Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 18024
Eingetragen
9.1.2018
Branche
Betrieb von Parkhäusern und ParkplätzenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBetrieb von Sportanlagen
Gegenstand
die Errichtung, der Betrieb und die Erhaltung von Parkplatz- und Messeflächen auf kommunalen, gesellschaftseigenen und gesellschaftereigenen Grundstücken sowie die Parkraumbewirtschaftung bei Veranstaltungen, an denen die Stadt Mönchengladbach organisatorisch beteiligt ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Randerath
seit 14.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.10% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Mönchengladbach
0.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Parken MG GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.749,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 809,00 1.272,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 714,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.413,80 57.405,75
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.655,64 1.149,65
74.069,44 59.269,40
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 205.435,37 182.180,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 714,90 714,85
281.028,71 247.185,95

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 60.755,20 53.098,44
III. Jahresüberschuss B. Rückstellungen 10.668,97 7.656,76
1. Steuerrückstellungen 7.449,13 5.249,67
2. Sonstige Rückstellungen 22.230,00 11.900,00
29.679,13 17.149,67
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.169,87 3.687,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 87.678,28 40.797,89
3. Sonstige Verbindlichkeiten 63.077,26 99.795,80
154.925,41 144.281,08
- Davon aus Steuern € 1.841,73 (€ 918,91)
- Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 63.077,26 (€ 99.795,80)
281.028,71 247.185,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 368.357,24 288.839,37
2. Sonstige betriebliche Erträge 25.557,59 13.491,55
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 195.882,93 147.730,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 55.894,29 27.409,79
251.777,22 175.140,39
4. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.210,00 7.463,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 121.885,37 108.186,82
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.225,27 3.760,60
7. Ergebnis nach Steuern 10.816,97 7.780,11
8. Sonstige Steuern 148,00 123,35
9. Jahresüberschuss 10.668,97 7.656,76

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeines

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HRB 18024 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist 41061 Mönchengladbach, Regentenstraße 21.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften im Sinne der § 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267a Abs. 1 HGB eine Kleinstkapitalgesellschaft. Gemäß Gesellschaftsvertrag wird der Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB durchgeführt worden (Going-Concern-Prinzip).

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich zeitanteiliger linearer Abschreibungen bewertet. Hierbei werden die Vermögensgegenstände unter Anwendung einer Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungswert unter € 800,00 werden im Anschaffungsjahr entsprechend der steuerlichen Regelung sofort vollständig abgeschrieben.

B. Erläuterungen der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 3 dargestellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen den Betrieb gewerblicher Art Tiefgarage Rheydt in Höhe von T€ 67 (Vorjahr: T€ 57) und gegen die Stadt Mönchengladbach T€ 5 (Vorjahr: T€ 0). Die Restlaufzeiten betragen nicht mehr als ein Jahr.

Die sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen betreffen die Steuernachzahlungsbeträge für das Geschäftsjahr 2023. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Verpflichtungen für Rechts- und Beratungskosten sowie Jahresabschlussprüfungskosten enthalten. Alle ungewissen Verbindlichkeiten sind berücksichtigt worden und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 46 gegenüber dem BGA Tiefgarage (Vorjahr: T€ 0), in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 0) gegenüber der PPG Nordpark GmbH, in Höhe von T€ 40 (Vorjahr: T€ 40) gegenüber der Gesellschafterin EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH, in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1) gegenüber der WFMG - Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mönchengladbach bestanden in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 98).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert und haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Parken MG GmbH, 41061 Mönchengladbach

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.000,00 21.000,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 21.000,00 21.000,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.240,00 0,00 3.240,00
Summe Sachanlagen 3.240,00 0,00 3.240,00
Summe Anlagevermögen 24.240,00 21.000,00 3.240,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.251,00 3.747,00 20.998,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.251,00 3.747,00 20.998,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.968,00 463,00 0,00 2.431,00
Summe Sachanlagen 1.968,00 463,00 0,00 2.431,00
Summe Anlagevermögen 19.219,00 4.210,00 20.998,00 2.431,00
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.749,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.749,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 809,00 1.272,00
Summe Sachanlagen 809,00 1.272,00
Summe Anlagevermögen 809,00 5.021,00

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft hat seit dem 1. Januar 2018 die Bewirtschaftung der Tiefgarage Rheydt, Markt 20, 41236 Mönchengladbach, von der Stadt Mönchengladbach übernommen. Sie hat eine umsatzabhängige Vergütung in Höhe von T€ 168 (Vorjahr: T€ 161) erhalten. Darüber hinaus hat die Gesellschaft seit Juli 2018 die Entleerung der Parkscheinautomaten im Stadtgebiet Mönchengladbach übernommen. Hierfür hat sie im Jahr 2023 eine Vergütung in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€126) erhalten.

