstellungen des Vorjahrs. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 95 auf TEUR 2.601. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 auf TEUR 467 nach TEUR 241 im Vorjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 533 auf TEUR 766. Hiervon entfallen TEUR 500 auf die erhaltene Anzahlung für den Übertrag der Produktionsrechte des Variobend-USA V2.5, welche im Folgejahr aufgrund Stornierung des Vertrags erstattet wurde. Ertragslage: Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen die Gesamtleistung nochmals um TEUR 3.322 auf TEUR 20.007 gegenüber dem Vorjahr steigern. Jedoch ist auch die Materialaufwandsquote um rd. 6,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen, bedingt durch höhere Rohstoffkosten und Diversifizierungen in der Lieferantenkette. Die Personalaufwandsquote hingegen konnte im Berichtsjahr konstant gehalten werden. Die Personalkosten entwickeln sich somit proportional zur positiven Entwicklung der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um rund 1,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gefallen. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 3.430 erzielt, womit wir äußerst zufrieden sind. Finanzlage: Der erwirtschaftete Cashflow im Berichtsjahr stellte stets die Liquidität der Gesellschaft sicher. Laufende Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden aus dem laufenden Cashflow bedient. Sämtliche langfristige Darlehen wurden im Vorjahr vollständig abgelöst. Im Berichtsjahr wurden keine weiteren Darlehen aufgenommen. Prognose-, Risiken- und Chancenbericht Prognosebericht: Bei den Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Situation stützen wir unsere Aussagen insbesondere auf aktuelle Einschätzungen externer Institutionen. Dazu zählen Wirtschaftsforschungsinstitute, Banken, multinationale Organisationen und Beratungsunternehmen. Unseren Planungen liegt die Annahme zugrunde, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 insgesamt mit einer im Vergleich zu 2023 verringerten Dynamik wachsen wird. Die restriktiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken sollten sich weiterhin negativ auf die private Nachfrage auswirken. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen, in Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie in strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Die Wachstumsaussichten werden zudem von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Risiken bergen insbesondere der Russland-Ukraine-Konflikt sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Wir gehen davon aus, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer im Durchschnitt eine positive Dynamik aufweisen werden, wenngleich mit unterdurchschnittlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das Unternehmen rechnet vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2024 mit einem geringen Umsatzwachstum gegenüber dem Berichtsjahr. Zugleich geht das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 davon aus, eine Umsatzrendite (EBIT-Marge) und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres zu erzielen. Risikobericht: Ein dauerhafter Erfolg unseres Unternehmens hängt ebenfalls davon ab, wie frühzeitig wir Risiken und auch Chancen aus unserer operativen Tätigkeit identifizieren und wie vorausblickend wir diese steuern. Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft dargestellt. Eine Quantifizierung der Risiken wird nicht vorgenommen, da diese zur Steuerung nicht verwandt werden. Das mitunter größte Risiko ergibt sich aus der Durchführung, Haftung und exakten Kalkulation unseres Aufwands, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Entwicklungsverantwortung bei den einzelnen Projekten. Weiterhin besteht das Risiko eines erhöhten Kostendrucks aufgrund eines zu beobachtenden allgemein steigenden Kostendrucks in der Branche. Im Bereich der IT schützen wir uns gegen Cyber-Angriffe und Datenmissbrauch durch verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise dem Einsatz von Zugangs- und Zugriffskontrollen, Virenscannern, Firewalls. Hinzu kommt der bestehende Fachkräftemangel in Deutschland in nahezu allen Branchen. Zwar konnten die offenen Stellen bei der Gesellschaft weiterhin besetzt werden. Überproportional steigende Lohnkosten sind die Konsequenz. Ein Ende des Fachkräftemangels und der weiter steigenden Lohnkosten ist derzeit nicht in Sicht. Die Einstellung von entsprechend qualifizierten Personal ist jedoch erfolgskritisch für die Realisierung von künftigem Wachstum. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Es sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig gefährden könnten. Chancenbericht: Den oben dargestellten Risiken stehen aber auch Chancen gegenüber. Die Identifikation und die Wahrnehmung von Chancen obliegen dem operativen Management und der Geschäftsführung. Chancen sollen frühzeitig erkannt und durch geeignete Maßnahmen genutzt werden. Dabei werden die relevanten Wachstumsoptionen priorisiert, konkrete Ziele abgeleitet sowie Maßnahmen und Ressourcen zur operativen Zielerreichung festgelegt. Unsere Qualitätsführerschaft bedeutet nicht nur technologische Exzellenz, sondern auch die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen. Dies haben wir in der Vergangenheit schon durch die Realisierung von profitablen Partnerschaften in Amerika und Australien bewiesen. Die hohe Qualität unserer Abkantmaschinen schafft Vertrauen und die Möglichkeit in Zukunft weitere Türen für internationale Partnerschaften zu öffnen. Dies sehen wir als große Chance unseren Kundenstamm zu erweitern. In naher Zukunft sehen wir große Chancen im Rahmen der Ausweitung des Vertriebs unserer Abkantmaschinen in den Vereinigten Staaten. Im Folgejahr wird geplant eine Kapitalgesellschaft in den Vereinigten Staaten zu gründen (ASCO USA Inc.) welche in Zukunft direkt in den USA unsere Abkantmaschinen vertreiben wird. Wir versprechen uns hiermit eine maßgebende Erweiterung unseres Absatzmarkts in den USA und eine damit einhergehende Steigerung der Drittlandsumsätze. Aus unseren langfristigen Kundenbeziehungen werden wir weiterhin kontinuierliche Umsätze generieren. Technologische Innovationen, basierend auf unserer Qualitätsführerschaft werden unsere Kunden weiterhin begeistern und somit Markteinführung und Akzeptanz unserer neuen Maschinen erleichtern. Diese stabilen Beziehungen sind ein Schlüssel zur Kundenbindung und schaffen ein positives Markenimage.
Bischofwiesen, den 24. Oktober 2024 Die Geschäftsführung gez. Matthäß, Sylvio gez. Matthäß, Robert BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Variobend-ASCO GmbH hat ihren Sitz in Bischofswiesen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 23608 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Variobend-ASCO GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungs-vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Ab-nutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch ein Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HBG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die folgenden Rechte und Pflichten:
3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem Rückstellungen aus Urlaubs- und Überstundenguthaben der Mitarbeiter und Rückstellungen für mögliche Gewährleistungsansprüche. 4. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 EUR) 5. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 563.972,98 Euro (Vorjahr 557.010,35 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.833.427,85 Euro (Vorjahr 2.999.700,32 Euro). E. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 317.045,27 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
2. Angaben zur Geschäftsführung Die Gesellschaft wird durch ihre Geschäftsführer vertreten:
Der Geschäftsführer Herr Sylvio Matthäß ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung macht von der Möglichkeit der Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 3. Angaben zu Krediten zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 wurden Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung über TEuro 564 gewährt. Der Darlehensvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 und wird mit 1,25 % p.a. verzinst. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten von Organmitgliedern eingegangen. 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden folgende wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt:
6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor zu beschließen, den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Sonstige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten Unterschrift der Geschäftsführung
Bischofswiesen, den 24. Oktober 2024 gez. Matthäß, Sylvio gez. Matthäß, Robert
sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Variobend-ASCO GmbH, Bischofswiesen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Variobend-ASCO GmbH, Bischofswiesen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Variobend-ASCO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung der Prüfungsurteile zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen der Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Neckarsulm, den 24. Oktober 2024 REVISA
Treuhand GmbH
gez. Kühlwein, Wirtschaftsprüfer gez. Tröster, Wirtschaftsprüfer |
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