Bei den Abschreibungen handelt es sich um planmäßige Abschreibungen. Für die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigen u. a. Geschäftsbesorgungskosten, Geldtransportkosten, Rechts- und Beratungsleistungen sowie allgemeine Verwaltungskosten.

D. Sonstige Angaben

I. Finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag für die Geschäftsräume mit unbefristeter Laufzeit in Höhe von T€ 3,2 jährlich (Vorjahr: T€ 3,6), aus einem Mietvertrag für die Nutzung von Druckern und Möbeln in Höhe von T€ 3,4 (Vorjahr: T€ 3,4) sowie aus einem Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis zum 28. Februar 2026 mit insgesamt T€ 3,6 (Vorjahr: T€ 3,1).

II. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr drei Angestellte und zwei geringfügig beschäftigte Mitarbeiter.

III. Gesellschafter

Alleinige Gesellschafterin ist die EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH.

IV. Geschäftsführung

Herr Lars Randerath ist alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers haben im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023 T€ 83 betragen.

V. Parkeinnahmen

Die Einnahmen für Kurz- und Dauerparker in der Tiefgarage Rheydt haben im Jahr 2023 insgesamt T€ 442 betragen und wurden an die Stadt Mönchengladbach BGA Tiefgarage weitergeleitet. Aus den Parkscheinautomaten wurde für 2023 Münzgeld in Höhe von insgesamt T€ 2.150 für die Stadt Mönchengladbach vereinnahmt und weitergeleitet.

VI. Weitere Angaben

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr T€ 4.

VII. Nachtragsbericht

Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Mönchengladbach, den 01. März 2024

Lars Randerath, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Parken MG GmbH (Parken MG) wurde am 22. Dezember 2017 gegründet.

Die Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft ist die Errichtung, der Betrieb und die Erhaltung von Parkplatz- und Messeflächen auf kommunalen, gesellschaftseigenen und gesellschaftereigenen Grundstücken sowie die Parkraumbewirtschaftung bei Veranstaltungen, an denen die Stadt Mönchengladbach beteiligt ist.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr (bis Oktober 2023) hat sich der Umsatz des Dienstleistungssektors in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real um 1,2 % und nominal um 1,1 % verglichen mit dem Vorjahresmonat 2022 verbessert (vgl. Pressemitteilung Nr. 015 vom 12. Januar 2024 des Statischen Bundesamtes). "Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützen die Wirtschaft im Jahr 2023." (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des Statischen Bundesamtes). Gestützt wurde die positive Entwicklung durch einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt. Laut der zuvor genannten Pressemitteilung wurde die Wirtschaftsleistung in Deutschland mit durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit so vielen Erwerbstätigen wie nie zuvor erbracht. "Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt." (ebd.)

Von dieser Entwicklung profitierte auch die Tiefgarage in Rheydt. In 2023 konnten die Brutto- Parkeinnahmen um 2,6 % auf TEUR 442 gesteigert werden. Damit hat sich die wirtschaftliche Lage nach den zwei vorherigen Jahren, die durch das Corona-Virus und durch die Schließung des Karstadt-Standortes in Mönchengladbach-Rheydt beeinträchtigt waren, wieder entspannt. Allerdings konnten die Umsatzerlöse, wie sie vor der Schließung des Karstadt-Standortes zu verzeichnen waren, nicht wieder realisiert werden.

Der Bestand an Dauerparkern in der Tiefgarage verbleibt auf einem gleichbleibenden Niveau, so dass die Umsätze in dem Segment konstant bleiben.

Nach der Einführung der Kennzeichenerkennung in der Tiefgarage sowie der Aktivierung der entsprechenden stadtweiten Onlineplattform im Vorjahr wurden im Ein- und Ausfahrtbereich die Schranken erneuert und mit einem Laserscanner ausgerüstet. Dieser ermöglicht den Zugang zum Parkraum für die Nutzer durch Eingabe des Fahrzeugkennzeichens.

Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Ergebnisquellen in T€ 2023 2022 δ δ %
Umsatzerlöse 368,4 288,8 79,5 27,5
Betriebsergebnis 16 11,5 4,5 39,0
Steuerergebnis 5,2 3,8 1,5 38,9
Jahresergebnis 10,7 7,7 3,0 39,3

*) Rundungsdifferenzen möglich

Ihre Umsatzerlöse erzielt die Gesellschaft im Wesentlichen aufgrund eines Managementvertrags mit der Stadt Mönchengladbach - BGA Tiefgarage über die Bewirtschaftung der Parkplätze in der Tiefgarage Markt Rheydt in Mönchengladbach. Aus der Bewirtschaftung hat die Gesellschaft eine Managementgebühr in Höhe von T€ 168 (Vorjahr: T€ 161, Plan: T€ 150) vereinnahmt. Aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen wurde gem. Managementvertrag auch eine anteilige Anpassung der Gebühr realisiert. Ein weiterer Teil der Erlöse wird durch den Dienstleistungsvertrag mit der Stadt Mönchengladbach für die Entleerung der Parkscheinautomaten erzielt. Hierdurch hat die Gesellschaft eine Vergütung von T€ 146 (Vorjahr: T€ 126, Plan: T€ 126) erlangt. Die Werte sind auf Planniveau.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen war das Smart City Projekt in Höhe von T€ 283,5 geplant, welches aber nicht umgesetzt wurde.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund der Berücksichtigung des Geschäftsführungsgehaltes gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2023: T€ 232, 2022: T€ 165, Plan: T€ 229) und liegen annährend auf Planniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 12 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 121 gestiegen. Gegenüber dem Plan liegen sie um T€ 267 unter dem Planansatz, v.a. durch die Nichtdurchführung des Smart City Projektes (T€ 265).

Somit konnte ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 16,0 ausgewiesen werden, welches um T€ 4,5 über dem des Vorjahres (T€ 11,5) und mit T€ 11,9 aufgrund der höheren Umsatzerlöse deutlich über dem des Plans (T€ 4,1) lag. In dem Plan wurde unterstellt, dass das nicht durchgeführte Smart City Projekt zu einem Ergebnisbeitrag in Höhe von T€ 18 führt.

b. Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital von T€ 96,4 (Vorjahr T€ 85,5). Die liquiden Mittel und kurzfristigen Forderungen decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig ab.

c. Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten in T€ 31.12.2023 31.12.2022 δ δ %
Aktiva
Anlagevermögen 0,8 5,0 -4,2 - 83,9
Kurzfristige Vermögensgegenstände 74,8 60 14,8 24,7
Liquide Mittel 205,4 182,2 -23,3 -12,8
Passiva
Eigenkapital 96,4 85,8 10,7 12,4
Langfristiges Fremdkapital 0 0 0 0,0
Kurzfristiges Fremdkapital 184,6 161,4 23,2 14,4
Bilanzsumme 281 247,2 33,8 13,7

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus einer Münzzählmaschine.

Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1), aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 72 (Vorjahr: T€ 57) sowie liquiden Mitteln in Höhe von T€ 205 (Vorjahr: T€ 182).

Unter Berücksichtigung der Gewinnthesaurierung ergibt sich zum Jahresende eine Eigenkapitalquote von rd. 34,3 % (Vorjahr: 34,7 %).

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Steuererklärung und die Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 4) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 41) ausgewiesen. Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten aus Geldtransit in der Position Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 98) verbucht.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Eigenkapitalquote und dem Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 34,3 % (Vorjahr 34,7 %) und hat sich weiter gut entwickelt.

Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr T€ 11 (Vorjahr T€ 8) und ist vor allem auf die vorgenommene Anpassung des Managementvertrags gem. dem Verbraucherpreiseindex zurückzuführen.

3. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

III. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT

Die Parken MG hat ihren Sitz an der Regentenstraße 21 in Mönchengladbach. Die Tiefgarage in Mönchengladbach Rheydt befindet sich an der Limitenstr. 21 in Mönchengladbach.

IV. PROGNOSE

Im laufenden Geschäftsjahr werden Vergütungen aus den beiden Dienstleistungsverträgen mindestens in Höhe der vertraglich vereinbarten Mindestgebühren erwartet.

Nach Beendigung der COVID-19-Pandemie ist davon auszugehen, dass sich die Umsätze auf einem niedrigeren Niveau stabilisieren, da der Rückgang an Nutzern aufgrund der Schließung von Karstadt nicht vollends zu kompensieren ist. Mit einem Anstieg der Parkumsätze auf das Niveau von 2019 (vor der Pandemie) kann in den nächsten Jahren nicht gerechnet werden, so dass von zusätzlichen Erlösen über die vereinbarte Mindestgebühr aus dem Managementvertrag hinaus nicht auszugehen ist.

Für das laufende Geschäftsjahr ist mit einem Jahresüberschuss von ca. T€ 4 zu rechnen.

V. CHANCEN UND RISIKOBERICHT

Die Gesellschaft generiert durch den Managementvertrag zur Bewirtschaftung der Tiefgarage Markt Rheydt eine umsatzabhängige Vergütung in Höhe von 45 % der Parkerlöse bzw. mindestens T€ 165 sowie ein jährliches Honorar von T€ 146 für die Entleerung der Parkscheinautomaten. Das Risiko geringerer Vergütungen ist durch die getroffenen Vereinbarungen der Mindestvergütung aus dem Managementvertrag sowie aus dem Dienstleistungsvertrag zur Entleerung der Parkscheinautomaten begrenzt.

Die Schließung der Karstadt-Filiale im Jahr 2020 hat die Attraktivität der Rheydter Innenstadt sehr in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch gehen wir nach dem Ende der Corona-Pandemie von einer Belebung von Rheydt aus, die vor allem dann greifen wird, wenn mittelfristig die neuen Konzepte zur Wiederbelebung der Innenstadt von Rheydt greifen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist für das Jahr 2024 ff. nicht damit zu rechnen, dass es kurzfristig zu einer deutlichen Belebung der Rheydter Innenstadt und damit einer Umsatzsteigerung kommen wird.

Die Forderung nach digitaler Umrüstung des öffentlichen Parkraums wird in den nächsten Jahren weiter an Dynamik zunehmen. So werden weitere Investitionen unter der Überschrift "Parken MG 4.0" erforderlich, um den Parksuchverkehr noch zielgerichteter zu leiten.

Das veraltete Parkabfertigungssystem verursachte immer regelmäßiger Störungen, welche die Reparaturkosten auf Rechnung des BGA steigen lassen. Im Zuge der wirtschaftlichen Betrachtung (Vergleich regelmäßige Reparaturkosten in Gegenüberstellung Neuanschaffung) wurden im Ein- und Ausfahrtbereich die Schranken erneuert und der Schrankenbereich mit Laserscannern ausgerüstet, wodurch die Empfehlungen des Einsatzes von Laserscannern durch die DIN EN 13241 und DIN EN 12453 umgesetzt wurden.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir damit, gemeinsam mit einem Ladeinfrastrukturbetreiber sechs E-Ladepunkte in der Garage, Ebene 1, in Betrieb nehmen zu können. Damit erfährt die Tiefgarage Rheydt eine zukunfts- und marktgerechte Aufwertung. Für den BGA ist damit keine Investition verbunden. Abgerechnet wird über ein Umsatzbeteiligungsmodell, aus welchem im ersten Betriebsjahr vermutlich keine signifikanten Umsätze erzielt werden, zumal dieser Stand heute, auch nicht an die ParkenMG, sondern an den BGA abfließen würden. Die internen Aufwände für die ParkenMG erhöhen sich durch dieses neue Geschäftsmodell merklich. Anpassungen im Managementvertrag müssen im laufenden Geschäftsjahr mit dem BGA besprochen werden.

Weitere Investitionen sind in den nächsten konsequenten Digitalisierungsstufen notwendig. Infrastruktur für bargeldlosen Zahlungsverkehr sowie ticket- und berührungslose Ein- und Ausfahrten sollen folgen, genauso wie die Vernetzung mit weiteren noch in Planung befindlichen Parkobjekten und anderen Mobilitätsangeboten. Eine Chance auf Skalierungseffekte und Synergien im Parkhausbetrieb besteht nur, wenn die Gesellschaft in den nächsten Jahren weitere Parkobjekte in die Bewirtschaftung übernimmt oder/und andere mobilitätsnahe Dienstleistungen für die Stadt übernehmen kann.

Die SmartCity-Fördergelder, welche noch in der vergangenen Wirtschafts- und Finanzplanung enthalten waren, werden nicht an die ParkenMG fließen. Wirtschaftlich hat dies kaum Konsequenzen für die Gesellschaft, da es sich nur um durchlaufende Posten gehandelt hätte.

 

Mönchengladbach, 01. März 2024

Lars Randerath

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Parken MG GmbH, Mönchengladbach

Wir haben den Jahresabschluss der Parken MG GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Parken MG GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 29. April 2024

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Lambertz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Funken, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 14. August 2024 festgestellt.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag auf neue Rechnung vorgetragen.

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